Donnerstag, Oktober 09, 2008

Mittelhochdeutsch: Wörterbuch und LaTeX

Wörterbuch

Derzeit schreibe ich an einer Proseminararbeit über ein Thema aus dem Spätmittelalter. Da die bernischen Quellen auf Mittelhochdeutsch (ich habe anfänglich den Oberbegriff Altdeutsch verwendet, der in Mittel- und Althochdeutsch zusammenfasst) abgefasst sind (Gott sei dank nicht in Lateinisch!), stolpere ich hie und da über Wörter, deren Bedeutung sich meiner Kenntnis entzieht.

Rettung naht - selbstverständlich im Netz:

Mittelhochdeutsches Handwörterbuch von Matthias Lexer

LaTeX

Wer mittelhochdeutsche Texte transkribiert, sollte folgenden Befehl auswendig lernen:

\r{u}

Quelle: LaTeX und althochdeutsche "Sonderzeichen"

Dies produziert einen u mit darüber hochgestelltem o - ein Buchstage, wie man ihn beispielsweise im Wort muolten antrifft.

Was das Wort bedeutet, zeigt eine Lexikon-Suche. ("mulde")

Nachtrag: Noch besser ist die Verwendung des Tipa-Packages, mit dem man wirklich jedes Mittelhochdeutsche Zeichen hinkriegt.

Man verwende dazu den \sups-Befehl:

l\sups{u}{i}ten

Die Tipa-Schriften (im Ordner type1 des ZIP-Archivs, dass man von www.ctan.org/get/fonts/tipa.zip herunterlädt) installiert man am Besten, indem man das Makefile anpasst (korrekter Pfad von $TEXMF) und danach ein

# make install

durchführt.

Damit tipa.map auch geladen wird, war bei mir noch ein

# texhash
# mktexlsr
# ./updmap --enable Map=tipa.map

nötig. Ansonsten generiert das Paket die Zeichen aus Bitmap-Schriften, was bei einer 100%igen Vergrösserung gut sichtbar wird.

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Donnerstag, Oktober 02, 2008

Ich im Netz: 2001 v. 2008

Laut den Medien soll das Sich-Selber-Googlen ja zur Lieblingsbeschäftigung vieler Internet-Benutzer gehören. Ich habe es getestet - auf etwas besondere Art ...

Google hat zu seinem zehnten Geburtstag den Index aus dem Jahr 2001 reaktiviert. Wer mit der (offensichtlich antiken) Google-Version von 2001 Google 2001 nach Begriffen sucht, bekommt diejenigen Resultate zu Gesicht, die ein Surfer 2001 zu Gesicht erhalten hätte. Selbstverständlich funktionieren viele Links 7 Jahre später nicht mehr ...

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Mittwoch, August 20, 2008

1 Pixel hohe Rahmen mit DIVs realiseren - im Internet Explorer 6

Vor einigen Tagen arbeitete ich an der Umsetzung des Screendesigns für eine neues Web-Projekt. Unter anderem sollte das DIV mit den Inhalten am unteren Rand einen (speziellen) Rahmen erhalten. So speziell, das border-bottom:1px solid #AAAAAA; nicht möglich war. Denn der Rahmen sollte - um einen 3D-Effekt zu ermitteln - mit Versatz beginnen.

"Nichts leichter als das!", dachte ich mir, und machte mich an die Umsetzung. Unterhalb des Content-DIVs wollte ich ein DIV platzieren, das 1px hoch war und mittels margin-left:4px Links um 4px eingerückt war.

Unter Safari und Firefox gab es keine Darstellungsprobleme. Doch als ich mir das Design mit dem MSIE6 anschaute, fiel ich wieder einmal aus allen Wolken: Der graue Balken war nicht etwa ein, sondern etwa 20 Pixel hoch.

Die Lösung? Natürlich wusste Google rat:

If you need to have a div tag smaller than 20px, then you will find it a bit hard to get on IE. Just add “overflow: hidden” to it’s style and you’re good to go.

Quelle: DIV height issue on IE

Wie ich vor kurzem bereits einmal getwittert habe:

Ich hoffe mir nichts sehnlicher, als das Hostel 3 mit Microsoft Internet Explorer-Entwicklern als Backpacker verfilmt wird.

Guet Nacht!

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Donnerstag, August 07, 2008

Wurde auch deine Kreditkartennummer geklaut? Schau nach!

Internet-Diebe haben 41 Millionen Kreditkartennummern gestohlen

Quelle: Internet-Diebe haben 41 Millionen Kreditkartennummern gestohlen - Wirtschaft - Tages-Anzeiger

Ist auch deine Nummer darunter? Ein hilfreicher Zeitgenosse hat sich die Mühe gemacht und bietet folgendes Tool an:

(Wer auch immer dieses Banner kreiert hat - genialer geht's nimmer! Da fällt jetzt garantiert jeder darauf rein - sogar ich)

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Freitag, Juli 11, 2008

Lasst die Swisscom nicht über unsere Breitband-Zukunft entscheiden!

Zum Vorschlag von Sunrise, das Glasfasernetz in eine staatlich gelenkte Firma auszulagern, meint Schloter: "In diesem Fall werden die gesamte Infrastruktur und die Technologieentscheide nicht mehr durch den Wettbewerb bestimmt, sondern durch staatliche Vorgaben."

Quelle: ICT News - Carsten Schloter wehrt sich gegen staatlichen Aufbau eines Glasfasernetzes

Deshalb gehört der Schweizerische Schienenverkehr seit hundert Jahren zu den weltweit schlechtesten in der Welt, gell Carsten? Was will den Schloter genau? Eine grüne anstelle einer weissen Glasfaser? Der Wettbewerb wird über die Dienste entschieden, die über die Glasfaser angeboten werden.

Ich will mir gar nicht vorstellen, dass die Swisscom auch dieses Mal wieder als Gewinner aus der Diskussion hervorgehen würde. Carsten Schloter weiss genau, dass sein Unternehmen nur und ausschliesslich dank den seit Jahrzehnten geschröpften Monopolrenten so gut positioniert ist. Im freien Wettbewerb würde die Bude auf einen Bruchteil seiner jetzigen Grösse zusammenschrumpfen und von innovativeren Mitbewerbern in den Boden gestampft.

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Freitag, Juli 11, 2008

Keine Emoticons? Dieses iPhone sucks!

T.S. feels the iPhone lacks two important features that will hinder its success in the Japanese market. First, the iPhone does not have emoji—special, cute little icons (like hearts, tear drops, and “peace” signs) that the Japanese use to spice-up their messages. Second, the iPhone lacks denwa-saifu (ability to be used as an electronic credit card).

Quelle: Information Architects » Blog Archive » Japanese iPhone Line-up

Wenn ich so schaue, wer in meinem Kollegenkreis in MSN all diese Scheiss-Emoticons benutzt (Favoriten: Gelbhäutige Frauen, die ihre übergrossen Brüste auf- und ab schwappen lassen sowie Graffiti-mässige *hehe*s), sehe ich absolut keine Übereinstimmung mit der iPhone-Zielgruppe. Und das soll bitteschön auch so bleiben ...

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Donnerstag, Juni 26, 2008

In Japan gibt es bald eine Upload-Limite

Bandwidth caps are coming to Japan, but not in the way to which North Americans are accustomed. OCN, operated by NTT Communications, has decided to impose a daily upload limit beginning on August 1. The limit? 30GB per day. Upstream.

Quelle: Japanese telco institutes upload caps... of 30GB... daily

Hmmm. Das muss wehtun ... Damit sind ja immer noch 1.25GB Upload pro Stunde/20MB pro Minute möglich - für mich als Schweizer ISP-Kunde wären das paradiesische Zustände.

For example, Time Warner recently announced that it would begin capping customers' downloads in Beaumont, Texas at 40GB per month for $55. Users will be billed $1 for each additional gigabyte downloaded.

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Freitag, Juni 20, 2008

Fertig lustig für den Microsoft Internet Explorer 6

IE 6 is definitely the most painful browser for us to support – it’s seven years old and doesn’t even fully support the CSS 1.0 standard created in 1996. Microsoft’s done an incredibly poor job of getting users to upgrade. It looks like it’s going to take pressure from big apps like MobileMe to seal the deal.

Quelle: Apple's MobileMe drops support for IE 6 - (37signals)

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Mittwoch, Juni 11, 2008

Firebug für Microsoft Internet Explorer ...

... gibt es selbstverständlich nicht.

Wer aber JavaScript-Fehler in dem unangefochten besten und standardkonformsten aller je programmierten Browser debuggen muss, der eigentlich gar nie Fehler produzieren sollte, geht folgendermassen vor:

  1. Download des Microsoft Script Debuggers (via Scripting Debugging in Internet Explorer)
  2. Installation
  3. Konfiguration des Internet Explorers gemäss der Anleitung HOW-TO: Debug JavaScript in Internet Explorer

Nachtrag

Mittlerweile gibt es zusätzlich noch die Internet Explorer Developer Toolbar, die frappant an Firebug erinnert. Selbstverständlich niemals so brauchbar wie das quelloffene Original - Microsoft halt ...

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Samstag, Mai 17, 2008

Cablecom - Deutsch, Deutsch - Cablecom: Lektion 1


hispeed "25000"
Originally uploaded by emeidi

Wenn Cablecom 25'000kbit/s sagt, meint die Bude eigentlich 10'000 ...

Mal schauen, ob es Cablecom auch noch so lustig findet, wenn ich bei der nächsten Rechnung nur die Hälfte des geschuldeten Betrags bezahle.

Und es soll mir niemand mit dem Totschlägerargument "Best Effort" kommen: Wer 25'000kbit/s verspricht, sollte die Geschwindigkeit gefälligst innerhalb einer tolerierbaren Bandbreite hinkriegen.

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Freitag, Mai 16, 2008

Exekutiert die Academy!

Ein Mail, das gestern in meiner INBOX eintraf und ich 100-prozentig als Spam einstufe (ich hab der Firma meine E-Mail-Adresse nie bewusst übermittelt), darf von Gesetzes wegen nicht Spam sein - sagt der Versender:

Hinweis zu Artikel 3 des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG): Diese e-Mail wurde Ihnen nach der manuellen Erfassung Ihrer Adressdaten in unserer Datenbank zugesandt. Sie kann also nicht als Teil einer Massenwerbung aufgefasst werden und verletzt somit Artikel 3 des UWG nicht.

Quelle: Mail der Academy for Best Execution für ein Weiterbildungs-Seminar "Strukturierte Produkte" vom 18. Juni 2008 Zürich

Abgesehen davon: Solche Scheiss-Namen ("Academy for Best Execution") entstehen, wenn man deutschsprachige Marketing-Fritzen frisch vom gerade abgeschlossenen BWL-Studium weg Firmennamen austüfteln lässt - und zwar auf englisch, da dies heutzutage ja äusserst professionell klingt.

Ich jedenfalls verstehe unter "Best Execution" nicht "Ausführung", sondern "Exekution", also das organisierte Töten von Leuten (meist Gefängnisinsassen in den USA) mit Strom oder Gift.

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Sonntag, April 13, 2008

Das Reduit auf Facebook?

Im Online-Sozialnetz Facebook finden sich dutzende, möglicherweise hunderte Fotografien von militärischen Einrichtungen der israelischen Armee. Das berichtet die Jerusalem Post. Die von der Zeitung nach eigenen Angaben dort gefundenen Bilder zeigten neben den Soldaten selbst Inneneinrichtungen und Gelände von Militärbasen, also unter anderem elektronische Ausrüstung, Waffensysteme und Teile der Flugkontrolle. Sie seien dort von früheren und aktuellen Armeeangehörigen eingestellt worden.

Quelle: Facebook als Informationsleck der israelischen Armee

Das Web 2.0 ist halt zuviel des Guten für die Armee 0.1alpha ... Wie sollen die unser Land gegen die Kommunisten Terroristen verteidigen, wenn sie nicht mal fähig sind, bei ihren Soldaten das Photographier-Verbot durchzusetzen?

PS: Schade, dass es anscheinend die Raketensilos der atomar bestückten Marschflugkörper nicht ins Internet geschafft haben. Ah, stimmt, die Israelis haben ja gar keine Atombombe *hüstel*

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Freitag, April 11, 2008

Alles Gold der Welt passt in einen Kubus mit 19m Kantenlänge

Vor einer Woche, am 1. April um genau zu sein, erwähnte ich in einem Blog-Artikel das Gesamtvolumen des seit Beginn der Menschheit geförderten Goldes:

All the gold that's ever been mined in the entire world can fit into a room that's 19 meters by 19 meters

Quelle: Alles Gold der Welt

Geru sprach mich letzte Woche berechtigterweise auf diese zitierte Aussage an: Die Angabe einer Fläche liesse nun viel Interpretationsspielraum zu. Ich musste ihm selbst verständlich Recht geben - 19 x 19 Meter? Und die Höhe dieses Raums? Er könnte sich ja beispielsweise bis zum Mond hin erstrecken ...

Zugegeben, ich hatte mir beim Verfassen des Blog-Artikels dieselbe Frage gestellt, kam dann aber zum Schluss, dass der Autor der Behauptung wohl sicherlich einen Kubus von 19 Metern Kantenlänge gemeint haben musste: 19 x 19 x 19 Meter.

Doch wie liess sich diese Vermutung bestätigen? Mit dem World-Wide-Web natürlich - und der Suchmaschine Google. Nachfolgendes Beispiel könnte meiner Meinung nach übrigens durchaus als Prüfungsaufgabe für Sek-Schüler hinhalten:

  1. Average Cumulative World Gold Production: 4.25 billion ounces

    Quelle: The World's Cumulative Gold and Silver Production

  2. 4.25 billion ounces = 120 485 473kg

    Quelle: 4.25 billion ounces - Google-Suche

  3. A cubic meter of gold will weighs 19.3t

    Quelle: Density of Gold, Silver, Platinum

  4. 120 485t / 19.3t/m3 = 6242m3
  5. 3. Wurzel von 6242m3 = 18.41229487033 m
  6. qed.

Und jetzt zurück zum IMF, der das Tafelsilber Teile seines Goldschatzes verscherbeln muss und so den Markt mit Gold flutet - mal schauen, ob der Gold-Preis mit dieser Aktion unter Druck kommt:

Selling your capital assets to meet your living expenses seems like a bad strategy. You might as well eat your own seed corn for dinner over a fire stoked by the wood from your kitchen table. This strategy seems to suggest to us that the IMF is one of the post-World War Two institutions that may not survive the current financial shakeout (or will emerge in radically smaller form.)

Quelle: IMF Gold Up For Sale to Pay the Bills

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Donnerstag, April 03, 2008

Wohin würde Jesus surfen?

Christian Internet Filter

A Christian Internet filter will spare you spam, porn, viruses, spyware and other undesirable content on your personal computer. Our Christian filtered Internet service is not just another ISP! If you are using another security suite like Norton, McAfee or Parental Controls, there are some big differences in how you and your family are protected. If you are concerned that your computer's Internet safety isn't up to par, you need an Internet content filter that helps protect your Christian lifestyle. [...]

Quelle: Christian Internet Filter

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Mittwoch, April 02, 2008

Spammer sind auch nur Menschen ...

... und machen ab und zu Fehler:

%RANDFILE[./bodies/tb/tb_plain.txt,./bodies/tb/tb_html.txt,./bodies/ol/ol_html.txt]

Das war der Inhalt ein Spam-Mails, das ich am 21. März erhalten habe.

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Mittwoch, Februar 20, 2008

Proxy-Server schweizerischer Unternehmen

Manchmal noch gut zu wissen:

  • Eidg. Bundesverwaltung
    • fwigk1-proxy.admin.ch
  • Swisscom
    • proxy.swisscom.ch
  • Die Schweizerische Post
    • fproxy1.post.ch
    • fproxy3.post.ch
    • fproxy5.post.ch
    • fproxy7.post.ch
  • UBS (fliegt unter dem Radar; dank an den anonymen Kommentator)
    • 193.134.254.115 (?)
    • 193.134.254.145
  • Crédit Suisse
    • www-gw1.credit-suisse.com
    • www-gw2.credit-suisse.com
    • www-gw4.credit-suisse.com
  • Ernst & Young
    • 145.62.32.131 (vgl. RIPE)
  • SRG-SSR (fliegt unter dem Radar; dank an RIPE)
    • 146.159.4.201
  • Swiss (fliegt unter dem Radar; dank an RIPE)
    • 146.216.2.65 (?); sicher aber 146.216.*
  • Zürcher Kantonalbank
    • proxy.zkb.ch
  • Allianz
    • asupx01.allianz-suisse.ch
  • Baloise
    • proxy-dmz.basler.ch
  • Universität Bern
    • proxy1.unibe.ch
    • proxy2.unibe.ch
    • proxy3.unibe.ch
    • proxy4.unibe.ch
  • GIBB
    • proxy.gibb.ch
  • Universität Zürich
    • uszproxy.unizh.ch
  • ETH Zürich
    • proxy-rz.ethz.ch

Von der UBS (RIPE: 137.156.0.0 - 137.156.255.255) fanden sich leider keine Spuren in meinen Log-Dateien ... Es scheint, als wäre eMeidi.com und blog.eMeidi.com entweder völlig uninteressant für die Subprime-Banker, oder aber der Proxy-Server sperrt den Zugriff auf diese zwielichtige Web-Site.

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Samstag, Februar 09, 2008

China würde Comcast kaufen

When one machine attempted to trade a file with another, Topolski's tests showed, the ISP [Comcastt] would send a duped "reset flag" to break the peer-to-peer connection.

Quelle: Comcast: Our BitTorrent busting is 'best in class'

Die Chinesen machen mit HTTP-Traffic genau dasselbe - kommt ein Paket an der staatlichen Firewall vorbei, das verbotene Wörter enthält (bspw. "Falun Gong" oder "Tiananmen"), wird ebenfalls ein Reset-Paket an den Computer des subversiven Surfers gesendet und der Web-Browser meldet einen Fehler beim Empfang der Web-Seite.

Bedenklich, wie ähnlich sich amerikanische Unternehmen und das kommunistische China langsam werden ...

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Montag, November 12, 2007

Mein Internet geht nicht mehr!

"Whit all due respect, John: I am Head of IT and I have it on good authority: If you type 'google' into google it will break your internet! So please, no one try it - even for a joke! It's not a laug[hing?] matter. You can break the Internet!" –– Jen Barber

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Montag, Oktober 22, 2007

Hostpoint übernimmt Sunrise-Hosting

Der Hosting-Provider Hostpoint übernimmt ab dem 19. November das Hosting-Geschäft mit Privatkunden von Sunrise.

Quelle: Sunrise verkauft Hosting-Geschäft an Hostpoint

Mein Beileid. Hostpoint ist seit einigen Monaten/wenigen Jahren ein Schatten seiner selbst. Schlechte Performance, unfreundlicher Kundendienst, Control Panel-Gefrickel hinterlassen bei mir keinen guten Eindruck mehr.

(Ich finde hingegen die Sunrise-Strategie äusserst sexy - keep it simple! Deren Manager haben meine Sympathie)

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Mittwoch, September 12, 2007

Musik-Piraterie damals und heute

Wie es der Kollege vor einiger Zeit so schön ausdrückte:

Ende der 90er lud ich mir über Napster einzelne Songs herunter, nach der Jahrtausendwende waren es dann schon Alben, die mit eMule den Weg auf meine Festplatte fanden ... nun, und heute lade ich mir mit Bittorrent gleich ganze Diskographien herunter.

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Montag, Juli 30, 2007

IIS vs. Apache

Windows Server/IIS

Linux/Apache

In his post, Stiennon explains that both images (shown here) represent a map of system calls that occur when a web server serves a single HTML page with a picture. The same page and picture have been used on both servers for the purpose of testing.

Quelle: Windows vs Linux Server

Wir haben es immer vermutet, jetzt ist es klar: Wer kein Gefrickel will, wählt Open-Source!

In its long evolution, Windows has grown so complicated that it is harder to secure. Well these images make the point very well.

Quelle: Why Windows is less secure than Linux

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Mittwoch, Juni 27, 2007

Mehr Speed!

Broadband speed is a function of network capacity: The more capacity you have, the more speed you can deliver. Speed, in turn, allows more and better Internet applications, such as photo sharing and video streaming. Superfast speeds are imperative for critical applications such as telemedicine.

Quelle: U.S. Net access not all that speedy

Mhmmm ... Würde die Bandbreite nicht doch eher für Bittorrent-Downloads von urheberrechtlich geschütztem Material verwendet werden?

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Sonntag, Juni 17, 2007

Juristen erklären das Internet

Dass Juristen bei Informatikern nicht gerade beliebt sind, kommt nicht von ungefähr:

Das Internet ist kein undurchschaubarer Datenozean, sondern eher ein riesiger Datenspeicher, in dem Compuserve sein Daten abspeichert und sehr wohl in der Lage ist, das zu kontrollieren.

Quelle: Juristen erklären das Internet

Sie werden es nie lernen ...

In eigener Sache

Erst vor kurzem äusserte ein Jurist Bedenken, eine Web-Site ins Netz zu stellen, der die Web-Applikation Mediawiki zu Grunde liegt:

Aufgrund der sichtbaren grafischen Oberfläche muss klarerweise von einem unlauteren Trittbrettfahren bzgl. des Erscheinungsbilds ausgegangen werden: Nicht nur sticht die semantische Ähnlichkeit zwischen "wikipedia" und der Web-Site ins Auge; mit dem geplanten Design der Homepage haben die dafür verantwortlichen Personen einen auf den ersten Blick identischen Webauftritt zur weltberühmten Wikipedia-Homepage kreiert, welcher die Web-Site unweigerlich dem Vorwurf des unlauteren Trittbrettfahren gemäss UWG aussetzt.

Konkret geht es um das Standard-Template einer Mediawiki-Installation. Genau dieses Template verwendet auch Wikipedia, weshalb man in der Tat von einem "identischen" Auftritt sprechen kann. Dies ist aber - jedenfalls meiner Meinung als Nicht-Jurist nach - nicht weiter schlimm, wird doch Mediawiki unter der GPL vertrieben.

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Samstag, April 14, 2007

Bandbreiten-Sünder bestrafen?


Traffic Records Pt. II
Originally uploaded by emeidi.

AN article in PC Magazine last week revealed that customers across the country have received letters from Comcast warning them to limit their bandwidth consumption or face a one-year termination of service.

Quelle: Say Good Night, Bandwidth Hog

Derzeitige Angebote überdenken

Könnte eine solche Regelung auch flächendeckend von schweizerischen ISPs eingeführt werden? Ich bin der Idee - trotz meines exzessiven Downloadverhaltens - nicht von vornherein abgeneigt: In dieser Angelegenheit vertrete ich (für einmal) den ur-liberalen Ansatz, dass jeder für den von ihm verursachten Mist auch dementsprechend zur Kasse gebeten wird. (Alternative: Wenig-Surfer werden belohnt)

Wenn als jemand meint, er könne sich den Kauf von Film-DVDs sparen, indem er jeden Monat dutzende gerippte Versionen aus dem Netz lädt - nun gut. Für solche Leute habe ich echt kein Verständnis: Der PC läuft nonstopp (Stromkosten), die Internet-Leitung wird konstant ausgenutzt, Filme werden auf CD-Rohlinge gebrannt (Kostet ja auch einige Rappen), mit Filzstift beschriftet und in einem hässlichen Sichtmäppchen aufbewahrt. Wenn man Pech hat, muss man in der Mitte des Films auch noch die CD wechseln - Jungs, der Aufwand wäre mir schlicht zu gross! Ich bestelle lieber die schöne Box bei Ex Libris und geniesse den Film dann in der gesparten Zeit.

Ich kann jedenfalls gut nachvollziehen, dass der ISP nicht wirklich ein Interesse daran hat, seinen Kunden den Gang zu City Disc & Co. zu ersparen. Sonst könnten Cablecom & Co. ja gleich DVD-Gutscheine mit ihren Breitband-Abos bündeln ...

Wenn schon, dann aber ...

Falls ein hiesiger Anbieter mit dem Gedanken spielt, Comcasts Beispiel zu folgen, hier meine Wünsche:

Der ISP muss mir klar kommunizieren, wieviel Traffic ich im Monat verursachen darf (bspw. 20GB/Monat) und b) die Möglichkeit geben, das von mir verbrauchte Volumen in Echtzeit überprüfen zu können (mittels einer zugangsgeschützten Web-Site). Hierzu zählt c) auch eine Warnung per E-Mail und SMS (bei einem Mehrpersonen-Haushalt am besten an mehrere E-Mail-Adressen und Handys), sobald ich meine Limite überschritten habe. Der Preis für jedes weitere Gigabyte an übertragenen Daten ist fix festgelegt und sollte nicht überrissen sein (tatsächliche Kosten plus Verwaltungsaufwand für die Messinfrastruktur).

Im Gegenzug fordere ich aber die höchstmögliche Net Neutrality - d.h. Cablecom drosselt mir VoIP- oder sonstigen Traffic auf gar keinen Fall.

Fehler der letzten Jahre - selber schuld!

Wer kennt sie nicht, die öden Bluewin Werbungen, die unzählige Male über unsere Bildschirme geflimmert sind? Im Mittelpunkt stand immer die Geschwindigkeit des Angebots. Würde es jemanden erstaunen, wenn ein Strassenflitzer in der Werbung immer mit seiner fantastischen PS-Zahl und seiner "Von-Null-Auf-Hundert"-Kennfziffer beworben würde und die Käufer die versprochenen Eigenschaften dann auch ausprobierten?

Die Misere haben sich die ISPs vermutlich selbst zuzuschreiben: Wer mit hohen MBit/s-Werten um sich herumwirft und gleichzeitig nichts von Trafficbeschränkung wissen will, muss den Exzess der Nutzer wohl oder übel ertragen. Für was anderes als Downloads soll die Geschwindigkeitssteigerungen der letzten Jahre sonst gut gewesen sein?

Status Quo

Amen. Ich geh gleich mal schauen, was mein Bittorrent-Download macht ...

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