Donnerstag, Oktober 29, 2009
Mehr japanische Tugenden für schweizerische Putzjobs
In Japan, even ordinary jobs such as cleaning and cooking are filled with this craftman’s spirit. It is is common sense in Japan.
Quelle: iA » Kenya Hara On Japanese Aesthetics
Labels: Arbeitsleben, Asien, Design, Gesellschaft, Japan, Kultur, Kunst
Sonntag, August 16, 2009
Barbarische Westler
»Vom Westen lernen« bedeutete naturgemäß den forcierten Ausbau der Bildungsinstitutionen. Anfänge waren schon in der Tokugawa-Periode gemacht worden: Ein »Büro für die Übersetzung von Büchern der barbarischen Nationen« war etabliert, erste, auch private Universitäten waren gegründet worden. Diese Anstrengungen wurden nach der Restauration vermehrt fortgesetzt.
Quelle: Buchheim: "Industrielle Revolutionen", München 1994, S. 123.
Labels: Geschichte, Japan
Montag, Mai 18, 2009
Nintendo schlägt Goldman Sachs
If there was ever any question as to how obscenely rich Nintendo is, the Financial Times has crunched some numbers to show the cash flow, per employee, at the House of Mario. The newspaper estimates that Nintendo produces more than $1.6 million per employee -- that's more than investment bank Goldman Sachs' $1.24 million per employee during its best year in 2007.
Quelle: Nintendo's 'profits per employee' are higher than Goldman Sachs
Faszinierend! Schön zu sehen, dass man mit Ingenieurskunst und der daraus resultierenden Produktion von fassbaren Dingen anscheinend auch heutzutage noch viel, viel Geld verdienen kann. Jedenfalls langfristig gesehen mehr als die Goldmänner, die aus Geld noch mehr Geld zu machen versuchten - und dabei kläglich gescheitert sind.
Deshalb mein Rat: Geht an die ETH studieren. Im schlimmsten Fall könnt ihr als Mathematiker oder Physiker immer noch bei Fonds anheuern und dort geniale Anlagemodelle austüfteln.
Mittwoch, März 25, 2009
Das Hakenkreuz rettete auch Leben
Im Augenblick der Verzweiflung kommt ihm plötzlich die rettende Idee. Rabe, seit Jahren Mitglied der NSDAP, lässt eilends eine riesige Hakenkreuzfahne, die ihm die Partei nach China geschickt hat, entfalten. Zusammen mit zahllosen Einheimischen kauert er sich unter das Tuch. Und tatsächlich: Die mit Deutschland verbündeten Japaner stellen den Angriff ein.
Labels: China, Deutschland, Geschichte, Japan, Krieg, Nationalsozialismus
Freitag, Februar 20, 2009
Endziel: Permanente Depression?
And the poor Japanese have been waiting 19 years to get to the beginning of the end of their restructuring crisis. They probably would have gotten to it years ago, were it not for the diligent efforts of Japanese politicians. Instead of letting the banks fail, they bailed them out and propped them up. Result: an on-again, off-again depression that has lasted longer than most marriages.
Quelle: The United States: The Largest Ponzi Scheme in the World
Labels: Funny, Japan, Wirtschaft
Donnerstag, Februar 19, 2009
Der Mann mit dem Durchblick
From what we can tell, Nakagawa is the only G7 finance minister who should stay on the job. The rest of them clearly don't know what's going on. Otherwise, they'd be drunk too.
Quelle: Obama's Bailout: Too Little, Too Late?
Labels: Funny, Japan, Wirtschaft
Sonntag, Dezember 14, 2008
Besonderheiten japanischer Ramen-Bars
Zwei Jahre ist es her, als ich auf Studienreise in Japan weilen durfte. Obwohl ich dieses Jahr den Geburtstag des Kaisers nicht wie die vergangenen zwei Jahre im Bellevue feiern durfte, sind meine Erinnerungen an die faszinierende Kultur in Ostasien immer noch hellwach.
Heute stiess ich über Reddit auf folgenden Ausschnitt einer (typisch?) japanischen Fernsehsendung, in welcher der Bevölkerung gezeigt wird, wie ein Gesellschaftsmitglied zwecks Steigerung der Zuschauerzahlen dem engen Korsett von Regeln und Verpflichtungen ausbricht:
Wer schon einige Zeit in Japan verbracht hat, wird - abgesehen von dem irren Hard Gay - aber noch etwas anderes auffallen: Der erste Kunde, der die Ramen-Bar (wir Berner haben seit kurzem auch eine solche Bar im Westside) betritt, begibt sich gleich nach dem Betreten der Bar nach links zu einem weissen Kasten, der an der Wand angebracht ist.
Wieso steuert der Kunde nicht den Tresen an (anscheinend die typische Architektur für eine Ramen-Bar, denn auch im Westside sitzt man identisch), setzt sich, nimmt die Menu-Karte hervor und bestellt etwas? Ganz einfach: In Japan kommt es häufig vor, dass man hierzu eine vollautomatisierte Lösung verwendet. Dieser Kasten ist nämlich die Menukarte und Bezahlstation in einem: Der Kunde kann sein Menu mittels Knopfdruck auswählen, den geschuldeten Betrag bezahlen und erhält dann einen Gutschein, den er dem Servierpersonal übergibt.
Übrigens: Am Ende des Clips wird auf die Internet-Site bakakage.net verwiesen. Da meine Freundin Melanie mittlerweile mehr Japanische Floskeln kennt als ich, habe ich von ihr auch den Begriff baka gaijin (jap. "dummer Ausländer/fremder Fötzel") gelernt. Fragt sich jetzt also nur, was kage bedeutet ... Rere?
Mittwoch, Mai 14, 2008
Wunderbar anderes Japan
o every time you visit Starbucks, you've probably got some kind of a routine to find a table. Some people wait close to a table of people who appear to be leaving. Others circle the shop like vultures. But as soon as a seat frees up, everybody jumps to grab it. That's how we've been trained. That's what Americans do at Starbucks. But it's not what you wanna do at Starbucks in Japan.
Quelle: Ten Mistakes You'll Really Make Here In Japan
Wer davon noch nicht genug hat, lese auch noch Big in Japan: 5 mistakes made by first-timers in Japan durch.
Labels: Funny, Gesellschaft, Japan, Kultur
Montag, Februar 18, 2008
Über die Herkunft der Japaner
Jared Diamond über die verflixt komplizierte (und auch höchst politische) Frage, woher die Japaner eigentlich kommen - der wiedergegebene Abschnitt vergleicht die japanische Sprache mit anderen ostasiatischen Sprachen:
Everyone agrees that Japanese does not bear a close relation to any other language in the world. Most scholars consider it to be an isolated member of Asia’s Altaic language family, which consists of Turkic, Mongolian, and Tungusic languages. Korean is also often considered to be an isolated member of this family, and within the family Japanese and Korean may be more closely related to each other than to other Altaic languages. However, the similarities between Japanese and Korean are confined to general grammatical features and about 15 percent of their basic vocabularies, rather than the detailed shared features of grammar and vocabulary that link, say, French to Spanish; they are more different from each other than Russian is from English.
Quelle: Japanese Roots
Labels: Asien, Geschichte, Japan
Dienstag, Oktober 16, 2007
Kurz- gegen langfristige Gewinne
They do this on the theory that disregarding short-term profits and pouring billions into long-term projects will pay off eventually. This was the philosophy that allowed Japan to create one of the two fastest railway lines in the world - the Shinkansen. Its only competitor in this field is France's TGV. The United States, as everyone knows, has a miserable train system known as Amtrak, which hardly anyone uses and is always losing money.
This is the way that hegemonic decline builds on itself. The leading country concentrates on the short-term situation, and overinvests in unfruitful military expenditure. [...]
Quelle: Japan, the United States, and the World-Economy
Eine Mahnung an alle Geister der Welt, die immerzu unmittelbar Gewinne ihrer Investitionen sehen möchten. Ich denke besonders an die neue Gotthardröhre, aber auch an Investitionen in die Nutzung erneuerbarer Energieträger ...
Andererseits kann man den Irak-Krieg auch als grösstes "long term-project" der USA sehen, welches längerfristig den Zugang zu billigem Öl sichern soll.
Nun, in 10 Jahren sind wir alle schlauer.
Labels: Japan, Politik, Schweiz, USA, Wirtschaft
Mittwoch, August 22, 2007
Neuer Modetrend - nichts für prüde Schweizerinnen

Quelle: The Latest Craze in Female Attire
Japan - das Land der "unbegrenzten Modefreiheit". (Und nein, es handelt sich nicht um ein durchsichtiges Röckchen. Das "weisse Tischtuech" und der Po sind nur aufgedruckt)
Montag, Juni 11, 2007
Japan: Lektüre-Links für Anfänger
Nachfolgend ein Mail, das ich soeben an eine Bekannte meiner Freundin gesendet habe, die in ca. einem Jahr das Land der Aufgehenden Sonne unsicher machen wird:
- Online-Buch: Japan in a Nutshell (PDF, 25MB)
Für Anfänger ohne irgendwelche Vorahnung, was sie in Nihon erwartet ...- Buch: Darum nerven Japaner. Der ungeschminkte Wahnsinn des japanischen Alltags
Lustige Anekdoten - doch so schlimm, wie der Autor die Situation darstellt, ist es nun wirklich nicht. Eine gewisse Aufgeschlossenheit schadet garantiert nicht.- Bilder: Japan 2006
Su-I-Su als Herkunftsangabe "zeichnen" zu können wäre nicht schlecht- Reportage: Heisse Sachen
Onsen = Heisse vulkanische Quelle - To Do!- Blog: Gaijin Tonic
Gaijin = "fremder Fötzel" (alle Nicht-Asiaten); Blog über's "Saufen" in Japan- Blog: Firefly in Japan
Darunter: "Der dritte Tag in Japan" - ein klassisches Erlebnis, das wohl jeder ernsthafte Tourist in ähnlicher Form bereits erlebt hat.
Labels: Japan
Dienstag, Mai 01, 2007
Sushi in Bern
Aktualisiert: 3. September 2007
Gestern Donnerstag stand für einmal ein kulinarischer Höhenflug auf dem Programm: Während ich mit der Kollegenschaft normalerweise Fast-Food-Tempel unsicher mache, sollte es heute gesunde Hausmannskost sein. Und so richtig einheimische dazu.
Was liegt also, näher als sich mit Nigiri und Maki vollzustopfen? Der Kenner der japanischen Küche weiss sofort, dass es sich hierbei um Zubereitungsarten von Sushi handelt. Rohem, möglichst frischem Fisch, wahlweise mit Seetang und Gurken gerollt.
Doch wo in Bern kann man sich auf diese feine japanische Weise verköstigen? Ich versuche in diesem Artikel, genau dies für die Innenstadt Bern aufzuzeigen. Wer weitere Lokale kennt: Bitte per Kommentar melden, merci!
MIGROS Marktgasse
MIGROS • Marktgasse 46 • 3011 Bern • migros.ch
Dass die Gourmessa-Abteilung Sushi-Packungen führt, war mir bereits vor einiger Zeit aufgefallen. (Arbeits-)Kollege Stalder wies mich aber vor einigen Tagen darauf hin, dass es günstigere und frischere Sushi auch im MIGROS selbst gebe, und zwar bei der Fisch-Abteilung.
Dem war nicht wirklich so: Zwar fanden wir Sushi, aber in kleinen Mengen abgepackt in Plasticbehälter im Kühlregal. Kostenpunkt: Dank einer Verkaufsaktion 8 SFr. Kollege Sedlacek schlug zu - und biss in tiefgekühlten Fisch mit Reis. Nicht wirklich der Hammer.
Ich entschied mich mit Kollege Zgraggen für die Gourmessa-Variante, die den Schriftzug Japigo trug. Erst später merkten wir, dass damit ein Restaurant gerade vis-à-vis über die Strasse gemeint war, das anscheinend für MIGROS Sushi produziert. Kostenpunkt: 18.50 SFr. für die grosse Packung - schmeckte vorzüglich! Nur beim Thon verspürte ich Mayonnaise-Geschmack - etwas, was in richtiges Sushi meines Wissens nicht reingehört. Ansonsten gab es Wasabi (scharfe, grüne Crème) und Ingwer zum "ablöschen".
NEU: MIGROS Gourmessa
Hauptbahnhof SBB Bern
Dort, wo früher nur Salate zu kaufen waren, liegen nun ebenfalls Sushi-Packungen. Ich habe noch kein Take-Away-Sushi gekauft, vermute aber, dass auch hier Japigo als Lieferant dahintersteckt.
Mittlerweile habe ich mir ein "kleines Yakuza" gegönnt und kann meinen Lesern berichten, dass der Hersteller nicht wie vermutet Japigo, sondern Sushi Mania heisst.
NEU: Coop Wankdorf
Coop Bern Wankdorf Megastore • Papiermühlestrasse 85 • 3014 Bern • coop.ch
Vis-à-vis von der Fischabteilung gibt es beim frisch abgepackten Trockenfleisch auch gekühlte Sushi-Packungen. Vermutlich ein In-House gefertigtes Produkt.
Unbedingt beachten: Coop Fine Food Sushi sucks!
Japigo
Japigo • Marktgasse 37 • 3011 Bern • japigo.ch
Wenige Schritte vom MIGROS entfernt, auf der anderen Strassenseite, finden wir das Restaurant Japigo. Sehr schlicht und edel eingerichtet, beginnt das kleinste Menu bei 22 SFr. Gemäss Auskunft von Kollege Zgraggen hat sich der Betreiber nach Unstimmigkeiten vom Restaurant Kabuki (s. unten) losgelöst und zieht nun sein eigenes Ding durch. Wer es gehobener und mit Sitzgelegenheit mag, ist hier garantiert gut aufgehoben. Im K-Tipp-Test schnitt das Restaurant im Frische-Test übrigens gut ab.
Wasabi
Sushi House • Aarbergergasse 33/35 • 3011 Bern • wasabi-sushi.ch
Das Wasabi in der Aarbergergasse war unsere nächste Station. Wegen Betriebsferien konnten wir uns vom Angebot nicht verführen lassen.
Kabuki
Kabuki • Bubenbergplatz 9 • 3001 Bern • kabuki.ch
Da es uns der Hunger/die Lust auf Sushi keine weite Wanderung mehr durchhalten liess, schafften wir es nicht mehr bis in die Markthalle Bern (ehrlich gesagt: beim Kaffe "danach" (für Kollege Zgraggen: beim Bier danach) wurden wir dann doch noch dort gesichtet).
Sushi Bar
Sushi Bar • Kramgasse 75 • 3011 Bern • kabuki.ch
Wie auf der Web-Site des Sushi-Restaurants Kabuki zu entnehmen ist, gibt es eine weitere "Zweigstelle" des Verköstigungstempels in der Altstadt. Bei der nächsten Sushi-Tour ist dieser Ort vorgemerkt.
Sushi-Test von saldo
In der saldo-Ausgabe 12/2007 vom 27. Juni 2007 wurden schweizweit Anbieter von Sushi auf Ihre Qualität getestet. Folgende in Bern ansässige Läden kannte ich bisher nicht:
- Fischverkauf Sutter im Loeb; Hersteller Sushi Orchidee (gut bis sehr gut)
- Globus Spitalgasse; Hersteller Nippon Shop (gut bis sehr gut)
- Sushi Bar Kramgasse; Hersteller unbekannt (gut bis sehr gut)
- Coop Rifflyhof; Hersteller unbekannt (gut)

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