Donnerstag, Juli 03, 2008

Finanzsystem der USA wird durchleuchtet

Das ist das Ende der Wallstreet:

Die Notenbank, aber auch die Börsenaufsicht, die großen Investmentbanken, die Immobilienfinanzierer und die Hedgefonds müssen dazu vertrauliche Unterlagen an das IWF-Team herausreichen. In Interviews haben sie Rede und Antwort zu stehen. Ihre Datenbanken will man sogenannten Stress-Tests unterziehen: Es werden Worst-Case-Szenarien durchgespielt, um herauszufinden, wie weitere Milliardenpleiten oder ein fortschreitender Dollarverfall sich auswirken könnten.

Quelle: Wirtschaftskrise: Währungsfonds durchleuchtet US-Finanzsystem - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

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Donnerstag, Juli 03, 2008

Auch Löpfe hält nichts von Spekulanten als Sündenböcke

Mangelnde Preiselastizität und die Unverderblichkeit machen den Ölpreis nicht von der aktuellen Nachfrage abhängig, sondern von den Erwartungen an die Zukunft. Die Folgen dieser Konstellation schildert Martin Feldstein im «Wall Street Journal»: «Obwohl sich die aktuelle Nachfrage nach Öl kaum verändert hat, führt die Erwartung, dass der Ölpreis in Zukunft steigen wird, auch zu einem Anstieg in der Gegenwart. Eine ähnliche Wirkung haben Berichte über verminderte Ölförderung in Russland und Mexiko. Sie implizieren, dass der Ölpreis in der Zukunft steigen wird - und das hat zur Folge, dass sich auch der aktuelle Preis erhöht.»

Quelle: Wir können billigeres Öl haben - Löpfes Wirtschaftswelt - Wirtschaft - Tages-Anzeiger

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Mittwoch, Juli 02, 2008

Niemand weiss, wer am hohen Ölpreis schuld ist

There's a new game being played in the media.

From what I understand, the rules are easy. Simply pick somebody (other than yourself, of course) to blame for oil prices. Then, you can watch as the blame is bounced around. Unfortunately, there's no way to win the game since the blame goes back and forth repeatedly.

Quelle: ANWR Drilling

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Montag, Juni 30, 2008

Designer-Babbel erklärt baz.online

Idee und Ziel des Redesigns war, die Lücke zwischen Print und Online zu schliessen und die jeweilige Marke als eine einheitliche Sphäre der Newserfahrung zu etablieren. Das Design kombiniert die praktische Newsroomerfahrung von Peter Wälty mit dem Branding- und Design-Knowhow von iA zu einem einfachen, nutzerfreundlichen Newsprodukt.

Quelle: Information Architects Zürich » iA designt das Newsnetz

So sehr ich iA mag (schon nur weil sie in Tokyo eine Zweigstelle betreiben), so sehr ich mir täglich die Inhalte des Tagis zu Herzen führe, so sehr ich mich freue, dass MaMe einen "coolen" (und hoffentlich lukrativen) Job als "Web-Guru" bei einer Medien-Bude angetreten hat (Hauptsache der Stelleninhaber bloggt): Jungs, dieser Marketing-Bullshit in Textform wäre nun wirklich nicht nötig gewesen.

Mein Tipp: Marketing-Fuzzi (sicherlich mit 6er Abschlüssen einer Schweizer Uni) feuern und dafür einen weiteren anständigen Designer/Layouter/Usability-Profi rekrutieren. Das Produkt zählt, nicht das unverständliche Marketing-Geblubbere über das Re-Design von baz.online (und Tagi und BZ).

Himmelheiland, schon nur wenn ich "praktische Newsroomerfahrung von Peter Wälty" lese, kriege ich eine Erektion, die länger hält als mit Viagra.

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Dienstag, Juni 17, 2008

Nokia bringt neue Business-Telefone - boah!

Interessieren solche Meldungen nach der Vorstellung des iPhone 3G wirklich noch jemanden?!

The world's top cellphone maker, Nokia, unveiled two new models on Monday aimed at the business market dominated by the Blackberry,

Quelle: Nokia Unveils New Business Phones - NYTimes.com

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Dienstag, Juni 10, 2008

Alles, was man über das neue AKW wissen muss

Ein Projekt wie ein AKW sei «gesellschaftlich exponiert, technisch anspruchsvoll und finanziell risikoreich.» [...] Für das neue Kernkraftwerk rechnet Atel mit Investitionen von 6 bis 7 Milliarden Franken.

Quelle: Kontroverse um neues KKW in Gösgen

Fertigstellung 2024? Na dann Feierabend. Im besten Fall sieht man vorher ein, dass dieses Grossprojekt im Zeitalter der Energiekrisen kaum mehr realisiert werden kann; im schlimmsten Fall enden wir mit einer sauteuren Bauruine in Gösgen.

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Donnerstag, Juni 05, 2008

Financial Times macht sich über die USA, Bernanke und den Dollar lustig

Mehr muss der interessierte Anleger nicht wissen, als das, was er in dieser Kolumne lesen kann:

Ganz generell dürfte die Finanzkrise recht bald überwunden sein und Amerika damit wieder seine fundamentale Stärke ausspielen können, da die Schulden aller US-Sektoren seit Anfang 2002 ja gerade um gut 18.000 Mrd. $ gestiegen sind - oder von 316 auf 379 Prozent des Nationaleinkommens.

Quelle: FTD.de - Marktberichte - Das Kapital - Bernanke meint es nur gut

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Mittwoch, Juni 04, 2008

SVP and the Rise of the Politics of Fear

Davon ist die SVP noch weit entfernt. Sie hat sich im Gegenteil radikalisiert und wird heute von Ideologen beherrscht, die alles rückgängig machen wollen, was an sozialem Fortschritt und gesellschaftlicher Emanzipation in den letzten Jahrzehnten erreicht worden ist. Deshalb der tiefe Hass auf die Alt-68er, auf die «Linken und Netten» und die «Cüpli-Sozialisten». Deshalb auch die ideologische Nähe zu den US-Republikanern. Diese befinden sich bereits in der Krise, die SVP ist auf dem besten Weg dorthin.

Quelle: SVP: Der amerikanische Alptraum - Analyse - Schweiz - Tages-Anzeiger

Empfehlenswert ist in dieser Hinsicht die dreiteilige Dokumentation The Power of Nightmares. The Rise of the Politics of Fear, die über die Neokonservativen in den USA und ihren War On Terror herzieht. Wenn es stimmt, dass die SVP bei dieser Gruppierung "abgeschaut" hat, sollte die Dokumentation einen Grossteil des Gebahrens der Polter-Partei verständlich machen. Interessante Betrachtungsweise!

Der Intro-Text bringt es auf den Punkt:

In the past, politicians promised to create a better world. They had different ways of achieving this. But their power and authority came from the optimistic visions they offered to their people. Those dreams failed. And today, people have lost faith in ideologies. Increasingly, politicians are seen simply as managers of public life. But now, they have discovered a new role that restores their power and authority. Instead of delivering dreams, politicians now promise to protect us from nightmares. They say that they will rescue us from dreadful dangers that we cannot see and do not understand. And the greatest danger of all is international terrorism. A powerful and sinister network, with sleeper cells in countries across the world. A threat that needs to be fought by a war on terror. But much of this threat is a fantasy, which has been exaggerated and distorted by politicians. It's a dark illusion that has spread unquestioned through governments around the world, the security services, and the international media.

This is a series of films about how and why that fantasy was created, and who it benefits. At the heart of the story are two groups: the American neoconservatives, and the radical Islamists. Last week’s episode ended in the late ‘90s with both groups marginalized and out of power. But with the attacks of September 11th, the fates of both dramatically changed. The Islamists, after their moment of triumph, were virtually destroyed within months, while the neoconservatives took power in Washington. But then, the neoconservatives began to reconstruct the Islamists. They created a phantom enemy. And as this nightmare fantasy began to spread, politicians realized the newfound power it gave them in a deeply disillusioned age. Those with the darkest nightmares became the most powerful.

Quelle: The Power of Nightmares - Part III

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Mittwoch, Juni 04, 2008

Neuer Polterer in der SVP Schweiz

Wäre Ahmadinedschad Schweizer Politiker, würde ihn die Mutter aller Polter-Parteien (SVP) mit offenen Armen empfangen:

Irans Präsident Ahmadinedschad hat den Welternährungsgipfel in Rom als Plattform für Angriffe gegen Israel missbraucht. Die israelische Regierung werde demnächst von der Weltbühne verschwinden.

Quelle: Beim Hungergipfel : Ahmadinedschad tobt in Rom gegen Israel - Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

Wie aber auch bei der SVP zu bemerken ist: Irgendwann einmal hat sich der Medienkonsument an das Gepoltere gewöhnt und die Reizschwelle dementsprechend erhöht. Vielleicht zaubert ja bald jemand noch einen Gerhard Ahmadinedschad hervor ...

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Montag, Juni 02, 2008

Schnauze voll von all den Neuigkeiten

Kernprodukte Nachricht und Update frustrieren junge Rezipienten offenbar mehr, als dass sie Informationsbedürfnisse befriedigen. Quer durch die Stichprobe äußerten die Befragten, dass sie sich von der Nachrichtenflut überfordert fühlen.

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Quelle: SPIEGEL ONLINE - Druckversion - Studie: Von Nachrichten ermüdet - Netzwelt

Die von AP in Auftrag gegebene Studie zum Download: A New Model For News. Studying the Deep Structure of Young-Adult News Consumption.

Besonders beruhigend für alle Medienwissenschafts-Studenten, die sich vielleicht bereits einige Male Sorgen um die Berufsaussichten gemacht haben:

[...] Junge Leser wollten nicht nur wissen, was Stand der Dinge ist, sondern auch, was etwas bedeute und wie es sich weiterentwickeln könne

In einer Zeit, wo sich jede Bude "Medienunternehmen" nennen, Agenturmeldungen einkaufen und verwursteln kann, braucht es wieder mehr Qualitätsjournalismus. Journalismus, der Interpretationen liefert und auch nicht scheut, eigene Meinungen kund zu tun.

Einziger Haken: Der informationsgesättigte Konsument ist selbstverständlich nicht bereit, für das Produkt zu bezahlen ... Schöne, neue Welt!

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Freitag, Mai 30, 2008

Emma braucht neue Chefredaktorin

Irgendwie braucht es nicht viel Phantasie, um sich das Arbeitsklima auf der Emanzen-Redaktion in den farbigsten Tönen auszumalen ...

«Emma»-Herausgeberin Alice Schwarzer trennt sich bereits nach einem halben Jahr von Lisa Ortgies, weil diese sich nicht für den Job eigne.

Quelle: «Emma» entlässt neue Chefredakteurin - Ausland - Tages-Anzeiger

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Samstag, Mai 24, 2008

Ungesunde Nahrungsmittel beschönigend kennzeichnen

Bereits im September 2007 habe ich mich gewundert, wie Coca Cola seine Kunden für dumm verkauft. Auch der Spiegel hat sich nun mit dem Problem der Nährwertangaben auf Nahrungsmitteln auseinandergesetzt. Ein äusserst lesenswerter Artikel (auch du, Randal?):

um die Nährwertangaben möglichst gering zu halten, wird dem Verbraucher empfohlen, bei Erdnüssen und Chips nur eine winzige Handvoll von 25 Gramm zu essen, von der Tiefkühlpizza soll die Hälfte liegen gelassen und auch von der Halbliterflasche Cola darf nur die Hälfte getrunken werden.

Quelle: Nahrungsmittelkennzeichnung: Verbraucherschützer enttarnen Kalorienbomben - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

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Montag, Mai 19, 2008

Allseitig geschätzte ITler

Wer wird in den grossen Banken und Versicherungen zuerst rausgeschmissen, wenn das Kader mal wieder etwas verospelt hat? Der IT-Staff, dessen Wertschätzung im Unternehmen irgendwo zwischen Putzkolonne und Telefonistin angesiedelt scheint. Statt dessen sollte man das ganze HR-Personal feuern, das die Zeit lieber dafür aufwendet, um StudiVZ und Co. nach Sauf-Bildern von potentiellen neuen Arbeitnehmern abzusuchen, anstatt die Lebensläufe richtig zu lesen und damit nicht gleich aufzuhören, wenn dort nicht «Uni-Studium Informatik mit Master abgeschlossen» steht.

Quelle: InfoWeek, April 2008, "Quereinsteiger non grata", S. 1.

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Sonntag, Mai 18, 2008

Blochers Niedergang?

[...] Initiativgegner bemerkten, Blocher habe an rhetorischer Stärke eingebüsst; zeitweise habe er fahrig gewirkt.

Quelle: Streit um neue «Arena» nach der Rekord-Sendung (Schweiz, NZZ Online)

Er ist nicht mehr der Jüngste - und mit seiner Abwahl als Bundesrat im Dezember 2007 ist eindeutig der Lack ab ... Ob Brunner die Lücke füllen kann?

Messmer ist überhaupt nicht davon überzeugt:

Er wird auch in fünf Jahren nicht über das hinauswachsen, was er derzeit ist: En Buurebueb, en glatte Siech, einer, der eigentlich lieber Viehhändler geworden wäre und zwar ein guter, wäre da nicht diese vermaledeite Politik dazwischen gekommen.

Quelle: SVP: Am Ende der Fahnenstange angelangt

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Samstag, Mai 17, 2008

Sex (still) sells

  1. Two Girls
  2. Bare Tits
  3. ???
  4. Profit

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Samstag, Mai 17, 2008

Blocher vs. Schlumpf

Na dann habe ich ja bei der Besichtigung der Saidef, dem vorzüglichen Apéro riche (mit viel Gemüse!) und dem anschliessenden Abendessen nichts wichtiges verpasst ...

Doch zur allgemeinen Abkühlung der Gemüter lässt sich nach der «Arena»-Sendung festhalten: Eveline Widmer-Schlumpf ist noch in der SVP, Christoph Blocher ebenfalls, und weder sie noch er sind handgreiflich geworden.

Quelle: Für «das Bild des Jahres» reichte es nicht - Schweiz - Tages-Anzeiger

Was während der Sendung völlig un-Weltbewegendes vor sich ging, liest man am Besten im Artikel Widmer-Schlumpf war am lockersten nach ...

Winkelried stellt in Live-Bloggen zur Arena eine andere Sichtweise dar - doch im Zweifelsfalle halte ich mich dann doch an die "offizielle" Version des Tagis.

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Dienstag, Mai 13, 2008

Am hohen Ölpreis sind Spekulanten schuld!

Traditionally, denunciations of speculators come from the left of the political spectrum. In the case of oil prices, however, the most vociferous proponents of the view that it’s all the speculators’ fault have been conservatives — people whom you wouldn’t normally expect to see warning about the nefarious activities of investment banks and hedge funds.

Quelle: The Oil Nonbubble

Schön, dass gerade die lautesten Schreier nach einer freien Marktwirtschaft in diesem Fall eine Ausnahme machen wollen. Lasst den Markt die ganze Chose regeln - irgendwann wird sich alles wieder bei einem Barrelpreis von 25USD einpendeln. Oder so.

Wie Matt Simmons, Peak Oil-Koriphäe und mittlerweile auch von europäischen Medien entdeckt, immer wieder so schön sagt (aus dem Englischen sinngemäss übersetzt):

Solange eine Tasse Erdöl weniger kostet als eine Tasse Kaffee wird der Ölpreis weiter in die Höhe schnellen.

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Montag, Mai 12, 2008

Blackbox Berner SVP

Wer heute im Kanton Bern eine SVP-Liste in die Wahlurne wirft, weiss nicht, was unten herauskommt. Es können Politiker sein, die auf der konsequent liberalen Linie der schweizerischen Partei marschieren; es können aber auch Etatisten sein, Fiskalisten, Postenjäger, subventionssüchtige Bauern und dergleichen; oder es kann eine Politikerin sein, die ungeniert gegen die eigene Fraktion polemisiert. Wo "SVP Kanton Bern" draufsteht, ist nicht nur SVP drin, sondern auch das Gegenteil.

Quelle: Die Weltwoche, 19/2008, "Von Murten den Mut", S. 9.

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Samstag, Mai 03, 2008

Iron Man: Kurzkritik

[...] he [Tony Stark; Robert Downey Jr.] puts down enough Scotches that one wonders if his Iron Man armor has retractable cup holders

Quelle: Stop Trying To Kill Robert Downey Jr.!

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Freitag, Mai 02, 2008

FLV-Dateien herunterladen und mit Adobe Media Player abspielen

Endlich eine "offizielle" Software von Adobe, um .flv-Dateien unter Mac OS X abzuspielen:

Adobe Media Player

FLV-Videos klauen

Wer Safari benutzt, dem sei hier noch einmal verraten, wie man die URL von .flv-Dateien ausfindig macht, um sie mit wget herunterzuladen:

Apple KISS-Methode

Dank: Kafi

  1. Web-Seite mit dem eingebetteten Flash-Video öffnen; bspw. YouTube
  2. Das Video mit Klick auf den Play-Button abspielen (wenn es nicht von alleine startet)
  3. Window > Activity öffnen
  4. In der rechten Spalte nach einem Link suchen, der anstelle MB statt KB stehen hat - in der Regel steht wegen des Ladevorgangs sogar noch "x MB of y MB", was die Suche vereinfacht (x wird kontinuierlich hochgezählt)
  5. Klick auf die ausgemachte Zeile (diese wird nun blau hervorgehoben)
  6. Apfel + C um die URL in die Zwischenablage zu kopieren
  7. Window > Downloads
  8. Apfel + V
  9. Fertig

Geeky Unix-Methode

  1. Web-Seite mit dem eingebetteten Flash-Video öffnen; bspw. YouTube
  2. Das Video mit Klick auf den Play-Button abspielen (wenn es nicht von alleine startet)
  3. Window > Activity öffnen
  4. In der rechten Spalte nach einem Link suchen, der anstelle MB statt KB stehen hat - in der Regel steht wegen des Ladevorgangs sogar noch "x MB of y MB", was die Suche vereinfacht (x wird kontinuierlich hochgezählt)
  5. Klick auf die ausgemachte Zeile (diese wird nun blau hervorgehoben)
  6. Apfel + C um die URL in die Zwischenablage zu kopieren
  7. Terminal.app öffnen
  8. wget "http://server187.20min-tv.ch/videos/4637m.flv"
    (mittels Apfel + V kopiert man die URL in die Kommandozeile)
  9. Den Befehl ausführen
  10. Fertig

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Freitag, Mai 02, 2008

Vom Grossen Weissen überrollt


Grosser Weisser gibt Gas
Originally uploaded by emeidi

Jetzt weiss ich, was mir bei einer Affekt-Handlung des Torkels geblüht hätte ... Hier das ganze Video (ja, da wird einer über zig-Meter mitgeschleipft!):

Das Video der Zürcher Amokfahrt

Scheiss BMW-Fahrer!

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Donnerstag, Mai 01, 2008

UMTS-iPhone exklusiv in Italien - lachhaft

UMTS-iPhone exklusiv in Italien?

Laut Berichten der italienischen Zeitungen "Repubblica" und "Il sole 24 ore" hat der italienische Provider TIM einne Exklusivvertrag mit Steve Jobs abgeschlossen. Demnach komme der Nachfolger des iPhones mit UMTS mehrere Monate vor anderen Ländern zuerst in Italien auf den Markt. Laut der englischen Zeitung "Times" habe Apple schon mehrere Tausend neuer UMTS-iPhones in Asien bestellt. Statt Touchscreens sollen sie nun über eine Tastatur verfügen.

Quelle: heute, 22. April 2008, S. 10.

Klar doch:

  • Das neue iPhone zuerst in Italien - ich kann mir wahrlich wirtschaftlich potentere Länder vorstellen, um dieses Luxus-Telefon zu lancieren.
  • Monate vor den anderen - wenn überhaupt in Italien, wieso dann noch Monate zuwarten, um es in anderen Ländern anzubieten?
  • Tastatur statt Touchscreen - der Gerüchtelieferant ist wohl nach dem Verfassen der Meldung an einer Überdosis halluzinogener Drogen gestorben ...

Keine Ahnung, wieso heute einen solchen Schmarren abdruckt ...

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Mittwoch, April 30, 2008

Berns Ruf wird immer schlechter

Wenn die das sagen, wird es wohl so sein ...

«Der Motor eines lahmen Kantons », gibt Engeler zurück. Den von Stadtpräsident Tschäppät ständig beschworenen Aufbruch sehe er nicht. Baldachin und Euro 08 bedeuteten «erzwungene Heiterkeit und Firlefanz», aber keine echte ökonomische Entwicklung. Wer Geld habe oder verdienen wolle, meide Bern. Hier regiere eine Koalition von Etatisten, die nicht wirklich verstehe, was Wettbewerb und freie Wirtschaft bedeuteten, sondern die lieber verwalte und Geld einziehe.

[...] In einem sind sich Büttner und Engeler einig: In Bern herrsche ein «Mix von Lethargie, Harmoniesucht und Resignation».

Quelle: Das Urteil zweier Wahlberner

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Samstag, April 12, 2008

Verblendete Technokritiker

Auf die wirtschaftliche Sättigung folgte also die moralische Empörung. In einem diffusen Gefühl des Spassverbots wird nun eine Generation erfunden, die es als Masse nie gab. Dies von Leuten, die entweder noch nie oder zu viel Drogen genommen haben. So fühlt sich die Technokritik an wie eine protestantische Kritik an der Fasnacht. Als würde man sagen: Die Fasnächtler ficken mit vierzig besoffen durch die Nacht, kotzen am Morgen in die Blumentröge und übernehmen keine gesellschaftliche Verantwortung. Doch die Fasnacht findet nur im November und dann noch im Februar statt. Für die grosse Mehrzahl der älteren Technojünger verhält es sich ähnlich: vielleicht alle drei, vier Monate mal abstürzen.

Quelle: TECHNO: EINE EHRENRETTUNG

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Samstag, April 12, 2008

Spielereien mit dem Blick Titel-Generator

Blick online ist wohl eine der letzten verbleibenden Medien-Web-Sites, die auch heute noch ihre Titel als Grafiken und nicht als h[0-9]-Elemente in eine Web-Seite einbettet.

Nun gut, da immerhin ein schlauer Entwickler an der Erstellung der Web-Site beteiligt gewesen sein muss, werden die Titel "on the fly" generiert. Dies lädt zu kleinen Spielereien ein - als Grundlage nehme ich den Titel des Artikels Jedem das Recht, SVP-Mitglied zu sein:

Die URL zum Bild lautet ...

http://is.blick.ch/img/txt/V/k/SmVkZW0gZGFzIFJlY2h0LCBTVlAtTWl0Z2xpZWQgenUgc2Vpbg==_Pxgen_t_500xA_35.gif

Aufgesplittet bedeutet die kryptische Zeichenfolge folgendes:

  • http://is.blick.ch/img/txt/V/k/ - Pfad zum Script, das den Titel generiert
  • SmVkZW0gZGFzIFJlY2h0LCBTVlAtTWl0Z2xpZWQgenUgc2Vpbg== - Verschlüsselter Titel (wohl zur vereinfachter Handhabung von Sonder- und Leerzeichen)
  • _Pxgen_t_ - Unbekannte Anweisung. "Pxgen" = Pix-Generator"?
  • _500xA_ - Grösse des Bildes (A scheint keinen Zweck zu erfüllen)
  • 35 - Schriftgrösse
  • .gif - Bildformat (Compuserve GIF)

Dann schauen wir mal - ich ersetze die wirre Zeichenfolge des Titels mit "BlickLiebtThinkEmeidi":

Schööön ... Und was ist mit der Grösse des Bildes? Wie wäre es mit einer Breite von sagen wir 1000px?

Die Schrift ist noch viel zu klein! Machen wir sie mal 72 Punkt gross:

Übrigens: Bei einem fehlerhaften Versuch mit den Massen 433x50 erhielt ich folgende Meldung zurück:

REQUEST_URI: /img/txt/F/z/BlickLiebtThinkEmeidi_Pxgen_t_433xA_50.gif

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Sonntag, März 16, 2008

UdSNAR

Die Vereinigten Staaten von Amerika benennen sich morgen um in die "Union der Sozialistischen Nordamerikanischen Republiken".

Wieso? Nun, lassen wir uns den Start in die Börsenwoche durch heute erschienen Medienberichte versüssen (man beachte schon nur die Titelgebung):

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Samstag, März 15, 2008

20 Minuten verletzt

Eine Schneise der Verwüstung hat ein Unwetter durch die Innenstadt von Atlanta im amerikanischen Staat Georgia gezogen. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt. Die Strasse vor dem Hauptsitz von CNN glich einem Trümmerfeld. [...]

Mindestens 20 Minuten erlitten nach Angaben der Rettungsdienste Verletzungen.

Quelle: Unwetter verwüstet Innenstadt von Atlanta

Hat da ein NZZ-Redaktor etwa Angst vor der übermächtigen Konkurrenz?

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Dienstag, März 11, 2008

Grösstmögliche Transparenz in Washington

Der Pressesprecherin des Weissen Hauses wurde also verboten, über den Zusammenhang des Währungszerfalls des Dollars mit dem steigenden Ölpreis zu sprechen ... Man stelle sich vor, Joe Sixpack würde davon Wind kriegen - dann wären die Präsidentschaftswahlen für die Republikaner gelaufen (sind sie eh, denn George W. und seine Kumpanen fahren die us-amerikanische Wirtschaft bis spätestens November garantiert noch in die Wand):

A propos:

Oil futures advanced to a record for a fifth day, rising above $109 a barrel in New York, as the sinking dollar drew investors to commodities.

Quelle: Crude Oil Futures Rise to a Record for a Fifth Day in New York

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Samstag, März 08, 2008

Die wahre Aufgabe der Presse

A journalist should never do anything that "hurts" the powerful, otherwise the powerful won't give access to the press any longer. Presumably, the press should only do things that please the powerful so that the powerful keep talking to the press, so that the press in turn can keep pleasing the powerful, in an endless, symbiotic, mutually beneficial cycle.

Quelle: Tucker Carlson unintentionally reveals the role of the American press

Finde ich gut, gefällt mir.

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Mittwoch, März 05, 2008

Sind das Neuigkeiten?!

Im aargauischen Kölliken hat heute Nacht in der Deponiehalle ein Fass mit Sondermüll gebrannt.

Quelle: Brand in der Sondermülldeponie

... und heute morgen soll in Schweden ein Elch gefurzt haben.

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Samstag, Februar 23, 2008

Das Arbeitsleben eines Papparazzis in LA

I quickly learned that celebrity pictures were worth far more than news pictures. The front page of the Times of London, for instance, would fetch $1,000, while a front page and a double-page spread in a glossy showbiz magazine could easily get you $10,000. [...]

When I was covering Britney [Spears], I'd get to her house at midmorning -- she is not an early riser. I'd park in one of the many gravel parking bays along Mulholland, away from the no-stopping zone near her home. The other paps would already be there, usually in blacked-out SUVs or Range Rovers. I'd sit and wait, making sure that no one was blocking my quick getaway and that my camera was close at hand.

Then, out of nowhere, Britney's white convertible would speed past. It would be a mad dash to get near the front of the pack -- although often you'd be 10 or more cars back, just relying on the the guy in the SUV in front of you, who in turn was following the guy in front of him. You'd drive so close that you'd keep one foot on the gas and the other covering the brake. Accidents were common.

Quelle: The snapper snapped

Das Leben als Britney Spears muss schon echt verschissen sein - da will man rasch in den Supermarkt eine Milch und eine Packung Kellogs kaufen gehen, und im Rückspiegel des Autos sieht man eine Kolonne SUVs, die einem auf Schritt und Tritt verfolgen ... Kein Wunder wird man da Reif für die Klapse!

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Sonntag, Februar 17, 2008

NZZ rehabilitiert Steuerhinterzieher

In der Sozial-, Gesundheits-, Arbeitsmarkt-, Regional-, Bildungs- oder Technologiepolitik werden wie wild Mittel umverteilt, und der tägliche Kampf um Vorteile in diesem Gewirr beherrscht die Politik. Dass unter einer solchen Politik die Steuermoral leidet, ist nicht erstaunlich: Den Bürgern bleibt ein grosser Teil ihrer Einkommen vorenthalten, Fiskus und Behörden verfügen über ein riesiges Instrumentarium, um die Umverteilung umzusetzen und bis in die Privatsphäre hinein zu überwachen.

Quelle: Deutschland sucht den Kampf mit allen Mitteln

In einem Staat gelten nun einmal Gesetze für alle. Wer sich nicht daran hält, wird bestraft. Ob das nun Scheininvalide, kriminelle Ausländer oder Steuerhinterzieher sind, spielt keine Rolle. Wem der hohe Steuerfuss nicht gefällt, hat grob gesagt drei legale Möglichkeiten:

  • Da bleiben und nichts tun
  • Da bleiben und versuchen, etwas zu ändern (mit ihren Millionenvermögen sollten Top-Manager doch fähig sein, in Berlin anständig lobbiern zu können, verflucht nochmal?!)
  • Die heute herrschende Mobilität ausnutzen und wegziehen

Gerade die Leute, die durch die freie Marktwirtschaft (teilweise übermässig und ungerechtfertigterweise) belohnt werden, sollten auch in der Wahl des Steuerparadieses den Markt spielen lassen. Man ist mobil und zügelt halt in dasjenige Land, dasjenige Bundesland und in diejenige Gemeinde, die die geringsten Steuerfuss aufweist. Steigt der Druck auf die Steuerhöllen, sollte gemäss der Logik des freien Marktes ein Einlenken stattfinden.

Aber nein, stattdessen versucht man es lieber mit krummen Touren, liechtensteinischen Banken und Stiftungs-Konstruktionen. Während bei kriminellen Ausländern kein Journalist darüber sinniert, dass vielleicht auch bei den Rahmenbedingungen etwas krumm laufen könnte, fordert der NZZ-Kommentator, Steuerhinterzieher mit Samthandschuhen anzufassen - denn diese sind "Opfer der Umstände". Bravo.

Übrigens: Als hätte der NZZ-Verlage die Razzien gerochen, behandelt das NZZ Folio des aktuellen Monats genau das: Steuern. Äusserst lesenswert.

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Sonntag, Februar 17, 2008

Woran der Journalismus krankt

In der Schweiz werden Journalisten desöfteren als "zu linksstehend" gebrandmarkt. Ein Artikel des Magazins brandeins zeigt hingegen auf, dass wir uns vor anderen Entwicklungen deutlich mehr in Acht nehmen sollten:

Denn das Geschäft mit den Emotionen ist leichter kalkulierbar als das mit Nachrichten und verspricht höhere Profite. So entließ der Zeitschriftenverlag Time Inc. ("Time", "Fortune"), eine Tochter des weltgrößten Medienkonzerns Time Warner, vor einiger Zeit Hunderte Journalisten, darunter die Reporter Donald Barlett und James Steele. Die beiden sind herausragende investigative Journalisten und wurden mehrfach ausgezeichnet, allein zweimal mit dem Pulitzer-Preis. Offizielle Begründung für die Entlassung: Die zwei seien zwar gut, aber zu teuer. Wenige Tage später wurde bekannt, dass derselbe Verlag die exklusiven Bildrechte am Baby von Angelina Jolie und Brad Pitt gekauft hatte. Kostenpunkt: vier Millionen Dollar.

Quelle: Schlimmer geht immer

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Sonntag, Februar 17, 2008

Schlankheitswahn

[...] Anzunehmen ist, dass sich bei der Wahrnehmung die Gewichte buchstäblich etwas verschoben haben, bedingt durch die in den letzten zwei Jahrzehnten aufgekommene Schlank-und-fit-Welle, hinter welcher eine daran fett verdienende Industrie sowie zahllose Beratungsstellen stehen.

[...] Dabei ist nicht mal so sicher, ob ein paar Kilo Übergewicht (womit nicht Fettleibigkeit gemeint ist) überhaupt sonderlich schädlich sind, und ebenso wenig lässt sich eindeutig belegen, dass aus dicken Kindern automatisch dicke Erwachsene werden.

Quelle: BernerZeitung, 28. Januar 2008, "Es wird dick aufgetragen - oft zu dick", S. 35.

Was ich selber auch schon oft beobachten konnte:

[...] Übergewicht ist häufig ein soziales Problem, der Anteil übergewichtiger Kinder ist unter Ärmeren, Ausländern und weniger Gebildeten um einiges höher als bei Besserverdienenden.

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Dienstag, Februar 12, 2008

1916 mit kuriosen und zeitlosen Problemen

Kupfer-Diebstahl

Je höher die Kupferpreise stehen, umso bunter treiben es die Kupferdieben. In der Zeit von Anfang März bis Mitte April 1916 wurden auf der Wollishofer Allmend von einer durch das städtische Elektrizitätswerk für das Platzkommando Zürich erstellten Freileitung 158 Kilo Kupferdrähte im Werte von 948 Franken und von Ende Januar bis Anfang Aprili aus dem Magazin der Zürcher Filiale der Siemens-Schuckert-Werke in Berlin etwa 600 Kilo Kupferdrähte im Werte von 2000 bis 3000 Franken gestohlen.

Quelle: Der Schweizer Bauer, 1. Juni 1916

Das Thema scheint derzeit aktueller denn je: Am 7. Februar 2008 schreibt die Kantonspolizei Basel-Land: Liestal / Kanton: Kupferdiebe gehen um: Die Polizei Basel-Landschaft bittet um Aufmerksamkeit. Vom Krieg weit und breit keine Spur. Ein boomendes China fühlt sich halt an wie Krieg.

Uneheliche Kinder

Würden diese Berichterstatter im Jahre 2007 leben, träfe sie wohl der Schlag:

Ein erscheckend hoher Prozentsatz unehelicher Geburten. Die Geburtenstatistik der letzten Woche ergibt für Paris 574 Geburten, wovon 419 eheliche und 155 uneheliche.

Quelle: Der Schweizer Bauer, 8. Juni 1916

Wagenladungen Bürokratie

Staatliche Makulatur. Auf der Staatskanzlei ist man den Gemeinden mit gutem Vorbild vorangegangen und hat, um der Papiernot zu steuern, die Direktionsarchive bereinigt. Die Finanzdirektion hat nun mehrere Wagenladungen Akten und Drucksachen zum Verkaufe und zur Abfuhr bereit. Wie viel frühere Hoffnungen und Liebesmüh damit begraben werden, ist selbstverständlich unergründlich, heisst es doch, dass die Motionen allein mehrere Kilozentner ausmachen.

Quelle: Der Schweizer Bauer, 8. Juni 1916

Zurück zu Mutti

Eine Ironie des Schicksals! Ein junger Bürger von Lausanne, der seine Abenteuerlust nicht anders zu betätigen wusste, als seine Haut für ein fremdes Land zu Markte zu tragen, wurde schwer verwendet von den Deutschen gefangen genommen, hatte nun aber das Glück als Kriegsgefangener mit einem Krankentransport in seiner eigentlichen Heimat interniert zu werden.

Quelle: Der Schweizer Bauer, 8. Juni 1916

Gottlose Neuenburger und die Huldigung des Sonntags

Deutschschweizerische Kinder, die im Traverstal sich befinden, um sich die welsche Sprache anzueignen, waren nicht übel verwundert, zu sehen, wie das sonst so kirchliche Neuenburgervolk am Himmelfahrtstage wenig Notiz vom kirchlichen Feiertage nahm; man hackte Kartoffeln oder Runkeln, man prätschte die Wäsche schwungvoll, man führte und spaltete Holz - kurz, es war ein durchaus werktägliches Treiben, wenn auch nicht ohen Ausnahmen. Man sollte nicht meinen, dass der neuenburgische Kulturminister ein gewesener Pfarrherr sei; aber unser junger Gewährsmann schreibt entrüstet: Solches sollte einfach verboten sein!

Quelle: Der Schweizer Bauer, 8. Juni 1916

Heute soll es ja auch im reformieten Bernbiet Leute geben, die im Sonntag zur Huldigung Gottes fossile Brennstoffe verbrennen und zum Spass auf den Gurnigel fahren, um eine Meringue zu verspeisen.

Tabu-Thema Verhütung

War in den früheren Jahren bei uns die Abnahme der Geburten auf die wohlhabenden Klassen beschränkt, so erstreckt sie sich in neuerer Zeit auch auf die Arbeiterbevölkerung und greift von der Stadt auf das Land über. Der heimliche Gebrauch gewisser "Mittel" hat schon eine erschreckende Höhe erreicht.

Quelle: Der Schweizer Bauer, Juni 1916

Damals trugen Ehepaare eben noch aktiv zur Sicherung der AHV bei. Halt, die gab es damals ja noch gar nicht! (Erst seit 1948)

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Sonntag, Februar 10, 2008

SonntagsZeitung vom 10. Februar 2008

Markus Notter (SP), Zürcher Justizdirektor über den tödlichen Vorfall in der Haftanstalt Pöschwies:

Es herrscht heutzutage, gerade von Seiten rechtsbürgerlicher Kreise, eine unglaubliche Erwartungshaltung an den Staat. Nicht mehr der Täter wird verantwortlich gemacht, schuld sind die Umstände, die Institutionen. Das ist eine fatale Vollkaskomentalität, die eigentlich der Eigenverantwortung widerspricht, die vor allem von diesen Kreisen gepredigt wird. [...]

Quelle: SonntagsZeitung, 10. Februar 2008, "Das ist eine fatale Vollkaskomentalität", S. 17.

Andreas Durisch über Couchepins, Mörgelis und Mengeles:

[...] die Politiker von SP und CVP schweigen. Dieselben, die Bundesrat Blocher, dessen Leistungsausweis sie nie ernsthaft in Frage gestellt hatten, abwählten, weil sein Stil unpassend sei für einen Bundesrat und erst recht für einen Bundespräsidenten.

Quelle: SonntagsZeitung, 10. Februar 2008, "In jedem Fall stillos", S. 20.

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Mittwoch, Februar 06, 2008

Wir LEBE Web-Award-Gewinner in der BZ

Nachdem ich bereits letzte Woche live von der Preis-Verleihung gemoblogt und anschliessend das freudige Ereignis auch noch in einem Blog-Artikel verarbeitet habe, hat es die Web-Site der Sek Neuenegg mitsamt ihren "Machern" heute in die BernerZeitung geschafft - mit halbseitigem Artikel, inklusive Farbfoto:

Preisgekrönter Internet-Auftritt

Quelle: BernerZeitung, 6. Februar 2008, "Preisgekrönter Internet-Auftritt", S. 26.

Es ist schön, eine solche Anerkennung zu erhalten.

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Donnerstag, Januar 31, 2008

Wie werde ich mein Stgw los?

Folgende Dokumentation zeigt, wie schnell einen die Armee mit einem Sturmgewehr ausstattet, aber wie schwierig es ist, dieses wieder loszuwerden ...

Merke: Um das Stgw zu erhalten, spielt der Strafregisterauszug keine Rolle. Um es aber abgeben zu können, muss man einen unbedenklichen Leumund vorweisen. Hä? Genau das habe ich auch gedacht. Argumentation: Wenn jemand Einträge im Strafregister hat, könnte es ja sein, dass im Gewissenszeugnis, das der Soldat ebenfalls vorlegen muss, unwahre Tatsachen enthält. Umkehrschluss: Wer schon jemanden totgeschlagen hat (und folglich einen Eintrag im Strafregister vorweist), hat keine Chance, seine Armeewaffe abzugeben ...

Doch genug gefaselt, hier die zweiteilige Sendung von YouTube:

Via: www.monoceros.ch

Dank: Kollege Kure.

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Samstag, Januar 19, 2008

Der Bund als PDF

http://192.209.226.170/pdfdata/bund/YYYY/MM/DD/BVBU-PPP-DDMM-2.pdf
  • YYYY = Jahr (bspw. 2008)
  • MM = Monat (bspw. 01)
  • DD = Tag (bspw. 18)
  • PPP = Seite (bspw. 029)

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Donnerstag, Dezember 20, 2007

Die Weltwoche erklärt die Welt nach dem 12. Dezember 2007

Endlich ist es soweit: Morgen Donnerstag warten hunderttausende der Druckerpresse frisch entschlüpfte Weltwochen auf die gierigen Hände bürgerlicher Zeitgenossen. Das lange Warten für alle gedemütigten und aufrechten Schweizer hat ein Ende - nach der Lektüre der Ausgabe 51-52 ist das ins Wanken gekommene Weltbild der Blocher-Groupies wieder aufgerichtet, rechtzeitig zur Weihnachtsfeier macht sich ein kuschelig-warmes Gefühl im Brustkasten der Gegner der Classe Politique zu Bern breit.

Es erwarten den Leser Berichte vor, während und nach der Wahl (denke ich mir mal einfach so). Es werden Gründe genannt, Gegner benannt ("Die Liste") sowie das weitere Vorgehen der Partei aufgezeigt. Kein (weisses) Schäfchen soll verloren frierend auf der kahlgefressenen Weide herumstehen - der Weg zum Schäfer und zur Herde ist klar aufgezeichnet.

Für viele Leute wird diese Ausgabe der Weltwoche viele Monate lang die Hausbibel ersetzen, denn ab sofort ist Ausgabe 51-52 das Evangelium des Johannes, das von der kommenden Apokalypse unseres schönen Schweizerlandes berichtet. Jetzt, da ja Blocher fehlt, dem wir den Wohlstand und den Reichtum der letzten vier Jahre zu verdanken haben.

Nun kommen die Messerstecher, die EU, die Rumänen - und die Linken, die den Staat mit Hilfe Widmer-Schlumpfs aufblähen werden wie nie zuvor in der Geschichte des Landes.

Themen:

  • Kommentar: Blochers Rausschmiss
  • Abwahl: Sein wahres Versagen
  • Bundesrätin Widmer-Schlumpf: «Ich gehöre in die SVP» *
  • Bundesrat: Christoph Blocher über die Gründe seiner Niederlage *
  • Politik: Die Rolle der CVP bei der Abwahl *
  • Die Liste: Die Blocher-Abwähler *
  • Frauen: Der Weg der Drückeberger *
  • Glosse: Ehre, wem Ehre gebührt *
  • Bundesratswahlen : Lilian Uchtenhagen über ihre Nichtwahl *

In Bundesbern munkelt man bereits, dass Roger Köppel und seine Mannen von der Weltwoche daran arbeiten, die Bundesratswahlen 2011 auf den Montag vorzuverschieben, damit das Blatt dereinst genügend Zeit hat, um auf Unerwartetes reagieren zu können.

PS: Und ja, ich habe vor, seit langem wieder einmal eine Weltwoche zu kaufen. Diese Ausgabe gehört ins Archiv eines jeden Geschichtsstudenten ...

Nachtrag

Fantastisch, besser als ich es mir in meinem kühnsten Träumen erträumt hätte - es geht doch nichts über diesen Markus Somm (besitzt der eigentlich die längst verdiente Ehrenmitgliedschaft der SVP schon?!):

Blocher hat die Kollegialität nie ernsthaft verletzt, die Gewaltentrennung nicht missachtet, seine Gesetze kamen mit grossen Mehrheiten durchs Parlament, für seine einschneidende Reform des Asyl- und Ausländergesetzes erhielt er im Volk nahezu 70 Prozent Zustimmung, sein Departement hat er vorbildlich geführt, die Kosten spürbar gesenkt:

Quelle: Blochers Rausschmiss

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Dienstag, Dezember 18, 2007

Die SVP-Tageszeitung

Nachdem die SVP im Falle einer Abwahl Blochers drohte, eine Tageszeitung zu lancieren, meinte CVP-Generalsekretär Nause nur kühl: «Na gut, dann erscheint die Weltwoche halt täglich».

Via: Unser Held der Woche: CVP-Generalsekretär Nause

Und wenn wir gerade dabei sind, lustige Zitate zusammenzutragen (schliesslich ist eine neue Woche angebrochen, die Trauer (oder die Freude) über Blochers Abwahl ist verflogen, und wir wenden uns wieder wichtigeren Dingen zu):

Ja, ja – unsere vom Volk gewählten Parlamentarier haben gewählt. Nun haben wir’s; eine Bundesrätin von der Schweizerischen Volkspartei... So brutal kann die Demokratie sein.

Quelle: Kondolenz-Buch für Dr. Blocher

Kurioses

Scheiss Linke, jetzt manipuliert dieses Pack neben Wahlzetteln (auf einem soll am 12. Dezember tatsächlich "Mouton" gestanden haben, wie die SonntagsZeitung zu berichten weiss) auch noch Weltwoche-Umfragen!

Werte Online-User,

Wir bedanken uns am regen Interesse der aktuellen Umfrage: "Bundesrat: Wen hätten Sie gewählt - Christoph Blocher oder Eveline Widmer-Schlumpf?"

Aus noch unerklärlichen Gründen wurde die Umfrage leider manipuliert und muss deaktiviert werden. Da die Resultate nicht mehr aussagekräftig sind, werden diese umgehend gelöscht.

Wir würden uns freuen, wenn Sie nächste Woche bei der neuen Umfrage wieder mit dabei sind.

Besten Dank für Ihr Verständnis.
Ihre Weltwoche

Quelle: Umfrage zur Ausgabe 50/07

Via: Kann mich nicht mehr erinnern, in welchem Blog ich darüber zuerst gelesen habe

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Montag, Dezember 17, 2007

Bundesrat zurück beim Mittelmass

Normalerweise gehört ja das Zitieren ganzer Artikel nicht zum guten Ton, doch da der Text bereits drüben beim Auswandererblog erschienen ist, lasse ich es mir nicht nehmen, den Text zwecks Archivierung hier ebenfalls wiederzugeben:

[...] An diese Episode aus der Zürcher Geschichte sei erinnert, weil diese Woche auch Christoph Blocher eine - wenn auch nur symbolische - Dekapitation erfuhr. Der Zürcher Bundesrat bietet, wie der Zürcher Bürgermeister vor gut 500 Jahren, Anschauungsmaterial für den in der Geschichte gut dokumentierten Reflex der Schweiz, zu dominante Figuren zurückzustufen.

Zurück auf was? Die Apologeten Blochers werden verächtlich sagen: auf das helvetische Mittelmass. Das mag zutreffend sein. Aber dieser Begriff, der - nicht ohne Grund - immer wieder lächerlich gemacht wird, verweist auf ein Axiom, auf dem dieser Staat beruht. Die Schweiz ist nämlich in ihrem Kern eine Gemeinschaft gleichberechtigter und gleichwertiger Bürger; diese haben sich in einem souveränen Akt zusammengeschlossen, um die Umstände, die für ein Leben in Freiheit, Sicherheit und Wohlfahrt notwendig sind, zu regeln. Die Schweiz ist nicht das Werk eines Einzelnen; sie ist vielmehr gerade im Widerstand gegen die Machtanmassung eines Einzelnen, des Landvogts Gessler, entstanden.

Voraussetzung, um Freiheit und Sicherheit gemeinsam zu garantieren, sind Machtausgleich und Machtverzicht. Sensibel reagierte die Schweiz deshalb seit 1291, wenn diese Balance gestört wird, sei es, dass sich ein Teil des Landes zu stark an einen auswärtigen Staat anlehnte, sei es, dass ein Einzelner zu viel Macht an sich riss. Dann erfolgt jeweils die Korrektur hin zum «mittleren Mass». Ohne diese Richtschnur wäre die Schweiz längst zerfallen.

Offenbar hat Blocher das Schicksal von Hans Waldmann nie studiert, obwohl er sich gerne am Zürcher Zunftleben beteiligt. Offenbar kennt er diese Konstituante der Schweiz nicht, oder aber er war immer weniger in der Lage, sein Handeln aus dem Wissen heraus zu gestalten: Je mächtiger in der Schweiz jemand ist, desto bescheidener soll er auftreten, desto stärker sich um den Ausgleich mit den andern bemühen. Dass dies immer weniger gelang, besiegelte sowohl das Schicksal des Bürgermeisters im Jahre 1489 wie das des Bundesrats 2007. Im Fall von Blocher ist das besonders erstaunlich: Er - der sich als Verfechter des Schweizerischen schlechthin versteht und als bester Exeget der «Suisse profonde» - scheint nicht realisiert zu haben, wie sehr er sich in die falsche Richtung bewegte.

Da formte sich zunehmend ein eigentlicher Hofstaat heraus, mit einem Schloss, einer Villa, mit gesellschaftlich glanzvollen Auftritten, mit Hofnarren und Propagandisten und mit einem sich ausweitenden journalistischen Hofschranzentum («Weltwoche», Teleblocher). Daraus resultierte ein wachsender Personenkult, der in den letzten Wahlen dazu führte, dass die Person Blocher zum Programm der SVP wurde. Da schlich sich in die Rhetorik immer offensichtlicher eine messianische Färbung: Blocher müsse die Schweiz retten, schrieben seine Jünger, er habe einen Auftrag von einer höheren Instanz erhalten, den er zu erfüllen habe. All dies verstärkte die Versuchungen zur Machtüberschreitung, führte zur Intoleranz gegenüber abweichenden Meinungen, was eine zentrale, in einem langen geschichtlichen Prozess errungene Grundqualität dieses Landes gefährdete: die Achtung vor Andersdenkenden und die Toleranz im Umgang mit Minderheiten.

Als vor vier Jahren die Bundesversammlung Christoph Blocher in die Landesregierung wählte, geschah dies aus Respekt vor seiner Tatkraft und aus dem Wissen heraus, dass alle relevanten Kräfte des Landes in die Regierung einzubinden sind, wenn der Machtausgleich funktionieren soll, der allein das Land als Ganzes weiterbringt. Umgekehrt erwartete das Parlament aber auch von Christoph Blocher einen Schritt auf die andern zu.

Dieser machte jedoch in Worten und Taten bald einmal klar, dass er sich nicht wirklich integrieren lassen wolle. Weil der Wahlkörper daraus unweigerlich die Folgerung ziehen musste, einem Grundlagenirrtum erlegen zu sein, schritt Christoph Blocher sehenden Auges in das Debakel, das ihn dann am Mittwoch ereilte.

Quelle: NZZ am Sonntag, 16. Dezember 2007, "Die Schweiz ist nicht das Werk eines Einzelnen, sondern aller".

Dieser Text hilft mit, die Geschehnisse zu erläutern - bei unzähligen Bürgern machte sich Erleichterung breit, als Widmer-Schlumpf am Donnerstag die Wahl zur neuen Bundesrätin annahm. Doch den Angriffen der "Blocher-Apologeten", die Blochers Verdienste in den Vordergrund stellten und zudem 30% der "Bevölkerung" übergangen sahen, konnte mehr schlecht als recht standhalten. Was wollte man gegen die Anschuldigungen der Verlierer sagen? Im Innersten wusste man, dass der Entscheid richtig war, nur begründen könnte man ihn nicht.

Felix E. Müller erschliesst unseren Gehirnen, was dem Bauch aus Alltagserfahrungen längst bekannt ist: Könnten wir Schweizer Bundesräte wählen, so wären dies allesamt Roger Federers. Erfolgreich, äusserst leistungsfähig, reich - doch im persönlichen Umgang ruhig, gefasst, bescheiden, gar etwas schüchtern.

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Samstag, Dezember 15, 2007

Opposition neu definiert

Bis [in vier Jahren] sieht sich [die SVP] in Opposition zum Bundesrat, aber nicht zum Parlament. In diesem will sie alle Aufgaben und Ämter wahrnehmen. Wie bis anhin werde die Partei in den einzelnen Kommissionen von National- und Ständerat mitarbeiten und Präsidien übernehmen, sagte der Berner Nationalrat Adrian Amstutz.

Quelle: SVP rechnet mit den politischen Gegnern ab

Da bin ich ja mal gespannt, wie man Opposition gegen den Bundesrat, nicht aber gleichzeitig gegen "das" Parlament machen kann.

Dasselbe im Kanton St. Gallen

Auch Toni Brunner ist ein Witzbold: Er kündet für die SVP Kanton St. Gallen den Gang in die Opposition an. Das einzige Problem ist, dass die SVP derzeit gar keinen Regierungsvertreter stellt und auch kaum Chancen hat, dies im März 2008 zu ändern.

"Nur scheint er noch nicht gemerkt zu haben, dass er von der Opposition in eine Opposition wechseln will", wie ein Kommentator auf NZZ online süffisant bemerkte.

Arena ohne SVP

Die SVP hat ihre Teilnahme an der TV-Diskussionsrunde «Arena» vom Freitagabend kurzfristig abgesagt. [...] Die SVP verlange, dass den Regierungsparteien künftig eine ebenso grosse Zahl SVP-Vertreter gegenüberstehe.

Kann man über das Fehlen der SVP wirklich unglücklich sein?

Ich würde dem Schweizer Fernsehen anraten, das SVP-Schildchen vor den Rednerpulten zu belassen. Wird schön dämlich aussehen, wenn das Pültli jeden Freitag-Abend leer bleiben wird ...

Parteizeitung

Studenten der Medienwissenschaften lernen im Grundstudium, dass es (auch) in der Schweiz eine Zeit gab, in der jede Partei ihr Blättchen hatte. So richtete sich die Berner Tagwacht an die Sozialdemokraten, FDPler abonnierten sich die NZZ.

Die SVP spielt nun mit dem Gedanken, dieses Relikt längst vergessener Tage wieder aus der Senke zu heben.

Meiner Meinung nach schreit der Markt geradezu nach einer weiteren Tageszeitung ... Ich sehe schon Scharen von Personen ihre Abonnements von Tagesanzeiger, NZZ, Berner Zeitung und des Bundes künden, um das neue Qualitätsblatt aus dem Hause SVP morgens im Briefkasten vorzufinden.

Falls diese Rechnung nicht wie erhofft aufgehen sollte: Wird es das Blättli im Zwangsverbund mit der Weltwoche zu kaufen geben? Oder wird jedes SVP-Mitglied zu einem Abonnement gezwungen?

Abgesehen davon denke ich kaum, dass es genug professionelle Schweizer Journalisten gibt, die auf SVP-Linie schreiben würden (die sind nämlich schon allesamt von Köppel engagiert). Agiert die Partei wie in den letzten Tagen in der Bundeshaus-Fraktion, wird sie rasch alle Schreiberlinge vergrault haben - wer will sich schon täglich vor der Partei rechtfertigen müssen, wenn man wieder einmal etwas "falsches" geschrieben hat? Die Berufsaussichten sind sicherlich auch nicht rosig - mit einer SVP-Anstellung im Lebenslauf rennt man in der restlichen Medienwelt garantiert keine Türen ein.

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Freitag, Dezember 14, 2007

Die Weltwoche zündet Stufe 2

Redaktionsschluss war am Mittwoch, dem 12. Dezember 2007, um 12 Uhr. Aus offensichtlichen Gründen reichte es nur für einen Artikel in der Druckausgabe des Oppositionsblattes: Ins Komplott gestolpert.

Um die Zeit bis zum nächsten Donnerstag zu überbrücken, zündet die Weltwoche die zweite Stufe. Muss sie ja, als einzig verbliebenes Blatt, welches wohl sogar Christoph Blocher höchstpersönlich zum Abonnement empfehlen würde:

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Freitag, Dezember 14, 2007

Umfrage zur neuen Bundesrätin


Umfrage neue Bundesrätin
Originally uploaded by emeidi

Linkes Staatsfernsehen zieht halt nur Linke und Nette an. Der Bias ist offensichtlich.

Wer als Bürgerlicher das Resultat korrigieren will: Widmer-Schlumpf: «Grosse Aufgabe» (Die Umfrage-Box befindet sich in der Mitte der Web-Seite)

Wer sich nur für das Resultat interessiert: Umfrageresultat zur neue Bundesrätin (nicht repräsentativ - ich hätte gerne noch eine Angabe zur Anzahlgezählter Stimmen)

Nachtrag

"Unterschriftensammlung" einmal anders:

Mitsprache.ch

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Freitag, Dezember 14, 2007

Mysterium Gerhard Blocher

Erst gestern konnte ich mir auf YouTube jene Folge der Sendung "reporter" des Schweizer Fernsehens anschauen, die wenige Woche nach den Parlamentswahlen 2007 grosse Wellen geworfen hatte. Bis dahin hatte ich in der Tagespresse nur eine Transkription der wichtigsten Aussagen Gerhard Blochers gelesen - diese nun in Ton und Bild zu sehen, ohne dass die Aussagen an Schlagkraft verlieren, liess mich etwas perplex zurück. Welchen Einfluss hatte diese Sendung auf die Gemüter der Parlamentarier? Und noch wichtiger: Irgendwas stimmt mit diesen Blochers einfach nicht ...

Was würden wohl die Zuschauer denken (und sagen), wenn eine solche Reportage über den Bruder von SP-Parteipräsidenten Hans-Jürg Fehr gezeigt werden würde?

Hat sich die Weltwoche eigentlich zu dieser Fernsehsendung geäussert, oder diese stillschweigend unter den Teppich gekehrt? Schliesslich zeichnet das kommunistische Staatsfernsehen ein äusserst fragwürdiges Bild des Bruders unseres (selbsternannten) Landesvaters ...

Trotz all der dunklen Wolken, die da aufziehen: Die Nuancen der Blocherschen Auftritte (Sprache, das Gestikulieren) scheinen eindeutig vererbbar respektive anerzogen zu sein. Rede ich eigentlich auch gleich wie mein Bruder?!

Dank: Kure

Nächste Sendung, bitte ...

Nun gehts gleich weiter zu Tele Blocher, wo ich das Wort zum Donnerstag direkt aus dem Führer-Hauptquartier geniessen werde:

Tele Blocher

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Freitag, Dezember 14, 2007

Strassenschlacht SVP gegen die Polizei?!

Korrektur: In der ursprünglichen Version des Textes hieß es, am sechsten Oktober hätten sich Anhänger von Blochers Schweizerischer Volkspartei (SVP) in Bern Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Wir haben diese Passage fälschlicherweise von der dpa übernommen. Tatsächlich lieferten sich am sechsten Oktober linksautonome SVP-Gegner Schlachten mit der Polizei.

Quelle: Rechtspopulist Blocher geschasst - Freudenfeier in Bern

Na na, Spiegel. Soviel zu "qualitativ hochstehendem" Journalismus.

Rund 1500 Menschen haben die Entscheidung des Parlaments bejubelt, den umstrittenen Justizminister Christoph Blocher nicht wieder in die Regierung zu wählen.

Anhand der Fernsehbilder würde ich die Zahl deutlich tiefer ansetzen.

Wobei: Rechnet man wie die SVP, haben "70% der Schweizer Bevölkerung" im stillen Kämmerchen gejubelt, als Widmer-Schlumpf ihre Wahl annahm ...

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Donnerstag, Dezember 13, 2007

Die Weltwoche hat Kurs aufgenommen

Am Mittwoch-Abend zeigte ich mich äusserst gespannt, wie das SVP-Kampflatt auf die Abwahl ihrer Ikone reagieren würde. Ab sofort ist klar, auf wen die SVP-Mitglieder einzuschlagen haben: Niemand anderes als die CVP ist am Debakel schuld - die Verräter vom 12. Dezember werden hart dafür büssen müssen ... "Die Endgültige Lösung der CVP-Frage?" In vier Jahren bei den nächsten Nationalratswahlen.

Kurzzusammenfassung

  • Die CVP ist zu blöd, um das Komplott in dieser taktischen Güte wirklich geplant zu haben. Betriebsunfall.
  • Die CVP hat ihre Seele an die Linken verkauft.
  • Die CVP hat den kurzfristigen Erfolg gewollt und wird in ihren Stammlanden längerfristig viele Wähler an die SVP? verlieren.
  • Die SVP hat sich mit Gadient und Hasslers Ausschlüssen aus den Kommissionen eine kleine Schnittwunde zugeführt. Diese war nicht matchentscheidend, hat aber einen Einfluss auf die anderen bürgerlichen Parteien gehabt.
  • Die linken Medien haben auch noch ihr Stückchen zur Abwahl beigetragen

Einige kommentierte Auszüge aus dem Artikel Ins Komplott gestolpert:

Die neue Bundesrätin

Zuerst einmal demontieren wir Frau Widmer-Schlumpf. Da sie sich anscheinend in ihrer Tätigkeit als Regierungsrätin kaum etwas zu schulden hat kommen lassen, drischt man halt einfach auf ihren Pappi ein - diese Vorgehensweise kennt man ja längst aus dem SVP-Repertoire; Stichwort: Sippenhaft für ausländische Straftäter. Wenn der erwachsene Sohn etwas verbockt, schafft man die ganze Familie zurück ins Heimatland:

Da Schlumpf als ein gemütlicher, harmloser und teurer Bundesrat (Vereina-Tunnel) in die Geschichte eingegangen ist, dürfte das genügt haben, die Tochter für hervorragend zu halten.

Figgumühli dank dem Seisler

Ebenso wenig hat sich die CVP Gedanken darüber gemacht, wie sie sich verhalten sollte, wenn Widmer-Schlumpf die Wahl ablehnt, wie das ihre Partei von ihr verlangte. Würde dann Schwaller kommen? In der CVP, so wird versichert, habe man nur entschieden, in einem solchen Fall noch einmal zusammenzusitzen.

Vielleicht ist die CVP wirklich so naiv und unvorbereitet in den Kampf gezogen, wie es uns Somm weis machen will. Fakt bleibt: Selten haben Zauberlehrlinge ein solches Debakel (der Autor nennt es treffenderweise "Betriebsunfall") angerichtet.

Will Widmer-Schlumpf nun doch nicht, kommt Schwaller. Die CVP und die FDP haben ihre Bundesräte im Trockenen. Ich wäre äusserst überrascht, wenn die Fraktionen ihre Leute im Zaum halten könnten.

Der B-Plot wird plötzlich relevant

Vor einer Woche gaben die Bündner SVP-Vertreter Hansjörg Hassler und Brigitta Gadient bekannt, dass ihre Partei sie aus wichtigen Kommissionen ausgeschlossen hatte – weil sie die Parteilinie zu wenig beachteten. Hassler agierte dabei vor den Medien so theatralisch empört, dass sich der Verdacht einstellt, er habe schon zu diesem Zeitpunkt von Eveline Widmer-Schlumpf als möglicher Kandidatin gewusst. Indem er wortreich seine Gekränktheit genoss, bereitete er der innerparteilichen Fronde den Boden.

Auch ich vermute mittlerweile, dass diese Vorgeschichte einen Einfluss auf Widmer-Schlumpf gehabt haben könnte ...

Vergebt ihnen, denn sie wussten nicht, was sie taten

Trifft es aber zu, dann dürfte es den Eindruck bestätigen, dass insbesondere die CVP nicht wusste, was sie tat.

Die CVP - ein Haufen unkontrollierter, ungezügelter Irrer. Gerade für der SVP nahestehenden Persönlichkeiten der Weltwoche kaum vorstellbar, dass in einer Partei nicht bis in die hinterste Ritze nach dem Tagesbefehl gelebt wird.

Judas

Vor gut einer Woche hatte die CVP der SVP signalisiert, dass man Blocher wiederwähle.

Wer besseres als die Christdemokraten könnten den Judas spielen, die den Messias an die Römer Linken verrieten?

Was nicht sein kann ...

Tatsächlich grenzt das Manöver vom Mittwochmorgen an ein Wunder. Man hätte der CVP nie die Chuzpe zugetraut, Blocher ins Abseits laufen zu lassen.

Die CVP - fähig zu einer solchen taktischen Meisterleistung? Wahrscheinlich zogen eigens dafür eingeflogene "SP-Berater" die Fäden. Die CVP als dümmlicher Zampano.

Linke Medien

In einem flammenden Appell hatte ihn der Tages-Anzeiger am Morgen aufgefordert «anzutreten». Man lobte den schwankenden Freiburger über den grünen Klee und bezeichnete es als «staatspolitisch wünschenswert», Blocher aus dem Bundesrat zu werfen

Wer die Welt aus der Sicht der Weltwoche sieht, wird in der Aussage des Tagis den Marschbefehl für die Linken erblicken.

Auf ewig versklavt

Aus Unfähigkeit oder aus Hass hat die Partei sich der Linken ausgeliefert.

Irgendwo mussten die Linken ja noch erwähnt werden ... Was ist besser? Sich den Linken oder den Rechten (= der SVP und der FDP) ausliefern?

Enigma

Hier in der Innerschweiz und in der Ostschweiz droht nun ein Massaker.

Will heissen: Wird umgesetzt, aber dalli!

Blocher - drei-viertel CVPler?

Die Leute verstehen nicht, warum die eigene Partei einen Bundesrat abwählt, der in 75 Prozent das vertritt, wofür die eigene CVP im Kanton steht.

In meinem innersten wusste ich schon immer, dass der Pfarrerssohn eigentlich ein verhinderter CVPler ist. Der verlorene Sohn Darbellays und Leuthards, sozusagen.

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Dienstag, Dezember 11, 2007

Offener Brief im Laupenanzeiger


Offener Brief Laupenanzeiger
Originally uploaded by emeidi

Ich weiss immer noch nicht, ob es hier dem Verleger rein nur um die KMUs im Amt geht ...

In eigener Sache

Die Verwaltungsreform 2010 im Kanton Bern und der Laupen Anzeiger

Offener Brief an:

  • Alle Einwohner des Amtsbezirkes Laupen
  • An die Gemeindebehörden des Amtsbezirkes
  • An alle Vereine und Institutionen im Amtsbezirk
  • An alle Inserenten des Anzeigers
  • An alle Betriebe und Geschäftsleute im Amt
  • An alle Freunde des Laupen Anzeiger

Im kommenden Jahr feiert der Laupen Anzeiger sein 100-jähriges Bestehen. In hundert Jahren hat der Anzeiger die Einwohner des Amtsbezirkes wöchentlich mit Publikationen, Nachrichten und Informationen versorgt. Inserate über Produkte, Wohnungen, Stellen und vieles anderes mehr haben dazu beigetragen, das Wirtschaftsleben im Amt anzukurbeln und aufrecht zu erhalten. Amter, Behörden, Kirchen, Vereine usw. haben dank dem Anzeiger Ihre Publikationen im Amt bei ihren Leuten verbreiten können.

Die vorgesehene Verwaltungsreform mit der Schaffung von so genannten Verwaltungskreisen im Kanton Bern stellt die heutige Form des Informationsflusses zu Recht in Frage. Die Frage steht im Raum: Wie soll es weitergehen, wie und mit weIchen Mitteln sollen in Zukunft Publikationen den Einwohnern zukommen, wie soll der Handwerker seine Dienstleistung, wie der Wirt, der Bäcker, der Metzger seine Produkte anpreisen.

Bisher hatte jeder Amtsbezirk seinen Anzeiger. Alle Anzeiger waren und sind im Amtsanzeigerverband des Kantons Bern vereinigt. Nun möchte ein Mitglied dieses Verbandes diese Organisation umgehen, seinen Geschäftsbereich auf Kosten anderer erweitern und einen «Monsteranzeiger», den Anzeiger Bern-Mittelland schaffen. Dabei sollen über 75000 Haushalte von Ferenbalm bis Vechigen und von Meikirch bis Oberbalm bedient werden.

Als Verleger des Laupen Anzeiger muss ich dieses Vorhaben ablehnen. Dies nicht aus persönlichen oder wirtschaftlichen Gründen, sondern weil ich der Meinung bin, dass ein solcher Grossanzeiger die Interessen von harmonisch gewachsenen und zusammengesetzten Regionen, wie zum Beispiel den Wirtschaftsraum Neuenegg, Laupen und andere mehr, nicht optimal bedienen kann. Ein solcher Anzeiger ist viel zu umfangreich, er wird schwer lesbar, der Leser muss mit Mühe und viel Aufwand diejenigen Publikationen suchen, die ihn betreffen oder interessieren. Was nützt einem Bäcker aus Laupen ein Inserat in Stettlen? Wieso muss die Einwohnerin in Mühleberg aus über hundert Kirchennachrichten diejenige mühsam suchen, die ihre Gemeinde betrifft?

Für den Kleininserenten wird ein solches Blatt unbezahlbar, er kann es sich nicht mehr leisten, für seinen Betrieb regelmässig in seiner Region zu werben. Bereits heute werden Millimeterpreise von Fr. 1.07 angeboten, dabei ist absehbar, dass dieser Preis noch ansteigen wird. Die heutigen kleineren Anzeiger des Kantons liegen im Bereiche von ca. Fr. 0.60. Sicher ist, dass es schlussendlich ein politischer Entscheid sein wird, wie die rechtlichen verbindlichen Publikationen von Staat und Gemeinden zu verbreiten sind.

Die Gemeinden als Träger der heutigen Anzeiger müssen entscheiden, wie sie in Zukunft diese Aufgabe erfüllen wollen. Als Verleger und Geschäftsmann muss ich aber noch andere Interessen in den Vordergrund stellen, nämlich die wirtschaftlichen einer bestimmten Region. Genauso wie es Aufgabe der Anzeiger ist, amtliche Publikationen zu verbreiten, tragen wir, als Herausgeber der Anzeiger, auch eine wirtschaftliche Verantwortung. Der heutige Anzeiger ist eine wichtige Plattform für das örtliche Gewerbe, für nicht Profit orientierte Institutionen, für Vereine, aber auch für Privatinteressen, in ihrem Raum auf sich aufmerksam zu machen. Ein «Monsteranzeiger» wie er angeboten wird, kann diese Aufgabe nicht erfüllen und benachteiligt damit eine breite Schicht unserer Gesellschaft.

In diesem Sinne bin ich guten Mutes und voller Tatendrang, die nächsten 100 Jahre Laupen Anzeiger in Angriff zu nehmen.

Der Verleger, im November 2007
Konrad Feiler

Quelle: Laupen Anzeiger, 29. November 2007, Titelseite.

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Dienstag, Dezember 11, 2007

Im Kopf eines Klimaskeptikers

Why can't conservatives like Jenkins accept the massive evidence and remarkable scientific consensus that human emissions are now for the foreseeable future the driving force behind our changing planet [...]?

The answer is found in those two key words "redistribute resources" from Jenkins' penultimate sentence. Conservatives can't abide the solution to global warming -- strong government actions to promote clean energy solutions of the kind the Senate is considering and that have been proposed by Al Gore and Senators Obama and Clinton.

Because they can't stand the solution, they are largely immune to scientific evidence about the problem.

Quelle: WSJ Launches Luddite Attack on Climate Scientists and Al Gore

Haben "Klimaskeptiker", wie ich die Gruppe von Personen lapidar nennen will, also alle eines gemeinsam: Die Abneigung gegen tiefgreifende staatliche Massnahmen, um den CO2-Ausstoss in den nächsten Jahren drastisch zu senken? Stellen diese den Klimawandel nur deshalb in Frage, weil er nicht der effizienten Wirtschaft, sondern den Regierungen und Parlamenten aller Herren Länder die Hauptrolle zuschreibt?

Wahrscheinlich wird es unter den Skeptikern aber auch noch diejenigen geben, die grundsätzlich jede Aussage ablehnen, die von mehr als einem Wissenschaftler geäussert werden. Ein Konsens - das kann und darf nicht sein, ist nicht möglich, riecht nach Verschwörung. Aus dieser Warte müssten Skeptiker also auch physikalischen Masseinheiten wie die Lichtgeschwindigkeit oder die mittlere Erdbeschleunigung zum Teufel jagen:

Less surprising is the readiness of many prominent journalists to embrace the role of enforcer of an orthodoxy simply because it is the orthodoxy. For them, a consensus apparently suffices as proof of itself.

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Freitag, Dezember 07, 2007

Silb