Mittwoch, Januar 27, 2010
Geek-Angewohnheit: Das Evangelium verkünden
The geeks' intentions are usually earnest and altruistic: They really do want their friends to have the best technology available and not to have to settle for sub-par alternatives. However, non-geeks can feel annoyed or even belittled when their geek friends evangelize or push technologies, telling them that what they are currently using is inadequate or inefficient and offering alternatives which they've never heard of.
Quelle: Philip Guo - Geek behaviors present during conversations
Abgesehen von diesem Beispiel finde ich den Rest des Artikels über das Gesprächsverhalten von Geeks nicht zutreffend. Aber hier trifft er den Nagel auf den Kopf:
Randal, mein Lieblingsopfer wenn es um Mobiltelefone geht, kann noch so jeden Monat ein neues Geschwür von Sony Ericsson-Handy kaufen, das wieder um Längen besser ist als der Vorgänger (komisch nur, dass Sony-Ericsson seit Quartalen keinen Gewinn mehr eingefahren hat). Ausgerüstet mit 20 Megapixel-Kamera (was bringt das bei derart kleiner, lichtschwacher Optik?), LED-Blitz (obwohl die Fotos in der Dunkelheit der Nacht weiterhin völlig verrauscht und unterbelichtet daherkommen) Bluetooth-Profil zum Anschluss ans Autoradio (wie viele Male hat er das wohl schon benutzt?) und WMA-Unterstützung (wobei er immer noch nicht ganz sicher ist, wie man die Musikdateien von Musicload.de nun aufs Handy bringt — wenn die gemietete Musik nicht bereits längst verfallen ist). Ah, und diese bescheuerte Facebook-Applikation, die "genauso gut" wie diejenige aus dem AppStore fürs iPhone sei, auch wenn er für das Verfassen eines Status-Updates ca. 20 Mal klicken muss und daneben etwa alle nützlichen Funktionen fehlen, die eine Facebook-Applikation eigentlich mitbringen müsste.
Mein Rat, seit über zwei Jahre nach der Veröffentlichung des iPhones derselbe: Kauf dir endlich ein Telefon, das du nicht alle paar Monate ersetzen musst.
Labels: Apple, iPhone, Mobilfunk, Mobiltelefone
Dienstag, November 17, 2009
Google Droid und der vorgezogene 1. April?
And things have turned surreal. Dan Morrill, from Google's Android team, has confirmed that there's a date-related bug in the Droid's camera software that leads to it having cycles of good and bad focus that depend on the date. Our own testing confirmed this, as backdating to the 11th of November returned those red bars of of failure. Apparently, the cycles last 24.5 days, meaning that you'll have good focus all the way to December 11, when the real fix is expected to drop. So breathe easy, Gotham, there are no phantom updates, just an oddly date-sentient camera.
Quelle: Motorola Droid camera autofocus fixed in secrecy? (Update: it's a date-related self-correction)
WTF
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Samstag, Juli 18, 2009
Was Nokia und Sony Ericsson falsch machen
The above image reveals the huge contrast between Apple’s iPhone strategy and that of the traditional mobile makers. Apple has “one phone to rule them all,” while Sony Ericsson and Nokia have a gazillion models to try and cover every little market segment imaginable.
Quelle: The secret is out: Why Nokia and Sony Ericsson are getting their butts kicked by Apple
Kurz: Was bei Apple über die Software realisiert wird, ist bei den althergebrachten Mobiltelefon-Herstellern noch hardwaremässig implementiert. Logisch, dass Letztere bei immer schneller werdenden Produktzyklen und stetig wachsenden Anforderungen der Kunden das Nachsehen haben.
Indem Apple ein einziges Hardwaremodell vertreibt, lagert das Unternehmen Innovation und Entwicklung zu einem gewissen Teil an die Softwareentwicklergemeinde aus - denn Software für das iPhone zu entwickeln ist bedeutend weniger kostenintensiv als ein neues Mobiltelefon zu erschaffen.
Nachtrag
The conflict between Japan’s advanced hardware and its primitive software has contributed to some confusion over whether the Japanese find the iPhone cutting edge or boring. One analyst said they just aren’t used to handsets that connect to a computer.
Quelle: Why Japan’s Cellphones Haven’t Gone Global
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Sonntag, Juli 05, 2009
Orange Box auf dem iPhone deaktivieren
Die Combox (oder in meinem Fall Orange Box) ist eine der lästigsten Erfindungen der Telekommunikationsgeschichte. Trotz Visual Voicemail bin ich nicht scharf darauf, wenn mir Anrufer eine Nachricht hinterlassen, wenn ich einen Anruf nicht annehmen kann. Die sollen mir ein Mail schreiben ...
Die Deaktivierung der Combox ist simpel:
- Phone
- Keypad
- ##004#
- Call
Quelle: Orange Box-Funktionen
(Re-)Aktivierung
**004*+41860786905011#
Labels: Anrufe, Mobilfunk, Mobiltelefone
Montag, Juni 29, 2009
Schweizer Mobilfunker profitieren von der EU
Apple verpflichtete sich gemeinsam mit weiteren Unternehmen zu einem "universellen Ladegerät" für datenfähige Mobiltelefone. Dies gab die EU-Kommission heute per Pressemeldung bekannt: «In einer Vereinbarung, die der Kommission heute vorgelegt wurde, verpflichtet sich die Industrie, für die Kompatibilität der Ladegeräte auf der Grundlage eines Micro-USB-Steckers zu sorgen.
Quelle: fscklog: Apple verpflichtet sich zu "universellem Ladegerät" für künftige EU-iPhones [Update]
Gerne lasse ich mir von radikalen Verfechtern der freien Marktwirtschaft erklären, wieso das lenkende Einwirken des Staates hier Nachteile für uns Kunden schafft ... Die EU hat halt eben doch gute Seiten!
A propos: Da der GSM-Standard ein digitaler ist, weisen alle Mobiltelefone die "Datenfähigkeit" auf, nicht?
Labels: EU, Europa, Mobilfunk, Mobiltelefone, Politik, Wirtschaft
Mittwoch, April 22, 2009
Machst du auch Sexting?
The practice of teens taking naked photos of themselves and sending them to friends via cellphones, called "sexting,"
Quelle: A Lawyer, Some Teens and a Fight Over 'Sexting' - WSJ.com
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Samstag, April 04, 2009
Bye bye, Openmoko
He said in his speech that the company had to delay the development of the new Smartphone GTA03 in favor of an other product. Later in a face to face interview he said that almost half of the people working for the company were leaving or had to leave.
Quelle: read this » Blog Archive » Interview Sean Moss-Pultz
Ich bin ein grosser Verfechter von Linux und sonstiger Open-Source-Software. Doch leider verwundert es mich kein bisschen, dass die Realisierung eines Open-Source-Mobiltelefons anscheinend vor grossen Schwierigkeiten steht. Als wäre das nicht abzusehen gewesen ... Verschiedene Gründe tragen meiner Meinung nach dazu bei:
- Hardware-Entwicklung verschlingt viel Geld. Linux konnte sich nur den heutigen Marktanteil ergattern, weil es auf die billig herzustellende und vielerorts vorhandene x86er-Plattform zurückgriff - gefördert, das muss man einfach anerkennen, durch den Erzrivalen Microsoft und sein Windows-Ökosystem. Wenn schon Firmen mit Millionenbudgets wie Samsung, LG, Nokia, Sony Ericsson, Motorola massive Probleme haben und deren R&D-Abteilungen gegenüber dem Platzhirschen mit Apfel-Logo äusserst blass aussehen, wie soll es dann ein Linux-Büdchen mit ein paar wenigen Almosen schaffen, "the next big thing" zu veröffentlichen?
- Im Schatten des iPhones. Wie soll man Entwickler wie auch Kunden für ein Gerät interessieren, dass sich zuerst aus dem gigantischen Schlagschatten des iPhones herausboxen muss?
- Geek only = geek only. Von Geeks, für Geeks. Die einzigen Personen, die dieses Gerät mir gegenüber in den letzten Monaten erwähnt haben, sind bis auf die letzte Stammzelle OSS-Anhänger. In den Augen von auf den Boden gebliebenen Personen haftet solchen Leuten (leider) oftmals das Image eines Spinners an.
- It's the Interface, stupid! Schön und gut, wenn ich per SSH auf mein Mobiltelefon zugreifen kann. Doch was bringt's? Für den Endbenutzer ist die möglichst einfache Bedienung des Gerätes das A&O. Leider bin ich immer noch der Meinung, dass Linux im Vergleich zu Apple und Microsoft massive Schwächen im graphischen Benutzerinterface hat. Das iPhone hat hier einen meilenweiten Vorsprung als alles andere auf dem Markt erhältliche. Multitouch hätte meiner Meinung nach nie von der Open-Source-Hardware-Community entwickelt werden können ...
Labels: Apple, iPhone, Linux, Microsoft, Mobiltelefone, Smartphones
Sonntag, Dezember 07, 2008
Verbannt Twitter-Direktnachrichten!
6. You ask me a question that requires a 500 word response but you ask it in a place that limits me to 140 characters. Thanks for frustrating me.
Scobles Rant kann ich aus eigener leidiger Erfahrung bestätigen und schliesse mich ihm an: Wer mich via Facebook oder Twitter mittels Privatnachricht kontaktiert, wird in den allermeisten Fälle nicht beachtet.
Insbesondere das Twitter-Feature war damals noch doppelt so nervig, als man noch SMS-Nachrichten auf's Handy erhielt.
Labels: Facebook, IT, Mobiltelefone, Twitter, Web
Donnerstag, November 20, 2008
Orange sucks!
Der Mobilfunkanbieter Orange hat am 1. November ein neues Abrechnungssystem eingeführt. Mobilfunk-Gespräche werden neu nicht mehr sekundenweise, sondern in Intervallen von 10-Sekunden abgerechnet. Laut dem Internet-Vergleichsdienst Comparis generiert Orange damit Mehreinnahmen von 15 bis 30 Millionen Schweizer Franken pro Jahr, zulasten seiner rund 1 Million Privatkunden.
Quelle: ICT News - Comparis: Orange mit unfairer Preispolitik
Scheiss-Bude! Und ich bin auch noch Kunde von denen ... Ein Wechsel zum Monopolisten? Vom Regen in die Traufe.
Labels: Kunde, Mobiltelefone, Orange, Schweiz, Wirtschaft
Dienstag, September 30, 2008
Handy-TV im künstlichen Koma
Aber die gute alte Swisscom muss ihre durch die Monopolrente erzielten übermässigen Gewinne ja irgendwie loswerden, deshalb wird alles ins Handy-TV gebuttert:
Swisscom will ab dem 1. Oktober ihr TV-Angebot fürs Mobiltelefon erweitern.
Quelle: ICT News - Swisscom mit erweitertem TV-Angebot fürs Handy
Motto: "Und auch weiterhin schaut niemand zu!"
Selbst Kollege Randal, der sich vor ca. einem Jahr auf dem Heimweg vom Europapark Star Wars auf einem 8cm2 Bildschirm angetan hat (bis der Akku leer war), hat mit solchen Macken aufgehört. Mitgeholfen hat sicherlich, dass er die eierlegende Wollmilchsau von Sony Ericsson irgendwann einmal verloren hat und jetzt Fäbis Handy austrägt, das - für die Mitmenschen erfreulich- kein Handy-TV mitbringt.
Kennt da draussen jemand jemanden, der sich regelmässig Handy-TV antut? Ich jedenfalls nicht.
Labels: Mobiltelefone, Schweiz, Swisscom
Freitag, Juni 27, 2008
Spürt Sony Ericsson den iPhone-Effekt?
Oder die Stagflation?
Der Aktienkurs von Sony Ericsson hat nach einer Gewinnwarnung des Handyherstellers deutlich nachgegeben. Schwächelnde Nachfrage nach mittel- bis hochpreisigen Mobiltelefonen sowie Verspätungen bei Produkteinführungen hätten Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal belastet, gab das schwedisch-japanische Joint Venture am heutigen Freitag bekannt.
Quelle: heise online - Sony Ericsson warnt vor Gewinnrückgang
Labels: Gadget, Mobiltelefone, Wirtschaft
Samstag, Juni 07, 2008
Mobilfunkstrahlung ist gesund (und lässt Corn poppen)
Ooops! Was ist der Trick dahinter?
Labels: Funny, Mobiltelefone, Technik
Montag, Oktober 08, 2007
think eMeidis Moblog
Der Sturz von heute Mittag war für mein geliebtes Nokia 6021 zuviel: Seit dem Faux-Pas hört mich die Gegenstelle bei einem Anruf nicht mehr. Ich befürchte, dass das Mikrofon irreparablen Schaden genommen hat. Dabei schlug es doch bereits aus dem dritten Stock von Kollege Zgräsch Heimetli auf's harte Betonpflaster und zeigte nur minime Schäden an der "A-Säule".
Nokia 6021 zu 6300
Da sich mein Bruder erst vor wenigen Tagen ein Nokia 6300 geleistet und damit mein Interesse geweckt hat, entschied ich mich heute zum Kauf desselben Gerätes. Nicht nur reizte mich das Design, sondern ... die Leser halten sich fest ... auch die Kamera.
Der Blogger will Schnappschüsse!
Obwohl ich Mobiltelefone weiterhin als äusserst schlechte Bastarde von Digitalkameras und Telefonen betrachte (kleine, qualitativ schlechte Linse, nur Digital-Zoom, ungenügender Blitz) - ist man mehrjähriger Blogger, weiss man um die Nützlichkeit eines Kamerahandies.
Das 6300 wird niemals meiner verdienten Fujifilm Finepix F31d den Rang ablaufen und mich als einziges Photogerät auf Reisen begleiten. Im Alltag hingegen, wo man die Digitalkamera nicht dabei hat, wird mir das Handy nun als Schnappschuss- und Blog-Story-Lieferant dienen.
Ich kann es nicht verneinen: In letzter Zeit haben sich die Situationen gehäuft, wo ich am Liebsten mein Telefon gezückt und auf den Auslöser gedrückt hätte ...
Nein, ich war letzten Samstag nicht mit schwarzer Maske in der Berner Innenstadt zugegen - und nein, ich muss meinen Kollegen nach dem Wochenende auch nicht zeigen, welchen Frauen ich begegnet bin! Item.
Auswirkungen auf den Geldbeutel?
Inwiefern ich auch meine "Instant-Moblog"-Aktivitäten ausbauen werden, wird sich nach Erhalt der nächsten Orange-Rechnung zeigen. Erst kurzlich hat die Moblogosphäre einen schmerzlichen Verlust hinnehmen müssen, als Kollege Randal seine photographischen Untaten aus finanziellen Gründen ("s'isch eifach z'tür!") einstellte ... (Wieso man dann auch gleich immer den bestehenden Inhalt löschen muss, will mir nicht in den Kopf).
Flickr als Moblog
Mit obenstehendem Bild ist bewiesen, dass man Photos tatsächlich an Flickr mailen und dort umgehend publizieren kann.
(Übrigens: Wettkollege Burgdorfer hat nächstes Wochenende in London ein Pint zu gute - wieder einmal eine "Auch Aeby schafft irgendwann einmal den Fortschritt"-Wette, die er gewonnen hat).
Labels: Blogosphäre, Kunde, Mobiltelefone
Samstag, August 04, 2007
Nokia sucks!
Engineers who have been able to compare their experiences working within the S60 team and at other companies invariably describe Nokia as the most bureaucratic place they've worked
Quelle: Nokia's New Coke moment?
Kein Wunder, dass diese Bude in Bälde garantiert keinen iPhone-Killer herausbringen wird ...
Gute, alte Zeit
Ich muss aber zugeben, dass ich seit Jahren treuer Nokia-Nutzer bin. Begonnen hat es mit dem 8210 im Jahr des Herrn 2000, danach kam das 6210 (das qualitativ schlechteste Mobiltelefon, das ich je besessen habe), gefolgt vom 6310 (Smythe, dieses Teil schafft eine Akku-Laufzeit von ca. drei Wochen, die du gestern Abend gewünscht hast). Aktuell trage ich das 6021 mit mir herum, das auch eine robuste Akku-Laufzeit aufweist. Dieses Teil habe ich mehrere Male bebloggt:
Nokia sucks also deshalb, weil der ehemalige Gummistiefel-Hersteller aus Finnland einfach das mit den Smartphones nicht (mehr) gebacken kriegt.
Labels: Mobiltelefone, Technologie
Donnerstag, Mai 24, 2007
Nokia 3210 - eine Huldigung
The 3210 is the Model T Ford of mobile phones. By 2000, the phone was cheap enough that almost anyone could afford it. Yet despite its affordability, it was packed with features not yet seen in the mass market; most of them market firsts. Among other things, it introduced internal aerials, T9 predictive text input, downloadable ringtones, downloadable operator logos and a user interface as easy to use as a doorbell.
Quelle: How the mobile phone biz lost the plot
Und heute? Randal kann mit seinem Handy fernsehen, während wir im Grossen Weissen im Wankdorf im Stau stehen. Leider ist der Akku schneller geleert, als der Stau sich aufgelöst hat. Ebenso brennen einem nach dem aprubten Ende die Augen, weil man sich das verpixelte Star Wars in Briefmarkengrösse antun musste (okey, ich gebe zu - YouTube hat mit solch verpixelten Bewegtbildern schlussendlich Milliarden gescheffelt).
Nachdem uns (nicht nur!) Leute aus der östlichen Adria-Region mit ihren rauf-und-runter gespielten Klingeltönen mit Lautstärke 5 genervt haben, kommen die Mobiltelefone nun mit noch stärkeren Böxlis heraus. Kombiniert mit dem ebenfalls eingebauten MP3-Player muss ich Randal, aber auch Jünglinge mit breiten Hosen auf Kniehöhe und Baseball-Käppi ertragen, wie sie in geschlossenen Räumen die aktuellen Charts mit Lautstärke 10 zum Besten geben.
Die Menus sind wundervoll animiert - dass man bei SonyEricsson-Handies aber immer noch "ein Klick mehr als bei (alten) Nokia-Handys" (Zitat Hebeau?) braucht, um zum gewünschten Menupunkt zu gelangen, interessiert anscheinend wirklich niemanden mehr.
Labels: Kunde, Mobiltelefone

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