Sonntag, Dezember 20, 2009
An den Herrn aus dem Ruheabteil
Gestern im IC von Fribourg nach Lausanne (Abfahrt 18:55): Wir beginnen unseren Ausflug in die Romandie an eine Wohnungseinweihungsparty bei Mrs. Sophie mit einer Flasche Litschi und vertiefen uns sofort in ein lautes Gespräch über Gott und die Welt. Nach einigen Minuten weist mich der weisshaarige ältere Herr im gegenüberliegenden Abteil darauf hin, dass wir uns im Ruheabteil befinden — und deshalb gefälligst ruhig zu sein haben.
Ich entgegne ihm, dass diese speziellen Zugwaggons doch auf den Fahrplanwechsel hin abgeschafft worden seien. Er schaut mich ungläubig an und entgegnet mir: "Ha, das wüssti de!" Im jugendlichen Eifer halte ich ihm meine rechte Hand hin und fordere ihn auf, mit mir zu wetten. Darauf steigt er aber nicht ein und wendet sich wieder der NZZ zu, die er mucksmäuschenstill liest.
Ich drehe mich deshalb wieder zu den Jungs hin (Fabio schämt sich in den Boden und wird während der ganzen Fahrt kein lautes Wort mehr von sich geben) und melde ihnen triumphierend: "Jungs, in zwei Minuten können wir wieder in normaler Lautstärke miteinander reden!" Dank der Netzabdeckung von Orange dauert es dann aber doch 5 Minuten, bis ich den Presseartikel gefunden habe, auf den sich Zeitungsberichte bezogen:
Bei der Durchsetzung der Ruheregelung in den Ruhezonen stossen die Zugbegleiterinnen und -begleiter vermehrt auf zum Teil heftigen Widerstand und Unverständnis – vor allem in Zeiten mit hohem Passagieraufkommen. In diesem Zusammenhang verzeichnet die SBB einen Anstieg der Kundenreaktionen. Besonders betroffen sind dabei die einstöckigen Kompositionen des Typs EW IV und ICN. Zudem führen die Ruhezonen häufig dazu, dass in einstöckigen IC die Möglichkeit für Reservationen in der 2. Klasse so eingeschränkt ist, dass Gruppen abgewiesen oder in anderen Zügen fahren müssen. Vor diesem Hintergrund wird die SBB per kommenden Fahrplanwechsel die Ruhezonen in der 2. Klasse aufheben.
Auf Grund eines medizinischen Notfalls wird die Kondukteuse auf dieser Fahrt aber nicht bis zu uns vordringen und Billette kontrollieren. Dabei setzten wir nach der Entdeckung der Medienmitteilung alle Hoffnung in die klärenden Worte der Dame ... Wir wundern uns nämlich, wieso die Kleber nicht längst von den Scheiben abmontiert wurden.
Heute dann stosse ich auch noch auf die Sendung von 10vor10 aus dem Oktober 2009, welche ebenfalls die Abschaffung des Ruheabteils zum Thema hatte:
Sehr geehrter Herr Bünzli, es erfüllt mich mit Wohltuung, dass ich für einmal Recht hatte. Glücklicherweise nahm ich das Ruhegebot spätestens nach der Entdeckun gder Pressemitteilung nicht mehr so ernst und schwatzte in etwas leiserer Lautstärke den ganzen Weg hinüber mit meinen Kollegen.
Labels: Gesellschaft, Reisen, SBB, Schweiz, Zug
Freitag, Mai 29, 2009
Wertvolles SBB-Sammlerstück
Ein Missgeschick der eidgenössischen Bahn führt zu diplomatischen Verwicklungen: Sie warb mit einer Europakarte, auf der Polen fehlte.
Quelle: FTD.de - Diplomatische Spannungen: Schweizer Bahn nahm Polen von der Karte - International
Von denen "Kuhvertz", wie das deutsche Päärchen sagen würde, das gerade im Badezimmer neben mir duscht, besitze ich ja eine ganze Ladung!
Samstag, Mai 02, 2009
Die Wahl des säubersten Verkehrsmittels
Kommenden Freitag geht es zwecks Wochenendausflug mit dem Zug von Bern nach München. Die Wahl des Verkehrsmittels habe ich bereits getroffen; es wird (wieder einmal) der Zug sein. Der wichtigste Grund für meine Entscheidung war aber nicht etwas, wie man es von einer grünen Socke wie mir erwarten könnte, die Sauberkeit des Verkehrsmittels - sondern schlicht und ergreifen der Preis: Die Zugsreise kostet mich dank meines Generalabonnements 137CHF, während Flüge zum Zeitpunkt der Zugbuchung bereits um die 400 bis 500 Franken teuer waren.
Wie nun ein Blick auf die Web-Site www.ecopassenger.com/ zeigt, war die Wahl des Verkehrsmittel in diesem Fall glücklicherweise auch die ökologischste. Der CO2-Ausstoss beträgt 18 Kilogramm im Vergleich zu 47,9 (Auto) und 76,7 (Flug). Bezüglich des Energieverbrauchs ist die Diskrepanz aber deutlich weniger stark, hier verbraucht der Zug 12,5 Liter "Energie" statt 22,4 oder gar 36,2.
(Eine Flugreise nach München hätte den Nachteil, dass man vom weit ausserhalb der Stadt liegenden Flughafen noch 45 Minuten mit dem Zug in die Innenstadt fahren müsste. Ein Vorteil wäre hingegen, dass man mit Lufthansa Direktflüge ab Bern-Belp buchen könnte - jetzt, da Bernmobil in einem dreijährigen Testbetrieb direkt an den Flughafen fährt, ist die Sache noch deutlich interessanter.)
Labels: Deutschland, Eisenbahn, Luftfahrt, Lufthansa, München, Natur, Reisen, SBB, Umwelt, Zug, Ökologie
Montag, August 18, 2008
SBB und die Behandlung ihrer GA-Stammkundschaft
Bei den SBB verlangt man jedoch von jedem Kunden, der ein Familien-GA verlängern will, jedes Jahr neu den amtlich beglaubigten Nachweis des Verhältnisses Eltern-Kind. Oder übersehen die SBB, dass jeder GA-Besitzer ein Stammkunde ist und nicht ein potentizeller Betrüger?
Quelle: SonntagsZeitung, 17. August 2008, "Bürohr".
Auch chm hat kürzlich eine interessante und überaus berechtigte Frage an die SBB aufgeworfen:
Immerhin habe ich seit 16 Jahren ein GA, mein halbes Leben sozusagen. Da fände ich es eigentlich nicht übertrieben, mal einen entsprechenden Bonus zu erhalten. [...] Nach 5 Jahren “GA-Mitgliedschaft” gibt es 5 Prozent Reduktion auf den Kaufpreis. Und nach 10 Jahren dann 10 Prozent.
Quelle: Ihr GA ist da.
Nun, das ist wohl wegen der Autolobby so. Sonst würde plötzlich jeder Autofahrer Rabatt für die alljährlich zu erwerbende Autobahn-Vignette verlangen ...
Montag, August 04, 2008
Wann muss ich die SBB Tageskarte Gemeinde spätestens reservieren?
In Googlescher Manier habe ich auf Datensets einer von mir betreuten Gemeinde-Web-Site zurückgegriffen und damit klassisches Data Mining betrieben.
Die oben stehende Frage kann deshalb wissenschaftlich äusserst korrekt folgendermassen beantwortet werden (Datengrundlage: 4. August 2008):
| Wochentag | Tage im voraus |
| Saturday | 30.7174 |
| Sunday | 25.0183 |
| Monday | 23.6516 |
| Friday | 20.9937 |
| Thursday | 17.9290 |
| Wednesday | 16.6571 |
| Tuesday | 16.2095 |
Wie nicht anders zu erwarten war, sind die beiden Wochenend-Tage am gefragtesten; sprich sie werden am frühesten reserviert/sind am raschesten ausgebucht. Wer hingegen unter der Woche verreisen will (ausgenommen Feiertage), kann auch noch 15 Tage vor dem Reisetermin eine solche Tageskarte ergattern.
Bezugsstellen von SBB Tageskarten Gemeinde
- Flexicard.ch (eine von mir lancierte Datenbank)
- Tageskarte Gemeinde (Anbieter einer Reservationssoftware für Gemeinden, der auch gleich eine Liste aller betreuten Bezugsstellen auflistet)
SQL-Query
Welch prächtiges Query es doch ist, die diese Zahlen generiert:
SELECT COUNT(*) AS num_recs, AVG(TO_DAYS(datum_reservation) - TO_DAYS(datum_eintrag)) AS value, DATE_FORMAT(datum_reservation,'%W') AS descr
FROM ga_reservationen
GROUP BY DATE_FORMAT(datum_reservation,'%W')
ORDER BY value DESC
Zuerst werden die Datensätze nach dem Wochentag des Benutzungstages gruppiert, anschliessend die Differenz zwischen Reservationsdatum und Benutzungstag kalkuliert und daraus schliesslich das arithmetische Mittel über die ganze Gruppe berechnet.
Labels: IT, Oeffentlicher Verkehr, SBB, Wissen
Mittwoch, Juli 09, 2008
350'000 GAs
Das ist neuer Rekord: 350 000 Menschen haben ein Generalabonnement und sind damit rundum mit öffentlichen Verkehrsmitteln mobil. Sie steigen in Züge, Postautos, Schiffe, Busse und Trams ein und fahren kreuz und quer durch die Schweiz.
Quelle: SBB: 350000. GA
Labels: Eisenbahn, Oeffentlicher Verkehr, SBB, Schweiz, Verkehr, Zug
Dienstag, April 29, 2008
Lange Strecken mit dem Zug
Letztes Wochenende war ich mit Chlodwig und dem Auten bei Fabio im hohen Norden zu Gast. Zu viert haben wir die Hansestadt Hamburg unsicher gemacht.
Die Anreise erfolgte - endlich wieder einmal, ist man versucht zu sagen - mit der Deutschen Bahn im Hochgeschwindigkeitszug ICE. Einerseits wollte ich so einen weiteren Teil zur Amortisation meines brandneuen GAs beitragen, andererseits flog Easyjet viel zu teuer zu ungünstigen Zeiten von MUL (Basel) nach HAM (Hamburg). Auch die Swiss hatte keine Schnäppchen im Angebot, weshalb ich vom hier bereits erwähnten neu entdeckten Online-Billett-Service der SBB profitierte (Sparangebot für 507 Schweizer Franken, macht 169 Stutz pro Person).
Zwar dauerte die Fahrt ab Bern mit 7 Stunden und 30 Minuten äusserst lange - doch gerade in den eine Renaissance durchmachenden Schnellzügen misst man die Alternative Flugverkehr überhaupt nicht.
Dafür gibt es einige gute Gründe:
- Das lästige Umsteigen entfällt In Basel steigt man in den ICE ein, in Hamburg steigt man am Hauptbahnhof wieder aus. Von Stadtzentrum zu Stadtzentrum; gerade weil heute die grossen Flughäfen ja meilenweit vom Stadtzentrum entfernt sind.
- Das lästige Warten entfällt Kein Check-In nötig und somit auch kein Anstehen in einer Schlange vor den Schaltern. Auch keine zig-tausend Sicherheitschecks mehr, wo man die Schuhe ausziehen muss (so geschehen sogar von der Heimreise aus Dublin), der Metalldetektor wegen des Levis Gürtels jedesmal piepst oder mir der Sicherheitsbeamte das im Coop gekaufte Mango Lassi oder die halbvolle 0.5l Mineralwasserflasche abnimmt, weil ich damit den Flieger in die Luft sprengen könnte (anscheinend ist es ausgeschlossen, dass jemand mit einer Flasche Mineralwasser den Zug in die Luft sprengt). Auch muss ich nicht zwei Stunden vor Abfahrt am Bahnhof sein, um hunderte von Metern durch die zollfreie Shoppingzone gelotst zu werden.
- Bewegungsfreiheit Ich kann aufstehen und durch die Waggons wandern, wie es mir beliebt. Kein leuchtendes "Fasten Your Seatbelt"-Zeichen oder Turbulenzen oder herrische Flight Attendants machen meiner Wanderlust den Garaus. Die Toiletten sind in den allermeisten Fällen frei und grösser als die Besenschränke in einer A320.
- Stromanschluss auch in der 2. Klasse Bis Samstag war ich der Meinung, dass es im ICE nur in der ersten Klasse Stromanschlüsse gibt. Stimmt gar nicht! Auf der Strecke Basel-Hamburg ist in der zweiten Klasse in jedem Sitz eine zweipolige Steckdose integriert. Doof nur, wenn bei der Rückfahrt der ganze Waggon plötzlich kein "Pfuus" mehr auf diesen Dosen zu haben scheint ...
- Laptop und Handy erlaubt Niemand meckert, wenn man den Laptop einschaltet, telefoniert oder SMS schreibt. Rückblickend hat sich angesichts der Reaktionen von Chlöde und des Auten gezeigt, dass beide auch gerne einen Laptop dabei gehabt hätten. DVD schauen, Lizentiat schreiben, PDFs lesen, Spiele spielen - 7 Stunden Zugfahrt schlägt man so - Steckdose vorausgesetzt - ohne weiteres tot. Gerade dies ist ein Killerargument gegen den Flieger, wo man eingepfercht 1-2 Stunden ausharren muss und "nur" Zeitungen lesen darf.
Kein Wunder, dass seit der Eröffnung der Schnellstrecke Basel-Paris die Airlines ihr Flugangebot auf dieser Strecke zusammengestrichen haben. Der Kluge reist eben doch im Zuge!
Wenn Amis aus dem Staunen nicht mehr herauskommen
If you've ever had the pleasure of riding a modern high-speed railroad in Europe, you know why I say that.
Taking the TGV, the electric-powered French long-distance railroad, across the country from Paris to Provence was without a doubt the most enjoyable travel I have ever experienced. I boarded the train shortly before departure time without any security checks, and kept all my bags with me the entire way. I luxuriated in a huge leather reclining seat while being quietly whisked at 200 mph across the picturesque countryside. Regular service walked up and down the aisles, asking if I'd like anything to eat or drink. Or I could get up and stretch my legs and walk down to the café car if I wanted something-like a decent sandwich on a nice baguette, not some nasty air "snack." Door to door, it was a little cheaper than an air ticket, and took less time because trains go from city center to city center, not to some godforsaken outpost 20 miles outside of town.
Quelle: Say Goodbye to Cheap Air Travel
Labels: Bahn, DB, Eisenbahn, Oeffentlicher Verkehr, SBB
Sonntag, April 20, 2008
SBB-Pensionskasse
Hobella!
[...] der Bund habe der SBB-Pensionskasse bereits bei ihrer Gründunung 1999 über zwölf Milliarden Franken mitgegeben.
Quelle: Milliarden-Hilfe für SBB-Pensionskasse
Labels: Bund, Politik, SBB, Schweiz, Sozialversicherungen, Wirtschaft
Mittwoch, April 16, 2008
Zugbillette nach D, F und I online buchen
Neu im SBB Ticket Shop.
Jetzt Zugreisen nach Deutschland, Frankreich und Italien bequem und einfach online buchen.
Quelle: SBB: Ticket Shop
Bravo, wurde auch Zeit. Zehn Jahre nachdem Easyjet das erste Flugticket über das Internet verkauft hat, schaffen es nun auch die SBB, Billette für den Fernverkehr in die drei grossen Nachbarn der Schweiz online zum Kauf anzubieten. Hell froze over!
Bis vor kurzem musste ich schon nur für eine simple Preisauskunft nach Bern (oder Flamatt) an den SBB-Schalter (Telefonauskunft für 1 Stutz/Minute? Nicht mit mir!)- mit ein Grund, weshalb ich den umweltschädlicheren Flugverkehr lange der Eisenbahn vorgezogen habe. Drei Klicks, und Easyjet sagte mir ganz konkret, wann ich für welchen Preis von A nach B gelange. Schön, dass die SBB nun mit bedächtigen Schritten in das Internet-Zeitalter eintreten ...
Labels: Deutschland, Flug, Frankreich, Italien, SBB, Schweiz, Verkehr
Montag, März 31, 2008
Die SBB spinnen ...
Sind die jetzt vollends übergeschnappt?!
Als noch stossender stuft er indes das Geschäft mit dem Haus ein, das Meyer vor der Wahl zum SBB-Chef in der Nähe von Frankfurt gebaut hat. Die SBB haben es ihm abgekauft, um ihm einen raschen und reibungslosen Wechsel in die Schweiz zu ermöglichen, wie Konzernsprecher Roland Binz gestern bestätigte. Pikant ist: Die Bahn hat das Haus nicht zum Marktpreis, sondern zum Preis erstanden, den Meyer für den Bau bezahlt hat.
Quelle: Harsche Kritik an Meyers Entschädigungspaket
Labels: Politik, SBB, Schweiz, Wirtschaft
Dienstag, März 11, 2008
Was man mit Steuergeldern so alles anstellen kann
Die Streikenden können bei ihrem Arbeitskampf auf einen grossen Rückhalt zählen. Die Stadtregierung von Bellinzona will ihnen mit 100’000 Franken unter die Arme greifen. Ein entsprechender Kredit an den Gemeinderat wurde heute verabschiedet.
Quelle: SBB setzen Streikende unter Druck
Ich hätte da noch andere Vorschläge:
- Transportkapazität einkaufen. Natürlich bei SBB Cargo. Und damit tonnenweise Steine aus dem Tessin durch die Alpen und wieder zurück transportieren.
- Aufstockung Arbeitslosenversicherung. Denn die Arbeitslosen kommen (leider) bestimmt.
- Gründung einer eigenen Cargo-Gesellschaft. Um damit die SBB zu konkurrenzieren.
- Spende an den ASTAG. Vielleicht können ja die Lastwägeler aushelfen?
Labels: Finanzen, SBB, Schweiz, Steuern, Wirtschaft
Dienstag, März 11, 2008
Danke, SBB!
GA Junior für Studierende 25-30 Jahre*.
Bist du zwischen 25 und 30 Jahre jung und studierst an einer Schweizer Universität oder einer BBT-annerkannten Fachhochschule? Dann ist das GA Junior für Studierende für die 1. oder die 2. Klasse das Richtige für dich.
Preise CHF 2. Klasse 2'250.– 1. Klasse 3'600.–
Quelle: Abos » GA Junior
Der Entscheid ist gefallen: Ab 1. April 2008 bin ich neu mit GA unterwegs. Dieses ersetzt mein demnächst ablaufendes Halbtax-Abonnement, mein Libero-Abi und meine Mehrfahrtenkarten von Flamatt nach Fribourg.
(Bisheriger Preis für einen Über-26-Jährigen: 3'100.–)
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