Mittwoch, Juli 02, 2008

Der wärmste Grand Prix von Bern der Geschichte

Ich nehme das Wort Klimawandel aber gar nicht erst in den Mund ... Hoppla!

Rekordtemperaturen herrschten am diesjährigen Grand-Prix von Bern! Das Thermometer kletterte auf über 27 Grad in den Altstadtgassen. [...] Dass im Jahr 2008 der wärmste Grand-Prix der Geschichte statt gefunden hat zeigt auch ein Vergleich der Finisher mit einer Laufzeit unter einer Stunde. Noch nie sind so wenige TeilnehmerInnen den GP unter 60 Miunten gelaufen!

Quelle: Mail von Grand-Prix von Bern vom 14. Mai 2008.

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Dienstag, Juni 17, 2008

Rayonverbot für Trainer

Was mir im Eifer des Gefechts kurzzeitig entfiel: Gestern, am Match zwischen Deutschland und Österreich, erhielten die beiden Trainer einen Platzverweis. SPIEGEL online hat die Bilder (unbedingt die Kommentare lesen):

Eklat am Spielfeldrand: Wie Löw vom Platz flog

Noch kurioser ist aber folgende Entwicklung:

Für Löw ist der ganze Vorfall keineswegs unproblematisch. Der Bundestrainer ist gemäß den Uefa-Regularien jetzt für das Viertelfinalspiel am Donnerstag gegen Portugal in Basel vorläufig gesperrt.

Quelle: SPIEGEL ONLINE - Druckversion - Streit am Spielfeldrand: Protokoll des Löw-Aufstands - Sport

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Dienstag, Juni 17, 2008

Eine Ode an die pragmatischen Oranjes

Wieso kompliziert, wenn es auch einfach geht?

Via: A great ad about Dutch simplicity

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Montag, Juni 09, 2008

Klompen-Bomber mähen die Azzuri nieder

Wer hätte das gedacht - da komme ich nach 21 Uhr bei uns im Dorf im Public Viewing an, um zugleich von einem ohrenbetäubenden Gejohle eingedeckt zu werden: Zwei zu Null! Aber nicht etwa für die Azzuri (ich habe zwar ohne eine Ahnung von Fussball zu haben den Italienern eine deutliche Siegeschance zugerechnet), sondern die oranje Klompen-Bomber, die heute dem von mir anlässlich der Terrorgefahr vergebenen Namen wortwörtlich alle Ehre machen: Der italienische Torhüter wird "zugebombt" und muss schlussendlich mit drei Kuckuckseiern im Nest vom Spielfeld trotten.

Wenn man bedenkt, dass heute auch die Rumänen den Franzosen ein Pünktchen abgetrotzt haben (oder gar zwei, je nach Sichtweise), kann man froher Hoffnung sein, dass es heuer eine Euro der Überraschungen geben könnte. Lustige Konsequenz: Heute ist wohl fast jeder selbsternannte Tippkönig und Fussballversteher zum Bettler geworden.

Andererseits: Die Schweizer und Österreicher sind die traurigen Ausnahmen, die die Regel bestätigen ... bei den Gastgebern läuft alles in gewohnten Bahnen. Wieso immer wir? Rot-weiss ist nichts für die EM 2008.

Egal, ab sofort bemühe ich mich um eine Patenschaft für eine oranje Blondine, damit ich garantiert auch nach dem 15. Juni weiterfeiern kann. Da Bern mittlerweile fest in der Hand von Heineken und der Klompen ist, bleibt uns nichts anderes übrig, als uns schleunigst mit der Besatzungsmacht verbrüdern und die daraus entstehenden Vorteile zu geniessen: Offenheit, ausgefallene Stimmung, Klompen, lustige Sprache - Heineken. Mal ehrlich: In unserem Innersten sind wir auch ein wenig Holländer! Elender Opportunist, der ich da bin ...

Und zum Schluss noch dies: Man munkelt, dass das niederländische Parlament morgen Marco van Basten zum Nationalhelden erklärt.

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Sonntag, Juni 08, 2008

Fotos vom Training unserer Nati


Ricardo Cabanas
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Heute war ich zusammen mit Melanie und Zgräsch in Freienbach (SZ) und habe dem Training der Schweizer Nationalmannschaft beigewohnt (Melanie hat die Tickets organisiert, die wir dank unseren GAs spontan einlösen konnten). Selbstverständlich habe ich die Chance genutzt, meine Nikon D40 im Sport- und im Paparazzi-Modus für wildes Menschengetümmel zu testen:

Training Schweizer Nationalmannschaft

Erkenntnis: Das Rohr (18-55mm) ist viel zu klein. Da muss rasch was Grösseres her!

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Samstag, Juni 07, 2008

Noch 5 Stunden ...

... bis wir unseren ersten Match verlieren!

(Um meine prophetischen Fähigkeiten noch zu steigern, sollte ich vielleicht besser sagen: ... bis wir unseren ersten Match garantiert nicht gewinnen! Damit würde ein Unentschieden auch noch durchgehen.)

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Freitag, Juni 06, 2008

Euro08 endet am 15. Juni

Deshalb sucht man sich besser jetzt schon eine Manschaft aus, die reelle Chancen auf den Titel hat (sozusagen als Plan B, falls Köbis Burschen unerwarteterweise nicht bis in den Final vorstossen)

Für das Schweizer Fussball-Nationalteam endet die Euro wohl am 15. Juni

Quelle: Jetzt gilt's ernst (Euro 08, NZZ Online)

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Freitag, Mai 30, 2008

Fähnchen erhöhen den Benzinverbrauch

Ich habe auch schon über diese immer weiter um sich greifende "Seuche" berichtet, nun wartet der Tagi mit einer unangenehmen Begleiterscheinung ("Unintended consequence") auf:

Wer sich lauthals über die steigenden Ölpreise beklagt, sollte sich nochmals überlegen, ob er tatsächlich ein Autofähnchen an seinem Auto anbringen will. Durch den höheren Luftwiderstand erhöht sich nämlich der Treibstoffverbrauch.

Quelle: Fähnli-Eu(ro)phorie und Paragraphen-Frage - Euro 08 - Tages-Anzeiger

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Montag, Mai 12, 2008

Grand-Prix von Bern 2008: Die Laufzeiten der Jungs

Auf vielfachen Wunsch publiziere ich hier noch die Laufzeiten der Jungs (und des Mädels, das sie alle in den Schatten gestellt hat):

Nummer Name 5km 10km Ziel Rang Rang Kat.
6368 Pearson 00:22:16 00:47:24 01:16:42 187 47
6449 Schmid, Fabian 00:21:43 00:46:44 01:18:49 2898 488
10478 Schmid, Raphael 00:23:11 00:49:13 01:20:51 3547 584
7508 Sedlacek 00:23:05 00:50:40 01:22:57 4180 682
15468 Schmid, Oliver 00:23:28 00:50:15 01:23:51 4462 1293
6315 Malke 00:21:43 00:49:25 01:24:08 4542 731
5632 Zgraggen - - - - -

Irgendwie war niemand sonderlich überrascht, als dr Aut am Samstag-Nachmittag seinen Rückzug aus dem Läuferfeld bekannt gab. Wir verzichteten am Abend dann darauf, ihn die Strecke im Dunkeln laufen zu lassen ... Aber der Grand-Prix von Bern 2009 kommt bestimmt.

Um die Berichterstattung für dieses Jahr zu schliessen, entlehne ich Smythes Gebrüll beim Zieleinlauf, das er Fäbi an den Kopf schleuderte:

NIEMEH!!!

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Sonntag, Mai 11, 2008

Grand-Prix von Bern 2008 - Die Fotos


DSC_0055
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Insgesamt gibt es 168 Bilder auf Flickr (davon mehrheitlich von meinen Kollegen - sorry, aber das sind die interessantesten Sujets):

Grand-Prix von Bern 2008

Nach Personen:

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Freitag, Mai 09, 2008

10 Meilen des Grauens

Für den Laufnachmittag werden Temperaturen um 23 Grad erwartet. Wir erwarten einen warmen, leicht schwülen Lauftag!

Quelle: Newsletter Grand-Prix von Bern, 9. Mai 2008.

Was für die ein Bierchen nippenden Zuschauer durchaus wünschenswert ist, könnte die Läufer zusätzlich belasten ...

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Samstag, Mai 03, 2008

10. Mai 2008: Showdown am Grand Prix von Bern!


Grand Prix von Bern 2003
Originally uploaded by emeidi

Nachtrag 3. Mai 2008: Neben den Startnummern sind nun zwei drei neue LäuferInnen hinzugekommen

Keine Ahnung, was in meine Kollegen gefahren ist - aber (fast) alle nehmen Sie am diesjährigen Grand Prix von Bern teil. In der bereits jetzt zugänglichen Teilnehmerliste finden sich illustre Namen wie ...


5632Zgraggen, RémyGrand-Prix von Bern - 10 Meilen1980Thörishaus
6315Malke, PatrickGrand-Prix von Bern - 10 Meilen1979Laupen BE
6368Pearson, MaryEllenGrand-Prix von Bern - 10 Meilen1981Ittigen
6449Schmid, FabianGrand-Prix von Bern - 10 Meilen1980Neuenegg
7508Sedlacek, TomGrand-Prix von Bern - 10 Meilen1979Bern
10478Schmid, RaphaelGrand-Prix von Bern - 10 Meilen1984Neuenegg
15468Schmid, OliverGrand-Prix von Bern - 10 Meilen1978Neuenegg

Quelle: Grand Prix Bern 2007

Nachtrag

Unsere Jungs sind nicht die einzigen, die immer öfters dem Ruf dieser populären Sportart folgen:

Wohl bedingt durch das schöne und warme Wetter, haben sich bereits aussergewöhnlich viele Läuferinnen und Läufer für einen Start am Grand-Prix von Bern entschieden. 3812 Teilnehmende sind bereits in der GP-Startliste auffindbar. Dies sind ganze 28% mehr als am Vergleichstag im Vorjahr!

Quelle: GP-Newsletter März 2008

Damals, 2003 ...

... bewies ich mir selber, dass ich tatsächlich 10 Meilen (oder 16 Kilometer) an einem Stück laufen konnte. Dank des Wetterglücks (es war kühl und bewölkt) gestaltete sich der Lauf äusserst angenehm. Eine kritische Phase im Dählhölzliwald überwand ich selbst ein wenig verwundert im Nu - und schon ging es wieder aufwärts (im psychologischen, wie später auch im geographischen Sinne - Aargauerstalden!) Und plötzlich stand ich auch schon im Ziel.

Meine damals gelaufene Zeit: 1:33.46,5 - Rang 7889 (Overall), 1091 (M20). Und das völlig unrasiert, wie man auf dem Foto mit hochrotem Kopf leicht erkennen kann. Ich hatte mich derart geschont, dass ich mir gleich nach dem Zieleinlauf (freudig erwartet von meiner Schwester und meiner damals noch recht frischen Freundin Melanie) ein Bierchen (!) gönnte.

Meine Startnummer habe ich seither nie mehr eingelöst, den Lauf habe ich zuletzt nur noch als Zuschauer miterlebt.

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Sonntag, Januar 13, 2008

Flugunfall in Pedrazzo

Während dieses Wochenende alle Augen nach Wengen gerichtet waren, ereignete sich beim Skispringen in Pedrazzo ein spektakulärer "Flugunfall" (nichts für schwache Nerven):

Vor einem Jahr hatten wir bereits einen ähnlichen Horrorsturz, damals von Jan Mazochs (der es offentlich härter erwischte als Romören):

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Freitag, Dezember 14, 2007

Zweiter!

"Second Place is the First Loser"

Quelle: Lies Cosmo[politan] Tells Women

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Montag, November 26, 2007

Schreckgespenste UBS und Uefa

Leser meines Blogs wissen, dass ich wohl so ein Prototyp dieser Winterthurer-Neinsager bin:

«Die Leute freuen sich zwar auf die EM, doch sie sehen nicht ein, warum die Stadt ein Projekt unterstützen soll, hinter dem Milliardenunternehmen wie die UBS und die Uefa stehen.»

Quelle: Winterthur will keine Euro-Arena der UBS

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Montag, November 19, 2007

MIGROS hat meine volle Unterstützung

Die Migros will an zentraler Lage in den Städten Verpflegung anbieten und Bildschirme aufstellen – Zielgruppe sind Familien. Die Uefa spricht von «Ambush-Marketing», also Guerilla-Werbung. «Das Ziel der Migros scheint zu sein, eine möglichst grosse Konfusion herzustellen zwischen den offiziellen Euro-08-Aktivitäten und den inoffiziellen der Migros», sagt Philippe Margraff, Marketing-Chef der Uefa gegenüber der «SonntagsZeitung».

Die Uefa will alles unternehmen, um Ambush-Marketing zu verhindern. Auch im Fall der Migros. «Wir prüfen alle rechtlichen Möglichkeiten», sagt Margraff. «Die Migros masst sich einen Status an, den sie gar nicht hat. Sie macht glauben, sie gehöre zur Euro 08. Das ist aber nicht der Fall.»

Quelle: Uefa droht Migros

Es wurde mal Zeit, dass dem Söihäfeli-Söidecheli-Vetternwirtschafts-Saustall Uefa dieses dubiose Marketing-Monopol entzogen wird. Ein Wunder, dass die Uefa sich die Spiele nicht nur durch unsere Steuergelder finanzieren lässt, sondern nicht auch gleich noch einen prozentualen Anspruch an die während der Spiele erwirtschafteten Umsätze unserer gesamten Wirtschaft erhebt

Im Gegensatz zur Uefa bezahlt die MIGROS hierzulande anständig Steuern, beschäftigt tausende Bürger und verfolgt ein soziales Engagement. Korruption und Vetternwirtschaft scheinen diesem urschweizerischen Betrieb ein Fremdwort zu sein -während Onkel Seppi alle paar Monate wieder von der Realität seines Grümscheler-Clubs eingeholt wird.

Die Euro08 sind nicht die Spiele der Uefa, dies sind die Spiele der Nationalmanschaften, der Gastgeberländer und deren Einwohnern. Irgendwie hat dies die Uefa ab all dem Geld-Scheffeln noch nicht realisiert.

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Donnerstag, November 01, 2007

Hingis kokst

Völlig unerwartet erfahre ich heute kurz nach dem Echo der Zeit über die erwartete Pressekonferenz von Martina Hingis, in der sie die Öffentlichkeit über zwei positiv ausgefallene Doping-Tests informiert. Bei der verbotenen Substanz handelt es sich um ... Kokain. Und ihren Rücktritt (Nr. 2, oder?) bekannt gibt.

Exaktes Timing in Schweizer Fernseh-Stuben

Lustig wird es, als nach dem Beitrag in der Tagesschau anschliessend ans Ende der Nachrichtensendung einer Werbung gezeigt wird: Martina Hingis schwärmt von Zug Haushaltsgeräten. Gratulation an das perfekte Timing der Sportlerin und Werbedarstellerin, der Tagesschau und der Agentur, die die Werbeplätze verkauft.

Meine Einschätzung

Hat ihr jemand einen bösen Streich gespielt? Ich denke nicht. Für mich ist es durchaus plausibel, dass eine Sportlerin, die in jungen Jahren Ruhm und Reichtum erreicht hat, auch hin und wieder eine Linie rupft. Was soll man sonst den lieben, langen Tag in der Villa alles anstellen? Dumm nur, wenn man kurz danach an Turnieren teilnimmt ...

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Sonntag, August 19, 2007

Mein erster YB-Match


DSCF2824.JPG
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Heute durfte ich Torkel, Smythe & Anhang sowie Wahlistar mit ins Stade de Suisse an das Derby YB - FC Thun begleiten. Seit Jahren war ich nicht mehr an einem Fussballspiel zugegen und war gespannt, ob ich meine Abwesenheit an solchen Spektakeln überdenken sollte.

Nun, der Match war ... nicht wirklich interessant. Ich verglich ihn in etwa mit der Einvernahme vor Gericht letzten Mittwoch (wobei diese zumindest für mich natürlich spannungsgeladen war, während der eine oder andere Kollege auf der Zuschauerbank garantiert gegen Sekundenschlaf ankämpfen musste). Beruhigenderweise empfanden meine erfahrenen Begleiter den Match ebenfalls als nicht ereignisreich.

Einige Erkenntnisse:

  • Es gibt auch weibliche Zuschauerinnen - und einige davon sind verdammt hübsch!
  • Warme Kleidung ist Pflicht
  • Der Schiedsrichter (in unserem Falle: eine Schiedsrichterin) wird bei ihrer namentlichen Vorstellung ausgepfiffen Siehe Kommentare: Anscheinend ist die Dame bei YB-Fans nicht gern gesehen ...
  • Es gibt ein YB-Lied, das man bei Spielbeginn singt
  • Es gibt zwei verschiedene YB-Bratwürste (derart verwirrt habe ich mich für eine Kalbsbratwurst entschieden)
  • Die richtigen Hardcore-Fans werden von mit einem Megaphon bewaffneten Animator angetrieben, der von einem Pfarrkanzel ähnlichen Gebilde seine Parolen in die Menge brüllt (vom Spiel kommt er nichts mit, da er mit dem Rücken zum Spielfeld steht)
  • Die letzte Viertelstunde eines Matches wird mit einer Ankündigung auf der Anzeigetafel zelebriert
  • Nach dem Match ist das Verkehrschaos vorprogrammiert

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Sonntag, Mai 13, 2007

Grand-Prix von Bern 2007: Ich war dabei!


DSCF2398.JPG
Originally uploaded by emeidi.

... aber nur als Zuschauer und Amateur-Photograph:

Flickr-Photoset: Grand-Prix von Bern 2007

Zuerst stand ich bei Kilometer 2 mitten in der Altstadt und wunderte mich hier über die unzähligen Laufstile (u.a. "schwebender Engel"). Ein wenig verstört war ich aber schon, als ich bereits hier in schmerzverzerrte und verschwitze Gesichter blicken musste. Wie die wohl die restlichen 14 Kilometer durchgehalten haben?

Danach wanderte ich die Kramgasse hinuntert über die Nydegg-Brücke zum Kreisel beim Bärengraben. Den Aargauerstalden, das "pièce de resistance" (oder wie der Kommentar immer wieder betonte: "die Alpe d'Huez" des Grand-Prix), darf man auf keinen Fall verpassen. Neben einem Läufer, der just zu Beginn des "Stotzes" einem Oberschenkel-Krampf erlag, führte bei mir auch ein Pinkel-Austritt eines älteren Läufers zu Erheiterung. Wie viele Zuschauer die Strecke in der einen oder anderen Richtung überquerten, zählte ich am Schluss gar nicht mehr - es waren einfach zu viele. Folgenschwere Kollisionen blieben wie ein Wunder aus ...

Übrigens ...

Bisher habe ich erst einmal die 10 Meilen (ca. 16km) gelaufen. 2003, als es bewölkt und kühl war. Damals benötigte ich nicht wirklich berauschende 1h30min für die Strecke. Den Aargauerstalden nahm ich recht locker, da ich mich vorher überhaupt nicht überanstrengt hatte. Am Ziel gab es als erstes eine Banane - und ein kühles Bier. Erstaunlich, wie der Gerstensaft nach einem solchen Lauf einfährt ...

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