Dienstag, August 12, 2008
Knight Rider kommt zurück!
Via: Open Letter To NBC. Please Let Knight Rider Die In Peace.
Mittwoch, Juni 04, 2008
SVP and the Rise of the Politics of Fear
Davon ist die SVP noch weit entfernt. Sie hat sich im Gegenteil radikalisiert und wird heute von Ideologen beherrscht, die alles rückgängig machen wollen, was an sozialem Fortschritt und gesellschaftlicher Emanzipation in den letzten Jahrzehnten erreicht worden ist. Deshalb der tiefe Hass auf die Alt-68er, auf die «Linken und Netten» und die «Cüpli-Sozialisten». Deshalb auch die ideologische Nähe zu den US-Republikanern. Diese befinden sich bereits in der Krise, die SVP ist auf dem besten Weg dorthin.
Quelle: SVP: Der amerikanische Alptraum - Analyse - Schweiz - Tages-Anzeiger
Empfehlenswert ist in dieser Hinsicht die dreiteilige Dokumentation The Power of Nightmares. The Rise of the Politics of Fear, die über die Neokonservativen in den USA und ihren War On Terror herzieht. Wenn es stimmt, dass die SVP bei dieser Gruppierung "abgeschaut" hat, sollte die Dokumentation einen Grossteil des Gebahrens der Polter-Partei verständlich machen. Interessante Betrachtungsweise!
Der Intro-Text bringt es auf den Punkt:
In the past, politicians promised to create a better world. They had different ways of achieving this. But their power and authority came from the optimistic visions they offered to their people. Those dreams failed. And today, people have lost faith in ideologies. Increasingly, politicians are seen simply as managers of public life. But now, they have discovered a new role that restores their power and authority. Instead of delivering dreams, politicians now promise to protect us from nightmares. They say that they will rescue us from dreadful dangers that we cannot see and do not understand. And the greatest danger of all is international terrorism. A powerful and sinister network, with sleeper cells in countries across the world. A threat that needs to be fought by a war on terror. But much of this threat is a fantasy, which has been exaggerated and distorted by politicians. It's a dark illusion that has spread unquestioned through governments around the world, the security services, and the international media.
This is a series of films about how and why that fantasy was created, and who it benefits. At the heart of the story are two groups: the American neoconservatives, and the radical Islamists. Last week’s episode ended in the late ‘90s with both groups marginalized and out of power. But with the attacks of September 11th, the fates of both dramatically changed. The Islamists, after their moment of triumph, were virtually destroyed within months, while the neoconservatives took power in Washington. But then, the neoconservatives began to reconstruct the Islamists. They created a phantom enemy. And as this nightmare fantasy began to spread, politicians realized the newfound power it gave them in a deeply disillusioned age. Those with the darkest nightmares became the most powerful.
Quelle: The Power of Nightmares - Part III
Montag, Juni 02, 2008
CSI: Miami Trinkspiel
[...]
David Caruso removes his sun glasses to emphasize a point: 1 Drink
David Caruso puts ON his sun glasses to emphasize a point: 1 Drink
[...]
Quelle: The CSI: Miami Drinking Game
Wer eine derart lächerliche Aussage hört ("I'll create a GUI interface using Visual Basic. See if I can track an IP address"), hat gleich die ganze Alk-Flasche zu leeren:
Mittwoch, Januar 23, 2008
Kampf den britischen Bürokraten
Frage
Was passiert, wenn man sich im Vereinigten Königreich entscheidet, künftig keine Gebührengelder mehr an das Staatsfernsehen zu bezahlen?
Antwort
Man kriegt tonnenweise Briefe, die im Ton immer bedrohlicher werden - dabei schaut der Empfänger doch gar kein Staatsfernsehen mehr (so jedenfalls seine Aussage):
Sinnvolle Investition
Wobei ich anmerken muss, dass die BBC wohl dasjenige Staatsfernsehen auf dem gesamten Planeten ist, das wirklich ein anspruchvolles Programm sendet. Was wären wir ohne BBC-Dokus?!
Und in der Schweiz?
Bei uns treibt übrigens die Billag Gebühren für die SRG ein. Soweit ich die Gesetzeslage verstanden haben, schuldet man der Billag Gebühren, sobald man ein Empfangsgerät besitzt. Ob man damit nun 24 Stunden im Tag, 365 Tage im Jahr ausschliesslich Privatsender schaut/hört oder nicht ...
Immerhin hat die Billag davon Abstand genommen, für jedes Empfangsgerät in einem Haushalt (Radiowecker, Computer, Fernseher - sogar Autoradios sind inbegriffen) Gebühren zu verlangen.
Sonderfall Frankreich
Herr Sarkozy hegt Pläne, das französische Staatsfernsehen werbefrei zu machen und ausschliesslich über Steuern (und Gebühren?) zu finanzieren:
Keine Werbung im öffentlich-rechtlichem Fernsehen
Immer dieser Staatsinterventionismus ...
Labels: Frankreich, Grossbritannien, Politik, Schweiz, TV, Wirtschaft
Montag, November 12, 2007
Mein Internet geht nicht mehr!
"Whit all due respect, John: I am Head of IT and I have it on good authority: If you type 'google' into google it will break your internet! So please, no one try it - even for a joke! It's not a laug[hing?] matter. You can break the Internet!" –– Jen Barber
Dienstag, Oktober 02, 2007
Heute Abend arte schauen!
[...] Die Dokumentation geht der Frage nach, welche Alternativen zum Erdöl für den Autoantrieb in Frage kommen und ob diese sauberen Energiequellen für den weltweit erreichten Grad an Mobilität ausreichen.
Quelle: Kollaps der Mobilität?
Dank: Kure
Donnerstag, Mai 17, 2007
Ich schaue nicht mehr fern
Diese Aussage ist eigentlich völlig widersprüchlich - denn der Flimmerkasten läuft just in dem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe. Empfangen wird Pro Siebens Germanys Next Topmodel. Schauen tue es nicht ich, sondern Melanie, die neben mir im Bett liegt.
Während ich "sinnvolleren" Beschäftigungen nachgehen (produzieren anstelle von konsumieren) merke ich, wie lange ich bereits kein Kommerz-TV mehr geschaut habe (es muss Wochen her sein!). Doch wenn ich mit einem Auge und einem Ohr hinhöre, fühle ich mich bestätigt, dass heute nur noch Müll gesendet wird.
Glücklicherweise wird der Müll von Werbung unterbrochen, ist man versucht zu sagen. Dabei erstaunt es mich, welche Unmengen an Verbraucherinformationen der gemeine TV-Schauer während der Prime-Time über sich ergehen lässt. Seit ich meine wenigen Serien von Interessen aus dem Netz lade, sind Werbe-Unterbrechnungen ein Übel des 20. Jahrhunderts. (Grösstes Problem scheint nebenbei bemerkt die Orangenhaut zu sein. Jä sooo ...)
Übrigens: Wenn die germanischen Models nicht an Magersucht gestorben sind, torkeln sie noch heute über den Laufsteg ... (ausser die eine oder andere vergisst urplötzlich das Atmen).
Dienstag, April 03, 2007
Sex in der Schweiz
Heute sassen wohl ca. 99.9% der Schweizer Bevölkerung vor den Flimmerkisten und liessen sich vorführen, wie das so läuft im Schlafzimmer der Eltern, Grosseltern, Brüdern, Schwestern, Söhnen und Töchtern:
Kein Wunder, wurde die Sendung doch medienwirksam in allen Low-Quality-Medien äusserst breit getreten. Sex sells!
Kritik aus konservativen Kreisen?
Doch ich sehe schon die morgigen Schlagzeilen: "Skandal!" werden einige rufen, weil 13-jährige über Dinge reden, die man erst in der Hochzeitsnacht tun sollte. Ich kann mir gut vorstellen, dass der eine oder andere die Jugend durch solche offenherzigen Statements unnötig angespornt sieht, neben dem Puppenhäuschen und der Lego-Burg zum Akt zu schreiten.
Zitat des Tages
Ich selber habe mich vor allem ab der Aussage des 30-jährigen "Fraunflüsterers" erheitert:
Beziehungen sind da, um diejenigen Probleme zu lösen, die man ohne sie nicht hätte.
(Oder sinngemäss).
Ich nehme es ihm aber immer noch nicht ganz ab, dass er zwar stundenlang das Tiramisu anschauen und beschnuppern tut, dann aber ohne weiteres auf das herzhafte Zubeissen verzichtet.
Die üblichen Verdächtigen
Auch wurde das Klischee bestätigt, dass der Mann immer ein bisschen mehr hätte, die Frau hingegen zufrieden mit Quantität (und Qualität?) ist.
Unbeantwortete Frage
Zu gerne hätte ich zudem noch etwas über die Dauer der Gefechtsübung erfahren, doch dieses Thema wurde leider ausgespart. So bin ich immer noch erstaunt-fasziniert-verunsichert von Benchmarks zweier Bekannter, bei denen der Fussballmatch (mit Halbzeit-Pause!) eher fertig ist als das Schäferstündchen ...
Labels: TV
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