Dienstag, März 02, 2010

Kleingedrucktes in us-amerikanischen Krankenversicherungen

Your gall bladder may have to come out, but it's much harder to face the booby-trap clause in your health insurance that will result in you getting stuck with a $123,000 bill for surgery and attendant procedures (including the $500 tylenols). Three months later, of course, the re-po man is towing your car and the mortgage "servicer" has foreclosed on your house, and your life (even without that pesky gall bladder) has become a permanent camping trip next to a drainage ditch.

Quelle: Winter Mind Games - Clusterfuck Nation

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Montag, März 01, 2010

Spannung, Spiel und ... Fondue!

The Colbert ReportMon - Thurs 11:30pm / 10:30c
Olympic International Houses
www.colbertnation.com
Colbert Report Full EpisodesPolitical HumorSkate Expectations

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Freitag, Februar 19, 2010

Arme, arme Wallstreet-Banker ...

When challenged, they talk about how hard they work, the 90-hour weeks, the stress, the failed marriages, the hemorrhoids and gallstones they all get before they hit 40.

"But wait a minute," you say to them. "No one ever asked you to stay up all night eight days a week trying to get filthy rich shorting what's left of the American auto industry or selling $600 billion in toxic, irredeemable mortgages to ex-strippers on work release and Taco Bell clerks. Actually, come to think of it, why are we even giving taxpayer money to you people? Why are we not throwing your ass in jail instead?"

Quelle: The Big Takeover : Rolling Stone

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Mittwoch, Februar 17, 2010

Fehlen uns die Produzenten?

As much as we like to think of our culture as being entrepreneurial, the reality is 99% of our top talent doesn’t seriously contemplate starting companies. Colleges crank out tons of extremely smart and well-educated kids every year. The vast majority go into “administrative” careers that don’t really produce anything – law, banking and consulting. Most of the rest join big companies. As I’ve argued many times before, big companies (with a few notable exceptions) aren’t nearly as successful as startups at creating new products.

Quelle: Every time an engineer joins Google, a startup dies cdixon.org – chris dixon's blog

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Dienstag, Februar 16, 2010

Carrie Underwood sang die Nationalhymne am 44. Superbowl 2010 in Miami

Carrie Underwood wurde von einigen YouTube-Kommentatoren ja förmlich über ihre Performance am 44. Superbowl zerrissen. Für mich als Schweizer war es aber doch eindrücklich, das ganze auf einer grossen Leinwand mitzuverfolgen. Die amerikanische Hymne hat irgendwie mehr Tiefgang als dieses "Trittst im Morgenrot daher"-Geträller ... Vor allem die letzte Zeile

... in the land of the free and the home of the brave.

ist mir geblieben. (Ganzer Liedtext)

Was man dem Video entnehmen kann:

  • Carrie sang live — im Gegensatz zu vielen anderen Stars, die vor ihr den Superbowl eingesungen haben (gemäss Kommentaren auf YouTube).
  • Auch in den USA muss man nicht zwingend mitsingen — sogar, wenn man NFL-Spieler ist.
  • Für diejenigen, die den Liedtext nicht auswendig können, wird dieser im Stadion vorbildlich auf grosse, langgezogene LCD-Screens projiiziert.
  • Sogar eine Live-Übersetzung für Taubstumme wird auf dem grossen Videobildschirm eingeblendet.
  • Feuerwerk. Rot, Weiss und Blau. Die Farben des Star Spangled Banners halt.
  • Zum Schluss donnern sogar noch fünf Kampfjets über das Stadion in Miami, FL.

Nur eine Frage bleibt zum Schluss: Wer zum Teufel ist Carrie Underwood?

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Samstag, Februar 13, 2010

Yugo

Nein, das soll hier nicht ein Blog-Artikel über Migranten aus Ex-Jugoslawien in unserem Land werden — viel eher soll hier das gleichnamige Auto gewürdigt werden. Wobei es leider nicht viel zu würdigen, aber umso mehr zum Schmunzeln gibt.

Aufmerksam gemacht durch die Rezension des Buches "Yugo: The Rise and Fall of the Worst Car in History" in The Economist, konnte ich dieses hierzulande kaum bekannte Thema nicht einfach übersehen.

Zumal ich vor einigen Wochen auf YouTube auch noch auf einen Werbespot für das Fahrzeug aufmerksam wurde:

Der Hobel wurde tatsächlich mehr als einmal in den USA verkauft:

The Yugo (named after a south-easterly wind, not the country) became briefly, in the 1980s, a mass-market car in America, selling more than 100,000. [...] The only flaw was the car itself. Even after strenuous efforts to raise quality control at the Zastava plant, it was still hopelessly unreliable, and obsolete by the standards of the modern auto industry.

Quelle: The Economist, 14. Januar 2010, "Junk box".

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Freitag, Februar 12, 2010

Wie man mit PR-Fuzzis und Juristen umgeht

Anhand von Google:

Larry Page hat der 130-köpfigen PR-Abteilung seiner Firma im Jahr 2008 ganze acht Stunden zugestanden für Pressekonferenzen, Interviews und Reden.

[...] Die erste Rechtsanwältin, die von den Firmengründern widerwillig angestellt wurde, erhielt von Brin die Testaufgabe, für ihn einen Vertrag mit dem Teufel zum Verkauf seiner Seele aufzusetzen. Er wusste, dass sie so etwas noch nie gemacht hatte.

Quelle: Das Magazin » Larry und Sergey …

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Donnerstag, Februar 11, 2010

Neuestes Mitglied der PIIGS: USA!

It won't take investors long to figure out that there isn't a whole lot of difference between Greece's finances and those of the US. Each has about the same amount of debt and the same size deficit, relative to GDP. The big difference is that the US ultimately controls the currency in which its debt is calibrated. Greece does not. Neither does California.

Quelle: USA Has Fives Times As Much Sovereign Debt As All the PIIGS Put Together

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Mittwoch, Februar 10, 2010

Wer den Alltag in den USA am Laufen hält

In this area, the Latinos seem to do all the housework, the roadwork, gardening, landscaping and much of the construction. They truck, they bus, they tote and lift. They're everywhere. They don't seem to mind hard work. And they are enterprising - like real Americans! This weekend, they hustled. And each one of them probably made $500 to $1,000. In cash.

Quelle: Here Comes More Snow!

Ähnliches in New Orleans: Meine Taxi-Fahrer vom und zum Flughafen waren schwarz. Die Dame des privaten Sicherheitsdienstes, die den Eingang "Gated Skyscraper" mit dem Appartment meines Kollegen bewachte: Schwarz. Die Mehrheit der Polizisten: Schwarz. Die zwei Damen im Kentucky Fried Chicken — schwarz. Und die jüngere der beiden zudem noch hocherfreut darüber, wie ich "Macaroni" aussprach. Der Fahrer des Trams: Schwarz.

Ja, sogar während der einen Parade, die ich während ca. 20 Minuten beobachtete, waren die Cheerleaders und Musikanten schwarz. Zwischen den zwei Schulen, die an mir vorbeimarschierten, dann eine Vierergruppe weisser Cheerleader, die sich irgendwie in den Umzug geschmuggelt hatten. Diesen Eindruck machte es jedenfalls.

Anders hingegen in den etwas gehoberen Restaurants im French Quarter. Dort wurden wir mehrheitlich von jungen, weissen Amerikanern bedient. Das war schade, denn ich mag diesen extremen Südstaatenakzent, den die Schwarze Mehrheit in New Orleans von Generation zu Generation weitergibt.

Die Mehrheit der Saints setzt sich aus schwarzen Spielern zusammen — der Quarterback Drew Brees (offensichtlich der wichtigste Spieler eines Teams, was mir aber während dem Superbowl nicht wirklich auffiel) ist aber ein Weisser. Ah, und in einem in Barnes & Nobles integrierten Starbucks wurde ich auch von einer Weissen bedient. Und auf den vier Flügen (ZRH–IAD, IAD–MSY, MSY–IAD, IAD–ZRH) zählte ich nur gerade eine schwarze Flight Attendant. Der Rest war weisser Hautfarbe. Immerhin war das Video mit den Sicherheitsinstruktionen beim Hinflug politisch korrekt: Ein schwarzer, ein weisser und ein asiatischer Sprecher.

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Samstag, Februar 06, 2010

Immer noch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten?

There is no resistance. Nobody thinks anymore, they just follow silly rules and procedures. I was just on a trip outside the US with a group of older people. We traveled around other countries with no problem. But coming back to the US was a hassle. They carefully searched all these old people...as if they really thought these folks posed a threat to homeland security.

Quelle: Not Questioning Authority

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Freitag, Februar 05, 2010

Who Dat?


DSC_6149
Originally uploaded by emeidi

Abgesehen davon, dass man in New Orleans a) Bier kriegt, ohne sich als Ü21-jährigen ausweisen zu müssen, b) das Bier auf der Strasse getrunken werden darf und c) man schon um 12 Uhr Mittags damit anfängt, fällt einem so kurz vor dem Superbowl noch der omnipräsente Spruch

Who Dat?

auf. Und es kommt noch besser:

I pledge allegiance to the Saints, and to the great city of New Orleans; and to the Super Bowl, for which we will win; one city below sea level, under God, with shrimp and raw oysters for all.

Kurz: Kommenden Sonntag wird hier (hoffentlich) die Hölle los sein (wenn die Colts in Miami in den Boden gestampft werden)!

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Donnerstag, Dezember 31, 2009

Terroristen machen den Staat zum eigentlichen Terroristen

When people are scared, they need something done that will make them feel safe, even if it doesn't truly make them safer. Politicians naturally want to do something in response to crisis, even if that something doesn't make any sense.

[...] Despite fearful rhetoric to the contrary, terrorism is not a transcendent threat. A terrorist attack cannot possibly destroy a country's way of life; it's only our reaction to that attack that can do that kind of damage. The more we undermine our own laws, the more we convert our buildings into fortresses, the more we reduce the freedoms and liberties at the foundation of our societies, the more we're doing the terrorists' job for them.

Quelle: Is aviation security mostly for show? - CNN.com

Ich freue mich schon auf meinen Zwischenhalt in Amsterdam Schiphol am kommenden Sonntag. Wahrscheinlich werden wir den Flieger nach Ghana verpassen, weil wir neu ca. 2 Stunden lang gefilzt werden. Oder so.

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Sonntag, Dezember 27, 2009

Bauernpolitiker sind überall gleich

But Bachmann isn’t the only welfare recipient on Capitol Hill. As it turns out, there is a filthy-rich class of absentee farmers—both in and out of Congress—who demand free-market rules by day and collect their government welfare checks in the mail at night, payments that subsidize businesses that otherwise would fail.

Quelle: Truthdig - Michele Bachmann: Welfare Queen

Ob in der Schweiz oder in den USA — sie verlangen für den Rest der Bevölkerung die freie Marktwirtschaft und mehr Verantwortung, fordern für sich aber Subventionen und Schutz vor dem Markt. Steuern zahlen sie oftmals auch keine. Ach, und sie sind die ersten, die billige Arbeitskräfte ins Land holen ...

Chuck Grassley, the longtime Republican senator from Iowa who warns his constituents of Obama’s “trend toward socialism,” has seen his family collect $1 million in federal handouts over an 11-year period, with Grassley’s son receiving $699,248 and the senator himself pocketing $238,974.

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Freitag, Dezember 25, 2009

Besser als die Weihnachtsgeschichte: Duke Nukem Forever

His name is George Broussard, co-owner of 3D Realms and the man who headed the Duke Nukem Forever project for its entire 12-year run. Now 46 years old, he’d spent much of his adult life trying to make a single game, and failed over and over again.

Quelle: Learn to Let Go: How Success Killed Duke Nukem | Magazine

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Freitag, Dezember 18, 2009

Die Schweiz schaute bei der Crédit Suisse einfach weg

Weil die Schweiz offenbar nicht in der Lage ist, internationale Sanktionen, bei denen sie mitmacht, bei hier tätigen Unternehmen durchzusetzen, kassieren die USA das Bussgeld.

Quelle: arlesheimreloaded-manfred-messmer - Ein weiterer Pflock für die Abzockerinitiative

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Montag, Dezember 07, 2009

Die USA kriegen die neue, tolerante Schweiz zu Gesicht

O-Ton Jon Stewart: "Die Schweizer haben also den Bau von Minaretten verboten ... Hmmm, das lässt vermuten, dass in der Schweiz die Zahl solcher Bauvorhaben etwas aus dem Ruder gelaufen ist — Was? Es stehen gerade mal 4 Minarette im ganzen Land?! Sind die nicht ganz bei Trost?"

The Daily Show With Jon StewartMon - Thurs 11p / 10c
Oliver's Travels - Switzerland
www.thedailyshow.com
Daily Show
Full Episodes
Political HumorHealth Care Crisis

Dank: Raffi

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Sonntag, November 29, 2009

Doch kein Greencard-Interview

One last thing; there's no "Greencard" (the movie) type interview either. Only thing we had to do was send in two signed letters from non-family members a year later signifying that we were indeed married and living together. Which was kind of a bummer, because my wife and I were excited to reenact that scene from the movie. I even learned the names of all her goddamn face creams.

Quelle: Would you believe I got my wife a greencard in 18 hours? : reddit.com

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Mittwoch, November 25, 2009

Die Autozukunft hätte so rosig sein können ...

... und dann gehen zuerst die Autobauer konkurs, und später geht uns auch noch das Öl aus!

Der Film erinnert mich übrigens an die Szenen auf dem menschlichen Kreuzfahrtsraumschiff im Pixar-Streifen Wall-E. Ich weiss nicht, wie viele Zuschauer es bemerkt haben, aber wenn das keine subtile Persiflage auf das heutige (fette, naive) Amerika gewesen ist ...

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Sonntag, November 01, 2009

Drupal im Weissen Haus

O'Reilly lobt Drupals "riesige" Bibliothek an Modulen, mit denen whitehouse.gov zum Beispiel skalierbare Livechats anbieten und seine Inhalte in mehrere Sprachen übersetzen könne. Außerdem werde die Webseite durch Drupal sicherer.

Quelle: heise open - Open Source zieht ins Weiße Haus ein

Dass das Weisse Haus unter der Fuchtel von Obama langsam mit der Adaption von Opensource-Software beginnt, ist äusserst lobenswert. Ich frage mich aber, ob man diesen Einstellungswechsel ausgerechnet mit Drupal gehörig feiern sollte.

Meine Kritikpunkte:

  • "riesige" Bibliothek an Modulen Für Microsoft Windows gibt es auch zig-Millionen Applikationen. Dass Mac OS X heute unter Computerspezialisten klar das Betriebssystem der Wahl ist, zeigt, dass man wohl eher die Qualität statt die Quantität von Applikationen, Modulen oder Erweiterungen beurteilen sollte, die für ein Betriebssystem (oder CMS) existiert. Abgesehen davon muss man sich bewusst sein, dass viele dieser "riesigen Bibliothek" an Erweiterungen für Drupal durch deren raschen Versionssprünge gar nicht mit der aktuellen Version kompatibel sind.
  • Skalierbare Livechats Mal ehrlich ... das Weisse Haus stellt auf ein neues CMS um — und ausgerechnet Live-Chats müssen als das Killerfeature herhalten? Abgesehen davon, dass ich mich frage, wie viele Beamte eingestellt werden müssen, um chatwilligen Antwort zu geben, frage ich mich schon ein wenig, ob Livechats angesichts der Situation des Landes wirklich lebenswichtig sind.
  • Inhalte in mehrere Sprachen übersetzen Viel Spass — und mein Beileid an die Entwickler. Um Drupal wirklich bis in die letzte Ritze (bspw. Taxonomy) multilingual zu machen, wird es den einen oder anderen Death March geben.
  • werde die Webseite durch Drupal sicherer. Ja klar. So sicher wie Wordpress in den letzten Jahren? Viel Spass in der Drupal/Modul-Upgrade-Hölle.

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Montag, Oktober 26, 2009

Aktienrallies der letzten 10 Jahre

"The only thing we really learned in this extremely flashy, seven-month, 60%, nine-point multiple expansion-led rally, is that momentum investing never did become extinguished this cycle. It is really a fascinating commentary on human behavior that so many 'investors' are lamenting about how 'the train has left the station' without them. Please, give us a giant break! The train has left the station countless of times in the last 10 years but obviously none of these trips lasted very long because the reality is that equities have failed to generate any positive return over this time interval.

Quelle: Bear Market Bounce a Sure Thing

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Freitag, Oktober 16, 2009

Christlich-soziale Fundis wollen mein Geld

Deshalb will seine Partei einen Vorstoss einreichen, der vorsieht, dass alle, die aus der Kirche austreten, eine Atheistensteuer zahlen sollen.

Quelle: 20 Minuten Online - Junge CVP fordert Atheistensteuer - Schweiz

Volltreffer, liebe JCVPler.

Versuchen wir es mit einem Analogon: Nur weil jemand sein Zeitungsabo kündet, heisst das noch lange nicht, dass man ihm künftig keine Abonnementsrechnung mehr zusendet. Wäre ja gelacht, wenn man es den Schweizern so einfach machen würde, die Zeitung zu wechseln. Oder, noch schlimmer: Gar keine Zeitung mehr abonnieren zu wollen. Das geht einfach nicht, da muss ein Irrtum vorliegen! Denn wenn das alle tun würden, gingen die Zeitungsverlage allesamt konkurs! Personen, die einmal eine Zeitung abonniert hatten, obliegt die heilige Pflicht, bis an ihr Lebensende Geld an den Verlag zu zahlen. Marktwirtschaft? Kennt man bei bibelfreundlichen Politikern offensichtlich nicht.

Was die JCVP erst andenkt, ist in den USA bereits seit langem Praxis: US-Amerikaner, die im Ausland leben und dort ein Einkommen erzielen, haben der Steuerbehörde IRS in vielen Fällen weiterhin Rechenschaft abzulegen:

United States Citizens and resident aliens who live and work abroad may be able to exclude all or part of their foreign salary or wages from their income when filing their U.S. federal tax return.

Quelle: Five Facts about the Foreign Earned Income Exclusion

Der kleinste gemeinsame Nenner dieser so ungleichen Gebilde: Sowohl die Kirche als auch die USA sind faktisch bankrott und greifen nach jedem Strohhalm, um ihre leeren Kassen wieder zu füllen. Wenn sie da die Rechnung nur nicht ohne Wirt gemacht haben ...

Via: Wir brauchen wirklich eine Furzideen-Steuer

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Mittwoch, Oktober 14, 2009

Die Hirnis von der Wall Street

“The financial system nearly collapsed,” he said, “because smart guys had started working on Wall Street.”

Quelle: Op-Ed Contributor - Wall Street Smarts - NYTimes.com

Der Artikel um diese verdammt süffige These bestätigt wieder einmal den alten Spruch drüben bei The Daily Reckoning, der lautet: "Kapitalismus trennt die Dummen von ihrem Geld." Wobei damit für einmal nicht gewöhnliche Arbeitnehmer wie du und ich, sondern Studienabgänger (die mit dem 4.5er-Schnitt) gemeint sind, die von ihresgleichen (die mit dem 5.5-Schnitt) ausgenommen wurden: Wer Müll verkauft, braucht logischerweise jemanden, der Müll kauft ...

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Freitag, Oktober 09, 2009

Frieden

Mehr als Rebeccas Stückfrieden habe ich den sich überstürzenden Ereignissen um Herr Obama nicht beizufügen:

Obama for Piece Prize!!!!! :-)

Quelle: Facebook | Rebecca M. Obama for Piece Prize!!!!! :-)

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Donnerstag, Oktober 08, 2009

Socca Momma

In den USA ist eine dreifache Mutter erschossen worden, die vor einem Jahr landesweit Empörung ausgelöst hatte, als sie schwer bewaffnet ein Fussballspiel ihrer Tochter besuchte. Auch der Ehemann der 31-Jährigen wurde am Mittwoch im Haus der Familie in Lebanon im Staat Pennsylvania tot aufgefunden. Die Polizei ging davon aus, dass der 33-Jährige zuerst seine Frau und dann sich selbst erschoss.

Quelle: Bewaffnete Soccer Mom erschossen - News Panorama: Vermischtes - tagesanzeiger.ch

Hmmm, irgendwie geht die Logik der Schusswaffenlobby spätestens hier nicht mehr auf: Die gute Frau trug ja offensichtlich eine Waffe auf sich und hätte den böswilligen Angreifer niederstrecken können. Wahrscheinlich wird ihr Ableben auf folgende Umstände zurückgeführt:

  • Zwei Waffen auf sich zu tragen ist besser als nur eine!
  • Ein vollautomatisches Schnellfeuergewehr hätte ihr das Leben gerettet

Wer's glaubt ...

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Donnerstag, Oktober 01, 2009

NYT berichtet über das Schweizer Gesundheitssystem

Like every other country in Europe, Switzerland guarantees health care for all its citizens. But the system here does not remotely resemble the model of bureaucratic, socialized medicine often cited by opponents of universal coverage in the United States.

Quelle: Swiss Model for Health Care Is Gaining Admirers - NYTimes.com

Dank der UBS, Steuerhinterziehern und der Polanski-Festnahme schafft es die Schweiz in die us-amerikanische Presse. Deutlich positiver geht es im Artikel der New York Times über das schweizerische Gesundheitssystem zu und her. Dieser Artikel gehört zur Pflichtlektüre für alle, die sich gerne einmal für den Blick von aussen interessieren.

Zugegeben, aus Sicht der Amis (deren geiles Motto bekanntlich lautet: "Jahrelang Krankenkassenprämien zahlen, um im Notfall die Leistung verweigert und die Police gekündigt zu bekommen") ist unser System wohl ein Klon des Paradieses. Wir Schweizer hingegen sollten nicht zu den schlechten Beispielen herab-, sondern zu den guten hinaufblicken. Es gibt noch viel zu tun!

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Montag, September 28, 2009

Falsches Mitleid mit Polanski

Denn eigentlich sollte man dem EJPD gratulieren. Dafür gratulieren, dass sich die Schweiz nicht in die Reihe von Bananenrepubliken und Schurkenstaaten stellt. Denn ein geständiger Kinderschänder soll sich nirgendwo auf der Welt verstecken können. Auch nicht wenn er prominent ist. Und schon gar nicht in der Schweiz.

Quelle: Polanski festgenommen – Wo ist der Skandal? | bloggin' chm

Wenn er unschuldig ist, wird ihn das amerikanische Rechtssystem ja wohl frei sprechen, oder?

Wer sich für die 1977 erfolgte Vergewaltigung der 13-jährigen in Jack Nicholsons Villa (!) interessiert, liest am Besten das Gerichtsprotokoll der Befragung durch.

Wer ohne Kontext direkt auf die harten Fakten los will, beginnt auf Seite 28:

Q: After he kissed you did he say anything?

[...] A: No, besides I was just going, "No. Come on, let's go home."

[...] A. And then he went down and he started performing cuddliness. [...] he went down on me or he placed his mouth on my vagina.

Nachtrag

Über die juristischen Hintergründe der ganzen Aktion gibt ein vortrefflicher Artikel von Blogging Remy Auskunft:

FAQ: Verhaftung von Roman Polanski

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Sonntag, September 27, 2009

WaPo über die Gründe hinter Polanskis Festnahme

Wohl weil auch amerikanische Journalisten der alten Schule ihre liebe Mühe mit neuen Technologien haben, die jünger sind als die Druckerpresse, kommen wir in den Genuss folgender Redaktionsdiskussion:

[...] they particularly want to know why now. (has he never set foot in switzerland before?) sheila, theorizes that's because they're under intense pressure over ubs and want to throw the U.S. a bone, but can yo ucheck [sic!] with justice department sources there?

Quelle: Swiss arrest Polanski on US request in sex case

Nun, als hätten wir mit der Affäre Ghaddafi nicht schon genügend Probleme. Immerhin sind unsere Banken wohl bald den Kläffer Steinbrück los ...

Nachtrag

Es waren nicht technophobe Journis der Washington Post, die das Malheur angerichtet haben, sondern die Nachrichtenagentur Associated Press (AP):

AP's Notes on Roman Polanski's Arrest Leak Onto News Wires Everywhere

Keine Ahnung, wieso die CMS der Verlagshäuser solche Mitteilungen automatisch publizieren.

Übrigens: Ausgerechnet die AP ist diejenige Agentur, die für die Publikation ihrer professionellen (?) Nachrichtenmeldungen überall im Netz Geld verlangen will ... ob bald eine Rechnung ins Haus flattert?

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Freitag, September 25, 2009

Munitionsmangel in den USA

According to the National Rifle Association, America's pro-guns lobby, the people of the USA normally buy about 7 billion cartridges a year (an average of 23 rounds per head). The past year has seen that figure jump to 9 billion. The FBI reports a 25 per cent climb in background checks made prior to gun sales.

Quelle: Ammo rationing at Wal-Mart as panic buying sweeps US • The Register

Da braut sich was zusammen - bald gehen die neo-konservativen Christen auf alles los, was sich bewegt. Civil War Reloaded?

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Mittwoch, September 23, 2009

Die Bulimisten von Woodstock

At McKinsey, @rmagoulas points out that one of the things to note in the Woodstock footage is how thin people are. Today people much fatter

Quelle: Twitter / Tim O'Reilly: At McKinsey, @rmagoulas po ...

Das hängt aber meiner Meinung nach nicht nur mit einer gesünderen Ernährung zusammen, sondern auch, dass die in Woodstock doch alle monströs viel gekifft haben ... Kiffen regt zwar den Appetit an, dennoch sind Cannabis-Konsumenten oftmals schlank (vgl. S. 234 von The medicinal uses of cannabis and cannabinoids.

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Mittwoch, September 23, 2009

Wann fluten die Chinesen den Dollarmarkt?

But just wait until the United States loses their trust. In a matter of minutes, China could dump enough US dollars to set off alarms all over the world. All of a sudden, dollar holders would rush for the exits - each one trying to get out before the others. In minutes, the dollar market could collapse...taking down US Treasury bonds with it.

Quelle: US Dollar Declining as China's Currency Rises

Bleibt zu hoffen, dass der Schweizer Franken dann zur Fluchtwährung - und wir somit zu sehr, sehr reichen Leuten werden. Dann kaufe ich mir für den Preis eines rostigen Kleinwagens eine Villa in Beverly Hills.

Übrigens: Es fehlen noch 2 Rappen bis zur Parität!

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Dienstag, September 22, 2009

Trotz erstklassiger Schule braucht es auch die Eltern

"The black parents feel it is their role to move to Shaker Heights, pay the higher taxes so their kids could graduate from Shaker, and that's where their role stops," Ogbu says during an interview at his home in the Oakland hills. "They believe the school system should take care of the rest. They didn't supervise their children that much. They didn't make sure their children did their homework. That's not how other ethnic groups think."

Quelle: East Bay Express : Print This Story

Was uns Schweizer diesen Furz mit Schulgutscheinen überdenken lassen sollte ...

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Montag, September 21, 2009

Kein Wunder brachten die Amis ihr Geld in die Schweiz

The US government will track US citizens everywhere to get tax money. If you leave to work in another country, you still pay US income taxes. America and North Korea are the only countries that tax you on your worldwide income.

Quelle: Naturally the Feds Want to Raise as Much Money as They Can

Das wäre ja so, als würde mir meine Heimatgemeinde Giffers (FR) jährlich eine Steuerrechnung zusenden.

Nachtrag

Und es wird noch schlimmer:

If you want to give up your citizenship, you have to give up nearly half your wealth above a certain level. The Economist magazine calls it 'America's Berlin Wall.' [...] Once you're gone, you're not legally allowed to come back and visit family and friends. Yes, if the government decides you have renounced citizenship for tax purposes, a federal law prohibits you from entering the country ever again.

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Mittwoch, September 16, 2009

LGT kann tödlich wirken

Um 100 Millionen Dollar soll Finn Caspersen den US-Fiskus betrogen haben. Bevor die Steuerbehörde Anklage gegen den Mäzen erheben konnte, tötete sich dieser in seinem Golf-Club. [...] Er soll Teile seines Vermögens bei der LGT, der Bank des Fürstenhauses von Liechtenstein, parkiert haben – vorbei am Fiskus.

Quelle: US-Milliardär erschiesst sich nach Ermittlungen der Steuerbehörde - News Wirtschaft: Konjunktur - bernerzeitung.ch

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Samstag, September 12, 2009

AT&T und Glenn Beck

AT&T 3G-Netzqualität und Glenn Beck - das sind Themen, die derzeit die USA Reddit beschäftigen:

AT&T is sponsoring a keynote address by Glenn Beck in Michigan. It's now clear that AT&T is spending more money sponsoring hate speech than upgrading its piece of shit network.

Quelle: AT&T is sponsoring a keynote address by Glenn Beck in Michigan. It's now clear that AT&T is spending more money sponsoring hate speech than upgrading its piece of shit network. : politics

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Mittwoch, September 09, 2009

Verzweifelte Suche nach neuen Einnahmequellen

Ein Gespenst geht um ... das Gespenst von der Nutzbarmachung neuer Einnahmequellen. In dieser Woche schauen wir uns Frankreich und die USA genauer an:

Die französische Regierung erwägt die Einführung einer Steuer auf Mobilfunkmasten.

Quelle: heise online - 08.09.09 - Französische Regierung erwägt Besteuerung von Mobilfunkantennen

Frankreich will damit die Gewerbesteuer senken. Genial - eine Steuer senken, und eine neue dazuerfinden.

Wer in die USA einreist, muss sich dafür vorher online anmelden, sich forsche Fragen gefallen lassen - und demnächst womöglich noch eine Einreisegebühr berappen.

Quelle: US-Gesetzentwurf: Zehn Dollar Einreisesteuer für Touristen | tagesschau.de

Die Amis wollen damit nicht etwa ihre Schulden von 12 Trillionen Dollar abtragen, sondern ... Tourismus-Werbung finanzieren. Tolle Idee von den Yankees. Dann macht die Einreise in die USA künftig dreifach Spass:

  • Die Jungs sind scharf auf Fingerabdrücke
  • Sie lieben es, mich wie einen Terroristen zu behandeln
  • Und schlussendlich drücke ich für diese rüde Behandlung auch noch Geld ab

Liebe us-amerikanische "Tourismus-Experten", viel eher verscheucht ihr so Touristen als dass ihr neue hinzugewinnt.

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Dienstag, September 08, 2009

Je höher ein Politiker, umso korrupter?

Doug French, einer dieser Österreicher drüben bei Mises, sieht in Politikern den Antichrist in Person:

The only improvements take place in the process of doing bad things: lying, cheating, manipulating, stealing, and killing. The price of political services is constantly increasing, whether in tax dollars paid or in the bribes owed for protection (also known as campaign contributions). There is no obsolescence, planned or otherwise. And as Hayek famously argued, in politics, the worst get on top. And there is no accountability: the higher the office, the more criminal wrongdoing a person can get away with.

Quelle: The Trouble with Democracy: Maslow Meets Hoppe - Doug French - Mises Institute

Schön, schön. Mit Blick auf die Bankenkrise muss ich leider feststellen, dass die Österreicher diese Aussage problemlos auf die Topetage der Banken ummünzen könnten. Tun sie aber nicht, weil nichts ihr Weltbild von einer perfekten Marktwirtschaft trüben kann.

Ah, und Politiker kann man - im Gegensatz zu Ospels - immerhin abwählen.

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Montag, September 07, 2009

Wieso Obama wirklich gegen McCain gesiegt hat

A large part of Mr. Obama's appeal as a candidate last year had to with presenting himself as an intelligent adult -- as opposed to a parent figure (or a crazy old uncle in the case of John McCain).

Quelle: The Labor Day Blues - Clusterfuck Nation

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Montag, September 07, 2009

Kalifornien zerfällt

Kaliforniens Infrastruktur ist am Arsch. Zwei Meldungen vom heutigen Tage:

Ein Riss in einer Verstrebung der kalifornischen Bay Bridge, die San Francisco und die Nachbarstadt Oakland verbindet, könnte zu einer längeren Schliessung der Brücke führen.

Quelle: Riss in Brücke bei San Francisco entdeckt (Panorama, NZZ Online)

Das geplatzte Stahlrohr mit einem Durchmesser von knapp 1,60 Metern ist fast hundert Jahre alt. Nach Angaben der Behörden sollte es bei Renovierungsarbeiten demnächst ersetzt werden.

Quelle: Rohrbruch: Straßen in Los Angeles stehen unter Wasser - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

Keine Ahnung, wie der faktisch bankrotte Staat seine Infrastruktur in Zukunft unterhalten will. Ich jedenfalls sehe schwarz für diese Gegend.

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Montag, September 07, 2009

Was tut der Westen eigentlich in Afghanistan?

In Afghanistan sollen zur Präsidentschaftswahl mehr als 800 Wahllokale zum Schein eingerichtet worden sein. Einem Bericht zufolge existierten sie nur auf dem Papier - meldeten allerdings mehrere tausend Stimmen für Staatschef Karzai.

Quelle: Afghanistan: Zeitung berichtet über Hunderte Schein-Wahllokale - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Aus meiner Sicht muss man dieses Volk sich selbst überlassen - die Armeen sind innert Wochen abzuziehen, die Hilfe an die Bevölkerung ist einzustellen. Ich denke nicht, dass dieser Wahlfälscher nur einen Tag ohne Schutz seiner westlichen "Freunde" in seinem Amt überlebt.

Aber halt, weil eine selten blöde westliche Nation es klug findet, ja genügend Waffen zu exportieren (und ich dachte schon, die hätten dort nur noch Investment-Banker, Casino-Bardamen und Burger-Flipper), können wir sicher sein, dass mit solchen Waffen bald wieder eine grosse Party veranstaltet wird.

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Mittwoch, September 02, 2009

Ted Kennedys wunder Punkt

Ted Kennedy's grave lies only 100 feet from his brother, Robert, killed in 1968 while running for president. And only another 100 feet from another brother who was shot down five years earlier. With that kind of curse on a family, you'd think the younger bro would have gone back into the liquor business. Instead, the younger held his head up...headed for glory...and drove off a bridge.The bridge probably saved him. Had he made it beyond the primaries, some nutcase would have certainly taken a shot at him.

Quelle: Kennedy and Public Service

Bill Bonner beweist mit diesem Artikel wieder einmal sein umfangreiches Hintergrundwissen:

  • Liquor Business Der Vater des Kennedy-Clans machte sein Vermögen mit Alkoholschmuggel (wer wurde Ende der 1920er schon alleine mit Aktienspekulationen reich?) während der Prohibition.
  • Drove off a Bridge Ted Kennedy fuhr im Vollsuff über eine Brücke, landete in einem Kanal - und tötete in diesem vermeidbaren Unfall seine Mitfahrerin.

Ah, und die Kennedys waren als eingewanderte Iren selbstverständlich katholisch. In der Geschichte der USA stellten sie den bisher einzigen Präsidenten mit dieser Konfession.

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Montag, August 31, 2009

Los Angeles - Prototyp der kollabierenden Autostadt

Altogether the LA metro area has the ambience of a garage the size of Rhode Island where someone happened to leave the engine running.  To say that LA is all about cars is kind of like saying the Pacific Ocean is all about water.  But one forgets the supernatural scale of the freeways, the tsunamis of vehicles, the cosmic despair of the traffic jams.

Quelle: End of Summer Blues - Clusterfuck Nation

I think I was the only person who ever walked down Melrose Avenue this calendar year.

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Dienstag, August 18, 2009

Obamacare hat Schweiz als Vorbild

Obama is essentially proposing that we move from our system to the Swiss system: Private insurance with rules that make sure that everyone's covered.

Quelle: Here Are Our Healthcare Choices--Pick One

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Montag, August 17, 2009

Cash for Clunkers und Obamacare

All we can do now is give cars away, or give US citizens free money to buy them -- which we are obviously already doing with "Cash for Clunkers" -- which is additionally hilarious in the same nation that is deeply paranoid about the government giving anybody free health care.  What a nation of morons we have become.

Quelle: The First Die-off - Clusterfuck Nation

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Mittwoch, August 12, 2009

Oversexed ...

Noah is just your typical 9 year old. She likes to wear a ton of makeup, short puffy skirts, and black leather boots, all while blowing kisses at strange men who are photographing her.

Quelle: Miley and Noah Cyrus Work The Pole | CelebJihad.com - Explosive Celebrity Gossip!

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Samstag, August 08, 2009

Top Ten der Handelsüberschüsse

Es soll immer noch einige Nationen geben, die diesen Volkswirtschaftsidioten auf dem letzten Platz Waren verkaufen wollen. Nun gut, das ist per se nicht schlecht - solange man seine Dienste nicht mit der grünen Müllwährung bezahlt kriegt:

Country Comparison - Current account balance

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Samstag, August 08, 2009

Sommerferien 1958

So geil, diese Story :-)

“We have anti-cruelty laws in this state,” the cop told Dad.

Quelle: Vacation 58

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Freitag, Juli 31, 2009

Der General von Vietnam

Während seiner Zeit als Kommandierender General in Vietnam stieg die Zahl der US-amerikanischen Soldaten (zu Beginn „Militärberater“ genannt) von 15.000 (1964) auf 500.000 (1968). Nicht zuletzt wegen diesem enormen numerischen Anstieg an Soldaten wurde sein Name von politischen Aktivisten in den USA in "General Wastemoremen" (General Verschwende-mehr-Männer) verunglimpft.

Quelle: William C. Westmoreland – Wikipedia

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Donnerstag, Juli 30, 2009

Sisqo und seine 14-jährige "Eroberung"

Schon 1999, als er als 20-Jähriger mit seiner Band Dru Hill im damaligen El Cubanito in Zürich gastierte, beeindruckte er seine Fans. Auch Jasmina K.*

Sie war 14 und hatte mit ihren Freundinnen Tickets für den VIP-Bereich.

Quelle: Gericht bestätigt: US-Star hat Sohn in Zürich - - bernerzeitung.ch

Hmmm, gibt's da nicht den ominösen Art. 187 StGB?

1. Wer mit einem Kind unter 16 Jahren eine sexuelle Handlung vornimmt, [...] wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.

2. Die Handlung ist nicht strafbar, wenn der Altersunterschied zwischen den Beteiligten nicht mehr als drei Jahre beträgt.

Quelle: 1. Gefährdung der Entwicklung von Unmündigen. Sexuelle Handlungen mit Kindern

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Freitag, Juli 24, 2009

USA: 5 Jahre lang keine neuen Jobs mehr

The Census Bureau predicts that the U.S population will grow over five years. But the numbers of new jobs will remain static. [...]

This job-stagnation is a recipe for all sorts of bad things at the local, state and national levels. Government budgets won't balance, so I guess we can plan on more "cost saving" measures such as releasing prisoners early and closing schools. Yep, that's how to build a great nation... More criminals and fewer well-educated citizens.

Quelle: Federal Reserve Predicted that U.S. Unemployment Rate Would Surpass 10%

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Mittwoch, Juli 22, 2009

US Monetary Policy verschleudert Trillionen

Grundsätzlich gebe ich Alan Grayson ja vollkommen Recht in seiner Frage, welche ausländischen Zentralbanken von der Federal Reserve Bank eine halbe Trillion Dollars gekriegt haben:

Und doch habe ich das Gefühl, dass - obwohl auch Helikopter-Ben und seine Fed nicht viel mehr tun als Zauberlehrling spielen - von Geldmarktpolitik wohl noch gerade ein Mikrometer mehr Ahnung haben als der Abgeordnete aus Miami (aber beunruhigenderweise auch nicht viel mehr, so macht es der Anschein) - und die Überweisung das kleinste aller Übel war.

Nichtsdestotrotz bleibt einem ab dieser Summe der Mund offen, zeigt sie doch exemplarisch, wie tief die USA mittlerweile in der Scheisse stecken.

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Samstag, Juli 18, 2009

We're on the fucking moon!

Holy shit, man walks on fucking Moon!

Und weiter noch 40 ausgewählte Photos zum 40-jährigen Jubiläum der ersten Mondlandung und -begehung ...

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Dienstag, Juli 14, 2009

Neuenegg könnte doch auch mit IOUs bezahlen ...

Manchmal können auch Schweizer Gemeinden von US-Staaten lernen:

Now, to demonstrate their complete worthlessness as thinking, rational beings, California has decided that it will not cut expenses overmuch, but will pay for things not with money, but with IOUs! Hahaha! IOUs!

Quelle: California Has Run Out of Money

Das wäre doch was für die sitzungsarme Sommerzeit in meiner Gemeinde ...

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Mittwoch, Juli 08, 2009

Bill O'Reillys Reality Check muss einem Fact Check unterzogen werden

Eigentlich könnte man meinen, dass Bill von der Schweizerischen SVP eingeladen worden wäre (beide haben die Ideologie in etwa auf derselben Bühne), doch dann würde er doch nicht derart schmeichelhaft über unser Land sprechen:

I was in Switzerland last week and I did not see any litter on the street. Let me repeat: I drove hundreds of miles there was no litter anywhere. Switzerland is the cleanest country in the world.

And I went there to look at the Swiss environmental approach. The place is stunning! There are 7.5 ... there are 12.5 I should say million people living in Switzerland ... 22 % foreign born but apparently they are all greens according to environmental performance index. Switzerland is Number 1 in the world.

Health care is mandatory for the Swiss, but the government does not pay. And the worker, and the company that he works for, do. However the poor receives subsidies from the government, you can choose your own doctor there.

Retirements also funded by workers, not by the government. By law, retirement contributions are deducted from all pay checks. Companies are also required to pay into retiree accounts.

If you want to become a Swiss citizen ... they don't want you! It takes 12 years or longer and you can be rejected without a reason. If you sneak in there, they'll boot you right out.

Income taxes top out at 40 %, just about like here. There are a number of other taxes, like here. But very little poverty, not like here. Only 3 % of Swiss citizens run on welfare.

So the country works and our leaders should be studying it. They should also stay at the Palace Hotel in Gstaad - it's a great place.

Quelle: Schweizer: «Sie sind alle grün»

Meine kritischen Bemerkungen:

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Mittwoch, Juli 01, 2009

150 Jahre Gefängnis

Poor Bernie. The man has been ordered to spend 150 years in the hoosegow. What for? Who did he kill? A century and a half seems a little excessive for a financial crime. You could hold up three liquor stores and rape a whole convent and still not get 150 years.

Quelle: Bernie Madoff and the SEC

Doch die Weltgeschichte ist nun einmal voll von Sündenbockpolitik ... und von den 6 Milliarden homines oeconomici auf diesem Planeten hat's halt ihn mit der Karte "1 Runde ins Gefängnis" erwischt.

Man bedenke aber folgendes:

But didn't he lie to investors? Well, yes...he exaggerated the returns investors were likely to get from his fund. But if you put every fellow on Wall Street who does that in jail, you wouldn't have any room for stick-up men and wife beaters.

Isn't he the biggest financial scammer of all time? Well...he's the title-holder now. But he has a lot of competition close on his heels. Bernie's crime was taking money from people under false pretenses...and then being unable to give it back to them. How is that different from the financing activities of the US government?

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Freitag, Juni 26, 2009

Steuereinnahmen in Kalifornien

39% year-over-year drop in personal income tax receipts, a 52% drop in corporate tax receipts, and an 8% drop in sales tax receipts.

Quelle: Unsustainable Economic Activity

Ich wünsche den Politikern viel Spass, diesem enormen Spardruck gewachsen zu sein. Da bringen Einsparungen mit der Rasenmähermethoden überhaupt nichts mehr - hier müssen ganze Leistungsblöcke gestrichen werden. Nur welche? Ich empfehle Bildung, Feuerwehr und Polizei - braucht man für die McJobs eh nicht mehr. Und vielleicht sollte man sich mal überlegen, die Drögeler zu entkriminalisieren und Platz in den Gefängnissen zu schaffen ...

Und gleichzeitig wollen sie für 40 Milliarden eine Hochgeschwindigkeitsstrecke von Los Angeles nach San Francisco bauen? Träumt weiter ... die Zeit der grossen Infrastrukturprojekte ist in den USA definitiv vorbei.

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Mittwoch, Juni 24, 2009

Hochgeschwindigkeitszüge in Kalifornien braucht es nicht

Statt einem 40 Milliarden US-Dollar teuren Projekt, um eine Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Los Angeles und San Francisco hinzukriegen, sollte man kleinere Brötchen backen, sich an die Vergangenheit erinnern und einfach mal das vorhandene System reparieren:

But the additional sad truth, at this point, is that Californians (and US public in general) would benefit tremendously from normal rail service on a par with the standards of 1927, when speeds of 100 miles-per-hour were common and the trains ran absolutely on time (and frequently, too) without computers (imagine that !). The tracks are still there, waiting to be fixed.  In our current condition of psychotic techno-grandiosity, this is all too hopelessly quaint, not cutting edge enough, pathetically un-"hot." The fact that it is not even considered by the editors of The New York Times, not to mention the governor of California, the President of the United States, and all the agency heads and departmental chiefs and think tank gurus and university engineering professors, is something that will have historians of the future rolling their eyes.  But for the moment all it shows is that we are collectively too stupid to survive as an advanced society.

Quelle: Too Stupid To Survive - Clusterfuck Nation

Die Tendenz hin zu neuen, glänzenden, teuren Lösungen ist typisch USA, so wie ich das Land bisher erlebt habe: Wie bei der Terroristenabwehr wirft man Abermillionen von Dollars auf das Problem und hofft es mittels übermassiger Ingenieurskunst und Technik zu lösen. Logisch, dass das nicht funktionieren kann.

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Mittwoch, Juni 24, 2009

Wird GM je wieder profitabel?

In fact, it may not be the bankruptcy of GM itself that will amaze and appall the other nations of the world, so much as the US government's pretense that the company can return to health in just a little while and pay back all the money that the citizenry has allowed to be sucked into its black hole of losses.

Quelle: Shattered and Shuttered - Clusterfuck Nation

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Montag, Juni 15, 2009

Kommen die Schnellzüge nach Kalifornien?

Wohl eher nicht - aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt:

If it can get started, the California high-speed train would almost certainly be the most expensive single infrastructure project in United States history. And if it is completed, the train will go from L.A. to San Francisco in just under 2 hours 40 minutes

Quelle: The Architecture Issue - Getting Up to Speed - High Speed Rail in California - NYTimes.com

Ein sehr lesenswerter Artikel, der den SBB-verwöhnten Schweizern aufzeigt, wie man den öffentlichen Verkehr auch abwickeln könnte. Aber eben, manchmal scheinen Züge doch billiger, als Autobahnen und Flughäfen zu sanieren respektive auszubauen:

The fundamental case made by his rail authority is that the stupendous cost of the rail plan is still tens of billions of dollars lower than the other option — expanding the highways and airports to accommodate the state’s population growth.

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Sonntag, Juni 07, 2009

USA ein unwirtlicher Platz für Eisenbahnen?

We always hear that trains can’t survive in this country without public subsidy. That may be true. But you can say the same thing about the big banks, can’t you?

[...] Meanwhile, the railroad tracks themselves are a mess. Again, highways are publically funded, railroads aren’t.

Quelle: Investing in the Transportation System of the Future :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

Do you think maybe GM could retool and start building passenger trains? Sure, GM knows nothing about building railcars. Well, it didn’t know anything about building tanks in World War II, either, and GM learned that pretty quickly.

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Dienstag, Juni 02, 2009

Pro-Kopf Schulden in den USA und in Neuenegg

Your family's share of the government debt is now over half a million dollars. A record $546,668, to be exact.

Quelle: American Family's Share of Government Debt Now Over Half a Million Dollars

Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde Neuenegg beträgt im Vergleich läppische ca. 1500 Franken (7 Millionen durch 4811 EInwohner). Aber ich weiss, ich vergleiche Birnen mit Äpfeln. Man müsste die Schulden der Eidgenossenschaft mit denjenigen der USA vergleichen.

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Dienstag, Juni 02, 2009

Wie kommen die USA nur aus diesem Schlamassel raus?!

You've got a debtor nation whose largest corporate institutions are failing (perhaps a preview of State failure). It's shipped its industrial infrastructure off-shore and replaced it with a financial industry that thrived on credit and derivatives. And now you wonder why investors are pushing interest rates on your debt up?

Quelle: Chinese Surge in Construction Explains Pickup in Base Metals Stocks

Aus einem andere Artikel auf The Daily Reckoning:

Unless the US becomes a net saver, "another global financial crisis triggered by a dollar crisis could be inevitable," forecast former Chinese central banker Yu Yongding over the weekend. (Oy... Beijing is 7,000 miles from Washington, and even they can see this coming.)

Quelle: American Family's Share of Government Debt Now Over Half a Million Dollars

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Montag, Mai 25, 2009

US-Alltagsphänomen Working Poors

working full time for a part-time income has become the fate of greater and greater numbers of Americans. In fact, the U.S. minimum wage, adjusted for inflation, has never regained its 1968 value. The average income of a full-time worker at Walmart, today the nation’s largest private employer, is only slightly more than $17,000 a year.

[...] The payday loan, too, is a liar loan of sorts, though the relevant lie is told not to the banker or mortgage broker but to yourself: that you’re still making it, you’ve hit a brief rough patch, everything will work itself out soon. You end up at the payday-lending office only if you have caught at least a glimpse of prosperity, and are desperately trying to keep this mirage in view.

Quelle: Usury country: Welcome to the birthplace of payday lending—By Daniel Brook (Harper's Magazine)

Als Sozialdemokrat bin ich wie der im lesenswerten Artikel genannten Martin Luther King der Meinung, dass wer arbeitet, auch genügend zum Leben verdienen sollte. Damit meine ich keine Staatsgarantie für jährlich zwei Wochen Ferien auf den Malediven, sondern ausreichend Nahrung, ein Dach über dem Kopf, kostenlose Schulbildung und eine Krankenversicherungen, die einem bei schweren Krankheiten nicht in den Privatkonkurs treibt.

Und doch fragt die liberale Hälfte in meinem Kopf: Was gibt uns Angehörigen einer westlichen Konsumgesellschaft das Recht, mehr einzufordern als was ein Durchschnittsinder oder ein -chinese erhält? Sind unsere Arbeitsbedingungen und Löhne der Normalfall, oder sind es vielleicht doch eher tragischerweise diejenigen in Entwicklungs- und Schwellenländern?

Egal. Solang der Staat anscheinend über Milliarden verfügt, um eine Grossbank zu retten, dürfen ruhig auch Normalsterbliche in den Genuss des Geldregens und eines anständigen Lebens kommen.

When that industry was consolidated nationally, Eaton began looking for another line of work. He settled on short-term loans—cash today to tide a worker over until payday, offered at triple-digit annual interest rates. Eaton took out a second mortgage on his house and opened up Check Cashing, Inc. on December 2, 1991.

Mutet es nur mir paradox an, dass Herr Eaton, zwecks Aufbau seines Kurzfrist-Konsumkreditgeschäfts eine zweite Hypothek aufnimmt?

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Mittwoch, Mai 20, 2009

Die Hispanics werden's für die USA schon richten

But thank god for all the Hispanics. The feds are running up trillions in debts - much of which will be passed on to the next generation. At least the Hispanics are filling out the population - bringing millions of new debt slaves into the Land of the Free, so that old, white people can continue to live beyond their means.

Quelle: Investors Tend to Race Ahead and Ruin the Whole Thing

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Montag, Mai 18, 2009

Nintendo schlägt Goldman Sachs

If there was ever any question as to how obscenely rich Nintendo is, the Financial Times has crunched some numbers to show the cash flow, per employee, at the House of Mario. The newspaper estimates that Nintendo produces more than $1.6 million per employee -- that's more than investment bank Goldman Sachs' $1.24 million per employee during its best year in 2007.

Quelle: Nintendo's 'profits per employee' are higher than Goldman Sachs

Faszinierend! Schön zu sehen, dass man mit Ingenieurskunst und der daraus resultierenden Produktion von fassbaren Dingen anscheinend auch heutzutage noch viel, viel Geld verdienen kann. Jedenfalls langfristig gesehen mehr als die Goldmänner, die aus Geld noch mehr Geld zu machen versuchten - und dabei kläglich gescheitert sind.

Deshalb mein Rat: Geht an die ETH studieren. Im schlimmsten Fall könnt ihr als Mathematiker oder Physiker immer noch bei Fonds anheuern und dort geniale Anlagemodelle austüfteln.

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Dienstag, Mai 05, 2009

Der kurze Wahn vom Aktienglück

"Everyone ought to be rich!" hiess es schon in den 1920ern, als die grossen Finanzhäuser und Trusts dem kleinen Mann Aktien andrehten. Es brauchte nach der Grossen Depression einige Generationen, bis sich wieder eine Menge Dumme fanden, die ihr kleines Vermögen bereitwillig in Aktien investierten:

The proletariat began buying stocks in the '80s. The 'shareholder nation' was a dream of Maggie Thatcher and Ronald Reagan: Everyman a Capitalist.

Quelle: The New Capitalists Were Not Real Capitalists

Eine sehr gute Abhandlung über die Prämissen der letzten 30 Jahre, die Bill Bonner da präsentiert. Ganz treffend ist auch folgende Passage:

A real capitalist is eager to cut his labor costs. If hourly wages rose too high...he'd want to move to a lower-cost production center. And if the managers asked for too much - he'd fire them and get new ones.

But neither the working stiffs nor the suits shared the owners' interest in cutting labor costs and preparing for the future.

Nun sind wir also wieder einmal an einem Scheideweg. Wie 1930 glauben einige, dass nun bereits das Schlimmste überstanden ist und beginnen wieder damit, Aktien zuzukaufen. Mal schauen, ob nach 2009 ein weiteres 1932 folgt. Die Bärenrally hält jedenfalls ihren Knüppel bereit.

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Sonntag, Mai 03, 2009

Direktzahlungen der USA an Israel

Das Land scheint ja massiv von Subventionen aus Übersee angewiesen zu sein - schon blöd, wenn man den Gegnern Israels (den Arabern) dank dem stetig steigenden Bedarf nach Erdöl ebenfalls Unsummen in den Arsch schiebt:

Die Organisation engagiert sich nach eigenen Angaben jährlich für 100 Gesetzesvorhaben und konnte bisher Militär- und Finanzhilfen für Israel in Höhe von mindestens 110 Milliarden Dollar sowie zahlreiche Sanktionen der USA gegen Iran, Syrien und die palästinensische Hamas durchsetzen.

Quelle: Amerikas mächtigste Lobby lahmt (International, NZZ Online)

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Donnerstag, April 30, 2009

Who watches the watchers?

President Obama's pick to head the National Highway Traffic Safety Administration raises a few red flags. If confirmed by the Senate, Chuck Hurley, CEO of Mothers Against Drunk Driving, will drive motorists over the cliff with regulation.

It would be like to have a bunch of ultra-greenie climate warming preachers regulate the US enery industry, or a homosexual catholic pope.

Quelle: If this gets through, the inmates will rule the asylum | Snoop InfoSystems

Gäu, René, viel besser setzt man einen Raser an die Spitze des ASTRA oder Banker an die Spitze der Banken ... viel besser scheint es ja nicht rauszukommen ...

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Dienstag, April 28, 2009

Cui bono?

Business Week magazine opines that the whole bailout program is nothing more than a scheme to pick the pockets of the nation's retirees in order to give the money to rich bankers.

Quelle: U.S. Government Doing So Many Stupid Things All At Once

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Dienstag, April 28, 2009

Obamas Geheimplan gegen die Banker

What better way to discredit the bankers than to give them plenty of rope to complete their tarnished, fraudulent "plan to save Capitalism from itself"? How can they complain when their own bankrupt policies have been supported?

What better way to trigger "change" that even the banking Aristocracy are powerless to stop than to give them everything they want: no restrictions on stupendous bonuses, no punishment or prosecution, no mark-to-market rules with actual bite, no limits on accounting legerdemain, and on and on and on?

Quelle: charles hugh smith-Obama's Secret Plan

Falls sich dies bewahrheiten würde, trüge er sofort den Titel "Mastermind".

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Montag, April 27, 2009

Wofür gibt der Staat Kalifornien sein Geld aus?

California, being in debt almost worse than France, should rather stop spending money. They could at least use the money from the alcohol levy to do that, instead of raping the average consumer even more. But then, California, with it's already sky-high taxation levels, is doing everything to make sure that all the people who pay more than they get from the state leave for greener pastures.

Quelle: Solving the California budget shortfall | Snoop InfoSystems

René "Mousse au chocolat" haut wie gewohnt auf die Pauke, prangert ausufernde Staatsausgaben und Steuererhöungen im guten, alten California an - so, dass sich mir nur die Frage stellt, in welchem Land dieser Welt René eigentlich gerne zu Hause wäre? Wahrscheinlich wäre er der einzige Bewohner des Moussi-Landes, in welchem es neben einer rigoros durchgreifenden Polizei und Armee keine staatliche Institutionen gibt, man kaum Steuern bezahlt, jede Art von minderbemittelten Ausländern ausgesperrt hat und das Gesundheitssystem natürlich auch völlig privatisiert (und profitgesteuert) ist.

Item. Dieser Blog-Post dreht sich nicht um ein neoliberales Utopia, sondern aus der für mich aus Moussis Blog-Artikel herausgehenden Frage, wofür denn der Staate Kalifornien unter Führung eines österreichischen Immigranten all die Kohle ausgibt?

Vorbildlicherweise steht das Budget als PDF-Download im Netz:

Governor's Budget Summary 2009-10

Seite 11 entnimmt man alle Steuereinnahmen (gemäss dem Budget 2008-09 machen diese 100 Milliarden USD aus, wovon die Einkommenssteuer mehr als 50 Prozent ausmacht). Auf Seite 12 sieht man die Ausgaben in der Höhe von 103 Milliarden USD. Die grössten Posten sind:

K-12 Education41 Milliarden USD
Health and Human Services31 Milliarden USD
Higher Education12 Milliarden USD
Corrections and Rehabilitation10 Milliarden USD

Angesichts dieser Zahlen sieht man, dass die Bildung und das Gesundheitswesen schwer auf den Schultern der Heimat des amerikanischen Films und der us-amerikanischen Computerindustrie lasten - einen Schweizer erstaunen diese beiden Posten aber kaum (höchstens, dass die in California "Gebildeten" trotz eines teuren Schulsystems im Vergleich zu anderen Staaten der USA schlecht abschneiden).

Der vierte Punkt schliesst nun aber wieder den Kreis zu Null-Toleranzler Mousseman: 10 Milliarden pumpt Kalifornien in die In-Zaum-Haltung seiner Einwohner. Komisch eigentlich, da drüben Straftäter kaum mit Samthandschuhen angefasst werden, dies aber anscheinend nicht überhaupt abschreckend wirkt (Moussi hält viel von drakonischen Strafen für alle, insbesondere Ausländer, die hiesige Gesetze übertreten). Könnte es vielleicht auch damit zusammen hängen, dass Gefängnisse in Kalifornien von Privaten betrieben werden und folglich möglichst grossen Profit machen müssen - auch etwas, von dem Moussi als Neoliberaler Feuer und Flamme ist?

Mein Vorschlag, inspiriert von anderen Amerikanern: Den Hanf-Konsum legalisieren, besteuern und viele, viele Gefangene freilassen. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Kosten für die Gefängnisse sinken und mittels der Hanfsteuer fliessen zusätzliche Einnahmen in die Staatskasse. Win-win?

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Sonntag, April 26, 2009

Das geheime zweite sowjetische Raumfahrtprogramm

Oberg himself discovered that a famous photo of the ‘Sochi Six’, a group of Russia’s original top cosmonaut candidates, had been doctored, erasing one of the six men.

Quelle: Lost in Space | Articles | Features | Fortean Times UK

Eindeutig Stoff für einen Film - oder gleich eine ganze Serie?

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Dienstag, April 21, 2009

US-Banken faktisch insolvent

Von den 19 grössten Banken sollen 16 insolvent sein.

Quelle: Dubiose Gerüchte: Mehrheit der US-Banken insolvent? - News Wirtschaft: Unternehmen - tagesanzeiger.ch

Manche mögen rufen: "Was, so viele?!" - ich wundere mich hingegen, dass es nicht eigentlich alle sind ... Sollte sich dieses Gerücht nur annähernd bewahrheiten, hat nicht etwa Osama und seine Muslim-Brüder die USA an den Rand der Vernichtung gebracht, sondern die Elite des Landes selbst. Klassisch.

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Montag, April 13, 2009

Bald ist die Wirtschaft wieder kerngesund!

"NOT!", wie es Borat sagen würde:

it begs the question: recovery to what? To Wall Street booking stupendous profits by laundering "risk" out of bad loans with new issues of tranche-o-matic securitized paper? This I doubt, since there isn't a pension fund left from San Jose to Bratislava that would touch this stuff with a stick, even if it could be turned out in collector's editions of boxed sets.

Quelle: Clusterfuck Nation by Jim Kunstler : The Coming Siege of Austerity

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Mittwoch, April 08, 2009

China will vom Währungsregen in die -traufe

an SDR is "a synthetic currency created by the IMF, whose value is determined as a weighted average of the dollar, euro, yen and pound"! [...]

these Chinese bastards are smart enough to reject an over-valued fiat dollar, but then being so stupid that they prefer, over gold, a basket of four fiat currencies, one of them being the damned dollar, along with their four corrupt governments, which collectively own the IMF by virtue of having funded the damned thing in the first place! Hahaha! Brilliant! Hahaha!

Quelle: Special Drawing Rights Used as the World's Reserve Currency?

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Montag, April 06, 2009

Zum Zustand der USA

We mortgaged our future and the future has now begun.

Quelle: Clusterfuck Nation by Jim Kunstler : Strange Days

Kunstler prophezeit Ausschreitungen in den USA, die die Vietnam-Proteste und den amerikanischen Bürgerkrieg wie Zärtlichkeiten von frisch Verliebten aussehen lassen wird. Der Mob rüstet sich seinem Eindruck nach, um den Bonus-Babies die materiellen Besitztümer zu nehmen. Mal schauen ...

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Montag, April 06, 2009

Wieso amerikanische Autofirmen einer Rettung nicht würdig sind

Ha! Da hat sich Bill Bonner also mittlerweile auch die Vorlesung des Marxisten Richard Wolff in Amhurst (FLV, 220MB) angeschaut:

What makes Germany and Japan so competitive today is the fact that their industries were destroyed in WWII. They were forced to rebuild...amid tough competition. The United States, on the other hand, never had the benefit of aerial bombardment. And its auto industry has had such huge advantages - it was practically doomed from the beginning. Detroit has ready supplies of steel...rubber...plastic...labor - everything you need to make a modern automobile. Japan and Germany had to import almost everything.

Quelle: Gordon Brown Pronounces New World Order

In der Tat war dies eine der bemerkenswertesten Passagen im Video ...

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Montag, April 06, 2009

G20 ordert Napalm-Nachschub

Motto: "Wir löschen den schwelenden Waldbrand, in dem wir gleich den ganzen Wald abbrennen!"

Kein Wunder, dass Merkel und Sarkozy sich selbst dem charismatisch-konzilianten Obama verweigerten. Sie wollen abwarten, ob die bisherige, durch Schulden finanzierte Stimulierung tatsächlich wirkt, bevor sie noch höhere Schulden machen.

Quelle: SonntagsZeitung, 5. April 2009, "Vieles bleibt Wort", S. 21.

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Donnerstag, April 02, 2009

Das verfassungsmässige Recht auf Auto

But why shouldn't the feds be in the car business? It's right there in the U.S. Constitution, isn't it? The "Car Clause," as Byron King calls it: every American will have the "right to life, liberty and a four- door sedan." Heck, it's in the preamble too: "When in the course of human events, it becomes necessary to take over the automobile industry..."

Quelle: Cars Could be Designed by Congress

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Montag, März 30, 2009

Bestaunen wir bald die Favelas in Los Angeles?

Today's International Herald Tribune tells that "shanty-towns" are beginning to appear throughout the United States. People are setting up tent communities...shacks...and Rio-style favelas - in America.

Quelle: Investors and Their Lost Money

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Sonntag, März 29, 2009

Gott bläst den Weltuntergang ab

... sagt ein amerikanischer Kongressabgeordneter:

Einerseits muss man ihm ja schon recht geben, dass das Recht auf freie Meinungsäusserung hochgehalten wird. Aber glücklicherweise darf ich dank diesem Recht auch sagen: "Mann, isch das e Möngu!" Und nein, um Gottes Willen, er repräsentiert sicherlich nicht die Mehrheitsmeinung in den USA ...

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Freitag, März 27, 2009

Totschlägerargument Nationaler Notfall

The idea behind all the bailout programs is always the same - to stick the losses onto someone who doesn't deserve them.

Of course, the stickers tell us not to ask questions; it's a national emergency!

Quelle: No One Knows How the European Central Government Functions

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Dienstag, März 24, 2009

AIG verliert Geld in der Höhe von Lybiens BSP

In the final three months of last year, the company lost more than $27 million every hour. That's $465,000 a minute, a yearly income for a median American household every six seconds, roughly $7,750 a second. And all this happened at the end of eight straight years that America devoted to frantically chasing the shadow of a terrorist threat to no avail, eight years spent stopping every citizen at every airport to search every purse, bag, crotch and briefcase for juice boxes and explosive tubes of toothpaste. Yet in the end, our government had no mechanism for searching the balance sheets of companies that held life-or-death power over our society and was unable to spot holes in the national economy the size of Libya (whose entire GDP last year was smaller than AIG's 2008 losses).

[...] we still think this is some kind of unfortunate accident, not something that was created by the group of psychopaths on Wall Street whom we allowed to gang-rape the American Dream.

Quelle: The Big Takeover : Rolling Stone

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Samstag, März 21, 2009

Käufer für Finanz-Ramsch gesucht

if we get investors to understand that toxic waste is really, truly worth much more than anyone is willing to pay for it, all our problems will be solved.

[...] financial operations with very little capital but lots of government-guaranteed liabilities.

Quelle: Despair over financial policy - Paul Krugman Blog - NYTimes.com

In der Schweiz wurde von der UBS ein so dämlicher Investor längst gefunden: Die Nationalbank!

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Samstag, März 21, 2009

Jagd auf die unfähigen Bonus-Babies

Für Samstag organisiert die Connecticut Working Families Party eine Bustour zu den Häusern von AIG-Managern, mit einem Zwischenhalt beim Konzernsitz in Wilton. [...] «Wir möchten den Leuten, die um ihre Jobs kämpfen und jeden Dollar umdrehen, Gelegenheit geben zu sehen, welchen Lebensstil Milliarden von Dollar in Credit Default Swaps ermöglichen.»

Quelle: AIG-Manager stellen Wachen vor ihre Villen - News Wirtschaft: Unternehmen - tagesanzeiger.ch

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Donnerstag, März 19, 2009

Obamas Perspektivenlosigkeit bezüglich der Banken

An administration that is busily creating alternatives to our health-care system and our energy policies is being dragged down by a Treasury secretary who cannot conceive of an alternative to our catastrophic system of banking.

Quelle: Harold Meyerson - The Nationalization Option

Man hat ja auch nicht Ex-Nazis damit beauftragt, die Bundesrepublik Deutschland aufzubauen ... Ou, Mist!

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Mittwoch, März 18, 2009

Die USA wissen offensichtlich, wie man die Rezession bekämpft

Die amerikanische Notenbank, die Federal Reserve, pumpt weitere 1150 Milliarden Dollar in die krisengeschüttelte Wirtschaft, um noch im laufenden Jahr aus der Rezession zu kommen.

Quelle: US-Notenbank: Noch eine runde Billion - News Wirtschaft: Konjunktur - tagesanzeiger.ch

Wäre das nicht genial, könnte man Rezessionen mit simplen Injektionen an Liquidität abwenden? Und natürlich verschwindet das überzählige Geld genau dann wieder aus dem Markt, wenn die Wirtschaft von Rezession auf Hochkonjunktur schaltet. Für wie blöd halten die mich eigentlich?

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Samstag, März 14, 2009

Mein Senf zum Bankgeheimnis

Beginnen wir mit Renés samstäglichen Erguss zum Thema:

Unsere Gegner auf dem internationalen Finanzmarkt haben jetzt Blut gerochen und werden Forderung nach Forderung stellen, bis auch die Schweiz 'freiwillig' sämtliche Finanzdaten von EU- und anderweitigen Bürgern an ihre Finanzämter übermittelt, zwecks Finanzierung von überbordenden Staatsausgaben und 'Konjunkturpaketen', und um für ihren Bankenplatz mehr Marktanteile zu sichern, und wenn's hochkommt, 'dürfen' wir der EU bald auch ganz 'freiwillig' direkt Geld spenden, im Kampf gegen 'Armut' usw, oder so wie die USA es von Deutschland verlangen, weitere Konjunkturprogramme finanzieren.

Quelle: BOHICA | Snoop InfoSystems

Als Linker ist meine Meinung klar (ja, diesbezüglich bin ich ein wahrhafter Linker): Das Bankgeheimnis (von einigen Klugscheissern immer noch schonfärberisch Bankkundengeheimnis genannt) nützte nur reichen Ausländern etwas, die ihr Vermögen vor den Augen allzu seriös arbeitenden Steuerämtern verstecken wollten. Deshalb schmerzt es mich überhaupt nicht, wenn dieser Steuerflucht nun (anscheinend!) ein Riegel geschoben wird. Ob begüterte Amis, Deutsche und Franzose nun wirklich massenhaft ihre Gelder aus der Schweiz abziehen, wird sich weisen.

Schwerer wiegt, dass Schweizer Banken damit auch Kundengelder verloren gehen. Doch als Linker ist man eben gerade kein Verfechter der rücksichtslosen Profitmaximierung. Unsere Banken sind das Risiko eingegangen, solche Gelder zu beheimaten - und grosses Risiko bezahlt man halt manchmal mit einem Totalverlust. Jeder von uns hat indirekt durch die Machenschaften der Grossbanken profitiert. Nun sollten wir auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen.

Nebenbei: Dass bei einem Schwund der Vermögen wohl auch Arbeitsplätze vernichtet werden, ist ein notwendiges Übel. Die fähigen, bis anhin gut bezahlten Bänkeler sollten aber kaum Schwierigkeiten haben, in anderen Betrieben einen neuen ansprechenden Arbeitsplatz zu finden.

Wo ich aber all den Kritikern aus dem rechten und ultrarechten Lager Recht geben muss: Der Bundesrat, allen voran die Herren Merz und Roth, sind beim ersten, kleinen Windstoss geknickt. In einer solchen Situation ist ein solches Verhalten einfach nicht tolerabel - hier hätte ich von gutbezahlten Führungspersönlichkeiten erwartet, dass sie sich die Hände wenigstens etwas schmutzig machen würden und in harten Verhandlungen das Maximum herausholen. Gerne hätten die Herren mir so beweisen dürfen, wie aussichtslos die Lage tatsächlich ist. Die Kollateralschäden an der Realwirtschaft (die Leute, die im Gegensatz zu den Bänkelern noch tatsächlich etwas Greifbares produzieren) hätte ich persönlich gern in Kauf genommen. Einerseits als Beweis, dass die USA, die EU und die OECD ihre (angeblich hinter den Kulissen geäusserten) Drohungen wahr gemächt hätten, andererseits, weil man so mit grosser Wonne wieder einmal so richtig auf die kriminellen Helfershelfer bei der UBS und Crédit Suisse hätte einschlagen können. Denn eines ist klar: Dem Bankgeheimnis würde man in den kommenden Jahren viel weniger nachtrauern, wenn die ganze Exportwirtschaft empfindlich getroffen worden wäre.

So wie die Chose nun aber gelaufen ist, bedeutet dies für viele Kreise ein fruchtbarer Grund, um nette, kleine "Dolchstosslegenden" spriessen zu lassen. Das Bankgeheimins - im Felde ungeschlagen, aber von schwachen, defätistischen Zivilisten an der Heimatfront ans Messer geliefert.

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Donnerstag, März 12, 2009

Setzt Madoff ans Steuer

We have previous suggested that Madoff be tapped for Secretary of the Treasury. The United States is running the biggest Ponzi scheme of all time, paying off old loans by taking out new ones. Why not let a real pro run the program?

And surely some under-secretary post could be found for Armstrong. In the news over the weekend came word that Geithner was working 'night and day'...and alone. He is supposed to have a full complement of hacks and functionaries to help him; but they haven't been appointed or approved yet. So Geithner sits at his desk and talks to himself. What a pity! Destroying a major economy is not a job for a single man. Even Alan Greenspan had a crew of apparatchiks to help.

Quelle: Dow Shows Signs of Life

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Montag, März 09, 2009

Klare Anzeichen für eine Rezession in den USA

Persiflage auf den American Dream (man sollte den ganzen Artikel lesen):

yesterday Dad and I played Xbox together for six hours!

Quelle: McSweeney's Internet Tendency: This Recession Is Awesome!

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Freitag, März 06, 2009

Obama gezeichnet

Erst sechs Wochen im Weissen Haus und schon graue Strähnen – das Amt des US-Präsidenten scheint Barack Obama zuzusetzen. Aber es gibt auch Spekulationen, der silbrige Glanz sei gefärbt.

Quelle: Obama bekommt graue Haare – nach sechs Wochen im Amt - News Panorama: Vermischtes - tagesanzeiger.ch

Als ich Obama zusammen mit Brown an der TV-Pressekonferenz sah, ging mir etwas ähnliches durch den Kopf: "Wenige Wochen im Amt, und der arme Hund sieht abgekämpft aus!" Anscheinend ist es nicht nur mir aufgefallen ...

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Donnerstag, März 05, 2009

CNBC sucks!

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Dienstag, März 03, 2009

Probleme der USA auf den Punkt gebracht

Wegen eines Streits um die Sitzplätze vor dem Fernseher hat im US-Staat South Carolina ein 13 Jahre alter Junge seinen jüngeren Bruder erschossen.

Quelle: 13-jähriger Amerikaner erschiesst zehnjährigen Bruder - News Panorama: Vermischtes - tagesanzeiger.ch

In diesem Land läuft etwas verdammt schief ...

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Montag, März 02, 2009

Reddit-Kommentare zum amerikanischen Gesundheitssystem

Another flawed argument for the "free market" system is that it assumes the same competition behavior as other industries. Medical care isn't a plasma TV, people don't have time to shop around when they are bleeding to death.

[...] Republicans support a leveraged market. A market designed to give them and their supporters the most money over time.

Quelle: Dear Reddit : I was billed $3700 for an MRI yesterday in Boston. It would have been far cheaper to fly to my native India [$900 ticket] and get an MRI there [$140] and fly back the next day. : reddit.com

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Mittwoch, Februar 25, 2009

Obamas gigantische Ramschhypothek

For one thing, the stimulus package, so-called, looks more and more like national sub-prime mortgage itself,

Quelle: Clusterfuck Nation by Jim Kunstler : The Abyss Stares Back

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Freitag, Februar 20, 2009

Der Fluch von Suburbia

It was determined a half century ago that home ownership was a good thing. Since then, the government has bent the rules in favor of the homeowner - with artificially low mortgage rates...and substantial tax benefits. As an unforeseen consequence, the feds helped create the biggest mortgage-backed credit bubble in history. Not only that, they changed to geography of America - with vast suburbs stretching out in all directions, rather than cheaper and more efficient tightly packed apartment buildings.

Quelle: The United States: The Largest Ponzi Scheme in the World

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Mittwoch, Januar 21, 2009

Obacht, Obama!

if we were Mr. Obama, we'd approach this new job like renting a car from a disreputable agency. We'd want to take a good look and take note of all the dents and defects before driving off the lot. We wouldn't want to get charged for the previous drivers' mishaps!

Quelle: A Nation of Patsies…in a World of Hurt

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Dienstag, Januar 20, 2009

Triumph des Willens 2009?

Wie Obama in Leni Riefenstahls Trickkiste greift

Quelle: Wie Obama in Leni Riefenstahls Trickkiste greift - Kultur: Diverses - bernerzeitung.ch

Genau das habe ich auch gedacht, als ich das Festlich geschmückte Kapitol gesehen habe. Zwar wurde Obama demokratisch gewählt, doch vieles lässt ungute Erinnerung an längst vergangene Zeiten aufleben.

Mein Tipp an Obama: Nach den Feierlichkeiten geht's schnurstracks zum Tagesgeschäft!

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Donnerstag, Januar 15, 2009

Ditching!


US Airways plane crash in Hudson River
Originally uploaded by mattsnod

(US Airways 1549 Airbus A320 stürzt nach Start wegen Triebwerksproblemen in New York La Guardia in den Hudson River; Besatzung und Passagiere überleben nach derzeitigen Medienberichten allesamt die Notlandung)

Vor einigen Monaten haben wir noch gelacht, als uns ein befreundeter Flight Attendant unserer "nationalen" Airline den Fachbegriff für eine Wasserlandung genannt hat:

DITCHING.

Wenn das so ungefährlich ist, will ich auch mal ditchen!

Nachtrag: Ist es nicht wunderbar, seine Nikon D90 mit 200mm-Zoom-Objektiv (im Büro? zu Hause?) zur Hand zu haben, um zufälligerweise einen ins Wasser gestürzten Flieger zu föttelen?


The first photo I took
Originally uploaded by grego!

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Dienstag, Januar 13, 2009

Bye bye, George W. Bush!

Mann isch das e Möngu ...

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Dienstag, Januar 13, 2009

Nokia und Microsoft verlieren den Mobiltelefon-Krieg

So, what does this mean? All the US carriers now have their SmartPhone choices. All the trains have left the station. Who is out in this game? Microsoft and Nokia.

Quelle: Scobleizer — Tech geek blogger » Blog Archive Smartphone competition: It’s too late for Nokia and Microsoft, but not too late for Palm in USA «

Irgendwie habe ich mit diesen beiden absolut kein Mitleid. Nokia hatte seine Glanzzeit zu Beginn des Mobilfunk-Booms, wurde dann aber schwerfällig und entwickelte am Markt vorbei. Microsoft wiederum zehrt immer noch von seinem Windows/Office-Imperium, hat aber die Erfolge dieser längst vergangenen Tage nie mehr wiederholen können - auch auf dem Mobilfunkmarkt nicht. Recht so.

Fakt bleibt: Apple hat die etablierten Hersteller mit seinem iPhone allesamt vorgeführt. Auch das: Recht so!

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