Dienstag, August 05, 2008

Hybrid-Autos: Batterie ist Schlüsseltechnologie

Der amerikanische Zulieferer Cobasys kann die für den Wagen benötigten Nickel-Metallhydrid-Batterien nicht liefern - deshalb hat Daimler einen Rechtsstreit mit Cobasys begonnen.

Quelle: Hybrid-Geländewagen: Daimler verklagt Batterielieferanten - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

An diesen Auto-Batterien wird sich der Westen noch die Zähne ausbeissen. Eine lange Lebensdauer und eine grosse Speicherkapazität ist gefordert - mit gleichzeitig möglichst geringem Gewicht. Ah, und billig sollte der Klotz auch noch sein.

Mal schauen, ob die Ingenieure dies gebacken kriegen. Für Spekulanten ist der Fall klar: Batterie-Hersteller analysieren und danach gezielt investieren. Damit lässt sich in den nächsten Jahren ein Heidengeld verdienen.

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Montag, August 04, 2008

Pendlerpauschale: Ja, aber nur für Smarts

"Ich verstehe nicht, warum 15 Liter Spritverbrauch pro 100 Kilometer bei einem Geländewagen als Dienstkraftfahrzeug steuerlich abgesetzt werden können, wenn der Halter ein solches Auto für seine beruflichen Tätigkeiten nicht braucht"

Quelle: Kampf gegen Spritschlucker: Gabriel will Staatshilfen für Dienstwagen kürzen - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

Recht hat Sigmar!

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Mittwoch, Juli 09, 2008

350'000 GAs

Das ist neuer Rekord: 350 000 Menschen haben ein Generalabonnement und sind damit rundum mit öffentlichen Verkehrsmitteln mobil. Sie steigen in Züge, Postautos, Schiffe, Busse und Trams ein und fahren kreuz und quer durch die Schweiz.

Quelle: SBB: 350000. GA

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Sonntag, Juni 29, 2008

Fährt der Chinese erst mal Auto ...

Chinese demand growth is very real, it's very large, it's highly likely to continue for a number of years (when people finally reach the car affordability stage, they're not going to be stopped by the cost of fuel - not for a while anyway. The difference between no car and a car is so massive that the price of gas is a minor consideration

Quelle: The Oil Drum | Countdown to $200 oil: $140 oil and speculation

Auch wir ticken genau gleich - deshalb wird es wohl längerfristig zu einem Show-Down zwischen uns (dem Westen) und China kommen. Ich befürchte, dass die Chinesen dank unserer "Konsum-Entwicklungshilfe" (Stichwort: Made in China) der letzten 10-20 Jahre den längeren Schnauf haben werden:

erbärmlich, dass du dich so freuen kannst über den barrelpreis. und doch zahle ich lieber 3.-/liter benzin, als morgens in einen überfüllten drecks-sbb-zug zu sitzen.

Quelle: 140

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Mittwoch, Juni 18, 2008

Die Rennleitung erfindet neue Gebühren

Drivers caught speeding in this north Atlanta suburb soon will have to pay an extra $12 — to cover $4-a-gallon gas costs for the police officers who stop them.

Quelle: Speeders to pay extra for police fuel - USATODAY.com

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Donnerstag, Juni 12, 2008

Nach den Airlines und den spanischen LKWs: Die Frachtschiffe

Die "Colombo Express" beispielsweise, eines der weltgrößten Containerschiffe der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd, verbraucht bei einer Fahrt pro Tag rund 240 Tonnen Bunker, wie das Schweröl für Schiffe genannt wird. Beim derzeitigen Preis von rund 550 $ pro Tonne fallen täglich allein Treibstoffkosten von rund 130.000 $ an. Schippert die "Colombo Express" voll beladen von Hongkong nach Hamburg, muss Hapag-Lloyd für mehr als 3 Mio. $ tanken.

Quelle: FTD.de - Handel + Dienstleister - Die Folgen der Öl-Hausse (5) - Containerschiffe drosseln das Tempo - Seite 1 von 2

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Mittwoch, Juni 04, 2008

US-Autogeschichte wiederholt sich

Diese doofe Schlagzeile hätte genauso von 1973 sein können. Gelernt hat's der Yankee 1973 anscheinend doch nicht. Und die Befürchtung besteht, dass die Marketing- und BWL-Fuzzis der US-Autoindustrie auch in zwanzig Jahren wieder posaunen werden:

Die Verkäufe von Geländewagen sind massiv eingebrochen. Nun setzt die Autobranche der USA auf kleinere Fahrzeuge.

Quelle: Amerikaner lassen Benzinfresser stehen - Wirtschaft - Tages-Anzeiger

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Dienstag, Juni 03, 2008

Das Bärenparking ging die Aare runter

Im Windschatten der erfolglosen Initiativen auf Bundesebene gab es ja noch das Bärenparking, das die Innenstadt den Automobilisten von der anderen Seite her hätte erschliessen sollen (Zugegeben: Als gelegentlicher Autofahrer habe ich mich auch schon über die wenigen Parkplätze am Klösterlistutz enerviert, muss mir im Eifer des Gefechts dann aber immer wieder die andere, rot-grüne Sichtweise vor Augen halten)

Ich erlaube es mir, nachfolgend den letzten Satz des Leitartikels von Beat Ott zur Abstimmung über das Bärenparking im Bund wiederzugeben, der da lautete:

[...] die Migros Marktgasse ist die umsatzstärkste Migros-Filiale in Bern, auch wenn sie keinen einzigen Parkplatz anbietet. Das Bärenarking ist also kein Übel, das notwendig wäre.

Mehr muss dazu wohl kaum gesagt werden. Guet Nacht!

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Freitag, Mai 30, 2008

Fähnchen erhöhen den Benzinverbrauch

Ich habe auch schon über diese immer weiter um sich greifende "Seuche" berichtet, nun wartet der Tagi mit einer unangenehmen Begleiterscheinung ("Unintended consequence") auf:

Wer sich lauthals über die steigenden Ölpreise beklagt, sollte sich nochmals überlegen, ob er tatsächlich ein Autofähnchen an seinem Auto anbringen will. Durch den höheren Luftwiderstand erhöht sich nämlich der Treibstoffverbrauch.

Quelle: Fähnli-Eu(ro)phorie und Paragraphen-Frage - Euro 08 - Tages-Anzeiger

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Dienstag, Mai 27, 2008

Die Amis haben ausgefahren

Wenn schon nicht der Schweizer, dann verhält sich immerhin der Yankee als Homo Oeconomicus:

The Department of Transportation said figures from March show the steepest decrease in driving ever recorded.

Quelle: As gas goes up, driving goes down - CNN.com

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Montag, Mai 26, 2008

Drei Stutz pro Liter Benzin

Skeptiker halten Ende Jahr drei Franken pro Liter für möglich

[...] Obwohl sich die Autofahrer in der ganzen Schweiz wohl bald schon an Benzinpreise von über 2 Fr. gewöhnen müssen, weniger Auto fahren sie bisher nicht. Widersprüchlich verhalten sie sich beim Neuwagenkauf: Die Schweizer stehen weiter auf immer protzigere, leistungsstärkere und schwerere Fahrzeuge, wie die Absatzzahlen des letzten Jahres zeigen.

Quelle: Der Benzinpreis kennt nur noch eine Richtung

Der Helvetier stammt garantiert nicht vom Homo oeconomicus ab ...

Wie dem auch sei: Wo in der Schweiz kriegt man einen Liter Bier für drei Stutz? Dieser einfache Vergleich beweist: Benzin ist immer noch viel zu billig ...

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Sonntag, Mai 25, 2008

Ich fahre Bosch

In jedem BMW, Mercedes oder Audi stecken heute mehr Teile und Entwicklungen von Zulieferern als von den Herstellern selbst.

[...] Besonders kompliziert ist die Situation für die Premium-Hersteller, die ihre hohen Preise nicht zuletzt mit ihrem Vorsprung durch Technik rechtfertigen.

Quelle: Neue Machtbalance: Zulieferer revolutionieren die Autobranche - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

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Sonntag, Mai 25, 2008

Fragen, die sich kein Ami wirklich stellt

After all, do we really need to have a 6,000-pound S.U.V. take a 100-pound high school student across town to buy a Diet Coke?

Quelle: Everybody’s Business - Running Out of Fuel, but Not Out of Ideas - NYTimes.com

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Mittwoch, Mai 14, 2008

Auch Strassen teeren benötigt viel Erdöl

When we were visiting about the inflation being created by the cost of oil, my oil production friend mentioned that paving highways may well become nearly cost prohibitive. The asphalt product and the process of laying it down consumes massive amounts of oil.

Quelle: Black Gold; The End of Oil:

Da bin ich ja gespannt, wie die Abschlussrechnung für die derzeit laufende Gesamterneuerung der A12 zwischen Bern und Flamatt aussehen wird ...

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Montag, Mai 12, 2008

Alternde Transportinfrastruktur

If anyone doubts the problems of US infrastructure, I suggest he or she take a flight to John F. Kennedy airport (braving the landing delay), ride a taxi on the pot-holed and congested Brooklyn-Queens Expressway and try to make a mobile phone call en route. [...]

Mr Rendell’s main point was that the US needs all the cash it can get for its transport infrastructure, as well as water and power networks. He took a tour d’horizon of the problem: “Dams are in a horrible condition ... We have no real rail transport, unlike most nations in the world ... Summer delays make flying in America a disaster.”

Quelle: On the pot-holed highway to hell

Ich sehe nicht ganz, wie dieses enorm verschuldete Land seine alternde Infrastruktur jemals wieder auf Vordermann bringen kann. Zumal die USA noch unter einem vor Jahrzehnten begangenen strategischen Fehlentscheid leiden: Dem Auto. Das Land hat voll auf diese Karte gesetzt, Suburbia gebaut - und bezahlt nun den Preis des grenzenlosen Individualverkehrs mit höheren Erdölpreisen und Highways, für deren Unterhalt Milliarden aufgewendet werden müssen. Nur schon rund 1'500 Milliarden US-Dollar wären nötig, um die bestehende Infrastruktur in Stand zu halten (nicht auszubauen - rein nur, um den status quo zu halten!). Wahrlich sonnige Aussichten für die Yankees.

Die Abhängigkeit von ausländischem Treibstoff lässt zudem jedem Volkswirtschaftler die Haare zu Berge stehen:

oil and petroleum products accounted for nearly one third of the country's $726 billion trade deficit during 2005

Quelle: What Would $120 Oil Mean for the Global Economy?

Auch das zweite Standbein des amerikanischen Transportsystems, der Flugverkehr, hat am hohen Erdölpreis hart zu beissen (wenn sogar Easyjet Verlust macht, wie wollen sich da die US-Carriers ihren Kopf aus der Schlinge ziehen?). Mehr dazu im Artikel Say Goodbye to Cheap Air Travel

Strahlender Sieger: Die Eisenbahn

Neuseeland hat auch eine riesige Summe in den Sand gesetzt, als man den Sirenengesängen aus neoliberalen Kehlen erlag und die Bahnen privatisierte (im Gegensatz zu den USA hat Neuseeland überhaupt ein Schienennetz, das den Namen einigermassen verdient). Nun tuckern die Dampflocks wieder für ein Staatsunternehmen durch die Gegend:

Der Staat kauft die 1993 privatisierte Eisenbahngesellschaft für 665 Mio. neuseeländische Dollar (336 Mio. Euro) von der australischen Firma Toll Holdings zurück. "Der Verkauf und der danach folgende Niedergang des Vermögens war eine schmerzliche Lektion für uns", sagte Finanzminister Michael Cullen von der regierenden Labour Party.

Neuseeland folgt damit dem Beispiel Großbritanniens, Estlands sowie mehrerer Länder in Südamerika oder Bundesstaaten in Australien, die nach Privatisierungspleiten zumindest die jeweiligen Schienennetze wieder in ihre Obhut zurückgeholt haben. "Das ist weltweit ein Trend. Die große Welle der Verkäufe von Staatsbahnen ist ohnehin vorbei. Und wo es ist passiert ist, versuchen immer mehr Staaten, zumindest den Zugriff auf die Infrastruktur zurückzugewinnen", sagt Christian Böttger, Verkehrsexperte an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin.

Quelle: Neuseeland kauft seine Bahn zurück

Im Zeitalter des teuren Erdöls werden eisenbahnfahrende Staaten - wie die Schweiz - über einen ansehnlichen Wettbewerbsvorteil verfügen. Es bleibt nur zu beten, dass wir unser Tafelsilber in Form der SBB nicht noch in einer überstürzten Aktion verschleudern werden, bevor der Eisenbahn-Boom so richtig anzieht.

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Mittwoch, Mai 07, 2008

Raser: Muri - Kosovo einfach, 2. Klasse

Mit dem Schicksal solcher Übeltäter hat wohl auch der gütigste "Gutmensch" (Smythe-Vokabular) kein Mitleid mehr:

Nach Meinung des Bundesgerichts sprechen gewichtige Gründe für die Entfernung beziehungsweise Fernhaltung derartiger, die Sicherheit des Strassenverkehrs massiv gefährdender Straftäter aus der Schweiz.

Quelle: Raser von Muri wird ausgeschafft

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Sonntag, April 20, 2008

Die Luftzirkulation in Mazdas

Wer die Ehre hat, von Kollege Randal durch die Gegend chauffiert zu werden, wird mit der Zeit einige Eigenarten seines Fahrstils entdecken. Gestern beispielsweise, am 19. April 2008, fiel mir auf, dass die Scheibenheizung eingeschaltet war - erkennbar am hell leuchtenden Symbol auf dem Armaturenbrett.

Bei der Rückfahrt aus dem bernischen U18-Partytempel nahm mich dann doch Wunder, aus welchem Grund denn die Scheibenheizung konstant laufen müsse.

Randal erklärte mir daraufhin, dass die Mazda-Autos auf Grund der eingebauten Klimaanlage eine ganz bestimmte Luftzirkulation aufwiesen, welche die Heckscheiben zum Beschlagen bringen ...

Irgendwie konnte ich den Erläuterungen nicht ganz folgen, doch henusode - was Randal sagt, stimmt auch. Er lügt ja nie ...

Nur komisch, dass die Qualitätsbewussten Japaner das mit der Klimaanlage nicht gebacken kriegen?! Aber eben, ich kenne mich ja nun nicht sonderlich mit Fahrzeugen aus.

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Mittwoch, April 16, 2008

Zugbillette nach D, F und I online buchen

Neu im SBB Ticket Shop.

Jetzt Zugreisen nach Deutschland, Frankreich und Italien bequem und einfach online buchen.

Quelle: SBB: Ticket Shop

Bravo, wurde auch Zeit. Zehn Jahre nachdem Easyjet das erste Flugticket über das Internet verkauft hat, schaffen es nun auch die SBB, Billette für den Fernverkehr in die drei grossen Nachbarn der Schweiz online zum Kauf anzubieten. Hell froze over!

Bis vor kurzem musste ich schon nur für eine simple Preisauskunft nach Bern (oder Flamatt) an den SBB-Schalter (Telefonauskunft für 1 Stutz/Minute? Nicht mit mir!)- mit ein Grund, weshalb ich den umweltschädlicheren Flugverkehr lange der Eisenbahn vorgezogen habe. Drei Klicks, und Easyjet sagte mir ganz konkret, wann ich für welchen Preis von A nach B gelange. Schön, dass die SBB nun mit bedächtigen Schritten in das Internet-Zeitalter eintreten ...

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Sonntag, März 23, 2008

Irische Busfahrer

Lustige Erfahrungen mit dem (spärlichen und unregelmässigen) Busnetz hier in Galway:

  • Der Trancer Im letzten "Nachtbus" (22.50 ab Eyre Square) werden wir im Affentempo durch die Suburbs gefahren. Aus seinem fast schalldichten Fahrerhäuschen dröhnt Trance-Musik (unter Kennern des melodiösen Technos einschlägig bekannt) Richtung der Fahrgäste, während wird förmlich über Galways Strassen-Hügel fliegen.
  • Der Wiederverkäufer Bei Rahoon steigen wir an der Haltestelle in den Bus ein, lösen beim Fahrer ein Billet für 1.45EUR (einfache Fahrt; Billetautomaten kennt man in Galway nicht) und setzen uns auf zwei der vielen freien Plätzen. Als ich am Eyre Square nach Melanie den Bus verlassen will, fordert mich der Busfahrer zu etwas auf - leider verstehe ich wegen des Kauderwelschs nicht, was er von mir will. Glücklicherweise ist Melanie zur Stelle und hilft mir auf die Sprünge: Ich solle ihm mein Ticket (eine langer, dünner Papierstreifen, auf den alle wichtigen Infos über den Kauf aufgedruckt werden) übergeben. Selbstverständlich habe ich dieses als wohlerzogener Schweizer aufbewahrt und händige dem Fahrer die Fahrkarte aus. Dieser bedient unzählige Tasten seiner Kasse, druckt mir ein neues Ticket aus und drückt es mir in die Hand. Leider wissen weder Melanie noch ich bis zum heutigen Tage, was genau der Zweck dieser Übung gewesen sein sollte.
  • Der Alzheimer-Kandidat Es ist abends; ich und Melanie warten auf den Bus, der uns in die Stadt zum Abendessen bringen soll. Der Bus fährt einige Minuten zu früh ein und wir steigen auf Grund der üblichen Kälte und des heftigen Windes sofort ein. Melanie bezahlt brav ihre 1.45EUR, reisst das Ticket aus dem Automaten und begibt sich in den hinteren Teil des Verkehrsmittels. Nun bin ich an der Reihe: Ich strecke dem Chauffeur eine 1-Euro und 50-Cent-Münze hin. Er nimmt diese, sortiert sie in den Münzspender ein, druckt das Ticket aus - und hält einen Moment inne: "Was haben Sie mir gerade gegeben?" Völlig überrascht muss ich zuerst nach den englischen Worten suchen. Wenige Sekunden später drückt er mir die kupferfarbene 5 Cent-Münze in die Hand und wünscht mir einen schönen Abend.

Auf Grund dieser Häufung von Ereignissen mit Busfahrern vermutet Melanie, dass mich wohl eine ganz besondere Aura verbindet ...

Nachtrag

Den hätte ich glatt gewählt.

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Mittwoch, März 12, 2008

Penis Enlargement Factor

Der Penis Enlargement Factor, kurz PEF genannt, definiert sich wie folgt:

Die Grösse eines Fahrzeugs ist umgekehrt proportional zur Länge des besten Stücks des Besitzers.

Als zusätzliche Illustration sei euch folgender Witz, der mir vor einigen Tagen von König Chlodwig zugemailt wurde, erzählt:

Es isch e mau e Haas unes Ross ufemnä Burehof gsi. Dä Haas u z Ross si ängi Fründä. Eines Tages si die zwöi i Waud ga spazierä. Da gheit z Ross ines Moorloch u chunnt nümä säuber usä.

Dr Haas überleit waser chönnt mache u geit schliesslech zum Burehof zrügg. Aber der Buur isch grad ufem Fäud u der Traktor isch o wäg. Da gseht der Haas ä BMW stah. Er chlaut das Outo unes Seili, macht e Schlinge u zieht so z Ross usem Moorloch.

Amne angere Tag wo die zwöi wieder si ga spazierä gheit der Haas ines Loch vou Dräck. Er cha nüm säuber usä. Da geit z Ross zum Burehof zrügg u wott o der BMW zu Hiuf näh. Aber äs passt nid i Chare inä!! Ds Ross het e angeri Idee. Es isch über ds Dräcklock gstangä, het sini ganzi Männlechkeit usgfahrä, so das sich der Haas dran het chönnä usäzieh.

U d'Moral vor Gschicht

Wär öppis rächts ide Hose het brucht ke BMW fürnes Häsli a Land z zieh!

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Dienstag, März 11, 2008

Danke, SBB!

GA Junior für Studierende 25-30 Jahre*.

Bist du zwischen 25 und 30 Jahre jung und studierst an einer Schweizer Universität oder einer BBT-annerkannten Fachhochschule? Dann ist das GA Junior für Studierende für die 1. oder die 2. Klasse das Richtige für dich.

Preise CHF
2. Klasse 2'250.–
1. Klasse 3'600.–

Quelle: Abos » GA Junior

Der Entscheid ist gefallen: Ab 1. April 2008 bin ich neu mit GA unterwegs. Dieses ersetzt mein demnächst ablaufendes Halbtax-Abonnement, mein Libero-Abi und meine Mehrfahrtenkarten von Flamatt nach Fribourg.

(Bisheriger Preis für einen Über-26-Jährigen: 3'100.–)

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Donnerstag, Januar 31, 2008

SBB-Zugpositionen online verfolgen

Zuerst gab es wurde ich auf das Google Maps Mash-Up aufmerksam, das mit Radardaten gefüttert wurde und so die Flüge im Schweizerischen Luftraum anzeigte ...

radar.zhaw.ch

... doch dasselbe gibt es jetzt auch schon lange für unsere geliebte SBB:

www.swisstrains.ch

Die Daten stammen von einer mehr oder weniger offiziellen SBB-Web-Site - ich wusste gar nicht, dass die SBB derart "Open Sourcig" sind ...

prosurf.sbb.ch

Isch äbe scho geil!

Dank: Kollege Kure.

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Mittwoch, Januar 09, 2008

Bleifüsse zahlen spätestens an der Tankstelle

Several studies show about a 12 percent reduction in gas consumption for those who slow from 75 [120km/h] mph to 60 [96km/h] mph.

Quelle: Slow down — to save both fuel and money

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Montag, Dezember 24, 2007

Mit GPS abgeriegelte Autos

We know that the Nissan GT-R's ECU wizardry is impressive, but in Japan the GT-R has a speed limiter set at 180KM(111mph) and automatically releases when you enter a domestic circuit.

Quelle: Nissan GT-R Disable The Speed Limiter Via GPS

Der Autohersteller Nissan beschreitet mit seinem GT-R neue Wege, was die Abriegelung des Fahrzeuges betrifft. Mittels eines GPS-Empfängers wird die Höchstgeschwindigkeit des Bolidens in Japan auf 180 Stundenkilometer festgesetzt. Begibt sich der Fahrer auf einen Rennparcours, wird die Limitierung deaktiviert.

Zukunftsszenario?

Bevormundung des freien Bürgers? Sollte dieses Beispiel Schule machen und sich GPS als Standardausstattung von PKWs durchsetzen, steht einer landesweiten Einführung nichts mehr entgegen.

Würden die Fahrzeuge in einem ersten Schritt schweizweit auf 120km/h abgeriegelt, könnte man zu einem späteren Zeitpunkt die Limitierung an die gerade befahrene Strasse anpassen (dazu müsste aber die Genauigkeit der satellitengenauen Positionierung verbessert werden - man stelle sich vor, dass das Auto sich mitten auf der Autobahn von 120km/h auf 50km/h herunterregulieren würde). Wunschtraum für Strassenopfer-Gesellschaften und Vision Zero-Beamten, orwellianischer Alptraum für freiheitsliebenden Schweizer.

Ein grosses Problem ist hier aber die Aktualisierung der Daten - irgendwie müsste der Datenspeicher der Abriegelung ja an die neuen Umstände angepasst werden können. Update à la WindowsUpdate per GSM? Ethernet-Anschluss am Auto? WLAN? DVD? Wie auch immer, auf die Schnelligkeit und Effektivität der ersten Hacks bin ich schon jetzt gespannt ...

Der Markt entwickelt sich mit grossen Schritten in diese Richtung - als Beispiel sei das deutsche Maut-System genannt (momentan erst für Lastwagen Pflicht - doch die Technik liesse sich ohne weiteres auch für PKWs einsetzen). Auch gibt es in Grossbritannien eine erste Autoversicherungsgesellschaft, die einen Fahrtenschreiber benutzt, um risikogerechte Prämien anbieten zu können (Motto: Unser Kunde hat uns nichts zu verheimlichen). Selbstverständlich könnten die im Fahrtenschreiber gespeicherten Informationen auch bei einem Unfall von Nutzen sein. Und irgendwann einmal werden die Politiker der Polizei zwangsläufig auch die Nutzung der gesammelten Maut-Daten zur Verbrechensaufklärung erlauben. Schöne, neue Welt!

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Mittwoch, Dezember 12, 2007

Definiere Stau

Built to cope with 20,000 vehicles daily and now carrying nine times that number, it's a clear demonstration that congestion isn't a function of "not enough road", but one of "too much traffic".

Quelle: Spend on public transport, not an M74 ext

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Donnerstag, November 29, 2007

I-405


worst traffic ever
Originally uploaded by Malingering

Wer sich als LA-Kenner outen will, erwähnt einfach beiläufig mal die "405" (four-o-five), die Autobahn, die mitten durch die Stadt führt. Bei uns etwa so das Äquivalent zu A1 respektive Zürich-Weststrasse.

Als ich letzten Januar am Abend in LAX ankam und mit dem Mietwagen Richtung Venice bretterte, wurde mir vom National-Wachmann die Route über die 405 empfohlen. Ha, wird der sich ins Fäustchen gelacht haben, einen ahnungslosen Touristen in die Autobahnhölle schlechthin geschickt zu haben.

Als ich nach etwa zwei Stunden Autofahrt völlig erschöpft bei Raffi in Venice ankam und ihm vom fürchterlichsten je erlebten Stau (beidseitig je vier Spuren, alle voll, notabene!) erzählte, konnte auch er das Lachen nicht verkneifen. Und rief gleich den Kanadier hinzu, der sich ebenfalls köstlich amüsierte. "Bumper-to-bumper" - Stossstange-an-Stossstange, fragte er mich, was ich nur bestätigen konnte.

Merke: Die 405 nimmt man nur, wenn es nicht anders geht. Und schon gar nicht zur Rush-Hour.

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Donnerstag, November 22, 2007

Gratis-Parkplätze versteigern!

Alle Gratis-Parkplätze auf öffentlichem Grund sollen aus Basel verschwinden. Als Novum wird eine Jahresparkkarte eingeführt, mit der auch Auswärtige ihr Auto in der blauen Zone abstellen können.

Quelle: Basel schafft Parkkarte für Pendler

Wunderbar! Ich würde aber noch einen draufsetzen und eine Auktion veranstalten. Die begehrten Karten gehen an den Meistbietenden weg.

Lassen wir den Markt spielen! Schliesslich handelt es sich bei Parkplätzen um ein knappes Gut.

Wer nicht mitbieten kann/will, reist künftig mit dem öffentlichen Verkehr an. Und merkt, wie angenehm (und günstig) das Pendeln eigentlich ist.

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Dienstag, Oktober 02, 2007

Heute Abend arte schauen!

[...] Die Dokumentation geht der Frage nach, welche Alternativen zum Erdöl für den Autoantrieb in Frage kommen und ob diese sauberen Energiequellen für den weltweit erreichten Grad an Mobilität ausreichen.

Quelle: Kollaps der Mobilität?

Dank: Kure

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Montag, Juli 30, 2007

Auch Stockholm macht jetzt Road-Pricing

Im großangelegten Feldversuch stellte sich heraus, dass der überlastete Verkehr in der Schären-Stadt mit der Maut um 20 Prozent zurückgeht, während die Nutzung des Nahverkehrs um 8 Prozent ansteigt: Auf die Maut reagierten die auswärtigen Pendler mit der Bildung von Fahrgemeinschaften.

"Umweltautos" (mit Bioethanol-, Biogas- oder Stromantrieb), die in Schweden beim Kauf mit 1000 Euro Staatsprämie bezuschusst werden, sind auf 5 Jahre von der Maut befreit. Sie machen inzwischen 15 Prozent aller schwedischen Neuwagen aus.

Quelle: City-Maut in Stockholm, Ablehnung in Deutschland

Solche Worte müssten auch die Herzen von Ökonomen (und Ordnungspolitikern?) höher schlagen lassen: Einerseits verringert man durch weniger Fahrzeuge die Zeit im Stau (mehr Freizeit, mehr Konsum), andererseits wird der Rohstoff Erdöl effizienter eingesetzt. Von der Schonung der Atemluft wollen wir gar nicht erst reden ...

Nicht in der Schweiz

Einerseits, weil dazu die gesetzlichen Grundlagen fehlen, andererseits, weil sich bürgerliche Politikern in dieser Angelegenheit für die armen, armen Wenigverdienenden einsetzen werden, die plötzlich nicht mehr mit dem Auto in die Stadt fahren dürfen ...

David Begg, a former chairman of the Commission for Integrated Transport, a government advisory body, says people in the poorest 25 per cent of the population are four times as likely as the average person to rely on public transport, and hence benefit from road-user charging. The rural poor, meanwhile, suffer from the present system's high fuel duty levels.

"The people who are probably discriminated against most by the current system of motoring taxation are the rural poor," Professor Begg says. "They very often have no alternative but to drive cars and they often drive them greater distances."

Quelle: Experts challenge widespread public hostility to road charging

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Sonntag, Juli 01, 2007

Der längste Weg (Steffisburg - Landoltstrasse)


Steffisburg - Bern (detour)
Originally uploaded by emeidi

Gestern durfte ich die exzellenten Orientierungskünste eines nicht näher genannten Fahrers miterleben. Der Auftrag für den "cab driver" lautete:

  • Start: Glockentalstrasse 50, 3612 Steffisburg
  • Ziel: Landoltstrasse 29, 3007 Bern

Leider schien ich (sowie das zum damaligen Zeitpunkt nicht abkömmliche Google Maps) der einzige Fahrzeuginsasse gewesen zu sein, der den direktesten Weg kannte:

Google Maps - Steffisburg zu Landoltstrasse


Bern-Ostring - Landoltstrasse
Originally uploaded by emeidi

Als ich die Unkenntnis der Bande (leider erst) bemerkte, nachdem die Autobahnausfahrt Bern-Ostring unbenutzt passiert wurde, war es natürlich schon zu spät. Zuerst schob man den Navigationsfehler auf die Beifahrerin ab, die an besagte Adresse transportiert werden wollte, aber nicht wusste, wie man am schnellsten dorthin gelangt, danach fügte man noch das Argument ein, dass der Bahnhofsplatz ja derzeit umgebaut werde.

Bei dieser Aussage begann ich stark an den Routen-Kenntnissen meines Fahrers zu zweifeln - wieso zum Teufel will man vom Ostring über den Bahnhof "ga chehre", um an die Landoltstrasse zu gelangen?! Wer auf nebenstehendem Bild die Route den Bahnhof schneiden sieht, soll mir bitte Bescheid geben. Ich kann auch bei bester Anstrengung nicht erkennen, wo dies der Fall wäre.

Fazit

  • Route 1 28,9 km – ca. 24 Minuten
  • Route 2 36,8 km – ca. 30 Minuten

Natürlich kann man argumentieren, dass diese sechs Minuten nicht der Rede wert waren. Das Problem ist nur: Es dauerte nicht zusätzliche sechs Minuten, bis wir am Ziel angelangten. Unterwegs wurden meine navigatorischen Fähigkeiten in Frage gestellt, weshalb ich mich dazu entschied, lieber nichts mehr zu sagen. Das Fahrzeug fuhr so orientierungslos durch die Innenstadt - ein Wunder, dass wir (unterstützt mit kleinen Brummgeräuschen von mir) das Ziel schlussendlich doch noch fanden.

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Montag, Juni 11, 2007

Finnen kriminalisieren Autofahrer auf's Deftigste!

Sowas sollte verboten gehören - wieder einer dieser bösen, bösen Angriffe auf die letzte der individuellen Freiheiten: Das gutbürgerliche Rasen.

[...] But this road wasn't empty; a radar-equipped police car was clocking his speed. The officer pulled over Mr. Rytsola's car and issued him a speeding ticket for driving 43 miles an hour in a 25-mile-an-hour zone. The fine: $71,400.

The staggering sum was no mistake. In Finland, traffic fines generally are based on two factors: the severity of the offense and the driver's income. The concept has been embedded in Finnish law for decades: When it comes to crime, the wealthy should suffer as much as the poor. [...] "This is a Nordic tradition," says Erkki Wuoma, special planning adviser at the Ministry of Interior. "We have progressive taxation and progressive punishments. So the more you earn, the more you pay."

Quelle: Finnish Drivers Don't Mind Sliding Scale, But Instant Calculation Gets Low Marks

Aus meiner Sicht gibt es an einer Busse nach Einkommen nichts einzuwenden. Wie überall gilt auch hier: Die Gesetze sind bekannt, wer sich nicht daran halten will, kann a) das Land verlassen, b) die Gesetze mittels einer Initiative ändern lassen (vorausgesetzt, er findet die nötige Unterstützung) oder c) auf's Autofahren verzichten. Noch Fragen?

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Freitag, Juni 01, 2007

Langsamer fahren, viel Geld sparen

Zufälligerweise einmal bei Leu.fm vorbeigeklickt, und was sehe ich da?

“Seit die Spritpreise so hoch sind, fahre ich auf der Autobahn nur noch 100 Kmh, und schalte den Tempomat ein. ”
- S.Lehmann, Steffisburg auf Blick Online

(Und jetzt wissen wir wer diesen Scheissstau immer verursacht)

Quelle: Leu.fm

Ähm, Leu(mund) - ich bin auch so ein "Schleicher"! Und das zu gutem Grund:

bei 90 km/h7.3 Liter/100 km
bei 120 km/h8.9 Liter/100 km

Quelle: Audi 90 Quattro 20V

Hinweis: Weil sich über Google gerade nichts besseres finden liess, habe ich hier halt die Daten eines Audi Quattro-Motors notiert. Vielleicht nicht gerade die beste Wahl.

Dieser Fahrer würde - im unwahrscheinlichen Fall, dass er mit einem solchen Motor unter'm Arsch tatsächlich schleichen wollte - pro 100km 1.6 Liter Sprit sparen. Bei den heutigen Preisen (1.80 SFr./l) sind das 2.88 SFr. oder 144 SFr. im Jahr, wenn man wie ich so gegen 5'000km fährt. Damit zahle ich mehr als drei Parkbussen pro Jahr *smile*

Das obligatorische Sternchen

Natürlich vorausgesetzt, ich fahre immer schön brav konstant 90 Stundenkilometer, ohne Abbremsen und ohne Beschleunigen. Wer momentan mit einem Prius im (bernischen) Stadtverkehr unterwegs ist, wird noch viel, viel mehr Geld sparen, weil beim nervtötenden Stop-and-Go-Verkehr der Elektromotor zum Zuge kommt.

Sonstige Rechnereien

Mein alter Herr hat schon diverse Male erwähnt, dass der Energieverbrauch im Quadrat ansteige (stünde wohl irgendwo in meinen Unterlagen aus dem gymnasialen Physikunterricht). Ich habe das bisher zur Kenntnis genommen, aber noch nie überprüft. Aus den obigen Zahlen lässt sich ein solcher Zusammenhang jedenfalls nicht ablesen:

Die Geschwindigkeit wird um 33 Prozent gesteigert, während der Benzinverbrauch "nur" um 21 Prozent steigt.

Wahrscheinlich ist der Vergleich aber sowieso nicht ganz koscher, weil man die Beschleunigungsleistung von 90 auf 120km/h ausblendet. Auch kann man sich fragen, inwiefern die Verbrauchswerte der Autohersteller der tatsächlichen Realität entsprechen.

Die Diskussion ist eröffnet - ich kann durchaus komplett falsch liegen.

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Dienstag, Mai 01, 2007

Uebermotorisiert

In der Schweiz gibt ein Auto pro gefahrenen Kilometer durchschnittlich 190 Gramm CO2 in die Luft ab; ein Kleinwagen 130 Gramm, ein Offroader 400 Gramm. "Der PW als Transportmittel ist häufig entfunktionalisiert", sagt Soltic, "er repräsentiert oft die Lebenseinstellung oder das Einkommen. In der Schweiz gibt es immer mehr Pick-Ups und Offroader." Kraftpakete, die vor allem in Städten wie Zürich absurd wirken, wenn sie allein dem Transport von Louis-Vuitton-Täschchen und Einkaufstüten dienen.

Im Agglomerations-Verkehr genügten sechs bis sieben PS, auf der Autobahn 25 bis 30 PS - aber die Autos, die 2006 in der Schweiz gekauft wurden, haben im Durchschnitt Motoren von 130 PS. "Nicht effizient", betont Boulouchos, "überdimensioniert, mit viel Leerlauf".

[...] Die Automobilindustrie wolle Geld verdienen, also produziert sie solche Geschosse - doch "wenn sie eines Tages nur noch mit sparsamen Autos Geld verdienen kann, wird sie sparsame Fahrzeuge bauen". Autos, wie sie Guzzella vorschweben. Autos, die zuerst den Spass am Fahren abschaffen und dann den Fahrer "entmündigen". Der Professor sieht keinen anderen Ausweg. In 50 Jahren wird die Welt doppelt so viel Energie brauchen wie heute. Deshalb müssen die Autos sparsamer gebaut werden. Vor allem leichter, aerodynamischer, mit schlankeren Reifen.

Quelle: GEO, 5/2007, "Sparsame Fahrzeuge sind die besten Ölquellen", S. 1-26.

Ich sehe die schmerzverzerrten Gesichter meiner autovernarrten Kollegen förmlich vor mir ... Mir würde eine solche Entwicklung kaum etwas ausmachen, da ich diese schon vorgeholt habe. Heisst es in der Autoindustrie auch bald: "Survival of the fittest?" (Man bemerkte Darwins spitzfindige Wahl des Begriffs "fittest", im Gegensatz zu "strongest")

Lernresistent

Eine gewisse Lernresistenz ist nicht zu verneinen. Aber sie können ja nichts dafür, bei dem miserablen Bildungssystem:

Shelby To Create Bigger Mustang With 725 HP?

Ein Kommentar auf Digg bringt es auf den Punkt:

725Hp! WoW! Now that's what I'm talking about ... more horse power in bumper to bumper traffic on 405 in LA ... you can really rev that engine loud!

Quelle: Shelby announces 725 HP "Super Snake" Mustang

Kleberli

Randal, jetzt hat die Stunde deines Mazdas geschlagen. Endlich habe ich passende Kläberlis gefunden:

Stopp-Offroader-Kleber

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