Mittwoch, November 25, 2009

Die Autozukunft hätte so rosig sein können ...

... und dann gehen zuerst die Autobauer konkurs, und später geht uns auch noch das Öl aus!

Der Film erinnert mich übrigens an die Szenen auf dem menschlichen Kreuzfahrtsraumschiff im Pixar-Streifen Wall-E. Ich weiss nicht, wie viele Zuschauer es bemerkt haben, aber wenn das keine subtile Persiflage auf das heutige (fette, naive) Amerika gewesen ist ...

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Montag, August 24, 2009

Samoaer fahren bald links

Samoa ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein Staat in den Alltag eingreifen kann und völlig neue wirtschaftliche Probleme schafft:

The main reason for Samoa's switch is that two of its biggest neighbors, Australia and New Zealand, drive on the left-hand side, whereas Samoa currently drives on the right, as in the U.S. By aligning with Australia and New Zealand, the prime minister says, it will be easier for poor Samoans to get cheap hand-me-down cars from the 170,000 or so Samoans who live in those two countries. It could also help more people escape tsunamis, says Mr. Tuilaepa.

Quelle: Shifting the Right of Way to the Left Leaves Some Samoans Feeling Wronged - WSJ.com

Ich hätte es halbwegs verstanden, wenn man sich dem weltweit überwiegenden Rechtsverkehr (66-72 %, je nachdem was man misst) angeschlossen hätte. Aber nein, man will es unbedingt den Briten nachmachen, die nach 1918 irgendwie nichts mehr auf die Reihe gekriegt haben. Selber schuld, wenn man sich von Verlierern beeinflussen lässt.

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Dienstag, August 18, 2009

Raser-Initiative geht zu wenig weit

Neben einer intensiven verkehrspsychologischen Therapie empfhielt Widmer begleitende Massnahmen wie eine Null-Promille-Lösung für Neufahrer, intensivere Kontrollen an neuralgischen Punkten oder Fahrtenschreiber für Raser, die wieder autofahren dürfen.

Quelle: Die Raser-Initiative kommt (Schweiz, NZZ Online)

Ist ja logisch, dass der Verkehrspsychologe seinem Berufsstand mehr Arbeit zuschanzen möchte. Aus meiner Sicht kann man die Therapie aber aus dem Massnahmenkatalog streichen. Harte Strafen, Null-Promille für Neufahrer unterstütze ich sofort. Ein Schwerpunkt sollte aber auf Kontrollen gelegt werden. Und Fahrtenschreiber - die Kosten für den Einbau trägt selbstverständlich der Raser. Der Entzug des Führerscheins ist aus meiner Sicht weiterhin ein probates Mittel, obwohl man so nie ausschliessen kann, dass der notorische Raser halt auch ohne Schein unterwegs ist.

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Samstag, August 08, 2009

Sommerferien 1958

So geil, diese Story :-)

“We have anti-cruelty laws in this state,” the cop told Dad.

Quelle: Vacation 58

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Dienstag, Juni 23, 2009

iPhone 3G S und JVC Autoradios (oder: JVC Schweiz hat keine Ahnung von ihren eigenen Produkten)

Mein brandneues iPhone 3G S kann nicht zusammen mit meinem Autoradio JVC KD-PDR51 betrieben werden. Obwohl auf dem iPhone beim Auswählen der iPod-Applikation der Hinweis "Accessory connected" erscheint, kann ich das iPhone mit der JVC-Headunit nicht bedienen. Auch wird das iPhone nicht mit Strom versorgt.

Was also liegt näher, als per E-Mail beim Hersteller des Autoradios nachzufragen, was das Problem sein könnte? Obwohl die Antwort innert 36 Stunden eintrudelte (Respekt, ich hatte eigentlich auf Lebzeiten gar keine Antwort erwartet), befriedigte sie weder bezüglich der Rechtschreibung noch bezüglich der Kernaussagen:

Guten Tag

Leider hatte das 3G schon immer Probleme mit der Bluetooth Kompatibilität mit anderen Geräten. Das 3G S ist leider so neu, dass hier noch gar keine Tests vorliegen. Die Vermutung liegt aber nahe, dass es sich um das Gleiche Problem handelt wie beim 3G, und dafür muss die Lösung von Apple kommen.

Mit freundlichen Grüßen JVC Support

Quelle: Mail von multimedia@jvc.ch vom 23. Juni 2009, 15:07 Uhr

Verdattert sah ich die Antwort an ... und sprach in Gedanken wie der italienische Nachbar aus der TV-Werbung: "aberrr ich 'abe gar gain Auto!" Liebes Support-Team, mein Autoradio hat gar kein Bluetooth! Ich verbinde das iPhone per mitgeliefertem Kabel mit dem Gerät. Wieso kennt der JVC-Support die Ausstattung seiner eigenen Geräte nicht?!

Der Konsument ist hier auf jeden Fall wieder im klassischen Interoperabilitäts-Dilemma gefangen: Hersteller A gibt Hersteller B die Schuld, weshalb zwei Geräte nicht miteinander funktionieren - wobei ich noch hinzufügen möchte, dass es zusätzlich bedauerlich ist, dass der angefragte Hersteller mit Informationen geizt.

Fazit: Der Gelackmeierte ist wie üblich der Kunde.

WWW zu HIlfe

Taucht man in die weiten des WWW ein und googlet nach Problemen zwischen iPhone und JVC-Head Units finden sich so einige Links. Am Aufschlussreichsten ist sicherlich die Kompatibilitätsliste für iPods/iPhones (PDF) von JVC Japan. Dort steht niederschmetternd:

JVC Car Head Units which were designed before 2009 are not made to work with iPhone

Schade.

Nach dem ich mich durch hunderte Forenbeiträge durchgelesen habe, weiss ich nun zumindest auch, wieso das iPhone auch nicht mit Strom geladen wird:

[...] 3G iPhone doesn't work with existing iPod/iPhone docking devices. Apple didn't tell folks prior to the iPhone 3G release (including those in the "Made for iPod" program, my sources say) that they were disabling the ability for the iPhone to be charged using the 12V Firewire (on pins 19 & 20 of the Apple connector). Many accessories rely on this for powering the iPod/iPhone. To be fair, Apple has been pushing USB for some time, with some warnings to inside folks.

Quelle: iPhone 3G Firewire Charging Adapter

Super Jungs. War es wirklich so aufwändig, die UBS-Pins auch mit Strom zu belegen?!

Wie weiter?

Derzeit überlege ich mir, mein Autoradio durch einen JVC KD-R601 zu ersetzen. Obwohl die Vernunft gegen die weitere Unterstützung dieses Herstellers spricht, muss ich wohl zu einem anderen JVC-Gerät greifen, um den Anschluss ans Auto nicht komplett neu verkabeln zu lassen. Nachteil: Ich muss das iPhone bei diesem Gerät mittels eines USB-Kabels an der Front anschliessen. Vorteil: Anscheinend ist es endlich möglich, die Musikwiedergabe über das iPhone zu steuern. Die Steuerung eines iPods über die derzeit in meinem Auto verbauten JVC Head Unit ist einer der grössten Usability-Alpträume seit Anbeginn der Menschheit.

Alternative: Ich lasse das mit dem Abspielen von Musik von meinem iPhone sein, kaufe mir einen Adapter von CableJive, mit welchem ich wenigstens das iPhone im Auto aufladen kann. Nachteil: Ich muss dann entweder wieder MP3-CDs brennen oder Radio hören, um mich gleichzeitig mit Musik zu beschallen.

PS: Und wehe - niemand soll mir den Kauf eines Linux-Mobiltelefons empfehlen ...

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Sonntag, Juni 07, 2009

USA ein unwirtlicher Platz für Eisenbahnen?

We always hear that trains can’t survive in this country without public subsidy. That may be true. But you can say the same thing about the big banks, can’t you?

[...] Meanwhile, the railroad tracks themselves are a mess. Again, highways are publically funded, railroads aren’t.

Quelle: Investing in the Transportation System of the Future :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

Do you think maybe GM could retool and start building passenger trains? Sure, GM knows nothing about building railcars. Well, it didn’t know anything about building tanks in World War II, either, and GM learned that pretty quickly.

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Samstag, Mai 02, 2009

Moussi fordert sanftere Blitzkästen bei Rotlichtern

In Switzerland, the city of Zurich would be in a world full of hurt if this happened since they're the record holders when it comes to bolster the city finances by 'enforcing' traffic regulations while being on soft on violent crime or real traffic criminality like prosecuting all those who burn red lights by installing pure red light cameras (with the same system as the Austrains for indicating that the red is going to turn red - flashing the yellow light 4 times before it's red in order to avoid having many rear-end collisions).

Quelle: The living proof that speed cameras exist just to fleece motorists | Snoop InfoSystems

Gute Idee, René! Dasselbe könnte man auch für Steuerhinterzieher, risiko- und bonigeile Banker und kriminelle Ausländer einführen: Zur Vorwarnung vier mal orange blinken - erst danach knallts! Gerade du als Nulltoleranzler solltest doch Ampeln fordern, die in einer Hunderstelsekunde von grün auf rot schalten. Wer nicht fähig ist, Kreuzungen mit der nötigen Vorsicht zu überqueren, wird bestraft und aus dem "Verkehr" gezogen ...

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Donnerstag, April 30, 2009

Who watches the watchers?

President Obama's pick to head the National Highway Traffic Safety Administration raises a few red flags. If confirmed by the Senate, Chuck Hurley, CEO of Mothers Against Drunk Driving, will drive motorists over the cliff with regulation.

It would be like to have a bunch of ultra-greenie climate warming preachers regulate the US enery industry, or a homosexual catholic pope.

Quelle: If this gets through, the inmates will rule the asylum | Snoop InfoSystems

Gäu, René, viel besser setzt man einen Raser an die Spitze des ASTRA oder Banker an die Spitze der Banken ... viel besser scheint es ja nicht rauszukommen ...

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Dienstag, April 28, 2009

Die Schwellenländer haben ein anderes Verhältnis zum Erdöl

So what we are faced with here are two very different topographies, of oil demand. In the West the individual remains very exposed, very leveraged to oil in a kind of vertical structure. Changes in the price of oil, especially above 100 dollars a barrel, exert tremendous pressure on his lifestyle. But in the developing world, the topography of oil use is flatter. The new Tata car, which I only use as a recent example of the kind of organic response Asia has made in motorized transport, will likely get 60 miles to the gallon. Does it really matter if petrol is 4.00 USD or 8.00 USD per gallon, if you have raised your lifestyle enough to commute 4-5 miles a day by car? No, it does not.

Quelle: The Restructuring of Global Oil Demand | Gregor.us

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Samstag, April 11, 2009

Randals Verschrottungs-Alpträume unbegründet

Endlich habe ich den ultimativen Beweis, dass Importeure und Garagisten nichts an die deutsche Verschrottungsprämie bezahlen müssen:

Tatsächlich ist die Bandbreite groß: Während die Autos mancherorts 15 Jahre alt sein müssen, können in anderen Ländern sogar Neuwagen verschrottet werden. Und nicht überall kommt wie in Deutschland allein der Staat für die Prämie auf.

Quelle: Wie die Welt abwrackt

Randal hatte letzte Woche behauptet, dass die Prämie teils vom Staat, teils von der Privatindustrie getragen werde. Tue nid ging lüge! Da ich ihn bereits lange kenne, habe ich ein Sensorium dafür entwickelt, wann seine Aussagen nicht für bare Münzen genommen werden dürfen - wie auch in diesem Fall.

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Donnerstag, April 02, 2009

Das verfassungsmässige Recht auf Auto

But why shouldn't the feds be in the car business? It's right there in the U.S. Constitution, isn't it? The "Car Clause," as Byron King calls it: every American will have the "right to life, liberty and a four- door sedan." Heck, it's in the preamble too: "When in the course of human events, it becomes necessary to take over the automobile industry..."

Quelle: Cars Could be Designed by Congress

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Montag, Januar 19, 2009

Fast ins Auge gegangen

Rob and Jeff Kolodjay were scheduled to fly on Spirit Airlines to a golf vacation with four other friends on Thursday out of LaGuardia in New York City. Their flight got cancelled, and they were rebooked on to US Airways flight 1549.

Quelle: Spirit Airlines: Spirit Airlines Tries To Charge Cancellation Fees On Passengers It Put On Flight 1549

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Mittwoch, Januar 14, 2009

Mehr Wettbewerb im Schweizerischen Verkehr?

Den totalen Systemwechsel propagierte der Freiburger Ökonomieprofessor Reiner Eichenberger. Er möchte das Verursacherprinzip rigoros sowohl beim öffentlichen wie privaten Verkehr angewendet sehen. Autofahrer hätten nicht nur – erfasst durch ein elektronisches «Road Pricing»-System – ihre persönlichen Verkehrskosten, sondern auch die – notabene auf umstrittener Berechnungsgrundlage stehenden – externen Kosten für Umwelt, Unfälle und Staus zu tragen. Im Gegenzug will Eichenberger dem öffentlichen Verkehr alle Subventionen streichen lassen und ausschliesslich die Kunden zur Kasse beten. Damit könnten die Staatsbudgets um 18 Milliarden Franken entlastet und mehr Wettbewerb zwischen den Verkehrsträgern geschaffen werden.

Quelle: Verursacherprinzip statt Steuern und Subventionen (Schweiz, NZZ Online)

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Samstag, Dezember 27, 2008

Der Elektro-Volkswagen 2010 ist eine Illusion - wirklich?

wir dürfen dem Verbraucher nicht den Eindruck vermitteln, dass es 2010 ein Elektroauto gibt, das bezahlbar wäre und den heutigen Fahranforderungen entspricht

Quelle: Autokrise: Bosch kritisiert Hype um Elektroautos - manager-magazin.de

Zwei Seelen leben in meiner Brust: Ich bin - ebenso wie Bosch - skeptisch, dass die technologische Entwicklung innert ein, zwei Jahren den Elektro-Volkswagen bringt. Wider die Technikgläubigkeit, die den Homo Sapiens im 21. Jahrhundert von allen derzeit bekannten Problemen erlösen wird (und falls unerwarteterweise doch unzählige unintended consequences zu lösen wären)

Andererseits rebelliert die zweite Seele, die mit scharfer Zunge bemerkt: "Nun, Bosch, wenn ihr das nicht hinkriegt schafft es halt ein fähigerer Mitbewerber (bspw. ein Startup) - das ist Marktwirtschaft!". Als Historiker erinnere ich mich bei "Das ist unmöglich!"-Aussagen an John F. Kennedy, der 1962 in einer euphorischen Rede behauptete:

"We choose to go to the moon. We choose to go to the moon in this decade and do the other things, not because they are easy, but because they are hard, because that goal will serve to organize and measure the best of our energies and skills, because that challenge is one that we are willing to accept, one we are unwilling to postpone, and one which we intend to win, and the others, too."

Quelle:

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Sonntag, Dezember 14, 2008

Mousseman und die Verkehrsregelverletzungen nach Ethnien

Wenn man weiss, dass wir einen Ausländeranteil von nur 20% haben, ist dieser Wert schon erstaunlich, da mit Garantie sehr viele dieser 'Schweizer' in den 47% auch den Ethnien angehören, die in dieser Statistik als Ausländer klassifiziert sind. Ehrlicher wäre, nebst der Nationalität auch noch die Ethnie aufzuzeichnen. Dann würde aber vermutlich die Statistik 'verfälscht', da man plötzlich einen Ausländerüberhang hätte, der indiziert, dass wir uns das Raserproblem grossteils importiert haben.

Quelle: Unser Problem mit ausländischen Verkehrsdelinquenten | Snoop InfoSystems

Tolle Idee, Rene! Hatten wir zwar vor siebzig Jahren schon alles einmal, aber die Gesellschaft vergisst eben schnell. Wenn deiner Meinung nach auch die "Ethnie" erfasst werden sollte, wieso nicht auch gleich die Religion? Bin gespannt, wie viele Juden Unfälle bauen und ob dabei eine signifikante statistische Korrelation besteht ... Deren Fahrzeuge könnte man dann ja entsprechend Kennzeichnen, damit wir korrekt fahrenden Schweizer Eidgenossen den entsprechenden Sicherheitsabstand einhalten und im Parking die Nummer des Nachbars notieren können - nur so für den Fall der Fälle.

Braunes Gedankenkgut. Pfui. Denn selbst wenn wir nun entsprechend aufgeschlüsselte Statistiken hätten - was würde diese zur Verkehrssicherheit beitragen? Viel eher wäre ich auf konkrete Lösungsvorschläge Moussemans gespannt (im Artikel kurz angetönt: "Falschfahrer ausweisen". Aha). Fahrverbot für ganze Ethnien? Einbau von Black Boxes mit GPS-Überwachungsgeräten? Selbstverständlich nur zum Selbstschutz der Fahrer (ohne irgendwelchen sonstigen Hintergedanken). Dass ich nicht lache ...

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Montag, Dezember 01, 2008

In 30 Stunden zum Neuwagen

In 1995, a GM car took 46 hours to make, Chrysler 43 and Toyota 29.4. By 2006, according to Harbour Consulting, GM had moved it to 32.4 hours per vehicle and Chrysler 32.9. Toyota stayed at 29.9.

Quelle: America's Other Auto Industry - WSJ.com

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Montag, Dezember 01, 2008

Ausländische Automarken: Made in the USA

These are the 12 "foreign," or so-called transplant, producers making cars across America's South and Midwest. Toyota, BMW, Kia and others now make 54% of the cars Americans buy. The internationals also employ some 113,000 Americans, compared with 239,000 at U.S.-owned carmakers, and several times that number indirectly.

Quelle: America's Other Auto Industry - WSJ.com

Das Wallstreet Journal greift auf, was ich bereits letzten Donnerstag hier unter Beschränktheit der US-Amerikaner verlautet habe: Neben den "Big [Ultra-Fat] Three" gibt es verdammt nochmal Autohersteller, die die Krise zwar auch spüren, aber keinen Penny vom Staat verlangen.

Käme der Bailout von Ford, Chrysler und General Motors, würde die freie Marktwirtschaft mit Stahlkappen getreten: Die ausländischen Konkurrenten stehen bereit, die Marktanteile der drei Grossen zu übernehmen. Bush (oder Obama?) werden sich wohl aber eine Wettbewerbsverzerrung sondergleichen erlauben. Belohne die unfähigen Unternehmen, lasse die Fähigen dafür bezahlen ...

To put it concisely, the transplants operate under conditions imposed by the free market. Detroit lives on Fantasy Island.

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Mittwoch, Oktober 29, 2008

Jetzt werden die USA auch noch zum Autobauer ...

Two companies that can't sell their cars asks the US Gov't for $10 B (taxpayer dollars) to merge into an even bigger company that can't sell cars.

Quelle: Two companies that can't sell their cars asks the US Gov't for $10 B (taxpayer dollars) to merge into an even bigger company that can't sell cars. : business

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Mittwoch, Oktober 22, 2008

Auto und Verstand

Bei Autos scheint die männliche Ratio auszusetzen.

Quelle: FTD.de - Das Kapital: Die Autospekulanten - Marktberichte Aktien

Äuä ... da ist die FTD aber sehr gmerkig!

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Dienstag, Oktober 21, 2008

Fahrschüler: Durchfall-Gerücht

Dieses "Gerücht" gab es schon 1999, als ich meine Autoprüfung mit Ach und Krach erfolgreich absolvierte:

Man hört es immer wieder: Ende Monat sei es aus statistischen Gründen zuweilen aussichtslos, die Autofahrprüfung zu bestehen. Müssen Experten tatsächlich einen bestimmten Prozentsatz ihrer Prüflinge durchfallen lassen?

Quelle: Bern: Lassen Experten Fahrschüler absichtlich durchfallen? - Region - bernerzeitung.ch

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Mittwoch, Oktober 15, 2008

Haider: Die Verschwörungstheorien spriessen

Verletzungen dieser Art sind bei den Insassen eines solchen Fahrzeugs normalerweise eher bei Unfällen der »Lady Di-Klasse« zu erwarten: Mit 180 bis 200 Stundenkilometern ungebremst gegen einen Betonpfeiler. Fahrzeuge wie der Phaeton sind für hohe Geschwindigkeiten (Höchstgeschwindigkeit des Haider-Phaeton: 239 km/h) und raue Umgebungen wie Autobahnleitplanken oder gar Brückenpfeiler gebaut. Selbst da sollen sie dem Fahrer noch eine gewisse Überlebenschance bieten.

Die Umgebung, in der der Haider-Phaeton zermatscht wurde, wirkt dagegen harmlos. Weit und breit nur »weiche Ziele«: Büsche, Gartenzäune, Vorgärten – zu den Wänden der Einfamilienhäuser ist der Phaeton gar nicht durchgedrungen.

Quelle: Beobachtungen am Unfallort von Jörg H. - Kopp Verlag

Fakt bleibt: Haider fuhr doppelt so schnell als signalisiert. Morgens um 1 Uhr in der früh. Selbst in einem brandneuen VW Phaeton möchte ich (nach Sekundenschlaf?) mit über 140km/h nicht ins Trudeln kommen ...

Abgesehen davon: Mir ist eigentlich egal, ob der Unfall schlussendlich durch Fremdeinwirken oder Selbstverschulden verursacht wurde - das ist eine innerösterreichische Angelegenheit.

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Mittwoch, Oktober 08, 2008

Wieso wird das Westside in Brünnen kein Flop?

Mussi poltert (wie üblich):

Wieso wird das Westside in Brünnen ein Flop?

Die Anzahl der Parkplätze ist beschränkt. Wer will dorthin, wenn er es nicht mit dem Auto kann?

Quelle: Wieso wird das Westside in Brünnen ein Flop? | Snoop InfoSystems

Einspruch! Das Westside wird keinen Flop, weil es sich nicht um eine normale Shopping-Meile handelt wie bspw. ...

  • Wankdorf
  • Lyssach
  • Shoppyland

Viel eher lädt das Westside dazu ein, dort Zeit - besser: Freizeit - zu verbringen. Und zwar im hauseigenen Schwimmbad, der Wellness-Zone mit Massage und Saunas oder aber dem Kino (und, weil ich gerade von einem Hungergefühl genötigt werde: Einer Ramen-Bar!). Einzig vermisse ich derzeit noch einen angesagten Club à la Wankdorf Club vor Ort - dann wäre der Pilgerort perfekt.

Zurück zum Thema: Grossmärkte wie Carrefour, Media Markt, IKEA etc. sucht man in Brünnen vergebens. Da ich aus Brünnen somit keine sperrigen Möbelstücke und Flachbildschirme mit nach Hause schleppen kann/muss, ist die geringe Zahl an Parkplätzen kein Kriterium.

Im Gegenteil, die Erschliessung mit Eisenbahn und Bus ist aus meiner Sicht sehr gelungen (im Gegensatz zu Bahn-Bus Lyssach oder dem RBS-bummligeren Schönbühl).

Zur Eröffnung morgen werde ich auf jeden Fall per Zug via Bern anreisen, um den verstopften Strassen zu umgehen. (Selbstverständlich kann es aber sein, dass ich in Zukunft dennoch hie und da mit dem Auto von Neuenegg via Niederwangen-Oberbottigen nach Brünnen vorstossen werde).

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Dienstag, August 05, 2008

Hybrid-Autos: Batterie ist Schlüsseltechnologie

Der amerikanische Zulieferer Cobasys kann die für den Wagen benötigten Nickel-Metallhydrid-Batterien nicht liefern - deshalb hat Daimler einen Rechtsstreit mit Cobasys begonnen.

Quelle: Hybrid-Geländewagen: Daimler verklagt Batterielieferanten - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

An diesen Auto-Batterien wird sich der Westen noch die Zähne ausbeissen. Eine lange Lebensdauer und eine grosse Speicherkapazität ist gefordert - mit gleichzeitig möglichst geringem Gewicht. Ah, und billig sollte der Klotz auch noch sein.

Mal schauen, ob die Ingenieure dies gebacken kriegen. Für Spekulanten ist der Fall klar: Batterie-Hersteller analysieren und danach gezielt investieren. Damit lässt sich in den nächsten Jahren ein Heidengeld verdienen.

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Montag, August 04, 2008

Pendlerpauschale: Ja, aber nur für Smarts

"Ich verstehe nicht, warum 15 Liter Spritverbrauch pro 100 Kilometer bei einem Geländewagen als Dienstkraftfahrzeug steuerlich abgesetzt werden können, wenn der Halter ein solches Auto für seine beruflichen Tätigkeiten nicht braucht"

Quelle: Kampf gegen Spritschlucker: Gabriel will Staatshilfen für Dienstwagen kürzen - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

Recht hat Sigmar!

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Mittwoch, Juli 09, 2008

350'000 GAs

Das ist neuer Rekord: 350 000 Menschen haben ein Generalabonnement und sind damit rundum mit öffentlichen Verkehrsmitteln mobil. Sie steigen in Züge, Postautos, Schiffe, Busse und Trams ein und fahren kreuz und quer durch die Schweiz.

Quelle: SBB: 350000. GA

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Sonntag, Juni 29, 2008

Fährt der Chinese erst mal Auto ...

Chinese demand growth is very real, it's very large, it's highly likely to continue for a number of years (when people finally reach the car affordability stage, they're not going to be stopped by the cost of fuel - not for a while anyway. The difference between no car and a car is so massive that the price of gas is a minor consideration

Quelle: The Oil Drum | Countdown to $200 oil: $140 oil and speculation

Auch wir ticken genau gleich - deshalb wird es wohl längerfristig zu einem Show-Down zwischen uns (dem Westen) und China kommen. Ich befürchte, dass die Chinesen dank unserer "Konsum-Entwicklungshilfe" (Stichwort: Made in China) der letzten 10-20 Jahre den längeren Schnauf haben werden:

erbärmlich, dass du dich so freuen kannst über den barrelpreis. und doch zahle ich lieber 3.-/liter benzin, als morgens in einen überfüllten drecks-sbb-zug zu sitzen.

Quelle: 140

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Mittwoch, Juni 18, 2008

Die Rennleitung erfindet neue Gebühren

Drivers caught speeding in this north Atlanta suburb soon will have to pay an extra $12 — to cover $4-a-gallon gas costs for the police officers who stop them.

Quelle: Speeders to pay extra for police fuel - USATODAY.com

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Donnerstag, Juni 12, 2008

Nach den Airlines und den spanischen LKWs: Die Frachtschiffe

Die "Colombo Express" beispielsweise, eines der weltgrößten Containerschiffe der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd, verbraucht bei einer Fahrt pro Tag rund 240 Tonnen Bunker, wie das Schweröl für Schiffe genannt wird. Beim derzeitigen Preis von rund 550 $ pro Tonne fallen täglich allein Treibstoffkosten von rund 130.000 $ an. Schippert die "Colombo Express" voll beladen von Hongkong nach Hamburg, muss Hapag-Lloyd für mehr als 3 Mio. $ tanken.

Quelle: FTD.de - Handel + Dienstleister - Die Folgen der Öl-Hausse (5) - Containerschiffe drosseln das Tempo - Seite 1 von 2

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Mittwoch, Juni 04, 2008

US-Autogeschichte wiederholt sich

Diese doofe Schlagzeile hätte genauso von 1973 sein können. Gelernt hat's der Yankee 1973 anscheinend doch nicht. Und die Befürchtung besteht, dass die Marketing- und BWL-Fuzzis der US-Autoindustrie auch in zwanzig Jahren wieder posaunen werden:

Die Verkäufe von Geländewagen sind massiv eingebrochen. Nun setzt die Autobranche der USA auf kleinere Fahrzeuge.

Quelle: Amerikaner lassen Benzinfresser stehen - Wirtschaft - Tages-Anzeiger

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Dienstag, Juni 03, 2008

Das Bärenparking ging die Aare runter

Im Windschatten der erfolglosen Initiativen auf Bundesebene gab es ja noch das Bärenparking, das die Innenstadt den Automobilisten von der anderen Seite her hätte erschliessen sollen (Zugegeben: Als gelegentlicher Autofahrer habe ich mich auch schon über die wenigen Parkplätze am Klösterlistutz enerviert, muss mir im Eifer des Gefechts dann aber immer wieder die andere, rot-grüne Sichtweise vor Augen halten)

Ich erlaube es mir, nachfolgend den letzten Satz des Leitartikels von Beat Ott zur Abstimmung über das Bärenparking im Bund wiederzugeben, der da lautete:

[...] die Migros Marktgasse ist die umsatzstärkste Migros-Filiale in Bern, auch wenn sie keinen einzigen Parkplatz anbietet. Das Bärenarking ist also kein Übel, das notwendig wäre.

Mehr muss dazu wohl kaum gesagt werden. Guet Nacht!

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Freitag, Mai 30, 2008

Fähnchen erhöhen den Benzinverbrauch

Ich habe auch schon über diese immer weiter um sich greifende "Seuche" berichtet, nun wartet der Tagi mit einer unangenehmen Begleiterscheinung ("Unintended consequence") auf:

Wer sich lauthals über die steigenden Ölpreise beklagt, sollte sich nochmals überlegen, ob er tatsächlich ein Autofähnchen an seinem Auto anbringen will. Durch den höheren Luftwiderstand erhöht sich nämlich der Treibstoffverbrauch.

Quelle: Fähnli-Eu(ro)phorie und Paragraphen-Frage - Euro 08 - Tages-Anzeiger

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Dienstag, Mai 27, 2008

Die Amis haben ausgefahren

Wenn schon nicht der Schweizer, dann verhält sich immerhin der Yankee als Homo Oeconomicus:

The Department of Transportation said figures from March show the steepest decrease in driving ever recorded.

Quelle: As gas goes up, driving goes down - CNN.com

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Montag, Mai 26, 2008

Drei Stutz pro Liter Benzin

Skeptiker halten Ende Jahr drei Franken pro Liter für möglich

[...] Obwohl sich die Autofahrer in der ganzen Schweiz wohl bald schon an Benzinpreise von über 2 Fr. gewöhnen müssen, weniger Auto fahren sie bisher nicht. Widersprüchlich verhalten sie sich beim Neuwagenkauf: Die Schweizer stehen weiter auf immer protzigere, leistungsstärkere und schwerere Fahrzeuge, wie die Absatzzahlen des letzten Jahres zeigen.

Quelle: Der Benzinpreis kennt nur noch eine Richtung

Der Helvetier stammt garantiert nicht vom Homo oeconomicus ab ...

Wie dem auch sei: Wo in der Schweiz kriegt man einen Liter Bier für drei Stutz? Dieser einfache Vergleich beweist: Benzin ist immer noch viel zu billig ...

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Sonntag, Mai 25, 2008

Ich fahre Bosch

In jedem BMW, Mercedes oder Audi stecken heute mehr Teile und Entwicklungen von Zulieferern als von den Herstellern selbst.

[...] Besonders kompliziert ist die Situation für die Premium-Hersteller, die ihre hohen Preise nicht zuletzt mit ihrem Vorsprung durch Technik rechtfertigen.

Quelle: Neue Machtbalance: Zulieferer revolutionieren die Autobranche - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

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Sonntag, Mai 25, 2008

Fragen, die sich kein Ami wirklich stellt

After all, do we really need to have a 6,000-pound S.U.V. take a 100-pound high school student across town to buy a Diet Coke?

Quelle: Everybody’s Business - Running Out of Fuel, but Not Out of Ideas - NYTimes.com

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Mittwoch, Mai 14, 2008

Auch Strassen teeren benötigt viel Erdöl

When we were visiting about the inflation being created by the cost of oil, my oil production friend mentioned that paving highways may well become nearly cost prohibitive. The asphalt product and the process of laying it down consumes massive amounts of oil.

Quelle: Black Gold; The End of Oil:

Da bin ich ja gespannt, wie die Abschlussrechnung für die derzeit laufende Gesamterneuerung der A12 zwischen Bern und Flamatt aussehen wird ...

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Montag, Mai 12, 2008

Alternde Transportinfrastruktur

If anyone doubts the problems of US infrastructure, I suggest he or she take a flight to John F. Kennedy airport (braving the landing delay), ride a taxi on the pot-holed and congested Brooklyn-Queens Expressway and try to make a mobile phone call en route. [...]

Mr Rendell’s main point was that the US needs all the cash it can get for its transport infrastructure, as well as water and power networks. He took a tour d’horizon of the problem: “Dams are in a horrible condition ... We have no real rail transport, unlike most nations in the world ... Summer delays make flying in America a disaster.”

Quelle: On the pot-holed highway to hell

Ich sehe nicht ganz, wie dieses enorm verschuldete Land seine alternde Infrastruktur jemals wieder auf Vordermann bringen kann. Zumal die USA noch unter einem vor Jahrzehnten begangenen strategischen Fehlentscheid leiden: Dem Auto. Das Land hat voll auf diese Karte gesetzt, Suburbia gebaut - und bezahlt nun den Preis des grenzenlosen Individualverkehrs mit höheren Erdölpreisen und Highways, für deren Unterhalt Milliarden aufgewendet werden müssen. Nur schon rund 1'500 Milliarden US-Dollar wären nötig, um die bestehende Infrastruktur in Stand zu halten (nicht auszubauen - rein nur, um den status quo zu halten!). Wahrlich sonnige Aussichten für die Yankees.

Die Abhängigkeit von ausländischem Treibstoff lässt zudem jedem Volkswirtschaftler die Haare zu Berge stehen:

oil and petroleum products accounted for nearly one third of the country's $726 billion trade deficit during 2005

Quelle: What Would $120 Oil Mean for the Global Economy?

Auch das zweite Standbein des amerikanischen Transportsystems, der Flugverkehr, hat am hohen Erdölpreis hart zu beissen (wenn sogar Easyjet Verlust macht, wie wollen sich da die US-Carriers ihren Kopf aus der Schlinge ziehen?). Mehr dazu im Artikel Say Goodbye to Cheap Air Travel

Strahlender Sieger: Die Eisenbahn

Neuseeland hat auch eine riesige Summe in den Sand gesetzt, als man den Sirenengesängen aus neoliberalen Kehlen erlag und die Bahnen privatisierte (im Gegensatz zu den USA hat Neuseeland überhaupt ein Schienennetz, das den Namen einigermassen verdient). Nun tuckern die Dampflocks wieder für ein Staatsunternehmen durch die Gegend:

Der Staat kauft die 1993 privatisierte Eisenbahngesellschaft für 665 Mio. neuseeländische Dollar (336 Mio. Euro) von der australischen Firma Toll Holdings zurück. "Der Verkauf und der danach folgende Niedergang des Vermögens war eine schmerzliche Lektion für uns", sagte Finanzminister Michael Cullen von der regierenden Labour Party.

Neuseeland folgt damit dem Beispiel Großbritanniens, Estlands sowie mehrerer Länder in Südamerika oder Bundesstaaten in Australien, die nach Privatisierungspleiten zumindest die jeweiligen Schienennetze wieder in ihre Obhut zurückgeholt haben. "Das ist weltweit ein Trend. Die große Welle der Verkäufe von Staatsbahnen ist ohnehin vorbei. Und wo es ist passiert ist, versuchen immer mehr Staaten, zumindest den Zugriff auf die Infrastruktur zurückzugewinnen", sagt Christian Böttger, Verkehrsexperte an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin.

Quelle: Neuseeland kauft seine Bahn zurück

Im Zeitalter des teuren Erdöls werden eisenbahnfahrende Staaten - wie die Schweiz - über einen ansehnlichen Wettbewerbsvorteil verfügen. Es bleibt nur zu beten, dass wir unser Tafelsilber in Form der SBB nicht noch in einer überstürzten Aktion verschleudern werden, bevor der Eisenbahn-Boom so richtig anzieht.

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Mittwoch, Mai 07, 2008

Raser: Muri - Kosovo einfach, 2. Klasse

Mit dem Schicksal solcher Übeltäter hat wohl auch der gütigste "Gutmensch" (Smythe-Vokabular) kein Mitleid mehr:

Nach Meinung des Bundesgerichts sprechen gewichtige Gründe für die Entfernung beziehungsweise Fernhaltung derartiger, die Sicherheit des Strassenverkehrs massiv gefährdender Straftäter aus der Schweiz.

Quelle: Raser von Muri wird ausgeschafft

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Sonntag, April 20, 2008

Die Luftzirkulation in Mazdas

Wer die Ehre hat, von Kollege Randal durch die Gegend chauffiert zu werden, wird mit der Zeit einige Eigenarten seines Fahrstils entdecken. Gestern beispielsweise, am 19. April 2008, fiel mir auf, dass die Scheibenheizung eingeschaltet war - erkennbar am hell leuchtenden Symbol auf dem Armaturenbrett.

Bei der Rückfahrt aus dem bernischen U18-Partytempel nahm mich dann doch Wunder, aus welchem Grund denn die Scheibenheizung konstant laufen müsse.

Randal erklärte mir daraufhin, dass die Mazda-Autos auf Grund der eingebauten Klimaanlage eine ganz bestimmte Luftzirkulation aufwiesen, welche die Heckscheiben zum Beschlagen bringen ...

Irgendwie konnte ich den Erläuterungen nicht ganz folgen, doch henusode - was Randal sagt, stimmt auch. Er lügt ja nie ...

Nur komisch, dass die Qualitätsbewussten Japaner das mit der Klimaanlage nicht gebacken kriegen?! Aber eben, ich kenne mich ja nun nicht sonderlich mit Fahrzeugen aus.

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Mittwoch, April 16, 2008

Zugbillette nach D, F und I online buchen

Neu im SBB Ticket Shop.

Jetzt Zugreisen nach Deutschland, Frankreich und Italien bequem und einfach online buchen.

Quelle: SBB: Ticket Shop

Bravo, wurde auch Zeit. Zehn Jahre nachdem Easyjet das erste Flugticket über das Internet verkauft hat, schaffen es nun auch die SBB, Billette für den Fernverkehr in die drei grossen Nachbarn der Schweiz online zum Kauf anzubieten. Hell froze over!

Bis vor kurzem musste ich schon nur für eine simple Preisauskunft nach Bern (oder Flamatt) an den SBB-Schalter (Telefonauskunft für 1 Stutz/Minute? Nicht mit mir!)- mit ein Grund, weshalb ich den umweltschädlicheren Flugverkehr lange der Eisenbahn vorgezogen habe. Drei Klicks, und Easyjet sagte mir ganz konkret, wann ich für welchen Preis von A nach B gelange. Schön, dass die SBB nun mit bedächtigen Schritten in das Internet-Zeitalter eintreten ...

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Sonntag, März 23, 2008

Irische Busfahrer

Lustige Erfahrungen mit dem (spärlichen und unregelmässigen) Busnetz hier in Galway:

  • Der Trancer Im letzten "Nachtbus" (22.50 ab Eyre Square) werden wir im Affentempo durch die Suburbs gefahren. Aus seinem fast schalldichten Fahrerhäuschen dröhnt Trance-Musik (unter Kennern des melodiösen Technos einschlägig bekannt) Richtung der Fahrgäste, während wird förmlich über Galways Strassen-Hügel fliegen.
  • Der Wiederverkäufer Bei Rahoon steigen wir an der Haltestelle in den Bus ein, lösen beim Fahrer ein Billet für 1.45EUR (einfache Fahrt; Billetautomaten kennt man in Galway nicht) und setzen uns auf zwei der vielen freien Plätzen. Als ich am Eyre Square nach Melanie den Bus verlassen will, fordert mich der Busfahrer zu etwas auf - leider verstehe ich wegen des Kauderwelschs nicht, was er von mir will. Glücklicherweise ist Melanie zur Stelle und hilft mir auf die Sprünge: Ich solle ihm mein Ticket (eine langer, dünner Papierstreifen, auf den alle wichtigen Infos über den Kauf aufgedruckt werden) übergeben. Selbstverständlich habe ich dieses als wohlerzogener Schweizer aufbewahrt und händige dem Fahrer die Fahrkarte aus. Dieser bedient unzählige Tasten seiner Kasse, druckt mir ein neues Ticket aus und drückt es mir in die Hand. Leider wissen weder Melanie noch ich bis zum heutigen Tage, was genau der Zweck dieser Übung gewesen sein sollte.
  • Der Alzheimer-Kandidat Es ist abends; ich und Melanie warten auf den Bus, der uns in die Stadt zum Abendessen bringen soll. Der Bus fährt einige Minuten zu früh ein und wir steigen auf Grund der üblichen Kälte und des heftigen Windes sofort ein. Melanie bezahlt brav ihre 1.45EUR, reisst das Ticket aus dem Automaten und begibt sich in den hinteren Teil des Verkehrsmittels. Nun bin ich an der Reihe: Ich strecke dem Chauffeur eine 1-Euro und 50-Cent-Münze hin. Er nimmt diese, sortiert sie in den Münzspender ein, druckt das Ticket aus - und hält einen Moment inne: "Was haben Sie mir gerade gegeben?" Völlig überrascht muss ich zuerst nach den englischen Worten suchen. Wenige Sekunden später drückt er mir die kupferfarbene 5 Cent-Münze in die Hand und wünscht mir einen schönen Abend.

Auf Grund dieser Häufung von Ereignissen mit Busfahrern vermutet Melanie, dass mich wohl eine ganz besondere Aura verbindet ...

Nachtrag

Den hätte ich glatt gewählt.

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Mittwoch, März 12, 2008

Penis Enlargement Factor

Der Penis Enlargement Factor, kurz PEF genannt, definiert sich wie folgt:

Die Grösse eines Fahrzeugs ist umgekehrt proportional zur Länge des besten Stücks des Besitzers.

Als zusätzliche Illustration sei euch folgender Witz, der mir vor einigen Tagen von König Chlodwig zugemailt wurde, erzählt:

Es isch e mau e Haas unes Ross ufemnä Burehof gsi. Dä Haas u z Ross si ängi Fründä. Eines Tages si die zwöi i Waud ga spazierä. Da gheit z Ross ines Moorloch u chunnt nümä säuber usä.

Dr Haas überleit waser chönnt mache u geit schliesslech zum Burehof zrügg. Aber der Buur isch grad ufem Fäud u der Traktor isch o wäg. Da gseht der Haas ä BMW stah. Er chlaut das Outo unes Seili, macht e Schlinge u zieht so z Ross usem Moorloch.

Amne angere Tag wo die zwöi wieder si ga spazierä gheit der Haas ines Loch vou Dräck. Er cha nüm säuber usä. Da geit z Ross zum Burehof zrügg u wott o der BMW zu Hiuf näh. Aber äs passt nid i Chare inä!! Ds Ross het e angeri Idee. Es isch über ds Dräcklock gstangä, het sini ganzi Männlechkeit usgfahrä, so das sich der Haas dran het chönnä usäzieh.

U d'Moral vor Gschicht

Wär öppis rächts ide Hose het brucht ke BMW fürnes Häsli a Land z zieh!

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Dienstag, März 11, 2008

Danke, SBB!

GA Junior für Studierende 25-30 Jahre*.

Bist du zwischen 25 und 30 Jahre jung und studierst an einer Schweizer Universität oder einer BBT-annerkannten Fachhochschule? Dann ist das GA Junior für Studierende für die 1. oder die 2. Klasse das Richtige für dich.

Preise CHF
2. Klasse 2'250.–
1. Klasse 3'600.–

Quelle: Abos » GA Junior

Der Entscheid ist gefallen: Ab 1. April 2008 bin ich neu mit GA unterwegs. Dieses ersetzt mein demnächst ablaufendes Halbtax-Abonnement, mein Libero-Abi und meine Mehrfahrtenkarten von Flamatt nach Fribourg.

(Bisheriger Preis für einen Über-26-Jährigen: 3'100.–)

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Donnerstag, Januar 31, 2008

SBB-Zugpositionen online verfolgen

Zuerst gab es wurde ich auf das Google Maps Mash-Up aufmerksam, das mit Radardaten gefüttert wurde und so die Flüge im Schweizerischen Luftraum anzeigte ...

radar.zhaw.ch

... doch dasselbe gibt es jetzt auch schon lange für unsere geliebte SBB:

www.swisstrains.ch

Die Daten stammen von einer mehr oder weniger offiziellen SBB-Web-Site - ich wusste gar nicht, dass die SBB derart "Open Sourcig" sind ...

prosurf.sbb.ch

Isch äbe scho geil!

Dank: Kollege Kure.

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Mittwoch, Januar 09, 2008

Bleifüsse zahlen spätestens an der Tankstelle

Several studies show about a 12 percent reduction in gas consumption for those who slow from 75 [120km/h] mph to 60 [96km/h] mph.

Quelle: Slow down — to save both fuel and money

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Montag, Dezember 24, 2007

Mit GPS abgeriegelte Autos

We know that the Nissan GT-R's ECU wizardry is impressive, but in Japan the GT-R has a speed limiter set at 180KM(111mph) and automatically releases when you enter a domestic circuit.

Quelle: Nissan GT-R Disable The Speed Limiter Via GPS

Der Autohersteller Nissan beschreitet mit seinem GT-R neue Wege, was die Abriegelung des Fahrzeuges betrifft. Mittels eines GPS-Empfängers wird die Höchstgeschwindigkeit des Bolidens in Japan auf 180 Stundenkilometer festgesetzt. Begibt sich der Fahrer auf einen Rennparcours, wird die Limitierung deaktiviert.

Zukunftsszenario?

Bevormundung des freien Bürgers? Sollte dieses Beispiel Schule machen und sich GPS als Standardausstattung von PKWs durchsetzen, steht einer landesweiten Einführung nichts mehr entgegen.

Würden die Fahrzeuge in einem ersten Schritt schweizweit auf 120km/h abgeriegelt, könnte man zu einem späteren Zeitpunkt die Limitierung an die gerade befahrene Strasse anpassen (dazu müsste aber die Genauigkeit der satellitengenauen Positionierung verbessert werden - man stelle sich vor, dass das Auto sich mitten auf der Autobahn von 120km/h auf 50km/h herunterregulieren würde). Wunschtraum für Strassenopfer-Gesellschaften und Vision Zero-Beamten, orwellianischer Alptraum für freiheitsliebenden Schweizer.

Ein grosses Problem ist hier aber die Aktualisierung der Daten - irgendwie müsste der Datenspeicher der Abriegelung ja an die neuen Umstände angepasst werden können. Update à la WindowsUpdate per GSM? Ethernet-Anschluss am Auto? WLAN? DVD? Wie auch immer, auf die Schnelligkeit und Effektivität der ersten Hacks bin ich schon jetzt gespannt ...

Der Markt entwickelt sich mit grossen Schritten in diese Richtung - als Beispiel sei das deutsche Maut-System genannt (momentan erst für Lastwagen Pflicht - doch die Technik liesse sich ohne weiteres auch für PKWs einsetzen). Auch gibt es in Grossbritannien eine erste Autoversicherungsgesellschaft, die einen Fahrtenschreiber benutzt, um risikogerechte Prämien anbieten zu können (Motto: Unser Kunde hat uns nichts zu verheimlichen). Selbstverständlich könnten die im Fahrtenschreiber gespeicherten Informationen auch bei einem Unfall von Nutzen sein. Und irgendwann einmal werden die Politiker der Polizei zwangsläufig auch die Nutzung der gesammelten Maut-Daten zur Verbrechensaufklärung erlauben. Schöne, neue Welt!

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Mittwoch, Dezember 12, 2007

Definiere Stau

Built to cope with 20,000 vehicles daily and now carrying nine times that number, it's a clear demonstration that congestion isn't a function of "not enough road", but one of "too much traffic".

Quelle: Spend on public transport, not an M74 ext

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Donnerstag, November 29, 2007

I-405


worst traffic ever
Originally uploaded by Malingering

Wer sich als LA-Kenner outen will, erwähnt einfach beiläufig mal die "405" (four-o-five), die Autobahn, die mitten durch die Stadt führt. Bei uns etwa so das Äquivalent zu A1 respektive Zürich-Weststrasse.

Als ich letzten Januar am Abend in LAX ankam und mit dem Mietwagen Richtung Venice bretterte, wurde mir vom National-Wachmann die Route über die 405 empfohlen. Ha, wird der sich ins Fäustchen gelacht haben, einen ahnungslosen Touristen in die Autobahnhölle schlechthin geschickt zu haben.

Als ich nach etwa zwei Stunden Autofahrt völlig erschöpft bei Raffi in Venice ankam und ihm vom fürchterlichsten je erlebten Stau (beidseitig je vier Spuren, alle voll, notabene!) erzählte, konnte auch er das Lachen nicht verkneifen. Und rief gleich den Kanadier hinzu, der sich ebenfalls köstlich amüsierte. "Bumper-to-bumper" - Stossstange-an-Stossstange, fragte er mich, was ich nur bestätigen konnte.

Merke: Die 405 nimmt man nur, wenn es nicht anders geht. Und schon gar nicht zur Rush-Hour.

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Donnerstag, November 22, 2007

Gratis-Parkplätze versteigern!

Alle Gratis-Parkplätze auf öffentlichem Grund sollen aus Basel verschwinden. Als Novum wird eine Jahresparkkarte eingeführt, mit der auch Auswärtige ihr Auto in der blauen Zone abstellen können.

Quelle: Basel schafft Parkkarte für Pendler

Wunderbar! Ich würde aber noch einen draufsetzen und eine Auktion veranstalten. Die begehrten Karten gehen an den Meistbietenden weg.

Lassen wir den Markt spielen! Schliesslich handelt es sich bei Parkplätzen um ein knappes Gut.

Wer nicht mitbieten kann/will, reist künftig mit dem öffentlichen Verkehr an. Und merkt, wie angenehm (und günstig) das Pendeln eigentlich ist.

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Dienstag, Oktober 02, 2007

Heute Abend arte schauen!

[...] Die Dokumentation geht der Frage nach, welche Alternativen zum Erdöl für den Autoantrieb in Frage kommen und ob diese sauberen Energiequellen für den weltweit erreichten Grad an Mobilität ausreichen.

Quelle: Kollaps der Mobilität?

Dank: Kure

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Montag, Juli 30, 2007

Auch Stockholm macht jetzt Road-Pricing

Im großangelegten Feldversuch stellte sich heraus, dass der überlastete Verkehr in der Schären-Stadt mit der Maut um 20 Prozent zurückgeht, während die Nutzung des Nahverkehrs um 8 Prozent ansteigt: Auf die Maut reagierten die auswärtigen Pendler mit der Bildung von Fahrgemeinschaften.

"Umweltautos" (mit Bioethanol-, Biogas- oder Stromantrieb), die in Schweden beim Kauf mit 1000 Euro Staatsprämie bezuschusst werden, sind auf 5 Jahre von der Maut befreit. Sie machen inzwischen 15 Prozent aller schwedischen Neuwagen aus.

Quelle: City-Maut in Stockholm, Ablehnung in Deutschland

Solche Worte müssten auch die Herzen von Ökonomen (und Ordnungspolitikern?) höher schlagen lassen: Einerseits verringert man durch weniger Fahrzeuge die Zeit im Stau (mehr Freizeit, mehr Konsum), andererseits wird der Rohstoff Erdöl effizienter eingesetzt. Von der Schonung der Atemluft wollen wir gar nicht erst reden ...

Nicht in der Schweiz

Einerseits, weil dazu die gesetzlichen Grundlagen fehlen, andererseits, weil sich bürgerliche Politikern in dieser Angelegenheit für die armen, armen Wenigverdienenden einsetzen werden, die plötzlich nicht mehr mit dem Auto in die Stadt fahren dürfen ...

David Begg, a former chairman of the Commission for Integrated Transport, a government advisory body, says people in the poorest 25 per cent of the population are four times as likely as the average person to rely on public transport, and hence benefit from road-user charging. The rural poor, meanwhile, suffer from the present system's high fuel duty levels.

"The people who are probably discriminated against most by the current system of motoring taxation are the rural poor," Professor Begg says. "They very often have no alternative but to drive cars and they often drive them greater distances."

Quelle: Experts challenge widespread public hostility to road charging

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Sonntag, Juli 01, 2007

Der längste Weg (Steffisburg - Landoltstrasse)


Steffisburg - Bern (detour)
Originally uploaded by emeidi

Gestern durfte ich die exzellenten Orientierungskünste eines nicht näher genannten Fahrers miterleben. Der Auftrag für den "cab driver" lautete:

  • Start: Glockentalstrasse 50, 3612 Steffisburg
  • Ziel: Landoltstrasse 29, 3007 Bern

Leider schien ich (sowie das zum damaligen Zeitpunkt nicht abkömmliche Google Maps) der einzige Fahrzeuginsasse gewesen zu sein, der den direktesten Weg kannte:

Google Maps - Steffisburg zu Landoltstrasse


Bern-Ostring - Landoltstrasse
Originally uploaded by emeidi

Als ich die Unkenntnis der Bande (leider erst) bemerkte, nachdem die Autobahnausfahrt Bern-Ostring unbenutzt passiert wurde, war es natürlich schon zu spät. Zuerst schob man den Navigationsfehler auf die Beifahrerin ab, die an besagte Adresse transportiert werden wollte, aber nicht wusste, wie man am schnellsten dorthin gelangt, danach fügte man noch das Argument ein, dass der Bahnhofsplatz ja derzeit umgebaut werde.

Bei dieser Aussage begann ich stark an den Routen-Kenntnissen meines Fahrers zu zweifeln - wieso zum Teufel will man vom Ostring über den Bahnhof "ga chehre", um an die Landoltstrasse zu gelangen?! Wer auf nebenstehendem Bild die Route den Bahnhof schneiden sieht, soll mir bitte Bescheid geben. Ich kann auch bei bester Anstrengung nicht erkennen, wo dies der Fall wäre.

Fazit

  • Route 1 28,9 km – ca. 24 Minuten
  • Route 2 36,8 km – ca. 30 Minuten

Natürlich kann man argumentieren, dass diese sechs Minuten nicht der Rede wert waren. Das Problem ist nur: Es dauerte nicht zusätzliche sechs Minuten, bis wir am Ziel angelangten. Unterwegs wurden meine navigatorischen Fähigkeiten in Frage gestellt, weshalb ich mich dazu entschied, lieber nichts mehr zu sagen. Das Fahrzeug fuhr so orientierungslos durch die Innenstadt - ein Wunder, dass wir (unterstützt mit kleinen Brummgeräuschen von mir) das Ziel schlussendlich doch noch fanden.

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Montag, Juni 11, 2007

Finnen kriminalisieren Autofahrer auf's Deftigste!

Sowas sollte verboten gehören - wieder einer dieser bösen, bösen Angriffe auf die letzte der individuellen Freiheiten: Das gutbürgerliche Rasen.

[...] But this road wasn't empty; a radar-equipped police car was clocking his speed. The officer pulled over Mr. Rytsola's car and issued him a speeding ticket for driving 43 miles an hour in a 25-mile-an-hour zone. The fine: $71,400.

The staggering sum was no mistake. In Finland, traffic fines generally are based on two factors: the severity of the offense and the driver's income. The concept has been embedded in Finnish law for decades: When it comes to crime, the wealthy should suffer as much as the poor. [...] "This is a Nordic tradition," says Erkki Wuoma, special planning adviser at the Ministry of Interior. "We have progressive taxation and progressive punishments. So the more you earn, the more you pay."

Quelle: Finnish Drivers Don't Mind Sliding Scale, But Instant Calculation Gets Low Marks

Aus meiner Sicht gibt es an einer Busse nach Einkommen nichts einzuwenden. Wie überall gilt auch hier: Die Gesetze sind bekannt, wer sich nicht daran halten will, kann a) das Land verlassen, b) die Gesetze mittels einer Initiative ändern lassen (vorausgesetzt, er findet die nötige Unterstützung) oder c) auf's Autofahren verzichten. Noch Fragen?

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Freitag, Juni 01, 2007

Langsamer fahren, viel Geld sparen

Zufälligerweise einmal bei Leu.fm vorbeigeklickt, und was sehe ich da?

“Seit die Spritpreise so hoch sind, fahre ich auf der Autobahn nur noch 100 Kmh, und schalte den Tempomat ein. ”
- S.Lehmann, Steffisburg auf Blick Online

(Und jetzt wissen wir wer diesen Scheissstau immer verursacht)

Quelle: Leu.fm

Ähm, Leu(mund) - ich bin auch so ein "Schleicher"! Und das zu gutem Grund:

bei 90 km/h7.3 Liter/100 km
bei 120 km/h8.9 Liter/100 km

Quelle: Audi 90 Quattro 20V

Hinweis: Weil sich über Google gerade nichts besseres finden liess, habe ich hier halt die Daten eines Audi Quattro-Motors notiert. Vielleicht nicht gerade die beste Wahl.

Dieser Fahrer würde - im unwahrscheinlichen Fall, dass er mit einem solchen Motor unter'm Arsch tatsächlich schleichen wollte - pro 100km 1.6 Liter Sprit sparen. Bei den heutigen Preisen (1.80 SFr./l) sind das 2.88 SFr. oder 144 SFr. im Jahr, wenn man wie ich so gegen 5'000km fährt. Damit zahle ich mehr als drei Parkbussen pro Jahr *smile*

Das obligatorische Sternchen

Natürlich vorausgesetzt, ich fahre immer schön brav konstant 90 Stundenkilometer, ohne Abbremsen und ohne Beschleunigen. Wer momentan mit einem Prius im (bernischen) Stadtverkehr unterwegs ist, wird noch viel, viel mehr Geld sparen, weil beim nervtötenden Stop-and-Go-Verkehr der Elektromotor zum Zuge kommt.

Sonstige Rechnereien

Mein alter Herr hat schon diverse Male erwähnt, dass der Energieverbrauch im Quadrat ansteige (stünde wohl irgendwo in meinen Unterlagen aus dem gymnasialen Physikunterricht). Ich habe das bisher zur Kenntnis genommen, aber noch nie überprüft. Aus den obigen Zahlen lässt sich ein solcher Zusammenhang jedenfalls nicht ablesen:

Die Geschwindigkeit wird um 33 Prozent gesteigert, während der Benzinverbrauch "nur" um 21 Prozent steigt.

Wahrscheinlich ist der Vergleich aber sowieso nicht ganz koscher, weil man die Beschleunigungsleistung von 90 auf 120km/h ausblendet. Auch kann man sich fragen, inwiefern die Verbrauchswerte der Autohersteller der tatsächlichen Realität entsprechen.

Die Diskussion ist eröffnet - ich kann durchaus komplett falsch liegen.

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Dienstag, Mai 01, 2007

Uebermotorisiert

In der Schweiz gibt ein Auto pro gefahrenen Kilometer durchschnittlich 190 Gramm CO2 in die Luft ab; ein Kleinwagen 130 Gramm, ein Offroader 400 Gramm. "Der PW als Transportmittel ist häufig entfunktionalisiert", sagt Soltic, "er repräsentiert oft die Lebenseinstellung oder das Einkommen. In der Schweiz gibt es immer mehr Pick-Ups und Offroader." Kraftpakete, die vor allem in Städten wie Zürich absurd wirken, wenn sie allein dem Transport von Louis-Vuitton-Täschchen und Einkaufstüten dienen.

Im Agglomerations-Verkehr genügten sechs bis sieben PS, auf der Autobahn 25 bis 30 PS - aber die Autos, die 2006 in der Schweiz gekauft wurden, haben im Durchschnitt Motoren von 130 PS. "Nicht effizient", betont Boulouchos, "überdimensioniert, mit viel Leerlauf".

[...] Die Automobilindustrie wolle Geld verdienen, also produziert sie solche Geschosse - doch "wenn sie eines Tages nur noch mit sparsamen Autos Geld verdienen kann, wird sie sparsame Fahrzeuge bauen". Autos, wie sie Guzzella vorschweben. Autos, die zuerst den Spass am Fahren abschaffen und dann den Fahrer "entmündigen". Der Professor sieht keinen anderen Ausweg. In 50 Jahren wird die Welt doppelt so viel Energie brauchen wie heute. Deshalb müssen die Autos sparsamer gebaut werden. Vor allem leichter, aerodynamischer, mit schlankeren Reifen.

Quelle: GEO, 5/2007, "Sparsame Fahrzeuge sind die besten Ölquellen", S. 1-26.

Ich sehe die schmerzverzerrten Gesichter meiner autovernarrten Kollegen förmlich vor mir ... Mir würde eine solche Entwicklung kaum etwas ausmachen, da ich diese schon vorgeholt habe. Heisst es in der Autoindustrie auch bald: "Survival of the fittest?" (Man bemerkte Darwins spitzfindige Wahl des Begriffs "fittest", im Gegensatz zu "strongest")

Lernresistent

Eine gewisse Lernresistenz ist nicht zu verneinen. Aber sie können ja nichts dafür, bei dem miserablen Bildungssystem:

Shelby To Create Bigger Mustang With 725 HP?

Ein Kommentar auf Digg bringt es auf den Punkt:

725Hp! WoW! Now that's what I'm talking about ... more horse power in bumper to bumper traffic on 405 in LA ... you can really rev that engine loud!

Quelle: Shelby announces 725 HP "Super Snake" Mustang

Kleberli

Randal, jetzt hat die Stunde deines Mazdas geschlagen. Endlich habe ich passende Kläberlis gefunden:

Stopp-Offroader-Kleber

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