Freitag, Februar 19, 2010

Arme, arme Wallstreet-Banker ...

When challenged, they talk about how hard they work, the 90-hour weeks, the stress, the failed marriages, the hemorrhoids and gallstones they all get before they hit 40.

"But wait a minute," you say to them. "No one ever asked you to stay up all night eight days a week trying to get filthy rich shorting what's left of the American auto industry or selling $600 billion in toxic, irredeemable mortgages to ex-strippers on work release and Taco Bell clerks. Actually, come to think of it, why are we even giving taxpayer money to you people? Why are we not throwing your ass in jail instead?"

Quelle: The Big Takeover : Rolling Stone

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Freitag, Februar 19, 2010

Wie werde ich Grossverdiener?

Drastisch formuliert, meint Dorothee Echter, renommierter Topmanagement-Coach: "Wer nur eine glückliche Kindheit hatte, aus dem wird nix." Wobei man auch reich und unglücklich sein darf, um später Erfolg zu haben. Denn bei den Überfliegerkarrieren stehe nicht selten ein solches "Trauma" aus der Jugend Pate: Wer dann noch Intelligenz und Vitalität mitbringt, neutralisiert die verstörende Erfahrung durch eigenen Erfolg, anstatt daran zu zerbrechen - und startet durch.

[...] "Die eigenen Schwächen ausbügeln zu wollen ist wenig effektiv. Erfolg hat, wer seine Stärken ausbaut und sich Aufgaben sucht, die für ihn ein Heimspiel sind."

Quelle: Traumgehälter: Große Verdienste - manager-magazin.de

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Mittwoch, Februar 17, 2010

Fehlen uns die Produzenten?

As much as we like to think of our culture as being entrepreneurial, the reality is 99% of our top talent doesn’t seriously contemplate starting companies. Colleges crank out tons of extremely smart and well-educated kids every year. The vast majority go into “administrative” careers that don’t really produce anything – law, banking and consulting. Most of the rest join big companies. As I’ve argued many times before, big companies (with a few notable exceptions) aren’t nearly as successful as startups at creating new products.

Quelle: Every time an engineer joins Google, a startup dies cdixon.org – chris dixon's blog

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Samstag, Februar 13, 2010

Yugo

Nein, das soll hier nicht ein Blog-Artikel über Migranten aus Ex-Jugoslawien in unserem Land werden — viel eher soll hier das gleichnamige Auto gewürdigt werden. Wobei es leider nicht viel zu würdigen, aber umso mehr zum Schmunzeln gibt.

Aufmerksam gemacht durch die Rezension des Buches "Yugo: The Rise and Fall of the Worst Car in History" in The Economist, konnte ich dieses hierzulande kaum bekannte Thema nicht einfach übersehen.

Zumal ich vor einigen Wochen auf YouTube auch noch auf einen Werbespot für das Fahrzeug aufmerksam wurde:

Der Hobel wurde tatsächlich mehr als einmal in den USA verkauft:

The Yugo (named after a south-easterly wind, not the country) became briefly, in the 1980s, a mass-market car in America, selling more than 100,000. [...] The only flaw was the car itself. Even after strenuous efforts to raise quality control at the Zastava plant, it was still hopelessly unreliable, and obsolete by the standards of the modern auto industry.

Quelle: The Economist, 14. Januar 2010, "Junk box".

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Donnerstag, Februar 11, 2010

Neuestes Mitglied der PIIGS: USA!

It won't take investors long to figure out that there isn't a whole lot of difference between Greece's finances and those of the US. Each has about the same amount of debt and the same size deficit, relative to GDP. The big difference is that the US ultimately controls the currency in which its debt is calibrated. Greece does not. Neither does California.

Quelle: USA Has Fives Times As Much Sovereign Debt As All the PIIGS Put Together

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Freitag, Januar 29, 2010

Bevorzugung des ortsansässigen Gewerbes

By restricting the number of people who could enter any given trade, the guilds made sure that the income earned by master craftsmen was high enough to allow them to produce specialty products that were not needed in large enough quantities to provide a full time income. Since most of the money earned by a master craftsman was spent in the town and surrounding region – our blacksmith and his family would have needed bread from the baker, groceries from the grocer, meat from the butcher, and so on – the higher prices evened out; since nearly everyone in town was charging guild prices and earning guild incomes, no one was unfairly penalized.

Quelle: The Archdruid Report: How Relocalization Worked

Wer in der Gemeindepolitik tätig ist, muss rasch erkennen, dass diese Denkweise auch heute noch in den Köpfen des Gewerbes herumschwirrt. Die Argumente sind aber heute leicht anders gefärbt: Es geht um die Unterstützung der "ortsansässigen Unternehmen", die — weil sie hier Steuern zahlen, so die Argumentation — faktisch das Monopol besitzen, mit Aufträgen des Gemeinwesens (welche Ironie!) bedient zu werden. Dies bedeutet, dass man die Interessen einiger weniger Unternehmer über die Interessen vieler Steuerzahler stellt. Denn in einem solch abgeschotteten Markt spielt der Wettbewerb nicht; und einheimische Unternehmen wissen das selbstverständlich.

Ein Fachmann für Ausschreibungen hat mir vor einigen Monaten von seiner Erfahrung berichtet, dass die Preise bei Ausschreibungen, die nur ortsansässige Unternehmen umfassen, um bis zu 20 Prozent höher liegen können, als wenn auch "fremde" Anbieter mit im Spiel sind.

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Mittwoch, November 25, 2009

Beinfreiheit bei Lufthansa?

Die Lufthansa muss ihre Kosten senken. Deshalb will der designierte Konzernchef Christoph Franz an der Beinfreiheit seiner Kunden sparen. Ein kluger Schachzug, denn damit unterstellt er zugleich, dass es bisher Beinfreiheit gab in seinen Jets.

Quelle: SPIEGEL ONLINE - Druckversion - Weltkrise privat: Der geheime Sparplan der Lufthansa - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

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Donnerstag, November 12, 2009

Der wahre Grund hinter Ali Kebap

Die ganze Schweiz kennt ihn mittlerweile: Den Kebapbrater, den Hotelbesitzer und Pilot in Personalunion: Ali! Mit dieser schweizweiten Plakataktion zeigt die APG wieder einmal die bleibende Wirkung von Plakatwerbung auf.

Sollte man deshalb der Marketingabteilung des Unternehmens gratulieren? Nun, ich vermute seit Beginn der Kampagne, dass dahinter mehr steckt als reine Eigenwerbung.

Ein Blick in die Tagespresse und die Wirtschaftsblätter der Nation bestätigen meinen Eindruck:

Die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) wappnet sich mit einer Reorganisation für die anhaltende Krise am Werbemarkt. Dabei fallen in der ganzen Schweiz 20 Vollzeitstellen weg.

Quelle: APG baut 20 Stellen ab

Schlussendlich ist Ali also nicht viel mehr als ein Platzhalter für Plakatwerbung, die schlicht und ergreifend nicht mehr geschaltet wird. APG wäre ja sonderlich blöd, wenn man bei einer riesigen Nachfrage nach Plakatfläche das Angebot künstlich verknappen würde. Ali hat höchstens interne Verrechnungen im Konzern zur Folge, ohne dass irgendeine Wertschöpfung stattfindet.

Natürlich kann man nun argumentieren: Aber der Bekanntheitsgrad der APG steigt doch mit dieser Aktion! Veto — ein Unternehmen, dass 75 Prozent Marktanteil hält, hat Eigenwerbung wohl kaum nötig.

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Samstag, Oktober 31, 2009

Verpasster Bankensturm 2008

«Der Bank-Bank-Markt war klinisch tot. Noch ein Konkurs – und nach drei Tagen wären drei grosse Banken dicht gewesen. Und drei Tage später 1500 Banken», sagte ein Banker von Credit Suisse. «Der letzte Herbst war eine aufregende Zeit.» Die nächsten Schritte würden dann «logisch wie eine atomare Kettenreaktion» (so der Banker) folgen: Panik, gestürmte Schalterhallen, Schliessung der restlichen Banken. Und darauf: Tote Bankomaten, wertlose Kreditkarten, keine Überweisungen mehr. Alle Transaktionen auf Cash.

Quelle: Was, wenn das Weltfinanzsystem abstürzt? - News Wirtschaft: Konjunktur - bernerzeitung.ch

Hmmm ... wahrlich ein äusserst spannender Gedanke! Mit Edelmetallen in der Hand hätte man wohl auf Grosseinkauf gehen können. Und für was wäre man dann eigentlich noch arbeiten gegangen? Sparen wir uns die Hypothesen für den Ernstfall.

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Mittwoch, Oktober 28, 2009

Erdöl — noch Fragen?

Thus, crude oil is a key ingredient in two of the most critical processes which make modern life possible - transportation and agriculture.

Quelle: Supply of Conventional Crude Oil is Very Close to its Peak

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Sonntag, Oktober 25, 2009

Boni um 90 oder 100 Prozent kürzen?

Now you have the goofy situation where a government pay Czar is intervening to cut executive salaries at those firms by 90%. If the government hadn't intervened in the first place, the salaries would have been cut by 100% and the bad bets by the firms would have been written off and the economy would be closer to recovery.

Quelle: Separating the Short-term Trends in Financial Markets from the Long-term Trends in Geopolitical History

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Samstag, Oktober 24, 2009

Auch der Apple Store ist ein einzigartiges Apple-Produkt

"One of the best pieces of advice Mickey ever gave us was to go rent a warehouse and build a prototype of a store, and not, you know, just design it, go build 20 of them, then discover it didn't work," says Jobs. In other words, design it as you would a product. Apple Store Version 0.0 took shape in a warehouse near the Apple campus. "Ron and I had a store all designed," says Jobs, when they were stopped by an insight: The computer was evolving from a simple productivity tool to a "hub" for video, photography, music, information, and so forth. The sale, then, was less about the machine than what you could do with it. But looking at their store, they winced. The hardware was laid out by product category - in other words, by how the company was organized internally, not by how a customer might actually want to buy things. [...]

'Tell us about the best service experience you've ever had.'" Of the 18 people, 16 said it was in a hotel. This was unexpected. But of course: The concierge desk at a hotel isn't selling anything; it's there to help. "We said, 'Well, how do we create a store that has the friendliness of a Four Seasons Hotel?'" The answer: "Let's put a bar in our stores. But instead of dispensing alcohol, we dispense advice."

Quelle: Why Apple is the best retailer in America - March 19, 2007

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Sonntag, Oktober 18, 2009

Was steckt hinter den Bankprofiten?

'You mean, JPMorgan took the feds' money and now is showing huge profits because it is just lending money back to the people they got it from?'

Quelle: Is the Real Economy Growing, Expanding, and Making Money?

Geld vom Staat leihen, um es ihm gleich wieder zurückzuleihen? Tönt fast wie im vorrevolutionären Frankreich:

"[...] what they [independent financiers] often did with it in practice was to lend it to the government in short-term credits — so that the king found himself borrowing and paying interest on his own money."

Quelle: Doyle, William: Origins of the French Revolution, Oxford, 3rd ed., 1999, S. 51.

Was 1789 folgte, haben wir alle in der Grundschule gelernt ...

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Mittwoch, Oktober 14, 2009

Die Hirnis von der Wall Street

“The financial system nearly collapsed,” he said, “because smart guys had started working on Wall Street.”

Quelle: Op-Ed Contributor - Wall Street Smarts - NYTimes.com

Der Artikel um diese verdammt süffige These bestätigt wieder einmal den alten Spruch drüben bei The Daily Reckoning, der lautet: "Kapitalismus trennt die Dummen von ihrem Geld." Wobei damit für einmal nicht gewöhnliche Arbeitnehmer wie du und ich, sondern Studienabgänger (die mit dem 4.5er-Schnitt) gemeint sind, die von ihresgleichen (die mit dem 5.5-Schnitt) ausgenommen wurden: Wer Müll verkauft, braucht logischerweise jemanden, der Müll kauft ...

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Mittwoch, September 30, 2009

Keynes für Bibelkenner

Keynes took a page from the Old Testament. Government should act like an enlightened Egyptian Pharaoh, he didn't say, but should have. It should run surpluses in the fat years and deficits in the lean years...thus flattening out the pattern of boom and bust.

[...] He stored up grain for seven years, when the harvests were bountiful. Then, when the seven lean years came, he released the grain to the people. Problem solved.

Keynes believed that modern government could do the same thing. But Pharaoh was not running a democracy. He had no voters to answer to. So, if he wanted to store grain in the fat years, he could do so.

Quelle: US Federal Government Ran the Biggest Deficit in History

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Mittwoch, September 23, 2009

Wann fluten die Chinesen den Dollarmarkt?

But just wait until the United States loses their trust. In a matter of minutes, China could dump enough US dollars to set off alarms all over the world. All of a sudden, dollar holders would rush for the exits - each one trying to get out before the others. In minutes, the dollar market could collapse...taking down US Treasury bonds with it.

Quelle: US Dollar Declining as China's Currency Rises

Bleibt zu hoffen, dass der Schweizer Franken dann zur Fluchtwährung - und wir somit zu sehr, sehr reichen Leuten werden. Dann kaufe ich mir für den Preis eines rostigen Kleinwagens eine Villa in Beverly Hills.

Übrigens: Es fehlen noch 2 Rappen bis zur Parität!

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Dienstag, September 22, 2009

Mindestvorrat an Gold

Der Nationalrat will der Nationalbank (SNB) nicht in ihre Goldpolitik hineinreden. Er lehnte am Montag fünf parlamentarische Initiativen der SVP klar ab, welche den Goldvorrat der SNB zum unantastbaren «Notvorrat» und zur «Schatztruhe» erklären wollten.

[...] Das Gold - mindestens 1000 Tonnen - müsse in der Schweiz gelagert werden.

Quelle: Keine Mindestgrenze für die Goldreserven (Schweiz, NZZ Online)

Da hätte ich für einmal ohne zu zögern zusammen mit den SVP-Abgeordneten gestimmt.

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Mittwoch, September 16, 2009

LGT kann tödlich wirken

Um 100 Millionen Dollar soll Finn Caspersen den US-Fiskus betrogen haben. Bevor die Steuerbehörde Anklage gegen den Mäzen erheben konnte, tötete sich dieser in seinem Golf-Club. [...] Er soll Teile seines Vermögens bei der LGT, der Bank des Fürstenhauses von Liechtenstein, parkiert haben – vorbei am Fiskus.

Quelle: US-Milliardär erschiesst sich nach Ermittlungen der Steuerbehörde - News Wirtschaft: Konjunktur - bernerzeitung.ch

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Donnerstag, September 10, 2009

Private Ausgaben und öffentliche Ausgaben

Public spending isn't the same as private spending. It is usually spending for things that people wouldn't buy if they had a choice.

Quelle: US Economy Still on Runway as Recovery Won't Fly

1 + 1 = 2, lieber Bill! Irgendwie logisch, dass ich mir als Konsument keine Strasse kaufe, diese instandhalte, Wasserleitungen verloche und repariere.

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Dienstag, September 08, 2009

Je höher ein Politiker, umso korrupter?

Doug French, einer dieser Österreicher drüben bei Mises, sieht in Politikern den Antichrist in Person:

The only improvements take place in the process of doing bad things: lying, cheating, manipulating, stealing, and killing. The price of political services is constantly increasing, whether in tax dollars paid or in the bribes owed for protection (also known as campaign contributions). There is no obsolescence, planned or otherwise. And as Hayek famously argued, in politics, the worst get on top. And there is no accountability: the higher the office, the more criminal wrongdoing a person can get away with.

Quelle: The Trouble with Democracy: Maslow Meets Hoppe - Doug French - Mises Institute

Schön, schön. Mit Blick auf die Bankenkrise muss ich leider feststellen, dass die Österreicher diese Aussage problemlos auf die Topetage der Banken ummünzen könnten. Tun sie aber nicht, weil nichts ihr Weltbild von einer perfekten Marktwirtschaft trüben kann.

Ah, und Politiker kann man - im Gegensatz zu Ospels - immerhin abwählen.

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Montag, September 07, 2009

Kalifornien zerfällt

Kaliforniens Infrastruktur ist am Arsch. Zwei Meldungen vom heutigen Tage:

Ein Riss in einer Verstrebung der kalifornischen Bay Bridge, die San Francisco und die Nachbarstadt Oakland verbindet, könnte zu einer längeren Schliessung der Brücke führen.

Quelle: Riss in Brücke bei San Francisco entdeckt (Panorama, NZZ Online)

Das geplatzte Stahlrohr mit einem Durchmesser von knapp 1,60 Metern ist fast hundert Jahre alt. Nach Angaben der Behörden sollte es bei Renovierungsarbeiten demnächst ersetzt werden.

Quelle: Rohrbruch: Straßen in Los Angeles stehen unter Wasser - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

Keine Ahnung, wie der faktisch bankrotte Staat seine Infrastruktur in Zukunft unterhalten will. Ich jedenfalls sehe schwarz für diese Gegend.

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Donnerstag, September 03, 2009

Pensionierung aus wirtschaftlicher Sicht

Florida is a state where people go to retire. It is where people go when they stop producing and begin consuming.

Quelle: Americans Have No Money to Spend Because They Already Spent It!

So habe ich mir das noch nie überlegt ... aber wie treffend es doch ist!

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Mittwoch, September 02, 2009

Evernote fragwürdig

Phil Libin, the chief executive of Evernote, says they are generating about $79,000/month in revenue. Then the article goes on to say “By January 2011, Mr. Libin projects, the company will break even.” $79,000/month and they won’t break even until January 2011. So every day they’re losing money until 2011.

Quelle: The bar for success in our industry is too low - (37signals)

Dieser Web-Site alle meine persönlichen (und privaten!) Dokumente anzuvertrauen, obwohl deren Betreiber damit täglich Verluste schreibt? Für mich ist das ein grosses Warnsignal, es nicht zu tun und weiterhin die heimische Festplatte zu befüllen. Schliesslich kostet ein Gigabyte nicht mehr dermassen viel.

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Dienstag, September 01, 2009

Ein einig Volk von Kartellisten

1953 stellten die Experten der Preiskommission des EVD fest, dass "64 % der Schweizer Unternehmungen in Form von Kartellen funktionierten. Jenes der Uhrenindustrie war zwar etwas umständlich, aber dafür sehr anpassungsfähig."

Quelle: Zit. nach Koller: "De la lime à la machine", S. 510.

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Montag, August 17, 2009

Cash for Clunkers und Obamacare

All we can do now is give cars away, or give US citizens free money to buy them -- which we are obviously already doing with "Cash for Clunkers" -- which is additionally hilarious in the same nation that is deeply paranoid about the government giving anybody free health care.  What a nation of morons we have become.

Quelle: The First Die-off - Clusterfuck Nation

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Montag, August 17, 2009

Träumer sehen die Wirtschaftskrise beendet

Die aktuelle Erholung wird sich als nicht dauerhaft herausstellen. Sie entsteht, weil die Lagerbestände nach dem extremen Abschwung weltweit wieder aufgefüllt werden, sowie durch den gewaltigen Umfang staatlicher Hilfen. Die Profitabilität der Unternehmen wird aktuell von harten Kosteneinsparungen und nicht durch nachhaltiges Ertragswachstum getrieben. Solange nicht die Gesamtnachfrage von Konsumenten und Unternehmen die Basis der konjunkturellen Belebung bildet, ist die Erholung nicht von Dauer. Warum sollten die Konsumenten gerade jetzt mehr konsumieren, da ihnen Arbeitslosigkeit droht und sie beträchtliche Vermögenseinbussen zu verkraften haben?

Quelle: «Die aktuelle Erholung ist nicht dauerhaft» - News Wirtschaft: Konjunktur - bernerzeitung.ch

Aber anscheinend haben diesen Umstand all die Aktienkäufer da draussen nicht bemerkt und kaufen sich im Irrglauben eines neuen Aufschwungs wieder voll in den Markt ein. Irgendwie ja auch logisch - wer bereits vor dem Niedergang in den Aktienmärkte investiert war, hat die Hoffnung längst noch nicht aufgegeben. Schliesslich will man das investierte Kapital nur mit Gewinn herauslösen. Ausserdem wurden wir in den letzten Jahrzehnten regelrecht mit dem Mantra erzogen, dass es an den Börsen längerfristig nur aufwärts gehen kann.

Dabei weiss doch jedes Kind: Nach 1929 kam 1932!

Quelle: Chart of the day: Dow 1928-1932

Nachdem der DJI 1929 auf 200 Punkte abgestürzt war, kehrten viele Anleger zurück, weil sie einen Aufschwung herbeisehnten. Falsch gedacht: 1932 hatte der Index noch einmal drei Viertel verloren und stand auf unter 50 Punkten.

Auch Bill drüben bei The Daily Reckoning warnt vor übertriebenem Optimismus:

How do you like this recovery? Pretty good, huh?

Except for the jobs, of course.

And except for the retail sales.

And except for the foreclosures...and house prices. And incomes. And consumer prices. And business profits.

[...] At least stocks are doing well.

Quelle: Economists Agreed the Stimulus Was Working and the Recession Was Coming to an End

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Sonntag, August 16, 2009

Sinnlose Entwicklungshilfe?

It seems that the financial assistance coming from donor nations is barely keeping the continent alive, which leads to two possible conclusions: Either development aid is not a solution, or Africa is beyond help.

Quelle: SPIEGEL ONLINE - Druckversion - A New Approach to Aid: How a Basic Income Program Saved a Namibian Village - SPIEGEL ONLINE - News - International

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Sonntag, August 16, 2009

Experiment Grundeinkommen

But giving them money? "An idiotic idea," says Lüttwitz, insisting that it isn't the right way to teach them to be hardworking.

[...] Parents are now able to pay tuition, and the proportion of children attending school rose to 92 percent last year. The school has used the additional revenue to buy paper, pens and ink for its printers. The rate of malnourishment among the children has plunged from 42 to 10 percent. The local police crime statistics show a decline in theft and poaching. People with AIDS are responding more effectively to treatment, now that their nutritional needs are being met more consistently. "Suddenly the children were wearing shoes," says the teacher. A man went to see Dirk and Claudia Haarmann. Beaming from ear to ear, he asked: "Don't you see?" They asked him what he meant. "Don't you see? I now have trousers and a t-shirt. I am now a person."

Quelle: SPIEGEL ONLINE - Druckversion - A New Approach to Aid: How a Basic Income Program Saved a Namibian Village - SPIEGEL ONLINE - News - International

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Samstag, August 08, 2009

Top Ten der Handelsüberschüsse

Es soll immer noch einige Nationen geben, die diesen Volkswirtschaftsidioten auf dem letzten Platz Waren verkaufen wollen. Nun gut, das ist per se nicht schlecht - solange man seine Dienste nicht mit der grünen Müllwährung bezahlt kriegt:

Country Comparison - Current account balance

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Freitag, Juli 31, 2009

Die Chinesen blasen unbeirrt ihre Bubble auf

The purpose of a bear market is to correct the errors of the preceding boom. Most prominent among those errors is to think you can make money by speculating in the stock market. When this idea takes hold, good sense goes out the window. People will buy dotcoms with no business plans...and house builders at 40 times earnings!

Quelle: Investors in China Have Learned Nothing From the Crash of '07-'08

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Dienstag, Juli 28, 2009

Wo liegen die Interessen der Pharma-Unternehmen?

If the profit is the motive, they will never find a cure. Diseases make them money, prescription addiction makes them money. Curing somebody will never be profitable.

Quelle: I don't want insurance I want healthcare : reddit.com

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Montag, Juli 27, 2009

Das schweizerische Warenhausverbot

Die Weltwirtschaftskrise stärkte den Willen zum Eingriff in den Wettbewerb bzw. zum Erlass einer protektionist. Gewerbeordnung auf gesamtschweiz. Ebene. Mittels dringl. Bundesbeschlüsse wurden Massnahmen zu Gunsten einzelner Wirtschaftsgruppen eingeführt; das bis 1945 immer wieder verlängerte Warenhausverbot von 1933 schützte z.B. die Detaillisten.

Quelle: Gewerbepolitik, 2 - Protektionistische Ära bis 1954

Etwa gleich verrückt wie 700 Milliarden US-Dollars als "Stimulus".

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Montag, Juli 27, 2009

Bankrotterklärung der Wirtschaftswissenschaften

Zum Glück sitzen die in ihren Elfenbeintürmen, leiten weder Fakultäten, Unternehmen noch Staaten ...

"In summary, your majesty, the failure to foresee the timing, extent and severity of the crisis and to head it off, while it had many causes, was principally a failure of the collective imagination of many bright people, both in this country and internationally, to understand the risks to the system as a whole," the newspaper quoted the letter as saying.

Quelle: The Associated Press: British economists send apology to queen

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Donnerstag, Juli 23, 2009

Minimallöhne

Die Österreicher drüben bei Mises möchten den Verfechtern von Minimallöhnen den Wind aus den Segeln nehmen:

Every person has a unique set of skills, competencies, strengths, and weaknesses that will only be revealed through their activity in the market. Job training and skills assessments may be able to match people with suitable employment to some degree, but the search mechanism inherent in the labor market is a low-cost way of accomplishing the same result more efficiently.

Quelle: The Hidden Costs of a Minimum Wage - Art Carden - Mises Institute

Das mag vielleicht auf Stufe Akademiker (oder Fachkräfte) nicht nur gut tönen, sondern auch realistisch sein - aber ehrlich: Was soll ein Hamburgerbrater bei McDonalds bittesehr an "unique set of skills, competencies, strengths" offenbaren?! Merkt er vielleicht, dass er doch lieber VWL-Blogger geworden wäre? Bei der Lektüre solcher Werke bemerkt man endlich mal wieder mal die theoriegeilen Fachidioten in ihrem Elfenbeinturm.

Eindeutig Zeit, mich wieder hinter die Lektüre von Linksradikalismus in der deutschen Schweiz 1914-1918 zu setzen.

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Montag, Juli 13, 2009

Nutzlose Ökonomen

Für einmal muss ich kein einziges bashendes Wort verwenden - Bill macht gleich alles selber und trifft den Nagel auf den Kopf:

An economist, of the modern variety, is a statistician...an extrapolator...and a mountebank. If numbers go up two months in a row, he predicts they will go up another one. He rarely stops to ask whether his numbers really make any sense.

Instead, he merely adds them up and rolls them out. Thus - at the bubbly top in 2006 - he was he able to describe the likelihood of default on a certain derivative instrument as a "Six Sigma event" without laughing. A Six Sigma event happens once every 2,500,000 days. Then again, when the Bubble of 2002-2007 popped, they happened once a week. The blogs are full of chatter on the subject. What good is the economics profession, asks Paul Samuelson, if it cannot foresee the biggest single economic event in at least a quarter-century?

Quelle: Robert McNamara Described as the "Architect" of Vietnam War

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Donnerstag, Juli 09, 2009

Tilllate konkurs

Auf Drängen hin von gleich zwei voneinander unabhängigen Tippgebern mache ich hier noch die formelle Mitteilung, dass eine Firma namens tilllate management SA zu Beginn dieses Monats konkurs gegangen ist:

Aguna AG

Adliswil (ZH)

Übersetzungen des Firmennamen

  • tilllate management Ltd
  • tilllate management SA

Mit Verfügung vom 01.07.2009 hat der Konkursrichter des Bezirksgerichts Horgen über die Gesellschaft mit Wirkung ab dem 01.07.2009, 08.00 Uhr, den Konkurs eröffnet; demnach ist die Gesellschaft aufgelöst.

Quelle: Aguna AG in Liquidation

(Bemerkenswert, dass die Firma im Februar 2009 von tilllate management AG nach Aguna AG umbenannt wurde - wollte man damit weniger Aufmerksamkeit auf sich lenken? Vielleicht auch einfach nur um zu verhindern, dass ein blöder, kleiner Blogger einen Artikel mit "Tilllate konkurs" betitelt ... *zwinker*)

Keine Angst, liebe Züricher Partyszene - ihr könnt euch weiterhin im Indochine oder Kaufleuten ablichten lassen. inside-it hat am Tag der Konkurseröffnung bereits verdeutscht, was uns die Firma und das Handelsamtsblatt eigentlich mitteilen wollten:

Die im Jahr 2000 in der Schweiz gegründete Nightlife-Site Tilllate hat nach "intensiver Suche" einen Abnehmer für ihre internationalen Ableger gefunden. Das internationale Geschäft und die Markenrechte für alle Länder ausser der Schweiz und Liechtenstein werden vom schottischen Konkurrenzunternehmen Equitate übernommen. Die Schotten sind Besitzer des Nightlife Magazins "M8 Magazine".

In der Schweiz und Liechtenstein wird die Site weiterhin von der Tilllate Schweiz AG, die seit Januar dieses Jahres zum Tamedia-Verlag gehört, betrieben.

Quelle: Tilllate wird internationales Geschäft los

Bye bye, multinationales Tilllate. Dabei ergeht es Tilllate in etwa wie Rivella, welche vor einiger Zeit in England und den USA Fuss fassen wollte. (die BWLer verloren trotz dieses Misserfolgs keine Zeit und lancierten gleich die nächste Schlappe: Rivella Gelb) Einige Schweizerische Unternehmen sind von Marketing-Fuzzis und BWLer einfach falsch beraten, wenn sie den Sprung ins Ausland wagen - und grandios scheitern. Lieber sollte man seine Fähigkeiten auf den lokalen Markt konzentrieren statt sich international zu verzetteln.

Doch unter uns gesagt gelingt Tilllate selbst die nationale Präsenz mehr schlecht als recht. Zu lange ist man mit dem uralten Design von 2000 unterwegs gewesen, zu lange hat man vor sich hingewurstelt, anstelle Innovationen auf den Markt zu bringen. Kein Wunder, dass Facebook kam, sah und siegte. Bestes Indiz: Hat Facebook einen "tilllate connect"-Knopf prominent auf seinen Seiten? Eben ...

Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das Geschäft mit der Ankündigung von Parties und der Publikation von Partyföttelis den durch die Wirtschaftskrise veränderten Bedingungen weiter anpassen wird.

Totgeschwiegen?

Wieso erschien der Konkurs nicht als Eilmeldung auf meinem Blog? Nun, momentan widme ich mir der Lektüre meiner Lizentiatsprüfung, die ich im Herbst absolvieren werde. Dies hat momentan die höchste Prioritätsstufe.

Abgesehen davon: Ich habe den "Markt" für schweizerische Partyfötteli-Flirt-Kindergarten-Communities längst als tot erklärt, weshalb ich meine Zeit nicht mehr mit Artikeln über dieses Web-Segment vergeuden möchte. So fand auch das erst kürzlich veröffentlichte Tilllate-Redesign (ja, der Murks vom letzten Oktober (2008) musste schon überarbeitet werden) keine Erwähnung hier. Auf den Punkt gebracht: Das Redesign macht sicherlich einiges Besser, doch das reicht im Zeitalter von Facebook halt einfach nicht mehr.

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Donnerstag, Juli 09, 2009

Im Gold-zu-Schulden-Verhältnis sind wir Spitze!

What nation has the best gold/debt ratio? Switzerland. It has only twice as much in government debt as it has in gold.

Quelle: War Between the Uighurs and Han Chinese

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Montag, Juni 29, 2009

Schweizer Mobilfunker profitieren von der EU

Apple verpflichtete sich gemeinsam mit weiteren Unternehmen zu einem "universellen Ladegerät" für datenfähige Mobiltelefone. Dies gab die EU-Kommission heute per Pressemeldung bekannt: «In einer Vereinbarung, die der Kommission heute vorgelegt wurde, verpflichtet sich die Industrie, für die Kompatibilität der Ladegeräte auf der Grundlage eines Micro-USB-Steckers zu sorgen.

Quelle: fscklog: Apple verpflichtet sich zu "universellem Ladegerät" für künftige EU-iPhones [Update]

Gerne lasse ich mir von radikalen Verfechtern der freien Marktwirtschaft erklären, wieso das lenkende Einwirken des Staates hier Nachteile für uns Kunden schafft ... Die EU hat halt eben doch gute Seiten!

A propos: Da der GSM-Standard ein digitaler ist, weisen alle Mobiltelefone die "Datenfähigkeit" auf, nicht?

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Sonntag, Juni 28, 2009

Verdammt alte Zöpfe

Die Welt wartet darauf, was der Papst zur Wirtschaftskrise zu sagen hat. Doch die Enzyklika verzögert sich. Die lateinische Übersetzung wird nicht fertig.

[...] Dass die Pflege der alten Sprachen auch ihre Tücken hat, erlebt Benedikt XVI. nun hautnah. Seine Mitarbeiter schaffen es nicht, die neue päpstliche Sozialenzyklika "Caritas in veritate" - also "Liebe in Wahrheit" - rechtzeitig in die offizielle Kirchensprache zu übersetzen. Eigentlich sollte die Stellungnahme des römisch-katholischen Oberhirten am Montag erscheinen. Doch nun verzögert sich der Start um eine Woche.

Quelle: FTD.de - Sprachprobleme im Vatikan: Veritas, veritatis, veritati - Europa

Die Aktionäre dieses Unternehmens haben wortwörtliches Gottvertrauen ... andere Buden (bspw. General Motors) hätten längst den Bankrott erklärt. Nur im Vatikan übersetzt man geflissentlich weiter.

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Montag, Juni 08, 2009

Wider die Profitabilität und die Effizienz

Vielen ist die Steigerung der Produktivität der wichtigste Lebensinhalt geworden, auf dass morgen noch mehr Güter gekauft werden können, die kein Mensch braucht. Fast scheint es so, als ob Muße aus unserem Wortschatz verschwunden wäre. Das schreit förmlich nach einer Revolution - in Bildung, Kunst und Kultur.

Quelle: FTD.de - Das Kapital: Zeit für eine richtige Krise - Marktberichte Aktien

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Dienstag, Juni 02, 2009

Wie kommen die USA nur aus diesem Schlamassel raus?!

You've got a debtor nation whose largest corporate institutions are failing (perhaps a preview of State failure). It's shipped its industrial infrastructure off-shore and replaced it with a financial industry that thrived on credit and derivatives. And now you wonder why investors are pushing interest rates on your debt up?

Quelle: Chinese Surge in Construction Explains Pickup in Base Metals Stocks

Aus einem andere Artikel auf The Daily Reckoning:

Unless the US becomes a net saver, "another global financial crisis triggered by a dollar crisis could be inevitable," forecast former Chinese central banker Yu Yongding over the weekend. (Oy... Beijing is 7,000 miles from Washington, and even they can see this coming.)

Quelle: American Family's Share of Government Debt Now Over Half a Million Dollars

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Dienstag, Juni 02, 2009

China baut sich aus der Krise heraus

"By the end of April, China had built 20,000 kilometres (12,430 miles) of rural roads, 214,000 low-rent homes, 445 kilometres of highway, and 100,000 square meters (1.08 million square feet) of airport buildings under the stimulus plan,"

Quelle: Chinese Surge in Construction Explains Pickup in Base Metals Stocks

Mit dem Geld und dem Tempo, mit welchem die Chinesen für 445 Kilometer Autobahnen bauen, sehen wir Eidgenossen äusserst blass aus.

Das Hilfsmittel Geld sitzt bei den Chinesen recht locker, da sie der grösste Kreditgeber der USA sind und diese vom Wertzerfall geprägten US-Dollars so rasch als möglich aus ihrem ungefähr hundert Etagen tiefen Keller auf den Markt werfen möchten. Lieber eine physische Gegenleistungen statt grünes Toilettenpapier.

Es handelt sich hierbei meine persönlich zusammengereimte Erklärung, falls ein VWLer eine andere Sichtweise hält, soll er dies mit der Kommentarfunktion kundtun.

Wie viel wohl diese 445 Kilometer gekostet haben? Die Westumfahrung Zürich (25km) wurde für läppische 4 Milliarden Franken hingeknallt. Natürlich muss man aber beachten, dass die Hälfte davon Tunnels waren. Die Chinesen werden es sich diesbezüglich einfach gemacht haben: Auf Grund der Landreserven und billigen Arbeitskräfte (es geht zudem ja auch um ein Stimulus-Programm!) baut man die Autobahn lieber um den Hügel herum als hindurch.

Bezüglich dem Tempo wiederum bin ich froh, dass hier noch nicht ganz chinesische Umstände herrschen. Umweltschutz? Fremdwort. Arbeiterschutz? Fremdwort. Amtliche Bewilligungsverfahren? Der Parteiapparat befiehlt. Auch muss man sich Fragen, ob die Chinesen die Autobahnen von westlichen Ingenieuren bauen lassen, oder ob die Schnellstrassen in wenigen Jahren totalsaniert werden müssen ...

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Freitag, Mai 29, 2009

Ein brenzliger Herbst 2009?

Aber eigentlich kann sich kaum jemand ein Worst-case-Szenario vorstellen. Aus dem einfachen Grund, weil den beiden derzeit aktiven Generationen jegliche Erfahrung für ein solches abgeht. Wir wissen schlicht und einfach nicht, wie man mit einer tiefgreifenden wirtschaftlichen- und damit auch gesellschaftlichen Krise umgehen muss.

Quelle: Arlesheim Reloaded. Mäuse schultern Elefanten. - Es kommt viel schlimmer als derzeit gefühlt

Zu einem ähnlichen Schluss komme ich in meiner Lizentiatsarbeit über die Missernte von 1916/17 im Ersten Weltkrieg: Niemand wusste mehr, wie sich eine Versorgungskrise anfühlte. 1918 wurde nicht wirklich kein friedliches Jahr ... abgesehen vom Waffenstillstand von Compiègne.

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Donnerstag, Mai 28, 2009

Frauen haben den Kapitalismus wohl nicht erfunden ...

Wenn Frauen herrschen, ist es Teil ihrer Arbeit. Ihnen gefällt es, wenn einfach alles läuft und es der Familie gut geht. Die Idee, Vermögen anzuhäufen oder viel Geld zu verdienen, kommt ihnen einfach nicht in den Sinn.

Quelle: Matriarchat: "Männer leben besser, wo Frauen das Sagen haben" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

Der ist auch ganz gut:

Ja, den Kindern wird sogar damit gedroht, 'Wenn du nicht brav bist, dann verheiraten wir dich'. Die Kinder kennen Verheiratetsein als Horrorgeschichte.

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Montag, Mai 25, 2009

US-Alltagsphänomen Working Poors

working full time for a part-time income has become the fate of greater and greater numbers of Americans. In fact, the U.S. minimum wage, adjusted for inflation, has never regained its 1968 value. The average income of a full-time worker at Walmart, today the nation’s largest private employer, is only slightly more than $17,000 a year.

[...] The payday loan, too, is a liar loan of sorts, though the relevant lie is told not to the banker or mortgage broker but to yourself: that you’re still making it, you’ve hit a brief rough patch, everything will work itself out soon. You end up at the payday-lending office only if you have caught at least a glimpse of prosperity, and are desperately trying to keep this mirage in view.

Quelle: Usury country: Welcome to the birthplace of payday lending—By Daniel Brook (Harper's Magazine)

Als Sozialdemokrat bin ich wie der im lesenswerten Artikel genannten Martin Luther King der Meinung, dass wer arbeitet, auch genügend zum Leben verdienen sollte. Damit meine ich keine Staatsgarantie für jährlich zwei Wochen Ferien auf den Malediven, sondern ausreichend Nahrung, ein Dach über dem Kopf, kostenlose Schulbildung und eine Krankenversicherungen, die einem bei schweren Krankheiten nicht in den Privatkonkurs treibt.

Und doch fragt die liberale Hälfte in meinem Kopf: Was gibt uns Angehörigen einer westlichen Konsumgesellschaft das Recht, mehr einzufordern als was ein Durchschnittsinder oder ein -chinese erhält? Sind unsere Arbeitsbedingungen und Löhne der Normalfall, oder sind es vielleicht doch eher tragischerweise diejenigen in Entwicklungs- und Schwellenländern?

Egal. Solang der Staat anscheinend über Milliarden verfügt, um eine Grossbank zu retten, dürfen ruhig auch Normalsterbliche in den Genuss des Geldregens und eines anständigen Lebens kommen.

When that industry was consolidated nationally, Eaton began looking for another line of work. He settled on short-term loans—cash today to tide a worker over until payday, offered at triple-digit annual interest rates. Eaton took out a second mortgage on his house and opened up Check Cashing, Inc. on December 2, 1991.

Mutet es nur mir paradox an, dass Herr Eaton, zwecks Aufbau seines Kurzfrist-Konsumkreditgeschäfts eine zweite Hypothek aufnimmt?

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Donnerstag, Mai 14, 2009

Die Börse zeigt nach oben, die Fundamentals nach unten

While it may be the case that the pace of economic decline is no longer as negative as it was at the peak of the post-Lehman credit contraction, the reality is that employment, output, organic personal income and retail sales are still in a fundamental downtrend.

Quelle: USA Follows the Same Downward Slide As GM

Aber das schöne an der liberalen Marktwirtschaft ist, dass sich jeder auf eine der beiden Seiten schlagen kann ... und danach einfach nur noch hoffen und beten muss.

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Freitag, Mai 08, 2009

Kauft Apple wirklich Twitter? Ein möglicher Grund

Kollege Burgdorfer in einem kürzlich erschienen Artikel:

It just occurred to me, that there is actually a perfect reason for Apple to buy Twitter. In fact, it could turn Twitter into a massive money making machinery.

Quelle: The Perfect Reason why Apple should buy Twitter

Kurz zusammengefasst hat Apple gemäss Burgi einen Masterplan: Twitter soll das SMS-System ersetzen. Ich finde das eine bescheuerte Idee, und zwar aus folgenden Gründen:

I don't think so:

  • 25 Million Twitter users compared to 4 billion mobile handsets being manufactured in 2010 (estd.)
  • Twitter is proprietary bullshit (from a technical point of view), SMS is standardized. SMS is used by billions out there and I don't see how you wanna convert billions of accustomed SMS users to become Twitter fans over night.
  • Usual people don't get the concept of Twitter. Do you really want your sensitive love letter sms to end up on Twitter.com? Twitter is 1:n, while SMS stays 1:1 (of course you can send private messages through Twitter, but its the default setting that matters: Twitter = public, SMS = private)
  • Twitter is discrete - if you miss a message from someone, it doesn't really matter ... but what about the SMS from your girlfriend telling she'll be 10 minutes late for your date? You don't wanna get this info by Twitter, do you?
  • You need a permanent internet connection to receive Twits. SMS you get on every GSM network, even if it is dead slow (much less overhead than HTTP).
Always remember that Apple is following the KISS approach. Why a) put in a middleman (Twitter) and b) why replace a common standard? I hope they don't buy Twitter, but if they do, please Apple, don't pay a too high price for it. It's just a hype, after all!

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Mittwoch, Mai 06, 2009

Alles wieder gut an den Aktienmärkten! Kauft!

People who had no idea there was anything wrong with the world financial system two years ago, now say the problem has been fixed. Who fixed it? The people who had no idea what was wrong with it, of course.

Quelle: China Makes Recession Recovery

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Dienstag, Mai 05, 2009

Der kurze Wahn vom Aktienglück

"Everyone ought to be rich!" hiess es schon in den 1920ern, als die grossen Finanzhäuser und Trusts dem kleinen Mann Aktien andrehten. Es brauchte nach der Grossen Depression einige Generationen, bis sich wieder eine Menge Dumme fanden, die ihr kleines Vermögen bereitwillig in Aktien investierten:

The proletariat began buying stocks in the '80s. The 'shareholder nation' was a dream of Maggie Thatcher and Ronald Reagan: Everyman a Capitalist.

Quelle: The New Capitalists Were Not Real Capitalists

Eine sehr gute Abhandlung über die Prämissen der letzten 30 Jahre, die Bill Bonner da präsentiert. Ganz treffend ist auch folgende Passage:

A real capitalist is eager to cut his labor costs. If hourly wages rose too high...he'd want to move to a lower-cost production center. And if the managers asked for too much - he'd fire them and get new ones.

But neither the working stiffs nor the suits shared the owners' interest in cutting labor costs and preparing for the future.

Nun sind wir also wieder einmal an einem Scheideweg. Wie 1930 glauben einige, dass nun bereits das Schlimmste überstanden ist und beginnen wieder damit, Aktien zuzukaufen. Mal schauen, ob nach 2009 ein weiteres 1932 folgt. Die Bärenrally hält jedenfalls ihren Knüppel bereit.

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Montag, Mai 04, 2009

Missmanagement, wohin das Auge reicht

here are the same economists who mismanaged the economy, offering advice to governments who mismanaged their regulatory roles, about how to keep mismanaged companies alive, so that bondholders who mismanaged their investments might not go broke.

Quelle: The Greatness of a Depression is Commensurate to the Government's Efforts to Prevent It

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Sonntag, Mai 03, 2009

Direktzahlungen der USA an Israel

Das Land scheint ja massiv von Subventionen aus Übersee angewiesen zu sein - schon blöd, wenn man den Gegnern Israels (den Arabern) dank dem stetig steigenden Bedarf nach Erdöl ebenfalls Unsummen in den Arsch schiebt:

Die Organisation engagiert sich nach eigenen Angaben jährlich für 100 Gesetzesvorhaben und konnte bisher Militär- und Finanzhilfen für Israel in Höhe von mindestens 110 Milliarden Dollar sowie zahlreiche Sanktionen der USA gegen Iran, Syrien und die palästinensische Hamas durchsetzen.

Quelle: Amerikas mächtigste Lobby lahmt (International, NZZ Online)

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Donnerstag, April 30, 2009

Führungscockpit für Gemeinden

«In den Exekutiven kleiner und mittlerer Gemeinden wird vieles aus dem hohlen Bauch entschieden», sagt Christoph Miesch vom kantonalen Amt für Gemeinden und Raumordnung.

Da hat er leider nicht so unrecht ...

«Dabei werden in einer Datenbank Informationen aus verschiedenen Quellen gesammelt und auf einer Website präsentiert»

Quelle: Computer- statt Politprogramm - News Region: Bern & Region - bernerzeitung.ch

... doch ob wir hier wirklich das Ei des Kolumbus gegen solche Entscheide gefunden haben? Erinnert mich stark an den Portal-Hype, der im Internet vor einigen Jahren für Furore gesorgt. Jedes Unternehmen investierte in ein Portal und ch.ch wurde auf ebendiesem Rohrkrepierer-Konzept aus dem Boden gestampft. Heute spricht niemand mehr von Portalen, weil sich die hochfliegenden Erwartungen nicht erfüllt haben.

Wenn dieses Cockpit dann doch eher nur ein Wiki sein soll - nun gut, damit könnte ich leben. Dann sollte man es aber auch als solches verkaufen. Auf alle Fälle sollten sich Kommunalpolitiker nicht zu sehr auf dieses Werkzeug freuen: Sollte es wirklich funktionieren, werden sie nämlich arbeitslos. Die Gemeinderäte werden durch eine Computersoftware ersetzt, die anhand von mathematischen Formeln über die Geschicke der Gemeinde entscheidet. Wollen wir Sesselkleber es wirklich so weit kommen lassen?

An der Suisse Public (9. - 12. Juni 2009) wird das Produkt einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Gerne lasse ich mich - trotz meiner hier geäusserten Skepsis - von der Nützlichkeit des Produktes überzeugen.

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Donnerstag, April 30, 2009

Unnütze Konjunkturforschung

Diese Kollegen wollen davon ablenken, dass sie auch nichts Genaues wissen und im Prinzip Kaffeesatzleserei betreiben.

Quelle: Konjunkturprognosen: "Im Prinzip Kaffeesatzleserei" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Sage ich doch schon lange: Mit Konjunkturprognosen ist es wie momentan mit der Schweinegrippe: Presse, Radio und TV plappern hysterisch nach, was irgendwer irgendwo sagt. Falls sich zwei Wochen überhaupt noch jemand an die angeblich bombensicheren Aussagen erinnert, mussten diese bereits längst korrigiert werden.

Aus meiner Sicht kann man Konjunkturforschungsstellen in die Wüste schicken, ohne irgendwelches "Wissen" einzubüssen - weil es eben ungesichertes Pseudowissen ist.

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Dienstag, April 21, 2009

US-Banken faktisch insolvent

Von den 19 grössten Banken sollen 16 insolvent sein.

Quelle: Dubiose Gerüchte: Mehrheit der US-Banken insolvent? - News Wirtschaft: Unternehmen - tagesanzeiger.ch

Manche mögen rufen: "Was, so viele?!" - ich wundere mich hingegen, dass es nicht eigentlich alle sind ... Sollte sich dieses Gerücht nur annähernd bewahrheiten, hat nicht etwa Osama und seine Muslim-Brüder die USA an den Rand der Vernichtung gebracht, sondern die Elite des Landes selbst. Klassisch.

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Montag, April 13, 2009

Kriegt es Japan dieses Mal auf die Reihe?

Japan says it's going to announce another $100 billion stimulus program this week. That should do the trick. After 17 years of bailouts and stimulus programs, the Japanese should be getting good at them. But it's a little like a guy who's getting good at suicide - if he's so good at it, you'd think he'd be dead by now.

Quelle: Jim Cramer Says The Depression is Over

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Montag, April 13, 2009

Bald ist die Wirtschaft wieder kerngesund!

"NOT!", wie es Borat sagen würde:

it begs the question: recovery to what? To Wall Street booking stupendous profits by laundering "risk" out of bad loans with new issues of tranche-o-matic securitized paper? This I doubt, since there isn't a pension fund left from San Jose to Bratislava that would touch this stuff with a stick, even if it could be turned out in collector's editions of boxed sets.

Quelle: Clusterfuck Nation by Jim Kunstler : The Coming Siege of Austerity

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Samstag, April 11, 2009

Definiere Ramen profitable

The term ramen profitable was coined by Paul Graham, a Silicon Valley start-up investor, essayist and muse to LILO entrepreneurs. It means that your start-up is self-sustaining and can eke out enough profit to keep you alive on instant noodles while your business gains traction.

Quelle: Get Rich Slow

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Mittwoch, April 08, 2009

Wie den Amis das duale Bildungssystem erklärt wird

In Germany, workers in a number of industries still study as apprentices for three-and-a-half years, during which time they work three days a week and earn a modest salary, and then go to school the other two days.

[...] The roots lie deep in German culture, experts say. "It has to do with the German lifestyle and career patterns," suggests Terwiesch. "In the U.S., it's all about change. People change jobs all the time: They do a startup, it doesn't work, they do another start up, or they go work for a company. They're constantly moving. Germany, on the other hand, is a society that favors stability."

Quelle: Innovation Thrives Among German Firms, Though Hurdles Persist - Knowledge@Wharton

Manchmal vergisst man als Schweizer leicht, dass nur sehr wenige (deutschsprachige) Länder ein duales Bildungssystem kennen. Laut Genosse Strahm einer der Trümpfe, wieso unser Land (immer noch) so reich ist ...

Ob das hier aber auch wirklich stimmt, wage ich zu bezweifeln:

Even at the very top of the company, he says, domain experts are still likely to be in charge. "You could take any board member from BMW and they could, by hand, take a car apart and put it together again," he says.

Sind doch alles BWL-Fachidioten, die lieber zehn MBAs machen als einmal einen Schraubenschlüssel in die Hände zu nehmen ...

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Samstag, April 04, 2009

Medizin reguliert, Finanzsystem dereguliert

Im Gesundheitswesen hat sich der Laisser-faire-Vordenker aber niemals durchsetzen können. Ärzte-Zulassungen sind überall auf der Welt streng reguliert, und kein Politiker würde diese Vorgabe antasten. Zu den Mysterien des Marktfundamentalismus gehört nicht zuletzt, dass er auch von seinen glühenden Verfechtern in der Praxis immer nur halbseitig angewendet wird. Warum haben wir das Weltfinanzsystem dereguliert und existenziell bedrohliche Systemrisiken in Kauf genommen, während es uns andererseits absurd erschiene, auch nur einen Schnupfen kurieren zu lassen von jemandem, der nicht streng überwachte Auflagen erfüllt?

Quelle: DANIEL BINSWANGER: FRIEDMANS FEHLER

Ja, wieso eigentlich?

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Freitag, April 03, 2009

Von Starken und Schwachen

Ein Bankenanalyst zur "grauen" Liste:

«Recht des Stärkeren setzt sich immer mehr durch»

Quelle: «Recht des Stärkeren setzt sich immer mehr durch» (Nachrichten, NZZ Online)

Ich kann mich nicht erinnern, wann sich in der Menschheitsgeschichte jemals der Schwächere durchgesetzt hat ... abgesehen davon waren die Banker doch bisher immer auf der Seite der "Stärkeren", nicht?

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Freitag, April 03, 2009

Was die G20er mit Antikapitalisten gemein haben

These dumbbells are just as confused and hopeless as the G20 big shots they are trying to impress. Both believe the world would be a better place - if people would just listen to them!

Quelle: Economy Not As Bad As Expected

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Freitag, April 03, 2009

Alle Macht den Designern!

After its package redesign, sales of the Tropicana Pure Premium line plummeted 20% between Jan. 1 and Feb. 22, costing the brand tens of millions of dollars.

Quelle: Tropicana Line's Sales Plunge 20% Post-Rebranding - Advertising Age - News

Ursache: Der übermenschliche Designer wollte für einmal etwas ganz Neues erfinden und hat die früher gut sichtbare Orange von der Verpackung gekillt.

Nun, immerhin hat sich Peter Arnell in den Lehrbüchern als Beispiel verewigt, wie man es garantiert nicht machen sollte.

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Donnerstag, April 02, 2009

Das verfassungsmässige Recht auf Auto

But why shouldn't the feds be in the car business? It's right there in the U.S. Constitution, isn't it? The "Car Clause," as Byron King calls it: every American will have the "right to life, liberty and a four- door sedan." Heck, it's in the preamble too: "When in the course of human events, it becomes necessary to take over the automobile industry..."

Quelle: Cars Could be Designed by Congress

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Sonntag, März 29, 2009

Sozialhilfebezüger: Irgendwie nur noch Peanuts ...

Spätestens mit so laschen Urteilen gegen Sozialbetrüger, die garantiert auch noch schwarz nebenbei gearbeitet haben (wer Gartenarbeiten bei sich zu Hause macht, macht sie auch bei 'Freunden') und sich so neben den 800'000 ertrogenen Franken noch einige hunderttausend 'erarbeitet' haben dürften, fördert man Schwarzarbeit noch.

Quelle: Wie sich IV-Betrug lohnt | Snoop InfoSystems

Seit die Ospels & Co. die UBS an die Wand gefahren haben und mit 6'000'000'000 Schweizer Franken aus dem Schlamassel gerettet werden mussten, sind durch Sozialhilfebetrug ergatterte 800'000 Schweizer Franken irgendwie nur noch Peanuts. Mir erscheint es mittlerweile fast lächerlich, mit Sozialdetektiven Jagd auf Personen zu machen, die pro Monat einige hundert, vielleicht auch Tausend Franken unberechtigterweise beziehen. Je mehr Geld so in der Sozialhilfekasse bleibt, desto höher werden die Begehrlichkeiten der Politiker, damit eine Bankenrettung zu finanzieren ...

Notabene: Es wurde noch kein einziger Banklümmel zu Rechenschaft gezogen, weil er Volksvermögen vernichtet hat. Anscheinend ist es bedeutend schwieriger, Leuten Milliardenbetrug nachzuweisen als Millionenbetrug ... Verkehrte Welt! Vor kurzem habe ich treffenderweise gelesen, dass man MIGROS-Kassiers feuert, weil sie ein paar Fränkli aus der Kasse klauen. Den Bankmanager muss man aus vertraglichen Verpflichtungen sogar noch Bonis nachzahlen, damit man sie los wird.

Nachtrag: Na, wer sagt's denn?

Für ihn ist klar, dass dies gut investiertes Geld ist. Denn würden die Renten, welche nun nicht bezahlt werden müssen, bis ins AHV-Alter hochgerechnet, spare die die Invalidenversicherung (IV) über vier Millionen Franken.

Quelle: IV-Detektive lohnen sich

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Freitag, März 27, 2009

Das 8 Prozent-Rendite-Märchen

If you had stocks in 2000 and held them until now...guess how much you would have lost? 60% - in real terms.

If you went all the way back to 1966...how much would have made if you held stocks all the time until today? Zero!

Quelle: No One Knows How the European Central Government Functions

Soviel zu diesen Geschwafel von "langfristigem" Anlagehorizont ... langfristig my ass!

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Mittwoch, März 25, 2009

Geld verdienen ist wieder en vogue

Second, the massive misallocation of capital in society has also been revealed. Out goes financial engineering, in comes making money the old-fashioned way – earning it.

Quelle: Downsizing America

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Dienstag, März 24, 2009

AIG verliert Geld in der Höhe von Lybiens BSP

In the final three months of last year, the company lost more than $27 million every hour. That's $465,000 a minute, a yearly income for a median American household every six seconds, roughly $7,750 a second. And all this happened at the end of eight straight years that America devoted to frantically chasing the shadow of a terrorist threat to no avail, eight years spent stopping every citizen at every airport to search every purse, bag, crotch and briefcase for juice boxes and explosive tubes of toothpaste. Yet in the end, our government had no mechanism for searching the balance sheets of companies that held life-or-death power over our society and was unable to spot holes in the national economy the size of Libya (whose entire GDP last year was smaller than AIG's 2008 losses).

[...] we still think this is some kind of unfortunate accident, not something that was created by the group of psychopaths on Wall Street whom we allowed to gang-rape the American Dream.

Quelle: The Big Takeover : Rolling Stone

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Dienstag, März 24, 2009

Wenn die Finanz-Feuerwehr Brände legt

Stattdessen sind überall die Akteure am Werk, die die Krise verursacht haben. Das kann nicht gut gehen - denn keiner im Bankenbereich redet bislang über die Fehler. Stattdessen sind alle dabei, die Situation schön zu reden.

[...] Die kritischen Finanzprodukte sind von Wissenschaftlern, von Nobelpreisträgern mitentwickelt worden. Doch genau diese Leute tun jetzt so, als hätten sie die Folgen nicht vorausgesehen. Das glaube ich denen nicht, so ahnungslos waren die nicht. Die haben sich benommen wie im Casino.

Quelle: SPIEGEL ONLINE - Druckversion - Wirtschaftskrise: "Milliarden werden ohne Sinn und Verstand verschleudert" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

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Dienstag, März 24, 2009

Die Post misst anscheinend nicht mit gleichen Ellen

Die nächste Verschlechterung für den Privatkunden steht für den 1. April an. Ab diesem Datum kann ein Privatkunde ein Couvert, das zwischen zwei und fünf Zentimeter dick ist, nicht mehr als Brief verschicken. Eine solche Sendung gilt für den Privatkunden künftig als Paket – das Porto kostet vier Franken mehr. Für Geschäftskunden dagegen gilt diese Neuerung nicht: Der Brief bleibt für sie weiterhin ein Brief und wird nicht plötzlich zum Paket.

Quelle: Die Post will viele Briefkästen nur noch morgens leeren - News Wirtschaft: Unternehmen - tagesanzeiger.ch

Das wiederum kann ich jetzt wirklich nicht verstehen ... Entweder gilt es für alle oder gar nicht!

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Dienstag, März 24, 2009

Ewiggestrige gegen Verschlankung der Post

Und von den noch bestehenden 240 Kästen wird neuerdings die Hälfte ausschliesslich am Vormittag geleert. Im Klartext: A-Post, die nach zehn Uhr morgens in einem Berner Wohnquartier eingeworfen wird, erreicht den Adressaten erst am übernächsten Tag.

Quelle: Die Post will viele Briefkästen nur noch morgens leeren - News Wirtschaft: Unternehmen - tagesanzeiger.ch

Herr Furrer, aufwachen! Wir leben mittlerweile im 21. Jahrhundert - es gibt das Telefon, der Fax, SMS und ... E-Mail! Ich kann mich wirklich nicht erinnern, wann in den letzten Jahren eine Briefsendung derart wichtig war, dass sie am nächsten Tag beim Empfänger sein musste (und ich dafür dann trotzdem nicht um 7 Uhr aufstehen wollte). Aber wahrscheinlich gehöre ich zu einer kleinen Minderheit der Postkunden ...

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Montag, März 23, 2009

Gehört mindestens ein Konkurs zum Lebenslauf?

I’ve never understood Silicon Valley’s obsession with failure. Many investors and entrepreneurs out there believe that you should fail a few times before you succeed. That the people worth funding are the people who’ve failed a few times. I’ve heard from a few VC who won’t fund an entrepreneur until they’ve failed at least once. I don’t get that.

[...] Failure is part of the path to success? This industry’s obsession with failure has got to stop. I don’t know when it became cool or useful, but the industry has been steeping in it for so long that it’s become normal to assume failure comes before success.

Quelle: Failure is overrated, a redux - (37signals)

Gute Argumentation gegen das hierzulande oft den USA angedichtete Credo "Nur wer einmal Konkurs gemacht hat wird ein richtiger Unternehmer" ...

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Montag, März 23, 2009

Für unsere Jeans bezahlen andere mit dem Leben

Deutlich erkennt man in dem Film, wie die Jeans in kammerähnlichen Hohlräumen in der Wand ausgelegt werden. In gleichmäßigen Bewegungen bestrahlen die jungen Männer die Hosen mit einem Hochdruckgerät. Solange, bis der blaue Jeans-Stoff heller wird und der gewünschte Vintage-Look entsteht. Dabei tragen sie weder ein Atemschutzgerät noch einen Sicherheitsanzug. Einige haben den Oberkörper frei. Der jüngste Arbeiter in dem Film ist 13. "Wenn du nicht aufpasst und du atmest das Zeug direkt ein, bist du tot", sagt Abdulhalim.

Quelle: SPIEGEL ONLINE - Druckversion - Türkische Textilfabriken: Tödlicher Sand in der Jeans-Maschine - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

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Sonntag, März 22, 2009

Wie Unternehmen weiter als an den Tellerrand denken

If you had simply "listened" to Blockbuster's customers you'd think the best way to compete with them would be to have cheaper late fees or a bigger selection in your store. Netflix actually went a step further and understood the underlying customer problems (e.g. even going to a video store is a hassle which is why you end up with late fees in the first place) and created a product that was truly disruptive.

Quelle: Dare Obasanjo aka Carnage4Life - Facebook "stream" redesign: Disruptive companies don't listen to their customers – Mark Zuckerburg

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Sonntag, März 22, 2009

Britisches Bonus-Baby über Konsumgüter und Schweizer

Es gibt diesen berühmten, etwas rüden Spruch: If it fucks, flies oder [sic] float - rent it! Mit andern Worten: Kauf nie ein Flugzeug oder ein Schiff, und heirate nie eine Frau. [...]

Ich spreche hier nur von den Schweizer Investoren in Zürich. Einige dieser Leute strahlten keinerlei "joie de vivre" aus. Es war, als ob sie tot wären. [...] die Investoren in Zürich liessen sich nicht davon beeinflussen, wenn man sie in ein Strip-Lokal einlud, sie kamen auch nicht auf einen Drink mit. Ich weiss nicht, was diese Leute auf dem Sterbebett denken. Es schien mir, als ob sie ausschliesslich für ihren Job leben und überhaupt nicht merken, wie kurz das Leben ist. [...] [sie] liessen sich nicht durch Drogfen oder Striptease beeinflussen. In dieser Hinsicht waren sie professioneller und seriöser als andere Leute.

[...] Ich bekam den Eindruck, dass die grossen Schweizer Banken extrem ineffizient sind. Riesige Institutionen. In einer Bank musste ich vier verschiedenen Leuten das Gleiche erzählen.

Quelle: SonntagsZeitung, 22. März 2009, Sonntagsgespräch mit Geraint Anderson: "Es war nicht nur Gier, was war auch Skrupellosigkeit und Bösartigkeit" S. 23ff.

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Sonntag, März 22, 2009

Washington Mutual höischt use

Die kollabierte US-Privatkundenbank Washington Mutual verklagt die staatliche Einlagensicherung FDIC. Sie fordert von ihr mehr als 13 Milliarden Dollar. Der Vorwurf: Die Aufsicht habe die Banksparte der einst größten Sparkasse in den USA zu einem Dumpingpreis verkauft.

Quelle: Washington Mutual: Die 13-Milliarden-Dollar-Klage - manager-magazin.de

Das hat man davon: Geld eingeschossen erhalten und dann noch motzen! Das nächste Mal lässt man solche Banken lieber bankrott gehen. Der Markt wird das Institut dann schon fachgerecht sezieren und sich die Filetstücke schnappen ...

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Samstag, März 21, 2009

Käufer für Finanz-Ramsch gesucht

if we get investors to understand that toxic waste is really, truly worth much more than anyone is willing to pay for it, all our problems will be solved.

[...] financial operations with very little capital but lots of government-guaranteed liabilities.

Quelle: Despair over financial policy - Paul Krugman Blog - NYTimes.com

In der Schweiz wurde von der UBS ein so dämlicher Investor längst gefunden: Die Nationalbank!

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Samstag, März 21, 2009

Jagd auf die unfähigen Bonus-Babies

Für Samstag organisiert die Connecticut Working Families Party eine Bustour zu den Häusern von AIG-Managern, mit einem Zwischenhalt beim Konzernsitz in Wilton. [...] «Wir möchten den Leuten, die um ihre Jobs kämpfen und jeden Dollar umdrehen, Gelegenheit geben zu sehen, welchen Lebensstil Milliarden von Dollar in Credit Default Swaps ermöglichen.»

Quelle: AIG-Manager stellen Wachen vor ihre Villen - News Wirtschaft: Unternehmen - tagesanzeiger.ch

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Mittwoch, März 18, 2009

Die USA wissen offensichtlich, wie man die Rezession bekämpft

Die amerikanische Notenbank, die Federal Reserve, pumpt weitere 1150 Milliarden Dollar in die krisengeschüttelte Wirtschaft, um noch im laufenden Jahr aus der Rezession zu kommen.

Quelle: US-Notenbank: Noch eine runde Billion - News Wirtschaft: Konjunktur - tagesanzeiger.ch

Wäre das nicht genial, könnte man Rezessionen mit simplen Injektionen an Liquidität abwenden? Und natürlich verschwindet das überzählige Geld genau dann wieder aus dem Markt, wenn die Wirtschaft von Rezession auf Hochkonjunktur schaltet. Für wie blöd halten die mich eigentlich?

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Mittwoch, März 18, 2009

Island, Irland ... und bald die Schweiz?

What's the difference between Iceland and Ireland?

One letter and six months

Quelle: The Outrage Over AIG and Their Bailout Money

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Samstag, März 14, 2009

Mein Senf zum Bankgeheimnis

Beginnen wir mit Renés samstäglichen Erguss zum Thema:

Unsere Gegner auf dem internationalen Finanzmarkt haben jetzt Blut gerochen und werden Forderung nach Forderung stellen, bis auch die Schweiz 'freiwillig' sämtliche Finanzdaten von EU- und anderweitigen Bürgern an ihre Finanzämter übermittelt, zwecks Finanzierung von überbordenden Staatsausgaben und 'Konjunkturpaketen', und um für ihren Bankenplatz mehr Marktanteile zu sichern, und wenn's hochkommt, 'dürfen' wir der EU bald auch ganz 'freiwillig' direkt Geld spenden, im Kampf gegen 'Armut' usw, oder so wie die USA es von Deutschland verlangen, weitere Konjunkturprogramme finanzieren.

Quelle: BOHICA | Snoop InfoSystems

Als Linker ist meine Meinung klar (ja, diesbezüglich bin ich ein wahrhafter Linker): Das Bankgeheimnis (von einigen Klugscheissern immer noch schonfärberisch Bankkundengeheimnis genannt) nützte nur reichen Ausländern etwas, die ihr Vermögen vor den Augen allzu seriös arbeitenden Steuerämtern verstecken wollten. Deshalb schmerzt es mich überhaupt nicht, wenn dieser Steuerflucht nun (anscheinend!) ein Riegel geschoben wird. Ob begüterte Amis, Deutsche und Franzose nun wirklich massenhaft ihre Gelder aus der Schweiz abziehen, wird sich weisen.

Schwerer wiegt, dass Schweizer Banken damit auch Kundengelder verloren gehen. Doch als Linker ist man eben gerade kein Verfechter der rücksichtslosen Profitmaximierung. Unsere Banken sind das Risiko eingegangen, solche Gelder zu beheimaten - und grosses Risiko bezahlt man halt manchmal mit einem Totalverlust. Jeder von uns hat indirekt durch die Machenschaften der Grossbanken profitiert. Nun sollten wir auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen.

Nebenbei: Dass bei einem Schwund der Vermögen wohl auch Arbeitsplätze vernichtet werden, ist ein notwendiges Übel. Die fähigen, bis anhin gut bezahlten Bänkeler sollten aber kaum Schwierigkeiten haben, in anderen Betrieben einen neuen ansprechenden Arbeitsplatz zu finden.

Wo ich aber all den Kritikern aus dem rechten und ultrarechten Lager Recht geben muss: Der Bundesrat, allen voran die Herren Merz und Roth, sind beim ersten, kleinen Windstoss geknickt. In einer solchen Situation ist ein solches Verhalten einfach nicht tolerabel - hier hätte ich von gutbezahlten Führungspersönlichkeiten erwartet, dass sie sich die Hände wenigstens etwas schmutzig machen würden und in harten Verhandlungen das Maximum herausholen. Gerne hätten die Herren mir so beweisen dürfen, wie aussichtslos die Lage tatsächlich ist. Die Kollateralschäden an der Realwirtschaft (die Leute, die im Gegensatz zu den Bänkelern noch tatsächlich etwas Greifbares produzieren) hätte ich persönlich gern in Kauf genommen. Einerseits als Beweis, dass die USA, die EU und die OECD ihre (angeblich hinter den Kulissen geäusserten) Drohungen wahr gemächt hätten, andererseits, weil man so mit grosser Wonne wieder einmal so richtig auf die kriminellen Helfershelfer bei der UBS und Crédit Suisse hätte einschlagen können. Denn eines ist klar: Dem Bankgeheimnis würde man in den kommenden Jahren viel weniger nachtrauern, wenn die ganze Exportwirtschaft empfindlich getroffen worden wäre.

So wie die Chose nun aber gelaufen ist, bedeutet dies für viele Kreise ein fruchtbarer Grund, um nette, kleine "Dolchstosslegenden" spriessen zu lassen. Das Bankgeheimins - im Felde ungeschlagen, aber von schwachen, defätistischen Zivilisten an der Heimatfront ans Messer geliefert.

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Donnerstag, März 12, 2009

Setzt Madoff ans Steuer

We have previous suggested that Madoff be tapped for Secretary of the Treasury. The United States is running the biggest Ponzi scheme of all time, paying off old loans by taking out new ones. Why not let a real pro run the program?

And surely some under-secretary post could be found for Armstrong. In the news over the weekend came word that Geithner was working 'night and day'...and alone. He is supposed to have a full complement of hacks and functionaries to help him; but they haven't been appointed or approved yet. So Geithner sits at his desk and talks to himself. What a pity! Destroying a major economy is not a job for a single man. Even Alan Greenspan had a crew of apparatchiks to help.

Quelle: Dow Shows Signs of Life

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Mittwoch, März 11, 2009

Die falschen Unternehmen werden rausgeboxt

Which brings me to the vital part of the economy I mentioned before. It is the economic engine room of any economy that these stimulus measures are harming. Namely enterprising small businesses.

When government says it is stepping in to save the economy, what they really mean is they are stepping in to prop up big businesses. Because it is those companies that will make it to the TV news and the newspapers if/when people start losing their jobs.

The economy needs to contract. In this way, the small and nimble enterprises that survive can take advantage of a depressed economy. Companies that are young or don't even exist yet can pick up the pieces and bring innovation and real growth to the economy.

Quelle: The Economy Needs REAL Growth

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Mittwoch, März 11, 2009

Weltfinanz überbrückt sich selbst

the world's lenders are eager to make loans to the world's biggest debtor; they don't trust anyone else. The world's biggest debtor, meanwhile, lends to the people private lenders don't trust - the borrowers who can't pay the money back.

Quelle: Substantial Doubt

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Mittwoch, Februar 25, 2009

Obamas gigantische Ramschhypothek

For one thing, the stimulus package, so-called, looks more and more like national sub-prime mortgage itself,

Quelle: Clusterfuck Nation by Jim Kunstler : The Abyss Stares Back

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Mittwoch, Februar 25, 2009

Der tiefste Einbruch seit ... (bitte einfüllen)

Practically every day we get a new report stating this or that economic reading increased or declined by some insignificant amount. Then the total change from the past recession or last year is calculated and a “worst since” (i.e. - worst since 1997, the Great Depression, Carter Administration, etc.) headline is created.

Quelle: Five Signs the Economy is Recovering :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

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Sonntag, Februar 22, 2009

Zu spät

Indeed, there's increasing evidence that most of the real "crash" has already happened, and what we are seeing now is the expanding wave as it makes it's way through the economy.

Quelle: Bailouts, Burnouts and Non-Linear Innovation - O'Reilly Broadcast

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Freitag, Februar 20, 2009

Endziel: Permanente Depression?

And the poor Japanese have been waiting 19 years to get to the beginning of the end of their restructuring crisis. They probably would have gotten to it years ago, were it not for the diligent efforts of Japanese politicians. Instead of letting the banks fail, they bailed them out and propped them up. Result: an on-again, off-again depression that has lasted longer than most marriages.

Quelle: The United States: The Largest Ponzi Scheme in the World

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Freitag, Februar 20, 2009

Der Fluch von Suburbia

It was determined a half century ago that home ownership was a good thing. Since then, the government has bent the rules in favor of the homeowner - with artificially low mortgage rates...and substantial tax benefits. As an unforeseen consequence, the feds helped create the biggest mortgage-backed credit bubble in history. Not only that, they changed to geography of America - with vast suburbs stretching out in all directions, rather than cheaper and more efficient tightly packed apartment buildings.

Quelle: The United States: The Largest Ponzi Scheme in the World

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Donnerstag, Februar 19, 2009

Der Mann mit dem Durchblick

From what we can tell, Nakagawa is the only G7 finance minister who should stay on the job. The rest of them clearly don't know what's going on. Otherwise, they'd be drunk too.

Quelle: Obama's Bailout: Too Little, Too Late?

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Donnerstag, Februar 19, 2009

Wer reserviert denn noch per Telefon?

Die massiv erhöhten Reservationsgebühren der Kinobetreiberin Kitag sind für die Geschäftsleiterin des Konsumentenschutzes ein Fall für den Preisüberwacher.

Quelle: Kinogebühren: Konsumentenschutz kritisiert Kitag - News Zürich: Kanton - tagesanzeiger.ch

Wer seine Sitzplätze im Kino auch 2009 noch per Telefon reserviert, hat nichts anderers verdient, als kräftig zur Kasse gebeten zu werden.

Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, wann ich das letzte Mal per Telefon eine Reservierung getätigt habe - es muss ungefähr so 1998 gewesen sein. Meine Billets ordere ich mittlerweile per Internet, bezahle sie mit Kreditkarte und drucke sie dann auf meinem Drucker aus. Einfacher geht es ja wohl kaum!

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Donnerstag, Januar 29, 2009

Skandal: Auch unsere Polizei auf Fahnenjagd!

Der chinesische Premierminister Wen Jiabao soll sich auch in Davos keinesfalls an Tibet erinnern müssen: Die Kantonspolizei Graubünden hat in einem Geschäft für Geschenke an der Promenade eine tibetische Flagge beschlagnahmt.

Quelle: Polizei entfernt Tibet-Flagge aus Davoser Geschäft (Schweiz, NZZ Online)

Da arbeiten überall dieselben Tölpel, die bei der Schulung über Menschen- und Freiheitsrechte offensichtlich geschwänzt haben.

Es gibt bei weitem gröbere Probleme in unserem Land, die unsere Polizei lösen muss - und nur die Polizei lösen darf! Aber äbe: Lieber wehrlose Fahnen jagen als sich in Lebensgefahr begeben und wahre Kriminelle stellen.

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Dienstag, Januar 20, 2009

Muss London jetzt alle drei Monate Geld nachschieben?

The Government's bail-out of the banks in October with £37 billion of taxpayers' money was supposed to have "saved the world", according to the PM, but now it is clear that it has not even saved the banks. Our money kept the show on the road for only three months.

Quelle: Gordon Brown brings Britain to the edge of bankruptcy - Telegraph

In Vereinigten Königreich ist mit Premierminister Gordon Brown immerhin diejenige Person am Ruder, die in den 10 Jahren vor Stellenantritt das Finanzministerium unter sich hatte - und am ganzen Schlammassel dementsprechend mitgearbeitet hat (Stichwort "cheap money").

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Montag, Januar 19, 2009

England giesst Öl ins Feuer

Hätten die Kunden, also Firmen und Verbraucher, keine Schwierigkeiten, ihre Kredite zu bedienen, dann hätten die Banken nämlich auch keine Sorgen wegen ihrer Bilanzen.

Es ist verständlich, dass die Politiker es nicht wahrhaben oder zumindest nicht eingestehen wollen, dass ihr Wahlvolk pleite ist. [...]

Quelle: FTD.de - Das Kapital: Auf dem falschen Dampfer - Marktberichte Aktien

Langsam frage ich mich, ob es die Briten noch vor den Amis erwischt ... Dann doch lieber das Ferienhäusle in Kalifornien oder Miami als im nebligen London.

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Montag, Januar 19, 2009

Mit Steuergeschenken aus der Krise?

[...] Bundesrat Merz präsent im Monatsrhythmus neue Steuersenkungspakete, von denen in erster Linie die hohen Einkommen profitieren werden. [...] Der Konjunktur werden diese Steuergeschenke für hohe Einkommen nichts bringen. Ein grosser Teil dieser Steuergeschenke wird gespart und im Ausland angelegt, ein Teil wird für Importprodukte ausgegeben, so dass unter dem Strich kaum Nachfrage im Inland geschaffen wird.

Quelle: SGB JAHRESPRESSEKONFERENZ VOM 5.1.2009

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Mittwoch, Januar 14, 2009

Auch 1929 war das Scheitern unmöglich

Als Prüfungslektüre habe ich gerade Galbraiths The Great Crash abgeschlossen und befasse mich nun mit meinen Notizen. Unter anderem lese ich aber auch Rezensionen aus den 1950ern durch.

Folgende Textstelle einer Rezension ist mir ins Auge gestochen - es ist schon fast unheimlich, wie der Crash von 1929 Dinge hervor brachte, mit denen wir uns in der derzeit herrschenden Finanzkrise erneut herumschlagen müssen:

Optimism of the "Coolidge prosperity," faith in the omnipotence of bullish financial prophets and the belief that everyone could get rich combined to drive the market ever upward. As long as the market rose, the supply of buyers buying for an increase kept pace. In a sense, this is to say that the market went up because it went up! In retrospect there seems to have been little else to support belief in the ability of the market perpetually to generate riches.

Quelle: The Journal of Finance, Vol. 11, No. 1 (Mar., 1956), pp. 100-101

In einer anderen Rezension lesen wir:

Then, as in the twenties, the mere suggestion that stock prices might be going up too fast was treated as nonsense, or perhaps something even worse, both by the speculators themselves and by those leaders of business and government who confuse the prosperity of stockmarket speculators with the prosperity of the whole economy.

Quelle: The American Economic Review, Vol. 45, No. 4 (Sep., 1955), pp. 687-688

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Dienstag, Januar 13, 2009

UBS: Ein Schritt vor ...

... zwei zurück:

Ein Banker der UBS-Filiale in Grenchen soll Gelder in Millionenhöhe veruntreut haben.

Quelle: Betrugsverdacht – UBS-Mitarbeiter in Haft - News Wirtschaft: Unternehmen - bernerzeitung.ch

In anderen Nachrichten: Die Aktie fällt wieder mal auf 15 Franken. Immer noch fehlen 5 Stutz (in Richtung Schwerkraft), bis es das Spaghetti-Essen bei Benkö gibt.

Unter uns: In der Sommersonne 2009 machen Spaghetata sowieso deutlich mehr Spass ... Wer bringt eigentlich den Chianti?

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Mittwoch, Januar 07, 2009

Apple handelt antizyklisch

It’s also easy to upgrade your iTunes library to iTunes Plus. You don’t have to buy the song or album again. Just pay the 30¢ per song upgrade price.

Quelle: Apple - iTunes - What's New - Download DRM-free music

In den USA herrscht die grösste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten - und jetzt verlangt Apple von den Konsum-Lemmingen drüben über dem grossen Teich tatsächlich, auch noch die Musiksammlung "upzugraden"? Gute Idee, im iTunes Music Store bezahlt man am besten mit einer der fünf überzogenen Kreditkarten.

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Sonntag, Januar 04, 2009

Freude trotz Rezession

Nette Kolumne, die den Jahresanfang, die Rezession und wohl auch die kommende Depression etwas leichter machen soll:

Wir meinen das Branchendomino. Erst erwischte es Banken, dann Autobauer, Zulieferer, Chemie, Spediteure, Reeder. Es ist wie im Lied von den zehn kleinen Negerlein. Und die große Frage bei der täglichen Zeitungslektüre lautet: Wann ist die Branche dran, in der wir selbst arbeiten? Das ist ein echter Thrill.

Quelle: FTD.de - Kolumne: Andreas Theyssen: Rezession ist schön - Kolumnen

Und den hier hat sich die Financial Times extra für Kollege Burgi aufgehoben:

Krisengewinn. Kennen Sie London? Ist eine tolle Stadt. Bislang hatte sie nur einen Haken. Sie war dermaßen teuer, dass für deutsche Normalverdiener die Hotelzimmer für einen Wochenendtrip kaum erschwinglich waren. Diese Zeiten sind vorbei! Das britische Pfund ist dank der Wirtschaftskrise so tief eingebrochen, dass es heute 1:1 zum Euro steht. Da kann man sich auch als Euro-Päer glatt ein schaumfreies, schlecht temperiertes Ale in einem Pub in der Londoner City leisten. Also, nichts wie hin!

Eines ist klar: London wird noch vor Sommer 2009 bereist. Dann wird es endlich möglich sein, am Morgen nach dem Pub-Besuch trotz vollem Portemonnaie mit einem fürchterlichen Kater aufzuwachen ...

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Sonntag, Januar 04, 2009

2009: Mega-Krise in der Online-Werbung?

We've had a few hundred years to learn to monetize print, over 75 years to monetize TV, and, most importantly, millennia to build business models based on scarcity. In contrast, our collective effort to monetize post-scarcity digital media have only just begun.

Quelle: Contemplating the Consumerist sale and the adpocalypse

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Montag, Dezember 29, 2008

Die zukünftigen sieben Staaten von Nordamerika

Mr. Panarin posits, in brief, that mass immigration, economic decline, and moral degradation will trigger a civil war next fall and the collapse of the dollar. Around the end of June 2010, or early July, he says, the U.S. will break into six pieces -- with Alaska reverting to Russian control.

Quelle: As if Things Weren't Bad Enough, Russian Professor Predicts End of U.S. - WSJ.com

Wirklich nur ein Hirngespinst eines Russen, der sein Heimatland wieder als Grossmacht auf dem Parkett der Weltgeschchte sähe? Finde nur ich, dass die Wirtschaftskrise die USA stärker bedroht als Al-Qaida und Terroristen es je geschafft hätten?

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