Sonntag, August 17, 2008
Auch Schweizer Journalisten fahren auf das iPhone ab
[...] seit ich mit fünf oder sechs Jahren ein Playmobil-Piratenschiff zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, konnte mich kein Spielzeug mehr in einen solchen Zustand blindseliger Ekstase versetzen.
Quelle: Das Magazin » Wenn Männer nur noch streicheln
Das iPhone kann auch zum Beziehungskiller werden - aber anders, als wir Männer uns das bisher vorgestellt haben:
«Sie hatte einfach den Eindruck, dass ich sie so zart noch nie berührt habe», meinte er schuldbewusst. Die i-Revolution oder: wenn Männer nur noch streicheln wollen.
Freitag, Juli 11, 2008
Keine Emoticons? Dieses iPhone sucks!
T.S. feels the iPhone lacks two important features that will hinder its success in the Japanese market. First, the iPhone does not have emoji—special, cute little icons (like hearts, tear drops, and “peace” signs) that the Japanese use to spice-up their messages. Second, the iPhone lacks denwa-saifu (ability to be used as an electronic credit card).
Quelle: Information Architects » Blog Archive » Japanese iPhone Line-up
Wenn ich so schaue, wer in meinem Kollegenkreis in MSN all diese Scheiss-Emoticons benutzt (Favoriten: Gelbhäutige Frauen, die ihre übergrossen Brüste auf- und ab schwappen lassen sowie Graffiti-mässige *hehe*s), sehe ich absolut keine Übereinstimmung mit der iPhone-Zielgruppe. Und das soll bitteschön auch so bleiben ...
Donnerstag, Juli 10, 2008
Namen des Pr0n-Ordners
Hmmm, XXX gefällt mir besser. Aber jedem das seine:
You people have dirty minds! The !Adult smart playlist merely filters out all songs for which the word adult appears in the comments. For example, Nine Inch Nail’s Closer has adult in the comments and will never play when that playlist is selected.
Quelle: bbum’s weblog-o-mat » Blog Archive » Apple Remote: Remote Control Done Right!
Klar doch ... diese Erklärung kauf ich ihm auf der Stelle ab.
Donnerstag, Juli 10, 2008
Erste iPhone-Testberichte tauchen im deutschsprachigen Netz auf
Nach Onkel Walt und zwei anderen us-amerikanischen Medien-Koryphäen dürfen nun auch deutschsprachige Journalisten über ihr Erfahrungen mit dem iPhone 3G berichten:
- Tagesanzeiger
- Heise Newsticker
- SPIEGEL online
- Blick (sowie privat: Bö testet “iPhone 3G”)
Labels: Apple, Deutschland, iPhone, Mac, Schweiz
Samstag, Juli 05, 2008
Keine Vertragsverlängerung, kein subventioniertes iPhone
Mist! Mein Vertrag läuft erst im September 2008 9. Oktober 2008 aus ...
Wir möchten uns für Ihre Kundentreue und Ihr Interesse am iPhone 3G bedanken.
Momentan steht Ihnen leider kein Angebot für ein neues Mobiltelefon im Rahmen einer Vertragsverlängerung zur Verfügung. Wenn Sie jedoch von einem solchen Angebot profitieren und das iPhone zu einem Vorzugspreis mit unserem exklusiven iPhone Preisplan erhalten möchten, empfehlen wir Ihnen das Ende Ihrer Vertragsdauer abzuwarten.
Möchten Sie sofort ein iPhone beziehen, können Sie dies bereits ab 9. Juli, 2 Tage vor der offiziellen Markteinführung unter der Nummer 0800 780 500 bestellen. Wir gewähren Ihnen einen Rabatt von 10% auf den iPhone Preis ohne Preisplan.
Quelle: Mail von Orange vom 5. Juli 2008
Freitag, Juli 04, 2008
Ich bleibe Orange-Kunde
Bravo Orange!
Orange lanciert das neue Apple iPhone 3GInsbesondere die 1GB Datenvolumen inkl. finde ich im Vergleich zum Monopolisten Swisscom sehr generös. Auch wenn ich keine YouTube-Videos auf meinem iPhone schauen werde - es ist beruhigend zu wissen, jeden Monat noch einige 100MB spatzig zu haben.
Dienstag, Juni 17, 2008
Nokia bringt neue Business-Telefone - boah!
Interessieren solche Meldungen nach der Vorstellung des iPhone 3G wirklich noch jemanden?!
The world's top cellphone maker, Nokia, unveiled two new models on Monday aimed at the business market dominated by the Blackberry,
Quelle: Nokia Unveils New Business Phones - NYTimes.com
Mittwoch, Juni 11, 2008
Journalist über den Marktanteil der verkauften iPhones
Der auf Daring Fireball zelebrierte Award Jackass of the Week geht heute via think eMeidi an den Journalisten/Korrespondente John Dyer aus Boston, MA:
In den USA erreichte Apple mit seinem Gerät in den ersten drei Monaten gerade mal einen Marktanteil von 5 Prozent.
Quelle: Der Bund, 11. Juni 2008, "Apple bessert iPhone nach", S. 15.
Klar, dass die Zahl für einen IT-fernen Schreiberling abstrus klein wirkt. Aber wie immer sollte man (goldene) Äpfel (das iPhone, ein Gerät aus der Smartphone-Klasse) nicht mit {faulen) Birnen vergleichen (Billig-Handies; bspw. die 1000er Serie von Nokia etc.). Ist doch optimal, ein 50USD-Handy, mit dem man gerade mal telefonieren und simsen kann, mit dem 300USD-iPhone zu vergleichen.
Apple hingegen vergleicht die iPhone-Verkäufe seit jeher mit den anderen Smartphone-Herstellern (RIM, Palm, HP etc.) und dort hat sich das iPhone (wohl nur für Zeitungsjournalisten völlig erstaunlich) auf Platz zwei geschlagen - hinter den Blackberry von RIM. In Zahlen ausgedrückt: Im abgelaufenen Quartal betrug der Marktanteil bezüglich Verkäufen knapp 20%, im letzten Quartal 2007 sogar 25%.
Ursprünglich hatte Apple bis Ende 2008 insgesamt 10 Millionen Stück verkaufen wollen. Doch bisher sind es erst 6 Millionen. Die Zahl dürfte angesichts der neuen Generation kaum noch steigen. In den Apple-Läden in den USA sind die alten Geräte kaum noch zu finden.
Ahaaa, als Steve Jobs letztes Jahr die Aussage von den "10 Millionen" verkauften Geräten, hat er sich selbstverständlich nur auf das GSM-Modell des iPhone bezogen.
Jeder normal denkende Mensch wird realisieren, dass Apple den Fahrplan für das iPhone längst festgelegt hat und Steve Jobs damals bereits wusste, dass im Sommer 2008 das UMTS-Telefon folgen wird. Dies ist auch der Grund, wieso in den Läden keine iPhones zu haben mehr sind: Apple verkauft die längst fertig produzierten Restbestände, um die Lager für das UMTS-iPhone frei zu machen.
Ich hege absolut keine Zweifel, dass Apple mit seinen iPhones (egal ob GSM oder UMTS) lange vor Weihnachten die 10 Millionen-Grenze knacken wird. Das Telefon wird ab dem 11. Juli in über 70 Ländern verkauft werden und ein Verkaufsschlager werden.
Selbstverständlich wird John Dyer weiterhin nur die GSM-iPhones zählen und am 31.12.2008 triumphierend durch die Zeitungslandschaft ziehen: "Seht ihr, ich habe es doch schon immer gesagt!" Dumm nur, dass das alte iPhone ab Mitte Jahr nicht mehr verkauft worden ist.
Freitag, Mai 16, 2008
Danke, Orange!
Für ca. 24 Stunden habe ich mich tatsächlich mit dem Gedanken auseinandergesetzt, wegen eines gehypten Telefons eines Computer-Herstellers zum trägen Monopolisten wechseln zu müssen:
Auch Orange vertreibt iPhone in der Schweiz
Quelle: Auch Orange vertreibt iPhone in der Schweiz - Wirtschaft - Tages-Anzeiger
Somit werde ich 2010 wohl mein 10-jähriges Jubiläum mit Orange (und Apples iPhone) feiern können.
Freitag, Mai 09, 2008
Interessantes zum iPhone
Think about that — in just nine years, the specs that then described Apple’s top-of-the-line desktop computer now describe their phone.
Quelle: BlackBerry vs. iPhone
[...] the iPhone can do more BlackBerry-ish things than the BlackBerry can do iPhone-ish things.
Mittwoch, Mai 07, 2008
Marketing richtet alles
MBA - Mal Besser Arbeitslos?
What’s clear is that Sprint is run by MBA-trained executives who see everything as a general “business” problem. In their minds, the same things apply to selling phones as toothpaste. How about this idea: Take $100 million and use it to design a better phone?
Quelle: Sprint Spending $100 Million to Advertise iPhone Knock-Off
Labels: Apple, Funny, iPhone, USA, Wirtschaft
Donnerstag, Mai 01, 2008
UMTS-iPhone exklusiv in Italien - lachhaft
UMTS-iPhone exklusiv in Italien?
Laut Berichten der italienischen Zeitungen "Repubblica" und "Il sole 24 ore" hat der italienische Provider TIM einne Exklusivvertrag mit Steve Jobs abgeschlossen. Demnach komme der Nachfolger des iPhones mit UMTS mehrere Monate vor anderen Ländern zuerst in Italien auf den Markt. Laut der englischen Zeitung "Times" habe Apple schon mehrere Tausend neuer UMTS-iPhones in Asien bestellt. Statt Touchscreens sollen sie nun über eine Tastatur verfügen.
Quelle: heute, 22. April 2008, S. 10.
Klar doch:
- Das neue iPhone zuerst in Italien - ich kann mir wahrlich wirtschaftlich potentere Länder vorstellen, um dieses Luxus-Telefon zu lancieren.
- Monate vor den anderen - wenn überhaupt in Italien, wieso dann noch Monate zuwarten, um es in anderen Ländern anzubieten?
- Tastatur statt Touchscreen - der Gerüchtelieferant ist wohl nach dem Verfassen der Meldung an einer Überdosis halluzinogener Drogen gestorben ...
Keine Ahnung, wieso heute einen solchen Schmarren abdruckt ...
Samstag, März 08, 2008
Soll ich ein gecracktes iPhone kaufen?
Das hat mich soeben ein Bekannter gefragt. Wie immer bin ich äusserst konservativ und pessimistisch:
Ich kenne einige Schweizer Kollegen, die sich ein iPhone geleistet haben. Aus meiner Sicht gibt es aber grosse Nachteile:
- Zukünftige Updates. Jedes Mal, wenn neue Updates rauskommen, muss man beten und hoffen, dass jemand eine Schwachstelle ausfindig macht, um das Telefon wieder für Applikationen dritter zu entsperren und den SIM-Lock aufzuheben. Die Vorstellung des SDK vom Donnerstag zeigt wider einmal klar, dass Apple kontinuierlich neue Funktionen in die Software einbauen und freischalten wird. Im schlimmsten Fall endest du mit einem Telefon, das mit Software-Version 1.x läuft und sich nicht mehr aktualisieren lässt, während die offiziellen Swisscom-Kunden um dich herum längst mit 2.x unterwegs sind.
- Keine anständigen Daten-Abos. Klar macht es Spass, mit dem iPhone per WLAN unterwegs zu sein. Doch noch längst gibt es nicht überall WLAN-Hotspots, und schon gar nicht offene und kostenlose. Das iPhone wird erst dann zum Killer-Tool, wenn der künftige Mobilfunkanbieter einen EDGE/UMTS-Datenplan mit Flatrate anbietet. Dann kann es dir egal sein, wo du dich befindest und dass du die Daten per Mobilnetz abrufst.
- UMTS-Modell. Je länger du seit dem Verkaufsstart gewartet hast, desto wahrscheinlicher wird die Veröffentlichung des Hochgeschwindigkeits-Modells mit UMTS. Da die Swisscom das iPhone immer noch nicht veröffentlicht hat, vermute ich langsam, dass man gleich mit Version 2.0 in den Markt einsteigen will.
Das 16GB-Modell kostet in den USA 499 USD oder 511 CHF. Aus den oben genannten Gründen rechtfertigt sich die Marge von 340 CHF für das gecrackte iPhone von Nicolas K. nicht.
Quelle: Mail von mir an den Bekannten, 8. März 2008.
Donnerstag, Januar 31, 2008
Wo sind all die iPhones?
Our readers think they have found the million unaccounted-for iPhones discussed in an earlier post — phones that were bought but then never activated on the networks of the wireless carriers that are Apple’s partners. They are all around the world, in many countries where Apple has not yet worked out deals with local carriers, indicating that these phones have been “unlocked.” A sample of some of the comments (with a little editing for punctuation):
Quelle: Where Are Those Million iPhones? Everywhere.
(Bitte unbedingt auf den Link klicken und die aufgelisteten Stories aus den einzelnen Ländern durchlesen - einfach nur verblüffend)
Auch ich kann berichten: Ein Kollege in meinem Alter aus Bern hat auch ein iPhone. Meines Wissens in New York gekauft, in die Schweiz importiert und dann mit Hilfe von unzähligen Web-Seiten und Tools von Hand entsperrt.
Eher überrascht war ich, als mir eine Bekannte von ihrem ca. 45-jährigen Ehemann erzählte, der sich ebenfalls ein iPhone geleistet hat. Für den Unlock hat dieser aber auf eine käufliche Software zurückgegriffen.
Ah, und noch was: Beide sind Windows-Benutzer, haben also keine Macs zu Hause stehen.
Freitag, Januar 25, 2008
Weltwoche nimmt das iPhone auseinander
Der Beitrag "iPhone vs. Blackberry" von Alix Sharkey, in der Weltwoche aus dem Englischen übersetzt, ist zwar schon etwas älter, doch zeugt von der törichten Grundhaltung des Schreiber
[...] Beide stellen absurde Behauptungen auf: Der Blackberry nennt sich «subtil und stilvoll», das iPhone prahlt damit,· «revolutionär» zu sein. In Wahrheit ist der Blackberry ein nüchterner, aber nützlicher virtueller Sekretär, der sich verzweifelt um ein bissehen Glamour bemüht. Das iPhone ist ein schwerfälliger Handcomputer, aufgemotzt mit Glitzersoftware und hübschen Icons. [...]
Quelle: Die Weltwoche, 43/07, "iPhone vs. Blackberry", S. 75.
Wohl eines der grössten Understatements in der Technologie-Reportage. Selbstverständlich mag man sich über die Apple-Jünger und Fanatiker aufregen. Doch das iPhone ist in verschiedener Hinsicht revolutionär:
- Multitouch. Bisher haben es auch die etablierten Hersteller (Nokia, Sony Ericsson) geschafft, ein Gerät vorzustellen, dessen Funktionen allesamt mit den Händen benutzt werden können. Klar gibt es diese Stift-Gerätli, die manchmal sogar mit dem Zeigfinger-Nagel bedienbar sind. Apple bietet aber als einziger Hersteller die Multitouch-Bedienung an. Wer auf einem iPhone einzig und allein mit einfachen, von Kleinkindern erlernbaren Fingergesten einmal vertikal und horizontal gescrollt und Bilder verkleinert vergrössert hat, wird das "revolutionäre" erkennen.
- Mobiles Internet. Und zwar so, wie am PC zu Hause, dank des für Mobiltelefone riesigen Bildschirms (auch bezüglich der Auflösung - 160ppi). Auch hier hat Apple den Meilenstein gesetzt. Je länger desto mehr werden wir uns daran gewöhnen, dass wir "das Internet" nun auch in der Hosentasche mit uns herumtragen. Gerade Google Maps-Anwendungen werden den Tourismus revolutionieren. Beispiel? Ich bin in Basel und habe Lust auf einen Kebap. Ich hole mein Gerät hervor, lade Google Maps, gebe "Kebap" in "Basel" ein und erhalte auf einer Karte die Buden in der näheren Umgebung von mir aufgezeigt.
- Operator-Branding. Apple hat die Hoheit über das graphische Benutzeroberfläche behalten. Kein Vodafone-Logo, kein Klingelton, keine verkrüppelte WAP-Startseite, die aufpoppt, wenn man sich ins Internet einwählt. Einzig der Name des Operators wird ganz klein oben links neben der Signalstärke-Anzeige erwähnt. Ansonsten fehlt jeglicher Hinweis auf den Betreiber des Mobilfunk-Netzes. Wer zu Tode gebrandete Mobiltelefone gekauft hat, weiss, wie schön es ist, ein auch in dieser Hinsicht formvollendetes (sprich: von den Operator-Marketing-Fuzzis verschontes) Produkt zu kaufen. Apple geht diesbezüglich gar noch einen Schritt weiter:
- Umsatzbeteiligung. Apple geht mit einem Telefonie-Anbietern eines Landes einen Exklusiv-Vertrag. Niemand anderes als der Anbieter darf das Gerät verkaufen. In Zeiten des gesättigten Mobilfunkt-Marktes (jeder hat heute ein Handy) ist das die beste Strategie, Kunden von anderen Anbietern wegzulocken. Und jeder Kunde spült nicht nur Geld in die Kasse der Telcos, sondern auch in Apple. Denn Apple war sich des Potentials seines Gerätes bewusst und stieg selbstsicher in den Verahndlungsring - und holte zweistellige Umsatzbeteiligungen heraus.
Dienstag, November 20, 2007
Wenn Passagiere es besser wissen wollen als der Pilot
[Captain über die Sprechanlage] "If the passenger with the IPhone would be kind enough to use it to check the weather at our alternate, calculate our fuel burn due to being rerouted around the storms, call the dispatcher to arrange our release, and then make a phone call to the nearest Air Traffic Control center to arrange our timely departure amongst the other aircraft carrying passengers with IPhones, then we will be more than happy to depart. Please ring your call button to advise the Flight Attendant and your fellow passengers when you deem it ready and responsible for this multi-million dollar aircraft and its passengers to safely leave."
Quelle: PlaneBuzz
(Dies gälte selbstverständlich nicht für die Swissair bei einem Grounding - der iPhone-Besitzer sollte dort statt das Wetter am Zielflughafen die Finanz-News abfragen)
Donnerstag, Oktober 11, 2007
Testet Swisscom das iPhone?
Es wird gemunkelt, dass in den heiligen Gängen des Monopolisten Swisscom erste iPhone-Testexemplare aufgetaucht sind.
Mittwoch, Oktober 03, 2007
Böse: Apple sperrt iPhone-Hacks aus
If “third-party software development” is one of your requirements for a phone, buying something other than an iPhone is exactly what Apple wants you to do. Just like if you “require” a hardware keyboard, compatibility with proprietary Microsoft Exchange email servers, freely-customizable ringtones, removable faceplates, or any other features or capabilities the iPhone lacks.
Quelle: Forever Is a Long Time
Eigentlich wollte ich schon lange etwas über das marginale 1 Prozent der iPhone-Benutzer schreiben, die 100 Prozent des derzeitigen Entrüstungsgeschreis in ihren Blogs kundtun. Der Grund: Apple verhindert mit einem Update des iPhones (1.1.1), dass vorher freigeschaltete SIMs anderer Anbieter als AT&T nicht mehr funktionieren und Applikationen von Dritten nicht mehr installiert werden können.
Wer die Zeche zahlt
Die restlichen 99%, die das Update ohne zu murren heruntergeladen und eingespielt haben, sind zufrieden mit den Funktionen, die ihnen das Gerät von der Stange bietet. Und das ist die Kundschaft, die massgeblich zu Apples Gewinn beiträgt und auf die sich das milliardenschwere Unternehmen aus Cupertino konzentrieren sollte.
Kann der auch Ogg?
Und die anderen 1%? Nun, die wünschen sich seit 2001 einen iPod, der "auch Ogg kann". Träumt weiter, Jungs! Das Google- und/oder das Linux-Phone wäre eher was für euch.
Ein Blick in die sich entwickelnde Zukunft
Ich glaube übrigens daran, dass Apple das iPhone dereinst öffnen und Entwickler mit einem SDK versorgen wird. Doch das kann durchaus noch Monate oder gar Jahre dauern)
Sonntag, August 26, 2007
iPhone-Aktivierung kostet!
Gestern gab es zwischen mir und meinen Kollegen eine kleine Diskussion über die Nachteile eines iPhones. Insbesondere die Aussage von Chäschpu, dass die Aktivierung des Telefons Geld kosten würde, empfand ich als unwahr, weshalb ich lauthals protestierte.
Nun, wie sich heute aber nach wenigen Minuten Internet-Recherche herausstellt, hat Chäschpu tatsächlich recht! Mea culpa. Halsabschneider das.
Lehrstück für Spin-Doctors
Wieder einmal klassisch, wie ein PR/Marketing-Department diese (für den Käufer) unerfreuliche Tatsache völlig beiläufig in der Pressemitteilung unterbringt:
All plans include unlimited data (email and web), Visual Voicemail, 200 SMS text messages, roll over minutes and unlimited mobile-to-mobile and a one-time activation fee of $36.
Quelle: AT&T and Apple Announce Simple, Affordable Service Plans for iPhone
Da werden in guter Manier die Vorzüge eines Plans aufgezählt, um am Schluss des Satzes (wohl in der Hoffnung, dass der geneigte Leser bis dahin bereits zum nächsten Satz übergesprungen ist) noch schnell die bedrückende Tatsache nachzuschieben, dass das Telefon zwingend zum Kaufpreis addiert noch 36USD mehr kostet.
Mittwoch, Juli 04, 2007
Bin ich bald Swisscom-Kunde?
Die Swisscom werde in der Schweiz das iPhone exlusiv anbieten können, wie die Handelszeitung aus gut informierten Quellen zu berichten weiss.
Quelle: Swisscom und das iPhone: une liaison exclusive?
Verflucht! Seit April 2000 bin ich glücklicher Orange-Kunde. Sollte ich wirklich das erste Mal in meinem Mobiltelefonie-Leben den Anbieter wechseln? Und alles nur wegen einem iPhone? Falls die Swisscom einen unschlagbar günstigen Datentarif bietet (am besten mit Flat-Rate), könnte ich bei Orange äusserst rasch die Segel streichen und mich für zwei Jahre bei Swisscom Mobile versklaven.
Um die Schweizer iPhone-Rechte buhlten nur Swisscom und Orange. Auch bei Orange heisse es, die Verhandlungen seien noch nicht vollzogen.
Orange verpasst eine einmalige Chance. Das iPhone passt deutlich besser zum jugendlichen Image von Orange als zum verfetteten Monopol-Greis Swisscom ...
Aber selbstverständlich geht es auch darum, wie viele Konzessionen die Anbieter zu machen bereit sind. Apple wird sich das Telefon vergolden lassen - schliesslich hat der fulminante Marktstart in den USA alle Zweifler vom Gegenteil überzeugt. Leute sind in Scharen bereit, ein einfach benutzbares Mobiltelefon der neuen Generation ohne Subventionen der Anbieter zu kaufen. Umkehrschluss: Den Schrott von Nokia, Sony Ericsson und Co. kaufen wir nur, wenn er subventioniert wird.
Analüsten sprechen mittlerweile von bis zu 700'000 verkauften Geräten; AT&T sieht im iPhone den grössten Marktstart in der Unternehmensgeschichte:
Apple over the weekend sold more than 700,000 iPhones to rocket past analyst predictions and shatter AT&T's record by selling more iPhones in three days than Motorola's RAZR did in its first month.
Quelle: iPhone shatters AT&T record, dwarfs RAZR [u]
Nachtrag - Bad News
Apple wird sein Mobiltelefon iPhone laut einem Bericht der Financial Times zunächst nur in Deutschland, Frankreich und Großbritannien auf den Markt bringen. Der Start in diesen drei europäischen Länden sei für den Herbst vorgesehen, berichtete die Finanzzeitung unter Berufung auf gut informierte Quellen. Der Rest Europas folge 2008.
Quelle: iPhone kommt 2007 angeblich nur in drei europäische Länder
Das verwundert (und enttäuscht) mich - die Schweiz gilt doch sonst als "Testland" für brandneue Mobiltelefone? Apple schielt wohl auf die grossen Märkte mit potentiellen Kunden im zweistelligen Millionenbereich ...
Dienstag, Juli 03, 2007
Fortsetzung der iPhone Lobhudelei
Diesmal nicht von mir, sondern von Steffan Heuer im Magazin von letztem Samstag (was wieder einmal bestätigt, dass Das Magazin einfach die bessere Weltwoche ist):
«Microsoft ist ein Werkzeugkasten für Tüftler, die ihr System wie einen japanischen Sportwagen aufmotzen wollen.» Apples Vision ist eher die eines Porsches – eines kompletten, geschlossenen Systems, an dem Experten so lange herumfeilen, bis es beinahe perfekt daherkommt.
Quelle: Ich habe was, was Du nicht hast
Da spricht mir jemand aus dem Herzen. Basteln tat man, als man sonst noch keine Hobbies und eine Menge Zeit zu verplempern hatte - doch jetzt, wo es gegen die 30 zugeht, gibt es wichtigere Dinge im Leben als das Auto mit dutzenden von Klebern zu überziehen oder alle paar Monate wieder neue Accessoires (Heckspoiler? "Rims"? Violette Regenbogen-Lackierung?) zuzulegen.
Mit dem Alter kommt die Weisheit: Ab einer bestimmten Preisklasse besitzt der fahrbare Untersatz eine Schönheit, die die Frickler auch mit hunderten An- und Umbauten nie erreichen werden. Schade, dass diese Erleuchtung bei einigen wohl noch ein paar Jährchen braucht ...
Ceterum censeo ...
... bin ich weiterhin der Meinung, dass Apple eine neue Generation von Mobiltelefonen einläutet. Ich scheine nicht alleine zu sein - auch ein "Analyst" findet:
Still, Wu said the device "has the potential to be landscape-changing," and estimated that the product could turn Apple into one of the top selling smart- phone companies over the next two to three years.
Quelle: UPDATE: IPhone Seen As Apple Catalyst, Despite Minor Glitches
But now that analysts and industry executives are getting their first good look at the iPhone, many here are concerned that Asian manufacturers may have underestimated the Apple threat. [...] “Apple’s impact will be bigger than Asian handset makers think,” said Kim Yoon-ho, an analyst in Seoul at Prudential Securities. “The iPhone is different from previous mobile phones. It is the prototype of the future of mobile phones.”
Quelle: Rival Manufacturers Chasing the iPhone
iPhone oder Geräte der klassischen Hersteller?
Ein kurzes Gespräch mit Kollege Burgdorfer, als Mitarbeiter einer MobiltelefoniebudeKlingeltonbude, zeitigte aber, dass er sich (momentan) für das Nokia N95 und gegen das Apple iPhone entscheiden würde.
Robert Scoble hat gerade erst genau diese Vergleich gemacht - und entscheidet sich überraschend für Apples iPhone, nicht für Nokia (wie ich bereits anderweitig mokierte: indem GPS, Kamera, Multimedia-Player in einem Gerät verbastelt, wie es "20th century" Nokia tut, hat man vielleicht bis zum 29. Juni noch Geräte verkauft - Apple setzt die Messlatte nun aber ein bedeutendes Stück höher):
I really am close to saying “screw it” and getting an iPhone anyway. It really is such a superior experience that I can’t justify ANYONE buying a Nokia over an iPhone. Seriously.
Quelle: Comparing N95 to iPhone
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