Mittwoch, Januar 27, 2010
Geek-Angewohnheit: Das Evangelium verkünden
The geeks' intentions are usually earnest and altruistic: They really do want their friends to have the best technology available and not to have to settle for sub-par alternatives. However, non-geeks can feel annoyed or even belittled when their geek friends evangelize or push technologies, telling them that what they are currently using is inadequate or inefficient and offering alternatives which they've never heard of.
Quelle: Philip Guo - Geek behaviors present during conversations
Abgesehen von diesem Beispiel finde ich den Rest des Artikels über das Gesprächsverhalten von Geeks nicht zutreffend. Aber hier trifft er den Nagel auf den Kopf:
Randal, mein Lieblingsopfer wenn es um Mobiltelefone geht, kann noch so jeden Monat ein neues Geschwür von Sony Ericsson-Handy kaufen, das wieder um Längen besser ist als der Vorgänger (komisch nur, dass Sony-Ericsson seit Quartalen keinen Gewinn mehr eingefahren hat). Ausgerüstet mit 20 Megapixel-Kamera (was bringt das bei derart kleiner, lichtschwacher Optik?), LED-Blitz (obwohl die Fotos in der Dunkelheit der Nacht weiterhin völlig verrauscht und unterbelichtet daherkommen) Bluetooth-Profil zum Anschluss ans Autoradio (wie viele Male hat er das wohl schon benutzt?) und WMA-Unterstützung (wobei er immer noch nicht ganz sicher ist, wie man die Musikdateien von Musicload.de nun aufs Handy bringt — wenn die gemietete Musik nicht bereits längst verfallen ist). Ah, und diese bescheuerte Facebook-Applikation, die "genauso gut" wie diejenige aus dem AppStore fürs iPhone sei, auch wenn er für das Verfassen eines Status-Updates ca. 20 Mal klicken muss und daneben etwa alle nützlichen Funktionen fehlen, die eine Facebook-Applikation eigentlich mitbringen müsste.
Mein Rat, seit über zwei Jahre nach der Veröffentlichung des iPhones derselbe: Kauf dir endlich ein Telefon, das du nicht alle paar Monate ersetzen musst.
Labels: Apple, iPhone, Mobilfunk, Mobiltelefone
Samstag, Dezember 12, 2009
AT&T ist des iPhones unwürdig
Steve Jobs zu Randall Stephenson (irgendwie sind alle Randalls da draussen irgendwie so ... rückwärtsgewandt kompliziert):
and the only reason you would ever need to talk to me would be to thank me for creating a phone that’s so amazing that it draws people to your shit network in the first place.
[...] And when I say that “we” have a hit on our hands, I’m really giving you way too much credit, because let’s be honest, the success of iPhone has nothing to do with you. In fact, iPhone is a smash hit in spite of your network, not because of it.
[...] Jesus! I can’t believe I’m explaining this to you. You’re in the business of selling bandwidth. That pipe is what you sell. Right now what the market is telling you is that you can sell even more!
Quelle: The Secret Diary of Steve Jobs : A not-so-brief chat with Randall Stephenson of AT&T
Labels: Apple, Blogosphäre, Funny, iPhone
Sonntag, November 22, 2009
iPhone Tastenkombinationen
- Screenshot — Home drücken und gedrückt halten, kurzer Druck auf den Standby-Knopf
- Force Quit Application — Standby drücken und gedrückt halten, bis der Ausschalt-Bildschirm erscheint. Danach Home drücken und gedrückt halten, bis der Startbildschirm erscheint
Quelle (u.a.): iPhone: Basic troubleshooting
Dienstag, November 03, 2009
Adobe motzt auf dem iPhone
Adobe sucks at programming, then apple told them they sucked at programming.
Quelle: Adobe UI Gripes
Sonntag, Oktober 04, 2009
Kalender mit iPhone synchronisieren
Vor zwei Monaten hat mich ein Kollege angefragt, was ich ihm empfehlen würde, damit er seinen Thunderbird-Kalender mit dem iPhone synchronisieren könne.
Ich habe ihm zuerst einmal einen Paradigmenwechsel nahegelegt - nämlich dass er den Hauptkalender von seinem Windows-Rechner weg auf einen Server verschiebt. Indem er beispielsweise bei Google Calendar ein Konto eröffnet, kann er dort gespeicherten Kalender mit dem Server-Client-Modell verwenden. iPhone und Thunderbird greifen zukünftig als Clients auf Google Calendar zu, haben aber nicht nur Lese- sondern auch Schreibrechte.
Schritt 1 - Google Calendar eröffnen
Dazu muss man nicht viel Worte verlieren.
Schritt 2 - Google Calendar mit Thunderbird abonnieren
Hierzu folgt man einer im Netz publizierten Anleitung:
And there you go, you have integrated your Google Calendar into Thunderbird. Editing the calendar works bidirectional, meaning you can add and edit events via the website or in Thunderbird and they will be synced automatically.
Quelle: How To: Integrate Google Calendar Into Thunderbird
Schritt 3 - Google Calender mit iPhone abonnieren
Wem Lesezugriff genügt, abonniert die .ics-Version des Kalenders. Alle anderen wählen den CalDAV-Zugang, den Google zum Kalender anbietet. Damit kann der Kalender auch vom iPhone aus mit neuen Termin ergänzt werden. Die Anleitung findet sich auf folgender Web-Seite im Abschnitt "How to Subscribe to a CalDAV Server (Like Google Calendar)":
CalDAV is a powerful open protocol for calendar event synchronization. Lots of services support it, including Google’s free Calendar application, which is part of gmail and Google Apps. It’s a mash-up of WebDAV and ICS and supports two-way synchronization, notes, alerts, and such. iPhone OS 3.0 includes CalDAV as a supported protocol for over-the-air subscription and synchronization, so it can seamlessly synchronize your Google calendar with your phone calendar. Unlike ICS, however, you can create and edit CalDAV entries on the phone and the changes will quickly show up in your Google calendar.
Quelle: How To Subscribe To Internet Calendars In iPhone OS 3.0
Labels: Google, iPhone, Kalender, Mozilla, Thunderbird
Samstag, Juli 18, 2009
Was Nokia und Sony Ericsson falsch machen
The above image reveals the huge contrast between Apple’s iPhone strategy and that of the traditional mobile makers. Apple has “one phone to rule them all,” while Sony Ericsson and Nokia have a gazillion models to try and cover every little market segment imaginable.
Quelle: The secret is out: Why Nokia and Sony Ericsson are getting their butts kicked by Apple
Kurz: Was bei Apple über die Software realisiert wird, ist bei den althergebrachten Mobiltelefon-Herstellern noch hardwaremässig implementiert. Logisch, dass Letztere bei immer schneller werdenden Produktzyklen und stetig wachsenden Anforderungen der Kunden das Nachsehen haben.
Indem Apple ein einziges Hardwaremodell vertreibt, lagert das Unternehmen Innovation und Entwicklung zu einem gewissen Teil an die Softwareentwicklergemeinde aus - denn Software für das iPhone zu entwickeln ist bedeutend weniger kostenintensiv als ein neues Mobiltelefon zu erschaffen.
Nachtrag
The conflict between Japan’s advanced hardware and its primitive software has contributed to some confusion over whether the Japanese find the iPhone cutting edge or boring. One analyst said they just aren’t used to handsets that connect to a computer.
Quelle: Why Japan’s Cellphones Haven’t Gone Global
Labels: Apple, iPhone, Marktwirtschaft, Mobilfunk, Mobiltelefone, Shopping
Dienstag, Juni 23, 2009
iPhone 3G S und JVC Autoradios (oder: JVC Schweiz hat keine Ahnung von ihren eigenen Produkten)
Mein brandneues iPhone 3G S kann nicht zusammen mit meinem Autoradio JVC KD-PDR51 betrieben werden. Obwohl auf dem iPhone beim Auswählen der iPod-Applikation der Hinweis "Accessory connected" erscheint, kann ich das iPhone mit der JVC-Headunit nicht bedienen. Auch wird das iPhone nicht mit Strom versorgt.
Was also liegt näher, als per E-Mail beim Hersteller des Autoradios nachzufragen, was das Problem sein könnte? Obwohl die Antwort innert 36 Stunden eintrudelte (Respekt, ich hatte eigentlich auf Lebzeiten gar keine Antwort erwartet), befriedigte sie weder bezüglich der Rechtschreibung noch bezüglich der Kernaussagen:
Guten Tag
Leider hatte das 3G schon immer Probleme mit der Bluetooth Kompatibilität mit anderen Geräten. Das 3G S ist leider so neu, dass hier noch gar keine Tests vorliegen. Die Vermutung liegt aber nahe, dass es sich um das Gleiche Problem handelt wie beim 3G, und dafür muss die Lösung von Apple kommen.
Mit freundlichen Grüßen JVC Support
Quelle: Mail von multimedia@jvc.ch vom 23. Juni 2009, 15:07 Uhr
Verdattert sah ich die Antwort an ... und sprach in Gedanken wie der italienische Nachbar aus der TV-Werbung: "aberrr ich 'abe gar gain Auto!" Liebes Support-Team, mein Autoradio hat gar kein Bluetooth! Ich verbinde das iPhone per mitgeliefertem Kabel mit dem Gerät. Wieso kennt der JVC-Support die Ausstattung seiner eigenen Geräte nicht?!
Der Konsument ist hier auf jeden Fall wieder im klassischen Interoperabilitäts-Dilemma gefangen: Hersteller A gibt Hersteller B die Schuld, weshalb zwei Geräte nicht miteinander funktionieren - wobei ich noch hinzufügen möchte, dass es zusätzlich bedauerlich ist, dass der angefragte Hersteller mit Informationen geizt.
Fazit: Der Gelackmeierte ist wie üblich der Kunde.
WWW zu HIlfe
Taucht man in die weiten des WWW ein und googlet nach Problemen zwischen iPhone und JVC-Head Units finden sich so einige Links. Am Aufschlussreichsten ist sicherlich die Kompatibilitätsliste für iPods/iPhones (PDF) von JVC Japan. Dort steht niederschmetternd:
JVC Car Head Units which were designed before 2009 are not made to work with iPhone
Schade.
Nach dem ich mich durch hunderte Forenbeiträge durchgelesen habe, weiss ich nun zumindest auch, wieso das iPhone auch nicht mit Strom geladen wird:
[...] 3G iPhone doesn't work with existing iPod/iPhone docking devices. Apple didn't tell folks prior to the iPhone 3G release (including those in the "Made for iPod" program, my sources say) that they were disabling the ability for the iPhone to be charged using the 12V Firewire (on pins 19 & 20 of the Apple connector). Many accessories rely on this for powering the iPod/iPhone. To be fair, Apple has been pushing USB for some time, with some warnings to inside folks.
Quelle: iPhone 3G Firewire Charging Adapter
Super Jungs. War es wirklich so aufwändig, die UBS-Pins auch mit Strom zu belegen?!
Wie weiter?
Derzeit überlege ich mir, mein Autoradio durch einen JVC KD-R601 zu ersetzen. Obwohl die Vernunft gegen die weitere Unterstützung dieses Herstellers spricht, muss ich wohl zu einem anderen JVC-Gerät greifen, um den Anschluss ans Auto nicht komplett neu verkabeln zu lassen. Nachteil: Ich muss das iPhone bei diesem Gerät mittels eines USB-Kabels an der Front anschliessen. Vorteil: Anscheinend ist es endlich möglich, die Musikwiedergabe über das iPhone zu steuern. Die Steuerung eines iPods über die derzeit in meinem Auto verbauten JVC Head Unit ist einer der grössten Usability-Alpträume seit Anbeginn der Menschheit.
Alternative: Ich lasse das mit dem Abspielen von Musik von meinem iPhone sein, kaufe mir einen Adapter von CableJive, mit welchem ich wenigstens das iPhone im Auto aufladen kann. Nachteil: Ich muss dann entweder wieder MP3-CDs brennen oder Radio hören, um mich gleichzeitig mit Musik zu beschallen.
PS: Und wehe - niemand soll mir den Kauf eines Linux-Mobiltelefons empfehlen ...
Labels: Apple, Auto, iPhone, JVC, Musik, Radio, Technik, Verkehr
Mittwoch, Juni 10, 2009
iPhone-Upgrade-Whiners
Seit der Präsentation des neuen iPhones hört man sie an allen Ecken und Kanten, die Upgrade-Whiners. Wenn man dem Ätherrauschen so zuhört, scheint es nur noch Leute zu geben, die nichts anderes zu tun haben, als den ganzen Tag solchen Müll loszuwerden:
And they didn’t mention that it will cost you $500 to change your iPhone 3G (loyal customer who stays up to date) to get an iPhone 3Gs.
Quelle: Why Apple wins. every. time.
Sogar Benkö fiel im gestrigen Blick am Abend nichts anderes ein, als dasselbe Lied anzustimmen - zusammen mit Ralf "Compar-Whizz" Beyeler, der die nötigen Salven ebenfalls abfeuerte.
Atmen wir alle für einen Moment aus, und wieder ein. Lassen wir uns das Gewhine nochmals durch den Kopf gehen. Klar denken, klar sprechen. Also, versuchen wir es mal mit einem Vergleich:
Ich habe vor einem Jahr einen BMW 5er gekauft. Natürlich nicht die untermotorisierte Variante, welche das auch immer sein mag. Gestern stellt BMW den neuen 5er vor. Fährt schneller, verbraucht weniger Most, und anscheinend findet ihn die Freundin viel schärfer als die Version, die in unserer Garage steht.
Was mache ich? Wäre ich einer dieser iPhone-Whiner, dann wohl das:
Wutentbrannt bloche ich mit meinem 5er zum BMW-Händler meines Vertrauens (und der geschäftet garantiert nicht in Neuenegg, wede waisch wani main). Ich baue mich mit einer bedrohlichen Geste vor ihm auf (wie gerade ich mit meiner Postur das hinkriege, weiss ich auch nicht) - und dann lege ich los. Sage ihm jede erdenkliche "Gottschand". Und am Schluss sage ich: Ja, und bittesehr, ich hätte nun gerne den neuen 5er zum halben Verkaufspreis. Ich bin ein äusserst treuer Kunde, denn schliesslich habe ich den alten 5er letztes Jahr bei dir gekauft, mein Freund. Ah, und den Tank mache ich auch wöchentlich mit 60 Liter aus deiner Zapfsäule voll.
Wären wir in der Haut des Autohändlers, was würden wir tun? Natürlich würden wir unserem Alter Ego den Stinkefinger zeigen. Denn das Beste kommt noch:
Den alten 5er haben wir im letzten Jahr mit 50 % Rabatt gekriegt. Weil wir so ein nettes Gesicht hatten. Er fährt zwar sehr gut und ich habe im Grunde auch nichts daran auszusetzen. Aber hey, das Automobil hat nach 365 Tagen seine maximale Lebenszeit erreicht, das solltest gerade du als Autoverkäufer wissen. Ich will jetzt einfach den neuen 5er mit dem neuen Schaltknüppel. Punkt.
Wieso würde ein solches Szenario niemandem auch nur ansatzweise in den Sinn kommen? Wieso aber bei den Mobilfunkanbietern?
Freitag, Mai 08, 2009
Kauft Apple wirklich Twitter? Ein möglicher Grund
Kollege Burgdorfer in einem kürzlich erschienen Artikel:
It just occurred to me, that there is actually a perfect reason for Apple to buy Twitter. In fact, it could turn Twitter into a massive money making machinery.
Quelle: The Perfect Reason why Apple should buy Twitter
Kurz zusammengefasst hat Apple gemäss Burgi einen Masterplan: Twitter soll das SMS-System ersetzen. Ich finde das eine bescheuerte Idee, und zwar aus folgenden Gründen:
I don't think so:
- 25 Million Twitter users compared to 4 billion mobile handsets being manufactured in 2010 (estd.)
- Twitter is proprietary bullshit (from a technical point of view), SMS is standardized. SMS is used by billions out there and I don't see how you wanna convert billions of accustomed SMS users to become Twitter fans over night.
- Usual people don't get the concept of Twitter. Do you really want your sensitive love letter sms to end up on Twitter.com? Twitter is 1:n, while SMS stays 1:1 (of course you can send private messages through Twitter, but its the default setting that matters: Twitter = public, SMS = private)
- Twitter is discrete - if you miss a message from someone, it doesn't really matter ... but what about the SMS from your girlfriend telling she'll be 10 minutes late for your date? You don't wanna get this info by Twitter, do you?
- You need a permanent internet connection to receive Twits. SMS you get on every GSM network, even if it is dead slow (much less overhead than HTTP).
Always remember that Apple is following the KISS approach. Why a) put in a middleman (Twitter) and b) why replace a common standard? I hope they don't buy Twitter, but if they do, please Apple, don't pay a too high price for it. It's just a hype, after all!
Freitag, Mai 01, 2009
iPhone oder Netbook?
Nachfolgender Test - äusserst umfangreich und nach allen heute gültigen wissenschaftlichen Vorgaben durchgeführt - ergibt eine klare Antwort:
Samstag, April 04, 2009
Bye bye, Openmoko
He said in his speech that the company had to delay the development of the new Smartphone GTA03 in favor of an other product. Later in a face to face interview he said that almost half of the people working for the company were leaving or had to leave.
Quelle: read this » Blog Archive » Interview Sean Moss-Pultz
Ich bin ein grosser Verfechter von Linux und sonstiger Open-Source-Software. Doch leider verwundert es mich kein bisschen, dass die Realisierung eines Open-Source-Mobiltelefons anscheinend vor grossen Schwierigkeiten steht. Als wäre das nicht abzusehen gewesen ... Verschiedene Gründe tragen meiner Meinung nach dazu bei:
- Hardware-Entwicklung verschlingt viel Geld. Linux konnte sich nur den heutigen Marktanteil ergattern, weil es auf die billig herzustellende und vielerorts vorhandene x86er-Plattform zurückgriff - gefördert, das muss man einfach anerkennen, durch den Erzrivalen Microsoft und sein Windows-Ökosystem. Wenn schon Firmen mit Millionenbudgets wie Samsung, LG, Nokia, Sony Ericsson, Motorola massive Probleme haben und deren R&D-Abteilungen gegenüber dem Platzhirschen mit Apfel-Logo äusserst blass aussehen, wie soll es dann ein Linux-Büdchen mit ein paar wenigen Almosen schaffen, "the next big thing" zu veröffentlichen?
- Im Schatten des iPhones. Wie soll man Entwickler wie auch Kunden für ein Gerät interessieren, dass sich zuerst aus dem gigantischen Schlagschatten des iPhones herausboxen muss?
- Geek only = geek only. Von Geeks, für Geeks. Die einzigen Personen, die dieses Gerät mir gegenüber in den letzten Monaten erwähnt haben, sind bis auf die letzte Stammzelle OSS-Anhänger. In den Augen von auf den Boden gebliebenen Personen haftet solchen Leuten (leider) oftmals das Image eines Spinners an.
- It's the Interface, stupid! Schön und gut, wenn ich per SSH auf mein Mobiltelefon zugreifen kann. Doch was bringt's? Für den Endbenutzer ist die möglichst einfache Bedienung des Gerätes das A&O. Leider bin ich immer noch der Meinung, dass Linux im Vergleich zu Apple und Microsoft massive Schwächen im graphischen Benutzerinterface hat. Das iPhone hat hier einen meilenweiten Vorsprung als alles andere auf dem Markt erhältliche. Multitouch hätte meiner Meinung nach nie von der Open-Source-Hardware-Community entwickelt werden können ...
Labels: Apple, iPhone, Linux, Microsoft, Mobiltelefone, Smartphones
Dienstag, März 31, 2009
iPhone-Software nur ein Hype?
When someone can make a ton of money on an app that makes your iPhone fart, that should be your first warning of unsustainable sales.
Quelle: The Bottom Feeder: Why I'm Missing the iPhone Gold Rush
Mittwoch, Oktober 22, 2008
Das iPhone wird garantiert ein Misserfolg
Wer es noch nicht gehört hat: Apple hat mittlerweile bereits 13 Millionen iPhones (1. und 2. Generation) verkauft. Wird langsam Zeit, dass ich mir auch eines zulege!
Was gibt es schöneres, als nun, im Zeichen des Triumphs, erneut auf eine Aussage vom 22. Januar 2007 zurückzukommen:
Consumers are not used to paying another couple hundred bucks more just because Apple makes a cool product. Some fans will buy [iPhone], but for the rest of us it's a hard pill to swallow just to have the coolest thing.
... und viele weitere lustige Aussagen von Untergangs-Propheten unter dem oben angegebenen Link.
Sonntag, August 17, 2008
Auch Schweizer Journalisten fahren auf das iPhone ab
[...] seit ich mit fünf oder sechs Jahren ein Playmobil-Piratenschiff zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, konnte mich kein Spielzeug mehr in einen solchen Zustand blindseliger Ekstase versetzen.
Quelle: Das Magazin » Wenn Männer nur noch streicheln
Das iPhone kann auch zum Beziehungskiller werden - aber anders, als wir Männer uns das bisher vorgestellt haben:
«Sie hatte einfach den Eindruck, dass ich sie so zart noch nie berührt habe», meinte er schuldbewusst. Die i-Revolution oder: wenn Männer nur noch streicheln wollen.
Freitag, Juli 11, 2008
Keine Emoticons? Dieses iPhone sucks!
T.S. feels the iPhone lacks two important features that will hinder its success in the Japanese market. First, the iPhone does not have emoji—special, cute little icons (like hearts, tear drops, and “peace” signs) that the Japanese use to spice-up their messages. Second, the iPhone lacks denwa-saifu (ability to be used as an electronic credit card).
Quelle: Information Architects » Blog Archive » Japanese iPhone Line-up
Wenn ich so schaue, wer in meinem Kollegenkreis in MSN all diese Scheiss-Emoticons benutzt (Favoriten: Gelbhäutige Frauen, die ihre übergrossen Brüste auf- und ab schwappen lassen sowie Graffiti-mässige *hehe*s), sehe ich absolut keine Übereinstimmung mit der iPhone-Zielgruppe. Und das soll bitteschön auch so bleiben ...
Donnerstag, Juli 10, 2008
Namen des Pr0n-Ordners
Hmmm, XXX gefällt mir besser. Aber jedem das seine:
You people have dirty minds! The !Adult smart playlist merely filters out all songs for which the word adult appears in the comments. For example, Nine Inch Nail’s Closer has adult in the comments and will never play when that playlist is selected.
Quelle: bbum’s weblog-o-mat » Blog Archive » Apple Remote: Remote Control Done Right!
Klar doch ... diese Erklärung kauf ich ihm auf der Stelle ab.
Donnerstag, Juli 10, 2008
Erste iPhone-Testberichte tauchen im deutschsprachigen Netz auf
Nach Onkel Walt und zwei anderen us-amerikanischen Medien-Koryphäen dürfen nun auch deutschsprachige Journalisten über ihr Erfahrungen mit dem iPhone 3G berichten:
- Tagesanzeiger
- Heise Newsticker
- SPIEGEL online
- Blick (sowie privat: Bö testet “iPhone 3G”)
Labels: Apple, Deutschland, iPhone, Mac, Schweiz
Samstag, Juli 05, 2008
Keine Vertragsverlängerung, kein subventioniertes iPhone
Mist! Mein Vertrag läuft erst im September 2008 9. Oktober 2008 aus ...
Wir möchten uns für Ihre Kundentreue und Ihr Interesse am iPhone 3G bedanken.
Momentan steht Ihnen leider kein Angebot für ein neues Mobiltelefon im Rahmen einer Vertragsverlängerung zur Verfügung. Wenn Sie jedoch von einem solchen Angebot profitieren und das iPhone zu einem Vorzugspreis mit unserem exklusiven iPhone Preisplan erhalten möchten, empfehlen wir Ihnen das Ende Ihrer Vertragsdauer abzuwarten.
Möchten Sie sofort ein iPhone beziehen, können Sie dies bereits ab 9. Juli, 2 Tage vor der offiziellen Markteinführung unter der Nummer 0800 780 500 bestellen. Wir gewähren Ihnen einen Rabatt von 10% auf den iPhone Preis ohne Preisplan.
Quelle: Mail von Orange vom 5. Juli 2008
Freitag, Juli 04, 2008
Ich bleibe Orange-Kunde
Bravo Orange!
Orange lanciert das neue Apple iPhone 3GInsbesondere die 1GB Datenvolumen inkl. finde ich im Vergleich zum Monopolisten Swisscom sehr generös. Auch wenn ich keine YouTube-Videos auf meinem iPhone schauen werde - es ist beruhigend zu wissen, jeden Monat noch einige 100MB spatzig zu haben.
Dienstag, Juni 17, 2008
Nokia bringt neue Business-Telefone - boah!
Interessieren solche Meldungen nach der Vorstellung des iPhone 3G wirklich noch jemanden?!
The world's top cellphone maker, Nokia, unveiled two new models on Monday aimed at the business market dominated by the Blackberry,
Quelle: Nokia Unveils New Business Phones - NYTimes.com
Mittwoch, Juni 11, 2008
Journalist über den Marktanteil der verkauften iPhones
Der auf Daring Fireball zelebrierte Award Jackass of the Week geht heute via think eMeidi an den Journalisten/Korrespondente John Dyer aus Boston, MA:
In den USA erreichte Apple mit seinem Gerät in den ersten drei Monaten gerade mal einen Marktanteil von 5 Prozent.
Quelle: Der Bund, 11. Juni 2008, "Apple bessert iPhone nach", S. 15.
Klar, dass die Zahl für einen IT-fernen Schreiberling abstrus klein wirkt. Aber wie immer sollte man (goldene) Äpfel (das iPhone, ein Gerät aus der Smartphone-Klasse) nicht mit {faulen) Birnen vergleichen (Billig-Handies; bspw. die 1000er Serie von Nokia etc.). Ist doch optimal, ein 50USD-Handy, mit dem man gerade mal telefonieren und simsen kann, mit dem 300USD-iPhone zu vergleichen.
Apple hingegen vergleicht die iPhone-Verkäufe seit jeher mit den anderen Smartphone-Herstellern (RIM, Palm, HP etc.) und dort hat sich das iPhone (wohl nur für Zeitungsjournalisten völlig erstaunlich) auf Platz zwei geschlagen - hinter den Blackberry von RIM. In Zahlen ausgedrückt: Im abgelaufenen Quartal betrug der Marktanteil bezüglich Verkäufen knapp 20%, im letzten Quartal 2007 sogar 25%.
Ursprünglich hatte Apple bis Ende 2008 insgesamt 10 Millionen Stück verkaufen wollen. Doch bisher sind es erst 6 Millionen. Die Zahl dürfte angesichts der neuen Generation kaum noch steigen. In den Apple-Läden in den USA sind die alten Geräte kaum noch zu finden.
Ahaaa, als Steve Jobs letztes Jahr die Aussage von den "10 Millionen" verkauften Geräten, hat er sich selbstverständlich nur auf das GSM-Modell des iPhone bezogen.
Jeder normal denkende Mensch wird realisieren, dass Apple den Fahrplan für das iPhone längst festgelegt hat und Steve Jobs damals bereits wusste, dass im Sommer 2008 das UMTS-Telefon folgen wird. Dies ist auch der Grund, wieso in den Läden keine iPhones zu haben mehr sind: Apple verkauft die längst fertig produzierten Restbestände, um die Lager für das UMTS-iPhone frei zu machen.
Ich hege absolut keine Zweifel, dass Apple mit seinen iPhones (egal ob GSM oder UMTS) lange vor Weihnachten die 10 Millionen-Grenze knacken wird. Das Telefon wird ab dem 11. Juli in über 70 Ländern verkauft werden und ein Verkaufsschlager werden.
Selbstverständlich wird John Dyer weiterhin nur die GSM-iPhones zählen und am 31.12.2008 triumphierend durch die Zeitungslandschaft ziehen: "Seht ihr, ich habe es doch schon immer gesagt!" Dumm nur, dass das alte iPhone ab Mitte Jahr nicht mehr verkauft worden ist.
Freitag, Mai 16, 2008
Danke, Orange!
Für ca. 24 Stunden habe ich mich tatsächlich mit dem Gedanken auseinandergesetzt, wegen eines gehypten Telefons eines Computer-Herstellers zum trägen Monopolisten wechseln zu müssen:
Auch Orange vertreibt iPhone in der Schweiz
Quelle: Auch Orange vertreibt iPhone in der Schweiz - Wirtschaft - Tages-Anzeiger
Somit werde ich 2010 wohl mein 10-jähriges Jubiläum mit Orange (und Apples iPhone) feiern können.
Freitag, Mai 09, 2008
Interessantes zum iPhone
Think about that — in just nine years, the specs that then described Apple’s top-of-the-line desktop computer now describe their phone.
Quelle: BlackBerry vs. iPhone
[...] the iPhone can do more BlackBerry-ish things than the BlackBerry can do iPhone-ish things.
Mittwoch, Mai 07, 2008
Marketing richtet alles
MBA - Mal Besser Arbeitslos?
What’s clear is that Sprint is run by MBA-trained executives who see everything as a general “business” problem. In their minds, the same things apply to selling phones as toothpaste. How about this idea: Take $100 million and use it to design a better phone?
Quelle: Sprint Spending $100 Million to Advertise iPhone Knock-Off
Labels: Apple, Funny, iPhone, USA, Wirtschaft
Donnerstag, Mai 01, 2008
UMTS-iPhone exklusiv in Italien - lachhaft
UMTS-iPhone exklusiv in Italien?
Laut Berichten der italienischen Zeitungen "Repubblica" und "Il sole 24 ore" hat der italienische Provider TIM einne Exklusivvertrag mit Steve Jobs abgeschlossen. Demnach komme der Nachfolger des iPhones mit UMTS mehrere Monate vor anderen Ländern zuerst in Italien auf den Markt. Laut der englischen Zeitung "Times" habe Apple schon mehrere Tausend neuer UMTS-iPhones in Asien bestellt. Statt Touchscreens sollen sie nun über eine Tastatur verfügen.
Quelle: heute, 22. April 2008, S. 10.
Klar doch:
- Das neue iPhone zuerst in Italien - ich kann mir wahrlich wirtschaftlich potentere Länder vorstellen, um dieses Luxus-Telefon zu lancieren.
- Monate vor den anderen - wenn überhaupt in Italien, wieso dann noch Monate zuwarten, um es in anderen Ländern anzubieten?
- Tastatur statt Touchscreen - der Gerüchtelieferant ist wohl nach dem Verfassen der Meldung an einer Überdosis halluzinogener Drogen gestorben ...
Keine Ahnung, wieso heute einen solchen Schmarren abdruckt ...
Samstag, März 08, 2008
Soll ich ein gecracktes iPhone kaufen?
Das hat mich soeben ein Bekannter gefragt. Wie immer bin ich äusserst konservativ und pessimistisch:
Ich kenne einige Schweizer Kollegen, die sich ein iPhone geleistet haben. Aus meiner Sicht gibt es aber grosse Nachteile:
- Zukünftige Updates. Jedes Mal, wenn neue Updates rauskommen, muss man beten und hoffen, dass jemand eine Schwachstelle ausfindig macht, um das Telefon wieder für Applikationen dritter zu entsperren und den SIM-Lock aufzuheben. Die Vorstellung des SDK vom Donnerstag zeigt wider einmal klar, dass Apple kontinuierlich neue Funktionen in die Software einbauen und freischalten wird. Im schlimmsten Fall endest du mit einem Telefon, das mit Software-Version 1.x läuft und sich nicht mehr aktualisieren lässt, während die offiziellen Swisscom-Kunden um dich herum längst mit 2.x unterwegs sind.
- Keine anständigen Daten-Abos. Klar macht es Spass, mit dem iPhone per WLAN unterwegs zu sein. Doch noch längst gibt es nicht überall WLAN-Hotspots, und schon gar nicht offene und kostenlose. Das iPhone wird erst dann zum Killer-Tool, wenn der künftige Mobilfunkanbieter einen EDGE/UMTS-Datenplan mit Flatrate anbietet. Dann kann es dir egal sein, wo du dich befindest und dass du die Daten per Mobilnetz abrufst.
- UMTS-Modell. Je länger du seit dem Verkaufsstart gewartet hast, desto wahrscheinlicher wird die Veröffentlichung des Hochgeschwindigkeits-Modells mit UMTS. Da die Swisscom das iPhone immer noch nicht veröffentlicht hat, vermute ich langsam, dass man gleich mit Version 2.0 in den Markt einsteigen will.
Das 16GB-Modell kostet in den USA 499 USD oder 511 CHF. Aus den oben genannten Gründen rechtfertigt sich die Marge von 340 CHF für das gecrackte iPhone von Nicolas K. nicht.
Quelle: Mail von mir an den Bekannten, 8. März 2008.
Donnerstag, Januar 31, 2008
Wo sind all die iPhones?
Our readers think they have found the million unaccounted-for iPhones discussed in an earlier post — phones that were bought but then never activated on the networks of the wireless carriers that are Apple’s partners. They are all around the world, in many countries where Apple has not yet worked out deals with local carriers, indicating that these phones have been “unlocked.” A sample of some of the comments (with a little editing for punctuation):
Quelle: Where Are Those Million iPhones? Everywhere.
(Bitte unbedingt auf den Link klicken und die aufgelisteten Stories aus den einzelnen Ländern durchlesen - einfach nur verblüffend)
Auch ich kann berichten: Ein Kollege in meinem Alter aus Bern hat auch ein iPhone. Meines Wissens in New York gekauft, in die Schweiz importiert und dann mit Hilfe von unzähligen Web-Seiten und Tools von Hand entsperrt.
Eher überrascht war ich, als mir eine Bekannte von ihrem ca. 45-jährigen Ehemann erzählte, der sich ebenfalls ein iPhone geleistet hat. Für den Unlock hat dieser aber auf eine käufliche Software zurückgegriffen.
Ah, und noch was: Beide sind Windows-Benutzer, haben also keine Macs zu Hause stehen.
Freitag, Januar 25, 2008
Weltwoche nimmt das iPhone auseinander
Der Beitrag "iPhone vs. Blackberry" von Alix Sharkey, in der Weltwoche aus dem Englischen übersetzt, ist zwar schon etwas älter, doch zeugt von der törichten Grundhaltung des Schreiber
[...] Beide stellen absurde Behauptungen auf: Der Blackberry nennt sich «subtil und stilvoll», das iPhone prahlt damit,· «revolutionär» zu sein. In Wahrheit ist der Blackberry ein nüchterner, aber nützlicher virtueller Sekretär, der sich verzweifelt um ein bissehen Glamour bemüht. Das iPhone ist ein schwerfälliger Handcomputer, aufgemotzt mit Glitzersoftware und hübschen Icons. [...]
Quelle: Die Weltwoche, 43/07, "iPhone vs. Blackberry", S. 75.
Wohl eines der grössten Understatements in der Technologie-Reportage. Selbstverständlich mag man sich über die Apple-Jünger und Fanatiker aufregen. Doch das iPhone ist in verschiedener Hinsicht revolutionär:
- Multitouch. Bisher haben es auch die etablierten Hersteller (Nokia, Sony Ericsson) geschafft, ein Gerät vorzustellen, dessen Funktionen allesamt mit den Händen benutzt werden können. Klar gibt es diese Stift-Gerätli, die manchmal sogar mit dem Zeigfinger-Nagel bedienbar sind. Apple bietet aber als einziger Hersteller die Multitouch-Bedienung an. Wer auf einem iPhone einzig und allein mit einfachen, von Kleinkindern erlernbaren Fingergesten einmal vertikal und horizontal gescrollt und Bilder verkleinert vergrössert hat, wird das "revolutionäre" erkennen.
- Mobiles Internet. Und zwar so, wie am PC zu Hause, dank des für Mobiltelefone riesigen Bildschirms (auch bezüglich der Auflösung - 160ppi). Auch hier hat Apple den Meilenstein gesetzt. Je länger desto mehr werden wir uns daran gewöhnen, dass wir "das Internet" nun auch in der Hosentasche mit uns herumtragen. Gerade Google Maps-Anwendungen werden den Tourismus revolutionieren. Beispiel? Ich bin in Basel und habe Lust auf einen Kebap. Ich hole mein Gerät hervor, lade Google Maps, gebe "Kebap" in "Basel" ein und erhalte auf einer Karte die Buden in der näheren Umgebung von mir aufgezeigt.
- Operator-Branding. Apple hat die Hoheit über das graphische Benutzeroberfläche behalten. Kein Vodafone-Logo, kein Klingelton, keine verkrüppelte WAP-Startseite, die aufpoppt, wenn man sich ins Internet einwählt. Einzig der Name des Operators wird ganz klein oben links neben der Signalstärke-Anzeige erwähnt. Ansonsten fehlt jeglicher Hinweis auf den Betreiber des Mobilfunk-Netzes. Wer zu Tode gebrandete Mobiltelefone gekauft hat, weiss, wie schön es ist, ein auch in dieser Hinsicht formvollendetes (sprich: von den Operator-Marketing-Fuzzis verschontes) Produkt zu kaufen. Apple geht diesbezüglich gar noch einen Schritt weiter:
- Umsatzbeteiligung. Apple geht mit einem Telefonie-Anbietern eines Landes einen Exklusiv-Vertrag. Niemand anderes als der Anbieter darf das Gerät verkaufen. In Zeiten des gesättigten Mobilfunkt-Marktes (jeder hat heute ein Handy) ist das die beste Strategie, Kunden von anderen Anbietern wegzulocken. Und jeder Kunde spült nicht nur Geld in die Kasse der Telcos, sondern auch in Apple. Denn Apple war sich des Potentials seines Gerätes bewusst und stieg selbstsicher in den Verahndlungsring - und holte zweistellige Umsatzbeteiligungen heraus.
Dienstag, November 20, 2007
Wenn Passagiere es besser wissen wollen als der Pilot
[Captain über die Sprechanlage] "If the passenger with the IPhone would be kind enough to use it to check the weather at our alternate, calculate our fuel burn due to being rerouted around the storms, call the dispatcher to arrange our release, and then make a phone call to the nearest Air Traffic Control center to arrange our timely departure amongst the other aircraft carrying passengers with IPhones, then we will be more than happy to depart. Please ring your call button to advise the Flight Attendant and your fellow passengers when you deem it ready and responsible for this multi-million dollar aircraft and its passengers to safely leave."
Quelle: PlaneBuzz
(Dies gälte selbstverständlich nicht für die Swissair bei einem Grounding - der iPhone-Besitzer sollte dort statt das Wetter am Zielflughafen die Finanz-News abfragen)
Donnerstag, Oktober 11, 2007
Testet Swisscom das iPhone?
Es wird gemunkelt, dass in den heiligen Gängen des Monopolisten Swisscom erste iPhone-Testexemplare aufgetaucht sind.
Mittwoch, Oktober 03, 2007
Böse: Apple sperrt iPhone-Hacks aus
If “third-party software development” is one of your requirements for a phone, buying something other than an iPhone is exactly what Apple wants you to do. Just like if you “require” a hardware keyboard, compatibility with proprietary Microsoft Exchange email servers, freely-customizable ringtones, removable faceplates, or any other features or capabilities the iPhone lacks.
Quelle: Forever Is a Long Time
Eigentlich wollte ich schon lange etwas über das marginale 1 Prozent der iPhone-Benutzer schreiben, die 100 Prozent des derzeitigen Entrüstungsgeschreis in ihren Blogs kundtun. Der Grund: Apple verhindert mit einem Update des iPhones (1.1.1), dass vorher freigeschaltete SIMs anderer Anbieter als AT&T nicht mehr funktionieren und Applikationen von Dritten nicht mehr installiert werden können.
Wer die Zeche zahlt
Die restlichen 99%, die das Update ohne zu murren heruntergeladen und eingespielt haben, sind zufrieden mit den Funktionen, die ihnen das Gerät von der Stange bietet. Und das ist die Kundschaft, die massgeblich zu Apples Gewinn beiträgt und auf die sich das milliardenschwere Unternehmen aus Cupertino konzentrieren sollte.
Kann der auch Ogg?
Und die anderen 1%? Nun, die wünschen sich seit 2001 einen iPod, der "auch Ogg kann". Träumt weiter, Jungs! Das Google- und/oder das Linux-Phone wäre eher was für euch.
Ein Blick in die sich entwickelnde Zukunft
Ich glaube übrigens daran, dass Apple das iPhone dereinst öffnen und Entwickler mit einem SDK versorgen wird. Doch das kann durchaus noch Monate oder gar Jahre dauern)
Sonntag, August 26, 2007
iPhone-Aktivierung kostet!
Gestern gab es zwischen mir und meinen Kollegen eine kleine Diskussion über die Nachteile eines iPhones. Insbesondere die Aussage von Chäschpu, dass die Aktivierung des Telefons Geld kosten würde, empfand ich als unwahr, weshalb ich lauthals protestierte.
Nun, wie sich heute aber nach wenigen Minuten Internet-Recherche herausstellt, hat Chäschpu tatsächlich recht! Mea culpa. Halsabschneider das.
Lehrstück für Spin-Doctors
Wieder einmal klassisch, wie ein PR/Marketing-Department diese (für den Käufer) unerfreuliche Tatsache völlig beiläufig in der Pressemitteilung unterbringt:
All plans include unlimited data (email and web), Visual Voicemail, 200 SMS text messages, roll over minutes and unlimited mobile-to-mobile and a one-time activation fee of $36.
Quelle: AT&T and Apple Announce Simple, Affordable Service Plans for iPhone
Da werden in guter Manier die Vorzüge eines Plans aufgezählt, um am Schluss des Satzes (wohl in der Hoffnung, dass der geneigte Leser bis dahin bereits zum nächsten Satz übergesprungen ist) noch schnell die bedrückende Tatsache nachzuschieben, dass das Telefon zwingend zum Kaufpreis addiert noch 36USD mehr kostet.
Mittwoch, Juli 04, 2007
Bin ich bald Swisscom-Kunde?
Die Swisscom werde in der Schweiz das iPhone exlusiv anbieten können, wie die Handelszeitung aus gut informierten Quellen zu berichten weiss.
Quelle: Swisscom und das iPhone: une liaison exclusive?
Verflucht! Seit April 2000 bin ich glücklicher Orange-Kunde. Sollte ich wirklich das erste Mal in meinem Mobiltelefonie-Leben den Anbieter wechseln? Und alles nur wegen einem iPhone? Falls die Swisscom einen unschlagbar günstigen Datentarif bietet (am besten mit Flat-Rate), könnte ich bei Orange äusserst rasch die Segel streichen und mich für zwei Jahre bei Swisscom Mobile versklaven.
Um die Schweizer iPhone-Rechte buhlten nur Swisscom und Orange. Auch bei Orange heisse es, die Verhandlungen seien noch nicht vollzogen.
Orange verpasst eine einmalige Chance. Das iPhone passt deutlich besser zum jugendlichen Image von Orange als zum verfetteten Monopol-Greis Swisscom ...
Aber selbstverständlich geht es auch darum, wie viele Konzessionen die Anbieter zu machen bereit sind. Apple wird sich das Telefon vergolden lassen - schliesslich hat der fulminante Marktstart in den USA alle Zweifler vom Gegenteil überzeugt. Leute sind in Scharen bereit, ein einfach benutzbares Mobiltelefon der neuen Generation ohne Subventionen der Anbieter zu kaufen. Umkehrschluss: Den Schrott von Nokia, Sony Ericsson und Co. kaufen wir nur, wenn er subventioniert wird.
Analüsten sprechen mittlerweile von bis zu 700'000 verkauften Geräten; AT&T sieht im iPhone den grössten Marktstart in der Unternehmensgeschichte:
Apple over the weekend sold more than 700,000 iPhones to rocket past analyst predictions and shatter AT&T's record by selling more iPhones in three days than Motorola's RAZR did in its first month.
Quelle: iPhone shatters AT&T record, dwarfs RAZR [u]
Nachtrag - Bad News
Apple wird sein Mobiltelefon iPhone laut einem Bericht der Financial Times zunächst nur in Deutschland, Frankreich und Großbritannien auf den Markt bringen. Der Start in diesen drei europäischen Länden sei für den Herbst vorgesehen, berichtete die Finanzzeitung unter Berufung auf gut informierte Quellen. Der Rest Europas folge 2008.
Quelle: iPhone kommt 2007 angeblich nur in drei europäische Länder
Das verwundert (und enttäuscht) mich - die Schweiz gilt doch sonst als "Testland" für brandneue Mobiltelefone? Apple schielt wohl auf die grossen Märkte mit potentiellen Kunden im zweistelligen Millionenbereich ...
Dienstag, Juli 03, 2007
Fortsetzung der iPhone Lobhudelei
Diesmal nicht von mir, sondern von Steffan Heuer im Magazin von letztem Samstag (was wieder einmal bestätigt, dass Das Magazin einfach die bessere Weltwoche ist):
«Microsoft ist ein Werkzeugkasten für Tüftler, die ihr System wie einen japanischen Sportwagen aufmotzen wollen.» Apples Vision ist eher die eines Porsches – eines kompletten, geschlossenen Systems, an dem Experten so lange herumfeilen, bis es beinahe perfekt daherkommt.
Quelle: Ich habe was, was Du nicht hast
Da spricht mir jemand aus dem Herzen. Basteln tat man, als man sonst noch keine Hobbies und eine Menge Zeit zu verplempern hatte - doch jetzt, wo es gegen die 30 zugeht, gibt es wichtigere Dinge im Leben als das Auto mit dutzenden von Klebern zu überziehen oder alle paar Monate wieder neue Accessoires (Heckspoiler? "Rims"? Violette Regenbogen-Lackierung?) zuzulegen.
Mit dem Alter kommt die Weisheit: Ab einer bestimmten Preisklasse besitzt der fahrbare Untersatz eine Schönheit, die die Frickler auch mit hunderten An- und Umbauten nie erreichen werden. Schade, dass diese Erleuchtung bei einigen wohl noch ein paar Jährchen braucht ...
Ceterum censeo ...
... bin ich weiterhin der Meinung, dass Apple eine neue Generation von Mobiltelefonen einläutet. Ich scheine nicht alleine zu sein - auch ein "Analyst" findet:
Still, Wu said the device "has the potential to be landscape-changing," and estimated that the product could turn Apple into one of the top selling smart- phone companies over the next two to three years.
Quelle: UPDATE: IPhone Seen As Apple Catalyst, Despite Minor Glitches
But now that analysts and industry executives are getting their first good look at the iPhone, many here are concerned that Asian manufacturers may have underestimated the Apple threat. [...] “Apple’s impact will be bigger than Asian handset makers think,” said Kim Yoon-ho, an analyst in Seoul at Prudential Securities. “The iPhone is different from previous mobile phones. It is the prototype of the future of mobile phones.”
Quelle: Rival Manufacturers Chasing the iPhone
iPhone oder Geräte der klassischen Hersteller?
Ein kurzes Gespräch mit Kollege Burgdorfer, als Mitarbeiter einer MobiltelefoniebudeKlingeltonbude, zeitigte aber, dass er sich (momentan) für das Nokia N95 und gegen das Apple iPhone entscheiden würde.
Robert Scoble hat gerade erst genau diese Vergleich gemacht - und entscheidet sich überraschend für Apples iPhone, nicht für Nokia (wie ich bereits anderweitig mokierte: indem GPS, Kamera, Multimedia-Player in einem Gerät verbastelt, wie es "20th century" Nokia tut, hat man vielleicht bis zum 29. Juni noch Geräte verkauft - Apple setzt die Messlatte nun aber ein bedeutendes Stück höher):
I really am close to saying “screw it” and getting an iPhone anyway. It really is such a superior experience that I can’t justify ANYONE buying a Nokia over an iPhone. Seriously.
Quelle: Comparing N95 to iPhone
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