Samstag, März 01, 2008

CUE-Sheet für MP3s fehlt?

Da hat man aus hier nicht genannten dubiosen Quellen ein Musik-Album im MP3-Format heruntergeladen - und nun dies: Anstelle der einzelnen Songs liegt ein einziges, grosses MP3 auf der Festplatte. Um das Album auf den iPod zu kopieren und jeden Song einzeln anwählen zu können, muss die grosse Datei ein die Einzelteile zerlegt werden. Aber wie?

Kein Problem! Man bediene sich ...

cuesheet heaven

... um das entsprechende CUE-Sheet (eine einfach aufgebaute Text-Datei, die die exakten Startzeiten der in einem grossen MP3 enthaltenen Lieder aufführt) aufzutreiben.

Unter Linux genügt mp3splt, um die Datei anhand der Angaben in dieser Datei aufzuschlitzen:

mp3splt -c sheet.cue audio.mp3

(Nachtrag: Wie ich gerade bemerke, habe ich darüber ja schon einmal gebloggt; damals empfahl ich aber cuemaster)

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Mittwoch, September 05, 2007

Bilder der neuen iPods


iPod touch No,2
Originally uploaded by HiLLs14

20:28 Uhr - und die Apple-Web-Site erstrahlt immer noch im alten Glanz (will heissen: Mit den erst kürzlich vorgestellten iMacs auf der Titelseite). 28 Minuten sind seit dem Ende der Veranstaltung im Moscone Center mitten in San Francisco (think eMeidi stand im Januar vor den heiligen Hallen) vergangen, doch vom grossen Wurf ist noch nichts zu sehen und zu hören.

Bis der Apple-Webmaster die Site doch noch produktiv kriegt, kann man erste Bilder auf Flickr bestaunen:

Flickr: Photos tagged with ipod

PS: Ich will so einen WiFi-iPod. Sofort!

PPS: Ich überlege es mir doch noch einmal - wo bleibt die Mail-Applikation? Fiel diese Weg, weil sie dem iPhone zuviel Konkurrenz gemacht hätte?

PPPS: Wie technophil wäre Bern, wenn es Luzern nacheifern und die ganze Stadte mit kostenlosem WLAN erschliessen würde? Man stelle sich vor, wie rasch der iPod touch zu dem längst herbeigesehnten digitalen Tourist-Guide avancieren würde?

PPPPS: Voila, jetzt scheint der Schalter in Cupertino umgelegt worden zu sein.

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Montag, Februar 26, 2007

Apple- vs. Windows-Welt

Ultimately, the iPhone is stark proof of the fundamental difference between the Mac and Windows worlds. In the Mac world, you get one man's vision, beautifully designed, expensive, and maybe, just maybe in sync with your needs. In the Windows world, you get an enormous ecosystem where you can choose from dozens of different devices using the form factors and feature sets you prefer, at a variety of price points.

Quelle: What’s so smart about the iPhone?

Wer noch nicht genug hat, lese sich zusätzlich durch die Diskussion auf I Started Something:

… and it [iPhone] will still outsell the blackberry, blackjack and treo combined. what none of you nerds understand (and i say that with respect and admiration, because i too am a nerd) is that 95% of people don’t know, need or care about push imap or 80% of the other features of smart phones — i want push imap so i’m installing it on my mail server — the average person couldn’t care less. and it’s not because these people are “brain dead, morons who buy in to flashy advertising” — the simple fact is, consumer electronics are way too confusing for the average person.

apple understands this and adheres to one of 80/20 rule with almost ruthless efficiency. they recognize that 80 percent of the population uses about 20% of the features hence the relatively feature lacking ipod has a 90 million user installed base while the feature laden creative zen has an installed base of considerably less. [...]

Quelle: Hi I’m an iPhone. And I’m a Smartphone.

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Freitag, Januar 12, 2007

iPhone revisited

Apples Marketingmaschine hat genau das erreicht, was beabsichtigt wurde: Gratis-Publicity auf allen Kanälen. Schauen wir doch einige Kommentare genauer an:

Mein eigener Senf

[...] sprich, verkauft wurde noch kein einziges Gerät.

Dem ist tatsächlich so - das Gerät kommt erst im Juni in den USA auf den Markt.

Zu einem erfolgreichen Apple-Feldzug gehören nun mal auch - oder eben gerade - Jobs alljährlichen Keynotes, die ich als eine der effektivsten Marketingmethoden bezeichne - kaum ein Unternehmen der Computer/Unterhaltungsindustrie schafft es, Kunden wie Journalisten und Analysten damit derart effektiv in den Bann zu ziehen.

Ähnlich kam im Oktober 2001 die iPod-Vorstellung daher - die Geschichte hat ja sehr wohl gezeigt, dass der Hype um das Gerät definitiv nicht fehl am Platz war (wenn auch mit gewissen Anlaufschwierigkeiten).

Wird das iPhone kein Erfolg (die Möglichkeit besteht durchaus!), wird sich Apple zumindest von der Lizenzierung der Patente eine goldene Nase verdienen.

Wer Apples Geschichte seit Jobs Rückkehr mitte der Neunziger kennt, weiss aber, dass er das Ruder herumgerissen hat und die Firma wieder innovativ und profitabel gemacht hat. Ihn mit Sozi Schröder zu vergleichen wäre ungerecht.

Quelle: Kommentar auf Kollege Zgraggens Kritik zum Artikel Die gestrige Keynote: Voller Uberraschungen

Falls andere wie Kollege Zgraggen das Gefühl hatten und vielleicht immer noch haben, dass ich das iPhone in den Himmel lobe: Falsch. Ich disse höchstens die anderen Hersteller von Mobiltelefonen, die iPhone-Technologie a) nicht längst auf den Markt gebracht zu haben resp. b) zumindest die Multi-Touch-Bedienung nicht bereits selbst patentiert zu haben, auch wenn ein allfälliger Prototyp noch lange nicht Produktionsreif ist.

Abgesehen: Ist da draussen jemand wirklich glücklich mit der Bedienung und dem Handling seines Mobiltelefons? Da ich als Nokia-Benutzer (mit einem rudimentären Telefon, das nur Telefoniert und SMSlet) noch relativ verwöhnt bin - wie sieht es mit den Sony Ericsson-Drückern da draussen aus?

iPhone: Die lang herbeigesehnte Geldkuh der kriselnden Mobilfunkbranche?

es ist klar, warum sich die Mobilfunkfirmen sich die Finger nach iPhone lecken, es verleitet naehmlich viel mehr Geld fuer Daten/Gespraeche/SMS auszugeben als sonst.

  • VoiceMail: Jedes AB-Anruf wird aufs Handy uebertragen -> viele Daten
  • SMS: Dadurch, dass man SMS im Still von iChat gehalten hat, wird man damit wie im Chat kommunizieren, nur kostet jede SMS Kohle
  • Datendienste: Wenn man sich nicht in der Reichweite eines WLANs befindet, zieht man sich seine Google-Maps mit EDGE -> viele Daten
  • Konferenzschaltung: Bisher war das recht kompliziert Konferenzschaltungen aufzusetzen, jetzt ist es einfach -> zahlen fuer mehrere Gespraeche
  • Push-E-Mail: Wenn jede Mail ohne nachzufragen uebertragen wird -> Daten
  • Einfache Multimedia-Verschickung -> Daten
  • Zugriff auf komplettes Internet, nicht nur WAP -> Daten

Also kann da recht schnell eine groessere Rechnung zusammenkommen, weil es halt so einfach ist die Dienste zu benutzen.

Waere ich Apple, haette ich SMS komplett durch ein anderes Protokoll ersetzt, das Datenabhaendig abgerechnet wird und nicht pro Message. SMS gehoert schon laengst zu Grabe getragen gerade im Zeitalter von Push-Mail.

Quelle: Kommentar Goldgrube iPhone im heise-Forum

Die hohen Investitionen in die 3G-Netze rechnen sich nur dann, wenn die Leute dann auch effektiv mehr Daten darüber beziehen. Deshalb werden UMTS-Telefone zunehmend mit grossen Rabatten gepusht, deshalb gibt es die Tagesschau in 100 Sekunden, deshalb wirbt Orange in jedem Newsletter von OrangeWorld und koppelt Wettbewerbe mit dem Besuch dieser Plattform für Klingeltöne, Logos und anderen Schrott. Für Telefonie und SMS hätte man kein Upgrade der bestehenden GSM-Netze benötigt.

Cringely

Cringely liefert einige Hintergründe und Interpretationen in einem - wie immer - lesenswerten Artikel:

Kostenlose Publicity / Trademark-Streitigkeiten

So Apple changed its marketing, diluting its whole "iThis" and "iThat" naming strategy in deference to Elgato, a company they could buy with a weekend's earnings from the iTunes Store, but chose to go toe-to-toe with Cisco, a company that's bigger, richer, and just as mean as Apple any day.

If an iTV can become an Apple TV, why can't an iPhone become an Apple Phone?

I think it will.

[...] So why did Apple start this fight in the first place? Publicity.

But the main point here is Steve's acknowledgement that Apple secrecy creates free publicity. And so does this iPhone naming fiasco. Apple already has a fallback position created by the iTV-to-Apple TV transformation, so I'm guessing that sometime soon Apple will either pay Cisco a LOT of money for the name or Apple's iPhone will be transformed into the Apple Phone. Either way, every mobile phone user on Earth will have heard that Apple is now in the mobile phone business. Very clever.

Quelle: What's in a Name?: That which we call an iPhone by any other name would sound as sweet.

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Mittwoch, Januar 10, 2007

Die gestrige Keynote: Voller Uberraschungen

Die gestrige Keynote erlebte ich nur etwas bis zur Halbzeit, weil danach die sportliche Ertüchtigung rief. Genauso wie mein Fitness-Studio verpasst sich Apple eine Frischzellenkur, was sich gerade gestern Abend wieder geäussert hat.

Computer-what?

Gestern stand der Aufbruch in neue Absatzmärkte klar im Vordergrund.

Zuerst wird Apple TV (vormals: iTV) vorgestellt, das nun auch mit erheblicher Verspätung ein Media-Center von Apple darstellt. Das Gerät scheint in Ordnung zu sein und verbindet sich wohl auch problemlos mit den Macs zu Hause. Dennoch: Ich empfand das Ding - abgesehen von typisch raffinierten Industrial-Design Ivscher Prägung - als "me too"-Produkt. Nichts, was das Ding gross von der Konkurrenz abheben wird, nichts, was es nicht schon seit ein-zwei Jahren gäbe. Der Begriff Computer erschien nur am Rande, was nichts gutes für den ganzen Abend verhiess.

Erstaunlich zudem die Wahl des Namens: Der Projektname iTV wurde durch "Apple TV" abgelöst. Nun gut, wieso nicht? Wahrscheinlich möchte man die "iThings" a) entweder leise Aussterben lassen oder b) ausschliesslich auf Computer und Software beschränken (das iPhone widerspricht dem aber auch gleich wieder).

Ich könnte aber schwören, dass Apple bei der Namenswahl noch deutlich tiefere Beweggründe hatte, als auf den ersten Blick vermutet. Ich halte es mit Blick auf die gestrigen Ankündigungen für gar nicht so unwahrscheinlich, dass Apple tatsächlich ein "TV" in heutiger oder zukünftiger Form aufziehen könnte. Mit der Namenswahl verbaut man sich auf jeden Fall rein gar nichts.

 

Dann kam das iPhone. Auch hier handelt es sich nicht um einen Computer im gewohnten Sinne, auch wenn auf dem kleinen Ding tatsächlich Mac OS X laufen soll. Himmelheiland, FreeBSD auf meinem Mobiltelefon? Mit Terminal? Das wird geil!

 

Am Schluss noch die Umbenennung von "Apple Computers Inc." zu "Apple Inc." Dieser Schritt ist nur folgerichtig - schon lange konzentriert man sich nicht nur mehr auf "dull little boxes", sondern strebt die Expansion und Eroberung anderer Märkte an.

iPhone en detail

Das "Telefon" ist interessant, wenn auch Kollege Burgdorfer die richtige Frage gestellt hat: "Aeby, du stehst doch explizit nicht auf eierlegende Wollmilchsäue". Recht hat er! Jedenfalls auf die bisherigen "Schweine" von Sony Ericsson, Nokia, Motorola, Samsung und wie sie alle heissen. Die überzeugen mich nicht. Und auch Apple wird einiges tun müssen, um mich für ihr Konzept zu gewinnen. Eine positive Grundhaltung ist aber auch bei mir nicht zu verneinen.

Böses Erwachen bei Nokia & Co.

Den heutigen Morgen möchte ich in den R&D-Abteilungen von Nokia und Sony Ericsson miterlebt haben. Ich bin wohl nicht der einzige, der sich gefragt hat: Wieso muss ein Computer-Hersteller den skandinavischen Pfeiffen vormachen, wie ein Mobiltelefon aussehen muss? Die Unterschiede erinnern etwa an die originalen Star Trek-Folgen und The Next Generation, wenn nicht gar weiter. Steve Jobs wusste, wieso er alle seine besten Kollegen als VIPs einlud - wenn er recht hat, läutet Apple eine Revolution in der Mobiltelefonie ein.

Der Touch-Screen mit seiner Bedienung scheint mir die grösste Errungenschaft - köstlich, wie Jobs hier die Tastendrücker und Stiftbenutzer vorgeführt hat. Wie responsiv die Oberfläche sein wird, bleibt aber abzuwarten.

Fazit: Neben den berührungsempfindlichen Display des iPhones und dessen glasklare Auflösung sehen alle mir bekannten Handys aus wie billige Spielattrappen. Ehemalige Stiefelfabrikanten und Söhne des Erics stehen vor einem Glaubwürdigkeitsproblem - oder zeigen mit ihrere Inaktivität nur, dass solche Mobiltelefone mit der heutigen Technik schlicht noch nicht brauchbar sind.

Mal schauen, ob bei Nokia & Co. nun die Köpfe rollen. Ich kann mir richtiggehend vorstellen, wie der CEO schreiend in die R&D-Abteilung rennt: "Why didn't we made it?! Tell me! I want one of those!"

Bandbreitenhunger

Eines darf man dennoch nicht vergessen: Läuft bald jeder mit solch einem Gerät herum, steigt der Investitionsdruck für die Netzbetreiber stark an. Denn solche Geräte erfordern grosse Bandbreiten, was mehr Antennen und schlussendlich auch mehr Strahlung zur Folge hat. Das iPhone - primär an urbane Zeitgenossen gerichtet? Wir werden sehen.

Auf jeden Fall komisch, dass UMTS nicht erwähnt wird. Sind die Chips noch zu leistungshungrig und zu gross, um sie in das Gerät einzubauen? Oder drückt hier wieder der Ami durch, der immer noch in der CDMA-Welt lebt?

Ausdauerfragen

Und dennoch: Das Problem der Wollmilchsäue ist auch weiterhin die Akkulaufzeit. Was bringen mir MP3-Walkman, Internet-Browser, E-Mail-Client und was-weiss-ich, wenn mir das Gerät nach zwei Stunden Betrieb abliegt? Auch die von Apple angetönten 6h Betriebszeit überzeugen mich kaum - iPod-Besitzer gehen diesen masslosen Übertreibungen seitens der Frucht-Firma garantiert nicht mehr auf den Leim.

Solche Probleme werden die positive "Experience" des Produkts deutlich schmälern.

SIM-Lock?

Übrigens: Wer sich bereits Ende 2007 herbeisehnt: Ich kann mir gut vorstellen, dass Apple das Produkt in exklusiven Partnerschaften vertreiben wird. In der Schweiz wünsche ich mir natürlich, dass Orange der gewählte Partner sein wird (Vorteil gegenüber Swisscom: In mehreren Ländern präsent). Mal ehrlich - zu Swisscom passt ein iPhone doch wirklich schlecht, auch wenn dort die meisten Business-Leute zu Hause sind. Die sollen ruhig weiter an ihren Blackberrys herumdrücken ...

Auf Grund dieser Vertriebsexklusivität glaube ich nicht, dass man dieses Telefon im Detailhandel kaufen werden kann, um danach die SIM seiner Wahl einzusetzen. Ich befürchte einen SIM-Lock, gekoppelt mit iPhone-spezifischen Services, die sowieso nur der ausgewählte Netzbetreiber anbieten wird.

Tipp: An der Höhe der SIM-Unlock-Anfragen im Netz wird sich zumindest die Popularität des Telefons sehr akkurat messen lassen...

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Mittwoch, Januar 10, 2007

Doppelter Glückstag

Heute ist gleich ein doppelter Glückstag - grosser Dank an den Pösteler!

iPod Shuffle

Mein am 30. Oktober 2006 bei digitec bestellter iPod Shuffle (der neue mit dem "Clip") ist endlich eingetroffen und wird nun gerade mit Musik befüllt. Benutzen werde ich ihn im Training - entweder um damit Musik zu hören, aber vielleicht ab und zu auch, um mir neue Podcasts einzuverleiben. Mal schauen, ob ich mich demnächst an einem Kraftgerät mit dem Kopfhörerkabel selbst erwürge ... *grins*

Die ganze Bestellung erschien mir wie eine Odyssee - alle paar Tage teilte mir digitec mit "Liefertermin verschoben". Das ist wohl der Preis, den man dafür bezahlt, dass man das Teil nicht direkt im Apple Shop (online, versteht sich, in der Schweiz gibt es ja (noch?) keinen) erstanden hat. Apple wird wohl zuerst die Nachfrage im Internet-Laden und in seinen eigenen Stores befriedigen, bevor digitec beliefert wird.

All Saints - Studio 1

Die regelmässige Teilnahme an euro26-Wettbewerben zahlt sich dann und wann aus. Heute z.B. lag in der Post das neue All Saints-Album. Nicht, dass mich dieser Gewinn aus den Socken hauen würde (die Girls haben ihr Zenit meiner Meinung nach lange überschritten - mein Favorit: Pure Shores). Doch ab und zu in einem Wettbewerb etwas kleines zu gewinnen motiviert ungemein! Und jetzt kann ich endlich auch diese aus Radio und TV bekannte süffige Melodie von Rock Steady einer Band zuordnen ...

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Mittwoch, Dezember 06, 2006

Universal

Jobs: You can’t download music from P2P to an iPod. You download it to your Mac, and then it goes to your iPod. So maybe Universal deserves something for each Mac we sell, too. What do you think would be fair?

Quelle: Conjectural Transcript of the Upcoming Negotiations Between Apple and Universal Music

Intelligenter Schachzug der Musikindustrie, direkte Abgaben von MP3-Geräteherstellern einzufordern ... Wieviele Male bezahlen wir heutzutage einen Song eigentlich bereits?

Das Argument, nach dieser Zahlung inskünftig jeden Universal-Songs raupkopieren zu dürfen, konnte leider (noch) nicht bestätigt werden.

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Sonntag, Juli 23, 2006

Nutzlose Werbung

Sogleich geht's weiter mit einem anderen Artikel, den ich beim Aufräumen fand:

"Viele Werber helfen den Kunden bloss dabei, Geld zum Fenster herauszuwerfen", kritisiert Peter Metzinger. Der gelernte Physiker fordert mehr analytischen Sachverstand und besser Wirkungsmessung in der Werbe- und PR-Branche.

[...] Der Kunde nennt ein Ziel und ein Budget, die Werbeagentur kreiert eine Inseratekampagne, an der sie selber grosse Freude hat, und alle hoffen, dass die Geschäfte danach gut laufen.

[Metzinger arbeitet 13 Jahre bei Greenpeace] Greenpeace will die Gesellschaft nicht in die Steinzeit zurückbrinegn, wir hatten schon immer die schnelleren Boote als unsere Konkurrenz [...]

[...] Ich staune immer wieder, wie wenig Kunden sich die Mühe nehmen, die Wirkung ihrer Werbe- und PR-Anstrengungen zu messen.

Quelle: Der Bund, 11. Mai 2006, "Wir tun lieber zunächst gar nichts", S. 17

Auch ich bezweifle sehr stark, dass Werbung nur ein Bruchteil des Werbe-Aufwandes wieder hereinspült. Wäre ich ein Unternehmen, würde ich a) ein gutes, verlässliches Produkt entwickeln und liesse b) dann die Blogosphäre und Opinion Leader das Wort verbreiten. So geschehen beim iPod. Die Leute kaufen das Teil nicht, weil soviel Werbung dafür gemacht wird (wird nämlich auch nicht), sondern weil sie das Gerät eines Kollegen/einer Kollegin in Händen hielten und es auf Anhieb sympathisch und als benutzerfreundlich empfanden.

Natürlich kann man auf diese Weise aber nicht für WC-Papier o.ä. werben ... *grins*

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Donnerstag, Juni 08, 2006

Bye, bye Creative

Wenn das Geplänkel so weiter geht wie bisher, wird Kollege Torquie auch bald wieder mit einem iPod gesehen werden (oder er tut sich einen Sony-MP3-Player an und konvertiert seine ca. 1TB grosse MP3-Sammlung bis ans Ende seines Lebens ins ATRAC-Format).

Zur Zeit läuft nämlich ein Kampf der MP3-Player-Giganten ab, den wohl vorerst nur die Gilde der Rechtsverdreher freut. Und wieder einmal kämpft man mit der schlagkräftigsten Waffe der Rechtswelt des 21. Jahrhunderts: Den Patenten, dem "Intellectual Property" (geistigen Besitz). Creative vs. Apple. Zen gegen iPod.

Suing Creative not once, but twice, and at separate venues that may be costly to manage simultaneously, could be an effective demonstration that Apple has the time, the resources, the money, and the wherewithal to fight a two-front war. Creative, most likely, does not.

Last month, Creative reported a fiscal third quarter sales decline of $108 million, down to only $225.7 million for the quarter, and a net loss for the quarter of $114.3 million. [...] In the wake of today's news, Creative Labs' stock value sunk over 5% on the Singapore exchange, to a five-year low.

So if Creative thought it had something to gain by pursuing a last-ditch effort at vanquishing its competitor legally, Apple may have already demonstrated that that particular door is probably closed.

Quelle: Apple's iPod countersuit against Creative opens legal hornet's nest

Erinneren wir uns nur an nicht lange zurückliegende Episoden, in denen Microsoft es kleinen Konkurrenten gezeigt hat. Auch hier lag ein Teil der Taktik darin begründet, den Gegner mit einem langen, kostspieligen Gerichtsverfahren auszubluten. Geklappt hat's wunderprächtig.

Bald werden wir also den Hersteller unserer Soundkarten aus den 90ern zu Grabe tragen. RIP, Creative. Aber der iPod war und ist halt einfach besser als euer Gefrickel. Und Sound hören wir schon lange nur noch mit Onboard-Soundkarten ... Das waren noch Zeiten, als selbst Kollege Malke eine AWE32 haben musste, ohne eigentlich zu wissen, was er damit eigentlich anfangen sollte.

Via: Apple Could Crush Creative in the Legal System

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Samstag, April 22, 2006

"Für Mac gibt's keine Software"

Gerade habe ich wieder mal mit einem fanatischen Windows-Verfechter (Kollege Dickreuter) über Macs und Mac OS X diskutiert. Im Gegensatz zu ihm bin ich nicht auf eine einzelne Plattform fixiert, sondern kenne mich bestens unter Windows, Mac OS X, aber auch unter Linux aus. Dies hat der Vorteil, dass man gegenüber Neuem offen ist sowie die unterschiedlichen Ansätze der Betriebssysteme kennt. Die Schwarz-/Weiss-Malerei ist so deutlich weniger ausgeprägt.

Um mir aufzuzeigen, wieso "Macs Scheisse sind" fielen die bereits Jahre alten Argumente. Sie lauten:

"Kaum Software"

(Steht schon in dem hier bereits vor Monaten veröffentlichen Anti-Mac-Artikel)

Für Mac OS X existiert nur ein Bruchteil der Applikationen für Microsoft Windows. Eine reine quantitative Analyse. Dabei lernen wir in unserer Gesellschaft doch schon in Kindesbeinen, dass Quantität das eine Kriterium, Qualität das andere ist. Für Mac OS X existieren also vielleicht nur 10'000 Applikationen im Vergleich zu vielleicht einer Viertelmillion für Windows. Na und? Ich kenne keinen Windows-Benutzer, der 250'000 Programme auf seiner Kiste installiert hat. Im Gegenteil - 80% oder mehr Benutzer dürften sich auch unter Windows auf vielleicht 30 Software-Titel festlegen, die fast ausnahmslos alle auf ihren Kisten installiert haben.

Dickie argumentierte aber (dem liberalen Credo folgend) weiter, dass mehr Konkurrenz den Wettbewerb stärke und qualitativ bessere Applikationen hervorbringe. Er als Benutzer komme so in den Genuss einer breiteren Auswahl. Wirklich? Auswahl vielleicht schon, aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Er wird also nicht das objektiv bessere Produkt wählen, sondern dasjenige, das alle einsetzen (vgl. Office, Photoshop etc.) Ernstzunehmende Konkurrenten gibt es auch unter Windows weder für Adobes Photoshop (GIMP? Kollege Liechtis Augen leuchten bereits) noch Microsofts Office (Open Office? Schön und gut, aber genauso Bloatware - es geht nichts über LaTeX!).

Dennoch versuche ich nun genau so liberal zu argumentieren: Da der Mac-Markt deutlich kleiner ist, werden sich die Mac-Entwickler auf diejenigen Produkte konzentrieren, die auch dort einen finanziellen Erfolg garantieren. Es ist also wahrscheinlicher, dass es (fast) alle der oben erwähnten 30 Kern-Applikationen gibt, die auch unter Windows im Einsatz stehen, als hundert verschiedene Solitär-Varianten (für einige ist dieses Spiel wohl immer noch das Kriterium, auf Mac zu wechseln - Apples Chess ist halt nicht ebenbürtig).

Auf meine Frage, welche Anwendungen er denn nun konkret für Mac OS X vermisse (und damit meine ich solche, die für 80% der Endanwender interessant sind und keine 3D-Software, die nur Insider kennen. Oder Visio, gell Torquie!), konnte er erst nach langem Überlegen Antwort geben: Ein Tool, um den iPod zu "knacken", fehle. Oder "Screen Recording Software". Keine Ahnung, was das ist, aber selbst meine Mutter schreit wohl danach ...

Überteuerte Hardware:

Den Mehrpreis der Mac-Hardware bezahlt man für das gebundelte Mac OS X. Und es ist jeden Rappen wert. Die Anschaffungskosten eines Mac-Computers sind unbestritten höher - aber man muss nun wirklich nicht BWL studiert haben, um sich nur auf den Anschaffungspreis zu stürzen. Was zählt ist die ominöse TCO (Total Cost of Ownership). Wie teuer kommt mir das Gerät in seinem ganzen Lebenszyklus zu stehen?

Aufgrund der Virengefahr (obligatorisch: Kauf eines Virenscanners und jährliche Abo-Erneuerungen) und der Spyware-Problematik (Besuch einer präparierten Web-Site reicht, um das System zu infizieren) muss der Anwender im Betrieb höhere Kosten tragen.

Auch veralten Windows-Geräte deutlich schneller als Mac-Boliden (wenn nicht gerade der Wechsel einer Prozessor-Architektur bevorsteht). Ich hatte vor Kurzem ein 1998er iMac hier stehen, auf den ich Mac OS X 10.3 installieren konnte. Und es lief - für Standard-Anwendungen immer noch brauchbar. Mit Wintel wäre das kaum möglich gewesen.

Fazit

Gegen meine geballte Argumentation musste er den Kürzeren ziehen und verabschiedete sich mit einem "ACCEPT IT". Schade, ich hätte gerne noch weiter diskutiert - aber fundiert, und nicht vagen FUD.

Apple Macs genügen heutzutage allen Anforderungen der Endanwender.

Für Spezialanwendungen gilt seit Beginn der EDV: Bedürfnisse abklären, sich für eine Software entscheiden und sich erst danach die Plattform auswählen.

Balsam

Nach dem Raffi-Bashing hier nun aber doch noch etwas Balsam für seine Seele. Er erscheint nämlich als "Guy with sexy accent" am Schluss einer Video-Reportage über 3D-Software:

Face Robot L.A. Lauch

Und wer sich im Sommer Superman Returns anschauen wird und bis zum Abspann in den Kinosesseln klebt, wird dort u.a. wohl auch seinen Namen zu lesen kriegen.

Weiterführende Links

"Macs sind scheisse"

Typische Vorurteile gegenüber Apple

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Mittwoch, April 19, 2006

Damals: Einführung des iPod


Steve Jobs introduces iPod
Originally uploaded by emeidi.

Wie schnell die Zeit vergeht - der Beginn von Apples Musik-Imperium:

Hätte damals bereits jemand gedacht, dass Apple in weniger als vier Jahren den Grossteil des digitalen Musik-Marktes beherrschen würde?

Spannend:

But interestingly enough, in this whole new digital music revolution, there is no market leader. There are small companies like Creative and Sonic Blue [hä? Kennt die noch jemand?] and then there [are] some large companies like Sony that haven't had a hit yet. They haven't found a recipe. No one has really found a recipe yet ... For digital music.

Sony hat es übrigens bis heute nicht geschafft. Viel zu lange hat man am MiniDisc-Codec ATRAC festgehalten. Creative ... nun, die Firma tritt oft als kleiner Kläffer an Seite der Bulldogge Apple ins Rampenlicht. Der Apple-Übermacht konnte bisher kein Hersteller erfolgreich entgegentreten. Ich bin gespannt, auf welche Art und Weise Apple seine Marktmacht einbüssen wird, wenn überhaupt.

Den Betriebswirtschaftlern, die 2000 und 2001 diese Marktlücke ausgespäht haben, muss für einmal ein Kränzchen gewunden werden. Aber vielleicht hat Steve das ganze ja im Alleingang durchgepaukt? Natürlich darf man die Designer nicht vergessen - da hätten noch hunderte BWLer kommen können, ohne das Unterscheidungskriterium Design und Bedienbarkeit (Click Wheel) wäre der iPod kein Hit geworden.

In eigener Sache

Wenige Wochen später habe ich mir das Gerät dann tatsächlich für stolze 750 SFr. gekauft ... Der iPod 1G lebt immer noch, aber bei meinem Bruder: Ich habe ihn das klobige Gerät vermacht, als ich mir einen iPod 4G gekauft habe.

Via: Video: Steve introduces the iPod

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Montag, April 17, 2006

Werden Digicams bald durch Mobiltelefone ersetzt?

Während unseres Aufenthalts in Kopenhagen habe ich mich in eine hitzige Diskussion mit den Kollegen geworfen. Sie stellten die These auf, dass ...

... in wenigen Jahren Normal-Anwender keine separaten Digital-Kameras mehr kaufen werden. Diese würden zu dem Zeitpunkt nur noch auf ihre Mobiltelefone zurückgreifen, wenn Ereignisse digital festgehalten werden sollen.

Ich als bekennender Eierlegende-Wollmilchsau-Hasser trete an, diese These zu widerlegen.

Obwohl das verschmelzen von Mobiltelefon und Digitalkamera im vollen Gang ist, glaube ich nicht, dass diese neuen Geräte (bspw. das angekündigte Cybershot-Modell von Sony Ericsson) kurzfristig Digitalkameras verdrängen werden.

Zum einen haben wir das bisher ungelöste Problem mit der Optik - weder lässt sich mit dieser anständig (optisch, nicht digital!) zoomen, noch ist diese genügend gross, um die gewünschte Qualität hinzukriegen (auch wenn man Zeiss-Objektive oder Konsorte verbaut).

Zum anderen ist auch die Akku-Problematik latent. Die zusätzlichen Funktionen benötigen wertvollen Saft. Wie ein Leser das Slashdot-Forums vor Kurzem schrieb: Wenn der Kamera (oder dem iPod) der Saft ausgeht, ist dies nicht weiter schlimm. Wie fühlen wir uns aber, wenn wir zwar zig Schnappschüsse geschossen und stundenlang Musik gehört haben, dann aber nicht mehr telefonieren können? Bekanntlich leert sich der Handy-Akku ja gerade in denjenigen Momenten, wo man dringend darauf angewiesen wäre. Das Telefonieren wird nicht nur von mir als deutlich "lebenswichtiger" betrachtet als die Unterhaltungsfunktionen wie Kamera und Musik.

Insbesondere Nachtaufnahmen mit "Blitz" (wenn man dieser LED/Xenon-Funzel überhaupt Blitz sagen kann) fressen wertvollen Strom.

Beide Punkte könnte man mindern, indem man die Mobiltelefone (wieder) aufbläst - nach all den Jahren, in denen die Hersteller gerade den gegenteiligen Weg beschritten haben. In ein grösseres Gerät lassen eine grössere (und somit bessere) Optik einbauen sowie einen grösseren und leistungsfähigeren Akku. Obwohl man vom Fortschritt überzeugt ist - die Akku-Technik heutiger Handys hat sich seit längerem nicht bahnbrechend weiterentwickelt: Im Einsatz stehen zuerst NiMH-, danach Lithium-Ionen- und heute am gängigsten Lithium-Polymer-Akkus. Zwar wurde die Kapazität auf kleinerem Raum beachtlich erhöht (0.22 / 0.36 / 0.55; Quelle: Energiedichte) sowie der Strombedarf der Telefonie-Chips reduziert - doch die Stromversorgungsproblematik hat sich nicht geändert. Man hat zwar mehr Saft zur Verfügung, setzt diesen aber für "Gimmicks" wie farbige und grössere Screens sowie Musikwiedergabe, polyphone Klingeltöne etc. - oder eben Kamerafunktionen - ein.

Sind die Leute gewillt, wieder grössere, platzraubendere und schwerere Mobiltelefone in ihren Hosensack zu stecken? Sind sie zudem gewillt, Einbussen in der Qualität der Schnappschnüsse hinzunehmen? Vor allem, wenn man sich heute von bereits relativ billigen Kompaktkameras viel bessere Bilder gewohnt ist? Wir werden sehen.

Weiterführendes

Diskussion über 2M-Pixel-Cams auf Slashdot

Auslöser der Diskussion (sehr lesenswert)

Auf Slashdot liest man unter anderem sehr treffend:

It's the same with digital cameras ... quality != pixel count all by itself, but quality == (pixel count + optics + storage speed + weight + size + firm[w]are features, including interface).

Quelle: Re:Interface, interface, interface.....

Wenn wir all diese Punkte in Betracht ziehen, stecken die Mobiltelefon-Hersteller noch in den Kinderschuhen. Eine der grossen Fragen wird sein: Schaffen sie es, ein leicht zu bedienendes Kamera-Handy zu bauen? Auf diesem Gebiet haben die gestandenen Digicam-Anbieter einen nicht zu unterschätzenden Vorsprung.

Einen weiteren, von mir in den obigen Ausführungen unbeachteter Punkt:

No tiny camera phone is going to achieve a low-noise image because the photosites on the sensor are packed so close together. These cameras will never be serious for picture taking until technology provides a high-dynamic range, noise-free image from a tiny sensor.

Quelle: Old Argument

Nachtrag: Ich spreche nicht ab, dass es von Vorteil sein kann, eine Kamera im Handy zu haben. Gerade wenn man ein fanatischer Blogger ist, denkt man sich in vielen Situationen: "Hätte ich eine Cam, würde ich diese Begebenheit ablichten und danach in einem Blog verarbeiten." Hier geht es aber - nicht wie in obiger These formuliert - um Ferienandenken oder Hochzeitsfotos, sondern um Schnappschüsse, die wegen dem interessanten Sujet gemacht werden. Qualität hat hier eine nebensächlichere Rolle.

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Sonntag, April 02, 2006

Eierlegende Wollmilchsau

Jeden Monat erscheint mindestens ein Artikel, der den baldigen Tod des iPods voraussagt. Auch heute tauchte wieder eine solche Meldung auf und wurde auf Slashdot der hungrigen Meute vorgeworfen.

Folgenden Kommentar unterschreibe ich sofort:

iPods are winning the war right now because they're a neat fad item with a decent interface and they hold a ton more data than most cell phones. But what happens when affordable flash media starts holding 10-20 gigs?

When your phone can hold 10-20 gigs your ipod can hold a terrabyte.

Who needs that much space. Yeah right. I have heard that one ever since I bought a HD floppy.

There have always been devices that do it all and there have always been devices that do one thing only.

There are washing machines that can also function as a dryer. Funny thing, do you know you can still buy JUST washing machines + a seperate spin dryer + a seperate warm air dryer?

Yes thats right, spin dryers still exist despite the fact that nearly every washing machine can do it that function nowadays. Just not as well as a true purpose spin dryer.

Oh and the whole camera phone argument is faulty. NOBODY uses a camera phone as a replacement for a regular phone. The camera phone is the replacement of the throwaway/rented camera. Its function is to be always with you for those moments when you do not have a regular camera with you.

In fact that is the function of all the extra's on the mobile phone. Games? Fun for when you got your phone but not a real game system. Calendar? Usefull for when you do not got access to your real calendar. Music? Nice for when you forgot your real music player.

Offcourse some people will be happy with the limited capabilities that their phone offers them. Just as some people are happy with a 10 dollar MP3 player they got from the bargain bin.

That is not Apples market. Apples market is what used to be the Walkman-Minidisc/CD-man market. They effectivly replaced sony for portable audio.

Oh and if you think your phone MP3 players is not going to have DRM your insane.

Quelle: Sigh

Und nicht zu vergessen wären zudem die äussert Bösen Cellcos. Ich kann mir gut vorstellen, dass zukünftige Mobiltelefone keinen MP3-Support mehr mitbringen werden, um die Kunden an die Cellco-Formate zu binden:

Two minor nitpick points

1) Cell phone companies are 10 times worse than Apple or MSFT when it comes to vendor lock-in. if you buy a cingluar phone it will only play music from cingular. They are already doing such things with their vcast, and TV on the road setups.

2) Cell Phones have horrible battery life as it is. you start watching tv or listening to music during lunch you may not be able to make that important business call at 3pm.

Quelle: Re:So are iPods.

Obwohl ich mich explizit gegen ein Mobiltelefon mit eingebauter Kamera entschieden habe, bereue ich dies manchmal. Wieso? Gerade für Blog-Postings wären solche Snapshots manchmal eine sehr gute Illustration. Ich würde aber nie auf die Idee kommen, auf meinen Reisen Fotos mit einer Handy-Kamera zu schiessen.

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Mittwoch, März 29, 2006

Marsgesicht - Erdgesicht

Vor einigen Jahren gab es ja diesen Hype um das Gesicht auf dem Mars in der Cydonia-Region (hier etwas wissenschaftlicher und kritisch), das sogar Spielentwickler inspiriert hat. Damals, als Games noch Spass machten ...

Dank Wikipedia auch noch gleich zwei Links auf Zak-Memorabilia:

Space Quest III wäre ein weiterer Kandidat - im Gegensatz zu meinen jungen Jahren würde ich dann endlich auch verstehen, was die englischen Befehle bedeuten, die ich aus dem Walkthrough abgetöggelt habe ...

Zurück zum Mars-Gesicht: Wieso in die Ferne schweifen, wenn es dasselbe auch hier, auf unserem Planeten, gibt? Und das Hilight kommt erst noch: Er hört iPod - unverkennbar, dank diesen massiven Ohrstöpseln.

A propos "stöpseln": Da ich nun endlich das Berater-NZZ-Folio gelesen habe, hat dieser Begriff für mich eine völlig neue Bedeutung (vgl. S. 30) ...

Via: 'iPod schlurfen' und der Weltwunder-iPod

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Samstag, März 25, 2006

iPod, done right

Once a company devises a great product, he says, it has a monopoly in that realm, and concentrates less on innovation than protecting its turf. "The Mac-user interface was a 10-year monopoly," says Jobs. "Who ended up running the company? Sales guys. At the critical juncture in the late ’80s, when they should have gone for market share, they went for profits. They made obscene profits for several years. And their products became mediocre. And then their monopoly ended with Windows 95. They behaved like a monopoly, and it came back to bite them, which always happens."

Quelle:

Daring Fireball geht in diesem exzellent Artikel darauf ein, wieso Apple mit dem iPod (bisher) nicht denselben Fehler begangen hat, wie damals mit dem Windows deutlich überlegenen Mac OS. Kurz und bündig: Apple sitzt nicht herum und streicht mit dem iPod saftige Gewinne ein, nein, Apple bringt in einem Innovationszyklus von 6-12 Monaten immer neue, verbesserte Geräte heraus, verkauft diese billiger als möglich und lehrt der Konkurrenz das fürchten (Konkurrenz? Welche Konkurrenz? Etwa Creative? Oder diese 64MB-MP3-Player, mit denen sich minderbemittelte Gangster-Pimps brüsten).

Es ist schön zu sehen, dass Microsoft in diesem Markt für einmal kein Monopol einrichten konnte (dagegen Apple, mit ihrem iPod-Ökosystem aus Player und Musicstore). Wer weiss, vielleicht hat Microsoft den Gipfel seiner Popularität bereits überschritten?

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Dienstag, März 14, 2006

iPod öffnen - das Tool!

Nachdem nun bereits drei reparaturbedürftige iPods unschöne Male an ihrem Gehäuse aufweisen, kam dieser Tip aus den Staaten gerade goldrichtig:

[...] It’s used for prying open plastic cases without chewing up the edge like a metal screwdriver would. However, they don’t mention what this tool really is or where to obtain one. [...] After receiving it and noticing some information stamped on it, I did some searching and found out they’re manufacured by Menda, makers of various lab tools. [...]

Quelle: Apple’s "Black Stick"

Nur noch eine Frage: Wo kriegt man die Sticks in der Schweiz?!

Via: Secrets of an Apple Tech Support Guy

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Sonntag, März 05, 2006

Berns Streckennetz für den iPod

Im September habe ich Bernmobil angefragt, ob es nicht eine witzige Idee wäre, das Streckennetz graphisch für den iPod photo aufzubereiten.

Wie ich jetzt gerade durch einen anonymen Kommentarschreiber aufmerksam gemacht wurde, hat Bernmobil Gehör für diesen speziellen Kundenwunsch gehabt:

Netzplan für iPod

Und es kommt noch besser: Die Stationen gibt es auch als .kmz-File zum Download, das in das (mittlerweile auch unter 10.3.9 funktionierende) Google Earth eingelesen werden kann.

Bernmobil - ihr seid genial. Dieses Unternehmen hat Zukunft, weil es jeden noch so hirnrissigen Kundenwunsch ernst nimmt. Da verzeih' ich's euren Fahrern das nächste Mal sogar, wenn mir der Bus vor der Nase abfährt ... *zwinker* Solche Dienstleistungen unterscheidet gute von exzellenten Unternehmen.

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Samstag, März 04, 2006

iTrip für kleine Schawinskis

Unglaublich, aber wahr: Anscheinend hat der schweizerische Gesetzgeber das Verbot kleiner Radiosender à la iTrip aufgehoben, weshalb es die Dinger nun hochoffiziell und völlig legal in der Schweiz zu kaufen gibt:

"... Recent changes in Swiss law have opened the door to broadcast in Switzerland over the FM radio spectrum (87.9 - 107.9)." Until recently, Swiss law has strictly regulated devices that broadcast over FM.

Quelle: Griffin's iTrip comes to Switzerland

Wer keine Ahnung hat, was ein "iTrip" ist: Ein kleiner Radiosender, den man an den iPod anschliessen kann. Wer keine Ahnung hat, was ein "iPod" ist, liest besser nicht weiter ... Dieser Radiosender sendet die vom iPod abgespielte Musik auf UKW-Frequenz und kann deshalb auf dem Autoradio gehört werden. Ohne Kabel, ohne Bastelei. Perfekt für alle, die ihren iPod auch im Auto dudeln lassen möchten.

Ich bin immer noch völlig perplex: Seit Jahrzehnten wird in der Schweiz wieder einmal ein Gesetz(esartikel?) gekippt? Ja wo gibt's denn das noch? Sonst produzieren die Herren Juristen doch jährlich unzählige Kilos neuer Verordnungen und Reglementierungen ...

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Montag, Februar 27, 2006

Microsoft gestaltet iPod-Verpackung

Natürlich nicht. Denn jeder, der schon mal ein Apple-Produkt gekauft hat, weiss, dass die Jungs aus Cupertino nicht nur schicke Produkte verkaufen, sondern diese auch besonders geschickt verpacken. Denn das (erstmalige) Auspacken ist - auch bei elektronischen Geräten - immer noch etwas vom Spannendsten!

Ein kreativer Zeitgenosse hat sich Gedanken gemacht, wie Microsoft die Schachtel des iPods designt hätte. Und bereits bevor ich das Video downloaden konnte handelt es sich um einen Microsoft-Bashing-Klassiker, der in keiner Sammlung fehlen darf:

ms-ipod-parody.wmv

NEU: Mirror auf YouTube

Via: Wie Microsoft die iPod-Packung gestaltet hätte

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Samstag, Februar 11, 2006

Global DJ Broadcast

Hierzulande noch kaum bekannt, beglückt der nach Florida ausgewanderte deutsche DJ Markus Schulz seit einiger Zeit meine Klangnerven. Seine ins Internet gestreamten Zwei-Stunden-Sets, die unter dem süffigen Titel Global DJ Broadcast firmieren, dürfen auf dem iPod eines jeden Fans von melodiöser elektronischer Musik (umgangssprachlich: Trance) nicht fehlen.

Zwar: Die Einordnung in die Schublade Trance ist fragwürdig - es handelt sich hier nicht um diesen glückseligen Tatana-Sirup-Trance (der natürlich auch seine Daseinsberechtigung hat), sondern eher um etwas düsteren, bass- und perkussionsbetonteren Sound, selten mit Vocals. In den Foren hört man oft von Progressive Trance, wobei ich auch dem einen Poster Recht geben möchte, der darauf besteht, dass Markus Schulz sein eigenes Genre konzipiert hat.

Die Sets kriegt man als ca. 160MB-grosse MP3s an den bekannten berühmt-berüchtigten Orten wie Torrentz.com oder wohl auch im eDonkey-Netzwerk. Oder auf Soulseek. Oder vielleicht gar auch im Britney Spears/Justin Timberlake/Backstreet Boys und zu guter Letzt Hip-Hop- und virenverseuchten Teenie-Netzwerk Kazaa.

Anspieltipps

Hier einige Zeitmarken, um gute Tracks direkt anzuspielen:

  • 2005-04-07 - 16min / 28min
  • 2005-05-05 - 38min
  • 2005-12-08 - 1h 17min
  • 2006-02-09 - 28min

Video-Footage

Auf Budapest Trance Central gibt es zwei Videos von Schulz:

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Freitag, Januar 20, 2006

Auf dem Weg zur Geschäftsidee

Flickr

Meine Faszination für Flickr ist wohl hinlängst bekannt. Ich verehre die Leute dahinter und das Produkt, das sie geschaffen haben. Einfach grandios! Doch Flickr hat das Foto-Sharing nicht erfunden. Vor Flickr gab es unzählige andere Web-Sites wie etwa Webshots - gegründet 1995, erste Fotos 1998. Doch (aus meiner Sicht) ist Flickr deutlich bekannter als sein greises Pendant. Wieso? Weil Flickr es "richtig" gemacht hat ("things done right").

Flickr hat auch nicht etwas völlig Neues erfunden: Die Grundidee, Photographien herumreichen und zeigen, gibt's seit über hundert Jahren.

Auch waren die Leute von Ludicorp (die Firma hinter Flickr) nicht die ersten, die diese alte Grundidee für das Web umsetzten. Dennoch hat ihnen Yahoo! wohl hunderttausende wenn nicht gar Millionen von Dollars gezahlt und die Firma und ihr Produkt eingekauft.

iPod

Auch der iPod ist ein ähnliches Beispiel. Auch hier handelt es sich um eine uralte Idee (Musik hören), die nun mit neuen technischen Errungenschaften verknüpft wird. Die ersten Audio-Aufnahmen wurden sicherlich schon vor 100 Jahren gemacht, nur waren Schellack-Platten und Grammaphone einfach ein wenig zu schwer zum Transport.

Auch war Apple überhaupt nicht die erste Firma, die digitale Musik-Player herstellte und vertrieb (erinnert sich noch jemand an Diamonds Rio PMP300 von 1998?!).

Dennoch ist heute der 2001 erschienen iPod der Inbegriff für MP3-Player. Die jüngeren Zeitgenossen verlangen im Elektronikfachhandel nicht nach einem MP3-Player, sondern benutzen "iPod" als Gattungsbegriff dieser Geräte. Apple verdient ein Vermögen mit dem iPod-Ökosystem (Player und Inhalt/"Content") und verschafft auch Drittherstellern (Griffin, Belkin) mit ihren iPod-Add-Ons Umsatzsprünge.

Amazon

Die Liste liesse sich ohne grossen Aufwand erweitern.

Amazon macht das, was Läden seit ihrem Erscheinen in unserer Welt tun: Dinge verkaufen. Amazaon stellt nichts selber her. Die Idee wurde ins Web übertragen und an die Technologie angepasst ("Leute, die Xy gekauft haben, kauften auch ...", "Persönliche Empfehlungen" etc.). Die Grundidee ist aber auch hier uralt. Und vor Amazon gab es garantiert bereits andere Online-Shops.

Toyota

Toyota führt die Pannenstatistiken (im positiven Sinne) an. Toyota bedeutet verlässliche Qualität, Autos, die funktionieren ("it just works!"). Obwohl man meinen könnte, dass die hundert Jahre alte Autoindustrie dieses Kernanliegen längstens verinnerlicht hätte haben sollen. Und doch scheint es für unzählige Konkurrenz-Hersteller ein Ding der Unmöglichkeit, den japanischen Riesen und die von ihm vorgegebene Messlatte zu überspringen oder überhaupt erst zu erreichen.

Genau daran scheinen die amerikanischen Autobauer momentan schwer zu beissen zu haben - Toyota läuft ihnen den Rang ab. Da helfen auch patriotische Appelle von General Motors & Co. nicht weiter - an der Kundenzufriedenheit soll man sich messen, hat Toyota scharfsinnig erkannt. Wie die US-Autobauer die Krise meistern werden, ob überhaupt, ist fraglich.

 

Somit stellt sich also die Frage: Was benötigt man also für Zutaten für eine "Killer-App"?

How-To: Killer App

Ein Blog-Artikel von Delicous Library-Chef-Entwickler Wil Shipley befasst sich heute nun gerade mit ebendieser Frage. Nein, nicht wie man sein Unternehmen für Millionen an eine Dot-Com-Firma verkauft (obwohl dies natürlich längerfristig interessant sein könnte), sondern vorerst einmal, wie man die Idee für ein "Killer-Produkt" kommt. Erst mit einem Killer-Produkt besteht schlussendlich ja die Möglichkeit, von Yahoo!, Google etc. aufgekauft zu werden.

Thinking, boxes, & what kittens can do to them.

Fazit: Wie bereits im Abschnitt über Flickr gezeigt, reicht es, bestehendes zu verbessern. Und zwar derart, dass es besser als die Konkurrenz ist. Und wie macht man das? Man schaut, wie Leute mit bestehenden Applikationen umgehen (Shipley verweist als Beispiel auf den hauptsächlichen Einsatz von Excel) und versucht, die Idee auf einen gewissen Anwendungszweck zu verfeinern, zu perfektionieren. Shipley in seinen eigenen Worten:

The key is taking an idea that the world obviously wants and doing a GOOD job of it.

All the others are just refinements of other people's ideas. I stand on the shoulders of giants, which weighs them down a ton, and frankly they probably resent it, but it works great for me.

You can kill your competition if you come out of the gate with something simple and friendly and cheap, [...]

Quelle: Thinking, boxes, & what kittens can do to them.

Toyotas Rezept. 1:1. Und da hätten wir es also wieder: "Keep it simpleTM" ... Der Weisheit letzter Schluss? Mal schauen.

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Donnerstag, November 17, 2005

iPod 20GB wird 30GB

Da die Harddisk meines geliebten zweiten iPods (4G 20GB, gekauft: August 2004) vor etwas mehr als einer Woche den Geist aufgegeben hat (in etwas anderem Zusammenhang: Click-of-Death), habe ich mir als zwischenzeitlichen Ersatz einen iPod nano gekauft und die Vorzüge der neuen Produktversion genossen.

Parallel dazu wollte ich es mir aber nicht entgehen lassen, den dritten iPod in meinem Leben zu öffnen (1: iPod 1G zwecks Akku-Tausch, 2: iPod 4G aufgrund eines Wasserschadens).

Hier kurz mein Vorgehen, falls jemand in ähnlich misslicher Lage wie ich stecken sollte:

Ersatzteilnummer

Ohne Google wäre ich wohl wieder einmal gestrandet. Dank der Suchmaschine fand ich nach einigen Versuchen die Seite, die alle meine Fragen beantwortete:

WholesalePDAs.com

Neben einem gestochen scharfen, hochauflösenden Foto der Festplatte las ich

Toshiba p/n MK2006GAL

Lieferant

Ausgerüstet mit der Produktnummer konnte ich mich wieder Google zuwenden. Obwohl es natürlich Lieferanten in aller Welt gibt, die dieses Produkt anbieten, war ich an einem lokalen Verkäufer interessiert. Am Besten mit Webshop.

Für solche Fälle ist mittlerweile Toppreise.ch zu meiner bevorzugten Anlaufstelle geworden. Zwar wurden dort einige Shops aufgelistet, die das gesuchte Produkt im Angebot führten, doch viele wiesen einen unklaren Lagerstatus auf. Natürlich wollte ich nicht Wochen auf die Ersatzplatte warten. Deshalb wählte ich einige Shops aus und schrieb diese auch an. Die Antworten waren ernüchternd:

Der voraussichtliche Liefertermin für den Artikel 404B649 ist: LT von Toshiba unbekannt

Quelle: Primedirect.ch

wie es schon im shop ersichtlich ist --> "derzeit nich lieferbar". leider ist noch kein neuer termin bekannt.

Quelle: Pchigh.ch

Nun gut, zumindest der dritte angesurfte Shop namens Swisskaufhaus hatte das Produkt an Lager - jedenfalls wurde dies so auf Toppreise.ch ausgewiesen Also klickte ich mich zum Shop durch und bestellte in einer Nacht-Und-Nebel-Aktion das Produkt. Gesamtbetrag (inkl. Porto & Packung): SFr. 172.60

Den Betrag überwies ich zu Beginn dieser Woche - wobei mir nicht so ganz geheuer zu Mute war, weil ich von diesem Shop noch nie etwas gehört hatte und ich deshalb einfach so Geld ins freie Hinaus übermittelte. Doch ich wurde nicht enttäuscht: Bereits heute Donnerstag läutete mich der Postbote aus einer Runde Battlefield 1942 Multiplayer und überreichte mir ein eingeschriebenes Paket aus Urdorf (ZH).

Aus- und Einbau

iPods sind ja nicht dafür bekannt, besonders wartungsfreundlich zu sein - insbesondere, wenn man ihnen an die Eingeweide will. Als erstes suchte ich mir wieder einmal eine bebilderte Anleitung, um die ungefähre Position der Plastic-Laschen an der Seite des Geräts festzustellen. Fündig wurde ich nach einiger Suche (natürlich Google) bei MacSales. Dort hatte sich ein vorbildlicher Zeitgenosse die Mühe gemacht, einen bebilderten Aus- und Einbau-Guide zusammenzustellen, der absolut keine Fragen offen lässt:

Apple iPod Replacement Battery

Doch: Auch bei meinem dritten "Aufbrechen" eines iPods fehlte mir dieses "plastic pry"-Werkzeug. Ich sollte mir so ein Teil endlich einmal anschaffen ... Wer schon mit metallenen Stoffen (Schraubenzieher etc.) versucht hat, einen iPod zu öffnen, weiss, wie verletzlich das Gerät ist: Rutscht einem der Schraubenzieher aus, entstehen hässliche Spuren auf der metallenen Unterseite. Versucht man, den Schraubenzieher zwischen das weisse Plastic und die Metallkappe zu drücken, kommt es nicht selten vor, dass auch das weisse Plastic nachgibt und unschöne Einbuchtungen entstehen.

Heuer fand ich aber heraus, dass mein glücklicherweise ungeschnittener Daumennagel an der Oberseite des Geräts zwischen die beiden Teile gepresst werden konnte. Zuerst konnte ich so den klitzekleinen Schraubenzieher dazwischen schieben und half danach mit zwei metallenen Lineale mit - auch diese sehr dünn. So gelang es mir, mich um die "Rundungen" (= Ecken) des Geräts herumzuarbeiten und schaffte es schlussendlich tatsächlich, das Gerät ohne grosse sichtbare Schäden zu öffnen. Da hat sich die Überei an den vorangegangenen iPods doch gelohnt *smile*

Der Ersatz der Harddisk war nun keine Hexerei mehr - wer so etwas schon in Desktop-PCs gemacht hat, wird nichts dazulernen müssen. Datenkabel (das hier auch gerade den Strom liefert) abziehen, die geklebten blauen Schutzmäntelchen der Platte ablösen und an der Unterseite der Platte den Schaumstoff entfernen (zerriss bei mir leider teilweise).

MK2004GAL oder MK2006GAL?

Erschreckt musste ich aber nach dem Austausch feststellen, dass es sich gar nicht um den identischen Datenträger handelte, den ich da eingebaut hatte. Original war eine MK2004GAL verbaut gewesen, neu steckte nun eine MK2006GAL im Gerät.

Software-Probleme

Da Apple solchen Basteleien immer sehr kritisch gegenüber steht, machte ich mich darauf gefasst, dass das Gerät doch nicht zum Laufen zu bewegen wäre. Zuerst sah auch alles danach aus: Als ich den iPod per Firewire an den PowerMac anschloss, bot Mac OS X, den Datenträger zu initialisieren. Das tat ich vorderhand nicht und startete umgehend den iPod Software Updater 1.3.1 (vorerst übersah ich den Ordner iPod Software Updater.localized). Dieser erkannte aber keinen iPod! *schrecklassnach*

So startete ich einerseits den System Profiler, wo unter Firewire der iPod auch tatsächlich mitsamt aller Informationen angezeigt wurde, andererseits das Disk Utility. Erstaunt las ich, dass die Festplatte 30GB gross war und nicht 20GB, wie das Vorgängermodell. Dennoch ging ich den Versuch ein und formatierte die Platte mit HFS+ Journaled. Währenddessen lud ich mir von Apple auch noch den neuesten iPod Software Updater herunter (v2005-10-12).

Welch eine Freude machte sich breit, als ich den Updater startete und mir anerboten wurde, das Gerät zu "Restoren". Tat ich - und siehe da, kein Gemecker. iTunes öffnete sich, zeigte 27.9GB freier Speicherplatz an und begann emsig, meine ganze lokale Library auf das Gerät zu übertragen (was ich verständlicherweise abbrach). Geschafft!

Fazit

50% mehr Plattenplatz und zwei iPods, zwischen denen ich nun auswählen kann - wunderbar! Der Tag ist gerettet :-)

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Samstag, November 12, 2005

EXIF-Tags kopieren

Das untenstehende Bild der World Clock des iPod nanos ist ein Ausschnitt aus einem grösseren Foto, das ich mit meiner Digicam geschossen habe und danach mit Photoshop ausgeschnitten habe. Leider gehen bei einem solchen Vorgang auch die EXIF-Daten verloren - doch das muss nicht sein. Man kann diese nämlich nachträglich vom Original-File auf die neue Bild-Datei übertragen. Ganz einfach, mit jhead

./jhead -te DSCN1878.JPG ipod-worldclock.jpg

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Samstag, November 12, 2005

iPod nano World Clock


iPod nano World Clock
Originally uploaded by emeidi.

Endlich habe ich auch die verschiedensten Zeitzonen im Griff - oder besser: in der Hosentasche!

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Freitag, November 11, 2005

Blocher sucks

Nicht, dass diese Fundamentalerkenntnis derart bahnbrechend und neu wäre - doch in den letzten Tagen geisterte der Herr Bundesrat doch erstaunlich oft in der Presse-Berichterstattung herum:

Grundsätzlich ging es hierbei um Blochers Gemotze bezüglich der Verringerung des Toleranzwertes für Geschwindigkeitsübertretungen, falls diese mit einem Laser-Messgerät gemacht würden. Er ist der Meinung, dass hier "Bürger kriminalisiert werden" und der Staat auf Kosten dieser unnötig viel Kasse macht. Er erwähnte seinen Unmut darüber gleich zweimal: Einerseits anlässlich der Automobil-Ausstellung in Zürich von letzter Woche, andererseits an der Polizeidirektorenkonferenz von dieser Woche.

Obwohl mir diese gehäufte Erwähnungen des Vorsteher des Justiz- und Polizeidepartements negativ auffiel, dachte ich mir nichts weiter dabei.

Der Zufall wollte es, dass ich heute meinen iPod nano (2GB, schwarz) erhielt und so nach dem HD-Ausfall meines iPod 4G (20GB) endlich wieder in den Genuss des Echo der Zeit gelangte.

Und so konnte ich heute endlich wieder der neuesten Ausgabe des Echos, nämlich derjenigen von gestern Donnerstag (10. November 2005) lauschen, die ja - vorbildlicherweise - als Podcast zum Download bereit steht.

Ein Beitrag drehte sich ganz um diese gehäufte Pressepräsenz des Chrigels vom Herrliberg und gab aufschlussreiche Hinweise, wieso dem so sei. Michael Bolliger, Bundeshausredaktor, geht ab der 31. Minute den Fragen zum Thema nach.

Einige Zitate Bolligers:

Er habe Zweifel am Sicherheitseffekt. Ein Telefon hätte genügt, und Blocher hätte es besser gewusst. Untersuchungen zeigen, Tempo 53 statt 55 ergibt einen Rückgang von vier Prozent der Unfälle mit Verletzungsfolgen. Quelle: Beratungsstelle für Unfallverhütung.

Ob diese Aussage des BFUs nun exakt stimmt, wage ich zu bezweifeln - aber um Zahlen, die auf die Nachkommastelle stimmen, geht es in der Diskussion meiner Meinung nach auch nicht.

Im Februar wird in der Stadt Zürich gewählt - und das hat für ihn scheinbar mehr Priorität. Denn Blochers SVP ist im Kanton Zürich arg in Schieflage.

Erst jetzt ging mir ein Lichtlein auf - deshalb wird hier wieder mal gepoltert, was das Zeugs hält. Das Amt eines Bundesrates hält also den gelernten Landwirt und studierten Jurist nicht davor ab, auch im eigenen Kanton zum Rechten zu schauen (welch' ein Wortspiel!) und zum ursprünglichen, bekannteren Blocher zurückzumutieren.

[Ersatzwahl Finanzdirektor Zürich] Ein freundlicher CVPler gewann haushoch ...

Noch Fragen?

Der Auftritt vor den Zürcher Autofreunden war eines Justizministers unwürdig. Wer zum Beispiel gegenüber unkooperativen Asylbewerbern Nulltoleranz verlangt, muss unvorsichtige Autofahrer mit gleicher Elle messen. Gesetze sind da, um eingehalten zu werden.

Meine Hervorhebung. Ich glaube gerade ein Justizminister, der zudem noch Jura studiert hat, sollte sich diesen Grundsatz eigentlich verinnerlicht haben.

Der Justizminister hat ausserdem dafür zu sorgen, dass die Gewalten- und Aufgabentrennung im Staat höchsten Stellenwert hat. Wenn Christoph Blocher lokale Behörden kritisiert, die Bundesrecht anwenden, dann ist das ein fragwürdiger Umgang mit der Aufgabentrennung.

Da redet einer immer von Eigenverantwortung und will dann doch allen in den Brei reden. Wo kommen wir da hin?

Wahlkampf auch auf Kosten der eigenen Glaubwürdigkeit.

Mein Senf

Vieles wurde eigentlich ja schon gesagt. Hier dennoch diejenigen Punkte, die ich besonders hervorheben würde:

  • Beim Toleranzwert geht es - nicht wie fälschlicherweise weit verbreitet - nicht etwa um den Toleranzwert des Tachometers, sondern um den Toleranzwert des Messgerätes. Dies ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Die Idee des Abzuges war es nie, den Autofahrern ein oder zwei Stundenkilometer zu schenken - aus Goodwill sozusagen, weil die Tachos derart ungenau sind. Es ging darum, die vom Hersteller der Messgeräte garantierten Werte nicht zu ungunsten der Autofahrer auszulegen. Die Laserpistole ist genauer - und das sollte eigentlich doch jeden freuen. Ausser natürlich diejenigen, die allzugerne unaufachtsam mit unangepasster Geschwindigkeit durch Städte und Dörfer rasen.
  • Art. 8 BV lautet "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich". Es geht nicht an, dass man Asylbewerber gleicher behandelt, bei den eigenen Bürger aber das Auge zudrückt. Herr Blocher sollte diesen Artikel etwa im ersten Semester seines Studiums kennengelernt haben. Vielleicht hat er damals ja auch einfach geschwänzt? Selbst wenn der rechtskonservative Schweizer diese Auslegung so wünschen würde, käme er nicht an diesem Verfassungsartikel vorbei. Ja, ich wage gar zu bezweifeln, ob sich solche Leute noch als Schweizer bezeichnen dürfen, die sich offen über die Verfassung stellen. Denn ich behaupte unverfroren: Die Verfassungstreue ist die Eigenschaft eines wahrhaften und anständigen Schweizers. Wer dies nicht akzeptiert, sollte seinen Pass abgeben.
  • Kriminalisieren - oder doch nicht? Die Asylbewerber werden schnurstracks kriminalisiert, die Schweizer werden aber vom grossen Justiz-Pappi unter die schützenden Fittiche genommen. Mir sind solche Personen suspekt, die keine klare Linie haben. Der Chrigel ist einer davon.

Somit: Alles dummes Gepoltere. Aber leider spricht diese Art von Polemik die Stammwähler der SVP an - pfui!

Zum Schluss noch dies:

Wenn der Justizminister in der Schweiz dagegen die Einhaltung von Gesetzen als schädlich bezeichne, "dann ist er am falschen Ort".

Schöner als Elmar Ledergerber könnte ich es auch nicht ausdrücken. Ein schönes und tolerantes Wochenende, das wünsche ich meinen Stammwä ... -lesern!

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Mittwoch, September 28, 2005

Newsletter-Silvan über die heutige Hip-Hop-Jugend


iPod shuffle at a party
Originally uploaded by emeidi.
Quelle: Partyguide

Eigentlich schmeisse ich die nervigen elektronischen Newsletter von tilllate.ch immer gleich weg, ohne sie gross zu beachten. Als Absender sticht aber immer dieser "Silvan | tilllate" hervor - für mich mittlerweile Inbegriff des auch in der Schweiz hausierenden E-Mail-Spams.

Silvan gibt sich Mühe, in jeder Ausgabe des Newsletters dennoch ein gewisses Niveau zu erreichen und analog zu einer Zeitungskolumne Themen aufzugreifen, die die Welt bewegen. Heute hat er es nach Millionen von Mails denn auch endlich geschafft, meine Aufmerksamkeit zu wecken. Doch lest selbst:

Hallo Mad4you

Halb eins, der Vierer hält vor der Säulenhalle. Eine Gruppe von 17-jährigen kämpft sich ins Tram. Das Bitchy-Chick in überengen Miss-Sixty fällt hin, ihre Kollegin kreischt auf: "Mann Du bisch ja huere bsoffe!". Lautes Gelächter. In dem Moment tönt ein "I like to move it - wapedi-wup-wup" aus der Fake-LV-Handtasche. HILFE! Crazy-Frog-Alarm. Wo ist die Notbremse? Ich muss raus!

"Mein Gott... die heutige Jugend", seufze ich, "Alkohol, Vergnügungssucht, Geschmacksverdrehungen und reine Orientierung an Gruppenmustern. Fühlt sich dabei noch unheimlich innovativ. Dabei sehen doch alle exakt gleich aus. Hose in den Socken. Cap schräg aufgesetzt. Uniformiert in phat farm, southpole und fubu..." - "Eeehm, Silvan", unterbricht meine Freundin in kritischem Ton, "ich habe doch Bilder von dir in diesem Alter gesehen: Business-Shirt und Kaschmir-Pulli über den Schultern... wohl alles Markenartikel. Du bist regelmässig ins Schauspielhaus gegangen, obwohl du in Wirklichkeit eher auf Teenie-Filme à la American Pie stehst. Und was hat mir André von Euren Samstag-Abenden erzählt? Kneipentouren im Niederdorf? Nicht viel besser..."

Ich spüre wie mein Backen rot anlaufen. Zähneknirschend gebe ich ihr recht. Damals bin ich mit in der Tat mir meinem eigenartigen Verhalten supercool vorgekommen. Als hätte ich die Weisheit mit Löffeln gefressen. Als hätte ich einen wahnsinnig individuellen Stil. Dabei hatte ich mich doch nur an den Goldküstenbuben und orientiert.

Womöglich gehört diese Phase zu den Teeniejahren. Die 17-jährigen Girls aus dem Tram werden bestimmt irgendwann älter und reifer... und schauen dann mit 27 kopfschüttelnd auf ihre jüngeren Zeitgenossen... "Mein Gott.... die heutige Jugend", werden sie seufzen.

Wenn er auch recht hat - wie die Jungen sich nicht ändern, sollten sich auch die "Alten" nicht ändern: Mich kotzen diese Hip-Hoppers mächtig an. Schon nur, weil die alle mit diesen Billig-MP3-Playern aus Südkorea und Taiwan herumlaufen - dabei gäbe es doch Apples iPod. Aber den kann man sich halt nicht um den Hals hängen. Das Beste: Den MP3-Player legt man heutzutage nicht mal mehr im Ausgang ab. Anscheinend ist es mega-hip, mit dem Gerät seinen Status als Pimp zu markieren. Ich frage mich nur, ob man vom Sound des Players noch etwas mitkriegt, wenn der DJ die Anlage auf verbotene 100dB aufdreht? Klärt mich jemand auf, was das genau soll?

Ah, und noch etwas: Sind meinen Lesern auch schon diese Plüsch-Trainerhosen in den Farben Pink oder Weiss aufgefallen? Die erinnern mich unweigerlich an die Pyjamas, die ich in früher Jugend getragen habe ... Einer meiner schlimmsten Erlebnisse war denn auch, als ich (im Traum, wohlgemerkt!) eines Tages im Pyjama in die Primarschule ging und dies erst im Klassenzimmer bemerkte. Heute scheint das überhaupt kein Albtraum mehr zu sein, man begebe sich nur für wenige Minuten an den Treffpunkt im Bahnhof Bern und beobachte die Gören.

Was wohl als nächstes In sein wird? Vader 77-Shirts?

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Dienstag, September 27, 2005

2005: Das Jahr, in dem die Usability Einzug hielt ...

Okey, vielleicht hat die Usability (engl. Benutzbarkeit) von Web-Sites bereits schon früher Auftrieb erhalten. Dennoch muss ich all den vielen Berufskollegen dort draussen ein grosses Lob aussprechen: Immer öfter scheinen sich die Agenturen kein Denkmal mehr setzen zu wollen, indem sie die ausgefallensten Designs- und Flash-Animationen für reine Informationssites verkaufen, sondern machen ihrem Berufsstand alle Ehre und entwickeln einfach zu bedienende Seiten. Dazu gehört auch zu realisieren, was der Besucher eigentlich vor hat.

SBB


Safari Activity Window
Originally uploaded by emeidi.

Nehmen wir als Beispiel die SBB: 99% meiner Besuche der Site laufen daraus hinaus, dass ich die Abfahrts- oder Ankunftszeiten eines Zuges in Erfahrung bringen möchte. Logisch war es deshalb, diese meistbenutzte Funktion präsent auf der Titelseite zu platzieren. Weiter erkennt man auch, dass die Web-Site für heutige Monitor-Auflösungen recht schmal und niedrig daherkommt. Ich vermute stark, dass man so die Darstellung des Angebots auch auf Handies etc. optimieren wollte. Da man so weniger scrollen muss, haben die Optiker dann nicht so Freude wie an den Metro-Karten für den iPod. Auch werden auf der Eingangsseiten insgesamt 13 Objekte geladen - für heutige Verhältnisse sehr wenig (obwohl auch hier noch durchaus Optimierungen möglich wären). Auch hier sicherlich wieder primär, um Bandbreite zu sparen und die Seite schneller aufbauen zu lassen (Paradebeispiel: Google.com - über den Daumen geschätzte 95% der Bildschirm-Fläche bleiben weiss. Hier zählt jedes Byte!)

Bernmobil

Seit einigen Monaten (?) präsentieren sich auch die (ehemals?) Städtischen Verkehrsbetriebe, heute neumodisch Bernmobil genannt, in einem neuen Look.

Eines der gelungensten Features ist die Schnellsuche nach Haltestellen (rechts in der Mitte). Wenn ich nämlich wieder einmal im MEM-Gebäude der Universität Bern sitze und mich frage, ob ich die Feuertreppe nehmen muss, um den Bus an der gleich vor dem Gebäude liegenden Haltestelle noch zu erreichen, oder aber ob ich doch lieber gemächlich die Stufen hinunterschlürfen kann - ein zwei Klicks genügen, und ich sehe sofort, wann der nächste Bus erscheint. Wunderbar!

Dies nur zwei ganz kleine Beispiele, wie sich das Web in den letzten Jahren zu einem sehr nützlichen Hilfsmittel entwickelt hat. Der Kunde steht heute im Zentrum, was von den Entwicklern manchenorts ein Umdenken verlangt. Sich in die Situation eines Surfers hineinzuversetzen und den Bildschirm mit seinen Augen zu sehen, wird in unserem Business immer wichtiger. Sollte es aber immer noch Webagenturen geben, die ihren Kunden etwas anderes verklickern wollen - nun dann sollte man einen Wechsel zur Konkurrenz in Erwägung ziehen.

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Dienstag, September 27, 2005

Sich nie mehr in Paris verlaufen

Dass man mit dem iPod photo nicht nur Musik hören und sich Photos auf dem munzigen Display reinziehen kann (das freut jeden Optiker, wie ersteres jeden Aktionär von Phonak) sollte spätestens jetzt klar sein:

iPodSubwayMaps

Leider fehlt die Karte von Bernmobil noch, doch ich habe heute eine spontane Anfrage an den Kundendienst lanciert und hoffe, schon bald eine Antwort zu erhalten. Obwohl in Bern ja nicht wirklich die Gefahr besteht, den Überblick zu verlieren ...

Dennoch sind die Nachteile einer solchen Lösung nicht zu verleugnen:

  • kein Zoom
  • fixe Grössen der Kartenausschnitte
  • keine GPS-Anbindung
  • keine Routenberechnung
  • keine Namenssuche
  • etc. ...

Aber eben - ist halt ein weiteres Spielzeug für die Horden unterbeschäftigten Gadget-Freaks. Hauptsache, während der Freizeit taucht keine Langeweile auf.

Bleibt nur noch die Frage, was man macht, wenn einem im dümmsten Moment der Saft ausgeht. Dann hat man wohl doch lieber noch die Papierversion in der Hosentasche stecken. Sicher ist sicher.

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Freitag, September 23, 2005

iPod nano - irre Marge

Nachdem die Nachricht auch den Weg in den deutschen IT-Blätterwald gefunden hat, riss ich mich zur Meldung auf heise online zu einem Kommentar hin:

Obwohl es nicht die Absicht der Studie war, auch die hintergründigen Prozesse zu erleuchte und "nur" aufzeigen wollte, welche irre Marge Apple auf diesem Produkt hat: Man darf nicht vergessen, dass sich überteuerte Produkte normalerweise nicht lange am Markt halten, insbes. im Land, das Geiz-ist-geil erfunden hat (und halt all die anderen Konsequenzen dieses Verhaltens zu tragen hat).

Wenn der iPod Nano also überteuert wäre - wieso kauft ihn überhaupt noch jemand? Abgesehen von den Mac-Aficionados, die hier als Blindkäufer verteufelt werden, glaube ich, dass die Mehrheit der Käufer gar keine Apple-Fanatiker sind. Normale Benutzer, die ein gutes Stück Technik in Händen halten wollen. 6 Millionen iPods verkauft in einem Quartal - das ist nach vorsichtiger Schätzung die Hälfte der Mac-User auf der ganzen Welt. Nein, da müssen auch externe kaufen.

Was also sollte man in die Kalkulation dennoch mit einberechnen? R&D. Apple baut, bzw. lässt ja nicht nur Hardware-Teile zusammenbauen, sondern schreibt auch die Software. Und hat das Clickwheel erfunden (oder besser: eingekauft). Diese Dinge muss immer auch noch mit in die Rechnung miteinbeziehen, wenn auch sehr schwierig zu veranschlagen. Den iPod kouft man nur vernachlässigbar aufgrund der Hardware (kann der immer noch kein Ogg?!), sondern wegen der "Software Experience" - "it just works (tm)".

Tschüss
Mario

Quelle: heise online

Und wer's nicht glaubt, dass die reinen Hardware-Kosten alleine nicht ausreichen, schaue sich den Dell Ditty an ... Der Vergleich hinkt insofern, als der Ditty kein GUI besitzt und deshalb wennschon mit dem iPod shuffle zu vergleichen wäre. Andererseits kann man iTunes als Oberfläche des Shuffles bezeichnen - auch hier hat Apple viel Entwicklungsarbeit investiert, die in all den Margen-Berechnungen nirgends auftauchen.

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Donnerstag, September 15, 2005

Goodbye, Apple!

Apple ist in Vergangenheit schon unzählige Male abgeschrieben worden - das endgültige Totengeläut mussten wir aber zum Glück noch nie ertragen.

Leute vom MacObserver haben es sich zum Sport gemacht, alle negativen Zukunftsprognosen bezüglich dem Schicksal Apples zu sammeln und an den Pranger zu stellen: Apple Death Knell Counter.

Zur Beruhigung: Dank den iPod-Verkäufen hat Apple zur Zeit genügend Bargeldreserven auf der Seite, um uns Aficionados noch einige Zeit mit intelligenten Produkten zu unterhalten.

Quelle: The Register (nette Analyse über die iPod-Verkäufe.

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Mittwoch, September 14, 2005

iPod nano selbermachen

Wer wie ich immer noch Probleme hat, sich die Grösse (falsch: Kleine) des neuesten iPod-Sprosses vorzustellen, kriegt jetzt in folgendem Blog eine Visualisierungslösung aus alten Kindergarten-Tagen (wo ich wohl meine Schere rumliegen habe?)

NoPuedoCreer

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Mittwoch, August 31, 2005

iMac G5 hat heiss


iMac G5 Heat Emissions
Originally uploaded by emeidi.

Apple Expo 2004. Meine erste Versammlung der Mac-Sekte, an der ich live zugegen war. Guru Steve war leider wegen einer Krebsoperation verhindert (und zeigte in Laufe der nächsten Monate, dass er tatsächlich unsterblich ist). Anstelle seiner Hoheit schickte er seinen Kumpel Phil Schiller vor, der uns unter anderem auch den neuen iMac vorstellen durfte. Ausgestattet mit einem G5-Prozessor und optisch wie ein übergrosser iPod daherkommend, vermog er die Masse zu berauschen. Ich persönlich finde das Gerät bis heute nicht ein ästhetischer Meilenstein - aber die restlichen Mac-Aficionados waren Feuer und Flamme.

Was uns auch gleich zum Kern dieses Beitrages bringt: Noch in den Kino-Sesseln sitzend, war mein erster Gedanke: Hitze! Denn der Tradition der ersten iMacs von 1998 folgend, verschmolz man hier Monitor mit den restlichen Komponenten. Das Resultat: Ein ultraflaches Gerät, das kaum Stellfläche in Anspruch nahm. Der Nachteil: Wie bei Laptops führt dies aber mit den heutzutage gängigen stromhungrigen Komponenten zu grossen Hitze-Problemen. CPUs, RAM-Bausteine wie auch die Harddisk und nicht zuletzt das Netzteil sorgen für wohlige Wärme, die aber leicht zu wohlig werden kann und eine Gefahr für die elektronischen Bauteile und Leib und Leben darstellt.

So fragte ich bereits damals Kollege Burgdorfer, wie die Apple-Ingenieure dieses Problem gelöst hätten. Nun stellt sich heraus, dass sie es wohl mehr schlecht als recht lösen konnten.

Wie Paul Thurrott, nicht gerade Liebling der Mac-Szene (ich habe keine Probleme mit ihm), heute in seinem Blog berichtet, scheint der iMac G5 mit krassen Ausfallzahlen zu Punkten: 18% für das 17"-Modell, gar 31% für das 20"-Modell - wobei aber die Repräsentativität der Umfrage überhaupt nicht erwiesen ist. Ich vermute nämlich, dass sich ein verärgerter Besitzer eines defekten iMac G5 eher dazu hinreissen lässt, an einer Online-Umfrage teilzunehmen, als jemand, der bisher von Problemen verschont wurde. Aber vielleicht ist die Mac-Szene auch hier irrational anders *grins*

Thurrot verweist auf einen Artikel von Popularmechanics (noch nie gehört), in dem die Autoren die Problematik eingehend untersuchen. Glanzstück der Reportage: Ein Schnappschuss eines iMacs G5 im Betrieb durch eine Wärmebildkamera (s. Bild oben rechts, bzw. mein eigenes, farbechtes Foto). Darauf ist deutlich zu erkennen, dass insbes. die 3.5"-Festplatte eine grosse Hitze abstrahlt. Gleich darunter die CPU, die sich aber erstaunlich wacker hält. Vielleicht verhindert auch die Schutzabdeckung einen genaueren Blick ... Die rechts davon liegenden RAM-Module sehen auch nicht ganz kalt aus. Und schlussendlich auch noch die Kabel, die vom Netzteil (unten) auf das Motherboard übergehen.

Leute, deren einjährige Garantie des Geräts bald abläuft und vorhaben, es noch für ein oder zwei weitere Jahre zu benutzen, sei dringend angeraten, ein AppleCare-Paket zu kaufen. Tut zwar im Porte-Monnaie weh, aber hoffentlich nicht derart, wie ein Neukauf eines Macs zur Folge hätte.

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Freitag, August 26, 2005

iPod mit eigenen Grafiken personalisieren


Hacking iPods Graphics
Originally uploaded by emeidi.

Obwohl die Hacker-Gemeinde schon seit letzten Dezember weiss, wie man's macht, habe ich erst heute (auf der Suche nach etwas völlig anderem) davon erfahren:

HOW-TO: Hacking the iPod firmware (changing the graphics)

Schade, dass davon keine Mac-Version zu existieren scheint.

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Donnerstag, August 11, 2005

SpiritPod

Nun denn, dann betreibe ich nun also tatsächlich Virales Marketing für einen meiner Ex-Chefs. Wahrscheinlich sogar, ohne dass er davon weiss. Leider kann ich aber nicht garantieren, dass dieser Eintrag hier die gewünschten ...

erfolgreichen Booster-Effekte

... rüberbringt. (Quelle: Bytix.com)

Mein Ex-Chef, Pentti A. aus D., war bereits während meines Angestelltenverhältnisses zu seiner Firma B. nie um die kühnsten, kreativsten und oft einfach nur blödesten Ideen verlegen. So passierte es, dass wir eines Tages eine Sauerstoff-Flasche ins Büro geliefert kriegten - jeder Mitarbeiter (der Chef, ich und wohl noch zwei, maximal drei weitere Nasen) kriegte seine persönliche Atemmaske zugesteckt, und los gings. Obwohl der Fun bereits nach einem Tag und etwa zwei O2 Überdosen später flöte ging, blieb die Flasche stehen. Schliesslich galt es ja, den selten erscheinenden Kunden zu imponieren. Jaja, das waren noch Zeiten, die wilden 2000er, als der Dotcom-Boom nur erst die aufsteigende Flanke bezeichnete, die später schnurstracks in die steil abfallende Seite des Berges überging.

Doch alles darf ich nun dann doch nicht schlecht reden - Pentti führte mich in das schicke Zürich ein, nahm mich mit an einige der gemeinsamen Mittagessen mit dem Werber Ruf, zeigte mir das fantastische Sawasdee, aber auch die Blaue Ente, in dem das Menu für eine Person soviel kostet wie in anderen Restaurants für Zwei. Auch imponierte mir seine alljährliche Ferienreise mit ebendiesem Werber des Jahres: Ab nach Thailand, nur Handgepäck - ein kleiner Rucksack mit einem T-Shirt und einem Paar Badehosen. Der Berner vom Land - irgendwie sah ich die Welt, die sich mir in Downtown Switzerland anbot, mit grossen Augen, konnte mich aber dennoch nie damit anfreunden.

Item - heute hat mir Kollege Burgdorfer, der mittlerweile schon zwei Bombenanschläge in Londons City überlebt hat (weiter so!), den Link des Jahres zugesandt:

Spiritpod.ch

Über den Kauf der Domain war ich bereits eine Weile im Bilde, und weitere Recherchen ergaben dann auch schnell einen Überblick über die juristischen Eigenschaften dieser AG GmbH.

Die nächste irre Idee der Truppe? Wieso nicht - zutrauen könnte man es ihnen. Vielleicht aber auch nur ein ausgeklügeltes Finanzkonstrukt, um effektiver Steuern sparen zu können? Wer weiss ... die Idee jedenfalls, "pod" im Namen des Esoterik-Schrotts (sorry für die harschen Worte) zu verwenden, tönt gut - springen wir auf den iPod-Hype auf. Ob es in der Schweiz aber genügend Abnehmer gibt für die Esoterik-Werkzeuge? Wir werden sehen ... Hat eigentlich Mike Shiva schon einer dieser hypen Gerätschaften? Das wäre dann wohl der ultimative Booster-Effekt!

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Donnerstag, Juli 07, 2005

UMTS lahmt - Möchtegern-Prophet Aeby

Wie Onkel Heinz heute berichtet, verläuft der UMTS-Start in Deutschland enttäuschend. Och nee, wirklich?

Naja, liebe Netzbetreiber: Wenn etwas klarer war als die heutigen Anschläge in London, die unweigerlich kommen mussten, dann wohl der Flop von UMTS.

Ich sehe mich - wie so oft - wieder als die Referenzperson, als Prophet unter Propheten - würde man mich fragen, bräuchte es all die Tausend Consultants nicht mehr. Ehrenwort. Wer's nicht glaubt, der möge sich daran erinnern, dass ich noch 1996, als Rebel Assault im Anmarsch war, die CD-ROM-Technik als Totgeburt bezeichnet hatte (CD-ROM sprach ich damals noch entsprechend dieser exakt eingetroffenen Prophezeiung als "CD-Room" aus). Und auch eher verdrängungswürdig erscheint mir die Erinnerung an das Gespräch mit Karin Zobrist im März/April 2000, als ich ihr auf einer Zugfahrt über lang und breit darlegte, wieso ich auch in ferner Zukunft kein Handy benötigen würde. Es kann dann doch leicht anders - bereits Ende April 2000 hatte ich mir dieses stylishe Nokia 8210 geleistet. Das nächste Treffen auf dem Zug war dementsprechend ... peinlich.

Andererseits habe ich auch einige Glanzmomente zu verzeichnen - und wie es der Zufall will, liegen diese näher an der Gegenwart (puuuh, Glück gehabt! *hehe*). Ist der Prophet als langsam geeicht?

Da wäre zum Beispiel der Kauf des iPods im Dezember 2001 (worauf ich mir anschliessend ein iBook kaufen musste, da der verflixte Player einfach (noch) nicht mit Windows zusammenarbeiten wollte). Oder die Installation von WLAN, 802.11b, auch in besagtem 2001. Beides Dinge, die zu der Zeit niemand kannte und die meisten sich auch nicht hätten leisten wollen/können. Der iPod schlug damals noch mit 750.-- SFr. zu Buche, die WLAN-Installation (1 Access-Point, 2 PCI/PC-Card-Adapter) sage und schreibe 1600.-- SFr. Der Wechsel auf Apple Macintosh kam auch eher überraschend, in der Folgezeit haben sich zumindest zwei weitere Kollegen solche Maschinen geleistet.

Und UMTS, das sag ich euch, wird wirklich kein Hit (jetzt haben wir's schwarz auf weiss). Zumindest solange, wie ich mein Handy für kurze Telefonate und SMS benötige, wie auch der Grossteil der anderen User in meinem Umfeld. Sind wir also gespannt, die Wettbüros sind ab sofort geöffnet!

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Donnerstag, Juni 09, 2005

Goodbye, Open Firmware?

Selbst Mac-User kommen das Pendant zum PC-BIOS wahrscheinlich nie zu gesicht: Open Firmware. Und das ist auch gut, denn Mac-User wollen sich nicht mit kryptischen BIOS-Settings herumschlagen, sondern schlicht und einfach produktiv arbeiten. Abgesehen sind Macs, da aus einem "Guss", immer bereits optimal konfiguriert, es macht also keinen Sinn, an den RAM-Timings herumzuschräubeln. Auch eine Übertaktungsfunktion sucht man vergeblich, zu unserem Glück, denn Hardcore-Gamer möchte ich nicht in der erlesenen Gilde der Mac-User begrüssen dürfen.

Alt - Apfel - O - F

während des Bootvorgangs startet den Mac in den Open Firmware-Modus, wo man dann mittels unzähliger kryptischer Befehle (wenn man sie denn kennen würde *grins*) doch so einiges am System rumschräubeln könnte. Wie oben dargelegt, ist das aber für 99% der User aber nicht von Belang. Trotzdem werden fortgeschrittenere User mit dem Open Firmware in Kontakt kommen, auch wenn es sich nicht als solches preisgibt.

Mit dem Wechsel auf die Intel-Plattform wird auch diese dem BIOS überlegene Technologie verschwinden. Ich wünsche mir, dass Apple uns keine 80x25-Boot-Schirme zumuten wird, und auch die "Press DEL to enter setup"-Schriftzüge nie unser Auge verwirren werden.

Doch wieso ist das Open Firmware denn besser?

  • 1280x1024, gleich nach dem Aufstarten. Obwohl dieses Verhalten mas