Donnerstag, 10. Juli 2014

MySQL meldet “Using unique option prefix X instead of Y is deprecated”

Warning: Using unique option prefix database instead of databases is deprecated and will be removed in a future release.
Please use the full name instead.

MySQL reklamiert dies, weil die Namen einiger Argumente und Konfigurationsparameter in den kommenden Releases umbenannt werden.

Im Script zur Sicherung meiner Datenbanken war die Anpassung simpel:

...
$MYSQLDUMP --user=$USER --password=$PW --database $DATABASE > "$DUMPFILE"
...

… wurde zu …

...
$MYSQLDUMP --user=$USER --password=$PW --databases $DATABASE > "$DUMPFILE"
...

Man beachte, dass in der ursprünglichen Version der Parameter databases noch im Singular (database) aufgeführt war.

Denkanstoss: Thread: Using unique option prefix pass instead of password is deprecated

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Samstag, 5. Juli 2014

E-Mail bei Verwendung von sudo

Auch das ist dank Google und dem Internet ein äusserst simples Unterfangen:

# visudo

In der Konfigurationsdatei fügt man unterhalb der bestehenden Default-Einträge folgende Zeilen ein:

...
Defaults mail_always
Defaults mailerpath=/usr/sbin/sendmail
Defaults mailto="logger@domain.tld"
Defaults mailsub="*** Command run via sudo on %h ***"
Defaults mailerflags="-t"
...

Quelle: Email notification everytime users run “sudo” on Linux

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Samstag, 5. Juli 2014

E-Mail bei (erfolgreichem) SSH-Login

Dank Google und dem Internet war dieses unterfangen in einer Minute erledigt:

/etc/pam.d/sshd

Am Ende der Datei (die ich weder kannte und deren Inhalt ich nicht verstehe) fügte ich folgende Zeile ein:

...
session optional pam_exec.so seteuid /usr/local/bin/ssh-login-notify.sh

/usr/local/bin/ssh-login-notify.sh

Auch mailx kannte ich nicht, bisher habe ich immer mail verwendet (Erläuterungen zum Unterschied) — diese Ubuntu-Benutzer sind am “bleeding edge” unterwegs!

#!/bin/sh
EMAILTO="logger@domain.tld"

if [ "$PAM_TYPE" != "close_session" ]; then
HOST="`hostname`"
SUBJECT="SSH Login: $PAM_USER from $PAM_RHOST on $HOST"
MESSAGE="`env`"

echo "$MESSAGE" | mailx -s "$SUBJECT" "$EMAILTO" &
fi

Quelle: How do I set up an email alert when a ssh login is successful?

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Sonntag, 29. Juni 2014

Pestemal (Hamamtücher): Qualitativ hochstehende Frotteewäsche

Vor einigen Monaten machte ich es mir zum Ziel, meinen heterogenen Vorrat an Frotteewäsche zu homogenisieren. Nach einigen Internetrecherchen kam ich zum Schluss, dass die türkischen Pestemal (hierzulande eventuell auch als “Hamamtuch” bekannt) aus dem gesuchten Material hergestellt werden: Leicht, aber extrem saugfähig. Wichtigste Erkenntnis aus den Recherchen war jedoch, dass man Frotteewäsche nicht mit Weichspüler waschen sollte, weil dies die Aufnahme von Feuchtigkeit verhindert.

Ich schaute mich deshalb im Internet um, wo ich hier in der Schweiz solche Pestemal beziehen könnte. Es scheint durchaus einige Anbieter zu geben, einige mit karikativem Charakter, welche die Fabrikanten im anatolischen Hochland finanziell unterstützen möchten, andere mit binationaler Ehe und somit prädestiniert für einen solchen Handel. Andere schlussendlich haben sich auf den Vertrieb mit “Luxusware” eingeschworen.

Einerseits gefielen mir entweder die etwas altbackenen Designs nicht, oder ich vermisste die Option, die Designs online einzusehen und zu bestellen oder die Auswahl war zu dürftig. Und manche waren schlicht zu teuer.

Schlussendlich würde ich bei einem Online-Shop von Vertreibern aus München fündig, welche frische, sehr moderne Designs anbieten:

Hamamista

(Zum Zeitpunkt der Bestellung hiess der Web-Shop noch Avacasa)

Seit mehreren Monaten trockne ich mich jeden Morgen mit solchen Tüchern und könnte mir nicht mehr vorstellen, jemals wieder normale Frotteetücher zu benutzen …

Alternativen in der Schweiz

  • average.beach, Online-Shop, Hergiswil
  • FanaFillah, mit Ladenlokal, Zürich
  • Jaliya, Online-Shop, Oetwil
  • fouta, Online-Shop sowie diverse Vertriebspartner (u.a. Kitchener Bern), Zürich
  • Bodytreats, Seebad Enge, Zürich (?)

Alternativen im Ausland

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Sonntag, 29. Juni 2014

PHP kann unter Mac OS X nicht mit MySQL kommunizieren

Da war ich am Donnerstag in den beeindruckenden neuen Räumlichkeiten meines ehemaligen Arbeitgebers Liip und nahm am Hackday teil, wo ich mich anfänglich mit der Konfiguration von Docker befasste — und war dann auf meinem MacBook Air in einem anderen Zusammenhang mit Verbindungsproblemen zwischen PHP und der MySQL-Datenbank konfrontiert.

PHPs mysqli meldete:

Error: 2002 - No such file or directory

Das Problem lag gemäss dieser Diskussion auf Stack Overflow darin begründet, dass ich nach dem Upgrade auf Mavericks die mitgelieferte php.ini unter /etc/php.ini verwendete, welche für Mac OS X nicht anwendbare Standardwerte für die Verbindung zu MySQL enthielt.

Nachdem ich die Einträge

...
pdo_mysql.default_socket=/var/mysql/mysql.sock
mysql.default_socket = /var/mysql/mysql.sock
mysqli.default_socket = /var/mysql/mysql.sock
...

in

...
pdo_mysql.default_socket=/tmp/mysql.sock
mysql.default_socket = /tmp/mysql.sock
mysqli.default_socket = /tmp/mysql.sock
...

geändert hatte und Apache mittels

# apachectl graceful

neugestartet hatte, sprach PHP problemlos mit MySQL.

Solche Handstände sind künftig nicht mehr nötig, da ich nun endlich meine Vagrant-Installation vom Mac mini hier auf das MacBook transferiert habe.

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Sonntag, 29. Juni 2014

Kolonne A ist in Microsoft Excel kaum sichtbar

Ich verursachte im Büro kürzlich mit Excel einen Betriebsunfall: Auf den ersten Blick sah es zudem so aus, als wäre Kolonne A ausgeblendet worden. Doch alle Hantiererei brachte die Kolonne nicht mehr zum Vorschein. Nach etwas pröbeln realisiert ich, dass die Kolonne immer noch sichtbar war — aber einfach gefühlte 1 Pixel breit. Wenn ich in Kolonne B navigierte und die ausgewählte Zelle mit dem Tastencursor nach links bewegte, wurde der erwartete Wert der Kolonne A angezeigt. Die Spalte konnte aber nicht verbreitert werden. Was nun?

Google half, die Lösung aufzuzeigen:

From your worksheet menu click on Window > Unfreeze Panes. Then select any cell and hit the Home key.

Quelle: column A is missing. not hidden.

Danach war alles wieder gut.

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Sonntag, 29. Juni 2014

Die Chrome-Extension Send to Instapaper zurücksetzen

Vor kurzem habe ich die Passwortsicherheit zweier meiner Online-Accounts verbessert, unter anderem Instapaper.

Unter Google Chrome führte der Passwortwechsel aber zu einem Problem mit der Erweiterung “Send to Instapaper” (im Chrome Web Store finde ich sie aber irgendwie nicht (mehr) … hier die ID: liamajdghafnpofaconeimppimbdbhgi), mit welcher ich Artikel für eine spätere Lektüre zwischenspeichere: Bei jedem Klick auf den Button änderte sich dieser in ein rotes X, ohne mir die Möglichkeit anzubieten, das Passwort auszutauschen.

Nach einigem Googlen und pröbeln hatte ich dann die Lösung:

  • Unter Windows finden sich die Chrome-Erweiterungen im Verzeichnis C:\Users\<username>\AppData\Local\Google\Chrome\User Data\Default\Extensions\
  • Die besagte Erweiterung fand sich unter C:\Users\<username>\AppData\Local\Google\Chrome\User Data\Default\Extensions\liamajdghafnpofaconeimppimbdbhgi\1.2_0
  • Den “Local Store”, eine SQLite-Datenbank, welche die Erweiterung zur Ablage der Zugangsdaten verwendet, findet sich unter C:\Users\<username>\AppData\Local\Google\Chrome\User Data\Default\Local Storage\chrome-extension_liamajdghafnpofaconeimppimbdbhgi_0.localstorage sowie extension_liamajdghafnpofaconeimppimbdbhgi_0.localstorage-journal

Indem man Chrome schliesst, die zwei Dateien im Local Store löscht und Chrome danach wieder startet, wird man beim nächsten Klick auf den Button zur Eingabe der Zugangsdaten aufgefordert.

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Freitag, 27. Juni 2014

Spam-Mails mit imapfilter in einen Unterordner verschieben

Der falsche Weg, wie ich ihn bis heute angewendet hatte:

...
-- SPAM
messages = mbox.INBOX:contain_subject('[SPAM]')
messages:move_messages(mbox['Spam'])
...

Das führte in diesem einen speziellen Fall dazu, dass ein legitimes E-Mail eines Kollegen mit “[SPAM]” im Subject gekennzeichnet wurde. Da das elektronische Gespräch hin- und herging, landeten alle Antworten des Empfängers immer wieder in meinem Spam-Ordner.

Der richtige Weg — jedenfalls für Mail-Accounts, die bei Cyon GmbH gehostet werden — ist:

...
-- SPAM
messages = mbox.INBOX:contain_field('X-Spam-Status','Yes')
messages:move_messages(mbox['Spam'])
...

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Freitag, 27. Juni 2014

.ch-Domains zu cyon transferieren

Heute schreckte mich Blogging Tom auf Facebook mit der Meldung auf, dass SWITCH/nic.ch per 1. Januar 2015 keine .ch-Domains mehr verwaltet. Bis spätestens zu diesem Stichdatum müssen .ch-Domains zu privaten schweizerischen Anbietern gezügelt werden.

Ich besitze ein halbes Dutzend .ch-Domains und lasse diese bereits alle auf meinen Shared Server bei der Cyon GmbH in Basel zeigen. Zum Glück hat der dortige Support in seiner Knowledgebase bereits eine bebilderte und “dubelisichere” Anleitung aufgeschaltet, an Hand derer ich den Transfer innert 5 Minuten hingekriegt habe:

Wie kann ich meine Domain von SWITCH zu cyon transferieren?

ACHTUNG: Die ursprüngliche Google-Suche leitete mich auf folgenden Artikel, welcher diesen Spezialfall leider nicht behandelt:

Wie kann ich meine Domains transferieren?

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Mittwoch, 11. Juni 2014

FileVault 1 schrumpfen

Sicherheitsbewusste Mac-User werden das Phänomen kennen: Nach einigen Monaten wird das FileVault 1-Image eines Benutzerkontos fett und belegt trotz regelmässigen manuellen Säuberungsaktionen von Dateien und Ordnern (Disk Inventory X zu Hilfe!) unerklärbar viel Speicherplatz.

Apple verwendet das sogenannte .sparsebundle-Format, um die Daten im home-Verzeichnis eines Benutzers in einem verschlüsselten Image abzulegen. Das Image scheint die Eigenschaft zu haben Speicherplatz nicht immer automatisch freizugeben.

Dem kann Abhilfe geschafft werden:

  1. Über die Systemsteuerung einen zweiten Mac OS X-Benutzer einrichten
  2. Diesem Benutzer ist die Berechtigung zur Administration des Rechners zu geben
  3. Logout aus dem eigenen Konto
  4. Login in das zweite Konto
  5. Terminal öffnen
  6. $ sudo hdiutil compact /Users/.mario/mario.sparsebundle

    eingeben

  7. Logout aus dem fremden Konto
  8. Login in das eigene Konto

Nun könnte die Festplatte um einige Gigabytes leichter sein.

Problem

Führt man obiges Shell-Kommando auf einem Laptop durch, könnte einem folgende Fehlermeldung entgegengeworfen werden:

Initializing ...
Finishing ...
hdiutil: compact failed – Function not implemented

Ein grosses Bravo an Apple für völlig nutzlose, nichtssagende Fehlermeldungen! Die Ursache ist im Batteriebetrieb des Laptops zu suchen. Die Lösung des Problems ist deshalb die Verwendung der Option -batteryallowed:

$ sudo hdiutil compact /Users/.mario/mario.sparsebundle -batteryallowed

Quelle: Solution for hdiutil: compact failed – Function not implemented

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