Posts Tagged ‘Gesundheit’

Donnerstag, 9. Juni 2011

Tägliche Todesfälle in Deutschland

CNN vermeldet gerade den 27. Toten seit Ausbruch der EHEC-Pandemie. Doch wie viele Leute sterben eigentlich täglich in Deutschland?

Die Sterberate in Deutschland für das laufende Jahr (2011) beträgt geschätzte 11 Personen pro 1’000 Einwohnern (nach der EHEC-Katastrophe wohl das zwanzigfache …). Mit einer Gesamtbevölkerung von knapp 82 Millionen sind das umgerechnet 902’000 Tote im Jahr.

Pro Tag sterben in Deutschland also 2’471 Menschen. Und heute ist einer davon (0.04 Prozent) mal wieder EHEC erlegen. Wahrlich, da muss was dran sein an dieser Krankheit.

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Montag, 6. Juni 2011

Rätselraten über die Ursache hinter den EHEC-Infektionen

Ich liebe Politiker (nicht zuletzt, weil ich selber auch einer bin): Da gibt es eine Infektion, von welcher man nicht genau weiss, wodurch sie übertragen wird. Deshalb tritt man vor die Medien, feuert aus dem Bauch heraus gegen spanische Gurken und verursacht so bei den Landwirtskollegen auf der iberischen Halbinsel einen massiven Verlust:

The Spanish government did not comment Sunday on the latest news in the German investigation. But mounting evidence that the problem should never have been linked to produce from Spanish farms is likely to raise pressure on Germany and the European Union to compensate Spanish farmers for estimated weekly losses of $286 million in revenue because of canceled shipments, as well as massive job cuts among seasonal growers in Andalusia.

Quelle: Deadly E. Coli Outbreak Linked to Sprouts From a German Farm – NYTimes.com

Mittlerweile hat man sich von dieser doch etwas abstrusen Theorie abgekehrt, hat voreilig Kartoffelkeller als EHEC-Herde gebrandmarkt, um schlussendlich zu merken, dass es doch vielleicht einfach Sprossen sind, die die Krankheit übertragen.

Vielleicht würde es den deutschen Politikern gut tun, einfach mal die Klappe zu halten und schlüssige Resultate der Wissenschaftler abzuwarten. Und die Journalisten sollten sich ebenfalls etwas gedulden und nicht wie ein Fasnachts-Gugge morgens um 3 Uhr in jeden noch geöffneten Keller in der Berner Altstadt einfallen.

Die Volksvertreter im hohen Norden sollten sich ein Beispiel an Apple nehmen. Kürzlich hat Apple an Hand von zwei Beispielen gezeigt, wie man mit Krisen umgeht:

  • Lodsys betätigt sich ab dem 13. Mai 2011 als Patent-Troll. Die Stellungnahme von Apple erfolgt 10 Tage später, am 23. Mai 2011. Sie lässt keine Fragen offen.
  • Die Malware MACDefender wird ab dem 2. Mai 2011 zunehmend von unbedarften Apple-Benutzern auf Systemen installiert. Apple reagiert 29 Tage später, am 31. Mai 2011, mit einem Security Update, welches die aktuelle Version der Software und mögliche zukünftige Varianten des Schädlings blockieren.

Das Rezept ist bei dieser professionell agierenden Bude immer dasselbe: Abwarten, analysieren und erst dann vor das Publikum treten, wenn mit einer bombensicher funktionierenden (!) Lösung des Problems aufgewartet werden kann. Gruber hat dieses vorbildliche Verhalten wie immer in einem Artikel zusammengefasst.

Und wer mir jetzt widerspricht, dass ich hier Apple mit Birnen vergleiche: Die deutschen Politiker hätten ihren Mitbürgern vielleicht raten sollen, in den nächsten zwei Wochen einfach mal nichts zu essen … Man weiss ja nie!

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Montag, 6. Juni 2011

Mickrige 22 EHEC-Tote in 14 Tagen

Am 24. Mai 2011 wurden die ersten EHEC-Todesfälle bekannt. Heute, am 6. Juni, ist die Zahl auf 22 Personen gestiegen. Das macht etwas mehr als ein Toter pro Tag (22 Tote/14 Tage).

Nach der Vogel- und Schweinegrippe bin ich etwas skeptisch, wenn der medizinisch-mediale-politische Komplex (als Anspielung auf den militärisch-industrielle Komplex) mal wieder wegen einer angeblichen “Epidemie” ausflippt. Und die Bevölkerung macht brav mit.

Ich habe mir die Mühe gemacht, die im Wikipedia-Artikel List of causes of death by rate genannten Zahlen auf tägliche Todesfälle umzurechnen. Der Leser kann die EHEC-Katastrophe mit einem fantastischen Toten pro Tag selber in die Rangliste einreihen. Gratistipp: EHEC gehört weit abgeschlagen ans Ende der Liste.

Zur Relativierung: Täglich sterben auf der ganzen Welt über 5’000 Menschen in Strassenunfällen. In der Schweiz sind es mehr als eine Person pro Tag. Fährt deswegen niemand mehr Auto? Eben. Weitergehen, es gibt hier nichts zu sehen.

Typ Beschreibung weltweite
Todesfälle/Tag
- Hunger/Malnutrition 145’573
A Cardiovascular diseases 73’644
B Infectious and parasitic diseases 57’890
A.1 Ischemic heart disease 31’726
C Malignant neoplasms (cancers) 31’342
A.2 Cerebrovascular disease (Stroke) 24’247
B.1 Respiratory infections 17’452
B.1.1 Lower respiratory tract infections 17’096
D Respiratory diseases 16’301
E Unintentional injuries 15’616
B.2 HIV/AIDS 12’219
D.1 Chronic obstructive pulmonary disease 12’082
- Perinatal conditions 10’849
F Digestive diseases 8’658
B.3 Diarrhea diseases 7’918
G Intentional injuries (Suicide, Violence, War, etc.) 7’123
B.4 Tuberculosis 6’904
B.5 Malaria 5’589
C.1 Lung cancers 5’479
E.1 Road traffic accidents 5’233
B.6 Childhood diseases 4’959
H Neuropsychiatric disorders 4’904
- Diabetes mellitus 4’356
A.3 Hypertensive heart disease 4’000
G.1 Suicide 3’836
C.2 Stomach cancer 3’753
I Diseases of the genitourinary system 3’726
F.1 Cirrhosis of the liver 3’452
I.1 Nephritis/nephropathy 2’986
C.3 Colorectal cancer 2’740
C.4 Liver cancer 2’712
B.6.1 Measles 2’685
G.2 Violence 2’466
- Maternal conditions 2’247
- Congenital abnormalities 2’164
J Nutritional deficiencies 2’137
C.5 Breast cancer 2’110
C.6 Esophageal cancer 1’973
A.4 Inflammatory heart disease 1’781
H.1 Alzheimer’s disease and other dementias 1’753
E.2 Falls 1’726
E.3 Drowning 1’671
E.4 Poisoning 1’534
C.7 Lymphomas, multiple myeloma 1’479
A.5 Rheumatic heart disease 1’452
C.8 Oral and oropharynx cancers 1’397
E.5 Fires 1’370
B.6.2 Pertussis 1’288
C.9 Prostate cancer 1’178
C.10 Leukemia 1’151
F.2 Peptic ulcer disease 1’151
J.1 Protein-energy malnutrition 1’151
- Endocrine/nutritional disorders 1’068
D.2 Asthma 1’068
C.11 Cervical cancer 1’041
C.12 Pancreatic cancer 1’014
B.6.3 Tetanus 932
B.7 Sexually transmitted diseases excluding HIV/AIDS 795
C.13 Bladder cancer 795
B.8 Meningitis 767
G.3 War 767
B.7.1 Syphilis 685
- Neoplasms other than malignant 658
J.2 Iron deficiency anemia 603
C.14 Ovarian cancer 603
B.9 Tropical diseases excluding malaria 575
H.2 Epilepsy 548
- Musculoskeletal diseases 466
B.10 Hepatitis B 466
H.3 Parkinson’s disease 438
H.4 Alcohol use disorders 411
H.5 Drug use disorders 384
B.1.2 Upper respiratory infections 329
C.15 Uterine cancer 301
- Skin diseases 301
C.16 Melanoma and other skin cancers 301
B.11 Hepatitis C 247
B.9.1 Leishmaniasis 219
B.9.2 Trypanosomiasis 219
I.2 Benign prostatic hyperplasia 137

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Sonntag, 29. Mai 2011

Zu langes Pendeln tötet

So, in summary: We hate commuting. It correlates with an increased risk of obesity, divorce, neck pain, stress, worry, and sleeplessness. It makes us eat worse and exercise less. Yet, we keep on doing it.

Quelle: Long commutes cause obesity, neck pain, loneliness, divorce, stress, and insomnia. – By Annie Lowrey – Slate Magazine

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Dienstag, 1. Juni 2010

Cola, Bier und die Wassernot in Entwicklungsländern

Coca-Cola, for example, has been fiercely attacked in India for its dependence on groundwater and the effects on the water table. Yet even if it takes two litres of groundwater to produce a litre of bottled water, companies like Coca-Cola and PepsiCo are hardly significant users compared with farmers and even many industrial producers

Quelle: A special report on water: Business begins to stir | The Economist

Als ich im Januar 2010 in Westafrika weilte, musste ich beim Genuss von Bier oder eines kühlen Cokes immer wieder daran denken, wie viel kostbares Wasser bei der Produktion und wieviel Energie beim anschliessenden Transport solcher Getränke doch verschwendet wird. Gerade in solch ariden Entwicklungsländern ist Wasser nun mal Mangelware. Wohl nicht zuletzt deshalb waren der Hopfentee und die braune, koffein- und zuckerhaltige Brühe so teuer!

Wie paradox es doch ist: Aus Angst vor verunreinigtem Wasser weicht man in solchen Ländern als zartbesaiteter westlicher Tourist automatisch auf Bier und Cola aus. Denn nur bei solchen Getränken ist man nun halt einmal einfach relativ sicher, dass man am nächsten Tag nicht zwecks einem grossen Geschäft auf der Toilette sitzt — die Mitreisenden aber das Gefühl haben, dass da jemand gerade in die Schüssel pinkelt …

Wie sagt man so schön: In solchen Situationen ist sich jeder Westler immer noch sich selbst am nächsten.

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Dienstag, 2. März 2010

Kleingedrucktes in us-amerikanischen Krankenversicherungen

Your gall bladder may have to come out, but it’s much harder to face the booby-trap clause in your health insurance that will result in you getting stuck with a $123,000 bill for surgery and attendant procedures (including the $500 tylenols). Three months later, of course, the re-po man is towing your car and the mortgage “servicer” has foreclosed on your house, and your life (even without that pesky gall bladder) has become a permanent camping trip next to a drainage ditch.

Quelle: Winter Mind Games – Clusterfuck Nation

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Montag, 21. Dezember 2009

Die FDP sollte "liberal" aus ihrem Parteinamen streichen

Das Diskussionspapier ist geheim und bietet Sprengstoff: Die FDP arbeitet an einem neuen Modell für die Krankenkassen: Wer gesund und fit ist, soll einen Bonus auf die Prämie erhalten, berichtete die «SonntagsZeitung».

Auch wie dick jemand ist, soll die Prämie beeinflussen. Um das zu beurteilen, wurde in den Diskussionen bei der FDP der Body-Mass-Index als Referenzgrösse vorgeschlagen.

Quelle: FDP will Krankenkassenprämien nach Gewicht: Wie dick darf ich sein, dass ich keinen Strafzuschlag zahlen muss? – Schweiz – News – Blick.ch

Leute finanziell zu bestrafen, die dick sind, ist absurd — und entspricht überhaupt nicht dem liberalen Credo. Was, wenn ein Übergewichtiger nie ins Krankenhaus muss und über 100-jährig wird? Der Ansatz müsste — wennschon — ein anderer sein: Wer ungesund lebt und deswegen nachweisbar hohe Krankheitskosten generiert, wird stärker an deren Tilgung beteiligt. Erst wenn jemand also ins Spital eingeliefert wird, wird Regress auf ihn genommen — wenn ihm fahrlässiges Verhalten nachgewiesen werden kann.

Konkret würde das bedeuten, dass der Extrembergsteiger bei einem schlimmen Unfall am Berg ebenso zur Kasse gebeten würde wie der Kettenraucher, der wegen Lungenkrebs in Behandlung kommt. Oder der Raser, den es um den Baum gewickelt hat.

Natürlich würde eine solche Gesetzesanpassung auch der grossen FDP-Klientel (den Advokaten) mehr als gelegen kommen. Man stelle sich vor, wie viele Gerichtsfälle es künftig zu behandeln gäbe, in welchen Richter den Angeklagten nachweisen müssten, dass ihr Lungenkrebs direkt auf das Rauchen zurückzuführen ist. Sozusagen die Invalidenversicherisierung des Gesundheitswesens, wo der juristisch-medizinische Komplex längst viel “Wertschöpfung” generiert, obwohl gerade das bei den Bürgerlichen nie ein Thema ist.

Doch als Politiker setze ich ein riesiges Fragezeichen hinter solche Vorhaben. Will die FDP wirklich festlegen, wann eine Tätigkeit noch gesund ist und wann nicht mehr? 10 Zigaretten pro Tag — hohe Selbstbeteiligung, 9 Zigaretten — von Gesunden subventionierte Selbstbeteiligung? Dies ist eine bis ins Detail staatlich verordnete Steuerung unseres Alltages, gegen die sich doch eine Gewerbepartei strikte zur Wehr setzen müsste …

Stutzen musste ich aber bei folgender Aussage:

Da ist Heinrich von Grünigen, Präsident der Adipositas-Stiftung, anderer Meinung. Die Stiftung setzt sich für Menschen mit Übergewicht ein. 30 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind übergewichtig, 8 Prozent krankhaft fettleibig. «Gerade Leute aus sozial schwächeren Schichten, haben weniger Zeit und Geld, um sich um ihre Gesundheit zu kümmern. Sie würden unter so einer Regelung zusätzlich leiden», sagt von Grünigen.

Ehrlich gesagt widerspreche ich hier Herr von Grünigen. Das Problem liesse sich relativ leicht beheben: Weniger TV, weniger Videospiele, weniger Fast-Food, mehr Bewegung, mehr Sport, gesündere Nahrung. Der “Unterschicht” mit diesem Freipassvor Anpassungen an ihrem Lebenswandel auszuschliessen, ist äusserst törricht.

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Donnerstag, 1. Oktober 2009

NYT berichtet über das Schweizer Gesundheitssystem

Like every other country in Europe, Switzerland guarantees health care for all its citizens. But the system here does not remotely resemble the model of bureaucratic, socialized medicine often cited by opponents of universal coverage in the United States.

Quelle: Swiss Model for Health Care Is Gaining Admirers – NYTimes.com

Dank der UBS, Steuerhinterziehern und der Polanski-Festnahme schafft es die Schweiz in die us-amerikanische Presse. Deutlich positiver geht es im Artikel der New York Times über das schweizerische Gesundheitssystem zu und her. Dieser Artikel gehört zur Pflichtlektüre für alle, die sich gerne einmal für den Blick von aussen interessieren.

Zugegeben, aus Sicht der Amis (deren geiles Motto bekanntlich lautet: “Jahrelang Krankenkassenprämien zahlen, um im Notfall die Leistung verweigert und die Police gekündigt zu bekommen”) ist unser System wohl ein Klon des Paradieses. Wir Schweizer hingegen sollten nicht zu den schlechten Beispielen herab-, sondern zu den guten hinaufblicken. Es gibt noch viel zu tun!

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Freitag, 25. September 2009

Lasst nur noch Männer Medizin studieren! Oder?

Es wäre demnach in unser aller Interesse, bei der Zulassung zum Medizinstudium Männer zu bevorzugen.

Quelle: Arlesheim Reloaded. Mäuse schultern Elefanten. – Bevorzugt beim Medizinstudium Männer

Hmmm. Aber kann man das denn nicht bei allen Studiengängen sagen? Schliesslich lässt sich das “Phänomen” Teilzeitarbeit nicht auf Medizinstudentinnen beschränken, sondern trifft auf einen Grossteil aller Frauen zu, die Ausbildungen absolviert haben (was ich hier überhaupt nicht als wertend festhalten möchte). Deshalb müsste man – Manfred Messner folgend – konsequenterweise Frauen zurück an den Herd verbannen, wie das die prinzipientreue Jasmin Hutter derzeit gerade demonstriert. Nur so kann man der Verschleuderung von “Staatsgeldern” entgegenhalten.

Nun, ich persönlich habe überhaupt nichts dagegen, wenn Frauen Teilzeit arbeiten. Und noch sympathischer erscheint mir (derzeit, weit weg von familiären Verpflichtungen), wenn auch Männer Teilzeit arbeiten und sich an ein, zwei Tagen in der Woche um den Nachwuchs kümmern. Wenn die junge Familie sich so über Wasser halten kann, wen soll das dann gross stören?

Ketzerisch gefragt: Für was liessen wir Ärztinnen Vollzeit arbeiten, wenn es nach dem Aussterben der Alten keine Kinder mehr zu pflegen gäbe? Respektive: Wir könnten dieser Logik folgend den Ärztinnen ja auch einfach verbieten, Kinder zu kriegen. Darauf sollen sich eine andere Bevölkerungsschicht spezialisieren. Tönt mir alles ein wenig … zu sehr marktwirtschaftlich.

Wenn man das Problem bereits im Ursprung marktwirtschaftlich angehen würde, müssten die Studiengebühren derart auf ein exorbitantes Niveau gesteigert werden, dass ausgebildete Ärztinnen nicht darum herum kämen, 100 oder gar 120 Prozent zu arbeiten – und zwar bis ans Lebensende – um die angelaufenen Studienkosten abzuzahlen.

Und schlussendlich hat noch niemand gefragt, ob denn Ärzte, die 100 Prozent arbeiten (was nicht 42 Stunden, sondern 60 und mehr Stunden die Woche entspricht) denn 40 Prozent bessere Leistungen bringen als Ärztinnen, die 60 Prozent arbeiten. Ich bin ja wohl nicht der erste, der gehäufte Fehldiagnosen und Kunstfehler mit überarbeitete Belegschaftsärzten in Verbindung bringt. Rechnet sich das ganze dann immer noch?

Fazit: Ich glaube, wir fahren einfach mal so weiter wie gehabt. Wenn wir das Gesundheitssystem schliesslich derart zurechtrationalisiert haben, dass nur noch die pöhsen, pöhsen teilzeitarbeitenden Ärztinnen ein Problem darstellen – ja nun dann sind wir sowieso bereits im Paradies angelangt.

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Mittwoch, 23. September 2009

Die Bulimisten von Woodstock

At McKinsey, @rmagoulas points out that one of the things to note in the Woodstock footage is how thin people are. Today people much fatter

Quelle: Twitter / Tim O’Reilly: At McKinsey, @rmagoulas po …

Das hängt aber meiner Meinung nach nicht nur mit einer gesünderen Ernährung zusammen, sondern auch, dass die in Woodstock doch alle monströs viel gekifft haben … Kiffen regt zwar den Appetit an, dennoch sind Cannabis-Konsumenten oftmals schlank (vgl. S. 234 von The medicinal uses of cannabis and cannabinoids.

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