Posts Tagged ‘Hacking’

Sonntag, 17. Januar 2016

WiFi-Sicherheit erhöhen: Bye bye TKIP

Auf dem Flug von Tel Aviv nach Zürich hatte ich Zeit, längst überfällige YouTube-Videos zu schauen. Unter anderem auch eine Präsentation von der BruCON 0x07 mit dem Titel „Advances WiFi Attacks using Commodity Hardware“:

Noch während dem Flug notierte ich mir gemäss den Ausführungen im Video ab 42 Minuten 52 Sekunden, zu Hause auf meinem Asus RT-AC66U mit DD-WRT das unsichere Verschlüsselungsprotokoll TKIP zu deaktivieren. Aus (unnötigen) Kompatibilitätsgründen könnte dieses Protokoll nämlich auch 2016 noch Standardmässig auf WLAN-Access Points aktiviert sein.

Erleichtert durfte ich zu Hause dann aber feststellen, dass ich offenbar in weiser Voraussicht längst nur noch AES-CCMP aktiviert hatte:

DD-WRT Wireless Security

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Sonntag, 26. Dezember 2010

Netgear ReadyNAS Duo mit eigener FTP-Backuproutine sichern

Die Gründe hinter einem solchen Vorhaben können vielfältig sein — aber wer will es einem Linux-Hacker verübeln, wenn er sich des in einem ReadyNAS Duo werkelnde (aber völlig veraltete) Debian GNU/Linux‘ bemächtigen will?

Pakete nachinstallieren

Von der ReadyNAS-Web-Site lädt man sich zwei Binärpakete herunter, die mit der Installation über die Web-Oberfläche des Gerätes a) den Root-Zugang und b) apt-get nachrüsten:

Tipps

  • Falls die Download-Links nicht mehr funktionieren, schaut man am Besten unter Add-ons for RAIDiator 4.1.3+ nach. Klappt dieser Link auch nicht, hangelt man sich über die Web-Site via
    Support > Downloads > ReadyNAS Add-Ons > Add-ons for RAIDiator 4.1.3+
    durch.
  • Das Root-Passwort entspricht dem Administrator-Passwort, welches man zum Login auf der Web-Oberfläche verwendet.

lftp nachrüsten

Für das Backup der lokal auf dem NAS gespeicherten Daten auf einen entfernten FTP-Server habe ich mich für das Tool lftp entschieden:

# apt-get install lftp

Backup-Script einrichten

Damit man die Datensicherung automatisieren kann, sollte man unter /usr/local/bin/backup-emeidi.sh folgendes Script ablegen und gemäss seinen eigenem Gutdünken anpassen:

#!/bin/bash    

HOST="www.host.tld"
USER="user"
PASS="pass"
LCD="/c/"
RCD="/"

echo "---------------------------------------------------------------------"
echo "Backing up $LCD to $HOST/backup$RCD with user $USER"
echo "---------------------------------------------------------------------"
echo `date`
echo "---------------------------------------------------------------------"

lftp -c "
open ftp://$USER:$PASS@$HOST; 
lcd $LCD;
cd $RCD;
mirror --reverse \
       --verbose \
       --no-perms \
       --no-umask \
       --ignore-time"

echo "---------------------------------------------------------------------"
echo "Backup finished."
echo "---------------------------------------------------------------------"
echo `date`
echo "---------------------------------------------------------------------"
echo ""

exit 0

Die Variable LCD speichert das lokale Verzeichnis, die Variable RCD das entfernte (auf dem FTP-Server liegende) Verzeichnis.

Am Ende macht man das Script mittels folgendem Befehl ausführbar:

# chmod 755 /usr/local/bin/backup-emeidi.sh

Cron-Job einrichten

Damit das Script nun täglich einmal mitten in der Nacht ausgeführt wird, erstellt man sich unter /etc/cron.d/backup-emeidi einen entsprechenden Cron-Job:

...
0 1     * * *   root    /usr/local/bin/backup-emeidi.sh | mail -s "Backup ReadyNAS" -c syslog@server.tld syslog@customer.tld
...

Dieser Cron-Job wird täglich um 1 Uhr morgens gestartet und mailt das Ergebnis an syslog@customer.tld wie auch an syslog@server.tld. So kann der Sysadmin, wie auch der Kunde, täglich die Ergebnisse des Backuplaufes überprüfen.

Problem

Bei meinem Kunden werden lustigerweise gewisse Dateien in jeder Nacht gebackupt, obwohl diese nachweislich nicht verändert wurden. Ich vermute hier einen Bug in lftp.

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Donnerstag, 23. Dezember 2010

Automatische Überwachung von Servern mit sensitiven Informationen? Fehlanzeige.

After gaining access to gawkers MySQL database we stumble upon a huge
table containing ~1,500,000 users. After a few days of dumping we
decided that 1.3 million was enough.

Quelle: Hacker News | From the readme: After gaining access to gawkers MySQL database we stumble upo…

Ist ja nicht so, als gäbe es solche Hacks erst seit November 2010 … Wieso zum Teufel setzt jemand, der 1.5 Millionen Benutzerdaten in seiner MySQL-Datenbank rumliegen hat, keine Software ein, die Alarm schlägt, wenn tagelang Daten „abgesaugt“ werden? Eine Schande für die gesamte Web-Entwickler-Zunft.

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Dienstag, 15. Juni 2010

Der AT&T-Hack — Einfacher geht’s nicht!

Members of the group used the UCC-ID that is on each iPad 3G and pinged the AT&T login page with it. That page returned an e-mail address associated with that iPad 3G. They then wrote a simple script to ping the page with a series of numbers repeatedly until they had 114,000 e-mail addresses.

Quelle: AT&T Explains iPad Security Breach – Bits Blog – NYTimes.com

Fast so gut wie eine Suchfunktion für Benutzer einer Web-Community, mit welcher man nach einer kurzen Hackerei auch nach deren Passwörter suchen kann …

Selbst wenn wir davon ausgehen, dass Programmierfehler (hier eher: Überlegungsfehler) immer wieder geschehen werden: Wieso betreibt AT&T kein Security-Monitoring ihrer Web-Server, welches Alarm schlägt, wenn eine bestimmte Web-Seite von einer bestimmten IP innert Sekunden tausende Male aufgerufen wird?

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Mittwoch, 28. April 2010

Hausdurchsuchung schenkt der Polizei Terrabytes an Daten

The police who searched Jason Chen’s home seized the following: A macbook, HP server, two Dell desktop computers, iPad, ThinkPad, two MacBook Pros, IOmega NAS, three external hard drives, and three flash drives. They also seized other storage-containing devices, including two digital cameras and two smart phones. If Jason Chen’s computing habits are anything like mine, the police likely seized many terabytes of disk space, storing hundreds of thousands (millions?) of files, containing information stretching back years.

Quelle: The Gizmodo Warrant: Searching Journalists in the Terabyte Age | Freedom to Tinker

Wie war das im 2006 bei mir? Glücklicherweise nahm man mir nur den Server und den PowerMac G3 weg. Dabei hatte ich im Schrank in meinem Computerzimmer unzählige Speicherkarten, USB-Sticks, Festplatten, Mobiltelefone und zwei Laptops liegen …

Eigentlich könnte ich ja jetzt, da das Verfahren abgeschlossen ist, mal bei der Polizei nachfragen, ob die 1:1-Abbilder meiner Festplatten noch irgendwo auf einem SAN des Fachbereichs Computer- und Wirtschaftskriminalität rumlümmeln.

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