Posts Tagged ‘iPad’

Mittwoch, 5. März 2014

f4f-Streams lokal sichern

Das von College Humor produzierte Video What If Google Was a Guy ist der Hammer – doch wie kriegt man eine Sicherungskopie auf die lokale Festplatte?

Besucht man die Web-Seite mit einem Browser unter Windows- oder Mac OS X, wird ein Flash-Player geladen, welcher den Video-Clip im f4f-Format streamt. Dabei handelt es sich um eine Adobe-Erfindung “HTTP Dynamic Streaming”, welche man (meines Wissens) derzeit nicht rippen kann.

Zum Glück realisierte ich aber schnell, dass das Video auch auf meinem iPad problemlos angeschaut werden kann. Ist dies der Fall, kann das Video im MP4- respektive im H.264-Standard angeschaut werden – und somit ist das Video als Datei abgreifbar.

Ich installierte deshalb Charles Proxy auf meinem Mac, startete die Software und fügte auf meinem iPad den Proxy-Server mit der internen IP-Adresse meines Mac minis hinzu. Dann rief ich in Safari auf dem iPad die Web-Seite erneut auf und begann, das Video abzuspielen. Innert Sekundenbruchteilen zeigte mir Charles Proxy die URL des Videos an:

5ce3c8cb95dc5c1a63efafff9d56c29a_9.mp4

Mit wget lud ich mir dann die Kopie herunter:

$ wget "http://0.media.collegehumor.cvcdn.com/12/65/5ce3c8cb95dc5c1a63efafff9d56c29a_9.mp4"

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Samstag, 29. Juni 2013

Die neue Welt nach Google Reader

Es ist vollbracht: Ich habe soeben alle meine Feeds unter Google Reader gelöscht, nachdem ich sie als OPML-Datei exportiert hatte.

Meine Feeds habe ich zu Feedbin gezügelt und habe mich nicht gescheut, den Jungs dort im Jahr einige paar Dollars für die Dienstleistung zu überweisen.

Mein initiales Setup zum Konsum von RSS Feeds sieht am 29. Juni 2013 folgendermassen aus:

Besonders geschmerzt hat der Umstand, dass Silvio Rizzis Reeder auf dem iPad weiterhin nur die Synchronisation mit Google Reader unterstützt. Ich musste mich deshalb schweren Herzens von dieser App trennen. Mr. Reader funktioniert tadellos mit Feedbin, aber das UI stört mich. Zu viele Schatten und Rundungen, wo doch der Trend bezüglich iOS-Applikationen klar Richtung flachem, skeumorph-losen Designs geht.

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Mittwoch, 11. April 2012

Wie ich heute (2012) meine RSS-Feeds konsumiere

Seit Jahren befriedige ich mein tägliches Informationsbedürfnis mit RSS-Feeds. Doch wie sieht mein “Workflow” genau aus?

Agregator

Um alle möglichen Feeds einzusammeln und festzuhalten, welche Artikel ich bereits gelesen habe, verwende ich Google Reader als Backend.

Der Vorteil dieser Lösung ist auch, dass ich eine zentrale Ablage meiner Feeds habe, welche sich anschliessend mit den Clients synchronisieren lassen kann.

Katalogisierung der Feeds

In grauer Urzeit hatte ich meine Feeds in Kategorien abgelegt; bspw. “Politik”, “News”, “Web-Entwicklung” etc. Doch als mit der Zeit die Zahl der abonnierten Feeds stieg und die Informationsflut überhand nahm, musste ein neues System her. Vor allem auch, weil ich die blöde Tendenz entwickelte, alle meine Feed-Ordner unbedingt auf 0 ungelesene Artikel zu bringen (wahrlich ein überhand-nehmendes Problem der Informationsgesellschaft).

Mittlerweile habe ich nur noch drei Ordner, in denen ich meine Feeds sammeln. Sie heissen folgendermassen:

  • A. Hier lege ich Feeds ab, deren Artikel ich zwingend gelesen haben möchte – und zwar täglich. In dieser Rubrik finden sich keine Feeds von Tageszeitungen und Newsportalen, weil die einfach zu viel Lärm generieren. Beispiele für in A enthaltene Feeds sind Daring Fireball, Mac Rumors aber auch der Flickr-Feed, welcher Updates aller meine Kontakte enthält. Und natürlich The Daily Reckoning mit meinem Favoriten, Bill Bonner (derzeit in Argentinien in der Pampa).
  • B. Bin ich mit den Feeds in A durch (nie der Fall), wechsle ich auf den Ordner B. Dort liegen die Feeds der wichtigsten Tageszeitungen und andere Nachrichtenströme, die zu viele Updates mit zu vielem unwichtigen Informationen pro Tag generieren. Wenn ich hier etwas verpasse, ist das egal – die Welt geht nicht unter.
  • C. Sollte ich einmal arbeitslos werden und partout nicht mehr wissen, was ich mit meinem Leben anfangen will – dann werde ich auch in diesen Ordner vorstossen. Er dient auch als Ablageort nicht mehr aktiver Feeds.

Clients

Der hauptsächliche Client, mit welchem ich die Feeds konsumiere, ist mittlerweile Reeder auf meinem iPad. Jeden morgen, bevor ich das Haus verlasse, starte ich Reeder, damit dieser die neuen Artikel (mitsamt Bildern!) herunterladen kann. So kann ich die Artikel im Zug lesen, da mein iPad leider nur den Wi-Fi-Chip verbaut hat (würde ich nie mehr kaufen, 3G ist einfach ein Muss).

Auf dem Mac verwende ich NetNewsWire, auch wenn ich diese Applikation nur noch wenige Male im Monat starte – für mich ist das iPad das optimale Gerät für Lektüren.

Anrisse und überlange Artikel später lesen

Sehr viele News-Anbieter, die ihr Einkommen mit Werbeanzeigen machen, bringen im RSS-Feed nur Anrisse der Artikel. Interessiert mich ein solcher Artikel, greife ich auf Instapaper zurück, um den Artikel in meine Leseliste zu befördern. Da mein iPad wie erwähnt nicht über eine 3G-Verbindung ins Internet verfügt, muss ich dabei auf die E-Mail-Lösung von Instapaper namens “Email in” zurückgreifen: Indem ich in Reeder den Titel des Artikels länger gedrückt halte, erscheint ein Menu, mit welchem ich die URL des Artikels vermailen kann. Diese sende ich auf meine geheime Instapaper-Mail-Adresse, worauf der Artikel in die Instapaper-Liste aufgenommen wird, sobald ich mich in einem bekannte WLAN aufhalte und das Mail versendet wird.

Dieselbe Technik verwende ich übrigens auch, wenn ein Artikel zu lange für eine Zugfahrt ist oder mich andere Themen derzeit brennender interessieren.

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Samstag, 3. September 2011

Was, wenn HP sein Druckergeschäftsmodell auf das TouchPad übertragen hätte?

If I were in charge at HP, the TouchPad would have been sold for $99, but you’d have needed to buy red, green and blue pixel cartridges every few months for $19 each.

— Richard H. Schwartz

Quelle: vowe dot net :: Quote of the day

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Sonntag, 24. Juli 2011

Dell sieht nur noch Apples Rücklichter

As one example of its success, Apple turned its tablet into a $6 billion business in the quarter. That is twice as big as Dell’s entire consumer PC business.

Quelle: Apple Reports Strong Results, Topping Expectations – NYTimes.com

Und das mit einem Produkt, das es erst seit 1.5 Jahren gibt. Wahnsinn. Ich bin Zeuge einer (weiteren) Computerrevolution.

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Sonntag, 19. Juni 2011

Der (frappante) Unterschied zwischen Google und Apples Geschäftsmodellen

Google: Thanks for looking at 100s of ads you hate. Apple: Thanks for buying 100s of dollars of stuff you love.

Quelle: Twitter / @hotdogsladies: Another salient difference …

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Freitag, 17. Juni 2011

Niemand will Tablets

Acer finds out what I’ve always said, there isn’t a tablet market, there’s an iPad market

Quelle: Twitter / @Carnage4Life: Acer finds out what I’ve a …

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Montag, 18. Oktober 2010

Intel und Microsoft stehen im Tablet-Regen

Intel has no processor to power an iPad-class device. Microsoft has no OS to run an iPad-class device.

Quelle: Daring Fireball Linked List: Intel, Microsoft, and the Curious Case of the iPad

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Mittwoch, 6. Oktober 2010

MIGROS melectronics und das 444-fränkige iPad

Gestern machte einem Buschbrand gleich die Meldung die Runde, dass MIGROS anlässlich der Eröffnung des brandneuen melectronics-Shop das kleinste iPad (WiFi, 16GB) zum konkurrenzlos günstigen Preis von 444 Schweizer Franken anbot.

Milchbüchlein-Rechnung

Jeder, der — wie ich — seit längerem mit dem Kauf eines solchen Gerätes liebäugelte, musste nicht lange überlegen: Der offizielle, von Apple vorgegebene Verkaufspreis für dieses Modell beträgt 649 Franken. Wer hier nicht zuschlug, war selber schuld, denn bekanntermassen ist Apple einer der wenigen IT-Anbieter, dessen eigenen Produkte im offiziellen Apple Store oder bei Detailhändlern um wenige Frankenbeträge herum dasselbe kosten.

Wer sich ein wenig mit melectronics auskennt, weiss zudem, dass der (nicht wirklich erfolgreiche) Elektronikarm von Duttis Gnaden zudem freiwillig zwei Jahre Garantie auf alle verkaufte Produkte gewährt — und natürlich war es bei besagtem iPad nicht anders. Normalerweise muss man als Apple-Kunde für die Erweiterung der einjährigen Garantie um zwei zusätzliche Jahre ein sog. AppleCare-Paket kaufen. Als wären 200 Franken Ermässigung nicht genug, erhielt man von melectronics somit noch ein Garantiejahr geschenkt, was einen rein rechnerischen Gegenwert von 75 Franken ausmacht.

Wer den finanziellen Vorteil nicht auf den ersten Blick erkannte, tat dies spätestens, als er die Milchbüchleinrechnung abgeschlossen hatte:

AppleStore melectronics
Apple iPad WiFi, 16GB 649.— 444.—
Garantieverlängerung 149.— 0.—
Garantiedauer 3 Jahre 2 Jahre
Total 798.— 444.—

iPad soeben bestellt!

Um 17:15 Uhr orderte ich also mein iPad, bezahlte den Betrag mit meiner Kreditkarte und erhielt flugs die Bestellbestätigung. Kurz vor Mitternacht konnte ich einen Kollegen per MSN-Chat überzeugen, das Gerät ebenfalls zu kaufen. Sein O-Ton:

So schnell habe ich mich noch nie zu einer solchen Ausgabe hinreissen lassen!

Er arbeitet übrigens bei Swiss als Flight-Attendant auf Longhaul-Routen und hat in den letzten Monaten die zunehmende Zahl an Passagieren mit iPads im Handgepäck bemerkt. Rein durch diese Erfahrung liess er sich von der Nützlichkeit dieses Gerätes überzeugen.

Erste Bedenken in der Blogosphäre

Kurz nachdem er die Bestellung aufgegeben hatte, kehrte ich auf den Blog-Artikel auf dem Apfelblog zurück, über welchen ich am Nachmittag auf die Aktion aufmerksam geworden war: IPAD 16GB WIFI 32% GÜNSTIGER! und lass die mittlerweile stattliche Zahl an Kommentaren durch.

Ein Schreck fuhr mir durch die Knochen, als ich die Kommentare des Users JohannS las:

Ich rede aus zuverlässiger Quelle.
Alle die jetzt noch bestellen, werden bis Ende Woche eine Email bekommen mit einer Annulierung.
Leider war diese Aktion limitiert.
(eine sehr schwache Kunden-Informierung)

Irgendwie logisch, denn auch wenn die MIGROS ein sozial angehauchtes Unternehmen ist (wohl eher: war), 200 Franken drücken die nicht einer unendlichen Menge an Kunden in die Hand.

Der Morgen danach

Die letzte Möglichkeit, doch noch mit viel Glück an ein solches “M-Budget”-iPad zu gelangen, war der Kauf in einem melectronics-Filiale. Deshalb telefoniert ich am Mittwoch-Morgen den drei grössten Filialen im Grossraum der Stadt Bern. Das Resultat:

  • melectronics Marktgasse: “Wir verkaufen hier keine iPads. Rufen Sie die Filiale Westside an!”
  • melectronics Westside: “Wir haben kein solches Aktionsgerät hier. Kommen Sie vorbei, dann können wir eines für Sie reservieren” — “Läuft es auf’s selbe hinaus, wenn ich eines über die Web-Site bestelle?” — “Ja!” — “Dann lass ich’s bleiben.”
  • melectronics Wankdorf (m-parc): “Wir verkaufen hier keine iPads. Rufen Sie die Filale im Westside an.”

Der Verdacht erhärtete sich nach dieser Telefonaktion, dass diese Aktion rein nur an das Internet-Publikum gerichtet war. Das iPad als Internetgespräch, um den neuen Web-Shop des Unternehmens bekannt zu machen?

Ein Kollege schickte seine Mutter am Mittwoch-Morgen übrigens auch noch in den melectronic in Oftringen. Ihr wurde dort beschieden, dass das iPad nur in den Filialen Westside und Dietikon angeboten würde.

melectronics — einfach nur dumm, oder bauernschlau?

Wieso also macht das melectronics? Es gibt zwei Erklärungsstränge:

  1. Der Shopbetreiber hat nicht bis zur Nasenspitze überlegt und vergessen, das Angebot zu kontingentieren (jede professionelle Shop-Software sollte eine solche Funktion mit sich bringen). Da sich die Aktion erst in den späteren Nachmittagsstunden herumsprach, war niemand mehr vor Ort, der dem iPad den Stecker “ziehen” konnte.
  2. Die MIGROS wollte mit dieser Aktion an möglichst viele Kundendaten gelangen. Und zwar von Apple-affinen Kunden, die bekanntermassen ein deutlich höheres verfügbares Einkommen haben als bspw. die Acer–Kunden.

Gegen Punkt 2, welcher von einem anderen Kommentator auf Apfelblog ins Feld gebracht wurde, spricht (aus meiner Meinung), dass die Postanschrift und die E-Mail-Adresse eines einzigen potentiellen Kundens nie und nimmer 250–350 Franken wert ist. Vor allem dann, wenn er sich über ein Schnäppchen freut und wenige Stunden später ein Mail erhält, dass seine Bestellung storniert wurde. Nicht nur wäre ich stinksauer auf melectronics, MIGROS, deren BWLer und nicht zuletzt die Marketingdeppen hinter dieser Aktion, sondern ich würde auch kaum mehr jemals etwas bei ihnen bestellen. Sowieso: Mein Elektronikshop der Wahl ist und bleibt digitec.

Und ja, spätestens bei der Stornierung der Bestellung würde ich garantiert den Kassensturz einschalten, um zumindest an einen 100 Franken-Gutschein oder dergleichen zu gelangen. MIGROS könnte sich eine solche medienträchtige Schlappe nicht leisten, insbesondere, weil melectronics meiner Meinung nach auf die konservative, ältere Käuferschar setzt (bspw. mein Grosi).

Für Punkt 1 spricht, dass die Aktion heute Morgen — wohl nach einer sehr, sehr hitzigen Nacht — kommentarlos aus dem Shop entfernt wurde. Personen, die gestern auf Vorauskasse bestellt haben, haben heute per Mail die Stornierung erhalten. Ich wiederum kann immer noch hoffen, dass dank meiner sofortigen Kreditkartenzahlung in den nächsten Tagen ein iPad im Briefkasten liegt.

Wie weiter?

Auf jeden Fall sichere ich jetzt gerade alle meine Nutzdaten von meinem PowerMac G5. Denn damit das iPad am PowerMac betrieben werden kann, muss ich diesen erst von Mac OS X 10.4 Tiger auf Mac OS X 10.5 Leopard aktualisieren.

Sobald im nächsten Frühjahr die zweite Version des iPads herauskommt, werde ich das melectronics-iPad meinem Vater verkaufen. Denn erst ist geradezu prädestiniert, ein solches Gerät sein eigen zu nennen.

iPad NZZ mit anderem Zielpublikum

Wer diese Aktion verpasst hat, dem sei noch die NZZ-Aktion empfohlen: NZZ E-Paper inklusive iPad. Gemäss meinen Berechnungn hat man hier eine Kostenersparnis von (mickrigen) 17 Franken, erhält aber als Bonus diese schicke NZZ-Plastictasche sowie ein 6-monatiges Abonnement der NZZ und NZZaS. Immerhin! Und ja, es ist das deutlich multifunktionaler einsetzbare iPad WiFi+3G.

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Dienstag, 15. Juni 2010

Der AT&T-Hack — Einfacher geht’s nicht!

Members of the group used the UCC-ID that is on each iPad 3G and pinged the AT&T login page with it. That page returned an e-mail address associated with that iPad 3G. They then wrote a simple script to ping the page with a series of numbers repeatedly until they had 114,000 e-mail addresses.

Quelle: AT&T Explains iPad Security Breach – Bits Blog – NYTimes.com

Fast so gut wie eine Suchfunktion für Benutzer einer Web-Community, mit welcher man nach einer kurzen Hackerei auch nach deren Passwörter suchen kann …

Selbst wenn wir davon ausgehen, dass Programmierfehler (hier eher: Überlegungsfehler) immer wieder geschehen werden: Wieso betreibt AT&T kein Security-Monitoring ihrer Web-Server, welches Alarm schlägt, wenn eine bestimmte Web-Seite von einer bestimmten IP innert Sekunden tausende Male aufgerufen wird?

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