Posts Tagged ‘Nahrung’

Donnerstag, 11. August 2011

Vier Stunden für einen Schweizer Big Mac arbeiten

Der Finanzblog «Zero Hedge» hat das vorgestern mit einem eingängigen Vergleich auf den Punkt gebracht: Ein Big-Mac in Zürich kostete in Dollar an diesem Tag 17,19 Dollar, wofür ein Beschäftigter im US-Bundesstaat Minnesota zum Mindestlohn vier Stunden lang arbeiten müsste. In der Schweiz arbeitet man dafür laut einer Berechnung der UBS nur eine Viertelstunde – wenn man den Durchschnittslohn aus 14 Berufen zur Berechnung heranzieht.

Quelle: «Weisheit und Kraft» für den «Falschmünzer»

Tags: , , , , , ,
Labels: Schweiz, Wirtschaft

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Sonntag, 24. Juli 2011

Alkoholdefinition gemäss Russland

Recht hatten sie:

Until now anything containing less than 10% alcohol in Russia has been considered a foodstuff.

Quelle: BBC News – Russia classifies beer as alcoholic

Tags: , , ,
Labels: Funny

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Montag, 6. Juni 2011

Rätselraten über die Ursache hinter den EHEC-Infektionen

Ich liebe Politiker (nicht zuletzt, weil ich selber auch einer bin): Da gibt es eine Infektion, von welcher man nicht genau weiss, wodurch sie übertragen wird. Deshalb tritt man vor die Medien, feuert aus dem Bauch heraus gegen spanische Gurken und verursacht so bei den Landwirtskollegen auf der iberischen Halbinsel einen massiven Verlust:

The Spanish government did not comment Sunday on the latest news in the German investigation. But mounting evidence that the problem should never have been linked to produce from Spanish farms is likely to raise pressure on Germany and the European Union to compensate Spanish farmers for estimated weekly losses of $286 million in revenue because of canceled shipments, as well as massive job cuts among seasonal growers in Andalusia.

Quelle: Deadly E. Coli Outbreak Linked to Sprouts From a German Farm – NYTimes.com

Mittlerweile hat man sich von dieser doch etwas abstrusen Theorie abgekehrt, hat voreilig Kartoffelkeller als EHEC-Herde gebrandmarkt, um schlussendlich zu merken, dass es doch vielleicht einfach Sprossen sind, die die Krankheit übertragen.

Vielleicht würde es den deutschen Politikern gut tun, einfach mal die Klappe zu halten und schlüssige Resultate der Wissenschaftler abzuwarten. Und die Journalisten sollten sich ebenfalls etwas gedulden und nicht wie ein Fasnachts-Gugge morgens um 3 Uhr in jeden noch geöffneten Keller in der Berner Altstadt einfallen.

Die Volksvertreter im hohen Norden sollten sich ein Beispiel an Apple nehmen. Kürzlich hat Apple an Hand von zwei Beispielen gezeigt, wie man mit Krisen umgeht:

  • Lodsys betätigt sich ab dem 13. Mai 2011 als Patent-Troll. Die Stellungnahme von Apple erfolgt 10 Tage später, am 23. Mai 2011. Sie lässt keine Fragen offen.
  • Die Malware MACDefender wird ab dem 2. Mai 2011 zunehmend von unbedarften Apple-Benutzern auf Systemen installiert. Apple reagiert 29 Tage später, am 31. Mai 2011, mit einem Security Update, welches die aktuelle Version der Software und mögliche zukünftige Varianten des Schädlings blockieren.

Das Rezept ist bei dieser professionell agierenden Bude immer dasselbe: Abwarten, analysieren und erst dann vor das Publikum treten, wenn mit einer bombensicher funktionierenden (!) Lösung des Problems aufgewartet werden kann. Gruber hat dieses vorbildliche Verhalten wie immer in einem Artikel zusammengefasst.

Und wer mir jetzt widerspricht, dass ich hier Apple mit Birnen vergleiche: Die deutschen Politiker hätten ihren Mitbürgern vielleicht raten sollen, in den nächsten zwei Wochen einfach mal nichts zu essen … Man weiss ja nie!

Tags: , , , , , , ,
Labels: Apple

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Dienstag, 12. April 2011

China hat zu grossen Hunger

If you were commanding an economy of 1.3 billion, you wouldn’t want to pay record prices for soybeans and other food imports. Not only is food inflation politically destabilising, but frankly, you have to wonder if we’ve reached a point where the rest of the world is going to find it hard to supply the raw materials China needs to keep growing at 9%.

Quelle: The Undeclared War in the Middle East

Tags: , ,
Labels: Allgemein

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Dienstag, 14. September 2010

Dank der Küche überleben

I knew a fellow who had survived the Nazi death camps. He told me that the secret to surviving in such a situation is to be as close to the kitchen as possible. The further you got from the kitchen, the less food you got. You needed the heat of the kitchen…and the food…to survive.

Quelle: US Real Estate Market Sits in the Waiting Room

Das gilt wohl auch für (Welt)kriege und Wirtschaftskrisen.

Tags: , , , , ,
Labels: Allgemein

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Montag, 16. August 2010

Peak Everything

Peak water…peak oil…peak food…peak this, peak that. After so many alarms with so few fires, many people think they can put away the fire extinguishers. Higher prices draw forth more supply…and substitutes. The limits seem to recede forever.

But the threat of disaster hasn’t disappeared; it is just retreating in good order like the Tsar’s troops…waiting for the worst possible moment to strike. There is only so much arable land. There is only so much water. There is only so much energy to move food and water.

Quelle: The Rise, Fall, and Rise of Disaster

Ich warte geduldig auf diesen Moment …

Tags: , , ,
Labels: Energie, Wirtschaft

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Dienstag, 29. Dezember 2009

Napoletanische Pizzaiolos in den USA?

If you ever see anybody in America that says they’re from Naples and they’re a pizzamaker: If they were making pizza in Naples or making it a restop in the autostrada … because if you’re a pizza maker in naples you have like the best job in the city it’s like one of the highest paid jobs … they’re super respected and they’re in demand. They are not come to america to make 10 bucks and work 15 hours a day and be treated like a third class citizen.

Quelle: Obsessives: Pizza — CHOW

Tags: , , , ,
Labels: Allgemein

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Mittwoch, 2. September 2009

Britischer Frass

Wir sind in London angekommen. Das Wetter ist gar nicht so schlecht wie angekündigt. Das lokale Essen verstösst halt noch immer gegen die Genfer Konventionen aber man kriegt hier ja glücklicherweise an jeder Ecke Essen aus aller Welt.

Quelle: London on Flickr – Photo Sharing!

Tags: , ,
Labels: Allgemein

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Montag, 24. August 2009

Coca Cola und das vorbildliche Rebranding

But for anyone who has had to deal with a large organisation and all the political machinations that entails, Turner Duckworth’s Coke project is exemplary: it’s an all-too-rare instance of a big player doing the right thing, junking all the gratuitous visual nonsense that clutters so much FMCG packaging in favour of purity and simplicity.

[…] Schunker says that he deliberately targeted independents to work with. The big networks, he says, were just giving Coke what they thought it wanted, not what they them selves believed in.

[…] “You want an agency to act as your conscience,” he says, “to say “that’s crap, you shouldn’t do that, we’re not doing it”.

Quelle: The Client at Coke – BusinessWeek

Und selbstverständlich finden wir sie auch hier wieder, die von mir so heissgeliebten Marketing-Idioten:

[…] their biggest battle, convincing Coke marketers that, no, it wasn’t necessary to have a picture of some bubbles on the side of the can. People know Coke is a fizzy drink.

Tags: , ,
Labels: Allgemein

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Dienstag, 18. August 2009

Kindermehlfabrik in Flamatt

Da erfährt man wieder einmal völlig Unbekanntes über das Nachbardorf im Nachbarkanton:

Nach eigenen Versuchen in Zusammenarbeit mit britischen Laboratorien wollten Direktion und Verwaltungsrat der Anglo-Swiss mit dem Kauf einer Kindermehlfabrik im freiburgischen Flamatt 1877 ins lukrative Geschäft einsteigen. Da die Fabrikanlage ein Jahr später abbrannte und der Direktor darauf entlassen wurde, musste mit der Produktion in Cham – ohne entsprechendes Know-how – von vorne begonnen werden.

Quelle: Fischer: “Kondensmilch”, Zürich 2001, S. 287f.

Tags: , , , ,
Labels: Allgemein

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen