Posts Tagged ‘Oeffentlicher Verkehr’

Samstag, 3. April 2010

Wann sich pendeln nicht (mehr) lohnt

A commuter who travels one hour, one way, would have to make 40% more than his current salary to be as fully satisfied with his life as a noncommuter, say economists Bruno S. Frey and Alois Stutzer of the University of Zurich’s Institute for Empirical Research in Economics. People usually overestimate the value of the things they’ll obtain by commuting — more money, more material goods, more prestige — and underestimate the benefit of what they are losing: social connections, hobbies, and health. „Commuting is a stress that doesn’t pay off,“ says Stutzer.

Quelle: Extreme Commuting

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Montag, 15. Juni 2009

Kommen die Schnellzüge nach Kalifornien?

Wohl eher nicht – aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt:

If it can get started, the California high-speed train would almost certainly be the most expensive single infrastructure project in United States history. And if it is completed, the train will go from L.A. to San Francisco in just under 2 hours 40 minutes

Quelle: The Architecture Issue – Getting Up to Speed – High Speed Rail in California – NYTimes.com

Ein sehr lesenswerter Artikel, der den SBB-verwöhnten Schweizern aufzeigt, wie man den öffentlichen Verkehr auch abwickeln könnte. Aber eben, manchmal scheinen Züge doch billiger, als Autobahnen und Flughäfen zu sanieren respektive auszubauen:

The fundamental case made by his rail authority is that the stupendous cost of the rail plan is still tens of billions of dollars lower than the other option — expanding the highways and airports to accommodate the state’s population growth.

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Sonntag, 7. Juni 2009

USA ein unwirtlicher Platz für Eisenbahnen?

We always hear that trains can’t survive in this country without public subsidy. That may be true. But you can say the same thing about the big banks, can’t you?

[…] Meanwhile, the railroad tracks themselves are a mess. Again, highways are publically funded, railroads aren’t.

Quelle: Investing in the Transportation System of the Future :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

Do you think maybe GM could retool and start building passenger trains? Sure, GM knows nothing about building railcars. Well, it didn’t know anything about building tanks in World War II, either, and GM learned that pretty quickly.

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Dienstag, 24. März 2009

Die VBZ wissen eindeutig zuviel

Die VBZ wissen ständig, auf welcher Linie gerade wie viele Schwarzfahrer unterwegs sind.

Quelle: Warum die VBZ wissen, wo die Schwarzfahrer sind – News Zürich: Stadt Zürich – tagesanzeiger.ch

„Wissen“ tun die das garantiert nicht – höchstens die statistische Wahrscheinlichkeit ist hoch, auch die tatsächlich vermutete Zahl an Schwarzfahrern auf Grund von Berechnungen zu erwischen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass auch die lieben Banker-Freunde (Physiker, Mathematiker, teilweise sogar Nobel-Preisträger) vor noch nicht allzulanger Zeit das Gefühl hatten, sie wüssten alles, was man nur irgendwie berechnen könnte. Insbesondere was Finanzrisiken betrifft …

Nichtdestotrotz: Als GA-Besitzer (meines wurde gerade erneuert, u.a. auch dank der Liip-Grati fürs 2008 – Merci Jungs & Mädels!) habe ich nichts zu befürchten. Und ich finde es selbstverständlich sinnvoll, dass die VBZ die Nadel nicht im Heuhaufen suchen, sondern die Computer Voraussagen treffen lassen.

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Mittwoch, 14. Januar 2009

Mehr Wettbewerb im Schweizerischen Verkehr?

Den totalen Systemwechsel propagierte der Freiburger Ökonomieprofessor Reiner Eichenberger. Er möchte das Verursacherprinzip rigoros sowohl beim öffentlichen wie privaten Verkehr angewendet sehen. Autofahrer hätten nicht nur – erfasst durch ein elektronisches «Road Pricing»-System – ihre persönlichen Verkehrskosten, sondern auch die – notabene auf umstrittener Berechnungsgrundlage stehenden – externen Kosten für Umwelt, Unfälle und Staus zu tragen. Im Gegenzug will Eichenberger dem öffentlichen Verkehr alle Subventionen streichen lassen und ausschliesslich die Kunden zur Kasse beten. Damit könnten die Staatsbudgets um 18 Milliarden Franken entlastet und mehr Wettbewerb zwischen den Verkehrsträgern geschaffen werden.

Quelle: Verursacherprinzip statt Steuern und Subventionen (Schweiz, NZZ Online)

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Samstag, 8. November 2008

Ein Grund mehr, den öffentlichen Verkehr zu meiden

Mohamed Boudjenane was captured on CCTV carrying the head of his neighbour Lakhdar Ouyahia in a plastic bag on a bus

Quelle: Killer caught on bus CCTV with neighbour’s head in a bag – Telegraph

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Donnerstag, 23. Oktober 2008

Bye bye, Oyster?

Transport for London may replace its Oyster card with with new ticketing systems operated through mobile phones or bankcards.

Quelle: TfL considers life without Oyster • The Register

Mist! Wieso bewahre ich dann ein Exemplar dieser RFID-Karte seit Jahr und Tag in meiner Schreibtischschublade auf?

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Mittwoch, 8. Oktober 2008

Wieso wird das Westside in Brünnen kein Flop?

Mussi poltert (wie üblich):

Wieso wird das Westside in Brünnen ein Flop?

Die Anzahl der Parkplätze ist beschränkt. Wer will dorthin, wenn er es nicht mit dem Auto kann?

Quelle: Wieso wird das Westside in Brünnen ein Flop? | Snoop InfoSystems

Einspruch! Das Westside wird keinen Flop, weil es sich nicht um eine normale Shopping-Meile handelt wie bspw. …

  • Wankdorf
  • Lyssach
  • Shoppyland

Viel eher lädt das Westside dazu ein, dort Zeit – besser: Freizeit – zu verbringen. Und zwar im hauseigenen Schwimmbad, der Wellness-Zone mit Massage und Saunas oder aber dem Kino (und, weil ich gerade von einem Hungergefühl genötigt werde: Einer Ramen-Bar!). Einzig vermisse ich derzeit noch einen angesagten Club à la Wankdorf Club vor Ort – dann wäre der Pilgerort perfekt.

Zurück zum Thema: Grossmärkte wie Carrefour, Media Markt, IKEA etc. sucht man in Brünnen vergebens. Da ich aus Brünnen somit keine sperrigen Möbelstücke und Flachbildschirme mit nach Hause schleppen kann/muss, ist die geringe Zahl an Parkplätzen kein Kriterium.

Im Gegenteil, die Erschliessung mit Eisenbahn und Bus ist aus meiner Sicht sehr gelungen (im Gegensatz zu Bahn-Bus Lyssach oder dem RBS-bummligeren Schönbühl).

Zur Eröffnung morgen werde ich auf jeden Fall per Zug via Bern anreisen, um den verstopften Strassen zu umgehen. (Selbstverständlich kann es aber sein, dass ich in Zukunft dennoch hie und da mit dem Auto von Neuenegg via Niederwangen-Oberbottigen nach Brünnen vorstossen werde).

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Dienstag, 30. September 2008

Weshalb es in Bern keine Nachtzüge wie in Zürich gibt

Das ÖV-Angebot im ganzen Kanton Bern wird aus der Kantonskasse finanziert. Die Fahrzeiten sind in der sogenannten Angebotsverordnung geregelt. Damit Bernmobil länger fahren darf, muss diese Verordnung geändert werden.

Quelle: Bern: Bernmobil will bis um 1 Uhr fahren – News Region: Bern & Region – Bernerzeitung.ch

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Montag, 4. August 2008

Wann muss ich die SBB Tageskarte Gemeinde spätestens reservieren?

In Googlescher Manier habe ich auf Datensets einer von mir betreuten Gemeinde-Web-Site zurückgegriffen und damit klassisches Data Mining betrieben.

Die oben stehende Frage kann deshalb wissenschaftlich äusserst korrekt folgendermassen beantwortet werden (Datengrundlage: 4. August 2008):

Wochentag Tage im voraus
Saturday 30.7174
Sunday 25.0183
Monday 23.6516
Friday 20.9937
Thursday 17.9290
Wednesday 16.6571
Tuesday 16.2095

Wie nicht anders zu erwarten war, sind die beiden Wochenend-Tage am gefragtesten; sprich sie werden am frühesten reserviert/sind am raschesten ausgebucht. Wer hingegen unter der Woche verreisen will (ausgenommen Feiertage), kann auch noch 15 Tage vor dem Reisetermin eine solche Tageskarte ergattern.

Bezugsstellen von SBB Tageskarten Gemeinde

  • Flexicard.ch (eine von mir lancierte Datenbank)
  • Tageskarte Gemeinde (Anbieter einer Reservationssoftware für Gemeinden, der auch gleich eine Liste aller betreuten Bezugsstellen auflistet)

SQL-Query

Welch prächtiges Query es doch ist, die diese Zahlen generiert:

SELECT COUNT(*) AS num_recs, AVG(TO_DAYS(datum_reservation) - TO_DAYS(datum_eintrag)) AS value, DATE_FORMAT(datum_reservation,'%W') AS descr
       FROM ga_reservationen
       GROUP BY DATE_FORMAT(datum_reservation,'%W')
       ORDER BY value DESC

Zuerst werden die Datensätze nach dem Wochentag des Benutzungstages gruppiert, anschliessend die Differenz zwischen Reservationsdatum und Benutzungstag kalkuliert und daraus schliesslich das arithmetische Mittel über die ganze Gruppe berechnet.

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