Posts Tagged ‘SBB’

Samstag, 20. Januar 2024

Anleitung: Erstmals in der Schweiz gelandet, doch was nun?

Spannendes Video:

Einerseits liebe ich es, mich in die Sicht von „aussen“ zu versetzen — als Schweizer also zu schauen, wie sich die Ankunft in der Schweiz für Schweiz-Unerfahrene anfühlt.

Andererseits ein super Video, welches ich Arbeitskollegen, Freunden und Bekannten senden kann, welche das erste Mal nach Zürich fliegen.

Insbesondere der Film vom Gate über die Bahn von Dock Midfield in das Ankunftsgebäude über die Immigration zur Gepäckausgabe durch den Zoll in das Hauptgebäude zu den Zügen ist für all diejenigen Personen super, welche sich aus Panik oder anderen Gründen bereits vor Abflug minutiös darauf vorbereiten möchten.

Tags: , , , , , , , , , , , , , ,
Labels: Reisen, Schweiz

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Mittwoch, 16. September 2020

Die Maskenpolizei geht auch hierzulande um

Die Blockwarte in den Zügen der SBB haben auf Twitter allerhand zu tun, um renitente Mitbürger anzuprangern. Ein Beispiel, welches gestern in meiner Twitter-Timeline aufgetaucht ist:

Kann man machen. Ich möchte einfach noch folgendes zu Bedenken geben:

Was ist bei der Verwendung einer klassischen Atemschutzmaske (FFP) zu beachten?

Eine Atemschutzmaske ist nur dann wirksam, wenn sie korrekt angelegt wird. Vor dem Aufsetzen der Maske sollten die Hände gründlich mit Wasser und Seife oder einem geeigneten Desinfektionsmittel gereinigt werden. Die Maske muss gemäß der ihr beiliegenden Anleitung aufgesetzt werden. Sie muss Mund und Nase vollständig abdecken. Es muss sichergestellt sein, dass keine Lücken zwischen Gesicht und Maske vorhanden sind. Bartträger können keinen Dichtsitz erreichen.

Um die Atemschutzmaske abzunehmen muss sich der Träger der Maske zunächst in einen gefahrfreien Bereich begeben. Wichtig ist, die Maske schräg nach unten, leicht nach vorne gebeugt vom Gesicht abzunehmen. Sie sollte dann sofort in einen geschlossenen Behälter gegeben werden. Anschließend ist eine Reinigung der Hände mit Desinfektionsmittel oder mit Wasser und Seife nötig.

Quelle: COVID-19: Welche Atemschutzmaske ist die richtige?

Wäre schade, wenn sich die Maskenpolizisten selber nicht an diese Empfehlungen halten würden … denn ohne die pedantisch korrekte Anwendung ist und bleibt Maskentragen eine reine Alibi-Übung.

Nachtrag

Gerade in den Haushalt geflattert: Der K-Tipp über die Brutstätte „Gesichtsmaske“: Gesichtsmasken sind voll von Bakterien und Pilzen

Und noch etwas Statistik:

Von 1000 Personen, die das Pech haben, zwei Stunden lang unmittelbar neben einem Ansteckenden zu sitzen, stecken sich 35 an. Bei kürzeren Reisezeiten sinkt die Wahrscheinlichkeit, bei längeren steigt sie.

Quelle: So gross oder klein ist das Corona-Ansteckungsrisiko im Zug

Nachtrag 2

Auch ganz dumm gelaufen: Bund ruft zwei Typen von Atemschutzmasken zurück

Tags: , , , , ,
Labels: Gesellschaft, Gesundheit, Schweiz

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Donnerstag, 19. Juli 2018

SRF Einstein: Das Grossbauprojekt Bahnhof Bern 2025

Eindrücklich! Nun weiss ich auch, was der Lärm auf sich hat, den wir an der Schlösslistrasse jeweils nachts bei voll geöffnetem Fenster hören …

Tags: , , , , , ,
Labels: Schweiz

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Mittwoch, 2. März 2016

Die SZU und die Verspätungen

Im Sommer 2015 arbeitete meine Frau einige Wochen bei einem Kunden in der Stadt Zürich, welcher in der Nähe der Sihltal Zürich Uetliberg (SZU)-Linie angesiedelt war. Wunderbar, dachten wir uns, und synchronisierten unsere Heimfahrt nach Bern im SBB Intercitye entsprechend.

Leider mussten wir rasch feststellen, dass die SZU zur Rush Hour ihre Fahrpläne in den wenigsten Fällen einhält: Als ich auch am zweiten Tag in Folge ohne die bessere Hälfte im IC nach Hause fahren musste, gaben wir das Vorhaben auf.

Eine Google-Recherche fand denn auch auf Anhieb Medienartikel, die die Ursache hinter den Verspätungen erläuterten: Die Linie ist eingleisig.

Andererseits sei das SZU-Netz auch verspätungsanfällig, weil es nur eine Fahrbahn gebe. «Müssen verspätete Züge an Kreuzungsstellen abgewartet werden, hat dies Auswirkungen auf Züge, die eigentlich pünktlich unterwegs waren.»

Quelle: SZU-Züge sind ständig verspätet

Ich konnte mir das Schmunzeln denn auch nicht verkneifen, als ich einige Monate später dann folgenden Tweet las:

SZU SBB Verspätung

Ein wahrer Züri-Insider … und ein #firstWorldProblem.

Nachtrag

Der Tagi scheint das Thema jeweils jährlich im Winter wiederzukauen — nun ist der Artikel für den Winter 2016/17 erschienen: Ständig verspätet auf den Uetliberg

Tags: , , , , ,
Labels: Funny

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Donnerstag, 5. Februar 2015

Wenn Social Media in die Hosen geht

Am 21. Januar 2015 fand ich als Facebook-Fan der Schweizerischen Bundesbahnen folgenden Post in meiner Timeline wieder:

SBB Social Media Fail

Social Media-„Experten“, die mit diesem Titel ihr tägliches Brot verdienen („Hey, auch diese Leute haben Frau und Kinder zu ernähren!“, ist man versucht zu sagen), werden diesen „Unfall“ zu ihren Gunsten auslegen und lauthals fordern, doch gefälligst das Social Media-Team bei den SBB aufzustocken, in Schicht-Arbeit einzuteilen und ein 24/7 Pikett zu organisieren.

Oder aber man macht einen Schritt zurück und überlegt sich zuerst, ob dieser Social Media-Schmarren einen einzigen Franken mehr in die Kassen des Unternehmens spült — notabene nach Abzug der Löhne der Social Media-„Experten“, den Sozialabgaben und den Fringe Benefits wie GA, womit noch mehr SBB-Mitarbeiter unnötigerweise die Züge verstopfen, weil diese nicht an ihrem Arbeitsort wohnen können oder wollen.

Und dann stampft man die Facebook-Seite ohne grosses Tamtam ein und fokussiert den zeitlichen und finanziellen Aufwand wieder auf Rollmaterial und Trassees.

Tags: , , ,
Labels: Schweiz

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Freitag, 23. November 2012

SBB Techie-Challenge: Runde 4

Wer bei der SBB Techie-Challenge auf Facebook miträtselt und sich partout keinen Reim aus dem Java-Code machen kann und will, führe folgenden Python-Code aus:

def sbb(v,w,s1,s2):
	for y in range(0,v*w):
		str = ""
		for x in range (0,v*w):
			if(((x/w) % 2 == 0) != ((y/w) % 2 == 0)):
				str += s1
			else:
				str += s2
		
		print str


sbb(8,4," ","#")

Was des Rätsels Lösung ist verrate ich aber nicht.

PS: Ob SBB wirklich an Facebook-Script-Kiddies interessiert ist sei dahingestellt.

Tags: , ,
Labels: Programmierung

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Sonntag, 18. November 2012

Wenn Apple die SBB Web-Site inspiriert hätte …

Nachdem Apple bei SBB grosszügig abgekupfert hat, könnte nun die SBB mit einem Website Redesign zurückschlagen ;)

Ich persönlich finde das Design minimalistisch und sehr übersichtlich. Jedenfalls übersichtlicher, als es die aktuelle SBB Web-Site derzeit ist.

Notiz am Rande: Der Designer arbeitet bei Namics, der Web-Agentur, welche sich — neben anderen — für die überarbeitete SBB Web-Site verantwortlich zeichnet.

Tags: , ,
Labels: Web

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Montag, 10. September 2012

Wann kriegt sbb.ch eine Login-Möglichkeit auf der Homepage?!

Leute, die wie ich berufshalber sehr viel mit der Bahn unterwegs sind und die Spesen intern mit (dank der SBB iPhone Applikation mittels digitalen PDF-) Quittungen belegen müssen, kämpfen seit dem Relaunch der SBB Web-Site im Mai 2011 mit demselben Problem:

Wieso kann ich mich nicht auf der Homepage in mySBB einloggen, gopferdelli nomau? Und das im Zeitalter von Facebook & Co., wo man sich unpersonalisierte Web-Sites kaum mehr vorstellen kann.

Mein Workaround sieht derzeit so aus, dass ich den Fahrplan zu einer beliebigen Strecke suche, dann auf den Knopf „Preis/Kauf“ klicke, um dann unten in der SBB-Toolbar endlich die schwarze Box mit dem Titel „Login“ zu erblicken.

Da haben sich die schweizerischen Web-Platzhirsche namics AG und Unic AG einen richtig grossen Bock geschossen — man könnte meinen, dass in diesen Firmen keine Zugfahrende und auch keine Usability-Spezialisten arbeiten — ansonsten würde einem nämlich diese Login-Box auf jeder noch so unspektakulären Seite des Web-Angebots der Bundesbahnen anstrahlen.

Ich hoffe nun, dass es nicht wieder unzählige Jahre dauert, bis der Misstand anlässlich eines weiteren Redesigns behoben wird.

Tags: , , ,
Labels: Web

4 Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Mittwoch, 12. Mai 2010

Bald geschafft: Die SBB erreichen 2013 endlich das 21. Jahrhundert

Die neuen Züge kommen ab Dezember 2013 zum Einsatz, zuerst auf der Strecke St.Gallen-Zürich-Bern-Genf. An allen Sitzplätzen sind sowohl in der 1. wie in der 2. Klasse Steckdosen und kabelloses Internet verfügbar.

Quelle: Bombardier schafft 200 Stellen – Spuhler und Siemens «sehr enttäuscht» – News Wirtschaft: Unternehmen – tagesanzeiger.ch

Endlich! Was in den deutschen ICEs seit Jahren möglich ist, wird es in dreieinhalb Jahren endlich auch auf unserer schweizerischen Paradelinie geben: Laptop-Arbeit ohne permanente Angst, dass der Akku schneller entleert als der Zug in Zürich angekommen ist.

WLAN in den Zügen ist nett, aber bis 2013 wird wohl noch ein viel grösserer Prozentsatz der technikaffinen Pendler über ein iPhone oder sonstiges Smartphone verfügen, das Thethering unterstützt.

Tags: , ,
Labels: Schweiz

1 Kommentar | neuen Kommentar verfassen

Sonntag, 20. Dezember 2009

An den Herrn aus dem Ruheabteil

Gestern im IC von Fribourg nach Lausanne (Abfahrt 18:55): Wir beginnen unseren Ausflug in die Romandie an eine Wohnungseinweihungsparty bei Mrs. Sophie mit einer Flasche Litschi und vertiefen uns sofort in ein lautes Gespräch über Gott und die Welt. Nach einigen Minuten weist mich der weisshaarige ältere Herr im gegenüberliegenden Abteil darauf hin, dass wir uns im Ruheabteil befinden — und deshalb gefälligst ruhig zu sein haben.

Ich entgegne ihm, dass diese speziellen Zugwaggons doch auf den Fahrplanwechsel hin abgeschafft worden seien. Er schaut mich ungläubig an und entgegnet mir: „Ha, das wüssti de!“ Im jugendlichen Eifer halte ich ihm meine rechte Hand hin und fordere ihn auf, mit mir zu wetten. Darauf steigt er aber nicht ein und wendet sich wieder der NZZ zu, die er mucksmäuschenstill liest.

Ich drehe mich deshalb wieder zu den Jungs hin (Fabio schämt sich in den Boden und wird während der ganzen Fahrt kein lautes Wort mehr von sich geben) und melde ihnen triumphierend: „Jungs, in zwei Minuten können wir wieder in normaler Lautstärke miteinander reden!“ Dank der Netzabdeckung von Orange dauert es dann aber doch 5 Minuten, bis ich den Presseartikel gefunden habe, auf den sich Zeitungsberichte bezogen:

Bei der Durchsetzung der Ruheregelung in den Ruhezonen stossen die Zugbegleiterinnen und -begleiter vermehrt auf zum Teil heftigen Widerstand und Unverständnis – vor allem in Zeiten mit hohem Passagieraufkommen. In diesem Zusammenhang verzeichnet die SBB einen Anstieg der Kundenreaktionen. Besonders betroffen sind dabei die einstöckigen Kompositionen des Typs EW IV und ICN. Zudem führen die Ruhezonen häufig dazu, dass in einstöckigen IC die Möglichkeit für Reservationen in der 2. Klasse so eingeschränkt ist, dass Gruppen abgewiesen oder in anderen Zügen fahren müssen. Vor diesem Hintergrund wird die SBB per kommenden Fahrplanwechsel die Ruhezonen in der 2. Klasse aufheben.

Quelle: Medienmitteilung, 29. Oktober 2009 — Fahrplanwechsel vom 13. Dezember — Gezielte Verbesserungen bringen mehr Züge und mehr Sitzplätze.

Auf Grund eines medizinischen Notfalls wird die Kondukteuse auf dieser Fahrt aber nicht bis zu uns vordringen und Billette kontrollieren. Dabei setzten wir nach der Entdeckung der Medienmitteilung alle Hoffnung in die klärenden Worte der Dame … Wir wundern uns nämlich, wieso die Kleber nicht längst von den Scheiben abmontiert wurden.

Heute dann stosse ich auch noch auf die Sendung von 10vor10 aus dem Oktober 2009, welche ebenfalls die Abschaffung des Ruheabteils zum Thema hatte:

10vor10 vom 29.10.2009

Sehr geehrter Herr Bünzli, es erfüllt mich mit Wohltuung, dass ich für einmal Recht hatte. Glücklicherweise nahm ich das Ruhegebot spätestens nach der Entdeckun gder Pressemitteilung nicht mehr so ernst und schwatzte in etwas leiserer Lautstärke den ganzen Weg hinüber mit meinen Kollegen.

Tags: , ,
Labels: Gesellschaft, Schweiz

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen