Posts Tagged ‘Tourismus’

Montag, 13. Juni 2011

Wie Kalifornier den schweizerischen Alltag erleben

Ende März durfte ich meine kalifornische Freundin zum ersten Mal in der Schweiz willkommen heissen. Obwohl sie das Land bereits im August 2010 kurz besucht hatte (via Luzern nach Engelberg zu einer Übernachtung auf dem Titlis), kam sie im März 2011 zum ersten Mal mit der “richtigen” Schweiz in Kontakt — so wie wir Schweizer sie tagtäglich erleben.

Nachfolgend einige Anekdoten:

  • (Nachdem wir es uns im Zug am Flughafen Zürich gemütlich gemacht haben und die Komposition langsam anfährt) “Is it moving?! It’s so silent!” Mein Freundin sass in den USA erst ein- oder zweimal in Zügen …
  • (Unterwegs zwischen Zürich und Bern, mit Blick auf das Agrarland) “Where are the cows?!”
  • (Bei der Einfahrt des Zuges über die Sihl mit Blick Richtung Zürich West) “Is nobody working today? Where are the cars?!” Aus meiner Sicht hatte es übrigens recht viele Autos auf den Strassen …
  • (Bei der Ankunft in Flamatt beim besteigen meines Peugeots 106) “Your car is cute!” Kalifornisch in etwa für “Dein Auto hätte in meinem SUV dreimal Platz!”

Tags: , , ,
Labels: Funny, Schweiz, USA

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Dienstag, 22. September 2009

Pakistanische Touristen beim Shopping

“Man kann in Deutschland nicht handeln. Du musst die Summe zahlen, die auf dem Preisschild steht.”

Quelle: SPIEGEL ONLINE – Druckversion – Geschichte einer Einwanderung: “Sag ihm, wir nehmen es für fünfzig” – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Kultur

Tags: , , ,
Labels: Funny

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Mittwoch, 8. Juli 2009

Bill O’Reillys Reality Check muss einem Fact Check unterzogen werden

Eigentlich könnte man meinen, dass Bill von der Schweizerischen SVP eingeladen worden wäre (beide haben die Ideologie in etwa auf derselben Bühne), doch dann würde er doch nicht derart schmeichelhaft über unser Land sprechen:

I was in Switzerland last week and I did not see any litter on the street. Let me repeat: I drove hundreds of miles there was no litter anywhere. Switzerland is the cleanest country in the world.

And I went there to look at the Swiss environmental approach. The place is stunning! There are 7.5 … there are 12.5 I should say million people living in Switzerland … 22 % foreign born but apparently they are all greens according to environmental performance index. Switzerland is Number 1 in the world.

Health care is mandatory for the Swiss, but the government does not pay. And the worker, and the company that he works for, do. However the poor receives subsidies from the government, you can choose your own doctor there.

Retirements also funded by workers, not by the government. By law, retirement contributions are deducted from all pay checks. Companies are also required to pay into retiree accounts.

If you want to become a Swiss citizen … they don’t want you! It takes 12 years or longer and you can be rejected without a reason. If you sneak in there, they’ll boot you right out.

Income taxes top out at 40 %, just about like here. There are a number of other taxes, like here. But very little poverty, not like here. Only 3 % of Swiss citizens run on welfare.

So the country works and our leaders should be studying it. They should also stay at the Palace Hotel in Gstaad – it’s a great place.

Quelle: Schweizer: «Sie sind alle grün»

Meine kritischen Bemerkungen:

Tags: ,
Labels: Medien, Schweiz, USA

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Montag, 29. Juni 2009

Sommerferien 2009 mit dem Web planen

Inspiration: Before you travel, research like crazy

(Dieser Artikel kann von Zeit zu Zeit mit aktualisierten Informationen, Tipps und Links revidiert werden)

Nachfolgend einige Beschreibungen mitsamt Links, die meinen Lesern helfen sollen, ihre Sommerferien möglichst günstig zu buchen, effizient zu planen und schlussendlich möglichst viel – stressfrei – zu erleben:

Flüge

Nachdem man sich über das Reiseziel klar geworden ist, gilt es, die entsprechenden Flüge zu buchen. Wer Pauschalferien bucht, macht dies normalerweise zugleich mit der Hotelbuchung. Als Schnäppchenjäger macht es aber manchmal durchaus Sinn, die Angebote separat zu buchen.

Als erste surfe ich deshalb auf Kayak.com, um Flugpreise abzurufen. Diese Web-Site glänzt mit vielen nützlichen Features und ist Artgenossen wie eBookers meilenweit überlegen (eBookers befindet sich noch im Web 0.1-Stadium, Kayak ist durch und durch Web 2.0 und ein Paradebeispiel für gute Usability). Wer noch ein wenig Zeit bis zur Buchung hat, eröffnet sich ein Benutzerkonto und richtet sich die sog. Fare Alerts ein – täglich oder wöchentlich erhält man ab sofort ein E-Mail, welches die Entwicklung der Flugpreisee für eine bestimmte Route zu einem bestimmten Zeitpunkt aufzeigt – inklusive einer schicken Grafik. Selbstverständlich kann man die Alerts auch dazu benutzen, verschiedene Varianten einer Flugreise abzulegen (bspw. Basel – London und Zürich – London oder Abflug am Freitag und Donnerstag) und im Benutzerkonto mit einem Klick wieder aufzurufen (“Saved Searches”).

Von Vorteil ist es, wenn man sich entsprechendes Piloten-Vokabular aneignet. Jeder Flughafen trägt nämlich einen dreibuchstabigen IATA-Code. Aus Zürich wird ZRH, aus Basel wird BAL (und MUL), aus Los Angeles wird LAX und aus Las Vegas LAS. Von Vorteil sind die Codes spätestens dann, wenn eine Grossstadt mehrere Flughäfen aufweist, wie bspw. London. Wer gerne das konstant verstopfte Heathrow anfliegt und genügend Zeit mitbringt, um auch mal sein Gepäck verloren gehen zu sehen, sucht nach LHR. Intelligente Köpfe wissen aber, dass der beste Flughafen der Metropole London City ist. Das Kürzel dafür lautet LCY. Aufgepasst: Die Suchfunktion von Swiss bietet trotz der expliziten Angabe von LCY manchmal auch Flüge nach LHR an. Wem egal ist, wo er aufsetzt, sucht nach dem sog. IATA-Metropolitan Code LON. So werden alle Flughäfen der Metropole gefunden.

Dennoch ist es nicht schlecht, wenn man anschliessend auch noch kurz auf Web-Sites von Airlines – in meinem Fall die Miles & More-Buden Swiss und Lufthansa – ansurft. Die “Specials” verstecken sich bei Swiss unter dem grossen Banner in der Mitte der Seite. Dort finden sich oftmals besondere Angebote, die von Suchmaschinen wie Kayak nicht gefunden werden – was von den Airlines vermutlich auch so bewusst gehandhabt wird. Ich habe zudem auch die Newsletter der beiden Airlines abonniert, um über Aktionen frühzeitig informiert zu werden (momentan werde ich mangels Zeit aber nur “gluschtig” gemacht). Ausserdem habe ich den Air France RSS-Feed abonniert.

Übrigens: Mit Easyjet & Konsorte reise ich nur noch widerwillig. Die Jungs dort haben sich längst vom KISS-Ansatz (“Keep It Simple, Stupid”) entfernt: Zu Beginn des Buchungsvorganges wird mir die Fluggebühr angezeigt, anschliessend muss ich – selbstverständlich kostenpflichtig – aufzugebendes Gepäck mitsamt Gewicht noch hinzufügen (wer reist schon mit Gepäck, mögen sich die Easyjet-Deppen wohl gedacht haben), klicke die Reiseversicherung wieder weg und schlussendlich berappe ich noch eine happige Kreditkartengebühr. Bei Swiss und anderen professionellen Airlines weiss ich mittlerweile mit deutlich weniger Klicks, wie teuer mich ein Flug zu stehen kommt – und oftmals können die Profis mit Easyjet und dem irischen Ryan mithalten. Swiss fliegt zudem nicht an Randzeiten (wie gelange ich zu einem Abflug morgens um 7 Uhr nach Genf?!), der Web-Checkin funktioniert (mittlerweile) tadellos, das Personal am Checkin verhält sich deutlich weniger willkürlich und die Bedienung im Flieger ist zuvorkommend – zumal es etwas zu knabbern und zu trinken gibt, ohne dass ich Münz hervorsuchen muss.

Züge

Bei der ersten Version dieses Artikels ging das Transportmittel Eisenbahn vergessen – unberechtigterweise, wie ich anfügen möchte. Gerade für Reisen in umliegende Länder ist der Zug eine gute Alternative zu Flugreisen. Einerseits aus Zeitgründen (Züge kommen mitten in der Stadt an, während Flughäfen oftmals in der Peripherie liegen und deshalb bei Vergleichen zwingend noch die Fahrzeit und -kosten ins Zentrum miteinberechnet werden müssen), andererseits aus Gründen der Komfortabilität (Security-Check am Bahnhof? Negativ. Benutzung des Laptops, inklusive Stromversorgun? Klar doch. Kleine Wanderung durch das Transportmittel? Geräumigere Toiletten?).

Geht es nach Paris, München oder Mailand, wäre der Zug für mich klar erste Wahl. Da die SBB mittlerweile auch das Internet entdeckt haben, ist es nun sogar möglich, Billette nach Deutschland, Frankreich und Italien online zu kaufen und sie per Post nach Hause schicken zu lassen:

SBB Ticket Shop (Ausland)

Nicht nur erspart man sich so den Weg an den nächstegelegenen Bahnhof, man kann so auch gleich den Preis mit Fluganbietern vergleichen. Genial ist zudem, dass Gruppenrabatte rasch ersichtlich sind und Halbtax-Abos und GAs ebenfalls berücksichtigt werden.

Es kann sich durchaus lohnen, die Portale der Bahnen des Ziellandes auch nach Ticketpreisen abzufragen, konkret: tgv.com und deutschebahn.de. Aber Achtung: Leider stecken die Eisenbahnen immer noch im 19. Jahrhundert fest. Liegt das Reisedatum nach dem Fahrplanwechsel – bei SNCF im Juli – können keine Abfragen gemacht werden. Egal welche Beweggründe auch immer dahinter stehen – mir als preis- und konkurrenzbewusstem Kunde ist es schnurzpiepegal, die Techniker haben das irgendwie hinzukriegen.

Unterkunft

Sobald man seine Destination gewählt und den Flug/Zug gebucht hat, sollte man sich um eine passende Unterkunft kümmern. Bevor ich mich in Online-Kataloge stürze, mache immer zuerst einen Zwischenhalt auf Holidaycheck. Auf dieser Seite hinterlassen Leute wie ich (sowie verdeckt handelnde Hotelmanager) Bewertungen von besuchten Hotels. Obwohl man sich über die Qualität und Aussagekraft der Bewertungen streiten mag (der griesgrämige pensionierte Deutsche, der auch in einem **-Hotel eine Fünfstern-Bedienung erwartet ist leider sehr oft zu hören) – es hilft, zumindest quantitativ die Spreu vom Weizen zu trennen. Ein Hotel, das viele Bewertungen aufweist, sollte man sich auf alle Fälle genauer anschauen.

Die Buchung geschieht anschliessend über Holidaycheck selber (manchmal gibt es dort wirklich Schnäppchen) oder über Sites wie Hotels.ch oder eBookers. Manchmal sind die Preisdifferenzen so vernachlässigbar, dass man auch gleich direkt auf der Web-Site des Hotels buchen kann – Kreditkarte vorausgesetzt. Ganz toll ist auch Kayak.com, welches die beste Visualisierung der Hotels auf einer Karte anbietet – inklusive einer benutzerfreundlichen “Umkreissuche” von einem bestimmten Punkt auf der Karte.

Wer es billiger mag, schaut sich im Netz nach “Hostels” – Jugendherbergen – um. Oftmals kann man diese heutzutage online per Kreditkarte buchen und muss bezüglich Infrastruktur kaum Komforteinbussen hinnehmen (WiFi – kostenlos? Kein Problem). Einziger Nachteil, der sich mir beim ersten Hostel-Besuch in meinem Leben im Frühjahr 2009 in Amsterdam eröffnete: Unangenehme Gerüche, Geschnarche, Geschmatze gehören in einem 12er-Schlag dann halt leider dazu …

Ganz kostenlos schaffen es Couchpotatoes Couchsurfers, die im Gegenzug aber auch ihre Couch für Durchreisende hergeben müssen (wäre ich alleiniger Hausherr, würde mich das kaum stören).

Mietauto

Bisher habe ich nur auf meiner Kalifornien-Reise ein Mietauto buchen müssen. Dabei habe ich aber Ratschläge in Foren befolgt, aus Versicherungsgründen nicht vor Ort einen Anbieter auszuwählen, sondern bequem von zu Hause bei Holidayautos ein Auto auszuwählen. Die Vollkasko-Versicherung ohne Selbstbehalt sowie die Haftpflichtversicherung und der Zusatz bis 2 Millionen Euro überzeugten mich im Nu, wenn auch der Preis vielleicht etwas höher als vor Ort war. So wurde ich auch nicht mit Upselling-Versuchen überhäuft …

Für Amerika ratsam: Die kleinste Wagenkategorie buchen. Vor Ort gibt es meist eh nur die nächsthöhere Kategorie (Amis halt), weshalb man ein kostenloses Upgrade kriegt.

Öffentlicher Verkehr

Normalerweise ist es kein Problem, Mehrtages-Billets für den öffentlichen Verkehr zu erstehen. Normalerweise wähle ich die Pauschalvariante, da ich nicht hundert Mal im Tag aus Kostengründen abwägen möchte, ob ich die U-Bahn nun nehmen soll oder nicht.

In meiner Schublade liegt sowohl eine aufladbare Oyster-Card (für London) als auch eine ähnliche Karte für Amsterdam. So kann man in London City aus dem Flughafen laufen, die Karte am Automaten aufladen und gleich auf die Metro rennen.

Planung des Aufenthaltes

Anschliessend – oder noch während der Suche nach Unterkünften – richte ich mir auf Google Maps eine Karte für die Reise ein. Auf dieser zeichne ich Sehenswürdigkeiten ein, die mich interessieren. Sowie Bahnhöfe, Flughäfen und natürlich auch die potentiellen Unterkünfte. So ergibt sich äusserst rasch ein Bild, in welcher Region ein Hotel vorteilhaft wäre und ob ich ein Mietauto benötige.

Obwohl von meinen Kollegen noch kaum genutzt, ist es dank Google Maps auch möglich, Karten zusammen anzuschauen und zu ergänzen.

Reisegepäck

Ausschliesslich Samsonite! Ich habe sowohl einen Rollkoffer (in Kabinengepäck-Grösse) als auch eine Tragetasche, in der mein MacBook Platz hat. Besonders gut finde ich an Samsonite-Tragetaschen, dass sie ein gut zugängliches, ca. 10cm hohes Fach haben, in welches man den Pass, das Portemonnaie und die Flugtickets deponieren kann.

Tags: , , , , ,
Labels: Allgemein

1 Kommentar | neuen Kommentar verfassen

Dienstag, 27. Januar 2009

Besonderheiten Indischer Touristen

Beim Einkaufshabitus indischer Touristen werden bisweilen zwei Merkmale beobachtet. Zum
einen kommt es vor, dass indische Touristen beim Kauf eines Produktes aus Gewohnheit zu
handeln beginnen.
Preisablässe spielen eine wichtige Entscheidungsfunktion bei indischen
Konsumenten, was einzelne Verkäufer in der Schweiz auch schon dazu verführt hat, den
ordentlichen Verkaufspreis zu erhöhen, um dann dem potenziellen Käufer das Produkt mit
einem Preisabschlag schmackhaft zu machen.

Dann sind Klagen über arrogantes Verhalten
indischer Touristen insbesondere gegenüber dem weiblichen Verkaufspersonal zu vernehmen,
das für gewöhnlich mit dem hierarchischen Kastendenken, der tiefen Stellung der Frau in
Indien im Allgemeinen und der Verkäufer im Besonderen begründet wird.

Tourismusverant-
wortliche betonen zudem die Wichtigkeit der Präsenz eines vermeintlichen oder tatsächlichen
(männlichen) Managers,
der im Bedarfsfall (meist schnell und einfach) schlichten kann.

Quelle: Der indische Tourismus in der Schweiz

Tags: , , ,
Labels: Gesellschaft

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Donnerstag, 3. Juli 2008

Spekulanten setzen täglich eins drauf

Im nachbörslichen Handel wurde die Rekordmarke von 144,15 $ je Barrel (159 Liter) erreicht.

Quelle: FTD.de – Marktberichte – US-Börsenschluss – Ölrekord belastet Wall Street

Gute Nacht für alle, die diesen Sommer mit dem Auto in die Ferien fahren. Keine Ahnung, ob die Charterfluggesellschaften bei den Kerosin-Preisen noch einen einzigen Rappen Gewinn machen?

Tags: ,
Labels: Energie, Wirtschaft

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen