Dienstag, 26. Oktober 2021

Das stete Schrumpfen der positiven Attribute der Corona-Impfung

Meine Erinnerung ist schwammig, aber ich könnte schwören, dass man uns im Laufe der Pandemie Folgendes versprochen hat (chronologisch):

Die Impfung …

  • … schützt vor Infektion
  • … schützt vor Übertragung
  • … schützt vor Symptomen
  • … schützt vor Erkrankung
  • … schützt vor Hospitalisation
  • … schützt vor schweren Verläufen (Intensivstation)
  • … schützt vor Tod

Mich beschleicht das Gefühl, dass der Impfung mittlerweile so ziemlich alle positiven Attribute abhanden gekommen sind.

Mit etwas Recherche liesse sich garantiert für jedes Statement ein Artikel aus der Qualitätspresse oder eine offizielle Aussage eines Bundesrates, Bundesbeamten oder Wissenschaftlers nachreichen.

Erste Anlaufstelle: Das BAG! Stand 26. Oktober 2021:

Die Impfung schützt vor Erkrankung mit dem Coronavirus und dessen Übertragung

Die mRNA-Impfstoffe sind sehr wirksam und bringen einen sehr hohen Schutz. Das Risiko einer Ansteckung ist bei geimpften Personen deutlich geringer, als bei ungeimpften Personen. Wenn sich in seltenen Fällen eine geimpfte Person trotzdem ansteckt – im Moment wohl mit der Delta-Variante – dann kann sie das Virus wohl auch an andere übertragen. […]

Quelle: Wieso gegen Covid-19 impfen lassen? | BAG

Was mich zu diesem Blog-Artikel bewegt hat: Erstmals seit Ausbruch der Pandemie vor 20 Monaten kommen bei uns die Corona-Einschläge näher: Zuerst hat es eine schwangere, ungeimpfte Kollegin erwischt, kurz darauf ihren Mann (doppelt geimpft). Den drei geht es dem Vernehmen nach gut.

Aber: Dass es auch den geimpften Mann erwischt hat, widerspricht dem Narrativ des medial-politisch-pharmazeutischen Komplexes.

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Montag, 25. Oktober 2021

Corona-Impfung: Keine Langzeitfolgen

Na dann sind ich und alle geimpften Angehörigen und Bekannten offenbar doch schon aus dem Schneider:

Vor Langzeitfolgen der COVID-19 Impfung muss man keine Angst haben!

Langzeitfolgen bei Impfungen sind seltene Nebenwirkungen, die häufig erst nach längerer Zeit mit der Impfung in Zusammenhang gebracht werden. ABER: Diese Nebenwirkungen treten innerhalb weniger Wochen nach der Impfung auf! Denn die Impfung erzeugt ein Immunreaktion. Diese ist nach wenigen Wochen abgeschlossen und der Impfstoff ist aus dem Körper verschwunden. Daher passieren Nebenwirkungen immer recht kurz nach der Impfung!

Quelle: @CarsenWatzel

Der medial-politisch-pharmazeutische Komplex sagt mir seit fast zwei Jahren, dass ich an Corona sterben werde, gefolgt von skeptischen Zeitgenossen, welche mir seit Sommer sagen, dass ich an der Impfung sterben werde. Damit ähneln sich die zwei extremistischen Lager mehr, als sie sich das vermutlich wünschen.

Einschub: Ich finde Twitter-Threads immer noch eines der grössten Verbrechen an der Menschheit. Früher hätte man solche Ergüsse einfach in einem Blog-Artikel veröffentlicht, aber das ist ja heute nicht mehr cool. Zum Glück gibt es The Reader App, welche solche Thread-Orgien übersichtlich auf einer Seite zusammenfasst. Und: Funktioniert sogar mit Instapaper.

Trotzdem blieb ich dann in Gedanken doch noch hier hängen:

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Mittwoch, 20. Oktober 2021

Wort des Jahres: Impfdurchbruch

In diesem Zusammenhang:

Fehlende Drittimpfung fordert Opfer

«Mit einem Booster wäre meine Mutter noch am Leben»

Quelle: Fehlende Drittimpfung fordert Opfer

In einer Medienwelt, die nicht alles in orwellscher Manier umdeutet, würde die (zugegebenermassen boulevardeske) Schlagzeile lauten:

Trotz doppelter Impfung gestorben. Fürchterlicher Verdacht: Schützen die SARS-CoV-2-Impfungen von Pfizer, Moderna & Co. gar nicht vor Ansteckung, Hospitalisation und Tod?

Übertragen auf die IT: Würden wir die Firewall, welche einen Hacker-Angriff nicht erkannt und/oder verhindert hat, durch ein anderes Produkt ersetzen? Oder würden wir eine zweite, baugleiche Firewall dahinterschalten und dann naiv glauben, dass wir jetzt sicher sind?

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Sonntag, 17. Oktober 2021

Gieri Cavelty bringt uns auf Linie

Selten so einen Käse gelesen!

Gerade in Abstimmungskämpfen spielen Verzerrungen und Desinformation stets eine Rolle. Heute spitzt sich das Phänomen allerdings dramatisch zu. Wegen Corona, wegen Social Media und weil das rechte Establishment Kapital aus der Situation schlagen möchte.

Corona war nie das Problem, sondern die Reaktion des medial-politischen-pharmazeutischen Komplexes darauf.

Das linke Establishement sowie auch der medial-politische-pharmazeutische Komplex möchten selbstverständlich kein Kapital aus der Situation schlagen. Träumen wir weiter.

Im schlimmsten Fall driftet die Schweiz dorthin ab, wo die USA während der Präsidentschaft von Donald Trump gelandet sind.

Aha. Wäre es möglich gewesen, diese Befürchtung detaillierter zu erläutern und vor allem noch irgendwie zu belegen? Oder gibt es analog zur Nazi-Keule nun auch die Trump-Keule, die jegliche Diskussionen abrupt stoppt?

Auf diesem Boden der Verunsicherung gedeihen jene sogenannten alternativen Fakten, die unter anderem via Telegram, Twitter oder Youtube unter die Leute gebracht werden und viele Gemüter in Dauererregung versetzen.

Was will Cavelty uns damit sagen? Schaltet Telegram, Twitter und YouTube ab? Macht jeden Schweizer zum Zwangsabonnenten des Sonntagsblick, damit dieser das Wort Gottes in alle Haushalte spülen kann?

Auf dem gleichen Boden wächst eine heftige Abneigung gegen den Journalismus und die Journalisten.

Mit Blick auf solche Editoriale nun wirklich kein Wunder. Ich frage mich: Wie viele Medienschaffende, insbesondere Bersets Prätorianergarde in der Redaktionsstube des Blicks, verdienen heutzutage die Berufsbezeichnung „Journalist“ effektiv noch?

Zugleich nutzt sie [die SVP] die Stimmung, um ein Anliegen voranzubringen, das seit langem auf ihrer Agenda steht: der Kampf gegen jene Medien, die nicht stramm auf ihrer Linie sind. Gemeinsam mit den Corona-Skeptikern hat sie das Referendum gegen das neue Medienförderungsgesetz ergriffen. […] Gewiss: SonntagsBlick und andere grosse Titel würden von der Medienförderung ebenfalls profitieren.

Es folgt eine herzerwärmende Abhandlung, wieso wir im Februar 2022 ein „Ja“ zum Medienförderungsgesetz in die Urnen legen sollen. Es geht um die Rettung des … bitte, was? … Wohlener Anzeigers. Ringier-Angestellte entdecken ihr Herz für Mini-Verlage! Dass die meisten Millionen aber nicht in der Redaktionsstube in Wohlen, sondern bei den Grossverlagen (und somit auch Ringier) landen werden, wird hier nicht erwähnt.

Würde es der Politik wirklich darum gehen, darbende Regional- und Lokalblätter vor dem Untergang zu bewahren, hätte man ein entsprechendes laserscharf fokussiertes Gesetz tüfteln können, ohne dass Txmedia, Ringier und CH Media einen einzigen Rappen Steuergelder gesehen hätten. Tat man aber nicht, und aus meiner Sicht war das weder ein Betriebsunfall, noch ein Versehen, sondern Absicht.

Und wenn Ringier den Untergang des Wohlener Anzeigers befürchtet, steht es dem Konzern frei, den Anzeiger mit einer bedingungslosen Spende über Wasser zu halten.

Gilbert Bühler, Direktor der «Freiburger Nachrichten», formuliert es so: «Wer, wenn nicht wir, berichtet kritisch über die Politik im Kanton und in den Gemeinden? Ohne unsere publizistische Leistung ist unsere Demokratie hochgradig gefährdet.»

Lächerlich. Unsere Demokratie ist hochgradig gefährdet — aber eben gerade weil die Medien seit Frühjahr 2020 tagtäglich versagen. Und dafür soll man sie jetzt auch noch belohnen?

Wenn unsere Demokratie wirklich in Gefahr ist, so droht diese Gefahr nicht von den Befürwortern des Covid-Gesetzes und einer intakten Medienlandschaft.

Ringier ans Volch: Die Demokratie muss mit zwei Ja gerettet werden — am 28. November 2021, und am 13. Februar 2022. Dies ist alternativlos.

War is Peace. Freedom is Slavery. Ignorance is strength.

Quelle: Wer unsere Demokratie wirklich gefährdet

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Donnerstag, 14. Oktober 2021

OpenInTerminal meldet „Waiting…“

Vor einiger Zeit habe ich hier im Artikel Öffne Terminal mit dem aktuellen macOS Finder-Pfad über die macOS Finder-Erweiterung OpenInTerminal geschrieben.

Folgendes Problem tritt dabei periodisch auf: Klickt man auf das Finder-Icon, heisst es im aufklappenden Dialog lapidar „Waiting…“

Die Lösung, eine Antwort auf meinen Bug-Report: Option-Klick auf Finder und Relaunch anwählen.

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Dienstag, 12. Oktober 2021

„alternative Statik, traditionelle chinesische Schwerkraft oder sanfte Thermodynamik“

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Dienstag, 12. Oktober 2021

Kantonspolizei Bern twittert ungewollt komisch

Die Kommentare darunter sind auch der Hammer!

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Dienstag, 12. Oktober 2021

Singapur hat die Kurve erfolgreich abgeflacht

… aber leider entlang der falschen Achse.

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Dienstag, 12. Oktober 2021

IPS-Triage? OK, aber bitte für alle!

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Dienstag, 12. Oktober 2021

Die Pravda … eh, der Blick, aus dem Hause Ringier zur selig machenden Zertifikatspflicht

Am 30. September 2021 titelte Blick, der verlängerte PR-Arm von Alain Berset und seinem Departement, auf Twitter:

Zertifikatspflicht brachte die Wende: Die vierte Welle ist gebrochen!

Die kritischen Geister da draussen wussten da aber schon längstens, dass sich die Fall- und Hospitalisationszahlen zum Zeitpunkt der Einführung der Zertifikatspflicht bereits seit Tagen im Sinkflug befanden.

Klickt man den Artikel heute an, sieht man, dass die Schlagzeile abgeschwächt wurde:

Zertifikatspflicht festigt die Wende: Die vierte Welle ist gebrochen!

Ich komme mir vor wie in der damaligen Sowjetunion, und empfinde das folgende Zitat als sehr zutreffend (fälschlicherweise Alexander Solschenizyn angedichtet, tatsächlich stammt die Aussage aber von Elena Gorokhova):

Wir wissen, sie lügen.
Sie wissen, sie lügen.
Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen.
Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen.
Und trotzdem lügen sie weiter.

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