Archiv April 2007

Dienstag, 24. April 2007

Wählt mich!

From: admin@got2b-trendscout.ch
Subject: Herzliche Gratulation: Du bist in der zweiten Runde!
Date: 17. April 2007 17:41:54 GMT+02:00

Lieber Mario

Die Jury hat getagt und entschieden. Und du bist mit dabei beim Public Vote!

Ab nächsten Montag wird deine Bewerbung auf der Hauptseite von www.got2b-trendscout.ch aufgeschaltet, weil deine Eingabe aus der Fülle an Bewerbungen heraus gestochen ist.

Du hast damit die erste wichtige Hürde auf deinem Weg zum Traumjob des offiziellen got2b-Trendscouts genommen. Für die nächsten vier Wochen heisst es nun für dich bangen und hoffen, dass möglichst viele Community-Member dir ihre Stimme geben.

[…]

Ab zum Voting: got2b-Trendscout 2007

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Mittwoch, 18. April 2007

Die Schweiz und der Patentschutz

[…] Der Patentschutz werde in allen Industrieländern hochgehalten, sagte Blocher nach der Bundesratssitzung. Es gehe daher nicht an, den Patentschutz in der Schweiz «auf das Niveau der afrikanischen Staaten und der Piratenländer im Fernen Osten» zu senken. Wer in die Entwicklung eines Produkts investiere, müsse das Recht haben, über den Preis selber zu bestimmen und Parallelimporte zu verhindern. Das ergebe sich aus dem Schutz des Eigentums. «Nur Entwicklungsländer haben keinen solchen Schutz.» […]

Quelle: Leuthard gegen Parallelimporte

[…] Also a vital role in this Swiss expansion during what is sometimes called the ‘Second Industrial Revolution’ is assigned to another free rider feature, namely the absence of a patent law until 1907. Denounced as ‘practices of robber barons’ and ‘a system of parasitism’ by foreign competitors, this institutional anomaly is believed to have facilitated the emergence of powerful food-processing, chemical, and engineering industries in the late 19th century, as Swiss entrepreneurs could adopt new technologies without having to bear any of the high development costs.

Quelle: When did the Swiss Get so Rich? Comparing Living standards in Switzerland and Europe

Eine Monographie befasst sich ausschliesslich mit diesem Thema:

Schiff 1971: Industrialisation without National Patents

In this monography, the economic historian Eric Schiff tells the story of the emergence of some of Europe’s biggest corporations. They came into being in Switzerland and the Netherlands during the period (1850-1907 in Switzerland; 1869-1912 in the Netherlands) in which neither country recognised patents. Some of them appear to owe their very existence to this exemption. Switzerland and the Netherlands eventually adopted patent laws in response to threats from other industrialised nations. This, Schiff argues, was a political decision, not an economic one. It is, he notes, „difficult to avoid the impression“ that the absence of patent laws „furthered, rather than hampered development“.

Quelle: Forschungsarbeiten über die Volkswirtschaftlichen Auswirkungen von Patenten

Ein wenig Geschichtskenntnisse würden den Glorreichen Sieben (echt geiles Bild, Micheline!) gut tun …

Weiterführendes

Wieso wir Schweizer so reich sind

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Mittwoch, 18. April 2007

Alle Mann an die Waffen!

Oder … halt … vielleicht überlegen wir zuerst einmal:

There you are, in school […] and someone pulls a gun and starts shooting. What do you do? You pull your gun, of course, shoot the guy and you’re a HERO! Yay!

Life isn’t a movie and you’re not Clint Eastwood. […] How do you identify the „Bad guys?“ In any fire fight, you can’t always be sure you know the players. That’s one reason cops and soldiers wear uniforms. […] And given the state of race relations in the US, how many white people will just assume that it’s the black guys? […]

One of the first rules established in the old west was that nobody carries in town.

Quelle: Whom do you shoot?

Daily Kos (selber Amerikaner und im Waffengang geübt) bringt es auf den Punkt: Bei Waffengefechten schreiten diejenigen Leute ein, die a) dafür ausgebildet sind und b) sich dementsprechend zu erkennen geben (durch Ihre Uniform). Alles andere macht die Situation nur noch schlimmer, als sie schon ist.

Dies als Antwort an all die NRA-Amis, die sich auf das 2nd Amendment berufen und gerade wegen den Vorfällen am Virginia Tech eine Waffe auf sich tragen. Angesichts der laxen Waffengesetze und der Heiligsprechung eines knapp 220 Jahre alten Verfassungsartikels habe ich leider kein Mitleid, wenn solche Massaker zum zigsten Mal passieren.

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Mittwoch, 18. April 2007

Nationalratswahlen vom 26. Oktober 1919

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Nationalratswahlen vom
26. Oktober 1919

Originally uploaded by emeidi.

Das waren noch Zeiten, als die „grosse Partei“ hier in Neuenegg noch wirklich unglaublich gross war und 76% Stimmenanteil holte.


Partei Stimmen Prozent
Grütlianer 505 3.11
Sozialdemokraten 2’580 15.87
Fortschrittspartei 746 4.59
Bauern- und Gewerbepartei 12’397 76.28
Evangelische Volkspartei 9 0.06
Katholische Volkspartei 1 0.01
Pari libéral pop jurassien 14 0.09
16’252 100.00

Labels: Neuenegg, Politik

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Dienstag, 17. April 2007

Das dreckigste Geheimnis unserer Banken

Zins

Entgelt für das zur Verfügung gestellte Kapital. Bei der Zinsberechnung sind drei Usanzen der Zählung der Tage zu unterscheiden: Deutsche Usanz: 1 Jahr = 360 Tage, 1 Monat = 30 Tage; Englische Usanz: 1 Jahr = 365 Tage, Monat nach Kalender; Französische Usanz: 1 Jahr = 360 Tage, Monat nach Kalender. In der Schweiz ist die deutsche Usanz üblich.

Quelle: Banken- und Börsenlexikon

Liebe Jungs mit dem gegelten Haar, den Lederschüeli und den Anzügen: Hallo? Jemand zu Hause? Was soll der Scheiss? Realitätsverweigerung der Sonderklasse. Anscheinend planen die Banken in einer der grössten Verschwörung der Weltgeschichte die Abkehr vom 365 Tage zählenden Jahr. Nur haben sie vergessen, davon jemandem zu erzählen.

Ein Vorteil hat das ganze: Wenn ich mit meinem Kontostand ein Jahr lang im Minus bin, kriege ich fünf Tage geschenkt. Immerhin!

Dank: Kollege Kure.

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Dienstag, 17. April 2007

Fundamentalkritik aus Neuenegg

Das SP-Konzept, dass Frauen ums Verrecken in jeder Beziehung Männer sein müssen, ist ein Grund für den Zustand unserer Jugend ohne Anstand, ohne Moral und ohne Verantwortungsgefühl. Sei es auf wirtschaftlicher Ebene, auf Steuerebene oder beim Krankenkassenwesen, bei der IV-Versicherung oder eben bei der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau – die ad absurdum geführte Gleichmacher- und Fürsorge-Ideologie der SP verstösst gegen sämtliche Naturgesetze und erzeugt, wo man hinschaut, Pseudo-Opfer, Staatsverschuldung, Kriminalität, Arbeitslosigkeit, Ungerechtigkeit und allgemeinen gesellschaftlichen Niedergang.

Bernd Grütter, Neuenegg BE

Quelle: SonntagsBlick, 25. März 2007, „Frage der Woche vom 18. März 2007 – Finden Sie es gut, wenn Mütter berufstätig sind?“.

Irgendwie habe ich das ungute Gefühl, dass Herr Grütter im Wahlherbst keine SP-Liste einlegen wird … Immerhin: Würden wir alle Frauen wieder an den Herd abkommandieren, wären wir auf einen Schlag all‘ unsere Probleme los. Das sind doch wahrlich goldene Perspektiven.

Labels: Neuenegg, Politik

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Dienstag, 17. April 2007

Nimmt Smythe die Herausforderung an?

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Stand des Goldpreises am 8. Juni 2007
Originally uploaded by emeidi.

Mal schauen, ob ich als Laie (treffende Charakterisierung: „einen Schimpansen Dart spielen lassen“) oder Smythe als (ehemaliger?) Goldbesitzer näher dranliegen werden.

Quelle: Crédit Suisse

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Dienstag, 17. April 2007

Fremdenangst

[…] They have displaced Swiss labor in the textile mills and have furnished the labor supply for the large number of hotels as well as for the roads that have been built in Switzerland in the last fifty years in connection with the development of scenic features and tourist travel. They publish newspapers and periodicals in large numbers in their own language. They have their own churches and live in separate colonies. They do not willingly obey the health regulations, reluctantly send their children to school, furnish a greater number of criminals than any other element of the population, contribute toward social unrest of almost every kind, and do not tend to mix with the German and French elements of Switzerland. In addition, they retain an attachment for the home country that is far greater than in the case
of […] America.

[…] The author fears serious political consequences and compares the situation with that in South Africa where the English stream of colonization led through complex stages to the Boer War and English domination.

Quizfrage: Um welche ausländische Bevölkerungsgruppe in der Schweiz geht es? — Richtig, Italiener! Wer wäre da nicht drauf gekommen?

Quelle: Geographical Review, Vol. 10, No. 5. (Nov., 1920), pp. 351-352.
Besprochenes Buch: Ammann, Hektor: „Die Italiener in der Schweiz: Ein Beitrag zur Fremdenfrage“, Basel 1917.

Gewisse Dinge ändern sich nie …

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Dienstag, 17. April 2007

Dancing with Da Ozel, ne?

In 1986, a freak break dancing accident put Justin Schumacher in a coma. Now, 20 years later, he (Jamie Kennedy) is waking up to a new world and discovering that the more things change, the more he’s stayed the same. With the girl of his dreams (Maria Menounos) engaged to marry his grade-school nemesis (Michael Rosenbaum), and his parents drowning in the debt of his medical costs, Justin must rally his former squad, bust a move, and win back the girl of his dreams.

Trailer: Kickin’ It Old Skool

Labels: Funny

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Dienstag, 17. April 2007

Mun ab ins Zeughaus!

Armeeangehörige sollen ihre Waffe künftig ohne Taschenmunition nach Hause nehmen.

Stimmen Stände- und Nationalrat der Motion zu, kann der Bundesrat das Begehren ohne Gesetzesänderung auf Verordnungsstufe in die Tat umsetzen.

[…] die Einschränkungen zielen denn auch primär auf Beziehungsdelikte und Suizide, bei denen oft im Affekt gehandelt wird und die Verfügbarkeit von Waffen und Munition einen entscheidenden Einfluss haben kann.

Quelle: Armeewaffen künftig ohne Munition zu Hause

Wenige Monate vor den National- und Ständeratswahlen gehen einige Dinge manchmal halt doch etwas zackiger von statten als üblich. Und natürlich hat der Vorfall von Baden überhaupt rein gar keinen Einfluss auf den Entscheid gehabt.

Labels: Politik

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