Archiv ‘Reisen’

Sonntag, 29. März 2026

Versuch der Mülltrennung im Wohnturm in Bangkok

Kürzlich wurden im Abfallraum unseres Stocks folgendes Schild aufgemacht, und zusätzliche Abfallcontainer installiert:

Zu Hause in der Schweiz trenne ich Abfälle (Papier, Karton, Büchsen/Dosen, PET-Flaschen, Batterien) und verwende lokale Entsorgungshöfe für eine effiziente Entsorgung.

Hier bin ich aus folgenden Gründen skeptisch:

  • Bewohner aus allen Herren Ländern Die Wohntürme hier sind ein kleiner Mikrokosmos von unterschiedlichsten Nationalitäten: Thais, Chinesen, (vermutlich) Japaner, (vermutlich) Koreaner, Inder, Russen, Ukrainer, Europäer. Bei einigen Ethnien habe ich grosse Bedenken, dass die ihren Abfall wirklich sortieren (ein Blick in den Müllkübel bestätigt mir das immer wieder). Mülltrennung funktioniert meiner Meinung nach nur, wenn sich alle daran halten (sprich in High Trust Societies wie der Schweiz, Deutschland, oder beispielsweise Japan — und ich wage zu behaupten, dass die Mülltrennung auch in der Schweiz aus bekannten Gründen zunehmend leidet).
  • Nachgelagerte Konsolidierung? Was passiert mit den Container, wenn sie von der Putzfrau (ja, ich habe noch nie einen Putzmann gesehen) abgeholt werden? Geht dann alles in denselben grossen Container? Und selbst wenn die Trennung hier eingehalten wird — was passiert nach der Abholung? Ich befürchte, sobald der Müll aus den Augen ist, ist er auch aus dem Sinn.
  • Manuelle Sortierung im Entsorgungshof? Bei nächtlichen Fussmärschen vom Fitness nach Hause sehe ich manchmal Personen, welche die Müllsäcke an den Strassenrändern nach verwertbarem Material erlesen. Passiert das auf Grund des ersten Punkts dann auch zwingend in den Entsorgungshöfen? Müsste meiner Meinung nach, denn sonst sind die von den Wohnturmbewohnern „sortierten“ Abfälle garantiert unrein.

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Freitag, 20. März 2026

Europäisches Brot in On Nut, Bangkok

Nach Wochen in Thailand vermisst meinereiner europäische Kost.

Som Tam Isaan-style, Phat kaphrao, Larb mu, Larb gai, thailändischen Omeletten und was man sich hier sonst für ein Trinkgeld gönnt ist gut und recht.

Regelmässig sehne ich mich aber nach einem saftigen Cheeseburger, Pommes Frites (McDonald’s, nicht CP Brand Mikrowellen-Burger im 7-eleven) — oder einem schönen geschmacksvollem Rib Eye-Steak medium rare gegart.

Oder Brot, unser europäisches Grundnahrungsmittel.

Weilt man in On Nut, kann man seine europäische Brotsehnsucht folgendermassen mit (fast) authentischem Gebäck stillen:

  • Zimt. (Google Maps-Link) Die Zweigstelle in der Habito Mall hat Boarische Bretzen, und noch eine langgezogene Form von Laugengebäck. Nicht perfekt, aber schmeckt ausreichend gut, wenn man Heimweh hat. Das Pain au Chocolat ist meiner Meinung nach mittelmässig, aber immer noch besser als nichts.
  • Epicurian French Bakery. (Google Maps-Link) Die besten Croissants und Pains au Chocolat, die ich hier in Bangkok bisher gegessen habe. Das Baguette ist OK, wird an der feuchten Luft aber schnell pampig (normalerweise bin ich mir gewohnt, dass dieses Brot nach einem Tag hart wird). Bonus: Die Bäckerei ist auf Grab, unter Restaurant Food Delivery, und liefert direkt zum Fusse unseres Wohnturms.

Das ganze hat natürlich seinen Preis: Kauft man sich an einem Tag einige Gebäcke, bezahlt man locker ein Abendessen inklusive Getränke in einem nicht-touristischen thailändischen Restaurant — für zwei Personen.

Der nahegelegene Big C (Google Maps-Link) hat auch Pain au Chocolat, und ein spezialisierter thailändischer Gebäckladen auf demselben Stock bietet auch Gebäcke an — aber die kommen nicht an die europäische Erwartungen heran.

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Dienstag, 24. Februar 2026

Soundtrack für die Reise zur Geburt meiner Tochter

Gareth Emery feat. 旺仔小乔: Fallen

Folgender Song lief auf meiner Reise zur Geburt meiner Tochter non-stopp, sozusagen in „Heavy Rotation“, auf dem Mileage- und Lufthansa Lounge-Run GVA–FRA–MUC–BKK:

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Dienstag, 10. Februar 2026

Grüne EU-Umweltrettungsfantasien erreichen Thailand

Dementsprechend: Sermsuks Crystal wird von mir ab sofort nicht mehr gekauft. Nestlé Pure Life ist der Gewinner des aus Europa rüberschwappenden grünen Wahnsinns — (derzeit noch) keine zwangsweise an der Flasche fixierte Deckel. Ich hoffe, das bleibt noch lange so.

A propos: Die Crystal-Flasche ist vorne und hinten mit einem unterschiedlichen Logo versehen. Einerseits das lateinische Logo („Crystal“ eben). Andererseits „คริสตัล“. Bei diesem Begriff handelt sich nicht um die Übersetzung von Kristall, sondern um Laut- oder Silbenschrift von „Crystal“. Sprich wird der Begriff von einer thailändisch sprechenden Person laut vorgelesen, tönt es wie „Crystal“. Erinnert an das japanische Katakana. Für lateinische Schrift gewohnte Besucher könnte das thailändische Logo fälschlicherweise als „Asada“ interpretiert werden.

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Montag, 29. Dezember 2025

Bangkok: Gourmet Market: You hunt we cook

Auf dem aktuellen Aufenthalt (dank eines Tweets mitsamt Video) entdeckt: In Thailand, genauer gesagt der Hauptstadt Bangkok, im Einkaufszentrum Emsphere, gibt es einen Gourmet Market, vergleichbar mit Globus Delicatessen, oder LOEB Lebensmittel in Bern. Soweit so normal.

Der Clou: Innerhalb dieses Gourmet Markets gibt es eine bediente Open Kitchen namens „You hunt we cook“ (Google Maps). Sprich man sammelt sich im Gourmet Market ein Steak, Beilagen wie Gemüse und Getränke zusammen, bringt es zur Küche, und erhält dort für einen kleinen Aufpreis die Zutaten frisch gekocht (in meinem Fall: köstlich medium rare gegrillt).

Am Weihnachtsabend gönnte ich mir 180 Gramm australisches Wagyu-Steak für 990 THB (ca. 25 CHF), ein Glas italienischen Merlot im Offenausschank, Babykarrotten sowie Pommes Frites mit Trüffelmayonnaise. Himmlisch! Ich gehe wieder.

Weniger schön: Meine Freundin studierte nach dem Bezahlen die Rechnung, und entdeckte, dass der Kassier uns Dinge verrechnete, welche wir gar nicht konsumiert hatten. Ihre Beschwerde fruchtete: Sie kam mit knapp 400 THB (ca. 10 CHF) zurück. A propos: Für diesen Betrag essen beispielsweise im Jarunee an der Phrom Phong BTS-Station zwei Personen authentisch thailändisch zu Abend, und sind dann satt.

Wie ich am Folgetrag realisiert habe, findet sich das „You hunt we cook“-Konzept noch in anderen Filialen um die BTS-Station herum: The Emporium und Emquartier haben auch solche Küchen. Etwas weiter weg, im Siam Paragon-Einkaufszentrum, gibt es auch eine Küche.

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Dienstag, 25. November 2025

Die Sabai Sabai-Falle

The Sabai Sabai Trap

The phrase „Sabai Sabai“ (สบาย สบาย) literally means comfortable, relaxed, or easy-going. Repeating the word twice intensifies the meaning to „very comfortable“ or „really relaxed.“

For foreigners, the sabai sabai lifestyle is the allure of a life with less pressure, more spontaneity, and a general feeling that everything will just work out. The negative side is when this approach clashes with Western expectations of efficiency, clear communication, or professional motivation.

Quelle: Twitter-Post von Bangkok Boy

Der Post hat auch ein Video eingebettet.

Fazit: „Ds Füfi u ds Weggli“ gibt es auch in Thailand nicht. Alles hat seinen Preis. Ob es deswegen aber gleich eine Falle ist? Solange man sich dessen bewusst ist, sollte der Schock nicht so tief sitzen.

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Freitag, 26. September 2025

Doha: Fitness mit Concept2-Rudermaschinen

Verwandte Artikel: Bangkok: Fitness mit Concept2-Rudermaschinen, Russland-Reise: Moskau: Fitness mit Concept2-Rudermaschinen, Antalya: Fitness mit Concept2-Rudermaschinen

Wenn immer möglich rudere ich täglich meine 10’000 Meter, bevorzugterweise auf einem Concept2 RowErg mit PM5 Computer, welchen ich mit Bluetooth mit der ErgData-App auf meinem iPhone verbinden kann.

Technogym habe ich auch schon verwendet (am häufigsten im April 2024 auf der Azamara Pursuit), aber mit dem Interface wie auch den Griffen bin ich nie warm geworden. Kettler ist fürchterlich.

Auf Reisen ist es immer eine Herausforderung, ein Hotel zu finden, welches im Fitnessraum überhaupt, und wenn dann auch gut gewartete Rudermaschinen anbietet.

Mitte September war ich für sechs Tage in Doha. Da ich aus Gründen in einem der staatlich autorisierten Visa-on-Arrival (VOA) Hotels absteigen musste (Homepage), wählte ich das Fraser Suites Doha.

Nicht nur verfügt das Hotel über ein grosses, mittelmässig ausgestattetes Gym in der Dachetage, wo sich auch der Rooftop-Pool befindet — das Gym bietet einen wunderschönen Ausblick auf die Bucht von Doha, das Museum of Islamic Art sowie die Türme der West Bay.

Und, wunderbar: Im Gym finden sich zwei Concept2 Model E Rudermaschinen. Leider mit deutlichen Gebrauchsspuren, und leider nur mit einem PM3 Computer ausgestattet, welcher keine Bluetooth-Verbindung zur ErgData App auf dem iPhone zulässt. Aber für einige Tage Ruderübungen in einem fremden Land reicht das allemal.

Übrigens: Falls ich die VOA-Einschränkung nicht gehabt hätte, wäre ich im Al Najada Doha Hotel Apartments by Oaks direkt am Souq Waqif abgestiegen.

Das Hotel verfügt ebenfalls über ein hoteleigenes Gym (höchstwahrscheinlich geteilt mit dem Al Najada Doha Hotel by Tivoli; beide Brands scheinen Minor Hotels zu gehören), und wenn man die Photos genau studiert, fällt einem eine Concept2 Rudermaschine auf.

Folgendes YouTube-Video (zwei Jahre alt) bestätigt das (damalige) Vorhandensein einer Rudermaschine ab 10 Minuten und 56 Sekunden:

Hier noch ein Bildschirmphoto:

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Sonntag, 21. September 2025

Kundenunfreundliche Luftfahrt: Anekdoten aus 2025

Meine Flugtätigkeit hat dieses Jahr definitiv wieder Vor-Pandemie-Niveau erreicht. Aus persönlichen Gründen haben sich die Destinationen aber deutlich verschoben. Ich habe dieses Jahr einige Länder zum ersten Mal, andere seit Langem wieder bereist.

Dabei sind mir folgende Vorfälle sauer aufgestossen:

Abu Dhabi: Flug gecancelled, Essensgutschein in der Höhe von nicht mal $1/Stunde

Wenige Stunden vor Abflug in Zürich, und kurz bevor ich die Wohnung verlasse, teilt mir Etihad mit, dass der Morgenflug von Abu Dhabi nach Doha gestrichen wurde. Freudig teilt man mir mit, dass ich auf den Nachmittagflug umgebucht wurde. Konkret: Anstelle zwei Stunden in Abu Dhabi muss ich nun neun Stunden dort totschlagen.

Aus Erfahrung (Schaden) klug recherchiere ich, welche Airlines nach Ankunft als nächstes nach Doha fliegt: Qatar. Andere Airline, aber in Europa hätte ich (theoretisch) das Recht und könnte insistieren, dass ich auf diesen Flug gebucht werde (wie es in der Praxis aussieht kann ich nicht sagen — in einem hier beschriebenen Fall hat es aber geklappt).

Am Schalter in Zürich frage ich die Dame, ob sie mich auf den Qatar-Flug buchen kann. Sie sagt mir, ich solle das doch am Transfer-Desk in Abu Dhabi versuchen (rückblickend eine Finte). Ich frage zudem, ob ich alternativ ein Zimmer im Transithotel offeriert erhalte. Die Dame sagt wieder, dass ich das am Transfer-Desk klären solle.

Nun gut, vielleicht handelt die Airline nach dem Motto „don’t cross the bridge before you arrive“, ich checke das Gepäck ein, und fliege nach Abu Dhabi.

Am Transfer-Desk dann die Ernüchterung pur. Am Schluss des Gesprächs mit dem freundlichen, aber absolut nicht hilfreichen Herr fasse ich zusammen:

„So, do I understand correctly, you cancel my flight twelve hours before it departs. You then book me on the afternoon flight, which means I have to hang around at Abu Dhabi airport for nine hours. You can’t book me on the next flight to Doha with Qatar Airways, you can’t offer me a complimentary room in the transit hotel of the airport, there won’t be any cash compensation, and all I get is a meal voucher loaded onto my ticket?“ — „Yes, sir. Well, if you want I can print you an apology letter.“

Meine Antwort kann man sich denken.

Schlussendlich stellt sich heraus, dass der „Meal voucher“ nur in bestimmten Restaurants im Flughafen akzeptiert wird, nur für ganz bestimmte Güter gilt, und umgerechnet 30 AED (6.50 CHF) entspricht.

Da mein Flug in Europe gestartet ist, versuche ich nun mittels flightright.de an eine Entschädigung zu kommen.

Nachtrag: Heute, am 14. November 2025, habe ich von Flightright.de die freudige Nachricht erhalten, dass Etihad nach dem Einleiten rechtlicher Schritte eingelenkt hat, und mich via Flightright.de entschädigt hat. Nachdem Flightright.de seinen „Cut“ abgezwackt hat, werden mir noch 864 EUR überwiesen. Nicht schlecht, habe ich die zwei Tickets für je 304.70 CHF gekauft, insgesamt also 609.40 CHF bezahlt, erhalte nun 795 CHF rückerstattet, und mache so ungefähr 185 CHF „vorwärts“.

Doha: PNR zum Check-In?!

Heute Morgen am Flughafen Doha: Wie seit Jahrzehnten geübt reiche ich der Dame am Check-In meinen Pass. Bei jeder anderen Airline reicht dies, damit das Personal meine Flugbuchung im System findet, die Gepäcketikette ausdruckt, anbringt, das Papierticket ausdruckt und mir zusammen mit dem Pass zurückgibt.

Nicht so bei Etihad: Die Dame hält meinen Pass in ihren Händen, und sagt dann: „Can I have your printed booking?“ Ich schaue sie ungläubig an. „Or your booking reference?“ Ich schaue sie weiter ungläubig an. Als mir klar wird, dass sie es ernst meint, nehme ich sichtlich widerwillig mein iPhone hervor, öffne Flighty.app (ein MUSS für Vielflieger, wenn auch mit 50 Franken Jahresgebühr sauteuer), und rattere ihr den Passenger Name Record runter. Als Nicht-Aviatiker und Zivilschützer bin ich spontan des NATO-Alphabets nicht mächtig, was mich mit etwas Genugtuung erfüllt hätte (beim Einsteigen kann ich dem Flight Attendant immerhin „Eight Bravo“ als meinen Sitzplatz nennen).

Moskau: Barcodes vom Koffer abknübbeln?!

Ist man erst mal in Russland, läuft alles rund. Die Behandlung an den Schaltern und der Einreise ist … gewöhnungsbedürftig.

Beim Check-In in SVO wies mich die Dame am Schalter schroff an, gefälligst alle Barcodes vorheriger von meinem Koffer zu entfernen.

Offenbar sind die russischen Gepäcksortiermaschinen die einzigen auf der Welt, die sich an abgelaufenen Barcodes stören.

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Samstag, 6. September 2025

Antalya: Fehlschlag: Mit ChatGPT im Souvenirladen effizienter verhandeln? Denkste.

Gestern in der Altstadt Antalyas: In einem Souvenirladen stechen meiner Partnerin hübsche Ohrringe ins Auge. Die Ware ist industriell hergestellt und ordentlich verpackt, es fehlt aber ein Preisschild:

Ich denke ich bin ein ganz schlauer, öffne ChatGPT, mache ein Photo der Ohrringe, und prompte:

How much would you pay for this in Antalya, Turkey?

ChatGPT antwortet mir:

ChatGPT schätzt den „fairen“ Verkaufspreis im oberen Band auf 150 TRY (ca. 3 CHF).

Wie ein „Siebesiech“ nähere ich mich dem Verkäufer. Meine Partnerin fragt, wie viel die zwei Ohrringpaare kosten, welche sie gerne kaufen würde. In der Hand habe ich bereits 300 TRY (ca. 5 CHF), da ich in meinem Leben in Nicht-Festpreis-Kulturen gelernt habe, dass die Aussicht auf Bargeld eine Einigung beschleunigen kann.

Der Verkäufer sagt: 250 TRY pro Ohrring-Paar. Ich sage ihm, dass ich ihm 300 TRY für beide bezahle. Keine Chance — keine Diskussion, der Verkäufer wendet sich ab. Verhandlungstaktik, oder habe ich einen Betrag unter seinem Einstandspreis geboten? Wir werden es wohl nie erfahren.

Angesichts der aussichtslosen Situation entscheidet sich meine Begleitung für einen der zwei Artikel, ich bezahle mit den 300 Türkischen Lira, und erhalte 50 Lira Wechselgeld zurück.

Danke für nichts, ChatGPT!

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Freitag, 5. September 2025

Verdächtige Google Maps-Bewertungen in der Türkei

Was mir nach einigen Tagen Aufenthalt in Antalya aufgefallen ist: Wenn ich Google Maps Reviews von hiesigen Lokalitäten anschaue, sortiere ich diese meistens nach „Neueste zuerst“.

Bereits mehrere Male sind mir dabei folgende Merkmale aufgefallen:

  • Dutzende Reviews, welche am selben Tag gepostet wurden, vielfach auch mit genau demselben Text
  • Die Konten der Reviewer zählen ein Review auf ganz Google Maps
  • Sehr oft wird ein oder werden sogar mehrere Mitarbeiter mit Namen erwähnt und über jeden Klee gelobt
  • Normalerweise Fünf-Sterne Reviews, doch je nachdem gibt es auch Cluster von aufeinanderfolgenden schlechten Reviews

Ich werde das Gefühl nicht los, als würde in der Türkei grober Unfug mit solchen Reviews getrieben. Jedenfalls traue ich den Bewertungen hier nicht mehr ungeprüft über den Weg. Beweisen kann ich aber nichts.

Eine Erklärung für eine dieser Observationen habe ich: Gestern waren wir in der (fürchterlich) überteuerten PSLounge im Land of Legends. Während dem Essen sprach mich der Servierer an, und bat mich freundlich, doch auf Google ein Review zu hinterlassen, und ihn namentlich zu erwähnen. Er zeigte auf sein Namensschild. Offenbar haben namentliche Erwähnungen Einfluss auf die Anstellung und/oder Bezahlung des Personals? Anders kann ich mir das nicht erklären.

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