Posts Tagged ‘Hollywood’

Mittwoch, 15. April 2015

Der Stoff, aus dem heute jeder Horror-Film gemacht wird …

Heute an einer internen Präsentation unseres Unternehmens gesehen — und für mitteilenswert gehalten:

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Dienstag, 3. Februar 2015

Stereotypische Narzissten in Hollywood-Filmen

Wer sich mit tiefer dem Thema Narzissmus auseinandersetzen möchte, sei auf folgende zwei YouTube-Videos des Psychologen Joseph Burgo verwiesen, in welchen er einige Hollywood-Filme vorstellt, die sich um den psychischen Missbrauch durch Narzissten drehen:

Narcissistic Mothers Part I

Narcissistic Mothers Part II

Die erwähnten Filme sind:

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Labels: Leben

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Mittwoch, 22. Dezember 2010

(Noch nicht ganz) Angefixt: How I Met Your Mother

Der Druck der Prüfungsvorbereitungen gegen Ende des Semesters hat es bekanntermassen so in sich, dass man händeringend jede nur ergreifbare Chance nutzt, um das Lernen weiter hinauszuschieben. Da kommt man plötzlich auf solch irre Ideen wie die Wohnung aufzuräumen, zu putzen — oder sich (vornehmlich us-amerikanische) TV-Shows zu Gemüte zu führen, die lange auf dem hauseigenen NAS lagern.

So geschieht es derzeit in meinem Haushalt, dass zwei bis drei Mal täglich die Titelmelodie von How I Met Your Mother ertönt. Obwohl die erste Season nie und nimmer an The Big Bang Theory herankommt (das ultimativ Beste, was Hollywood derzeit für Geeks bereit hält — und das seit vier Seasons), gefällt mir die Serie nach 10 Folgen nun langsam doch.

Vor allem, weil in dieser Serie, in welcher der Hauptdarsteller Ted in jeder Folge erfolglos auf der Suche nach der Liebe seines Lebens ist, derart viele Themen verarbeitet werden, die sich so (oder ähnlich) auch bereits bei mir und in meinem Kollegenkreis ereignet haben. Eine nicht abschliessende Liste:

  • Weil man an einer bestimmten Party mal eine Frau gesehen hat, in die man sich unsterblich verliebt, geht man alle Jahre wieder an diese Party — in der Hoffnung, sie wiederzusehen. Und natürlich erscheint sie nie wieder (Stichwort: „Slutty Pumpkin“)
  • Der Sylvesterabend ist als grossartiger Gruppenevent geplant — doch die Gruppe zersplittert sich dann sehr rasch: Man verliert sich, die Pärchen gehen „schlafen“, einige ziehen an eine andere Party weiter (Stichwort: „The Limo“)
  • Die Rekonstruktion einer alkoholgeschwängerten Nacht zusammen mit den Kollegen — umso lustiger an Hand von Indizien, Verletzungen etc. (Stichwort: „Pineapple Incident“)
  • Der die Freundin des WG-Mitbewohners zieht in die WG ein — und die besten Kumpels werden zu Feinden (Stichwort: „The Duel“)
  • Der Freund wird von der Freundin gezwungen, an einem langweiligen Päärchen-Abend sein Stelldichein zu geben, obwohl er viel lieber mit den Kollegen ab…feiern gehen würde. (Stichwort: „Okey Awesome“)
  • In einer völlig irren Aktion entscheiden sich zwei männliche Jäger, zwei attraktiven Frauen zu folgen (hier: von New York nach Philadelphia, indem man kurzerhand zwei Sitze auf diesem Flug bucht) — um dann herauszufinden, dass die Damen bereits vergeben sind. Solche „Sunk Costs“ werden wohl täglich fast überall auf der Welt realisiert. (Stichwort: „Sweet Taste Of Liberty“)

Nebensächliches

Übrigens — und das ist kein Spoiler — Ted wird die Liebe seines Lebens finden und mit ihr zwei Kinder zeugen. Denn die Rahmenhandlung einer (fast) jeden Episode beginnt damit, dass Ted im Jahre 2030 seinen zwei Kindern genau solche Episoden aus seinem (Liebes)leben während und nach 2005 erzählt.

Da ich nun bereits zwei Male in den Strassenkulissen von Warner Brothers in Burbank rumgelungert bin, hat jede Strassenszene ihren Glanz verloren. Man erkennt unweigerlich die ewig gleichen Strassenzüge und Pappmaché-Wände wieder. Einzig die Dekoration ist halt jedes Mal anders. Und erstaunlich ist es trotzdem, wie die Strassen mit Autos und Menschen bevölkert werden, und ein tatsächlich realistischer Eindruck entsteht. Aber: An Sylvester im angeblichen New York sollten Schauspieler beim Sprechen umgehend Dampfwolken ausstossen. Tun sie aber nicht, weil sie im sonnigen Kalifornien filmen.

Dreh- und Angelpunkt solcher Serien ist das Wohnzimmer und die Lieblingsbar. Ich frage mich immer wieder, a) wie realitätsgetreu solche Locations gestaltet sind und ob b) der Durchschnittsami wirklich ein einer solchen Stammkneipe verkehrt.

Dass Barney — oder im realen Leben Neil Patrick Harris — bereits seit Doogie Howser, M.D. (1989-1993) schauspielert, ist seine Leistung in dieser Show hier meiner Meinung mittelmässig bis schlecht. Ironie am Rande: Neil ist schwul, spielt aber einen testosterongeladenen Draufgänger, der bei Frauen keine Anmache (und kein Fettnäpfchen) auslässt …

In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass auch Jim Parsons, der in TBBT Sheldon spielt, sich ebenfalls geoutet hat. Übrigens: Im Gegensatz zu Neil gebe ich Jim eine glatte 10 für seine Schauspielkunst.

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Sonntag, 6. Juni 2010

Liebe: Fiktion und Realität

Liebe ist ein vor allen Dingen innerer Vorgang, dessen äusseren Ausdruck (damit meine ich nicht Sex) wir selten in der freien Natur beobachten können, weswegen wir angewiesen, aber auch abhängig sind von der Inszenierung, Beschreibung und Interpretation anderer. Woher wollen wir denn sonst wissen, dass ein Schlafzimmer voller Rosenblätter romantisch ist? Und ein Schlafzimmer voller Salamischeiben nicht? Unser Bild von Liebe ist gelernt. Und so laufen wir mit einem riesigen Rucksack herum, in dem die Vorstellung von der perfekten Beziehung drinsteckt, mit freundlicher Empfehlung der Kulturfabrik Menschheit.

[…] Gehen wir also mal davon aus, dass Männer ihr Bild von Sex und Frauen beim Sexmachen aus Pornos beziehen, dann ist das durchaus ein bisschen unangenehm. Aber die Vorstellung, dass Frauen ihr Bild von Beziehungen und Männern beim Beziehungmachen aus Filmen haben, das finde ich, ehrlich gesagt, ähnlich gruselig.

Ich glaube, die Enttäuschung ist da grösser. Und nachhaltiger.

Quelle: Das Magazin » Unser Bild von Liebe

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Mittwoch, 2. Juni 2010

Sex and the City für Männer erklärt

If I knew more about the actual characters of Sex and the City, I would be able to make more parallels. I do know Miranda is your C-3PO. That’s obvious. Beyond that, I’d just be guessing. Which I can do, legally, because I’m a blogger. Carrie is your Luke. Charlotte is Han Solo. Samantha is Chewbacca. All men are Darth Vader. And I bet there are vibrators involved. Hello, R2-D2.

Quelle: Tim Siedell: A Review of Sex and the City 2 by Someone Who Doesn\’t Know Anything About It

Ach sooo … da haben all die Kinogängerinnen, die heute die Fresshalle (engl. „Food Court“) im Westside gestürmt haben, wieder etwas Boden gut gemacht bei mir. Egal ob jung (ca. 16-jährig, noch ohne grosse Ahnung, was die vier Furien antreibt) oder alt (ca. 35-jährig, die Männer zu Hause gelassen und die erste Scheidung knapp vor sich — oder schon hinter sich) — wenn SATC euer Star Wars ist, dann wollen wir euch das lassen. Und doch: Star Wars ist einfach besser. Denn es enthält ferne Welten, Technik, Waffen, Gewalt, komische Kreaturen. Und eine grandiose Liebesgeschichte.

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Donnerstag, 27. Mai 2010

Happy Birthday, ILM!

What started out as a ragtag cluster of artists cobbling together an epic space adventure has matured into a 15-time Oscar winner with some 250 film credits

Quelle: Screen: Celebrating 35 Years of ILM Magic | Magazine

Via: Raffi

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Dienstag, 16. Februar 2010

Ultrakurzkritik Eyes Wide Shut

Abgesehen davon, dass ich mehr als 10 Jahre seit der Kinopremiere gebraucht habe, um diesen Streifen zum ersten Mal zu sehen, bringt es der Kritiker auf Rotten Tomatoes süffisant auf den Punkt:

Misunderstood as a psychosexual thriller, Stanley Kubrick’s final film is actually more of an acidic comedy about how Tom Cruise fails to get laid.

Quelle: Eyes Wide Shut Movie Reviews, Pictures – Rotten Tomatoes

Nebenbei: In der Szene in der Wohnung der Prostituierten habe ich für einen kurzen Augenblick den Buchtitel völlig falsch gelesen: „Introducing Scientology“ anstelle von „Introducing Sociology“. Wieso wohl?

Der Titel dieses Buchs stand übrigens Pate für eine Filmkritik mit demselben Titel: Introducing Sociology. A Review of Eyes Wide Shut

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Dienstag, 26. Januar 2010

Avatar in Kürze

Are we going to do the same shit as Pocahontas, The Last Samurai, Ferngully, and Dances with Wolves?

Quelle: Avatar: The Abridged Script | The Editing Room

Genau das habe ich mir schon während des Films gesagt.

Der Rest des „verkürzten“ Scripts ist genauso lesenswert — und treffend.

Besonders lustig mit Blick auf meinen gestrigen Blog-Post zu Terminator 4 ist insbesondere folgende Passage:

BLUE SIGOURNEY WEAVER
Run! Run like McG is chasing you with the script to Terminator 5!

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Montag, 25. Januar 2010

Terminator: Salvation sucks!

Auf dem Rückflug von Ouagadougou via Niamey nach Paris-Charles de Gaulle hatte ich endlich die Gelegenheit, Terminator 4 zu schauen. Mein Kollege Raffi hat an diesem Streifen mitgearbeitet. Leider war ich vom Drehbuch völlig enttäuscht — eine äusserst oberflächliche, voraussehbare Handlung, die Standardelemente aus anderen Hollywood-Filmen übernimmt.

Wieso? Folgender Artikel erläutert die Hintergründe:

It’s here that you can really understand where Terminator Salvation fell to pieces. The film was being rewritten, piecemeal, on the set. Instead of re-engineering the whole picture it seems like McG and company were just tackling each segment, figuring out how to get John Connor more involved without fixing the underlying structure at which they were picking away.

Quelle: EXCLUSIVE: WHAT WENT WRONG WITH TERMINATOR SALVATION?

Fazit: Christian Bale und McG haben die Franchise ein für allemal versaut (wobei mir schon Terminator 3 nicht gefallen hat).

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Montag, 25. Januar 2010

Händels Sarabande

Nothing too exciting happens here, though the oddness of King George comes shining through in a brief moment of courtly bizarreness during Adams’ official introduction, and the use of Handel’s Sarabande (most notably utilized in the opening and closing credits of Stanley Kubrick’s oft overlooked masterpiece Barry Lyndon) was sublime.

Quelle: Watch or Die: HBO’s John Adams « The Schleicher Spin

Die kalten und dunklen Dezember- und Januartage nutze ich derzeit dazu, um einige DVDs zu schauen, die ich mir in den letzten Wochen geleistet habe. Unter anderem die Kubrick-Collection (mit ebendiesem Barry Lyndon) und die Box der HBO-Miniserie John Adams, welche ich aus dem Vereinigten Königreich importieren musste (wurde kürzlich auf SF2 gezeigt).

Ich darf sagen, dass Kubrick mit Barry Lyndon zum ersten Mal mein Interesse für klassische Musik geweckt hat (der Soundtrack von A Clockwork Orange ist übrigens auch sehr einprägsam, wenn auch nicht klassischer Natur). Umso erstaunter war ich, als ich die Sarabande einige Wochen später in der vierten Folge von John Adams („Reunion“) erneut zu hören bekam:

Einerseits könnte es Tom Hoopers Hommage an Kubrick sein — ich empfand die Verwendung des Stücks primär aber als einfallslose Kopie eines mittelmässigen Regisseurs. Ausserdem bin ich von der Kameraführung Hoopers überhaupt nicht überzeugt. Viele Einstellungen erinnerten an die billige Batman & Robin-Serie aus den 1960ern, wo bei Kämpfen mit den Gegnern die Kameras immer einen gewissen Neigungswinkel aufwiesen …

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