Posts Tagged ‘Industrie’

Dienstag, 3. Februar 2015

In der Geiselhaft der Schönheitsideale

Despite eating a dairy-free organic diet, doing yoga, regular exercise, sugar-free, gluten-free, taking fish oil and probiotics regularly and using natural, organic high-quality skin care products my skin is constantly breaking out.

Quelle: Still hoping it might change my skin!

Wenn ich lese, wie einige (weibliche) Zeitgenossinnen in der Geiselhaft der geltenden Schönheitsideale dahinvegetieren, geniesse ich es, meine „Kosmetika“ an einer Hand abzuzählen: Axe Shock Duschgel, Gillette Basis Rasierschaum, Nivea Men Sensitive After Shave Balsam, Speed Stick Fresh Antiperspirant Deodorant Fresh Great Clean, Carolina Herrera 212 Men. Meine Haut ist rein, die noch verbleibenden Haare finde ich gesund und ich fühle mich fit. Seit ich Vollzeit arbeite (Juli 2011) war ich höchstens einen halben Tag krankgeschrieben; mein Immunsystem scheint auf dem Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit zu sein. Zudem esse und trinke ich, was mir gerade so gefällt – Hauptsache nichts veganisches oder etwas, das drüben in Hollywood bei den Trophy Wives gerade populär ist (Stichwort: Atkins? Gluten Free? Leckt mich doch). Und, ganz wichtig, habe mein Äusseres so akzeptiert, wie es nun einmal ist.

Nebenbei: Ich kann mir den Gedanken nie verwehren, dass auch hier hauptsächlich einmal eine riesige Industrie dahintersteht, die kräftig an den (gefühlten) Macken des „schwachen“ Geschlechts mitverdient.

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Samstag, 12. November 2011

USA: Militärisch-industrieller Komplex in seiner Reinform

On the other hand, the US is far more ambitious militarily. For every layabout chiseler the French supports, the US supports two soldiers and one Pentagon contractor. The cost is staggering …and probably even more irreducible than Europe’s social costs…

Quelle: Bernanke’s Plot to Overthrow the US Dollar

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Dienstag, 18. August 2009

Kindermehlfabrik in Flamatt

Da erfährt man wieder einmal völlig Unbekanntes über das Nachbardorf im Nachbarkanton:

Nach eigenen Versuchen in Zusammenarbeit mit britischen Laboratorien wollten Direktion und Verwaltungsrat der Anglo-Swiss mit dem Kauf einer Kindermehlfabrik im freiburgischen Flamatt 1877 ins lukrative Geschäft einsteigen. Da die Fabrikanlage ein Jahr später abbrannte und der Direktor darauf entlassen wurde, musste mit der Produktion in Cham – ohne entsprechendes Know-how – von vorne begonnen werden.

Quelle: Fischer: „Kondensmilch“, Zürich 2001, S. 287f.

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Montag, 17. August 2009

Cash for Clunkers und Obamacare

All we can do now is give cars away, or give US citizens free money to buy them — which we are obviously already doing with „Cash for Clunkers“ — which is additionally hilarious in the same nation that is deeply paranoid about the government giving anybody free health care.  What a nation of morons we have become.

Quelle: The First Die-off – Clusterfuck Nation

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Sonntag, 16. August 2009

Innovationshemmung im 19. Jahrhundert

[…] dass Länder, die sich später als andere industrialisieren, wenn die Entwicklung einmal voll in Gang gekommen ist, spezifische Vorteile bei der Aneignung der jeweils neuesten Techniken besitzen. Denn je weiter eine Industrie bereits etabliert ist, je mehr Kapital sie in bestehende Produkte und Produktionsprozesse investiert hat, desto schwerer fällt ihr oft die grundlegende produktmäßige und technische Umstellung, da dann große Teile ihres Kapitals sich auf einen Schlag entwerten. Dementsprechend wird eine solche Industrie versuchen, den Strukturwandel hinauszuzögern. In einem jungen Industrieland dagegen, in dem die gleiche Branche zum Zeitpunkt der umwälzenden Innovation überhaupt erst im Aufbau ist, entstehen viel weniger Verluste bei einer Umsetzung der Innovation. So kommt es, daß Industrialisierungsnachzügler die schon länger entwickelten Länder häufig gerade bei den allermodernsten Produkten und Techniken überholen und die neu entstehenden Märkte besetzen. Das war im 19. Jahrhundert eindeutig in Deutschland im Verhältnis zu Großbritannien der Fall in der Elektro- und der chemischen Industrie.

Quelle: Buchheim: „Industrielle Revolutionen“, München 1994, S. 80.

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Dienstag, 21. April 2009

Jetzt hat auch der Maschinenbau einen unknackbaren Kopierschutz

„Nur wer im Besitz dieser Karte ist, kann die Maschine zum Laufen bringen“, so Winzenried, dessen Firma auf Kopierschutz für PC-Software spezialisiert ist.

Quelle: FTD.de – Maschinenbau: Neue Technik schützt vor Produktpiraten – Industrie

Selbstverständlich möchte ich dieser Branche keine Rückständigkeit vorwerfen, doch hätte man nicht mit Blick auf die IT- und Medien-Industrie realisieren müssen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch der angeblich „perfekte“ Kopierschutz ausgehebelt wird? Gerade die Chinesen, die man zu den Meistern der Fälscher zählen kann, wird ein solch doofer Chip wohl kaum abschrecken.

Fazit: Ausser Spesen nichts gewesen.

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Montag, 6. April 2009

G20 ordert Napalm-Nachschub

Motto: „Wir löschen den schwelenden Waldbrand, in dem wir gleich den ganzen Wald abbrennen!“

Kein Wunder, dass Merkel und Sarkozy sich selbst dem charismatisch-konzilianten Obama verweigerten. Sie wollen abwarten, ob die bisherige, durch Schulden finanzierte Stimulierung tatsächlich wirkt, bevor sie noch höhere Schulden machen.

Quelle: SonntagsZeitung, 5. April 2009, „Vieles bleibt Wort“, S. 21.

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Donnerstag, 27. November 2008

Beschränktheit der US-Amerikaner

Any bailout has its downsides.  But if America loses its auto industry, it will lose the suppliers as well and will cease to have a manufacturing sector.

Quelle: Recession Has Only Begun

Wieso zum Teufel soll Amerika seine „auto industry“ verlieren, wenn GM, Chrysler und Ford untergehen sollten? Es gibt ja immer noch unzählige andere Autohersteller wie beispielsweise BMW oder Toyota. Viele Joe Sixpacks und Rednecks haben anscheinend noch nicht begriffen, dass auch ausländische Automarken Fahrzeuge innerhalb der USA produzieren …

Trotz dem Bankrott der Swissair und dem Verkauf der Swiss an die Lufthansa fliegen weiterhin Flugzeuge unser Land an …

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Montag, 17. November 2008

Wollen Arbeiter das wirklich?

Nachtrag: Der Artikel stammt aus dem Jahr 2005. Wie viele Arbeiter wohl heute Däumchen drehen? Und ob diese „Beschäftigungsprogramme“ von 2005 etwas zur miserablen Ertragslage von GM & Co. beigetragen haben?

„We just go in and play crossword puzzles, watch videos that someone brings in or read the newspaper,“ he says. „Otherwise, I’ve just sat.“

Pool is one of more than 12,000 American autoworkers who, instead of installing windshields or bending sheet metal, spend their days counting the hours in a jobs bank set up by Detroit automakers and Delphi Corp. as part of an extraordinary job security agreement with the United Auto Workers union.

Quelle: Jobs bank programs — 12,000 paid not to work – 10/17/05

Auch wenn ich als Sozialdemokrat durchaus Affinitäten zu Gewerkschaften habe – aus meiner Sicht ist es fragwürdig, Jobs auf Biegen und Brechen am Leben zu erhalten, für welche es offensichtlich keine Zukunft mehr gibt. Erfüllt es einen Arbeiter, den ganzen Tag lang rumzusitzen, die Zeitung zu lesen und Kreuzworträtsel auszufüllen?

Die „Big Three“ der US-Autoindustrie muss man dem freien Markt überlassen. Sollten GM, Ford und Chrysler vor die Hunde gehen, gibt es auf der restlichen Welt durchaus noch innovative Autobuden, die Fahrzeuge produzieren, die dann auch irgend jemand auf dem US-Automarkt kaufen will.

Ich bin davon überzeugt, dass die alternativen Anbieter das Vakuum rasch füllen würden. Aus meiner Sicht muss man nicht Angst haben, dass auch noch die letzten Jobs in der US-Autoindustrie flöten gehen – vor Ort zu produzieren wird auch in Zukunft noch bestand haben. Vielleicht nicht mit verhältnismässig hohen Löhnen und Sozialleistungen – doch so lange es den Arbeitern auch mit den neuen, tieferen Löhnen möglich ist, ihre Familien anständig zu ernähren und ein würdiges Leben zu führen, habe ich kein Problem damit.

Nachtrag

Toyota entlässt aus Prinzip keine Mitarbeiter, wenn die Förderbänder still stehen. Denn:

“At the end of all this, our hope is that we’ll end up with a more skilled North American workforce.” It means that while these employees were not manufacturing automobiles, they were in training. They were doing safety drills, participating in productivity improvement exercises, attending presentations on material handling and workplace hazards, taking diversity and ethics classes, attending maintenance education and taking a stream of online tests to measure and record their skill improvements. Toyota is shifted the Texas and Indiana workers temporarily to Toyota plants whose assembly lines were moving at full speed, such as the Camry assembly plant in Georgetown, Ky. In addition to all of this, the workers also spent some time painting the plants and even helped build Habitat for Humanity homes. And they were getting paid.

Quelle: What Toyota knows that GM doesn’t

Bei dieser Firma befürworte ich dieses Vorgehen – nicht etwa wegen meiner grossen Sympathien für japanische Unternehmen, sondern weil die Bude bewiesen hat, innovativ zu sein und Qualitäts-Fahrzeuge auf den Markt zu werfen. Wenn die Rezession durch ist, wird Toyota wieder Tausende von Fahrzeugen verkaufen. Bei GM bin ich mir da nicht so sicher …

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