Posts Tagged ‘Israel’

Donnerstag, 5. März 2026

Lunatics

Marco Rubio, gestern:

„Let me explain to you guys in simple English: Iran is run by lunatics. Religious, fanatic lunatics. […]“

Meine unpopuläre Meinung (sorry Marco): Ausgehend von diesem Deutungsschema befürchte ich, dass die zwei anderen Kriegsparteien — und zwar die in diesem Fall angreifenden — ebenfalls von „lunatics“ gelenkt werden.

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Dienstag, 3. März 2026

Zeitenwende: Der Pax Americana ist tot.

Als westlicher Frosch im sich zunehmend erhitzenden Wasser kann man leicht den Blick auf das grosse Ganze verlieren.

Das us-amerikanische Imperium zerfällt gerade vor unseren Augen, und es kann von niemandem mehr negiert werden.

Es zeichnete sich schon lange ab, aber jetzt, seit dem Angriff der zwei Nuklearmächten Israel und USA auf den Iran am 28. Februar 2026, wird es der ganzen Welt bewusst.

So muss es sich angefühlt haben, als das römische Reich den V1 — the point of no return (in seinem schlussendlich selbstverschuldeten Untergang) — erreichte.

Was wir in den letzten Tagen gesehen haben:

  • Dutzende Verbündete der Amerikaner im Nahen Osten werden von iranischen Drohnen und Raketen angegriffen. Kein Ami weit und breit, der sie verteidigt. Ein paar Luftabwehrbatterien, die Geschosse im Wert von 4 bis 15 Millionen (pro Stück!) in den Himmel schiessen, um Drohnen abzufangen, die ein Bruchteil davon kosten. Sie sind bald leergeschossen. Die USA erwägen bereits, THAAD-Batterien aus Südkorea abzuziehen, was darauf hinweist, wie gut durchdacht und durchgeplant der Angriff von letzter Woche war. Die bisherige Abmachung: Dein Öl gegen unsere (immer wertlosere) Währung, und „gratis“ dazu unser militärischer Schutzschild — Makulatur.
  • U.S. Stützpunkte in der ganzen Region wurden evakuiert, sind verwaist. Ein paar arme Nasen wurden zurückgelassen, um nach dem Rechten zu sehen. Die Basen sind seit dem 28. Februar regelmässig unter Beschuss — und werden nach und nach zerstört. Ein Langstreckenradar, der mehr als eine Milliarde US Dollar gekostet hat — pulverisiert. Eine Schmach sondergleichen. Insbesondere die wichtigste Einrichtung, der Stützpunkt der fünften Flotte der U.S. Navy in Bahrain: Unbrauchbar gemacht. Jetzt muss die Flotte dreieinhalb Tage nach Diego Garcia (notabene Britisch) fahren, um Material und Waffen zu laden, und Reparaturen vorzunehmen.
  • U.S. Botschaften und Konsulate in der Region gehen in Flammen auf. Natürlich gab es solche Angriffe auch schon in der Vergangenheit, deshalb gleichen U.S. Botschaften heute James Bond-Festungen respektive Fort Knox. Aber in so wenigen Tagen so viele Angriffe über den ganzen Nahen Osten verteilt? Ein Novum.
  • Amerikanische Bürger in der Region: Vollkommen auf sich gestellt. Zwar haben sie freundlicherweise die Meldung erhalten, die Region zu verlassen — doch das „Imperium“ bietet keine Transporte für seine Bürger an. Keine Schiffe, keine Flüge, um das Fussvolk (welches notabene überall auf der Welt besteuert wird — meinem Verständnis nach als Tauschgeschäft, dass man im Kriegsfall kostenlos beschützt und nach Hause geflogen wird), nach Hause in die Sicherheit zu bringen. Each on its own. Jeder für sich.
  • Implosion der MAGA Wahlplattform: Keine teuren, „foreign wars“ ohne direkten Nutzen für Amerika? Scheissegal, der MIK und AIPAC fordern ihren Tribut, und Trump konnte oder wollte nicht länger dagegenhalten. Reine Dummheit des Narzissten? Eine nicht öffentlich gemachte Krankheit des Präsidenten mit Jahrgang 1946, die das Urteilsvermögen angreift? Brisantes Trump-Kompromat der Epstein-Klasse?
  • Panik macht sich breit. Die Franzosen und Briten sind bereits eingeknickt, und eilen ihrem Verbündeten zu Hilfe. Deutschland zaudert noch, und macht vorerst das, was sie am Besten können: Die angegriffene Nation tadeln, sich gefälligst nicht zu wehren. Spanien hat sich aus dem Diskurs verabschiedet, und verärgerte König droht mit Gegenmassnahmen (Zölle, Handelsabbruch). Tipp: Wieso nicht mit Amerikas Stärke drohen, dem Regime Change?
  • (Nachtrag) Zwei Mal haben die Amerikaner vorgetäuscht, mit den Iranern zu verhandeln. Rückblickend ging es nur darum, die Iraner in der Sicherheit zu wiegen, abzulenken, und (insbesondere beim aktuellen Konflikt) Zeit zu gewinnen, um die Air Force und Navy aufmarschieren zu lassen. Die Nachricht an die ganze Welt: Verhandeln mit den Amis bringt nichts.

Was jetzt kommt? Im direkten Kriegsgeschehen: Ich befürchte: Atombomben. In den „Nebenkriegsschauplätzen“ Ukraine und Taiwan: Ein Opportunitätsfenster öffnet sich. Was wird Putin tun, und wird Xi Tatsachen schaffen?

Item. Die Frage bezüglich des Nahen Ostens ist nur noch, wer zuerst die Nerven verliert: Die Israelis, wenn ihre bevölkerungsreichen Zentren weiter mit iranischen Raketen eingedeckt werden, die Iron Dome Interceptors leergeschossen sind, und lebenswichtige Infrastruktur (Entsalzungsanlagen, Kraftwerke) zerstört werden?

Oder der gekränkte Narzisst Trump, der sich völlig verspekuliert hat, sich langsam seiner fürchterlichen Situation (und des Verrats) bewusst wird, und nach nun jedem Strohhalm greift, um den Schmach abzuwenden. Das vermutete Resultat: Ein letztes Aufbäumen der Supermacht, jetzt für jeden sichtbar: Clowns, im Weissen Haus (Geständnis: Ich war voller Hoffnung, aber habe mich geirrt — den Worten folgten gegenteilige Taten). Die letzte Supermacht, im Ertrinken wild um sich schlagend. Der Übergang vom Uni- zum Multilateralismus wird uns allen weh tun.

Wenn wir Pech haben, steht der Dritte Weltkrieg vor der Tür. Und Khameini — was auch immer man von dem Typen denken mag — ist der Franz Ferdinand von 2026.

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Montag, 2. März 2026

Iran-Krieg: Kostenrechnung

Der Israelische Iron Dome und die Patriot-Batterien auf US-Stützpunkten in der Region arbeiten Überzeit.

Bei jedem Video, welches man auf Twitter sieht, sollte man im Hinterkopf die Kostenrechnung machen: Iran schickt Drohnen und Raketen en masse Richtung Gegner.

Jede Patriot-Rakete, die in den Himmel geschossen wird, kostet den Besitzer circa 4 Millionen US-Dollar. Kommen THAADs zum Einsatz, reden wir schon von 12 Millionen US-Dollar. Wenn ich die Videos korrekt deute, werden jeweils zwei bis drei Raketen auf ein abzufangendes Ziel abgefeuert.

Nie im Leben kosten die Iranischen Angriffswaffen auch nur annähernd so viel.

Übrigens:

Lockheed Martin currently produces over 500-600 Patriot (PAC-3 MSE) missiles annually […]

Die verbraten in den nächsten Tagen locker den ganzen Jahres-Ausstoss solcher Raketen.

Nachtrag

Ein Twitter-Benutzer hat Produktionszahlen veröffentlicht:

SM-6: 125/year
PAC-3 MSE: 620/y
Talon (THAAD): 96/y
SM-3 IB: 36-48/y (capacity for 60/y)
SM-3 IIA: 24/y

Quelle: @colbybadhwar

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Montag, 2. März 2026

Trump hat zu hoch gepokert. Trump hat fertig.

Nach diesem Wochenende sehe ich nicht, wie er seine Präsidentschaft noch retten kann.

Die Midterms im November werden ein absolutes Desaster und er verliert die Mehrheit im Kongress. Verschwörungstheoretischer Einschub: Es wird Midterms geben, oder? (Platzhalter: Princess Amidala Meme)

Noch ein Einschub: Ich glaube Trump geht es gesundheitlich nicht mehr gut. Verglichen mit den Wahlkampfvideos, wo er beispielsweise die acht Trillionen US-Dollar anprangerte, die die Administrationen vor ihm im Nahen Osten verbraten haben, lallt er mir zu viel, schaut erschöpft aus. Irgendwas stimmt nicht mit ihm.

Dritter Einschub: Sich derart im Iran zu verrennen lässt mich wieder Rätseln, was für krasses Material die Israelis über Donald in ihrem Giftschrank haben. Die um die Welt fliegenden, in seinem Namen verhandelnden Immobilienhändler mit der bestimmten Religion können unmöglich alleine ausschliesslich mit „soft-power“ einen derartigen Einfluss auf ihn ausüben.

Doch alles der Reihe nach: Heute stürzen die Aktienmärkte ab, das Benzin steigt in den USA über die Schmerzgrenze, bald beginnt der Zustrom an Leichensäcken aus dem Nahen Osten, Tucker Carlson, Nick Fuentes und wie sie alle heissen schalten in die höchsten Gänge, die MAGA-Plattform zerfällt (oder: zerbricht), die Zionisten unter AIPAC und das Epstein-Regime kommen doch noch in Bedrängnis. Da hat irgendjemand aus diesen Kreisen irgendwas ganz Schlimmes über ihn in der Hand.

Wenn ich die Bilder aus Tel Aviv, Jerusalem und von all den über den Nahen Osten verstreuten Militärbasen ansehe, beschleicht mich die Befürchtung, dass die us-amerikanische Waffenindustrie dieses Wochenende zwar als „Kick Off“ der „2026 Sales Campaign“ sahen, die „Waffendemos“ derzeit aber nicht das halten, was sie versprachen.

Und: Wie bereits in der Ukraine schauen die Russen und Chinesen ganz, ganz, ganz genau hin (wetten die haben dutzende oder hunderte Leute in der iranischen Armee „embedded“?) — und lernen und verfeinern Angriffstaktiken und Technologien, mit welchen man die us-amerikanische Navy und Air Force und ihre Waffen wenn nicht in die Knie zwingt dann immerhin gehörig beschädigt.

Und, schlussendlich: Seit Jahrzehnten war die Gefahr vermutlich nie mehr so gross wie heute, dass einer der beiden „guten“ Akteure in die Ecke gedrängt eine Atombombe zündet.

Aber: Vielleicht haben die USA und Israel doch alles im Griff, es läuft alles genau nach Plan, und die Anfangserfolge des Irans sind nur eine Finte, und der Hammer fällt den Mullahs jede Minute auf den Kopf.

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Montag, 19. Januar 2026

Kritik an Israel, Anti-Zionismus, Antisemitismus

Das Vorgehen Israels in Gaza strapaziert das Verständnis vieler Menschen.

Im von mir stark frequentierte Podcast Judging Freedom kommt der Professor Jeffrey Sachs, selber jüdischer Abstammung, regelmässig mit Kritikbarragen an Israel zu Wort.

Auf Twitter ist mir auch schon ein Nick Fuentes untergekommen — ein Mensch ohne Filter, der Zeug rauslässt, das höchstens in Nazi-Deutschland der 1930er auf Applaus gestossen wäre.

Vor einigen Tagen kam ich an folgendem Artikel vorbei, den ich jetzt endlich lesen kann.

Einige Zeitgenossen werfen Kritik an Israel, Anti-Zionismus und Antisemitismus in einen Topf. Entweder ist man Pro Israel, bedingungslos, oder gegen Israel, und Letzteres macht einen automatisch zu einem Antisemiten.

So sieht es mittlerweile auch die us-amerikanische Anti Defamation League (ADL), welche ich bis heute nicht kannte:

For decades, the ADL argued that anti-Zionism could lead to antisemitism, but recently, the group had adopted the position Greenblatt more or less aired on Fox: that opposition to the Jewish state was the same thing as antisemitism, full stop. That tens of thousands of Jews were active in the pro-Palestine movement was not just put aside — it was taken as evidence that they were antisemites, too.

[…] “The casual demonization of the Jewish state
leads to the demonization of all Jewish people,”

Quelle: Inside the Crisis at the Anti-Defamation League

Was der Artikel beleuchtet: Die ADL, bis vor wenigen Jahren noch straff links und an den Demokraten orientiert, explizit Trump-kritisch, wie auch ICE-kritisch, hat angesichts der Pro-Palästina Proteste in den USA die „Seiten gewechselt“. Nun ist Trump mit seinen Aktionen gegen Universitäten, welche solche Proteste zulassen, und der Ausweisung von Pro-Palästina-Apologeten, bei der ADL hoch im Kurs:

The group was founded on the idea that Jewish rights and safety were inextricably linked to the rights of others. Once the ADL’s primary focus became stopping anti-Zionism, its calculus changed.

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Dienstag, 5. August 2025

Eine Stimme zum Gaza-Krieg

Die Lager sind zutiefst gespalten, aber eines kann man Many Patinkin nicht vorwerfen: Antisemitismus.

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Sonntag, 15. Juni 2025

Israel gegen Iran: Wer gewinnt?

Israel und Iran decken sich seit zwei Tagen mit Bombardements ein. Wie das ausgehen wird, kann ich nicht sagen.

Einer der Podcasts, welchen ich konsumiere, vertritt die Meinung, dass Israel (respektive der um sein Amt bangende Premierminister) die USA mit dieser Eskalation zum Eintritt in einen grösseren Krieg in Nahost bewegen möchten. Der erste Schritt dazu wäre getan. Sind wir gespannt, wie Trump reagieren wird. Hört er auf die Neocons und War Hawks des Deep States, oder geht er seinen eigenen Weg?

Doch in diesem kleinen Beitrag eines Laien geht es nicht um die Analyse der Motive beider Seiten, sondern um die ökonomischen Realitäten der Kriegsführung.

Mich erinnert das Ganze an die Anfänge des Ukraine-Kriegs. Eindrücklich war für mich damals, wie Raytheons Javelin (Kostenpunkt: $250,000 $500,000 bestehend aus der „Command Launch Unit (CLU)“ und der „Missile“) Panzer (Kostenpunkt: $500,000–$2m) zerstören (mein Post von damals). Eine Javelin herzustellen ist viel einfacher, und das Ding kann wiederverwendet werden (eine Ersatzrakete kostet $100,000). Ausserdem ist die Waffe extrem einfach zu bedienen. Somit ein klarer Vorteil für die Besitzer der Javelin.

Eine wichtige Frage bei den aktuellen Bombardements muss deshalb sein: Wie viel kostet den Angreifer eine Rakete, und wie viel kostet es dem Verteidiger, eine solche Rakete in der Luft abzufangen und zu detonieren, bevor sie ihr Ziel erreichen kann?

Die Jerusalem Post hat sich dem Thema bereits im Oktober 2024 angenommen: Eine iranische Rakete kostet mindestens $1,000,000. Eine israelische Abwehrrakete (Arrow-2 oder Arrow-3) kosten $3,000,000 respektive $2,000,000. Unklar ist, wie viele Arrows auf ein Ziel abgefeuert werden: Eine, oder mehrere? Gemäss dem Artikel wird eine iranische Rakete von Iron Dome nicht abgefangen, wenn der Computer berechnet, dass sie unbewohntes Gebiet ansteuert.

Was ich auf Grund von auf Twitter kursierender Videos erkennen kann: Iron Dome scheint nicht so gut zu funktionieren wie gewünscht. Einige Raketen kommen durch, und für mich als kompletten Waffensystem-Laien sieht es aus, dass es sich dabei um Überschallraketen handelt.

Und hier schliesst sich der Kreis vermutlich wieder: Anstelle mit enormen Kosten und einer nicht hundertprozentigen Erfolgschance angreifende Raketen abzufangen, macht es für Israel vermutlich mehr Sinn, den Gegner daran zu hindern, überhaupt solche Raketen zu produzieren.

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Sonntag, 4. Februar 2024

„The pax americana seems to be ending“

Sehr guter Artikel des Historikers Niall Ferguson in Bloomberg News: The US and Europe Risk Flunking Geopolitics 101 (Paywall).

Unter anderem beschreibt er die drei Defizite des Amerikanischen Imperiums (als Nachfolger des Britischen Empire):

  • Economic deficit. Die USA sind überall auf der Welt verschuldet.
  • Manpower deficit. Amerikaner haben kein Bedürfnis, jahrelang in fremden Ländern mit niedrigen Lebensstandards zu verbringen.
  • Attention deficit. Wähler und Politiker verfügen nur über eine kurze Aufmerksamkeitsspanne von wenigen Jahren. Ist ein ausseramerikanisches „Problem“ bis dann nicht „gelöst“, zieht die Karawane weiter.

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Montag, 15. Februar 2016

Hip Hop-Song in JeruZalem (2015)

Gestern entdeckten wir auf unserem Apple TV das Poster des Horrorfilms JeruZalem (2015). Als wir uns voller Interesse den Trailer des Streifens aus Israel anschauten, hörte ich bald einmal den fetten Hip Hop-Beat aus den Lautsprechern dröhnen (im nachfolgenden Trailer ab der 11. Sekunde bis ca. 26 Sekunden):

In einer Arbeitspause wollte ich heute Morgen der Sache auf den Grund gehen und den Künstler ausfindig machen, welcher sich mit diesem Song verewigt hat. Da ich aber weder YouTube-Filme schauen, noch die Lautsprecher für Shazam aufdrehen wollte, fand ich nach einer kurzen Google-Suche folgenden Dienst, welcher versprach, mir die manuelle Shazam-Erkennung abzunehmen:

MooMa.sh

Leider schlug der Dienst für diesen Trailer nur folgenden Song vor — nicht das, was ich gesucht hatte (immerhin der Beat tönte ähnlich):

Ich musste also trotzdem bis heute Abend warten, damit ich den Song mit Shazam auf meinem iPhone erkennen konnte. Und siehe da, innert eines Bruchteils einer Sekunde erschien folgende Angabe auf dem Bildschirm: Saz (Sameh Zakout) — Hip Hop. Und YouTube führt den Song ebenfalls:

Mittlerweile habe ich mir prompt das ganze Album Min Youm („Since That Day“?) des Künstlers gekauft — es findet sich im Schweizer iTunes-Store.

Sameh Zakout ist übrigens Palästinenser, nicht wie von mir ursprünglich vermutet jüdischer Israeli.

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Sonntag, 3. Mai 2009

Direktzahlungen der USA an Israel

Das Land scheint ja massiv von Subventionen aus Übersee angewiesen zu sein – schon blöd, wenn man den Gegnern Israels (den Arabern) dank dem stetig steigenden Bedarf nach Erdöl ebenfalls Unsummen in den Arsch schiebt:

Die Organisation engagiert sich nach eigenen Angaben jährlich für 100 Gesetzesvorhaben und konnte bisher Militär- und Finanzhilfen für Israel in Höhe von mindestens 110 Milliarden Dollar sowie zahlreiche Sanktionen der USA gegen Iran, Syrien und die palästinensische Hamas durchsetzen.

Quelle: Amerikas mächtigste Lobby lahmt (International, NZZ Online)

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