Posts Tagged ‘Musik’

Montag, 2. Oktober 2017

DJ Antoines „Ma Chérie“ gejodelt

Kollege Hebo hat mich in der Toscana auf diese bodenständige, sympathische Werbung für das Wallis und Schweizer Tradition aufmerksam gemacht:

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Donnerstag, 25. Juni 2015

Spy (2015)

Meine Idee war es ja wirklich nicht, die Actionkomödie Spy mit Melissa McCarthy (die wohl mit Abstand bestverdienenste Übergewichtige in Hollywood) ins Kino schauen zu gehen.

Der Streifen war recht unterhaltsam, die 13 Franken Eintritt (pro Person!) war er aber definitiv nicht wert.

Doch wie es so ist bringt auch ein Streifen, an welchem ich überhaupt nicht interessiert war, Spannendes hervor: Susan Coopers Ankunft in Budapest ist mit einem äusserst unkonventionellen und ansprechenden Song unterlegt. Leider reichte die Zeit nicht aus, um das Lied mit Shazam zu erkennen, doch ich legte mir selbstverständlich eine Notiz in Remember the Milk an — immer mit der Angst im Nacken, von einem Placeur aus dem Sitz gezerrt und als potentieller Raubkopierer der Inhaltemafia und deren Vollstrecker übergeben zu werden.

Als ich den Song hörte, musste ich auf Anhieb an den Musikstil der Sängerin M.I.A. denken, auf welche ich wiederum über einen anderen Film aufmerksam geworden war: Slumdog Millionaire:

Auf der Suche nach dem unbekannten Song einer unbekannten Sängerin entdeckte ich die Web-Site Song On Lyrics, welche für diesen Film jedes Musikstück sauber katalogisiert hat:

Spy Soundtrack List

Auf den ersten Blick half mir die Auflistung aber leider nicht weiter — bis ich dann doch noch bis ganz ans Ende der Seite scrollte und den folgenden Eintrag entdeckte:

6. GO! (feat. Karen O) – Santigold
Cooper and Rayna get to Budapest.

Der Rest ist Geschichte — der Song ist über iTunes gekauft und blärrt nun nonstopp aus meinen Lautsprechern:

In einem Kommentar zum ersten Video-Treffer der YouTube-Suche nach „santigold go“ …

… liest man übrigens:

Ine Buntinx
2 weeks ago
Anyone else here because of Spy?

Quelle: Santigold – GO! (feat. Karen O)

Schlussendlich fragte ich mich auch noch, ab die gute Dame vielleicht dieses Jahr auf dem Gurten hier in Bern auftauchen wird — leider nein. Aber gleichzeitig erfuhr ich, dass sie 2012 auf dem Güsche war. Mist. Irgendwie ging dieser Act völlig an mir vorbei. Wie auch der Parov Stelar, wie ich auch gerade feststellen musste.

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Sonntag, 25. Januar 2015

20 Minutens „Friday“-Song

Letzte Woche waren Stephanie und ich im Kino und haben uns an der Carte Bleue Night die Vorpremiere von The Imitation Game — ein exzellenter Streifen, der nach Big Bang Theory und BBCs Sherlock wieder einen Geek (Autisten?) in der Hauptrolle hat, perfekt gespielt von Benedict Cumberbatch — den Star Trek-Fans unter uns auch bekannt aus Star Trek: Into Darkness in seiner Rolle als Übermenschen Kahn Noonian Singh.

Item. Im Vorspann zum Film zeigte 20 Minuten mal wieder eine Werbung für ihr Ausgeh- und Fashion-Magazin Friday. Und dieses Mal entschied ich mich, den Song ausfindig zu machen, welcher den Clip untermalt — und ihn dann zu kaufen. Doch das ist gar nicht nötig, denn 20 Minuten bietet den Song kostenlos zum Download an:

«Friday Child»: Der Song als Gratis-Download! (Direktlink)

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Sonntag, 16. September 2012

Kommerzielle Musik ist ein endloser Remix

Hörst du hier, inklusive der wichtigen Einführung in die Thematik:

Und das ganze noch etwas MTV-kompatibel aufpoliert:

Dank YouTube wissen wir auch, welche Songs identische Bass-Lines und Perkussion enthalten:

Via: Frau Pai

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Samstag, 3. März 2012

Bye bye, Virgin Megastore Paris — hello Apple Store!

Das waren noch Zeiten, als ich um die Jahrtausendwende zusammen mit Gymerkollegen mehrere Male in Paris weilte. Ein Besuch im Virgin Megastore an der Champs Elysées gehörte bei diesen Trips jedesmal zu einem Muss.

Wir Schweizer ergötzten uns am Verkaufstempel von CDs und Vinyls in unsereins ungewohnten Dimensionen, und auch, dass man mit Barcode-Lesern die EANs der CDs einlesen und dann über Kopfhörer probehören konnte.

Mehrere Male kehrte ich mit einigen raren, internationalen Tonträgern von damals zeitgenössischen Künstlern nach Hause, unter anderem Brian Transeau oder kurz: BT.

Wie sich die Welt mehr als 10 Jahre später geändert hat: Damals hatte ich mir gerade mein erstes Mobiltelefon geleistet, ein Nokia 8210, mit welchem man für teures Geld telefonieren und — ganz neu — auch zwischen den verschiedenen Mobilfunknetzen SMS austauschen konnte. Auf den Reisen dabei hatte ich eine Sony DSC-P1, die zwar bereits 3 Megapixel aufwies, auf den 64MB fassenden MemoryStick aber kaum genügend Bilder aufnehmen konnte. Als frischverdienender Vollzeitangestellter steckte ich zudem viel Geld in den Aufbau einer CD-Sammlung elektronischer Musik.

Heute besitze ich zwei iPhones, ein iPad, ein MacBook Air … und kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen physischen Tonträger erstanden habe. Die Zeit der CD-Läden ist vorbei, die digitale Distribution von Musik (und bald auch Filmen) hat die altgedienten Distributionskanäle — und damit auch Virgin — gekillt.

Deshalb ist es die grösste Ironie an der ganzen Geschichte, dass Gerüchten zu Folge nach dem Auszug von Virgin aus dem Lokal an der Champs Elysée das Gebäude an den Musikdistributionsplatzhirschen Apple abtritt:

Business Insider points to a report [Google translation] from French newspaper Le Figaro noting that Virgin will be vacating its landmark retail store on Champs-Élysées in Paris and that Apple is one of the primary candidates rumored to be interested in taking the spot.

Quelle: Rumors of Massive Apple Retail Store for Paris as Virgin Vacates Prime Location

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Sonntag, 22. Mai 2011

Ohne US-Kreditkarte und -Wohnadresse auf den amerikanischen iTunes Store zugreifen

Im Grunde ist dies keine grosse Hexerei. Man benötigt dazu folgendes:

  • eine iTunes Store-Geschenkkarte aus den USA, bspw. bei Best Buy erhältlich (ich habe derzeit noch zwei Stück im Wert von je $10 an Lager, falls jemand Interesse hat)
  • eine gültige Postanschrift in den USA (Google Maps oder in den USA lebende Bekannte helfen gerne)
  • eine E-Mail-Adresse, die noch nicht als Apple ID verwendet wird

Hat man diese Voraussetzungen erfüllt, geht es los:

  1. iTunes öffnen
  2. iTunes Store anwählen
  3. Klick auf E-Mail-Adresse (im schwarzen Balken oben rechts)
  4. Sign Out
  5. ans Ende der iTunes Store Startseite scrollen
  6. den US iTunes Store anwählen
  7. Quicklinks > Redeem
  8. Klick auf Neuen Account erstellen
  9. Eingabe der E-Mail-Adresse und der US-Postanschrift
  10. auf keinen Fall eine Kreditkarte erfassen, sondern auf None belassen
  11. Fertig

Anschliessend bestätigt man die E-Mail-Adresse, loggt sich in den Store ein und kauft nach Lust und Laune nur für den us-amerikanischen Markt erhältliche iPhone Apps, Musik, Filme und TV-Shows ein.

Via: US iTunes Account leicht gemacht [UPDATE]

Empfohlene Apps

Folgende Applikationen erhält man derzeit nur im US-amerikanischen iTunes Store:

  • Google Voice
  • Yelp!
  • TextNow
  • Textfree
  • Talkatone

Zurück zum schweizerischen Account

Der schweizerische iTunes-Account ist natürlich weiterhin gültig. Im iTunes Store kann man sich nun beliebig aus dem einen Account ausloggen und in den anderen einloggen. Ich achte darauf, dass ich die normalen Käufe mit meinem schweizerischen Account tätige, weil diese Käufe über die Kreditkarte abgebucht werden.

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Montag, 25. Januar 2010

Händels Sarabande

Nothing too exciting happens here, though the oddness of King George comes shining through in a brief moment of courtly bizarreness during Adams’ official introduction, and the use of Handel’s Sarabande (most notably utilized in the opening and closing credits of Stanley Kubrick’s oft overlooked masterpiece Barry Lyndon) was sublime.

Quelle: Watch or Die: HBO’s John Adams « The Schleicher Spin

Die kalten und dunklen Dezember- und Januartage nutze ich derzeit dazu, um einige DVDs zu schauen, die ich mir in den letzten Wochen geleistet habe. Unter anderem die Kubrick-Collection (mit ebendiesem Barry Lyndon) und die Box der HBO-Miniserie John Adams, welche ich aus dem Vereinigten Königreich importieren musste (wurde kürzlich auf SF2 gezeigt).

Ich darf sagen, dass Kubrick mit Barry Lyndon zum ersten Mal mein Interesse für klassische Musik geweckt hat (der Soundtrack von A Clockwork Orange ist übrigens auch sehr einprägsam, wenn auch nicht klassischer Natur). Umso erstaunter war ich, als ich die Sarabande einige Wochen später in der vierten Folge von John Adams („Reunion“) erneut zu hören bekam:

Einerseits könnte es Tom Hoopers Hommage an Kubrick sein — ich empfand die Verwendung des Stücks primär aber als einfallslose Kopie eines mittelmässigen Regisseurs. Ausserdem bin ich von der Kameraführung Hoopers überhaupt nicht überzeugt. Viele Einstellungen erinnerten an die billige Batman & Robin-Serie aus den 1960ern, wo bei Kämpfen mit den Gegnern die Kameras immer einen gewissen Neigungswinkel aufwiesen …

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Donnerstag, 6. August 2009

Ballermann-Kracher 2009

Songs, zu denen unser Kollege und schweiz-deutscherischer Doppelbürger Hebo mächtig abgegangen ist (und welchen wir Schweizer uns auch nicht ganz entziehen können):

Super Hupen

Wenn die wenigen weiblichen Wesen, die es an den Ballermann verschlagen hat, die Strandpromenade im Bikini passieren, kann es durchaus vorkommen, dass eimersaufende Teutonen zum Ghettoblaster oder zum Megafon greifen und folgendes Lied anstimmen:

Aber Achtung, nicht zu verwechseln mit folgendem Liedgut:

Was geht ab? Wir feiern die ganze Nacht!

Liegt man um morgens um 4 Uhr mit Schweinegrippe im Hotelbett, hört man heimkehrende Männerbanden folgenden Ohrwurm in die Nacht hinausgröhlen:

Ausserdem grüssen wir die Kampfsau mit einem alten YB-Trikot (9, „Friedli“ – oder war es die 6?), die am 3. August an der Playa bereits am frühen Nachmittag enorme Promillen im Gesicht hatte, es sich aber nicht nehmen liess, abends um 23 Uhr im Megapark auf den Tischen zu tanzen. Gratulation für diese Kondition – so macht man YB-Fans als Säuferband alle Ehre.

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Dienstag, 30. Juni 2009

Jackson viel zu mager?

Jacko, ein Monster von Kopf bis Fuss! Ein Glatzkopf mit Perücke sei er gewesen, bloss noch «Pfirsich-Fusseln» hätten sein Haupt bedeckt. Nasenwurzel? Fehlt. Rechte Seite der Nase: «Eingedrückt». Abgemagert auf 50 Kilo. Die Knie: wundgescheuert, am Rücken seltsame Verletzungen.

Quelle: Michael Jackson: Wirbel um angebliche Autopsie – International – People – Blick.ch

Gerade habe ich abc 20/20 Special Edition geschaut, das unzählige Minuten Filmmaterial über das Leben des King of Pop gezeigt hat. Angesichts dieser Aufnahmen kann man klar feststellen, dass Jackson schon immer eine sehr schmächtige Person gewesen ist. Klar – aus meiner Sicht ist er viel zu mager (es würde mich nicht verwundern, falls eine Essstörung diagnostiziert würde – bei der Erziehung nicht erstaunlich), doch ich glaube nicht, dass die 50 Kilo derart von seinem Durchschnittsgewicht abweichen, wie uns die Medien nun glauben lassen wollen.

Am Ende der Sendung hört man Jackson in einem Interview sagen:

Shiny And Sparkly
And Splendidly Bright
Here One Day
Gone One Night

Wie treffend …

Nachtrag

Auf einem Mug Shot der Santa Barbara Police aus dem Jahr 2003 liest man:

WGT: 120

Quelle: Jackson was booked on child molestation charges in Santa Barbara, Calif., on Nov. 20, 2003.

120 Pfund entsprechen 54.43 Kilogramm. Somit hat er in 6 Jahren noch weitere 4.43 Kilogramm verloren …

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Sonntag, 28. Juni 2009

Jackson – ein wirkliches Wunderkind!

Die erste Single war das immer noch erstaunlich klingende, atemlose Disco-Inferno namens „Don’t Stop ‚Til You Get Enough“ das Jackson nicht nur verfasste, sondern bei dem er obendrein noch Percussion spielte und Arrangements beisteuerte. Noten zu Papier bringen konnte er ausnahmsweise nicht. Dafür hatte er immer Menschen, in diesem Fall seinen Bruder Randy, denen er schnell mal am Klavier eine Weltklasse-Melodie vorpfiff.

Richtig in Fahrt kamen Jackson und Jones aber erst bei ihrem zweiten gemeinsamen Streich: „Thriller“. Dafür verfasste Michael: „Wanna Be Startin‘ Somethin'“, „Beat It“ und selbstverständlich „Billie Jean“. Auch sonst war er hier wieder omnipräsent. Arrangierte die Bläser, den Gesang, die Synthesizer und und und. Das Wolfsgeheul aus „Thriller“ nahm er nachts in einer Sackgasse hinter dem Studio auf!

Quelle: SPIEGEL ONLINE – Druckversion – Popstar Jackson: Wenn nichts mehr geht, hilft „Billie Jean“ – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Kultur

Billie Jean hat er grösstenteils selber geschrieben und eingespielt, wie dieses Demo Tape von 1981 beweist:

Und ich dachte, dass der Junge alles von seinen Produzenten vorgesetzt gekriegt hat … So kann man sich irren!

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