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Montag, 13. Juli 2026

Shelly 2.5 und 3EM können sich nicht mehr mit der Shelly Cloud verbinden

Auf Grund eines Ausfalls eines physischen Servers, und weil ich diesen dann mit VMs ersetzt habe, hatten einige meiner Shelly-Geräte plötzlich Verbindungsprobleme.

Bis zur intensiven Debugging-Session wusste ich aber nicht, wieso.

Die Symptome:

  • Es waren nur Shellys mit dem Web-Interface der ersten Generation betroffen (sprich Shelly 2.5, welche in der Eigentumswohnung die Rollläden steuern, ein Shelly 3EM, der dort den Stromverbrauch misst, sowie Shelly Temperatursonden (die Todessterne))
  • Die Shellys verbanden sich anstandslos mit dem WiFi

  • Die Shellys waren anpingbar
  • Im Web-Interface wurde ganz oben ein gelbes Cloud-Symbol angezeigt, und wenn man mit der Maus darüberfuhr, hiess es „Trying to establish cloud connection“
  • Im Web-Interface wurde oben rechts anstelle der Uhrzeit „–:–“ angezeigt
  • Die Shelly Cloud sandte mir ein Email mit dem Titel „Mass offline devices“

Das Problem, und die Lösung: Offenbar unterstützt das Mongoose OS, welches auf diesen Shellys läuft, nur genau einen DNS-Server (der massgebliche Tipp stammte von hier). Verteilt man die IP mitsamt DNS-Server der Shellys mit einem lokalen DHCP-Server, muss der DNS-Server mit der ersten IP funktionieren, sprich Namen auflösen können. Das tat er in meinem Fall nicht, weshalb die Shellys weder time.google.com auflösen konnten, noch die Adresse(n) der Shelly Cloud. Somit verfügten diese weder über eine Verbindung zum Zeitserver, noch zur Cloud — funktioniertem im lokalen Netzwerk aber tadellos.

Die Shellys mit dem neueren Web-Interface scheinen diese Beschränkung nicht zu haben, denn diese waren immer online.

Doch bis zu dieser Erkenntnis war es ein langer Weg:

Das Problem mit der Uhrzeit löste ich als Workaround, indem ich im Web-Interface anstelle von time.google.com die IP eines NTP-Servers im lokalen LAN angab. Nach einem Reboot wurde die Uhrzeit wieder angezeigt.

Doch wie löste ich nun das Cloud-Problem? Das Debugging führte mich zum neu aufgesetzten, virtualisierten DNS-Server. Interessanterweise erschienen im BIND9 Query Log auf diesem Server ausschliesslich anfragen vom localhost (127.0.0.1). Ich dachte mir anfänglich nicht viel weiteres dabei.

Doch irgendwann einmal machte es Klick: Das Problem mit der Zeit respektive dem NTP-Server und der nicht möglichen Cloud-Verbindung mussten zusammenhängen.

Ich versuchte deshalb, von einem anderen Linux-System im LAN gegen den via DHCP als erstes verteilten DNS-Server eine Domain aufzulösen.

Resultat:

# host emeidi.com 1.2.3.4
;; communications error to 1.2.3.4#53: connection refused
;; communications error to 1.2.3.4#53: connection refused
;; no servers could be reached

Ich nahm die Konfigurationsdatei des BIND 9 auseinander, startete ihn mehrmals neu — das Problem blieb. Bis ich plötzlich realisierte, dass ich via DHCP die IP des DHCP-Servers als ersten DNS-Server verteilte, und nicht die des pimären DNS-Servers. Schwupp-di-Wupp, DHCP-Konfiguration angepasst, Shellys neu gebootet — und siehe da, schön der Reihe nach änderten alle Shellys mit Cloud-Verbindungsproblemen die Farbe des Cloud-Icons von Gelb auf Grün:

Übrigens: Ich habe nun bei all diesen Shellys den Eco-Mode deaktiviert. Nützts nüt, schadts nüt.

Was ich auch noch gelernt habe: Die Shelly 2.5 sterben sehr oft an Altersschwäche eines Kondensators.

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Donnerstag, 26. Mai 2022

HomePods reagieren nicht mehr auf ICMP Pings

Im heimischen LAN erhalten alle Geräte basierend auf ihrer MAC-Adresse eine fixe IP.

Dies erlaubt mir diejenigen Geräte, welche permanent ansprechbar sein sollen, mittels monit ICMP Pings zu überwachen.

Seit einigen Tagen kriege ich andauernd Alarme, dass einige meiner Apple HomePods und HomePod minis offenbar offline seien. Am 24. Mai 18 solcher Emails, am 25. Mai dieselbe Zahl. Notabene: Ich pinge von drei Standorten aus.

Begonnen hat alles am 8. Mai, als ich das erste Mal seit dem 3. April eine solche Warnmeldung erhalten habe. Zuerst betraf dies nur einen einzigen HomePod mini, und trotz mehrmaliger Neustarts mittels USB-C Kabel aus dem Netzteil rausziehen und wieder einstecken konnte ich das Problem nicht lösen. Später traf es kurz einen originalen HomePod, aber hier funktionierte der erzwungene Neustart temporär. Seit dem 22. Mai sind neben diese zwei HomePods noch ein weiterer betroffen. Alle sind AppleTVs gepaart sind (ein HomePod mit dem AppleTV im Schlafzimmer, zwei HomePod minis mit dem AppleTV im Fitness-Zimmer). Mysteriös!

Was die Ursache des Problems ist, kann ich derzeit nicht sagen — ein UniFi-Update? Oder doch das HomePod 15.5-Update?

Nachtrag

Apple hat vor ein paar Stunden HomePod OS 15.5.1 veröffentlicht, welches ich jetzt gerade auf der gesamten HomePod-Flotte installiere. Mal kucken.

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Samstag, 3. April 2021

IKEA TRADFRI Gateway plötzlich offline

Heute in der Nacht erhalte ich von monit plötzlich die Meldung, dass mein IKEA TRADFRI Gateway offline gegangen sei.

Das Gateway verrichtet seinen Dienst seit Februar 2020 anstandslos und steuert zwei FLOALT Lampen in der Stube. Sowie einen FYRTUR Verdunkelungsrollo, den ich aussenseitig bei der Balkontür angebracht habe, um zu verhindern, dass die Morgensonne die Küche zu sehr aufheizt.

Fast gleichzeitig stirbt ein Ubiquiti UniFi UAP AC PRO (vermutlich, weil ich dessen Sendeleistung letzte Woche manuell auf High gesetzt habe …), weshalb ich zuerst vermute, dass TRADFRI ein Kollateralschaden des kaputten Access Points ist. Bis ich realisiere, dass das Gateway ja mittels Ethernet-Kabel am Switch hängt … hängt wortwörtlich wohl doch nicht damit zusammen.

Ausserdem: Mit der IKEA Home Smart App unter iOS ist es mir nicht möglich, auf das Gateway zuzugreifen. Mysteriös!

Mehrmals trenne ich das Gateway vom USB-Strom, es kommt hoch, scheint ein paar Minuten zu funktionieren, doch dann stirbt es. Ich starte den Switch neu, stecke auch das Ethernet-Kabel einmal aus und wieder ein, nichts hilft.

Auf dem DHCP-Server sehe ich, dass das Gateway am Vormittag seine fix zugewiesene IP bezogen hat, und in den Logs von Bind9 sehe ich, dass das Gateway regelmässig DNS-Queries absetzt (auf webhook.logentries.com mindestens alle 10 Sekunden, der Abfrageabstand kann sich aber auch auf ein bis zwei Minuten ausdehnen; sowie auf einen AWS IoT service mit kryptischem Subdomain %random%.iot.eu-central-1.amazonaws.com).

Doch wenn ich das Gateway pinge, antwortet es eine Weile lang (teilweise mit einer Latenz von bis zu 20 Sekunden — muss eine extrem schwachbrünstiger Compute-Chip verbaut sein), und dann ganz lange Perioden, wo alle Pings im Nirvana enden.

Plötzlich die Erkenntnis, dass ich gestern ja die Liste der mit Bind9 RPZ geblockten Ad- und Tracking-Server aktualisiert habe. Und tatsächlich, pixelserv-tls zeigt in seinen Logs seit dem Update Hits vom TRADFRI Gatway auf die Domain webhook.logentries.com.

Ich generiere die Liste der Ad- und Trackingserver neu (ich beziehe sie von Steven Black), whiteliste aber webhook.logentries.com.

Die IKEA Home Smart App kann sich weiterhin nicht mit dem Gateway verbinden. Wahlweise werden mir eine der folgenden zwei Meldungen gezeigt:

Der Hilfetext könnte auch noch relevant werden:

Schlussendlich reicht es mir, und ich wähle den kleinen Link Disconnect Gateway aus, um das Gateway aus der App zu löschen. Hinzufügen kann ich dasselbe Gateway sowohl mittels Barcode als auch manuell via IP hingegen nicht mehr.

Schlussendlich entscheide ich mich, das Gateway noch einmal vom Strom zu trennen und neu zu starten. Und siehe da: Aus irgendeinem Grund klappt die Registration des Gateways mit der App nach dem Neustart reibungslos.

In der App entdecke ich, dass die Firmware des Gateways am 25. März 2021 das letzte Mal aktualisiert wurde:

Könnte es sein, dass die Firmware buggy ist? Ich weiss es nicht; bis jetzt kann ich die Lichter wieder mittels unserer Apple Homepods ein- und ausschalten, sowie den Rollo betätigten.

Ich behalte die Situation im Auge.

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Mittwoch, 14. Oktober 2020

iPhone ist „Offline“ und kann in Instruments nicht für ein Profiling Template ausgesucht werden

Kürzlich plagte mich die Vermutung, dass ein oder mehrere (Hintergrund-)Prozesse auf meinem iPhone markant viel Leistung verbrauchen.

Ich machte mich auf die Suche nach Debug-Lösungen und wurde auf Apple Instruments aufmerksam, ein Tool, welches mit Apple xCode mitgeliefert wird.

Doch leider war es mir nicht möglich, das iPhone auszuwählen:

Ich habe dann rasch aufgegeben, denn das Problem scheint bisher nicht mehr aufgetreten zu sein.

Doch heute nun habe ich eine mögliche Lösung gefunden: iOS App Wireless Profiling with Instruments: iPhone Always Offline.

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Sonntag, 21. Mai 2017

Beste iOS-App für Offline-Karten

Da ForeverMap 2 nicht mehr weiterentwickelt wird, bin ich für die bevorstehende Island-Reise auf Galileo Pro gewechselt.

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Labels: Reisen

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