Freitag, 30. Januar 2026, 14:45 Uhr

Unwort: Einordnen

Seit Jahren machen wir Kollegen sarkastisch Gebrauch des Worts „einordnen“, welches die hiesige Medienwelt mit viel Schwung erobert hat. Da steht im Gruppenchat regelmässig: „Louis, kannst du uns das bitte einordnen?“, als Seitenhieb gedacht auf all die (linken) Journalisten des Staatsfernsehens- und Radios, sowie der Mainstream-Medien, welche tagein, tagaus … eben … freundlicherweise jenste Dinge EINORDNEN.

Doch:

[…] diese Phrase von der ›Einordnung‹ kommt direkt aus der semantischen Hexenküche derer, die für diese Sachen [EU-Sanktionen gegen Baud und Dogru] mitverantwortlich sind.

Mündige Bürger brauchen keine ›Einordnung‹ (die den Rahmen nie in Frage stellt), sondern Analysen.

Quelle: @textkritik als Antwort auf den Tweet:

Im aktuellen Freitag gibt es meine Einordnung (leider erheblich gekürzt) zu den EU-Sanktionen gegen Baud und Dogru. Bissigere Langfassung demnächst online!

Quelle: @DrClaudiaWittig

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Labels: Medien

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