Archiv Januar 2019

Dienstag, 22. Januar 2019

Unwort des Jahres 2019: Nazi?

„Even the Nazis are shouting Nazi at anyone they disagree with …“

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Dienstag, 22. Januar 2019

Für immer fertig mit „Rassenhygiene“

ancient DNA findings have rendered racist and colonialist narratives untenable by showing that no human population is “pure” or unmixed.

Quelle: Letter in response to Jan. 17 article in The New York Times

Man hat also schon vor Urzeiten nicht einfach „über den Miststock“ geheiratet (den es damals noch gar nicht gab).

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Dienstag, 22. Januar 2019

AI? Versuch’s doch bitte zuerst mit SQL …

Half of the time when companies say they need „AI“ what they really need is a SELECT clause with GROUP BY.

You’re welcome.

Quelle: @matvelloso – 11:53 AM – 30 May 2018

Natürlich liess die Relativierung der vereinfachten Aussage nicht lange auf sich warten: Explaining the joke: “Half the time when companies say they need ‘AI’, what they really need is a SELECT clause with a GROUP BY”.

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Dienstag, 22. Januar 2019

Im Schneckentempo zur Gleichstellung am Arbeitsplatz

At the current rate of progress, it will take 108 years to close the gender gap and 202 years to achieve parity in the workforce,

Quelle: Davos 2019: ‚I’m the boss, he’s the spouse‘

Im selben Artikel ist auch noch ein Faux-Pas von Obamas „Best Buddy“, Joe Biden (der ehemalige Vize-Präsident der US of A), beschrieben: Er traf sich anlässlich des WEF in Davos mit der CEO von Mastercard (sprich: einer Dame!), wurde aber offenbar nicht ausreichend gebrieft und begrüsste stattdessen ihren Mann in der Meinung, dass dies sein Gesprächspartner sei. Schöne Momänt!

Nur eines muss mir Biden erklären: Wieso zum Teufel kommt er auf die Idee, dass „Ann“ ein Männername ist?! Zu lange dem Genderwahnsinn ausgesetzt?

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Donnerstag, 17. Januar 2019

Zuckerbergs Mentor ist enttäuscht von seinem Schützling und dem von ihm geführten Unternehmen

They respond to nearly every problem with the same approach that created the problem in the first place: more AI, more code, more short-term fixes.

Software Engineers halt …

On Facebook, information and disinformation look the same; the only difference is that disinformation generates more revenue, so it gets better treatment. To Facebook, facts are not an absolute; they are a choice to be left initially to users and their friends but then magnified by algorithms to promote engagement. In the same vein, Facebook’s algorithms promote extreme messages over neutral ones, which can elevate disinformation over information, conspiracy theories over facts. Like-minded people can share their views, but they can also block out any fact or perspective with which they disagree.

Quelle: I Mentored Mark Zuckerberg. I Loved Facebook. But I Can’t Stay Silent About What’s Happening.

Ich bin seit bald einem Jahr „clean“ — Facebook.app auf meinem iPhone und meinem iPad deinstalliert, auf Safari ausgeloggt und alle persistenten Cookies gelöscht — und habe mich seither nie (!) mehr in Facebook eingeloggt. Vermissen tue ich nichts, einzig die E-Mail-Bombardements nerven, die just dann angefangen haben, als ich nicht mehr auf der Plattform aufgetaucht bin. Aber ich bin stärker als der Mark und seine Social Media-Drogendealer, für welche ich ein Produkt bin.

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Dienstag, 15. Januar 2019

Der mysteriöse Ohio-Dialekt

The Anglo ethnos reached its zenith in the wake of World War II, during which many social groups were intermixed in the military and their more intelligent members were allowed to become educated and to advance socially by the GI Bill.

Fantastic potential was unleashed when privilege—the curse of the Anglo ethnos since its inception—was temporarily replaced with merit and the more talented demobilized men, of whatever extraction, were given a chance at education and social advancement by the GI Bill. Speaking a new sort of American English based on the Ohio dialect as a Lingua Franca, these Yanks—male, racist, sexist and chauvinistic and, at least in their own minds, victorious—were ready to remake the entire world in their own image.

Quelle: Dmitry Orlov in The Five Stages of Collapse, 2019 Update

Was zum Teufel ist der „Ohio Dialect“? Leider finden sich mit Google nicht viele Hinweise darauf. Meint Orlov das Midland American English? Meint er den Cleveland Dialect? Bezeichnen beide ein- und dasselbe?

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Sonntag, 13. Januar 2019

Netgear Arlo bei Bewegungsmeldungen in der Nacht aufnehmen lassen

Netgear hat mit Arlo ein tolles Überwachungskamera-Produkt entwickelt, doch leider bei der Software-Entwicklung respektive bei der Usability etwas geschlampt.

Ich helfe wetten, dass sehr viele Käufer eine Kamera für folgenden Anwendungsfall anschaffen: Zeichne ein Video auf, sobald die Kamera in der Nacht eine Bewegung entdeckt; z.B. wenn die Kamera auf einen Hinterhof gerichtet ist und man gelegentlich „Besuch“ von unliebsamen Gestalten erhält.

Folgendes Feature ist in der Software derzeit nicht präsent:

Aktivierung des Bewegungsmelders nach Sonnenuntergang und Deaktivierung nach Sonnenaufgang Dies könnte man auf zwei Arten bewerkstelligen: (a) An Hand des konfigurierten Standorts einer Kamera werden tagesaktuelle Sonnenauf- und -untergangszeiten beachtet. Oder (b): Ein Lichtsensor bemerkt, wann es Dunkel respektive wieder Hell wird und aktiviert/deaktiviert den Bewegungsmelder der Kamera entsprechend.

Derzeit muss man sich damit behelfen, den Bewegungsmelder der Kamera gemäss Zeitplan aktiv zu schalten. Und hier lauert bereits der nächste Fallstrick: Arlo kennt zur Agrenzung für Zeitpläne nur Tage, d.h. von Mitternacht bis Mitternacht. Etwas Naheliegendes wie „aktiviere die Kamera während der ganzen Nacht“ ist der Software unbekannt und kann so nicht direkt konfiguriert werden, weil das Ereignis „Nacht“ auf unseren Breitengraden immer zwei Tage umfasst.

Deshalb muss man sich bei einem solchen Wunsch mittels eines klassischen „Workarounds“ damit behelfen, dass man für jeden Tag zwei Aktivitätsblöcke einrichtet: Einen von 00:00 bis bspw. 08:00 Uhr, und dann einen zweiten von 17 bis 23:59 Uhr. Dabei ist es extrem wichtig, dass man nicht 00:00 Uhr als Endzeit einstellt, weil das auf Grund der Überschneidung sonst den Aktivitätsblock von 00:00 bis 08:00 Uhr des nächsten Tages (!) deaktiviert und nach Mitternacht keine Aktivitäten aufzeichnet. Wieso dies als „Überschneidung“ gilt und wieso eine solche Überschneidung in dem Fall nicht die klitzekleinste Warnmeldung aufpoppen lässt, wissen wohl nicht einmal die Entwickler …

Das Problem ist bekannt und den Arlo-Foren bereits mehrmals diskutiert: Scheduled mode setting all night sowie Schedule is active but after midnight, stops recording

Die Einstellungen macht man in der Kalenderansicht auf arlo.netgear.com unter Mode > Schedule. Bei mir schaut das beispielsweise so aus:

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Sonntag, 13. Januar 2019

Heimische „Ladestation“ für unsere Elektronik

Über die Jahre hat sich bei uns so einiges an portabler Elektronik angesammelt, welche Strom frisst und dementsprechend regelmässig geladen werden muss. Aus diesem Bedürfnis hat sich folgende Ladestation am Eingang zu unserer Wohnküche entwickelt:

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Was erkennt man auf diesem Photo?

  • IKEA KALLAX Regal 202.758.14 (um 90 Grad gedreht). Unterlegt mit Fensterklammer, groß 3er Set, damit das Regal (fast) dieselbe Höhe erreicht wie das leider nicht mehr hergestellte IKEA EXPEDIT (Medienmitteilung vom April 2014), welches links vom KALLAX steht.
  • Nokia Fatboy DT-901 Ladekissen (Amazon) Seinerzeit in einem Blog-Artikel von vowe empfohlen und dann über Ricardo (Verkauf eines riesigen Restbestandes, weiss) respektive Tutti (rotes Kissen) erstanden. Im Kissen selbst liegt ein Nokia DT-900 (Amazon). Damit laden wir unsere zwei iPhone X ohne irgendwelche Kabel mit der Qi-Technologie auf.
  • Nokia DC-50 Ladeplatten (Amazon UK; bei Amazon Deutschland nicht mehr erhältlich) Seinerzeit in einem Blog-Artikel von vowe empfohlen. Insgesamt besitzen wir vier Stück; die zwei gelben für mich, die zwei pinkigen für Stephanie. Genial finde ich, dass sich damit ein iPhone unterwegs kabellos laden kann. Man kann sogar ein Sandwich machen, bei welchem man die Batterie auf ein DT-901 Ladekissen legt, und auf die Batterie das iPhone legt und sich die Geräte „in Serie“ laden lassen. Was mir aber überhaupt nicht gefällt: Die Batterien entladen sich bei mir im Rucksack aus irgendeinem Grund regelmässig selbständig, und ich kann mir nicht erkären, wieso. Damit es bei der Lagerung keine Interferenz gibt, bewahre ich die Batterien mit genügend Abstand in einem IKEA RINNIG Tellerhalter auf.
  • Logitech Base (Amazon) zum Laden eines iPad Pro 9.7inch (2016; Modell A1674) mit Smart Connector. Sehr ästhetische Lösung, leider hat das Dock aber das Problem, dass das iPad hin und wieder nicht lädt. Dann muss ich jeweils das Lightning auf USB-A-Kabel aus- und wieder an das Dock anstecken.
  • EU-2-pol-Verlängerungsstecker mit 4 USB-Anschlüssen (Ali Express) Auf dem Photo am giftgrünen Kabel zu erkennen, welches in das KALLAX-Fach oben rechts führt, wo der Stecker mit 3M-Kleber kopfüber angebracht ist. An den USB-Anschlüssen hängen je zwei Apple Lightning- sowie zwei Micro USB-Kabel. Mit den Lightning-Kabel lädt man Apple Geräte (iPhone, iPad, Apple TV Remote), mit den Micro USB-Anschlüssen Android-Geräte sowie Stephanies Bose Sportkopfhörer sowie ihre Bose QuietComfort QC20 mit Noise Cancelling. Die Kabel führe ich der Wand entlang hoch und arretiere sie mit Plastic-Halterungen vergleichbar zu BlueLounges CableDrop — aber anstelle von 15 CHF für 6 Stück habe ich bei Caldecott auf Ali Express 1.40 CHF für 6 Stück bezahlt.
  • Baseus Qi Charging Case for AirPods (Ali Express) Verschandelt meiner Meinung nach das optimal bemessene, weisse AirPods-Case; d.h. macht es klobig und unhandlich — doch damit lassen sich meine AirPods auch kabellos aufladen, sobald ich das Case auf einen der zwei DT-901 Ladekissen lege. Nichts mehr jeden Abend das Lightning-Kabel reinfummeln.
  • SAMDI Wooden Laptop Stand (auf Ali Express nicht mehr unter dem Link verfügbar, unter welchem ich die zwei Halterungen gekauft habe; Amazon USA hat etwas ähnliches) Das MacBook meiner Frau und mein MacBook stellen wir bei Nichtbenutzung in diese genialen hölzernen Halterungen ab. Der Einschub ist mit einem Gummi geschützt, damit das Holz nicht splittert und die Metalloberfläche des MacBooks nicht zerkratzt wird. Ein MacBook USB-C-Netzteil haben wir fix am Stromanschluss angebracht und können das Kabel dann an das vertikal aufgestellte MacBook anschliessen.
  • JBL OnBeat Micro (Amazon USA) Verwende ich mittlerweile weder, um mein iPhone X noch um meine AirPods zu laden. War aber seinerzeit das Ladegerät, welches es auf meinen Nachttisch geschafft hat.

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Dienstag, 1. Januar 2019

Die SP Bern macht auf Gender

Vor einigen Wochen wurden die Haushalte der Gemeinde Bern mit einem Schreiben der städtischen Sozialdemokratischen Partei eingedeckt, worin Interessierte zu einem Beitritt zur SP Stadt Bern aufgefordert wurden.

Als langjähriges Mitglied finde ich es selbstverständlich gut, wenn sich auf diesem Weg mehr Leute für die politischen Anliegen der Partei begeistern lassen. Leider aber ist es nun offenbar auch hier in Bern soweit, dass avant-gardistisch, aus den USA inspiriert (Stichwort „Identity Politics“, mit welcher die Demokraten (vermutlich nicht nur 2016) gegen Trump verloren), herum-gegendert wird: Das Beitrittsformular enthält auf der dritten Zeile die Angabe des Geschlechts. Und da können Interessierte nicht nur das (erwartete) „weibliche“ und „männliche“ Kästchen auswählen, sondern auch noch ein wirres Geschlechtssymbol, welches mir bisher noch nie untergekommen ist:

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Für mich ist es nachvollziehbar, dass man zu Handen der Adressdatenbank erfasst, ob man Briefsendungen an „Herr XYZ“ oder „Frau XYZ“ adressieren soll. Doch wie lautet in dem Fall aber die Anrede, wenn man das dritte Häkchen setzt? „Trans XYZ“? Oder dient die Information dazu, Interessierte auch gleich noch in eine SP-Untergruppe aufzunehmen, die sich deren LGBTQQIAAP-Anliegen annimmt?

Wahrscheinlich meinten die Formular-Designer „Gender“ (d.h. das „soziale“ Geschlecht), und nicht „Geschlecht“ (= engl. sex), denn:

Der englische Begriff „Gender“ beschreibt zunächst das soziale Geschlecht eines Menschen. Da es die Unterscheidung zwischen dem biologischen Geschlecht (‚sex’) und dem sozial erworbenen Geschlecht (‚gender’) im Deutschen nicht gibt, hat sich auch im hiesigen Sprachraum der englische Begriff durchgesetzt – und führt mancherorts zu Missverständnissen. Dabei besagt die Trennung von ‚sex’ und ‚gender’ zunächst: Die biologischen Geschlechtsmerkmale eines Menschen bestimmen nicht automatisch, ob und wie eine Person ihr Leben als Mann oder Frau in der Gesellschaft gestaltet. Das biologische Geschlecht ‚sex’, bzw. das, was bei der Geburt ärztlich bestimmt wird, sagt demnach auch noch nichts darüber aus, was in einer Gesellschaft als typisch „weiblich“ oder „männlich“ bezeichnet wird. Dies gilt in der Regel als Produkt sozialer Aushandlungsprozesse. Bei Transpersonen etwa stimmen „sex“ und „gender“ nicht überein. Man spricht heute von „geschlechtlicher Vielfalt“ und bezeichnet hiermit die vielfältigen Möglichkeiten, als Mann oder Frau eine Rolle innerhalb von Gesellschaften einzunehmen

Via: „Gender“ und „Genderwahn“ – neue Feindbilder der extremen Rechten aus Quelle: Das Märchen von der Gender-Verschwörung.

Fazit: Ich werde wohl langsam alt und kann ob diesem neumodischen Verhalten nichts abgewinnen.

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