Archiv ‘Reisen’

Mittwoch, 22. April 2026

Thailand: Kleider-Waschmaschinen ohne Heizelement

Die meisten Waschmaschinen, die in Thailand stehen, sind einerseits Toploader (was man aus amerikanischen Filmen kennt — man lädt die Wäsche über ein Loch im Deckel der Maschine), andererseits verfügen sie über kein Heizelement. Das heisst, das Kleiderwäsche nur mit der aktuellen Wassertemperatur gewaschen werden können. 40 Grad? 60 Grad? 90 Grad? Nicht möglich.

Ein Quora-Artikel gibt mehr Auskunft darüber, wieso das so ist:

Can we manually pour hot/warm water directly into the tub in a LG top loading washing machine which has only cold water inlet?

Ich denke, dass mit reichen Expats und der sonstigen Entwicklung der oberen Mittelklasse vermehrt Frontloading-Maschinen mit einem Heizelement den Weg in den Markt und Mietwohnungen finden.

Wie erkennt man im Laden, bspw. HomePro oder BigC, rasch, ob eine Waschmaschine ein Heizelement besitzt? Ich denke dies ist der Fall, wenn auf der Armatur Temperaturzahlen aufgedruckt sind.

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Dienstag, 21. April 2026

DTV1 90 Day Reporting in Bangkok

Ich habe dieses „Adventure“ an einem Tag durchgespielt, und damit ihr nicht alle Fehler machen müsst, die ich gemacht habe hier die Kurzzusammenfassung:

  1. Der Vermieter oder das Hotel muss vor dem Besuch bei der Immigration Divison das Formular TM30 online ausfüllen. Leben Vermieter oder Hotel nicht gerade hinter dem Mond, wissen sie genau, was wo zu tun ist. Am Besten verlangt man die Bestätigung digital als PDF, und organisiert noch eine Telefonnummer, mit welchem die Unterkunft erreichbar ist, wenn der Immigrationsbeamte eine Frage hat. Die Bestätigung druckt man am Besten aus, sicher ist sicher.
  2. Das Formular TM47 lädt man sich bspw. von hier (Chiang Mai) herunter und füllt es zu Hause aus
    • Für DTV1 wählt man die Tourist Checkbox aus (ich hatte fälschlicherweise „Non-Imm“ ausgewählt, was falsch ist — halb so wild, wird vor Ort korrigiert)
    • Die ID für das TDAC (Thai Digital Arrival Card) entnimmt man dem PDF, welches man vor dem Abflug generiert hat
    • Die Dame wollte meine Mobilfunknummer anstelle der Nummer des Juristic Office meines Wohnturms. Halb so wild, kann vor Ort ergänzt werden
  3. In Bangkok wohnhafte Personen sprechen persönlich bei der Immigration Division 1 (Immigration Bureau) Google Maps vor. 3. Stock, den Postern folgend, und in der Schlange anstehen.

Wer Morgenmensch ist, empfiehlt es sich, früh aufzustehen und zu Beginn der Öffnungszeiten vor Ort zu sein. Zuerst spricht man am Schalter vor, wo eine freundliche Dame sicherstellt, dass man am richtigen Ort ist und alle nötigen Dokumente vorliegen. Ist dies der Fall, erhält man eine Nummer, und dann … beginnt das Warten. Da man die Aktivität der Schlange dank des QR-Codes online verfolgen. Ich empfehle, in dem Moment in ein Café oder Restaurant oder eine Shopping Mall in der Nähe zu gehen. Gemäss meinen Berechnungen variert die Bearbeitungsgeschwindigkeit zwischen 1 und 2 Nummern pro Minute. Bei mir waren 400 Nummern vor mir, und ich habe mich vor Ort hingesetzt und zu Tode gelangweilt (AirPods vergessen).

Wo man NICHT fündig wird

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Montag, 13. April 2026

Swiss: Zwei separate Buchungsänderungen am Tag: Scheinbare Kumulierung der Beträge beim zweiten Kauf

Vor einigen Tagen buchte ich meinen Rückflug in die Schweiz um. Dank dem bewusst gewählten Economy Flex Tarif kein Problem; alles mit ein paar Klicks online über das Web-Interface möglich, bravo. So soll es sein.

Einige Stunden später, als ich für Frau und Kind — aus Gründen mit einer separaten, ebenfalls bereits bestehenden Flugbuchung — eine Sitzplatzreservation vorgenommen hatte, wollte ich meinen (nahegelegenen) Sitzplan ebenfalls buchen.

Obwohl das Interface für die Sitzplatzreservation in der Exit Row einen Betrag von 95.45 CHF anzeigte, wurden im Webinterface beim Abschluss des Kaufs plötzlich eine Gesamtsumme 574.45 CHF angezeigt, und nach der Genehmigung der Transaktion (3D Secure, oder wie die Mehrfaktor-Technologie heisst) wurden auf meiner Debitkarte tatsächlich 574.45 und nicht 95.45 CHF reserviert. Was zum Teufel …

Da ich den letzten Sitzplan in Greifdistanz der beiden nicht verlieren wollte, genehmigte ich den Kauf widerwillig, und malte mir schon aus, wie ich in einigen Tagen/Wochen über den Kundendienst in langwieriger Telefonschleife den deutlich zu viel bezahlten Betrag mit viel Argumentation zurückfordern müsste.

Spannend auch, dass mir Swiss aus irgendeinem Grund für den am 14. Januar erfolgten Flug MUC–BKK auch noch (rückwirkend?) irgendwelche Gebühren verrechnen wollte — besser kann es ja nicht werden:

Auf jeden Fall sah es in der PostFinance App temporär so aus:

Doch: Ein paar Stunden später hatte ich etwas mehr Zeit, um die Sache noch einmal genauer zu analysieren. Und siehe da: Die hohe Summe beim zweiten Kauf bestand einerseits aus dem Preis der vier Stunden vorher getätigten Umbuchung, plus des Preises für die danach separat durchgeführte Sitzplatzreservation. Der kumulierte Betrag passte auf den Rappen genau.

Offenbar kumuliert das Lufthansa Group Buchungssystem also bei (a) einem zweiten Kauf (b) für dieselbe PNR (c) am gleichen Tag (respektive bevor die erste Summe ordentlich abgebucht wurde?) einfach die beiden Summen und reserviert den Betrag auf der Debitkarte. Für den Kunden sieht es dann so aus, als würde mittels zwei separater Transaktionen viel zu viel Geld abgezogen.

Ab dem Zeitpunkt war ich mir fast sicher, dass die Situation am nächsten Tag vom Buchungs- respektive Inkassosystem automatisch bereinigt werden würde. Und tatsächlich: Am nächsten Tag sah ich die zwei korrigierten Debitkarten-Reservationen im PostFinance eBanking.

Von meinem Konto wurden schlussendlich mittels den erwarteten zwei Transaktionen die eigentlich zu erwartetenden Summen abgebucht: Transaktion 1 mit dem Betrag für die Umbuchung des Flugs, Transaktion 2 mit dem Betrag für die Sitzplatzreservation.

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Freitag, 10. April 2026

Swiss: Bassinet (Cot) für Baby bestellen

Eine Flugbuchung mit einem Neugeborenen führt bei Swiss nicht automatisch dazu, dass einem ein Bassinet (Cot) bereitgestellt wird, in welchem man das Baby während des Flugs (hoffentlich) etwas Schlafen lassen kann.

In der Boeing 777-300ER der Swiss kann man das Bassinet meines Wissens in der Economy-Klasse nur in der Sitzreihe 40, Sitze D, E, F, G, an die Wand montieren.

Nachdem ich den einzigen in der Reihe noch verfügbaren Sitz 40D reserviert hatte, erkundigte ich mich bei einem Kollegen mit viel Flugerfahrung, was nun zu tun sei.

Er meinte, dass ich selber aktiv werden und das Bassinet vor dem Flug über den Kundendienst „bestellen“ müsse.

Offizielle Angaben von Swiss dazu:

Baby cots

Cots are available in all flight classes on long-haul flights and in Business Class on European flights. They are suitable for babies up to 8 months old, weighing a maximum of 11 kilograms and measuring up to 67 cm. This gives your baby enough space to lie comfortably. The number of cots is limited, so please be sure to contact our ​Service Centre in good time. You can reserve a baby cot and accompanying seat free of charge.

Go to the Service Centre

Quelle: On board with children

Leider hilft der Link zum Service Centre nicht weiter. Es wäre ja gelacht, wenn man diese Option wie Sitzplätze, Zusatzgepäck, oder Spezialessen online ohne Interaktion mit einem Menschen hinzubuchen könnte. Auch der AI-unterstützte Chat konnte mir nicht weiterhelfen und sandte mich auf die Service Center-Seite mit den Kontaktadressen.

Auf Grund des längeren Asienaufenthaltes wollte ich nicht die befürchteten 30 bis 40 Minuten über Swisscom Roaming in der Swiss-Warteschleifen warten. Deshalb versuchte ich, das lokale Swiss Büro zu kontaktieren.

Eine Google-Suche lieferte sowohl eine Email-Adresse (!) einer lokalen Mitarbeiterin (napaporn.pinkaew@swiss.com), als auch eine Telefonnummer (02-204-7700):

Leider kam meine Email-Anfrage umgehend zurück — Recipient Unknown:

host mxb-005f4701.gslb.pphosted.com [143.55.150.105]
    SMTP error from remote mail server after RCPT TO::
    550 5.1.1 Recipient Unknown

Die Telefonnummer war auch nicht mehr gültig. Eine zweite Nummer auf einer nicht verwandten Web-Site funktionierte ebenfalls nicht.

Soviel zur Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit von AI Overview. Trau schau wem!

Schlussendlich wurde ich auf der Web-Site von Bangkok Suvarnabhumi fündig. Dort werden alle Airlines mit einer Telefonnummer aufgelistet, und so auch die Swiss:

Suvarnabhumi Airline Info

Die Nummer lautet 02-056-6868 ‭respektive international +6620566868.

Und tatsächlich: Die Nummer funktionierte. Es handelt sich dabei nicht um Swiss selber, sondern um das Lufthansa Group Service Center. Das macht Sinn, denn fliegen ja Lufthansa, Austrian wie auch Swiss BKK an.

Bevor man mit einem Mitarbeiter sprechen kann, musste ich eingeben:

  • 2 für Reservation (1 wäre HON Circle, 3 Miles & More)
  • 2 für Swiss (1 wäre Lufthansa, 3 Austrian)

Innert weniger Sekunden begrüsste mich ein Mensch, der nicht nur Thailändisch, sondern auch Englisch sprach, und mit einem verständlichen Akzent. Ich brachte mein Anliegen vor, er notierte sich die PNR, klärte kurz ab, ob zum Sitz ein Bassinet gebucht werden kann, und ob noch ein Bassinet frei war, und bestätigte mir dann die Reservation. Alles in allem dauerte das nicht mehr als drei Minuten. Fliegen kann so schön sein, auch 2026!

Tipp: Vor dem Anruf notiere ich mir jeweils die PNR (Buchungsreferenz), und frage dann über Google: „NAPZ5Z in NATO Alphabet“. Google ist so gut, dass es dann die Buchstaben auflistet: November Alfa Papa Zulu Five Zulu. Im Flugverkehr bin ich noch keinem Angestellten mit Kundenkontakt begegnet, welcher nicht dieses Alphabets mächtig war. Dies erlaubt die fehlerfreie, zuverlässige und schnelle Kommunikation des PNR.

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Sonntag, 29. März 2026

Versuch der Mülltrennung im Wohnturm in Bangkok

Kürzlich wurden im Abfallraum unseres Stocks folgendes Schild aufgemacht, und zusätzliche Abfallcontainer installiert:

Zu Hause in der Schweiz trenne ich Abfälle (Papier, Karton, Büchsen/Dosen, PET-Flaschen, Batterien) und verwende lokale Entsorgungshöfe für eine effiziente Entsorgung.

Hier bin ich aus folgenden Gründen skeptisch:

  • Bewohner aus allen Herren Ländern Die Wohntürme hier sind ein kleiner Mikrokosmos von unterschiedlichsten Nationalitäten: Thais, Chinesen, (vermutlich) Japaner, (vermutlich) Koreaner, Inder, Russen, Ukrainer, Europäer. Bei einigen Ethnien habe ich grosse Bedenken, dass die ihren Abfall wirklich sortieren (ein Blick in den Müllkübel bestätigt mir das immer wieder). Mülltrennung funktioniert meiner Meinung nach nur, wenn sich alle daran halten (sprich in High Trust Societies wie der Schweiz, Deutschland, oder beispielsweise Japan — und ich wage zu behaupten, dass die Mülltrennung auch in der Schweiz aus bekannten Gründen zunehmend leidet).
  • Nachgelagerte Konsolidierung? Was passiert mit den Container, wenn sie von der Putzfrau (ja, ich habe noch nie einen Putzmann gesehen) abgeholt werden? Geht dann alles in denselben grossen Container? Und selbst wenn die Trennung hier eingehalten wird — was passiert nach der Abholung? Ich befürchte, sobald der Müll aus den Augen ist, ist er auch aus dem Sinn.
  • Manuelle Sortierung im Entsorgungshof? Bei nächtlichen Fussmärschen vom Fitness nach Hause sehe ich manchmal Personen, welche die Müllsäcke an den Strassenrändern nach verwertbarem Material erlesen. Passiert das auf Grund des ersten Punkts dann auch zwingend in den Entsorgungshöfen? Müsste meiner Meinung nach, denn sonst sind die von den Wohnturmbewohnern „sortierten“ Abfälle garantiert unrein.

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Freitag, 20. März 2026

Europäisches Brot in On Nut, Bangkok

Nach Wochen in Thailand vermisst meinereiner europäische Kost.

Som Tam Isaan-style, Phat kaphrao, Larb mu, Larb gai, thailändischen Omeletten und was man sich hier sonst für ein Trinkgeld gönnt ist gut und recht.

Regelmässig sehne ich mich aber nach einem saftigen Cheeseburger, Pommes Frites (McDonald’s, nicht CP Brand Mikrowellen-Burger im 7-eleven) — oder einem schönen geschmacksvollem Rib Eye-Steak medium rare gegart.

Oder Brot, unser europäisches Grundnahrungsmittel.

Weilt man in On Nut, kann man seine europäische Brotsehnsucht folgendermassen mit (fast) authentischem Gebäck stillen:

  • Zimt. (Google Maps-Link) Die Zweigstelle in der Habito Mall hat Boarische Bretzen, und noch eine langgezogene Form von Laugengebäck. Nicht perfekt, aber schmeckt ausreichend gut, wenn man Heimweh hat. Das Pain au Chocolat ist meiner Meinung nach mittelmässig, aber immer noch besser als nichts. Bonus: Es handelt sich um eine Bäckereikette, und alle (?) Filialen sind auf Grab, unter Restaurant Food Delivery, und liefern direkt zum Fusse unseres Wohnturms.
  • Epicurian French Bakery. (Google Maps-Link) Die besten Croissants und Pains au Chocolat, die ich hier in Bangkok bisher gegessen habe. Das Baguette ist OK, wird an der feuchten Luft aber schnell pampig (normalerweise bin ich mir gewohnt, dass dieses Brot nach einem Tag hart wird). Bonus: Die Bäckerei ist auf Grab, unter Restaurant Food Delivery, und liefert direkt zum Fusse unseres Wohnturms.
  • Holey Mothership Bakery and Cafe. (Google Maps-Link) Nachdem ich die zwei vorher genannten Bäckereien getestet hatte, blieb ich beim Sauerteig-Baguette von Holey „hängen“ und bestelle nur noch dort. Ich finde deren Baguette das Beste, welche ich bisher in Bangkok gekauft habe. Persönlich der Hammer: Deren Kartoffelsalat. Nicht ganz genau wie zu Hause, aber kommt sehr, sehr Nahe (wobei ich eher die ölig-essigen Kartoffelsalate mag, wie sie meine Mutter jeweils herstellte — der hier hat einen leichten hauch von Mayo, aber ersäuft darin nicht wie bspw. der Coop-Kartoffelsalat). Ich habe auch mal ein Sandwich bestellt. Schmeckte in Ordnung, aber das gelieferte Sandwich sah absolut nicht so (schön) aus wie das auf Grab angepriesene. Bonus: Die Bäckerei ist auf Grab, unter Restaurant Food Delivery, und liefert direkt zum Fusse unseres Wohnturms.

Nachtrag: Diese Woche (in der Woche vom 20. April 2026) war ich am Dienstag-Morgen in EmSphere und bin bei Bijoux de Beurre Échiré (Google Maps-Link) zum Morgenkaffee und Pain au Chocolat eingekehrt, und habe dabei deren Baguette für 120 THB gekauft. Fazit: Zu trocken. Allenfalls hatte ich ein Brot vom Vortag erwischt — obwohl ich kurz nach Ladenöffnung um 10 Uhr dort auftauchte?

Das ganze hat natürlich seinen Preis: Kauft man sich an einem Tag einige Gebäcke, bezahlt man locker ein Abendessen inklusive Getränke in einem nicht-touristischen thailändischen Restaurant — für zwei Personen.

Der nahegelegene Big C (Google Maps-Link) hat auch Pain au Chocolat, und ein spezialisierter thailändischer Gebäckladen auf demselben Stock bietet auch Gebäcke an — aber die kommen nicht an die europäische Erwartungen heran.

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Dienstag, 24. Februar 2026

Soundtrack für die Reise zur Geburt meiner Tochter

Gareth Emery feat. 旺仔小乔: Fallen

Folgender Song lief auf meiner Reise zur Geburt meiner Tochter non-stopp, sozusagen in „Heavy Rotation“, auf dem Mileage- und Lufthansa Lounge-Run GVA–FRA–MUC–BKK:

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Dienstag, 10. Februar 2026

Grüne EU-Umweltrettungsfantasien erreichen Thailand

Dementsprechend: Sermsuks Crystal wird von mir ab sofort nicht mehr gekauft. Nestlé Pure Life ist der Gewinner des aus Europa rüberschwappenden grünen Wahnsinns — (derzeit noch) keine zwangsweise an der Flasche fixierte Deckel. Ich hoffe, das bleibt noch lange so.

A propos: Die Crystal-Flasche ist vorne und hinten mit einem unterschiedlichen Logo versehen. Einerseits das lateinische Logo („Crystal“ eben). Andererseits „คริสตัล“. Bei diesem Begriff handelt sich nicht um die Übersetzung von Kristall, sondern um Laut- oder Silbenschrift von „Crystal“. Sprich wird der Begriff von einer thailändisch sprechenden Person laut vorgelesen, tönt es wie „Crystal“. Erinnert an das japanische Katakana. Für lateinische Schrift gewohnte Besucher könnte das thailändische Logo fälschlicherweise als „Asada“ interpretiert werden.

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Montag, 29. Dezember 2025

Bangkok: Gourmet Market: You hunt we cook

Auf dem aktuellen Aufenthalt (dank eines Tweets mitsamt Video) entdeckt: In Thailand, genauer gesagt der Hauptstadt Bangkok, im Einkaufszentrum Emsphere, gibt es einen Gourmet Market, vergleichbar mit Globus Delicatessen, oder LOEB Lebensmittel in Bern. Soweit so normal.

Der Clou: Innerhalb dieses Gourmet Markets gibt es eine bediente Open Kitchen namens „You hunt we cook“ (Google Maps). Sprich man sammelt sich im Gourmet Market ein Steak, Beilagen wie Gemüse und Getränke zusammen, bringt es zur Küche, und erhält dort für einen kleinen Aufpreis die Zutaten frisch gekocht (in meinem Fall: köstlich medium rare gegrillt).

Am Weihnachtsabend gönnte ich mir 180 Gramm australisches Wagyu-Steak für 990 THB (ca. 25 CHF), ein Glas italienischen Merlot im Offenausschank, Babykarrotten sowie Pommes Frites mit Trüffelmayonnaise. Himmlisch! Ich gehe wieder.

Weniger schön: Meine Freundin studierte nach dem Bezahlen die Rechnung, und entdeckte, dass der Kassier uns Dinge verrechnete, welche wir gar nicht konsumiert hatten. Ihre Beschwerde fruchtete: Sie kam mit knapp 400 THB (ca. 10 CHF) zurück. A propos: Für diesen Betrag essen beispielsweise im Jarunee an der Phrom Phong BTS-Station zwei Personen authentisch thailändisch zu Abend, und sind dann satt.

Wie ich am Folgetrag realisiert habe, findet sich das „You hunt we cook“-Konzept noch in anderen Filialen um die BTS-Station herum: The Emporium und Emquartier haben auch solche Küchen. Etwas weiter weg, im Siam Paragon-Einkaufszentrum, gibt es auch eine Küche.

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Dienstag, 25. November 2025

Die Sabai Sabai-Falle

The Sabai Sabai Trap

The phrase „Sabai Sabai“ (สบาย สบาย) literally means comfortable, relaxed, or easy-going. Repeating the word twice intensifies the meaning to „very comfortable“ or „really relaxed.“

For foreigners, the sabai sabai lifestyle is the allure of a life with less pressure, more spontaneity, and a general feeling that everything will just work out. The negative side is when this approach clashes with Western expectations of efficiency, clear communication, or professional motivation.

Quelle: Twitter-Post von Bangkok Boy

Der Post hat auch ein Video eingebettet.

Fazit: „Ds Füfi u ds Weggli“ gibt es auch in Thailand nicht. Alles hat seinen Preis. Ob es deswegen aber gleich eine Falle ist? Solange man sich dessen bewusst ist, sollte der Schock nicht so tief sitzen.

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