Archiv Dezember 2020

Mittwoch, 30. Dezember 2020

Bitte sehr: „Mit“, nicht „an“ der Corona-Impfung gestorben!

Im Kanton Luzern ist eine Person nach einer Impfung gegen das Coronavirus gestorben. […] Demnach ist nicht erwiesen, ob zwischen der Impfung und dem Todesfall ein Zusammenhang besteht.

Gemäss dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht von «zeitpunkt.ch» wurde die betroffene Person am 24. Dezember in einer Einrichtung für Demenzkranke geimpft. Sie verstarb am 29. Dezember.

Quelle: Person stirbt nach Corona-Impfung in Luzern

Frage: Wann wird COVID-19 Schweiz ergänzt mit (1) der Zahl der Geimpften und (2) der Zahl der geimpft Verstorbenen, unterteilt in (2a) SARS-CoV-2 positiv getestet und (2b) anderweitig verstorben, mitsamt (2c) Altersangaben?

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Dienstag, 29. Dezember 2020

2020: Die Bankrotterklärung des Journalismus

Amen:

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Dienstag, 29. Dezember 2020

Der Kult des R-Werts

[…] ein Kult [wird] durch drei Aspekte bestimmt: ein Kultobjekt [R-Wert, Anzahl positiver SARS-CoV-2 Tests], eine den Kult ausführende Personengruppe [Epidemiologen, Virologen, Taskforce-Mitglieder, Bundesräte, Zeugen Coronas etc.] sowie eine Anzahl mehr oder weniger ritualisierter Kulthandlungen [Pressekonferenzen, Lockdowns].

Quelle: Kult (Wikipedia)

Manfred Messmer, am 10. Dezember 2020:

Klar, die Epidemiologen haben den Durchblick. In ihrem doch ziemlich beschränkten Auschnitt des Ganzen.

Doch ein chaotisches System mit seinen unendlich vielen Variablen auch nur an[n]ähernd zum Wohle aller zu steuern, kann nicht allein auf zwei, drei Kennzahlen basieren.

Quelle: Die Baselbieter Regierung – Lauber, Weber – liegt richtig

Sich irrigerweise auf einige wenige Kennzahlen zu konzentrieren, ist das eine. Noch schlimmer wird es, wenn sich diese (rückwirkend) als nicht korrekt herausstellen:

  • Tagesanzeiger: Plötzlich sackt der R-Wert ab Unmittelbar bevor der Bundesrat die Corona-Massnahmen verschärfte, warnte die Taskforce vor steigenden Fallzahlen. Der Grund war ein hoher R-Wert. Inzwischen wurde der Wert von damals deutlich nach unten korrigiert.
  • Blick: Was taugt der R-Wert wirklich? Sie gilt als wichtiger Richtwert in der Corona-Politik: die Reproduktionszahl R. Doch nachträgliche Korrekturen stellen den Nutzen des Indikators infrage. Dazu werden Experten des Bundes Auskunft geben müssen.

Wir alle sind im Nebel Herumirrende, auch wenn Bundesrat, das BAG, die Taskforce und die Marktschreier Salathés, Althaus‘, Eckerles, Drostens und Lauterbachs uns weiss machen wollen, dass wir ihrer von „der“ Wissenschaft erleuchteten Laterne folgen sollen.

Ich halte es mittlerweile mit Steff la Cheffe:

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Freitag, 25. Dezember 2020

A Rongs Songknaller „Ni De Da’An“

Toller Song (sowohl melodisch, … als irgendwie auch inhaltlich passend für 2020), erstmals gehört als Stephanie auf unserem neuen Apple CarPlay-fähigen Autoradio Taiwan Top 100 gespielt hat …

Das Lied mit englischen Untertiteln …

… und in Pinyin (romanisiert):

Den Namen des Künstlers — 阿冗 — zu übersetzen scheint gar nicht so einfach; Google Translate macht daraus Arong. Offenbar wird das im vorliegenden Fall aber als A Rong geschrieben. Da bleibt nur eine Frage: Ist damit der Name Aaron gemeint, „mandarinisiert“? Ich weiss es nicht. Hier jedenfalls eine Webseite mit englischen Informationen über den gebürtigen Festland-Chinesen mit Jahrgang 1994.

Der Titel des Lieds 你的答案 heisst auf Pinyin (romanisiert) Nǐ de dá’àn (ohne Betonungszeichen: Ni De Da’An) und (mit Google) übersetzt somit Deine Antwort. Zusammen mit den gesamten Lyrics tönt das verdächtig nach einer Schnulze eines Verlassenen — oder doch jemanden, der seine grosse Liebe gefunden hat? Mich soll’s nicht stören.

Der Song ist schon über ein Jahr alt, tönt aber richtig poppig-fetzig. Mandopop halt.

Übrigens: Ich dachte ich hätte bu zai bu dan gehört (eine Passage im Song, welche für nicht mandarin-sprachige am einfachsten herauszuhören ist), aber tatsächlich ist es bù zài gūdān: 不再孤单, oder deutsch „Nicht mehr allein“.

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Dienstag, 22. Dezember 2020

MUTATION!!!

Nachtrag

Vincent Racaniello erläutert ruhig und sachlich, was in der Geschichte wirklich Sache ist. Das Ganze beginnt mit einem Tadel gegen Apoorva Mandavilli, welche einen reisserischen New York Times-Artikel zum Thema verfasst hat. Gegen Schluss des Videos nimmt er dann noch die Unwissenschaftlichkeit von NERVTAG ins Visier und spricht PCR-Tests ab, Infektiosität zu diagnostizieren — wenn es sogar Vincent „den Deckel lüpft“, muss das was heissen:

Ganz wichtig: Begriffe!

  • isolates
  • mutations
  • variants
  • strains

Überarbeiteter Text

(Nachdem ich Vincents Video geschaut habe, habe ich den Text wo fehlerhaft angepasst)

Fast seit Anbeginn der Pandemie folge ich Richard Neher und Emma Hodcroft auf Twitter (Genau der Neher, der die diesjährige Goldene „Nostradamus“ Himbeere erhält).

Deshalb kenne ich Nehers Datenset auf der Website Nextstrain schon seit dem Frühjahr 2020. Kann man ganz doll mit rumspielen und sehen, welche sog. „Variants“ des Virus mit Genom-Mutationen wann und wo aufgetaucht sind, und wohin sie sich während der „Pandemie“ weltweit verteilt haben.

Die Schweizerische Journalistenelite — sprich die Besten der Besten — scheint erst jetzt entdeckt zu haben, dass SARS-CoV-2 ganz viele verschiedene Varianten aufweist. Gemäss Vincents Video wurden seit der Entdeckung von SARS-CoV-2 bis Oktober 2020 über 12’000 Mutationen in über 90’000 „isolates“ (dt. einzelnen Virenspezimen, die in Infizierten isoliert wurden) festgestellt.

Notabene: Von „strains“ (dt. „Stämme“) von SARS-CoV-2 würde man dann sprechen, wenn Virus-Varianten (im Menschen!) neue biologische Eigenschaften entwickeln. Vincent sieht bei SARS-CoV-2 noch keine „strains“. Das ist höchstens verwirrend, als dass Nehers Web-Applikation auf nextstrain gehostet wird.

Da aber „Mutation“ viel, viel gefährlicher tönt als „Variante“ (und zu deutlich mehr Klicks führt), ist die Print- und Online-Presse in Kalenderwoche 52 ausgeflippt: Nun enthält jede zweite Schlagzeile den Begriff „Mutant“ oder „Mutation“.

Christian Drosten dachte sich gestern, dass er dem noch einen draufsetzen sollte, und setzte folgenden Tweet ab:

Merkt euch:

Das sieht leider nicht gut aus.

Der Laie denkt sich vermutlich eher das:

Drosti ist mittlerweile zurückgerudert:

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Dienstag, 22. Dezember 2020

Erschreckend: Die Long Covid-Opfer werden immer jünger

Vor einer Woche habe ich hier über einen Aufsehen erregenden SRF-Beitrag über das Schicksal einer Mutter berichtet. Sie leidet am sogenannten Post-Covid-Fatigue-Syndrom. Selber habe ich auch schon vom Begriff „Long Covid“ gehört.

Nun auf Twitter eine neue Hiobsbotschaft, und wieder hat es eine Mutter getroffen:

Che Wagner (wie ich ausgebildeter Historiker) berichtet, wie seine Frau Marilola Wili nach einer Corona-Erkrankung an den Rollstuhl gefesselt sei. Auf Facebook hat Che einen ähnlichen Beitrag gepostet (meiner Meinung einfacher zu lesen als der Twitter-Thread):

Das Erschreckende: Marilola Wili, Künstlerin und Mitglied des Advisory Boards des Vereins Grundeinkommen, wurde 1995 geboren, ist also nur gerade 25 Jahre alt.

Bestürzend: Der Artikel Wie die Schweizer BGE-Aktivisten das Grundeinkommen durchsetzen wollen zeigt die beiden 2014 noch als ein junges, glückliches Paar.

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Montag, 21. Dezember 2020

500’000’000 CHF

Gemäss der offiziellen Web-Site des BAG wurden in der Schweiz seit Ausbruch der „Pandemie“ 3’349’768 SARS-CoV-2 Tests durchgeführt (Stand 21. Dezember 2020, 22 Uhr).

Bei 169 CHF Kosten pro PCR-Test ergibt dies die unglaubliche Summe von 566 Millionen Franken, die mittlerweile aufgelaufen sind. Welche wir, d.h. die Steuer- und die Krankenkassenprämienzahler, berappen dürfen.

Kleingedrucktes:

  • Der Antigen-Schnelltest, der immer populärer wird, kostet „nur“ 57.50 CHF; falls der Test-Mix bekannt wäre, müsste dies in die Berechnung einfliessen; die hier angegebene Summe ist tendenziell zu hoch.
  • Diese Summe erscheint wie ein Trinkgeld, wenn man sich die Wirtschaftsstützungsmassnahmen des Bundes von 70 Milliarden Franken vor Augen führt

Mich stören an dieser Summe spontan folgende Dinge:

Ein Test sie alle zu knechten. An der Zuverlässigkeit des PCR-Tests gibt es wissenschaftliche Bedenken. Der Ct-Wert wird meines Wissens weder bei Testresultaten ausgewiesen, noch wird er auf Rückfrage angeben. Ferner hat das BAG meines Wissens den Testlaboratorien keine Vorgaben bezüglich des maximalen Ct-Schwellenwerts gemacht. (Ich bin offen für gegenteilige Aussagen)

Krethi und Plethi können sich ohne irgendwelche Symptome testen lassen. Da es einen ja (vordergründig) nichts kostet, kann man nach Gutdünken in das Testzentrum fahren. Ich helfe wetten, dass sich gewisse Hypochonder seit Februar 2020 locker eine handvoll Male haben testen lassen haben, während eine grosse Mehrheit noch nie in den Zentren aufgetaucht ist. Für was auch? Es gilt doch seit jeher die Regel: Wenn man Symptome irgendwelcher (übertragbarer) Krankheiten zeigt, bleibt man zu Hause, egal was man jetzt genau hat. Und bleibt dort, bis man sich auskuriert hat. Und ja, falls es besonders schlimm wird, geht man zum Hausarzt, oder — Gott behüte — in die Notfallaufnahme.

Die so freiwerdenden Testkapazitäten könnte man anderorts viel effektiver einsetzen: Dort wo so ein Test wirklich unmittelbar über Tod und Leben entscheidet (Blick auf die Alterstatistik der SARS-CoV-2 positiv-getesteten Toten) gibt es weder bei Pflegenden tägliche Tests, noch bei Besuchern.

Zweitteurstes Gesundheitssystem der Welt, nach ein paar „Pandemie“-Wochen am Anschlag (Mehr dazu hier) Man stelle sich vor, wie viele zusätzliche Intensivbetten man mit 500 Millionen Schweizer Franken im Frühjahr 2020 bestellen und dann hätte hochfahren können. Und da uns Betten alleine nichts nützen: Wie viele Experten Intensivpflege man ausreichend lange vor 2020 hätte für den Ernstfall ausbilden und beschäftigen können.

Ich habe es hier bereits gesagt, und wiederhole mich gerne: Alain Berset, seit Amtsantritt am 1. Januar 2012 Vorsteher des EDI und somit oberster Gesundheitshäuptling, ist Teil des Problems, und nicht der Lösung, wie er uns weismachen möchte.

Nachtrag

Die Besitzer der medizinischen Laboratorien sind die KriegsKrisengewinnler. Ich bin gespannt, ob sich auch in der Branche heuer (oder: 2021) einige schicke Karrossen leisten konnten, wie bspw. die „Masken-Kids vom Herrliberg“.

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Donnerstag, 17. Dezember 2020

Ist Drosten angezählt?

After careful consideration, our international consortium of Life Science scientists found the Corman-Drosten paper is severely flawed with respect to its biomolecular and methodological design. […] Considering the severe errors in design and methodology of the RT-PCR test published by “Eurosurveillance”, this raises the concern whether the paper was subjected to peer-review at all.

Quelle: Retraction request letter to Eurosurveillance editorial board

Ich zähle 4 Professoren und 20 Doktoren, die den Retraction Request unterzeichnet haben.

Aber vermutlich alles irrwandelnde Individuen, die vom rechten Pfad abgekommen sind. Alles Häretiker, die das Wort Drostens Gottes anzweifeln!

PS: Wer in den letzten Monaten nicht komplett geschlafwandelt ist, hat dieses Video garantiert schon ein-, zweimal gesehen:

Vollversion:

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Donnerstag, 17. Dezember 2020

Drosten & Kollegen: „Risikogruppen UNSCHÜTZBAR!“

Wir weisen erneut darauf hin, dass die Risikogruppen viel zu zahlreich, zu heterogen und zum Teil auch unerkannt sind, um aktiv abgeschirmt werden zu können. […] De facto sind also weite Teile der Bevölkerung in Deutschland den Risikogruppen zuzuordnen. Dementsprechend ist eine allein auf diese Gruppen abzielende Abschirmungsstrategie in der Realität weder umsetzbar noch ethisch vertretbar.

Quelle: 16.12.2020: AKTUELLE ERKLÄRUNG DER GFV (PDF)

„Die Wissenschaft“ hat gesprochen, keine Widerrede, basta!

Ich habe hier vor zwei Tagen bereits gezeigt, wo über 90 Prozent der Todesfälle auftreten: Bei den Über-70-Jährigen:

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Aus meiner (naiven Laien-)Sicht haben wir hier doch einen extrem markanten Cluster, und die Risikogruppe hinter diesem Cluster kann klar abgegrenzt werden: Jahrgang 1950 und älter, mit besonderem Fokus auf Jahrgang 1940 und älter.

Advocatus Diaboli Aeby: Hat schon jemand aus Politik und der Task Force nur eine Sekunde an eine Ausgangssperre für diese Altersgruppe gedacht? Und wehe, es schreit mir gleich ein schweizweiter Lockdown-Befürworter oder ein Skigebiet-Schliesser etwas von „Verhältnismässigkeit“ ins Ohr …

20min stellt eine ähnliche Frage: Könnten disziplinierte Senioren den Lockdown verhindern?: Rund 80 Prozent der Covid-Patienten in den Spitälern sind älter als 60 Jahre. Der Kanton Tessin verlangt eine «Sensibilisierung» der älteren Bevölkerung.

Ein Sprecher von Pro Senectute opponiert im Artikel vehement gegen solche Gedankenspiele:

Gegen Massnahmen, die nur die Freiheit der Senioren einschränken, ist Peter Burri von Pro Senectute: «Das Virus kennt keine Altersgrenze. Eine Ausgangssperre für über 65-Jährige wie im Kanton Uri im Frühjahr ist falsch. Wir dürfen niemanden aufgrund des kalendarischen Datums komplett aus dem öffentlichen Leben verbannen, um neue Massnahmen abzuwenden.»

Drüben beim Blick spricht EWS zum selben Thema und kommt — als Präsidentin von Pro Senectute — erstaunlicherweise zum selben Schluss: Geht nicht, darf man nicht, wie kann man nur! Stattdessen:

Es braucht jetzt Einschränkungen von allen, ansonsten wird die Situation noch schlimmer.

Somit verbleiben noch zwei Möglichkeiten:

  1. Alle, vom Baby bis zum Hundertjährigen, einsperren (Lockdown), obwohl Leute wie ich (40-jährig, keine Vorerkrankungen) vermutlich eine höheres Risiko habe, beim Duschen auszurutschen und zu sterben, als dass mich SARS-CoV-2 hinraffen würde
  2. Wir fahren weiter wie bisher, und schauen zu, wie die Todesbalken der Alterskategorien 70-79 und Ü80 weiterhin in den Himmel wachsen

Nebenbei: Schwangere?!

Ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf ergibt sich z.B. bei Übergewicht, Diabetes, Krebserkrankungen, einer Niereninsuffizienz, chronischen Lungenerkrankungen, Lebererkrankungen, Schlaganfall, nach Transplantationen und nach ersten Erkenntnissen auch während einer Schwangerschaft.

Quelle: 16.12.2020: AKTUELLE ERKLÄRUNG DER GFV (PDF)

Spannend! Wie viele der Über-70-Jährigen, die SARS-CoV-2 positiv getestet gestorben sind, waren wohl schwanger?

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Mittwoch, 16. Dezember 2020

Lockdown: „Alternativlos!“

… jedenfalls glauben das bereits sagenhafte 1’264* Petitionäre auf Schweizer Shutdown, JETZT!.

A propos: Ich bevorzuge den Begriff „Lockdown“ im Sinne von „Ausgangssperre“. Wobei das dann neudeutsch ja eigentlich „Curfew“ heissen müsste. Vielleicht ist „Abriegelung“ die bessere Übersetzung? „Shutdown“ bedeutet für mich als IT-Spezialist „(ein System) herunterfahren“, übertragen also die Einstellung der (meisten) wirtschaftlichen Aktivitäten im Land. Ich bin mir nicht sicher, ob Letzteres wirklich jemand will (und falls doch, ob diese Leute wirklich verstehen, was sie da fordern).

Siehe dazu auch: „Lockdown“ oder „Shutdown“? Warum wir die beiden Begriffe falsch verwenden.

Zum Vergleich: Eine Unterschriftensammlung gegen die schweizweite Schliessung von Restaurants um 19 Uhr erhielt 95’929* Eingaben.

*) Selbstverständlich sollte man die beiden Zahlen nicht ohne vorgängige Prüfung für bare Münze nehmen — je nach Web-Applikation ist es Script-Kiddies problemlos möglich, hunderte oder gar tausende gefälschte Unterschriften abzusetzen.

Nachtrag

In dem Zusammenhang auch ganz lustig, wenn es nicht so besorgniserregend wäre: Lockdown light, hard oder medium rare – was denn jetzt?

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