Archiv Januar 2018

Donnerstag, 25. Januar 2018

Die Authentizität eines Apple Watch Milanaise Loop Armbands überprüfen

Momentan bin ich auf der Suche nach einem gebrauchten Apple Watch Milanaise Loop 42mm Armbands. Gebraucht deshalb, weil das Armband bei Digitec neu 139 CHF kostet.

Leider ist der Markt geflutet mit Imitaten und man muss aufpassen wie ein Heftlimacher, dass man nicht irrtümlich an Nicht-Originalware gerät (ausser man sucht absichtlich eine Imitat).

Wie erkennt man das Original? Mit einer Google-Suche fand ich auf MacRumors.com den Forums-Post How to tell if it is a genuine milanese loop?

Die wichtigsten Indikatoren sind demnach:

„Stehvermögen“

the Apple ones are thicker and stand on their side. the 3rd party bands collapse like a chain. […] If you set it down it sits like a leather strap would, keeps it’s form more, stays more rigid. the 3rd party ones collapse into loops of mesh.

Lasergravuren

Two sure fire ways to identify genuine- one lug has „assembled in China“ laser etched on it and on the inside of the band there should be 38mm etched to indicate the size.

Dann schauen wir doch mal, welche Gravuren meine Apple Watch 42mm Milanaise aufweist, bei welcher ich eigentlich zu 100 Prozent sicher bin, dass es sich um ein vollständiges Original handelt:

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Gravur: 42mm

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Gravur: Assembled in China

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Gravur: Stainless Steel

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Labels: Apple

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Sonntag, 14. Januar 2018

Soundtrack: Zohan kommt in New York an

Nicht, dass ich solche B-Movies wirklich freiwillig schaue (wobei, mindestens ein Kollege liebt diesen Film und imitiert aus dem Stegreife jede Szene). 38% auf Rotten Tomatoes sprechen aber leider wirklich für sich (und gegen den Geschmack meines Kollegen).

Aber da ich mir gestern über Tutti.ch ein günstiges Philips Hue Starterkit gekauft habe, wollte ich unbedingt die 3rd Party App Hue Camera testen. Die App steuert die (derzeit) einzige Philips Hue Color LED GU10 im Haushalt, welche über dem TV-Tisch angebracht ist. Deshalb wollte ich sehen, ob die LED entsprechend der Farbzusammensetzung des aktuellen Fernsehbilds die Farbe ändert (tut sie) — und da Amazon Prime der rascheste Weg war, einen möglichst farbenfrohen Film zu laden, bin ich über Zohan gestolpert (wieso wird meiner Frau dieser Film empfohlen?!).

Fazit der Übung: Die App funktioniert, die LED auch und Amazon Prime streamt brav mit einem US-amerikanischen Prime-Konto nach Europa in die Schweiz. Was will man mehr?

Nun, mir gefiel auch der Song, der gespielt wird, als Zohan in New York ankommt (irgendwas mit „Uptown, Downtown“). Um was für einen Song handelt es sich? Den da:

Armand van Helden — NCY Beat

Gekauft! (Hilfreich war Music from Film)

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Samstag, 13. Januar 2018

Meine ersten Selfnation-Jeans

Am 29. März 2016 bestellt, am 13. April 2016 waren sie da: Die ersten (und bisher letzten) massgeschneiderten Jeans, welche ich mir in meinem Leben bisher geleistet habe. Satte 219 CHF war der Spass wert. Man gönnt sich ja sonst nichts — und Jeans sind nicht zuletzt etwas, was man über längere Zeit gesehen Stunden um Stunden am Körper trägt. Ein Paar in der perfekten Passform (Verhältnis Taille zu Beinlänge) wäre da ganz nett.

Hersteller und Lieferant: Selfnation

Passen tun sie gut, einzig im Bund sind sie etwas zu weit, was daher rührt, dass meine Frau beim Vermessen meines Adonis-Körpers in der langfristig gesehen doch eher expansiven Region aufgerundet oder sonst einfach noch ein paar Millimeter (Zentimeter?) hinzugefügt hat.

Auf jeden Fall habe ich in den letzten bald zwei Jahren grossmehrheitlich einzig diese Jeans getragen; alle anderen Jeans vergammeln im Kleiderschrank. So viele Stunden können es aber trotzdem nicht gewesen sein, da ich zur Arbeit täglich einen Anzug trage — die Jeans deshalb nur am Abend oder an Wochenenden zum Einsatz kommen. In den Wald holzen gehe damit definitiv nicht.

Doch nun der Schock: Am Freitag-Abend musste ich völlig zufälligerweise entdecken, dass die Hosen kaputt sind. Bei der Naht am tiefsten Punkt im Schritt. Himmelheiland!

Qualitativ haben mich die Jeans noch nicht restlos überzeugt, da mit diesen Jeans in den letzen 21 Monaten insgesamt drei Defekte aufgetreten sind. Ich gehe davon aus, dass es sich bei den Materialfehlern nicht um ein Selfnation-spezifisches Problem handelt und bei allen Jeans vorkommen kann. Einziger Unterschied: Die anderen Jeans kriege ich für einen Drittel des Preises …

Metallteil an der rechten Tasche

Wie es vorher aussah, weiss ich nicht, doch ich weiss, dass das nun nicht mehr verborgene Metallteil bereits mehrere Male zwischen Nagel und Finger geraten ist, was jeweils höllisch weh tut.

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Riss in Hosentasche

Im März 2017 trat dann ein neues, schwerwiegenderes Problem auf: Die Hosentasche links riss auf und ich musste die Jeans bei einem Schneider vorbeibringen, um den Riss zuzunähen.

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Leider musste ich kürzlich feststellen, dass sich bei der Flickstelle ein neuer Riss öffnet …

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Riss am tiefsten Punkt des Schritts

Nun gestern Freitag also die Erkenntnis, dass ich nun einen meiner Finger durch ein Loch im Schritt stossen kann.

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Ich bin mir als Laie nicht sicher, ob man das sauber und zuverlässig reparieren kann, weil das Loch derart nah an der Naht aufgetreten ist.

Fazit

Ob ich mir bei Selfnation wieder neue Jeans bestelle? Meine Masse wären immer noch im System gespeichert …

Ich bin mir aber noch nicht sicher — ich schau‘ mir in der Zwischenzeit jedenfalls schon Mal die Hosen von Outlier an. Vielleicht bestelle vor der USA-Reise im kommenden Mai Slim Dungarees oder Futureworks. Diese sind zwar nicht massgeschneidert, aber sollten hoffentlich trotzdem passen.

Labels: Shopping

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Dienstag, 9. Januar 2018

Praxisbeispiel Fahrzeugkategorien US-amerikanischer Mietwagen auf billiger-mietwagen.de

Die Planungen für den diesjährigen Ausflug in die USA laufen gerade auf Hochtouren.

Die von Swiss in den letzten zwei Jahren jeweils im Januar durchgeführte Aktion von Nordamerika-Flügen kam dieses Jahr etwas früher. Das spielte keine Rolle, hatte ich doch den Newsletter abonniert, die automatische Verschiebung in den Unterordner „Unpersönliche Mails“ temporär deaktiviert und war dementsprechend sofort bereit zuzuschlagen, als die Meldung in meiner INBOX ankam.

Das erste Mal in meinem Leben werde ich heuer zum Start der Reise nach San Diego fliegen (4. Mai um 18:15 Uhr, mit Edelweiss — der eindeutig letzte Nordamerikaflug des Tages und gleich auch der späteste Kalifornienflug, der meines Wissens ZRH je verlassen hat), zurück geht es wie üblich mit LX39 von SFO. Ersparnis dank meiner Geduld, nicht über Weihnachten und nicht vor Neujahr zu buchen: Anstelle 2241 CHF für zwei Personen kam man Mitte letzter Woche kurzfristig für 1618 CHF an die Tickets (fast, jedenfalls; ich musste den Abflug von Samstag auf Freitag an Pfingsten schieben, sonst wäre der Gspass noch ca. 150 CHF teurer gewesen — aber ich werde es überleben). Kalifornienflüge (direkt, ohne Umsteigen) in einer europäischen Qualitätsairline für 809 CHF sind ein Schnäppchen.

Natürlich braucht es in Kalifornien (resp. dieses Mal in Nevada, Utah und Arizona) wieder einen Mietwagen. Diese miete ich immer über billiger-mietwagen.de, mit jedem möglichen Versicherungsschnickschnack, d.h.:

  • ohne Selbstbeteiligung / Erstattung d. Selbstbeteilgung
  • Glas-/Reifenschutz
  • Unterbodenschutz
  • Haftpflicht min. 1 Mio. USD

In diesen Belangen bin ich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, der Massenklagen und horrenden Schadenersatzzahlungen richtig paranoid.

Als Erinnerung notiere ich mir hier Mal für alle Ewigkeit, was Meetingpoint (Alamo-Reseller) unter Luxusklasse-Auto „wie Hyundai Azera“ (oder Audi A6, BMW 5er und Mercedes-Benz E200) versteht:

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Die Kollegen aus dem deutschen Sprachraum, die auf deutsche Karrossen stehen, seien vorgewarnt: Aus Erfahrung sieht man von diesen Geschossen in Amerika leider nichts (nur einmal habe ich es in SJC mit viel Hartnäckigkeit geschafft, dass man mir einen Audi kostenlos ausgehändigt hat). Deshalb bitte nicht auf das Lockvogelangebot reinfallen.

Mit der Buchung gibt es noch ein anderes Problem: Von Luxusklasse kann nicht die Rede sein. Auf dem tatsächlichen Mietwagenvoucher liest man als Anweisung an Alamo mir P4 auszuhändigen, was soviel wie „Premium“ bedeutet (dasselbe auf Deutsch) und nicht Luxus. Oder als SIPP ausgedrückt: PDAR. Das sieht dann so aus:

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Luxusklasse ist das aber nicht, denn das wäre L4 Luxury resp. als SIPP ausgedrückt: LDAR:

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Eine Aufschlüsselung der SIPP-Codes auf effektive Fahrzeuge findet sich Übersicht Mietwagenklassen mit Fahrzeugen, wird nun aber veraltet sein, da bereits dreijährig.

Doch was wird uns im Mai 2018 nun effektiv erwarten? Höchstwahrscheinlich ein Chevrolet Impala 2017 (wenn wir Glück haben die 2018er Version), wie letztes Jahr über Ostern. Die Theorie Luxusklasse sieht in Realität folgendermassen aus:

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Wieso ich kein kleineres Fahrzeug will? Einerseits sind wir dieses Mal zu dritt unterwegs, andererseits passen in den Kofferraum zwei Samsonite Aeris Spinner (Höhe 75 Zentimeter) nebeneinander mit rein. Der günstigste Diebstahlschutz, den man sich ausdenken kann.

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Labels: Reisen

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Montag, 8. Januar 2018

Die drei iPhone X-Modelle

Da ich mir in einem leichtsinnigen Moment kurzzeitig überlegt habe, auf meiner USA-Reise im Mai 2018 ein iPhone X zu kaufen, habe ich mich schlau gemacht, ob das in den USA verkaufte Modell grundsätzlich mit europäischen Funknetzen kompatibel ist.

Antwort: Ja, ist es.

Vom iPhone X gibt es Sicht der verbauten Mobilfunkhardware (Modem-Chip, sowie evtl. auch Antennendesign) insgesamt drei Modelle (diese wiederum gibt es dann mit unterschiedlichen Part Numbers, welche a) Farbe und b) Speicherplatz differenzieren):

Modell Regionen Mobilfunktechnologie Sonstiges
A1865 Global GSM & CDMA
A1901 USA, Europa, Asien GSM
A1902 Japan GSM (plus die japan-spezifischen LTE-Bänder 11, 21 und 44) Kamerageräusch kann nicht deaktiviert werden

Quelle: Differences Between iPhone X Models (A1865, A1901, A1902)

Beim iPhone X hat es Apple geschafft, die Zahl der Modelle auf drei Stück einzudampfen, was die Produktion vereinfacht. Vielleicht wird es Apple dereinst sogar hinkriegen, nur noch zwei Modelle herstellen zu müssen: Ein GSM- und ein CDMA-Telefon.

Zwei der drei verfügbaren Modelle können sowohl in den USA als auch in Europa verwendet werden. Wer mit dem Gedanken spielt, sein iPhone jemals in einem Land mit CDMA-Netzwerken einzusetzen (bspw. mit Verizon in den USA), kauft sich in den USA das A1865 (ohne SIM-Lock). Alle anderen sollten mit der reinen GSM-Version glücklich werden (A1901).

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