Posts Tagged ‘USA’

Samstag, 11. April 2020

Switzerland? I love Stockholm!

… das jedenfalls ist eine stereotypische Aussage us-amerikanischer Bekanntschaften, vor welcher sich Schweizer vor Reisen in den USA erzählen. Die Bewohner der Schwesternation auf dem nordamerikanischen Kontinent verwechseln „Switzerland“ allzu oft mit „Sweden“, und dementsprechend sind sie dann der Meinung, dass unsere Hauptstadt Stockholm sei.

Kürzlich aber wurde das Stereotyp mit Realsatire überboten:

image-8937

Immerhin kam das Paket an — ein Dank an den Paketservice, der offenbar realisiert hatte, dass es weder eine Schlösslistrasse noch eine Stadt namens Bern in Swaziland gibt.

Tags: , , , , , , , , , ,
Labels: Funny, Schweiz, USA

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Donnerstag, 9. April 2020

Corona KW15: Medienschau

Pandemie

Manfred Messmer (ca. 70 Jahre alt) korrigierte seine Lebenserwartung herunter und ging am 15. März davon aus, noch maximal zwei Jahre leben zu können. Gestern dann die Offenbarung, dass er und seine Frau zwar mit Covid-19 infiziert wurden, die Krankheit aber schadlos überstanden haben.

[…] vor zehn Tagen bin ich positiv getestet worden.

Was sich nicht als grösseres Problem erwiesen hat.

Ausser einem hartnäckigen Husten und körperlicher Schlaffheit hatte ich keine wirklich besorgniserregende Symptome.

Glück gehabt.

Der Klugscheisser in mir empfiehlt dem Blog-Autor, die Lebenserwartung wieder auf den ursprünglichen, Vor-Covid-19 Wert hochzuschrauben.

Shiraz Maher: I survived Corona

Worst Case: 97’000 Menschen könnten sterben (Quelle). Mit 10 Tagen Abstand leicht übertrieben. Derzeit sind es hierzulande um den Faktor 100 weniger Tote; aber seien wir fair und schätzen die finale Zahl der Toten auf 9700; d.h. immer noch um Faktor 10 vertan.

Smartphone-Tracking zeigt erschreckende Menschenströme während Pandemie

Medizinisches

Wie es in den Spitälern New Yorks aussieht [aussah?] (Video).

Government officials and executives at rival ventilator companies said they suspected that Covidien had acquired Newport to prevent it from building a cheaper product that would undermine Covidien’s profits from its existing ventilator business.

The U.S. Tried to Build a New Fleet of Ventilators. The Mission Failed.

“We are also trying to be more flexible in how we support patients … to try and prevent patients from needing vents at all,” Bilazarian said of her hospital. In other words, hospitals are trying to use less invasive electronic breathing devices first (such as the mask-like BIPAP machines, which are sometimes used for people with sleep apnea) to stave off the need for full intubation.

Quelle: Covid-19 patients are flooding New York hospitals, and the peak may be 3 weeks away

Wirtschaft

Es ginge auch anders. Zuerst verlieren die Aktionäre ihren Einsatz, danach springt der Steuerzahler mit frischem Kapital ein.

Grossaktionäre verdienten wie blöd an Züri-Airport – Inside Paradeplatz

Das ist auch meine Meinung. Insbesondere bezogen auf eine angetönte „Rettung“ der Swiss: Das Unternehmen hat in den letzten drei Jahren 1.8 Milliarden (561 MCHF im 2017, 636 MCHF im 2018, 578 MCHF im 2019) an Gewinn erwirtschaftet. Es gehört der deutschen Lufthansa, welcher wir die Airline seinerzeit für ein Butterbrot verkauft haben. Wieso sollte die Eidgenossenschaft nun ausgerechnet diese Airline retten (und alle anderen nicht, welche die Schweiz auch anfliegen)? Wenn, dann schnüren wir ein nettes Paket Geld gegen Aktien und Neuverhandlung des Anflugsregimes. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Today’s problem is a health issue. Fiscal and monetary stimulus will help, but only a vaccine or cure for the coronavirus can lift the uncertainty and put a floor under capital markets.

Companies might be forced to choose between efficiency and supply chain security. Their decision could result in higher-paying manufacturing jobs, but at the expense of lower profit margins or higher prices.

Quelle: Blackstone: Signposts for the Eventual Recovery

Politik

[…] TV journalists and politicians confidently saying that the coronavirus would be no worse than the flu. […] How could they feel safe saying such things?

[…] An epidemic is different. It falsifies your predictions rapidly and unequivocally.

But epidemics are rare enough that these people clearly didn’t realize this was even a possibility. Instead they just continued to use their ordinary m.o., which, as the epidemic has made clear, is to talk confidently about things they don’t understand.

Quelle: Coronavirus and Credibility

In Vietnam, we were told that if the reds weren’t stopped in Da Nang, they’d end up in Detroit.

Quelle: The Coronavirus „War“ Is a Deep State Power Grab – Bonner & Partners

Tags: , , , , , , , , , , ,
Labels: Gesundheit

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Sonntag, 15. März 2020

Beendet Corona Trumps Präsidentschaft?

Ben Rhodes, ein früherer Berater von Ex-Präsident Barack Obama sagte, Trumps Rede vom Mittwoch werde den Amerikanern immer in Erinnerung bleiben als ein Versagen Trumps im grössten Test seiner Präsidentschaft.

Quelle: Börsencrash: Donald Trumps bislang grösster Fehler

Berater von Ex-Präsident Barack Obama — eine völlig unvoreingenommene Person in dem Fall …

Hier das Video, in welchem Trump — aus meiner Sicht — tatsächlich keine gute Falle macht (wieso verschluckt er sich bei 47 Sekunden?):

Bis vor kurzem war ich überzeugt, dass Donald Trump wiedergewählt wird. Die Ausgangslage scheint sich auf Grund der Pandemie nun doch noch völlig unerwartet geändert zu haben. Mich beschleicht das Gefühl, dass es für Trump eng werden könnte. Oder es vielleicht sogar einen klaren Fall gibt, wenn die Situation in den USA sich einem Drittweltland annähern wird, mit Totenzahlen, wie man sie gerade in Italien erlebt.

Tags: , , , , , ,
Labels: Gesundheit, USA

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Sonntag, 15. März 2020

Die Stunde der Wahrheit für das US-Gesundheitssystem

„And then he [Trump] tops it off by suggesting the U.S. has the „most advanced“ healthcare in the world — well yeah, if you’re fucking loaded! Whereas the truth is this virus is about to expose the horror of the US health system in all its glory. Get ill and go bankrupt. It’s the American Dream, isn’t it?“

(ab 3 Minuten 50 Sekunden)

(Bevor ich hier in Schadenfreude ausbreche beschleicht mich die Befürchtung, dass das schweizerische Gesundheitssystem — das zweitteuerste der Welt — in den nächsten Wochen ebenfalls implodiert … vermutlich ein oder zwei Wochen vor den USA, da diese bzgl. Infektionen noch zurückliegen.

Tags: , , , , , , , ,
Labels: Gesundheit, USA

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Donnerstag, 12. März 2020

Berechnungen zu amerikanischen und schweizerischen Spitalbetten unter Corona

Merke: Glaube keiner Statistik, die man nicht selber gefälscht hat. Bei untenstehenden Aussagen ist Quellenkritik zwingend nötig. Aber ich vermute, dass die meisten Gesundheitsbehörden den einen oder anderen Statistiker und Epidemologen auf der Gehaltsliste haben und deshalb langsam aber sicher drastische Massnahmen ins Auge fassen.

“We’re looking at about 1M US cases by the end of April, 2M by ~May 5, 4M by ~May 11,”

“By this estimate, by about May 8th, all open hospital beds in the US will be filled.”

Quelle: @LizSpecht: I think most people aren’t aware of the risk of systemic healthcare failure due to #COVID19 because they simply haven’t run the numbers yet. Let’s talk math.

Liz Specht ist gemäss LinkedIn Associate Director of Science & Technology at The Good Food Institute. Sie ist auf der Web-Site als Mitarbeiterin aufgeführt.

Das Institut hat folgende Mission:

GFI has a team of scientists, entrepreneurs, lawyers, and lobbyists, all of whom are laser focused on using markets and food technology to transform our food system away from factory farmed animal products and toward clean meat and plant-based alternatives.

Als Ergänzung empfiehlt sich dieses Video eines Mathematikers über exponentielles Wachstum, hier im Kontext von Corona:

Und in der Schweiz?

Gemäss dem Bundesamt für Statistik gibt es in der Schweiz 37’956 Spitalbetten. Dies beinhaltet aber auch „Psychiatrische Kliniken“, „Spezialkliniken der Rehabilitation/Geriatrie“ sowie „Andere Spezialkliniken“.

Wenn Liz Specht richtig schätzt, dass im Alltag 66 Prozent der Betten von „normalen Patienten“ belegt sind, hätten wir in der Schweiz also maximal 33 Prozent oder 12’526 Betten für die schlimmen Corona-Fälle zur Verfügung. In China waren 5 Prozent der Fälle kritisch.

Unsere Spitäler hätten also ungefähr dann ein Problem, wenn wir zu einem bestimmten Zeitpunkt gleichzeitig 12’526 kritische Fälle zählen würden. Wären das wie in China 5 Prozent der Infizierten, gäbe es im ganzen Land somit mindestens 250’520 Infizierte. Das wären 3 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die Experten gehen wiederum davon aus, dass mittelfristig 40 bis 70 Prozent der Einwohner vom Virus befallen werden.

Eine der wenigen Variable, die wir beeinflussen können, ist, ob alle auf’s Mal krank werden und wir die Betten innerhalb von wenigen Tagen füllen … oder aber ob wir das über Monate hinweg ausdehnen können.

Nachtrag — 2020-03-12

Das Thema findet sich nun auch auf 20 Minuten: Schüler berechnen, wie viele Spitalbetten fehlen. Kernaussage:

Behauptung: Die Spitalbetten reichen nicht aus

Gehe man davon aus, dass 20 Prozent dieser Fälle an einer schweren Infektion litten oder zu kritischen Fällen gehörten, würden zwischen einer halben und einer Million Menschen unser Gesundheitssystem benötigen, schreiben Keller und Gerber. Die Schweizer Spitäler könnten aber auch im besten Fall mit 38’000 freien Betten nicht 510’000 Coronavirus-Patienten auf einmal beherbergen. Die beiden Schülerinnen kommen zum Schluss: «Unser Gesundheitssystem wird früher oder später zusammenbrechen.» […]

Laut der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) gibt es zurzeit in der Schweiz 82 von der SGI zertifizierte und anerkannte Intensivstationen. Dort stehen derzeit zwischen 950 und 1000 Betten zur Verfügung. Davon verfügen 800 bis 850 Betten über Beatmungsgeräte. […]

Bei den Beatmungsplätzen könnte es durchaus zu einem Engpass kommen, sagt Infektiologe Cerny. «Der Bedarf ist sehr gross und wir wissen nicht, wie schnell sich die Epidemie hierzulande ausbreitet», erklärt er. In einigen Regionen in Norditalien konnten Patienten nicht mehr beatmet werden, weil es einen Materialengpass gab. «Vor diesem Szenario haben wir alle Angst», sagt Cerny.

Nachtrag — 2020-03-17

Die Lombardei (mit 10 Millionen Einwohnern, als eine Region bevölkerungstechnisch in der Grössenordnung der Schweiz; flächenmässig halb so gross) verfüge über 800 Intensivbetten (Quelle). Gemäss einem Artikel in der Financial Times besitzt Italien 12.5 Intensivbetten pro 100’000 Einwohner, d.h. Total, über das gesamte Land verteilt, 7560 Betten. Die Schweiz soll gemäss dieser Erhebung über etwas mehr als 10 Intensivbetten pro 100’000 Einwohner verfügen; sprich Total 870 solcher Betten (Quelle)

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , ,
Labels: Leben, USA

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Mittwoch, 26. Juni 2019

Das iPhone XS mit eSIM („Dual SIM“) ist für Weltenbummler ein Traum. Heute: USA-Reisen

Gestern Dienstag-Morgen bin ich von einem Kurztrip aus den USA zurückgekehrt.

Seit Jahren habe ich mir auf solchen Reisen gleich nach der Ankunft im nächsten T-Mobile-Laden jeweils eine T-Mobile Pay as you go Pre-Paid SIM-Karte gekauft und in meinem iPhone betrieben.

Mit einer solchen SIM-Karte kann ich innerhalb der USA telefonieren und (ortsabhängig schnelles und zuverlässiges) Internet geniessen, ohne dass ich bei meiner Rückkehr Sorgen um meine Telefonrechnung mit horrenden Roaming-Kosten machen muss.

Für 50 Dollar (plus die lokalen Steuern) erhält man für 30 Tage unlimitertes Internet mit LTE-Geschwindigkeit, unlimitierte SMS (braucht die noch jemand?) und unlimitierte Telefonate im us-amerikanischen Inland und einigen zugewandten Orten.

Da ich mir im Frühjahr 2019 beim Auszug des Media Markts aus der Markthalle in Bern verdammt Glück hatte und das letzte iPhone XS (Ausstellungsgerät) mit 30 Prozent Rabatt ergattern konnte, erfolgte bei diesem ersten Langstrecken-Trip in dem Jahr die Premiere: Ich wollte die Dual SIM-Funktion des iPhone XS verwenden und die virtuelle SIM-Karte bereits hier in der Schweiz zu Hause auf das Telefon draufladen. Das klappte (fast) problemlos:

Voraussetzungen

  • Ein eSIM-fähiges iPhone (sprich derzeit, d.h. im Juni 2019: ein iPhone XS, iPhone XS Plus oder ein iPhone XR)
  • Die iPhone-App T-Mobile eSIM
  • Eine Kreditkarte (VISA, Mastercard)

Schnellanleitung

Das iPhone benötigt eine Internet-Verbindung (d.h. WiFi, evtl. klappt es auch über 4G). Die App starten, laaange Warten, bis die Telefon-Hardware identifiziert wurde, einen Plan auswählen, die angezeigten Formulare ausfüllen (als US-Postleitzahl gebe ich die Postleitzahl des Heimatortes meiner Frau ein — diese PLZ wird meines Wissens nur verwendet, um die Vorwahl der T-Mobile Mobiltelefonnummer festzulegen), die (schweizerische) Rechnungsadresse eingeben, mit Kreditkarte bezahlen — et voilà, es erscheint eine Erfolgsmeldung mitsamt der neu zugewiesenen US-Mobiltelefonnummer.

Tipps

Planwahl Für den viertägigen Tripp habe ich den Simply Prepaid-Plan für $40 ausgewählt, welcher 30 Tage lang gültig ist und u.a. 10 GB Daten zur Verfügung stellt. Es gäbe auch noch einen expliziten Touristenplan für $30, der bringt aber nur 2 GB Daten mit, welche nach 21 Tagen verfallen. Für einen Heavy User wie mich unbrauchbar.

Als Referenz: Von Donnerstag-Abend (ca. 20:30 Uhr) bis Montag-Abend (ca. 18 Uhr) habe ich 3.1 GB Daten verbraten; und das ist eher wenig, weil ich die Hotel-WiFis immer verwendet habe und oft im Power Save-Modus unterwegs war, der Netzwerktransfers einschränkt.

Benennung der Linien und korrekte Konfiguration im Heimat- und Zielland:Ab sofort taucht die eSIM unter Settings > Mobile Data auf. Dort konfiguriert man die zwei verfügbaren Linien. Als erstes habe ich ihnen aussagekräftige Labels gegeben; d.h. „Switzerland“ und „USA“, indem ich die Einträge unter Data Plans angeklickt und das Feld Data Plan Label angepasst habe. Der Anfangsbuchstabe wird verwendet, um die Linien zu identizifizeren: Dies erfolgt visuell mit einem rechteckigen, grauen Böxchen, in welchem der Anfangsbuchstabe der Linie steht; bspw. in der Phone-App, damit man sieht, über welche Linie ein Anruf reingekommen oder rausgegangen ist. Bei mir also „S“ für Switzerland, und „U“ für USA.

Sobald man in den USA gelandet ist, stellt man in den iPhone-Einstellungen unter General > Mobile Data Folgendes ein:

  • Default Voice Line: USA
  • Mobile Data: USA

In der Schweiz sind die Einstellungen gerade umgekehrt (beide Male „Switzerland“); hier empfiehlt es sich zudem, den USA Data Plan auf „Off“ zu schalten, damit T-Mobile und die Amis nicht orten können, wo man sich in der Schweiz bewegt (vielleicht frisst das auch weniger Batterie?).

image-8398

Fallstricke

Es lief (fast) alles wie am Schnürchen. Wer es mir nachmachen will, sollte aber Folgendes beachten:

  1. Die Schweiz kann nicht als Herkunftsland der Kreditkarte ausgewählt werden. Ich habe stattdessen „Germany“ ausgewählt, die Schweizer PLZ eingegeben (vierstellig ist OK), und die Zahlung lief mit meiner Credit Suisse Bonviva VISA durch.
  2. Ich konnte den Betrag mit meiner für Auslandzahlungen bevorzugten Revolut-Kreditkarte nicht bezahlen. Dies könnte aber damit zusammenhängen, dass ich beim ersten Versuch zuerst mangels „Switzerland“ stattdessen „United Kingdom“ als Herkunftsland der Kreditkarte ausgewählt hatte (und nicht Deutschland, wie später mit der Credit Suisse Bonviva Kreditkarte). Sehr unwissenschaftlich: Beim zweiten Versuch zwei Faktoren anpassen und dann nicht sicher sein, welcher tatsächlich den Ausschlag gegeben hat. Die (zurückgewiesene) Zahlungsanfrage erschien jedenfalls gar nicht erst in der Revolut-App.
  3. Die App erschien mir sehr langsam und hakelig. Scheitert die Registration, muss man wieder komplett von Vorne beginnen und alle Formulare erneut ausfüllen — sehr mühsam. Zum Glück muss man sich mit der App im besten Fall nur für ca. fünf Minuten abmühen, und sie dann nie mehr öffnen.

Vorteile der eSIM

  • Die Schweizer Nummer bleibt aktiv; wenn mich jemand telefonisch kontaktieren will, klingelt das Telefon auch in den USA und es werden auch SMS aus der Schweiz angezeigt
  • Weder iMessage noch WhatsApp fordern einen auf, die Telefonnummer anzupassen — weder bei der Ankunft im Ferienland, noch bei der Rückkehr in der Schweiz

Tags: , , , , , , ,
Labels: Reisen, USA

1 Kommentar | neuen Kommentar verfassen

Mittwoch, 26. Juni 2019

Trump bringt mit seinem Win-Lose-Ansatz die Win-Winler in die Bredouille

Heute kam ich bei einem Mittagessen mit einem Juristen auf das Thema Verhandlungstechnik zu sprechen.

Ich erzählte ihm, wie ich als Student als Vorbereitung auf mehrere internationale Model United Nations MUN-Anlässe an Seminaren von Prof. Felix Addor zur Verhandlungsführung teilgenommen habe. Dort wurde uns das vom Harvard Negotiation Project entwickelte Harvard-Konzept (engl. „Getting to Yes“) nahegelegt. Wenn ich mich korrekt erinnere, wird in der Verhandlungstechnik ein Win-Win-Resultat für beide Verhandlungspartner angestrebt. Sehr viele Juristen wie auch Diplomaten haben diese Verhandlungstechnik internalisiert.

Das Problem ist, dass man mit diesen Ansätzen gegen einen Herrn Trump nicht ankommt, da dieser auf Win-Lose spielt. Und spielt der Präsident der letzten verbliebenen Weltmacht mit dieser Taktik, haben die Win-Winler einen schweren Stand.

Mein Gesprächspartner verwies auf Matthias Schranner, Gründer des Schranner Negotiation Institutes, der sozusagen als Gegenpol die Win-Lose-Verhandlungstechnik lehrt. Und er schafft es eloquent, uns Konsensliebenden die Verhandlungstaktik des Herrn Trump zu erläutern — und ihm eine Logik und Intelligenz zuzuschreiben, welche ihm viele Leitmedien absprechen:

Wer sich dafür interessiert: Die zwei Verhandlungstechniken werden auch in Artikeln des Tagesanzeigers näher vorgestellt („Die Kunst der friedlichen Einigung“, 30. September 2013).

Doch gemäss Matthias Schranner hat Trump vor etwas mehr als einem Jahr seinen ersten grossen Fehler begangen, als er den Iranern vom Verhandlungstisch davon lief. Trotz Abschuss einer US-Drohne hat Trump entschieden, derzeit nicht gegen den Iran in den Krieg zu ziehen. Ob dies eine späte Nachwehe seines Entscheids vom Mai 2018 ist?

Tags: , , , , , , , , , , , ,
Labels: Studium, USA

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Donnerstag, 7. Februar 2019

Bald geht’s wieder los: US-Präsidentschaftskandidaten auf allen Kanälen

Wie passend, dass ein Anbieter von Stock Video-Footage die Werbevideos künftiger potentieller Kandidaten bereits jetzt persifliert:

PS: Der Kandidatendschungel der Demokraten ist erwartungsgemäss schon jetzt riesig. Es wird aber nicht lange dauern, bis die meisten mangels liquider Mittel rausgefault sind.

Tags: , , , , , ,
Labels: USA

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Freitag, 14. Dezember 2018

Der grösste Autohändler in Kalifornien

Sollten Stephanie und ich jemals nach Kalifornien übersiedeln, weiss ich jetzt schon, wo wir unsere zwei Toyotas kaufen gehen:

El Monte Shopping Center
3534 Peck Rd
El Monte, CA 91731
USA

Google Maps

www.longotoyota.com

Gemäss dem Artikel The World’s Largest Car Dealer in Southern California Is Amazing verfügt der Autohändler über 120 „Bays“ (ich deute das als „Autolifte“?) und verkauft im Jahr zwischen 25’000 und 30’000 Autos, im Schnitt also über 2’000 Autos pro Monat.

Kurios ist, dass im Komplex auch ein Starbucks- und Subways-Ladenlokal zu finden ist, wie auch ein Mobilfunkanbieter, ein Fitness-Studio und zwei Mietwagenverleiher.

Tags: , , , , ,
Labels: USA

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Freitag, 14. Dezember 2018

Video: The Computer Hack That Saved Apollo 14

Grandiose Geschichte, von welcher ich noch nie gehört hatte (kein Wunder, Apollo 11 und Apollo 13 waren leider deutlich filmreifer und stahlen diesem Vorfall die Schau).

War da viel Glück im Spiel, oder waren sich die Computer-Ingenieure auf der Erde wirklich sicher, dass man a) eine Prozedur manuell denken lassen konnte, dass sie sich bereits im „Abort-Modus“ befand und b) keine andere Computer-Routine sich auf diesen Wert abstütze und darauf basierend wiederum andere Routinen aufrief. Jedenfalls scheint es funktioniert zu haben!

Auch ganz spannend: Die Verwendung von Verben und Nomen (in Zahlencodes geschlüsselt), um den Computer umzuprogrammieren — technisch DSKY genannt. Naheliegende Analogie; die ich höchstens annäherungsweise noch von LucasArts-Adventures her kenne. Aber selbst da bereits mit Computermaus und graphischer Oberfläche.

Tags: , , , , , ,
Labels: Programmierung

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen