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Sonntag, 17. April 2016

Was tun mit us-amerikanischen Münzen?

Wir kennen es alle — nach einem mehr oder weniger langen Aufenthalt in den USA sammeln sich die Quarters (25 Cents), Dimes (10 Cents), Nickels (5 Cents) und Pennies (1 Cent) in den Hosentaschen an und machen sie schwer. Diese (fast) wertlosen Münzen nach Hause mitzunehmen wäre zu viel des Guten — was also sollte man damit tun?

Seit unserem letzten Aufenthalt in den USA weiss ich es: Man fährt zum nächstgelegenen Safeway (es gibt beispielsweise einen gleich um die Ecke am Flughafen SFO — ein optimaler Zwischenhalt, bevor man den Mietwagen zurückbringt) und sucht dort in der Nähe des Kiosks nach einem Münzzählautomaten der Firma Coinstar.

Man wirft den Automaten an, bedient den LCD-Screen und wirft anschliessend alle Münzen ein, die man finden kann und lässt sich dann einen Beleg ausdrucken. Mit diesem geht man zur nächstgelegenen Kasse und erhält Dollarnoten in die Hand gedrückt (und wieder etwas Münz, wenn man Pech gehabt hat):

Safeway Coinstar
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Selbstverständlich lässt sich das Unternehmen diesen Service gehörig kosten — wenn ich mich richtig erinnere, zwackt Coinstar eine Kommission von 13 Prozent ab. Doch wer nicht auf Altmetall steht, nimmt diese Abzocke zähneknirschend in Kauf.

Übrigens: Die Firma unterhält auf ihrer Web-Site auch eine Standortsuche.

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Freitag, 13. November 2015

Amerikanische Wasch-Instruktionen übersetzen

Da wir bei uns einige Kleidungsstücke aus den USA herumliegen haben, ist es handlich die englischen Wasch-Instruktionen auf europäische Werte übersetzen zu können.

  • Hot Water 54 Grad Celsius und höher — somit aus meiner Sicht Kochwäsche mit 60 Grad Celsius
  • Warm Water 32 Grad Celsius — somit pflegeleichte Wäsche (V-Zug) mit 30 Grad Celsius
  • Cold Water 27 Grad Celsius — somit pflegeleichte Wäsche (V-Zug) mit 20 Grad Celsius. Besonders für Wolle und Seide

Quelle: laundry temperature: hot, warm, or cold?

Eine Artikel auf einer anderen Web-Site erklärt die Zeichen auf den Etiketten und definiert darauf basierend die Temperaturen wie folgt — für mich die zuverlässigere Interpretation:

  • Extra Hot Water 60 Grad Celsius
  • Hot Water 50 Grad Celsius
  • Warm Water 40 Grad Celsius
  • Cold Water 30 Grad Celsius

Quelle: Decoding Laundry Instructions

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Sonntag, 9. August 2015

Panem et circenses

Derzeit nimmt der Präsidentschaftswahlkampf in den USA wie alle vier Jahre wieder an Fahrt auf. Die Republikaner schicken ihre besten Rösser in den Wahlkampf, unter anderem den umtriebigen Donald Trump, dessen Ego ungefähr so gross ist wie sein Milliardenvermögen (er ist Nummer 133 in der Rangliste der reichsten Amerikaner):

Im Nachgang zur ersten Fernseh-Debate gingen während eines Telefoninterviews die Pferde mit Trump nun aber vollständig durch:

Dem Beobachter in Europe kommt diesbezüglich vor allem ein Begriff in den Sinn, welcher im alten Rom seinen Ursprung hat: Brot und Spiele.

Juvenal kritisierte in seiner Satire, dass das römische Volk in der Zeit des Prinzipats, entmachtet von den Kaisern Augustus, unter dem die Wahlen der Magistrate zur bloßen Formalität verkamen, und Tiberius, der sie völlig dem Volk entzog und dem Senat übertrug, sich nicht mehr für Politik interessiert und nur noch diese beiden Dinge gewünscht habe: Brot und Spiele.

Quelle: Wikipedia: Panem et circenses

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Mittwoch, 3. Juni 2015

Europäischen Stromsteckerkopf von Nikon MH-24 entfernen

Wer wie ich regelmässig in die USA fliegt, schätzt es, wo immer möglich US-Stromsteckerköpfe an Netzteilen einzusetzen. Das Akkuladegerät Nikon MH-24, welches ich mit meiner Nikon D3300 gekauft habe, vereint beide Welten. In der unmodizifierten Fassung verfügt das Ladegerät über einen us-amerikanischen Stromstecker.

Bei in Europa verkauften Kameras legt Nikon dann einen aufsteckbaren Adapter bei, welcher das Ladegerät mit dem zweipoligen, runden Europaanschluss mit unserem Kontinent kompatibel macht.

Tritt man eine Reise nach Nordamerika an, empfiehlt es sich deshalb, den europäischen Aufsteckknopf zu entfernen. Dies ist auf Anhieb gar nicht so einfach. Eine Google-Suche hat mich deshalb auf folgende Forumsdiskussion gelenkt:

First you need to find a small flat screwdriver, you will also need something narrow that will fit into a hole about 3-4mm across (keep it clean guys I found a biro nib was ideal, you’ll have to remove it from the pen casing first though.

Hold the charger with the pins facing away from you like you’re about to put it into a power-socket, slide the flat screwdriver into the gap between the top of the charger and the join between the plug adapter (you’ll notice that there is a small hole here, but its easier to use a screwdriver trust me), slide the screwdriver in as far as you can (just to the side of the hole, as the catch is about 4mm wide either side of the hole) and keep pressure on it. Turn the whole unit 90 degrees so that you’re looking at it sideways; now gently pull the 3 pin adapter from the bottom away from the charing unit, as if you are peeling it off like a sticker.

This should release the catch at the top, however, you still have the catch at the side to deal with, and not much room to manouvre, I managed to release the second catch by twisting the 3 pin adapter towards the catch, however, this could damage the plastic catch a little, so to play safe, use your narrow item to push in the catch….you’ll have to push very hard to release it though.

Quelle: MH-24 plug charger problem?

Obwohl der lange Text auf den ersten Blick hin abschreckt darf ich beruhigen: Es ist wirklich ganz einfach. Man nehme einen kleinen, flachen Schraubenzieher und stosse diesen in Folge unter die beiden Plastic-Klemmen, mit welchen der Europa-Stecker an das Netzteil angemacht ist. Der Adapter löst sich und gibt die US-Stecker frei.

Ich habe das Prozedere nun bereits viele Male durchgeführt, ohne dass das Netzteil oder der Adapter je Schaden genommen hätten.

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Freitag, 13. Februar 2015

Swissleaks im us-amerikanischen TV

Ironisch, aber eine britische Bank mit Ableger in der Schweiz hat es auf Grund ihrer Geschäftspraktiken in die us-amerikanischen Medien geschafft:

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Sonntag, 15. April 2012

Unsere obersten Politiker versagen auf der ganzen Linie

Was ist das für ein Land, dessen Politik nur aus Rückzugsgefechten besteht? Noch ein Abkommen zur Aufweichung des Bankgeheimnisses, wieder 10.000 Steuerflüchtlinge an Amerika verraten. Es ist ein Land, das immer noch einen Schritt rückwärts macht, in dem aber niemand eine Idee für die Zukunft hat. Die Frage, über die niemand spricht, lautet: Wird die Schweiz, wenn das Bankgeheimnis eines Tages ganz verschwunden sein wird, immer noch so reich sein?

Quelle: Heimat: Was ein Schweizer im Ausland vermisst

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