Posts Tagged ‘Aktien’

Sonntag, 4. September 2011

Mehr Geld, mehr Volatilität

The more money there is in the financial system, the greater the volatility. Credit destabilises a system, even as it expands.

Quelle: A „Scarily Accurate“ Prediction

Das erklärt dann auch gleich folgende Feststellung eines ZKB-Bankers:

­Andreas Küffer, Währungsspezialist bei der Zürcher Kantonalbank. Er spricht von historisch einmaligen Kursausschlägen: «So heftige Bewegungen innerhalb so kurzer Zeit gab es noch nie.»

Quelle: Hammerharter Franken – Euro wieder bei 1.12 Fr: Wann greift Nationalbank ein? – Finanzkrise – Wirtschaft – News – Blick.ch

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Sonntag, 27. Dezember 2009

Aktienmarkt: Die verlorene Dekade

The 1990s was the best calendar decade in history for stocks, with an annual gain on average of 17.5%. This decade, by contrast, was the worst calendar decade for stocks going all the way back to the 1820s…

Quelle: Investors Better Off Investing in Anything but Stocks

Aus der Traum, dass man Geld einfach so vermehren könnte — ohne harte Arbeit.

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Montag, 26. Oktober 2009

Aktienrallies der letzten 10 Jahre

„The only thing we really learned in this extremely flashy, seven-month, 60%, nine-point multiple expansion-led rally, is that momentum investing never did become extinguished this cycle. It is really a fascinating commentary on human behavior that so many ‚investors‘ are lamenting about how ‚the train has left the station‘ without them. Please, give us a giant break! The train has left the station countless of times in the last 10 years but obviously none of these trips lasted very long because the reality is that equities have failed to generate any positive return over this time interval.

Quelle: Bear Market Bounce a Sure Thing

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Mittwoch, 26. August 2009

Aktien waren in den letzten 10 Jahren eine schlechte Investition

The bounce has helped investors recover about 45% of what they lost. But, overall, there have been no gains in the stock market for more than 10 years. None. Factor in the effect of inflation and the story is worse; investors have lost about 25% to 30% of their money.

Quelle: Rich Blamed for Financial Debacle of Last Few Years

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Donnerstag, 20. August 2009

Wirtschaftskrise: Wegen guter Führung vorzeitig entlassen

„Die Folgen von 25 Jahren Exzess kann man nicht in 12 bis 18 Monaten kurieren.“

Quelle: FTD.de – Das Kapital: Goodby green shots, hello head fakes – Marktberichte Aktien

Aber hey, die UBS steht nun schon auf über 17 Stutz. Der Aufschwung ist da, werft die Maschinen an, stellt Mitarbeiter ein – wir produzieren uns jetzt aus der Krise.

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Dienstag, 5. Mai 2009

Der kurze Wahn vom Aktienglück

„Everyone ought to be rich!“ hiess es schon in den 1920ern, als die grossen Finanzhäuser und Trusts dem kleinen Mann Aktien andrehten. Es brauchte nach der Grossen Depression einige Generationen, bis sich wieder eine Menge Dumme fanden, die ihr kleines Vermögen bereitwillig in Aktien investierten:

The proletariat began buying stocks in the ’80s. The ’shareholder nation‘ was a dream of Maggie Thatcher and Ronald Reagan: Everyman a Capitalist.

Quelle: The New Capitalists Were Not Real Capitalists

Eine sehr gute Abhandlung über die Prämissen der letzten 30 Jahre, die Bill Bonner da präsentiert. Ganz treffend ist auch folgende Passage:

A real capitalist is eager to cut his labor costs. If hourly wages rose too high…he’d want to move to a lower-cost production center. And if the managers asked for too much – he’d fire them and get new ones.

But neither the working stiffs nor the suits shared the owners‘ interest in cutting labor costs and preparing for the future.

Nun sind wir also wieder einmal an einem Scheideweg. Wie 1930 glauben einige, dass nun bereits das Schlimmste überstanden ist und beginnen wieder damit, Aktien zuzukaufen. Mal schauen, ob nach 2009 ein weiteres 1932 folgt. Die Bärenrally hält jedenfalls ihren Knüppel bereit.

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Freitag, 27. März 2009

Das 8 Prozent-Rendite-Märchen

If you had stocks in 2000 and held them until now…guess how much you would have lost?
60% – in real terms.

If you went all the way back to 1966…how much would have made if you held stocks all the time until today? Zero!

Quelle: No One Knows How the European Central Government Functions

Soviel zu diesen Geschwafel von „langfristigem“ Anlagehorizont … langfristig my ass!

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Freitag, 2. Januar 2009

Der Alltagstrott zeigt noch kaum Anzeichen einer Wirtschaftskrise

Gleichwohl nimmt niemand die Möglichkeit des kompletten Scheiterns ernst, und in dieser Hinsicht sind Finanz-, Energie- und Klimakrise wahlverwandt. Man hält einen Zusammenbruch des Finanz- und Wirtschaftssystems einfach für unmöglich, und ebenso wenig kann man sich vorstellen, dass die fossilen Ressourcen schon in wenigen Jahren so knapp werden, dass selbst in den reichsten Ländern der Welt Bezieher von niedrigen Einkommen ihre Wohnung nicht mehr heizen können.

Quelle: SPIEGEL ONLINE – Druckversion – Essay: Blindflug durch die Welt – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

Gestern hat uns Fabio, der sich (kaum verwunderlich, da entsprechend investiert) auf die Seite der Optimisten, einen Gratis-Tipp gegeben: Im April 2009 solle man wieder in Aktien einsteigen – der Bullenmarkt ist nur noch einige Monate entfernt!

Ich als erklärter Pessimist schlage mich derzeit (noch?) auf Welzers Seite. Irgendwie traue ich angesichts der Entwicklungen seit September 2007 nicht, dass der „kleine Betriebsunfall“ bereits überstanden ist …

Wenn ich mich durch die Weltgeschichte bewege, sage ich mir – wie Welzer – aber doch immer wieder erstaunt:

Selbstverständlichkeiten verändern, liegt auch daran, dass die fühlbaren Veränderungen nur einen Teil, oft einen verschwindend geringen, der gelebten Wirklichkeit betreffen. Es wird chronisch unterschätzt, wie viel die Routinen des Alltags, die gewohnten Abläufe, das Weiterbestehen von Institutionen, Medien, Versorgung dazu beitragen, dass man glaubt, eigentlich würde gar nichts weiter geschehen: Busse fahren, Flugzeuge fliegen, Autos stehen im Feierabendstau, die Geschäfte dekorieren weihnachtlich.

Und doch gibt es einige dunkle Wolken am Horizont. Verschwinden sie bald, oder kommen sie rasch näher? Im April wissen wir mehr …

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Mittwoch, 8. Oktober 2008

Ausverkauf an den Aktienmärkten

aber die Zentralbanken wehren sich weiterhin wie wild.

Wie sagt der Arzt doch manchmal, wenn man mit einem akuten Notfall eingeliefert wird:

„Es hat keinen Sinn, sich dagegen zu wehren, entspannen sie sich endlich! Tief durchatmen! Lassen Sie es geschehen, es gibt nichts, was Sie dagegen tun können. In ein paar Minuten ist alles vorbei.“

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Donnerstag, 18. September 2008

Wie geht’s denn Hobby-Tradern jetzt?

Die Zeiten, als an den Stehtischen in der Fressgasse noch begeisterte Reden über die hohen Renditen von Derivaten und Kreditpaketen geschwungen wurden, sind offensichtlich vorbei. Kaum jemand verteidigt die globale Schacherei mit den undurchsichtigen Investments noch, die die ganze Misere überhaupt erst auslösten. „Wir stehen vor einem kompletten Strukturumbruch“, sagt der Private-Equity-Profi.

Quelle: SPIEGEL ONLINE – Druckversion – Börsenparkett in Frankfurt: „Das ist hier wie im Spielcasino“ – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

Auch in meinem Kollegenkreis gab es Personen, die in den letzten Monaten und Jahren viel und ausgiebig über ihre Investments gefachsimpelt haben. Ich habe ihnen im Mai 2006 einen entsprechend pointierten Blog-Artikel gewidmet:

Besagten Kollege durfte ich kurz vor Ostern mit einem anderen Kollegen (beides BWLer) auf der Zugfahrt nach Basel Airport begleiten. Das Thema während einer geschlagenen Stunde: Aktien. Ich muss zugeben, dass ich in Basel etwas perplex aus dem Zug ausstieg. „Verflucht“, dachte ich mir, „ist es wirklich so einfach, so schnell reich zu werden?“. Ohne einen Finger zu rühren, indem ich Aktien in und aus meinem Portfolio auf dem Markt herumschieben würde. „Man, bin ich ein Idiot, da schufte ich mir mit zwei Jobs (Total 50%) einen ab, entwickle als Hobby ab und zu noch Web-Sites – und die sitzen im Stuhl und schauen fern, während ihr Geld für sie arbeitet“.

Quelle: Mein Portfolio

Rückblickend haben meine geschätzten Kollegen mit ihren Investments begonnen, als – bildlich in us-amerikanischer Cartoonsprache gesprochen – Wile E. Coyote längst über den Abgrund hinausgelaufen war, aber noch nicht mit seinen Füssen zappelnd in der Luft hing und nach unten schaute. Spätestens jetzt ist aber dieser Moment gekommen. Abgründe tun sich auf …

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