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Samstag, 29. Oktober 2022

Der Überfall auf Paul Pelosi

Paul Pelosi (82) ist der Mann von Nancy Pelosi, der drittmächtigsten Person im Amerikanischen Staat (nach Kamala Harris und Joe Biden). Er ist Millionär mit einem geschätzten Vermögen von über 114 Millionen Dollar.

Die Pelosis wohnen im nördlichen San Francisco: 2640 Broadway San Francisco, CA 94115, zwischen dem Presidio Park und dem Marina-Quartier.

Um 02:27 Uhr Ortszeit in der Nacht von Donnerstag auf Freitag trift ein Notruf bei der Polizei (SFPD) ein, worauf eine Patrouille zu der Adresse geschickt wird. Faszinierend: In San Francisco funkt die Polizei offenbar unverschlüsselt, Hobby-Funker zeichnen den Funkverkehr auf, und Leute können sich diesen dann auf entsprechenden Websites anhören (z.B. SomaFM: SF Police Scanner):

Such-Link zu OpenMHz

Der Anrufer — offenbar Paul Pelosi — sagt der Leitstelle, dass ein „Freund“ namens „David“ in seinem Haus sei und auf seine [d.h. Paul Pelosis] Frau warte. Nancy Pelosi weilt in dem Zeitpunkt in Washington D.C. Die auf Twitter gepostete Audio-Datei ist nicht ein Mitschnitt dieses Anrufs, sondern der Alarmierung einer Patrouille von der Leitstelle aus.

Paul Pelosi hat es unter Lebensgefahr irgendwie geschafft, die Notfallnummer 911 anzurufen und der anderen Seite verstehen zu geben, dass sie eine Patrouille vorbeischicken sollen. Gemäss Medienberichten erfolgten mehrere Anrufe aus einer Toilette des Hauses, was ein Hinweis darauf ist, wie verwirrt der Angreifer gewesen sein muss — wer lässt eine „Geisel“ alleine auf die Toilette gehen, und dann auch noch telefonieren?

Der Angreifer wird später als David DePape (42) identifiziert, der auf der anderen Seite der Bay in Berkeley wohnt: Paul Pelosi attack: From nudist activism to online hate, suspect David DePape’s strange descent. DePape unterhält einen wirren Blog, der mittlerweile offline genommen wurde: godisloving.wordpress.com

Als die Polizei eintrifft und sich Zugang zum Haus verschafft, sehen Sie Paul und David um einen Hammer kämpfen. Dass David zu dem Zeitpunkt nur Unterhosen („underwear“) trägt, wurde in einem aktualisierten Artikel korrigiert:

CORRECTION: An earlier version of this story misstated what clothing the suspect was wearing when officers found him.

Quelle: Alleged Pelosi intruder has manifesto of conspiracy theories: sources

David bemächtigt sich des Hammers und attackiert Paul Pelosi. Er trifft ihn mindestens einmal, vermutlich am Kopf, was dazu führt, dass Paul Pelosi ins Zuckerberg San Francisco General Hospital gebracht und wegen eines Schädelbruchs operiert werden muss. Dies die Aussagen an der Pressekonferenz des SFPD:

Alleged Pelosi intruder has manifesto of conspiracy theories: sources

Nachtrag

Was genau abgelaufen ist, werden wir so rasch nicht erfahren: Die Videos der Bodycams der Polizisten wurden versiegelt, und auch der 911-Anruf wird nicht für die Öffentlichkeit freigegeben: San Francisco’s top prosecutor confirmed Wednesday her office will not release police body camera footage or 911 calls from the alleged Paul Pelosi attack late last week. In Amerika werden solche Aufzeichnungen sehr oft sehr rasch freigegeben, man erinnere sich beispielsweise an die Polizeigewalt gegen George Floyd. Gemäss Artikel könnte es aber sein, dass diese Aufnahmen in der Gerichtsverhandlung als Beweismittel präsentiert werden.

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Dienstag, 9. Januar 2018

Praxisbeispiel Fahrzeugkategorien US-amerikanischer Mietwagen auf billiger-mietwagen.de

Die Planungen für den diesjährigen Ausflug in die USA laufen gerade auf Hochtouren.

Die von Swiss in den letzten zwei Jahren jeweils im Januar durchgeführte Aktion von Nordamerika-Flügen kam dieses Jahr etwas früher. Das spielte keine Rolle, hatte ich doch den Newsletter abonniert, die automatische Verschiebung in den Unterordner „Unpersönliche Mails“ temporär deaktiviert und war dementsprechend sofort bereit zuzuschlagen, als die Meldung in meiner INBOX ankam.

Das erste Mal in meinem Leben werde ich heuer zum Start der Reise nach San Diego fliegen (4. Mai um 18:15 Uhr, mit Edelweiss — der eindeutig letzte Nordamerikaflug des Tages und gleich auch der späteste Kalifornienflug, der meines Wissens ZRH je verlassen hat), zurück geht es wie üblich mit LX39 von SFO. Ersparnis dank meiner Geduld, nicht über Weihnachten und nicht vor Neujahr zu buchen: Anstelle 2241 CHF für zwei Personen kam man Mitte letzter Woche kurzfristig für 1618 CHF an die Tickets (fast, jedenfalls; ich musste den Abflug von Samstag auf Freitag an Pfingsten schieben, sonst wäre der Gspass noch ca. 150 CHF teurer gewesen — aber ich werde es überleben). Kalifornienflüge (direkt, ohne Umsteigen) in einer europäischen Qualitätsairline für 809 CHF sind ein Schnäppchen.

Natürlich braucht es in Kalifornien (resp. dieses Mal in Nevada, Utah und Arizona) wieder einen Mietwagen. Diese miete ich immer über billiger-mietwagen.de, mit jedem möglichen Versicherungsschnickschnack, d.h.:

  • ohne Selbstbeteiligung / Erstattung d. Selbstbeteiligung
  • Glas-/Reifenschutz
  • Unterbodenschutz
  • Haftpflicht min. 1 Mio. USD

In diesen Belangen bin ich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, der Massenklagen und horrenden Schadenersatzzahlungen richtig paranoid.

Als Erinnerung notiere ich mir hier Mal für alle Ewigkeit, was Meetingpoint (Alamo-Reseller) unter Luxusklasse-Auto „wie Hyundai Azera“ (oder Audi A6, BMW 5er und Mercedes-Benz E200) versteht:

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Die Kollegen aus dem deutschen Sprachraum, die auf deutsche Karrossen stehen, seien vorgewarnt: Aus Erfahrung sieht man von diesen Geschossen in Amerika leider nichts (nur einmal habe ich es in SJC mit viel Hartnäckigkeit geschafft, dass man mir einen Audi kostenlos ausgehändigt hat). Deshalb bitte nicht auf das Lockvogelangebot reinfallen.

Mit der Buchung gibt es noch ein anderes Problem: Von Luxusklasse kann nicht die Rede sein. Auf dem tatsächlichen Mietwagenvoucher liest man als Anweisung an Alamo mir P4 auszuhändigen, was soviel wie „Premium“ bedeutet (dasselbe auf Deutsch) und nicht Luxus. Oder als SIPP ausgedrückt: PDAR. Das sieht dann so aus:

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Luxusklasse ist das aber nicht, denn das wäre L4 Luxury resp. als SIPP ausgedrückt: LDAR:

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Eine Aufschlüsselung der SIPP-Codes auf effektive Fahrzeuge findet sich Übersicht Mietwagenklassen mit Fahrzeugen, wird nun aber veraltet sein, da bereits dreijährig.

Doch was wird uns im Mai 2018 nun effektiv erwarten? Höchstwahrscheinlich ein Chevrolet Impala 2017 (wenn wir Glück haben die 2018er Version), wie letztes Jahr über Ostern. Die Theorie Luxusklasse sieht in Realität folgendermassen aus:

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Wieso ich kein kleineres Fahrzeug will? Einerseits sind wir dieses Mal zu dritt unterwegs, andererseits passen in den Kofferraum zwei Samsonite Aeris Spinner (Höhe 75 Zentimeter) nebeneinander mit rein. Der günstigste Diebstahlschutz, den man sich ausdenken kann.

Nachtrag

Soeben bin ich aus dem ersten USA-Urlaub in diesem Jahr zurückgekehrt. Gefahren sind wir:

  • Las Vegas: Chrysler 300. (Wikipedia) Mietwagenklasse PXAR anstelle von PDAR. Das Fahrzeug hat mir sehr gut gefallen, insbesondere die Sicht, die Rückfahrkamera, die Position des Armaturenbretts, der Allrad-Antrieb (AWD), die Beschleunigung (zum Überholen entlang den einspurigen Hauptstrassen im Rundkreis Las Vegas, Zion National Park, Antelope Canyon, Monument Valley, Grand Canyon) sowie Apple CarPlay — einziger Kritikpunkt: In den Kofferraum passen im Gegensatz zum Chevrolet Impala keine zwei Samsonite Aeris Spinner rein, weshalb ein Koffer auf dem Rücksitz mitfahren musste. Unglücklich.
  • San Francisco: Chevrolet Impala. (Wie vermutet) Da ich in diesen Ferien den direkten Vergleich mit dem Chrysler 300 hatte, finde ich das Fahrzeug nicht mehr sooo toll wie bei der ersten Miete über Ostern 2017. Gestört haben: Die schwierige Sicht rund um das Auto herum, weshalb die fehlende Rückfahrkamera und fehlende Parksensoren schwerer ins Gewicht fallen (wie auch im Artikel Rental car review: Chevy Impala (a.k.a. GM just can’t help itself) bemängelt, den ich gefunden habe, als ich mit Google abklären wollte, ob in dem Fahrzeug wirklich keine Kamera verbaut ist) und das Armaturenbrett, welches weniger gut angeordnet ist als im Chrysler 300.

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Montag, 2. Oktober 2017

Landeanflug auf SFO

Seit 2011 erlebe ich diesen Landeanflug in der Regel ein, zwei Mal pro Jahr:

Hier scheint es sich um den Jungfernflug (?) der A380 von FRA nach SFO zu handeln.

Verwirrt hat mich der Begriff „DUMBA“, bis mir meine Frau gesagt hat, dass damit wohl die Dumbarton-Brücke gemeint ist.

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Mittwoch, 26. April 2017

Das vor Santa Barbara ankernde Kreuzfahrtschiff identifizieren

Dass man mit der iOS-Applikation von Flightradar24 überall mit Mobilfunkempfang direkt über einem kurvende Flieger ausmachen kann, sollte mittlerweile den meisten Leuten bekannt sein.

So vergewisserte ich mich zum Beispiel am 19. April 2017 — auf dem Gelände der Stanford University in Palo Alto stehend — dass es sich beim Flugzeug mit dem roten Heck im Landeanflug über dem Silicon Valley tatsächlich um LX38 handelte. Um ungefähr 17 Uhr zwar deutlich verspätet, aber ich ging damals davon aus, dass der Wintereinbruch in der Schweiz zu einer Startverzögerung geführt hatte (bestätigt durch ein Facebook-Post von Kollege Stürmer, welcher in einem anderen Flugzeug in ZRH sitzend eine Enteisung über sich ergehen lassen musste).

Gemäss FlightRadar24 erfolgte die Landung um 17:17 Uhr, gemäss Google um 17:22 Uhr (anstelle der eigentlich erwarteten Ankunftszeit von 16:25 Uhr):

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Wohl deutlich weniger bekannt ist, dass es eine ähnliche Anwendung auch für Kreuzfahrtschiffe gibt. Als wir nämlich am 16. April am Ende der Pier von Santa Barbara standen, ankerte da ein Kreuzfahrtschiff. Mit einer kurzen Google-Suche stiess ich auf die Web-Site CruiseMapper, welche mir Beschied, dass der langsam beschleunigende Kahn ein, zwei Meilen ausserhalb des Hafens die Star Princess der Princess Cruises war, welche am 11. April in Vancouver abgelegt hatte, nach LA gefahren war und sich nun auf dem Rückweg entlang der Kalifornischen Küste befand:

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