Archiv ‘Apple’

Sonntag, 22. September 2019

Mac-Laptop im Pool

Vor 30 Jahren kündigte Apple den ersten „tragbaren“ Macintosh an (das Gerät wog 7 Kilogramm). Dem us-amerikanischen Computer-Magazin MacUser kam darauf nichts besseres in den Sinn, als auf dem Titelbild des Magazins die Nutzung des Geräts … in einem Pool darzustellen:

MacUser Cover, Ausgabe vom November 1989

Quelle: THE MAC PORTABLE TURNS 30 sowie Mac Portable

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Dienstag, 17. September 2019

iPhone 11 in einem Wort zusammengefasst

Als (ernsthafte) Hintergrundlektüre sei John Grubers Review des iPhone 11 und iPhone 11 Pro empfohlen:

Apple spent the vast majority of the stage time for the iPhone 11 and iPhone 11 Pro talking about their cameras. They spent no time — not a word — talking about phone calls. […] Driven by the iPhone, the word phone has simply taken on a new definition — a pocket-sized touchscreen personal computer with wireless networking and front- and rear-facing cameras capable of shooting photographs and video. Try convincing a six-year-old that a landline telephone is a “phone” — they won’t believe you.

Quelle: The iPhone 11 and iPhones 11 Pro

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Dienstag, 3. September 2019

MacTeX-Download extrem langsam

Gestern wollte ich mir MacTeX 2019 herunterladen (veröffentlicht im Mai 2019). Das macOS Installations-Package für die LaTeX-Distribution ist mittlerweile sagenhafte 3.9 GB gross.

Als ich den Link tug.org/cgi-bin/mactex-download/MacTeX.pkg auf der offiziellen Download-Seite anklickte, tröpfelten die Daten nur Kilobyte-weise rein.

Nach etwas Recherche (einen Torrent-Link fand ich auf die Schnelle leider nicht) stiess ich dann auf die Homepage der Distribution auf CTAN. Dort wird stattdessen der Link mirrors.ctan.org/systems/mac/mactex/MacTeX.pkg angeboten, der per Zufall (oder nach geographischen Kriterien?) einen Mirror zum Download auswählt. Über den gestern Abend gewählten Mirror erreichte ich dann Download-Geschwindigkeiten von bis zu 10 MB/s und hatte das Paket dementsprechend in ein paar Minuten heruntergeladen. Der Web-Download über den offiziellen Link war zu dem Zeitpunkt erst bei 189 MB angelangt …

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Sonntag, 9. Juni 2019

Thoughts on Apple’s Find my (English)

(A friend of mine living in the US asked me about my thoughts on Apple’s upcoming Find my app announced at WWDC 2019 this week — that’s why this article is posted in English)

Links (preliminary reads)

My thoughts

In short: Very, very, very useful.

Once rolled out, this feature will help a lot of devices to be returned to their rightful owner, and probably will also lead to some arrests over times, as well as some very weird discussions with friends and family («Brother-in-law, I know my iPhone is in your house! What the f*** were you thinking?») …

Oh, and think about missing persons, unconscious or incapable of calling for help. You MIGHT find them as long as they’re not totally off the beaten track, even if they don’t have mobile reception. Interesting to see whether good hackers will try to improve their antenna designs to catch Bluetooth signals from miles away (if this is even physically and technically possible?).

Of course, this feature only works as long as your phone is charged, switched on and not damaged (as in hard- and/or software issues). A while ago, a friend lost his phone when „not fully sober“ in front of his condo’s building on a night it was snowing heavily. He found it two days later when the snow melted (after an oven session the thing switched on again and still works, yay!) … this technology would have helped him find it (probably) the morning after, when the phone still had a charge — given that he had access to a second device able to receive the Bluetooth beacon (or another person living in the neighbourhood passing by with his Apple device).

Some questions currently remain open:

  1. How safe is it? In theory it sounds bullet proof. My biggest fear is that hackers nevertheless might find vulnerabilities in the implementation once it is in the wild — looking at you, 36C3 and Def Con. I hope Apple will be able to fix such vulnerabilities with a quick software update …
  2. Does the Bluetooth beacon signal continue to work when Airplane mode is activated? I don’t see airlines tolerate Apple devices sending Bluetooth beacons on an airplane during start and landing. So the Apple devices will have to respect an activated Airplane Mode. If implemented this way, as an unwanted side effect, it will lead malicious persons to switch the device to Airplane Mode (works for iPhones and iPads, but not MacBooks AFAIK) immediately after finding/stealing it, to prevent the device to broadcasting it’s location. On a sidenote: If a device is NOT switched to Airplane mode and such beacons are caught by other devices during a flight, this would give some weird location readings :-)
  3. Will Apple extend this feature to a yet-to-be-introduced tag-like device, as in Bluetooth tiles? Then your tracking might not be limited to a phone anymore, but to anything that can be attached to something (e.g. Bluetooth tile to your keychain, sports bag, backpack etc.). This will totally crush the market for such tiles, because you won’t have to install a tile-specific app on your phone, let it run in the background on your device and hope that other people passing by the lost item also run the very same app to catch your tile’s distress signal …

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Montag, 11. Februar 2019

Apple, die AirPods 2, bitte. Jetzt!

Am 13. Dezember 2016 war es soweit: Dank eines selbstgestrickten Pingdom-Alarms, der um 15:08 Uhr — 8 Minuten nach Verkaufsstart — losging, gehörte ich vermutlich zu den ersten Schweizern, welche Apples kabellose Kopfhörer über deren Online-Shop bestellten. Am 20. Dezember 2016 trafen die Kopfhörer bei mir zu Hause ein — und ohne diese gehe ich seither selten bis nie aus dem Haus.

Aus meiner Sicht handelt es sich bei den AirPods um das vermutlich beste Produkt, welches Apple in den letzten etwas mehr als zwei Jahren herausgebracht hat. Geschlagen werden die Kopfhörer nur von Face ID (mit kleinen Schwächen). Anfänglich von vielen belächelt, sind die weissen Kopfhörer mittlerweile angeblich ein Statussymbol. Während ich im Dezember 2016 als Träger der Kopfhörer klar zu den Exoten im täglichen Pendlerverkehr gehörte, sind die „Stöpsel“ heute allgegenwärtig, vor allem im Grossraum Zürich.

Doch nun wäre es an der Zeit, dass Apple langsam mal die von der Gerüchteküche seit längerem vorausgesagten AirPods 2 veröffentlicht. Nicht, weil man die Dinger viel besser machen könnte (wobei — Apple, überrasch‘ mich!), sondern wegen einem viel trivialeren Problem:

Die Batterien meiner AirPods verfügen nur noch über einen Bruchteil der ursprünglichen Kapazität wenn voll geladen. Oder in Pendler-Distanzen ausgedrückt: Von der Abfahrt des 7:10 Uhr-Zugs von Bern nach Zürich, über Zürich HB, S-Bahn-Fahrt nach Zürich Hardbrücke, stirbt der rechte Kopfhörer jeweils irgendwann auf dem Fussmarsch von Zürich Hardbrücke zu meinem Arbeitgeber; oftmals auf der roten Passerelle über die Pfingstweidstrasse (also ca. um 8:25 Uhr). Der linke Kopfhörer schafft es jeweils höchstens noch bis zum Parking West, und dann ist auch dort Ende Feuer. Das ergibt eine Laufzeit von gut einer Stunde — und somit ein Bruchteil dessen, was frisch gekaufte AirPods liefern (gemäss Werbung halten die Dinger bis fünf Stunden).

Ich habe mir schon überlegt, die Batterien der Kopfhörer auszuwechseln. Das kostet gemäss Apples offizieller Seite knapp 55 Franken (oder insgesamt 110 Franken — bei einem Neupreis von 178.50). Doch damit zögere ich, weil gemäss der Gerüchteküche die neue Version vor der Türe steht. Am 21. März 2019 ist ja bekanntermassen der astronomische Frühlingsbeginn …

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Sonntag, 3. Februar 2019

Installationsverzeichnis von MacTeX

Die Installation von MacTeX (der LaTeX-Distribution für macOS) findet sich standardmässig in folgendem Verzeichnis:

/usr/local/texlive

Hat man zudem vergessen, welche Version man installiert hat, hilft das Listing des Verzeichnisses:

$ ls -l /usr/local/texlive
total 0
drwxrwxr-x  20 root  wheel  680  1 Jan 19:42 2018
drwxr-xr-x   9 root  wheel  306  1 Jan 19:44 texmf-local

Der Ordner „2018“ signalisiert, dass MacTeX 2018 installiert ist.

Nachtrag: Will man eine neue Version von MacTeX installieren (bspw. die Version 2018 mit 2019 ersetzen), löscht man am Besten das Verzeichnis /usr/local/texlive

# rm -rf /usr/local/texlive

… und führt dann das neue macOS Installer-Package aus, welches man aus dem Internet heruntergeladen hat.

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Samstag, 22. Dezember 2018

Welche Kleidungsstücke partout nicht mit Apples Face ID funktionieren

Seit April 2018 besitze ich ein iPhone X und bin von der neuen Authentifizierungsmöglichkeit Face ID begeistert. Reiht man auf der Skala Touch ID als „genial“ ein, dann muss Face ID als „nicht von dieser Welt“ klassifiziert werden.

Kauft man sich im Frühling ein iPhone, das mit dieser Technologie ausgestattet ist, folgt in unseren Gefilden die echte Überraschung spätestens im Spätherbst resp. im Winter: Dann nämlich erfährt man, wie nützlich es ist, dass man das iPhone rein nur mit angucken mit dem Gesicht entsperren kann – und in der Eiseskälte die Handschuhe nicht ausziehen muss, um das iPhone mit dem Fingerabdruck zur Benutzung freizugeben.

Und wer mir jetzt mit dem PIN-Code kommen will, den man ja mit Handschuhen theoretisch sehr einfach eintippen können sollte: Das iPhone ist der wichtigste und persönlichste Computer in meinem Leben — dieses Gerät und seine Daten „schützt“ man nicht mit einem vier- oder sechsstelligen Zahlencode, sondern mit einem alphanumerischen Kennwort.

Dennoch habe ich in den letzten 8 Monaten zwei Fälle ausgemacht, in welchen Face ID versagt.

  1. Ray Ban New Wayfarer. Trage ich diese Sonnenbrille (wie z.B. heute in Dubai) erkennt Face ID mein Gesicht partout nicht. Mit meiner IC!Berlin-Brille, die ich für sportliche Aktivitäten trage, passiert das nicht.
  2. UNIQLO Daunenparka. Fragt mich nicht wieso, aber trage ich diese Jacke, die ich mir in diesem Oktober beim Besuch in Stuttgart (traditioneller Anlass: Cannstatter Wasen) gekauft habe, schlägt die Gesichtserkennung ebenfalls fehl. Ich vermute, dass der Kragen der Jacke einen wichtigen Teil meines Gesichts (das Kinn?) versteckt (oder verunstaltet).

Diese Schwachstellen sind die Ausnahmen — in 95% der Fälle funktioniert die Gesichtserkennung tadellos und rasend schnell. Ich würde nie mehr ein iPhone kaufen, dass kein Face ID mit sich bringt.

Nachtrag

Das Problem besteht auch mit dem iPhone 11 weiter, wie John Gruber schreibt:

Any improvement with Face ID and sunglasses?

Face ID still doesn’t work with my Ray-Bans with G-15 lenses. (If you have sunglasses that don’t work with Face ID, you can turn off “Require Attention for Face ID” in Settings to allow Face ID to work while you’re wearing them — convenience at the expense of some security.)

Quelle: iPhones 11 and Apple Watch Series 5 Q&A

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Montag, 15. Oktober 2018

Apple wiegelt Reparaturanfragen ab

Zufall oder Programm? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: In diesem Jahr war ich bereits zwei Mal mit zwei unterschiedlichen iPhone SE im Apple Store Zürich, um deren Batterien zu tauschen. Beide Male lief ich unverrichteter Dinge wieder aus dem Laden, weil mich die Angestellten abgewiegelt haben. Einmal konnte die Apple Diagnostiksoftware keine Probleme mit dem Akku feststellen, ein ander Mal führte die Verkäuferin die unregelmässigen Abstürze des iPhones nicht auf eine defekte Batterie zurück.

Ich befürchte es ist ein sehr, sehr schmaler Grat zwischen dem Hersteller Geld sparen und den Kunden davon abhalten, unnütze Reparaturen durchführen zu lassen (resp. solche, die das eigentliche Problem nicht adressieren).

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Samstag, 4. August 2018

General Magic und Jodorowskys Dune: Wie „Erben“ gescheiterter Vorhaben die Gesellschaft bis heute prägen

General Magic, ein (gescheitertes) Silicon Valley-Startup der 90er, von welchem ich bis vor kurzem noch nie in meinem Leben gehört hatte. Aber seine „Erben“ sind auch 2018 allgegenwärtig:

Tony [Fadell] went on to build the iPhone, Andy Rubin built Android, Pierre Omidyar built eBay, Megan Smith became VP of Google and then America’s CTO, Kevin Lynch built apple Watch…I could keep going.

Quelle: That time in 1994 when Steve Jobs got to use a device like an iPhone

Im September 2018 erscheint ein Dokumentarfilm über das Unternehmen und sein Erbe.

Die ganze Geschichte erinnert mich an einen anderen Dokumentarfilm über das Filmprojekt Dune in den 1970ern, dessen Erbe in den Blockbustern Star Wars, Blade Runner, Alien und Terminator aufging. Der Film Dune kam 1984 zwar doch noch in die Kinos, hatte aber kaum noch etwas mit Jodorowskys Vision gemein.

PS: Die Songs der Band, welche den Soundtrack für den 1970er Dune-Film hätte liefern sollen, gehören zu den abgefahrensten Stücken auf meinem iPhone. Ich weiss immer noch nicht, ob ich die Songs mag.

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Mittwoch, 18. Juli 2018

Auf chinesischen iPhones gibt es die Taiwan-Flagge nicht als Emoji

Patrick Wardle hat einer Bekannten geholfen, reproduzierbare Abstürze ihres iPhones zu debuggen.

Die Abstürze rührten von einem Bug in einer Routine her, welche nur Personen betraf, welche ihr iPhone in der chinesischen Lokalisation betrieben: Die Routine kümmert sich darum, dass iPhones mit dieser Landeseinstellung das Wort „Taiwan“ in Texten sowie die Taiwan-Flagge (Emoji) nicht anzeigen, sondern stattdessen mit einem rechteckigen, ein Kreuz enthaltendes Kästchen ersetzen (Bild):

A Remote iOS Bug. apple wrote code to appease the chinese government …it was buggy

Apple hat den Bug in der Routine in der Zwischenzeit behoben. Die Taiwan-Flagge kriegen solche Benutzer aber aus nachvollziehbaren Gründen immer noch nicht zu sehen: Apple möchte es sich mit seinem grössten Markt nicht verderben und zensiert seine Produkte freiwillig.

Wem die vertrackten geschichtlichen Hintergründe dieser Angelegenheit nicht klar sind, lese sich auf Wikipedia ein: Taiwan-Konflikt sowie als konkretes Symptom des Konflikts die Resolution 2758 der UN-Generalversammlung.

Nachtrag

Und jetzt flattert auch noch gerade diese Meldung bei mir rein:

China does not recognise any nation that has diplomatic relations with Taiwan – officially known as the Republic of China (ROC). Under the One China Policy, it does not consider the island nation be an independent country. The island has been self-ruled since its split from the mainland after the 1949 civil war.

Palau officially established diplomatic ties with Taiwan in December 1999.

Quelle: Airline says it shut down after China labelled Palau an ‘illegal destination’ over its Taiwan recognition

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