Archiv ‘Apple’

Mittwoch, 22. November 2017

rsync über SSH verwendet auf dem Zielsystem die falsche rsync-Version

Die Migration von meinem Mac mini auf einen iMac 27″ Retina schreitet stetig voran. Die Daten habe ich dazu mit rsync über Gigabit-Ethernet vom Mac mini auf den iMac rüberkopiert.

Der Befehl sah ungefähr so aus:

$ rsync --protect-args -avz -e ssh . mario@domain.tld:/tmp

Bei einem besonderen Verzeichnis trat (ungefähr) folgende Fehlermeldung auf (ich habe sie leider nicht festgehalten):

rsync: on remote machine: --extended-attributes: unknown option
rsync error: syntax or usage error (code 1) at /SourceCache/rsync/rsync-45/rsync/main.c(1333) [server=2.6.9]
rsync: connection unexpectedly closed (0 bytes received so far) [sender]
rsync error: error in rsync protocol data stream (code 12) at io.c(226) [sender=3.1.1]

Nach etwas Googlen realisiert ich, dass auf dem Zielsystem (dem iMac) zwar MacPorts mitsamt dem neuesten rsync längst installiert waren (/opt/local/bin/rsync mit rsync version 3.1.2 protocol version 31), über den ssh-Tunnel stattdessen aber das alte, von Apple mitgelieferte Binary verwendet wurde (/usr/bin/rsync mit rsync version 2.6.9 protocol version 29).

Der Grund: Wenn rsync einen SSH-Tunnel aufbaut, werden die üblichen Initialisierungsfiles von bash nicht geladen und somit auch die MacPorts-Pfade (/opt/local/...) nach Binaries abgesucht.

Abhilfe schafft man, indem man dem lokalen rsync mit dem Argument --rsync-path sagt, wo sich die gewünschte Binary befindet:

$ rsync --rsync-path=/opt/local/bin/rsync -av -e ssh . mario@domain.tld:/tmp

Quelle: How can I set environment variables for a remote rsync process?

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Dienstag, 21. November 2017

Offizieller Druckertreiber des Xerox Phaser 3250DN unter macOS High Sierra installieren (ungelöst)

Xerox bietet für den Xerox Phaser 3250DN offiziell keinen Druckertreiber für macOS High Sierra (10.13) an. Die letzte verfügbare Version wurde für macOS Sierra (10.12) veröffentlicht:

Phaser 3250 Driver for Mac OSX

Nun gut, wird wohl klappen damit. Denkste. Wer die Augen trotz des MindVision VISE-Installers (Nostalgiegefühle an Mac OS 9, irgendjemand?) noch öffnen kann, blickt einer äusserst traurigen Fehlermeldung ins Gesicht:

image-7563

Error Opening File: Info.plist
1008:6; -35 Drive not found

Eine Lösung dafür habe ich bis jetzt noch nicht gefunden.

Auf Ask Different habe ich folgende (ebenfalls ungelöste) Frage gefunden: Printer Driver in macOS Sierra

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Freitag, 20. Oktober 2017

Songs werden auf dem iPhone doppelt aufgeführt

Wer das Problem nicht anderweitig in den Griff bekommt, dem hilft nur eines (sofern man einzig über den iTunes Store gekaufte Songs zu seinem Besitz zählt):

  1. Settings
  2. General
  3. iPhone Storage
  4. Music
  5. Edit
  6. Rot Umrandetes Minus-Zeichen bei „All Songs“ auswählen

Quelle: Musiktitel auf dem iPhone doppelt, lassen sich nicht entfernen

Danach lädt man sich alle Lieder erneut von Apple herunter:

  1. iTunes Store
  2. More
  3. Purchased
  4. Music
  5. Recent Purchases
  6. Download All

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Sonntag, 15. Oktober 2017

Nach einem RAM-Upgrade eines iMacs laufen die Module nur noch mit 1600 MHz

Kürzlich habe ich mir einen iMac Late 2015 mit 27 Zoll Retina-Display geleistet. Nun haben ausnahmslos all meine Apple-Geräte (iPhone, iPad, iMac, MacBook) Retina-Auflösung.

Die popeligen 8GB RAM musste ich aber noch aufrüsten, weshalb ich mir zusätzlich zwei Mal 8GB Riegel geleistet habe. Nach der Installation dann die Ernüchterung: Während vor dem Upgrade die zwei Mal 4GB Riegel mit 1867 MHz angesprochen wurden, laufen die insgesamt vier Module nun nur noch mit 1600 MHz.

Wieso ist das so? Nach etwas Recherche die Antwort:

Die Originalbausteine von Apple haben eine CAS Latency CL von 13. Die zusätzlich installierten Module von Corsair mit der Produktenummer CMSA16GX3M2C1866C11 haben dagegen CL 11.

Dies führt zu folgendem Verhalten:

EDIT: Actually, looks like it’s just that the default RAM can’t run below CL13 at 1866, so when you add another set of 1866 with a lower CL, it decides to slow it down so it can match the faster CL at the cost of lower frequency.

Quelle: Late 2015 iMac Not Picking up 1866MHz RAM

Doch offenbar spürt man diese Verlangsamung im Alltag nicht, wie jemand in einem anderen Thread erklärt:

RAM speed is one of those things that really only helps at the margins, and isn’t worth stressing about too terribly much (unless you use onboard graphics that use regular RAM for VRAM). That said…
The formula for figuring out the true latency (as opposed to CAS latency) is: CAS latency / clock speed. That’s a measure of time, usually expressed in nanoseconds, and you want to minimize it. The two kits you mentioned:

  • 14 / 2400000000 = 6 ns
  • 16 / 3333000000 = 5 ns

On paper, the 3333 MHz RAM wins. But in the real world, you won’t actually notice a difference between the two. So get whichever you would prefer.

Quelle: Choosing DDR4: Clock vs Latency? C14 vs C16

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Sonntag, 15. Oktober 2017

Apple Seriennummern entschlüsseln

Wer sich dafür interessiert, in welcher Woche sein iPad, iPhone oder sein Mac produziert wurde, findet mittels der Seriennummer hier Auskunft:

SNDeepInfo

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Samstag, 14. Oktober 2017

Sonos Play:1 haben unterschiedliche Hardware-Versionen

Wieso das eine Rolle spielt? Offenbar kann man bei den älteren Modellen sofort aufhören, auf AirPlay 2-Unterstützung zu hoffen:

  • Good: One, Playbase, Play:5 (gen 2)
  • Bad: Play:1 (hardware 1.8x no, 1.20.x yes)
  • Ugly: Play:3, Play:5 (gen 1), Playbar, Connect, Connect:Amp, Sub

Quelle: Airplay 2 not coming to all Sonos speakers

Mit meiner Play:5, 2. Generation, bin ich offenbar auf der sicheren Seite.

Doch wie schaut es mit meinen insgesamt vier über die Wohnung verteilten Play:1 aus? Hier hilft die Sonos Desktop-App, die Hardware-Versionen zu identifizieren:

  • Sonos
  • About My Sonos System

image-7495

Fazit: Zwei Mal 1.20.1.6-2, d.h. „yes“ (was auch immer Vowe damit meint), zwei Mal 1.8.3.7-2, d.h. „no“.

A propos: Meine Play:5 hat Hardware-Version 1.13.1.7-2.

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Samstag, 14. Oktober 2017

iOS 11: Speicherplatz einfacher freischaufeln

Da hat sich Apple mächtig ins Zeug gelegt — endlich ein brauchbarer Weg, um Speichersünder ausfindig zu machen. Mittelfristig gibt es in solchen Fällen aber nur eine Lösung: Auf die nächsthöhere Storage-Klasse ausweichen. D.h. von 16GB auf 32GB, oder von 64GB auf 128GB.

Ich habe vorgestern die Option aktiviert, nie selten gebrauchte Apps nach iCloud auszulagern:

IOS 11: IPHONE UND IPAD SPEICHER OPTIMIEREN

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Freitag, 29. September 2017

iOS 11 bereitet meinem iPhone (und mir) Kopfschmerzen

Normalerweise warte ich bei Major-Releases von iOS jeweils die Version X.0.1 ab, bevor ich meinen Gerätepark auf die neue Version des mobilen Betriebssystems „lüpfe“. Diese Woche hielt ich mich nicht an meine eiserne Regel — unter anderem, weil die Medienberichterstattung nicht von gravierenden Problemen berichtete. Ein Fehler, der aber auch nicht mit Abwarten auf X.0.1 Linderung gebracht hätte.

Leider kämpfe ich auf meinem iPhone SE (Kaufdatum: April 2016) mit folgenden permanenten oder sporadisch auftretenden Problemen:

  • Das Gerät ist spürbar langsamer als unter iOS 10 — sowohl das Betriebssystem selber als auch die Applikationen. Wenn ich Podcasts höre und dann Applikationen öffne oder bediene, höre regelmässig verzerrtes Audio, als würde die Podcast-Applikation mit der laufenden Applikation um Systemressourcen kämpfen. Mit der Haptik und der Reaktion fühlt sich das UI eher wie Android als iOS an. Furchtbar! Derzeit tippe ich Probleme mit dem Netzwerkstack (Bauchgefühl, kann ich nicht belegen).
  • Das Thumbnail für soeben gemachte Screenshots wird einige Male nach einem Reboot des Geräts angezeigt, dann nicht mehr. Nach einer Weile macht das Telefon nicht nur kein Geräusch, wenn ich den Bildschirm abfotografiere, sondern das Thumbnail zur Nachbearbeitung wird auch nicht mehr angezeigt. Das Photo selber landet aber anstandslos im Photoalbum. Dabei wäre dies eine der besten Produktivitätssteigerungen mit diesem iOS-Release.
  • Heute verschwand die Statusanzeige (Empfangsstärke 4G/WiFi, Uhrzeit, Batterieanzeige) ganz oben am Bildschirm, wenn der Homescreen und alle anderen Springboard-Screens angezeigt wurde. In den Applikationen selber wurde die Statusanzeige ohne Probleme angezeigt. Ein Neustart behob das Problem.
  • Mail.app hängt regelmässig, wenn ich meine Mails über IMAP und Gmail abrufe. Das Spinning-Icon dreht und dreht, ohne dass die Unified INBOX je aktualisiert wird. Ich muss dann jeweils Mail.app gewaltsam schliessen und neu starten, damit die neuen Mails heruntergeladen werden.
  • Vor einigen Tagen zeigte Waze nach dem Start nur einen schwarzen Bildschirm an. Ich konnte die App nicht starten.
  • Die Sonos-App zeigt nach der Ankunft Zuhause während mehreren Minuten den Splash-Screen an, und stürzt dann urplötzlich ab.

Es bleibt zu hoffen, dass Apple der Ursache des Problems auf der Spur ist und bald mit X.0.2 Abhilfe schafft.

PS: Das Problem beschränkt sich nicht nur auf mein iPhone SE — meine Frau klagt auch mit ihrem iPhone 6s ebenfalls über spürbare Performanceprobleme.

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Sonntag, 30. Juli 2017

Betriebsunfälle beim Kauf von gebrauchten Apple Watches vermeiden

Gestern habe ich den Verstand ausgeschaltet und impulsiv auf Ricardo bei einer Auktion für eine „Apple Watch Series 2“ Milanese mitgeboten — und dann zu allem Unglück auch noch gewonnen.

Dem Namen nach ging ich davon aus, dass es sich um eine „Apple Watch Series 2 Stainless Steel Milanaise“ (Modellnummer MNP62ZD in der Schweiz, MNPU2ZD in Deutschland) handelt, welche zu einem Neupreis von 789 CHF über den Ladentisch geht. Auf Ricardo konnte ich die Uhr für nur gerade 300 CHF ersteigern.

Dabei kam mir das Angebot 927745882 von jones9427 von Anfang an komisch vor:

  • Der Body der Apple Watch erschien auf dem Photo gelbstichig/golden — Apple produziert keine goldenen Stainless Steel-Uhren
  • Das Milanaise-Armband schien dieselbe Farbe aufzuweisen — Apple produziert kein goldenes Milanaise-Armband
  • Die Originalverpackung ist nicht vorhanden
  • Einem anderen Fragesteller hatte der Verkäufer mitgeteilt, dass die Uhr ungefähr noch ein Jahr Garantie aufweist — dabei müsste doch ein ordentlicher Apple Watch-Besitzer mittels des Kaufbelegs sofort eruieren können, wie lange seine Uhr noch Garantie hat (2 Jahre ab Kaufdatum).

Der Verkäufer hatte mir bezüglich dem ersten Punkt Tage vor Ende der Auktion versichert, dass die Uhr „silbern“ sei — und ich habe ihm das geglaubt.

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Zum Glück blieb ich vor der Überweisung des Betrags an den Verkäufer hartnäckig und traf die nötigen Abklärungen. TL;DR: Ich bin vom Verkauf zurückgetreten.

Deshalb hier als Empfehlung an andere Zeitgenossen, die über Ricardo, Tutti und Anibis Schnäppchen machen möchten: Welche Abklärungen sollte man treffen, wenn man eine gebrauchte Apple Watch kaufen möchte?

Modellnummer in Erfahrung bringen und Modell googlen

Das wichtigste ist die Modellnummer der Apple Watch. Besitzt man den alphanumerischen Code, findet man mit Googlen innert Sekunden heraus, um welches Modell es sich handelt.

Die Modellnummer findet man folgendermassen heraus:

  1. Apple Watch mit einem iPhone koppeln
  2. Apple Watch.app
  3. General
  4. About

Ich bat deshalb den Verkäufer, mir einen Screenshot zu senden, was er am nächsten Tag auch tat:

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Bei der Uhr handelt es sich also um das Modell MLC72S/A. Eine kurze Google-Suche zeigt, dass es sich bei der Uhr die Version mit einem goldenen Aluminium-Body handelt:

Apple Watch Sport MLC72 42mm Gold Aluminum Case with Midnight Blue Sport Band

Falschaussage 1.

Seriennummer in Erfahrung bringen und Garantie prüfen

Dank der Seriennummer, welche man auf dem Screenshot ebenfalls sieht, kann man bei Apple unter Check Your Service and Support Coverage auch den Garantiestatus abfragen.

Und siehe da, die Aussage von „ca. 1 Jahr“ Garantie für die Apple Watch mit Seriennnummer FHMQ9DTYGR7N löste sich vor meinen Augen in Luft auf:

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Quelle: Check Your Service and Support Coverage

Falschaussage 2.

Nicht nur das, Apples Web-Site sagt mir gleichzeitig auch, um was für ein Modell es sich handelt: WATCH SPORT 42MM (1ST GEN). Es handelt sich also um die Originale Apple Watch, deren Verkauf im April 2015 begann und nun schon zwei Generationen veraltet ist.

Falschaussage 3.

Mal schauen, was der Ricardo-Kundendienst tut … wahrscheinlich nichts, denn man will ja nicht seine Einkommensquelle absägen.

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Samstag, 29. Juli 2017

Nervig: Mit iOS 10 kann man Kontakte in der Spotlight-Suche nicht mehr verändern

Bis iOS 10 war die Welt in Ordnung: Regelmässig kommt es vor, dass ich die iCloud-Kontaktkarte einen meiner Kontakte aktualisieren muss.

Global Suche (auch bekannt als „iOS Spotlight Search“) nach dem Namen des Kontakts, antippend, gewünschtes Feld ergänzen oder verändern, fertig.

Mit iOS 10 ist das nicht mehr möglich. Man findet mit Spotlight zwar den Kontakt, doch das sich danach öffnende Kontaktsheet verfügt über keinen Editier-Modus.

Stattdessen muss man Contacts.app öffnen, die Person dort suchen und danach mittels Edit den Eintrag anpassen.

Verdammt mühsam. Hoffen wir, dass iOS wieder die von iOS 9 gewohnte Funktionalität zurückbringt.

PS: Ich scheine nicht der einzige zu sein, der sich daran stört: iOS10 Problem – Can not edit a contact found using spotlight search

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