Posts Tagged ‘Job’

Sonntag, 5. Dezember 2010

Welche Unternehmenskultur passt zu mir?

Ich muss nicht lange überlegen, in welcher Unternehmenskultur ich arbeiten möchte:

We’re in a creative-inventive market, not a safety-critical market like medicine or nuclear power.
— Netflix

Quelle: Netflix’s Reference Guide on our Freedom & Responsibility Culture

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Dienstag, 19. Oktober 2010

Schoggi-Job bei 37signals

You’ll be expected to answer about 75 emails per day once you’re fully up to speed (2-3 months on-ramp). […] Our customers love when we get back to them within 10 minutes with a clear, concise, and friendly answer.

Quelle: Join our customer service and support team – (37signals)

Pah, das schaffen Masochisten, die nur für den Job leben, mit links. Notabene: 75 E-Mails à 10 Minuten ergibt 750 Minuten oder 12.5 Stunden. Durchaus vernünftige Arbeitszeiten für ein Startup.

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Montag, 20. September 2010

Ein Düsenjet in 150 Tagen, bitte!

He pared away procedural dross: Whatever used up time without advancing the project was banned—even visits from the customer. Finished drawings were not required; shop men were encouraged to work from sketches and when possible to develop parts directly on the airplane. Decisions, once made, would not be second-guessed; good enough was good enough. Meetings were limited to two or three essential participants. Initial flight tests would be conducted by the builders—not, as was usual at the time, by the customer’s pilots.

Quelle: A look at the design process of aviation innovator Clarence („Kelly“) Johnson – (37signals)

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Sonntag, 19. September 2010

Wann neue Prozesse eingeführt werden sollten

individuals doing hands-on work (e.g. engineers) can easily recognize when it is appropriate to add elements of organization or process, as they have a more direct ability to see how the benefits would outweigh the costs. That is the only time when a new system of organization or process should be added.

Managers will need to suppress their natural fear that things are too chaotic or out of control due to the lack of visibility into details. They should focus on leading by setting accurate and informative context and goals, facillitating the natural organization that results from collaboration between technology workers (who are often not the type prone to falling into anarchy anyhow).

Quelle: Engineering Management – Process

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Freitag, 27. August 2010

Wie man Kreativitätsschübe auslöst

Geniales Video, dass uns (wieder einmal) aufzeigt, wie sehr unsere Arbeitsplätze das tatsächliche Arbeiten verunmöglichen. John Cleese (von Monthy Python) kurz zusammengefasst:

  • Antworten auf Probleme finden sich von selbst, wenn man darüber schläft
  • Rekonstruktionen aus dem Gedächtnis sind besser als das Original (Beispiel: verlorenes Manuskript neu abfassen)
  • „Oasen“, sprich Freiräume in Raum und Zeit, sind eine Voraussetzung, um in einen kreativen Modus wechseln zu können. Unterbrechungen von aussen (Telefon, Bürokollegen, SMS, E-Mails, Tweets) zerstören jegliche Kreativität. Der Unterbrochene benötigt bis zu einer Stunde, um wieder in den „Kreativitäts-Flow“ einzutauchen
  • Kreativität Dritter kann man erst schätzen lernen, wenn man diese auch erkennen kann

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Dienstag, 22. Juni 2010

Nokia schafft (fiktional) die Kurve

Next, we only do three models: good, better and best. Three price points and we’re done. Simple message, less product managers and other corporate busybodies showing PowerPoint slides to one another over endless meetings across ten time zones.

Quelle: Science Fiction: Nokia goes Android | Monday Note

Product Managers — spielen bei mir definitiv in derselben untersten Liga wie Juristen und Berater.

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Samstag, 31. Oktober 2009

Was brächten uns 66 Prozent Maturanden?

«Die Herren Professoren scheinen noch nie etwas von einer Grundbildung mit Berufsmatur und anschliessenden Weiterbildungen an Fachhochschulen und Universitäten gehört zu haben. Unsere Berufsbildung ist heute so durchlässig wie nie zuvor und fein abgestimmt auf die Bedürfnisse sowohl der Wirtschaft als auch der Arbeitnehmenden.» Der Gewerbedirektor entkräftet die These wonach mehr Maturanden unbedingt nötig seien. «Das Pisa-Musterland Finnland weist eine Maturitätsquote von 95 Prozent auf, während sich die Schweiz mit 26 Prozent begnügt. Die Finnen zahlen aber für diese Verschulung einen hohen Preis: Die Jugendarbeitslosenquote lag vor Ausbruch der Krise bei 27,5 Prozent, während sie in der Schweiz bloss tiefe 7,5 Prozent betrug.»

Quelle: Impuls – die Zeitung der FDP Sense, 3/2009, S. 4.

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Dienstag, 1. September 2009

Netiquette: Endlich wird hart durchgegriffen!

An Auckland accountant was sacked for sending „confrontational“ emails with words in red, in bold and in capital letters.

Quelle: Emails spark woman’s sacking – National – NZ Herald News

Als nächstes sollte man umgehend all die TOFU-Terroristen feuern … Wie viele unnötige Terabytes an Daten werden täglich durch Mailserver und das Internet gejagt, weil Leute nicht anständig auf E-Mails antworten können?

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Samstag, 6. Juni 2009

Wieso die Konsolidierung der Presse not tut

Soeben auf Spiegel Online gelesen:

Air France hat am Freitag angekündigt, die betreffenden Sensoren an seiner Airbus-Flotte zu ersetzen. Letzte Signale des abgestürzten Flugzeugs belegen nach jüngsten Erkenntnissen bisherige Informationen, wonach die Maschine ohne Autopilot flog. Laut Arslanian, der für die französische Ermittlungsbehörde BEA arbeitet, ist allerdings unklar, ob der Autopilot bewusst ausgeschaltet wurde oder ob sich das Gerät wegen widersprüchlicher Computer-Informationen über die Fluggeschwindigkeit selbst abschaltete.

Letzte Signale des abgestürzten Flugzeugs belegten am Samstag nach Erkenntnissen der Ermittler die bisher nur als Mutmaßung kursierende Information, dass der Airbus zum Zeitpunkt des Absturzes ohne Autopilot flog. Es sei aber unklar, ob die Piloten von Flug AF 447 den Autopiloten ausschalteten oder ob sich das Gerät wegen widersprüchlicher Informationen des Computersystems über die Fluggeschwindigkeit selbst abschaltete, erklärte Arslanian.

Quelle: SPIEGEL ONLINE – Druckversion – Flugzeugabsturz im Atlantik: Brasilianische Luftwaffe findet erste Leichen aus Air-France-Jet – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Panorama

Was zeigt uns diese Wiederholung? Personen, die sich „Journalisten“ nennen, tun heute anscheinend nichts anderes mehr, als Pressemitteilungen mittels Copy&Paste zu neuen Artikeln zusammenzufassen. Dagegen muss man nichts einwenden – wenn man aber einen solch anforderungslosen Job ausübt, sollte einem doch um Himmels Willen bittesehr auffallen, wenn man denselben Müll in zwei aufeinanderfolgenden Absätzen wiederholt …

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Dienstag, 2. Juni 2009

Wie man sich bei Web-Buden anständig bewirbt

Was ich in einem früheren Artikel bereits auf meine Art ausgedrückt habe, schildert David von 37Signals auf Englisch und aus aktuellem Anlass (Suche nach einem „Junior Support Programmer“):

This advice is probably exactly the opposite of what you’ll if you’re aiming to get into a big shop with a formal HR department. In that scenario, it’s often last man standing in the numbers game and checklist requirements. Personality doesn’t matter to make it through the first cut.

But when you’re looking to get hired by managers who actually have to work with you, personality is almost all that matters to get to the interview. So beef up your cover letter and let your personality shine […]

Quelle: Forget the resume, kill on the cover letter – (37signals)

Mit ein Grund, wieso ich die ersehnte Anstellung bei Liip gekriegt habe, war genau ein solcher nicht standardkonformer Begleitbrief zum Bewerbungsschreiben – das wurde mir von einem der neuen Chefs nach einige Arbeitswochen explizit so mit auf den Weg gegeben. Inwiefern darin meine tatsächliche „Personality“ durchschien, könnte das Liip-Management mittlerweile sicherlich sehr gut beurteilen … Auf jeden Fall hatte der Brief die Aufmerksamkeit der Rekrutierenden geweckt.

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