Es ist besser zu geniessen und dann zu bereuen, als zu bereuen was man nicht genossen hat.
Quelle: unbekannt
Mittwoch, 20. Dezember 2006
Es ist besser zu geniessen und dann zu bereuen, als zu bereuen was man nicht genossen hat.
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Dienstag, 19. Dezember 2006
Vor wenigen Minuten war ich soweit: Ich hatte die Festplatte meines PowerMacs G5 von den Spuren von Adobe Photoshop CS und Illustrator CS gesäubert (fein säuberlich gezippt – für den Fall der Fälle, um zum Ursprungszustand zurückzukehren) und war bereit, auf Creative Suite 2 upzugraden.
Ich loggte mich mit dem Administrator-Konto ein und startete den Installer. Doch o weh – nachdem ich mich als Benutzer mit dem Administrator-Passwort authentifiziert hatte (Vista UAP – done right), sprang das Icon im Dock kurz auf und verabschiedete sich dann mit einer lapidaren Meldung ins Daten-Nirvana:
The application 'Adobe Creative Suite 2' has unexpectedly quit. The system and other applications have not been affected.
Na wunderbar. Weder das Ausloggen aus meinem gleichzeitig aktivierten Benutzer-Account noch ein Kaltstart halfen – der Installer stürzte jedesmal ab.
Nervös startete ich eine Google-Suche – zurück zu den alten Versionen wollte ich nun wirklich nur im äussersten Notfall. Als erstes begab ich mich auf den Knowledge-Base-Artikel von Adobe:
Troubleshoot installation problems (Adobe Creative Suite 2.x on Mac OS X)
Die angebotenen Lösungen waren mir zu unspezifisch – meine Vermutung, dass wohl eine generelle Inkompatibilität zwischen der mir benutzten Hard- und Software existierte, wurde dadurch in Frage gestellt.
Was nun? Dank des Unix-Unterbaus muss sich der Profi-Anwender nicht mit nichtssagenden Fehlermeldungen herumschlagen (der Crash-Dump in der Konsole verstehen wohl nicht mal die Leute in Cupertino auf Anhieb) – ich erinnerte mich an das Tool, das ich zum Aushebeln des Trial-Schutzes von iConquer heranzog: fs_usage.
Ich startete also versuchsweise fs_usage (natürlich als root) …
beta:~ administrator$ sudo fs_usage | grep Adobe
und danach die ins Temp-Verzeichnis kopierte erneut die Installationsdatei:
open /tmp/390/Adobe\ Installer.app/
Ich spielte das Spiel durch und produzierte den nächsten Crash. Dank fs_usage hatte ich nun aber immerhin ein detailliertes Log, was kurz vor dem Crash von der Festplatte gelesen wurde (ich komme mir schon fast wie das NTSB, das einen Flugdatenrekorder analysiert – dieser „Flugzeugabsturz“ hier ist aber der deutlich einfacher zu handhaben). Hier die letzten Mikrosekunden vor dem Absturz:
... 23:56:14 chdir /Library/InputManagers/SIMBL/SIMBL.bundle/Contents/MacOS 0.000007 Adobe Instal 23:56:14 stat /Library/InputManagers/SIMBL/SIMBL.bundle/Contents/MacOS 0.000007 Adobe Instal 23:56:14 open /Library/InputManagers/SIMBL/SIMBL.bundle/Contents/MacOS 0.000007 Adobe Instal 23:56:14 fstat 0.000001 Adobe Instal 23:56:14 fstatfs 0.000001 Adobe Instal 23:56:14 fstat 0.000001 Adobe Instal 23:56:14 getdirentries 0.000018 Adobe Instal 23:56:14 getdirentries 0.000010 Adobe Instal 23:56:14 lseek 0.000001 Adobe Instal 23:56:14 close 0.000001 Adobe Instal 23:56:14 stat . 0.000006 Adobe Instal 23:56:14 stat SIMBL 0.000006 Adobe Instal 23:56:14 CACHE_HIT 0.000001 Adobe Instal 23:56:15 open /Users/administrator/Library/Logs/CrashReporter/Adobe Installer.crash.log 0.000020 crashdump ...
Auf den ersten Blick sah es aus, als werde hier eine ganz normale Komponenten von Mac OS X aufgerufen. Ich versuchte mich dennoch in einer Google-Suche und wurde belohnt:
SIMBL (Smart InputManager Bundle Loader) – pronounced like „symbol“ or „cymbal“ allows you to build hacks for Cocoa applications and apply the code selectively based on an application’s unique identifier.
Quelle: SIMBL
ALAAARM! Die Glocken schrillten gut hörbar in die dunkle und kalte Nacht hinein. Der potentielle Übeltäter war eingekreist. Weiter unten im Text las man:
Given the amount of flexibility Cocoa gives you for loading arbitrary code, you can shoot yourself in the foot pretty easily. Luckily, removing SIMBL from the InputManagers folder will remove any problems you may experience.
Gesagt, getan – und der Installer startete endlich wie gewünscht. Mal schauen, ob ich SIMBL wieder aktivieren kann, sobald die Installation über die Bühne gegangen ist …
Übrigens: SIMBL habe deshalb installiert, weil ich in Safari den Source-Code von Web-Seiten eingefärbt haben möchte.
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Dienstag, 19. Dezember 2006
Ich fülle gerade den Fragebogen der Japanischen Botschaft aus und bewerte die Study Tour.
Eine Frage war, wie mir „Kitajima Shibori“ gefallen hat. Hä? Was war denn das? Da ich zu faul war, den Tourplan hervorzunehmen, habe ich schlicht und einfach Google angeworfen und bekam dort prompt ein Gedankenstütze präsentiert:
Quelle: The Metal Factory Kitajima Shibori
Diese Metallverarbeitungsfirma in Tokyos Hafengegend scheint jährlich von dutzenden oder hunderten Study Groups besucht zu werden – die Leute, die diesen Film gedreht haben, kenne ich auf jeden Fall nicht. Die englisch sprechenden Studenten waren offensichtlich des Japanischen mächtig – wieso sonst fehlen die Untertitel?
Auch ich war dort und habe ein Souvenir – ein Fressnapf für Haustiere – gefertigt und selbstverständlich auch nach Hause genommen.
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Montag, 18. Dezember 2006
Torquies Grosser Weisse bevölkert meine Wohnstrasse seit einigen Monaten, beglückt seinen Fahrer ab und zu mit neuen unglaublichen Pannen – und bald kriegt er Nachwuchs: Wenn alles gut läuft, darf ich morgen meinen „Kleinen Weissen“ abholen gehen.
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Sonntag, 17. Dezember 2006
Wie mir aus verlässlicher Quelle zugetragen wurde, steht die Lancierung einer neue Kampagne des weltbekannten Pralinenherstellers Merci unmittelbar bevor. Ein Werksspion konnte folgenden Schnappschuss aus den Werkhallen des Betriebes schmuggeln:
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Sonntag, 17. Dezember 2006
Am Freitag fand die (aus meiner Sicht deutlich zu spät angekündigte) Sushi-Party, 2006 Edition (siehe auch: Bilder der 2004er Edition), in der WG Zgraggen-Sedlacek statt.
Wie von Klingel-Grossmeister Darudo Baggings gelernt, versuchte ich mit einer Schachtel Merci die betrübten Schweiz-Tschechischen Beziehungen wieder etwas aufzuwerten. Ich war nämlich wegen überbordendem „Gemotze“ nicht persönlich eingeladen, sondern anstelle von mir meine Freundin (der ich mich dann einfach als Begleitung anschloss – ha, der Özel, ne hat es noch an jede Party geschafft). Ob die Normalisierung der diplomatischen Beziehungen gelungen ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen …
Zu Essen gab es – verständlicherweise – Sushi in allen Variationen: Maki und Nigiri. Natürlich mussten diese mit Stäbchen gegessen werden – auf Grund meines kürzlich zu Ende gegangenen Japan-Aufenthaltes hatte ich gewisse Startvorteile. In dieser Sache überraschend waren Smythes Kampf mit dem Stäbchen (O-Ton Randel: „Da woter urban si, …“, während Darudos Fingerfertigkeit mit den fernöstlichen Kampf-Knebeln alle Anwesenden in Staunen versetzte. („Gib’s zu du siech, du hesch heimlech güebt!“)
Ich persönlich empfand den Geschmack etwas ungewöhnlich (War etwas bei der Zubereitung des Reises schiefgelaufen? Oder hat den Häppchen die winterliche Kälte der Terrasse geschadet?), was mich aber nicht davon abhielt, Unmengen rohen Fischs und Essigreises zu verdrücken. Aber eben – da ist er nicht einmal eingeladen, kommt dennoch und motze dann auch noch wie ein grosser! „Machs doch nächscht mau besser, du Depp“ – da ich das nicht zu hören bekommen möchte, sitze ich postwendend auf meine grosse Klappe und lasse nun die Bilder sprechen:
Nebenbei: Kollege Sommer hat den Abend übrigens wie immer minutiös und vollkommen der Wahrheit entsprechend nachgezeichnet.
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Sonntag, 17. Dezember 2006
„Great Firewall“ meets „Big Brother“
Einfluss von Partei und Staat auf die chinesischen Massenmedien
2006, eingereicht bei Mag. phil. Sylvia Valentin
Note: 6
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Dienstag, 12. Dezember 2006
Nun bin ich also auf der Suche nach einem Ersatz für meinen am Sonntag von mir zu Tode gefahrenen Peugeot 205, Jg. 1991 mit knapp 190’000km.
Seit Sommer 2005 hat sich nicht viel verändert:
Ich konnte bereits einige Offerten einholen und unterbreite diese meiner Leserschaft:
„Wir verkaufen keine fahrenden Mülleimer. Das billigste Modell, dass wir dir anbieten können, ist ein 323er für 15’000 SFr.“
(Leider habe ich das SMS versehentlich gelöscht, weshalb hier nur eine sinngemässe Abschrift wiedergegeben wird)
Ich scheine definitiv nicht zum Zielpublikum des freiburgischen Mazda-Verkäufers zu zählen. Henusode …
Peugeot 106, Jg. 1993/4, 118’000km, frisch ab MFK (grosser Service, alle wichtigen Teile erneuert), ca 3’200 SFr.
Derzeitiger Favorit. Klares Angebot; der Anbieter geniesst im Kollegenkreis grosses Vertrauen. Hat meinen alten Peugeot vor just einem Jahr mit einer Glanzleistung durch die MFK gebracht.
Ein Japaner (insbesondere Starlet; alternativ und teurer auch ein Yaris) wäre Favorit. Die genannten Modelle sind aber nur in „vergoldeten“ Versionen zu erstehen (ab 6’000 SFr. aufwärts):
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Dienstag, 12. Dezember 2006
„Nearly one-third (30%) of young people say they either talk on the phone, instant message, watch TV, listen to music, or surf the Web for fun “most of the time” they’re doing homework.“
Quelle: Multitasking makes us stupid?
Gerade wenn es bei mir auf Prüfung zuging, musste ich gerade wegen solcher „Verlockungen“ strikte Massnahmen einführen:
Weil unser Tscheche seit kurzem unter permanenter Beobachtung unseres Schweiz-Japanischen Kollegen steht, weiss ich, dass ihm diese Tipps garantiert bei seinem Lernerfolg nützen würden …
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Dienstag, 12. Dezember 2006
Seit Sonntag-Abend ist auch mir als Laien dies ein Begriff:
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass aber eindeutig menschliches Versagen zu diesem Defekt geführt hat und nicht etwa Materialermüdung …
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