Archiv ‘Uncategorized’

Mittwoch, 26. Juli 2006

Die Herrenrasse und ihre Prostituierten

Auch der Blick bringt zuweilen spannende Artikel (wie heute: „KZ Mauthausen – Neue Dimension des Grauens“), die mich als angehenden Historiker auf mir bisher unbekannte Tatsachen hinweisen.

Dort wird nämlich über eine Ausstellung berichtet, die das bisher kaum öffentlich diskutierte Thema „Prostitution in Konzentrationslagern“ den Bürgern näherbringt. Nachfolgend eine – nicht sehr aktuell scheinende – Web-Site, die sich unter anderem mit dieser Thematik befasst:

Im Sommer 1942 wurde sowohl im KZ GUSEN als auch in MAUTHAUSEN ein Häftlingsbordell eingerichtet. MAUTHAUSEN und GUSEN waren die ersten Konzentrationslager, in denen nach einem Besuch des Reichsführers SS HEINRICH HIMMLER Bordelle angeboten wurden. Er ordnete Bordellbesuch als höchste Leistungsprämie nach Zigaretten und 10 bis 40 Pfennig täglichen Akkordlohns an. Ein Geheimbefehl lautete jedoch, daß bei Lagerbesichtigungen Bordelle nicht zu zeigen sind. (15) Das Schicksal der betroffenen Frauen ist kaum dokumentiert, denn nur wenige haben die Lager überlebt. Sie wurden vergast, starben an Geschlechtskrankheiten oder begingen Selbstmord. Es wird geschätzt, daß allein in den Jahren 1940 bis 1942 35.000 Frauen im DEUTSCHEN REICH zur Prostitution gezwungen wurden.

Quelle: KZ Mauthausen-GUSEN ARGE-Geschichte I

Mehr findet sich beispielsweise im Artikel Sex-Zwangsarbeiterinnen in Mauthausen, wobei die Objektivität und der Kontext des Urhebers noch genauer untersucht werden müsste („Anarchisches Sommercamp“ – anyone?). Der Text deckt sich aber frappant mit den Passagen im Blick – also hat Blick entweder von hier zitiert oder beiden Artikeln liegt dieselbe Meldung zu grunde.

Dort lesen wir unter anderem:

Die Frauen wurden auf Geschlechtskrankheiten untersucht, von der SS begutachtet und teilweise auch „ausprobiert“.

Quelle: Sex-Zwangsarbeiterinnen in Mauthausen

Typisch Mann: Für 15 Minuten liess man den Quatsch von wegen Herrenrasse hinter sich, um sich vom aufreibenden Alltag auf eigentümliche Art zu „entspannen“ … (Aus dem Text geht zwar nicht hervor, dass auch inhaftierte Jüdinnen Liebesdienste erweisen mussten, doch ich kann mir nicht vorstellen, dass für diese Aufgabe ausschliesslich deutsche Frauen rekrutiert wurden).

Um der Absurdität noch die Krone aufzusetzen, kam auch hier die deutsche Gründlichkeit zum Tragen. Auch beim Gang ins „Puff“ war der Amtsschimmel nicht weit:

Die Männer mussten den Bordellbesuch mit einem vorgedruckten Formular („Sprungkarte“) beantragen und bei Bewilligung (anfangs wurde er ausschließlich Deutschen bewilligt, später auch Männern anderer Nationalität, niemals aber Sowjets oder Juden) 2,- Reichsmark in Form von Prämienscheinen dafür bezahlen, wovon 0,45 RM für die jeweilige Häftlingsfrau vorgesehen waren. Es ist aber kein Fall bekannt, in dem das Geld tatsächlich ausbezahlt wurde.

[…] Der Geschlechtsverkehr durfte nur liegend ausgeführt werden und maximal eine Viertelstunde dauern.

Quelle: Sex-Zwangsarbeiterinnen in Mauthausen

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Montag, 24. Juli 2006

Lautundspitz auf den Spuren von YouTube.com

Videos sind im (wieder einmal) boomenden Internet-Geschäft zur Zeit heftig in. Kein Wunder, dass nach den erfolgversprechenden Zahlen von YouTube.com nun auch eine schweizerische Party-Site mit auf den Zug aufspringt:

Als erstes Party- und Peopleportal der Schweiz bietet Lautundspitz.ch seinen Membern ab sofort die Möglichkeit, eigene Filme Online zu stellen. Bis zu 50 MByte können die registrierten Lautundspitz-Member nun hochladen, wobei praktisch alle gängigen Video-Formate unterstützt werden.

Quelle: Lautundspitz.ch neu mit Memberfilmen

Bezüglich YouTube sei nur eine unbedeutende Frage erlaubt: Wie gedenken die Betreiber, mit der Plattform jemals Geld zu verdienen? Wenn heute im Netz noch etwas kostet, dann der Traffic. Und Videos generieren nunmal eine ganze Menge Traffic. Und je mehr Nutzer die Site kennen, desto exponentieller steigen die Besucher-, aber eben auch die Traffic-Zahlen an.

Bezüglich Lautundspitz: Ob das der richtige Weg ist, um sich von anderen Party-Sites abzuheben? Okey, lieber mit Videos als mit peinlichen Sicherheitslücken, da gebe ich euch recht.

Dennoch: Ich bin mir nicht sicher, ob die hinterwäldlerische Schweiz nun auch schon bereit ist für Videos aus Schlafzimmern von pubertierenden Gören und Möchtegern-Gangstas? Andererseits: Sind Videos von (doch nicht so) erwachsenen (und angetrunkenen) Männern (geht auch nüchtern ohne Probleme) viel besser?)

Es könnte durchaus auch vorkommen, dass LUS bereits bald Anrufe von Verwertungsorganisationen erhält, weil die Benutzer urheberrechtlich geschütztes Material auf den Server geladen haben.

Und was passiert eigentlich, wenn ein Spassvogel seine Porno-Sammlung digitalisiert und die besten Szenen hochlädt?

Fragen über Fragen – aber ich bin gespannt, ob die anderen Anbieter nachziehen.

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Montag, 24. Juli 2006

Verlockendes Reiseziel


Cyprus from £22 per person!
Originally uploaded by emeidi.

Das muss wohl britischer Humor sein – gerade Zypern ist doch zur Zeit von einer regelrechten Besuchs-Flaute betroffen

(Hotel Pronto ist aber im Grunde gar nicht mal so schlecht – über dieses Hotel-Portal habe ich im Herbst 2004 das überaus zufriedenstellende Regencia Colon in Barcelona spottbillig gebucht)

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Sonntag, 23. Juli 2006

Nützlich: Abfangnummer

Gerade jetzt werde ich wieder von zig leeren SMS‘ überflutet (9 sind es zur Zeit), die mir ein Bekannter mit seinem Handy zusendet. Da hat wohl wieder einmal jemand vergessen, die Tastensperre zu aktivieren. Und da ‚Aeby‘ potentiell sehr weit oben im Telefonbuch eines Mobiltelefons steht, sind ich und meine Nachnamensvetter deutlich häufiger von dieser Schusseligkeit betroffen als beispielsweise Kollege Zgraggen …

Dabei wäre es doch so einfach, dieser Unachtsamkeit aus dem Weg zu gehen:

Man eröffne in seinem Telefonbuch einen Eintrag ‚Abfangnummer‘ und vergebe diesem Kontakt die Telefonnummer ‚0‘. Und sofort können die Aebys auch bei ausgeschalteter Tastensperre ruhig schlafen.

(Mittlerweile sind schon 13 Nachrichten eingetrudelt … )

Nachtrag: Schlussendlich haben mich etwa 40-50 SMS-Nachrichten erreicht, bevor der Sender mir für den SMS-Hinweis „Tastensperre einschalten“ gedankt hat. Da er sich gerade im Urlaub in Spanien befindet, möchte ich seine Telefonrechnung Ende dieses Monats lieber nicht zu Gesicht bekommen …

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Sonntag, 23. Juli 2006

Saufende Frauen

Bei meiner Heimreise von Kollege Belina zum HB Bern fiel mir etwas auf, das einen eigenen Blog-Artikel verdient:

Bier

Ich stieg also in den 23:29 Uhr-Bus im Galgenfeld ein und sah mich als erstes mit einer etwa 10-15-köpfigen Horde Teenies konfrontiert. Pubertierende Frauen und Männer, deren Lärm einem Hühnerstall Konkurrenz gemacht hätte. Und in den Händen einiger Frauen sah ich ein grünes Bierfläschchen. Schön, dass das bittere Gesöff dem schwachen Geschlecht nun mittlerweile doch mundet und man den Alco-Pops langsam, aber sicher abschwören kann.

Ich setze mich also hin und sah vis-à-vis eine andere, nicht zur der Gruppe gehörende Frau, die eine 0.5l-Prix garanti-Bierdose in Händen hielt. Hoppla!

Roter Wodka

Ich stieg am Bundesplatz aus und schlenderte durch Bundesbern, um die Zeit bis zur Abfahrt des 00.16 Uhr-Zuges zu vertrödeln. Nachdem ich mir selber beim Restaurant neben dem Käfigturm eine 0.5l-Dose Feldschlössen gegönnt hatte (ja, ich bin kein Deut besser), „tschirggte“ ich an zwei etwa 20-jährigen Frauen auf einem Bänkli vorbei. Und was stand zwischen den beiden? Eine Flasche Mineralwasser – und eine volle Flasche roter Wodka. Sie schienen gerade mit den Vorbereitungen für das Besäufnis begonnen zu haben.

Liqueur

Auf meinem Weg durch die Aarbergergasse ging ich einige Meter hinter einem Päärchen und einem weiteren Jugendlichen hinterher, das eine unbekannte Flasche mit hellgrünem Inhalt auf sich trug. Von der Form der Flasche her schliesse ich auf etwas stark alkoholisches.

Bacardi

Auf dem Bahnhofvorplatz angekommen, führte mein Weg vorbei an einem etwa 16- bis 17-jährigen Mädchen, das an der Säule angelehnt auf jemanden zu warten schien. Neben ihr: Eine halbvolle Flasche Bacardi.

Fazit

Aus dieser Empirie heraus lässt sich genau das feststellen, wovor die Forschung schon lange warnt:

  • Frauen greifen immer mehr zu Alkohl – sie trinken Bier genauso wie harten Alkohol. Sie schliessen damit zu den Männern auf.
  • Man besäuft sich vermehrt mit grosse Flaschen mitgenommen und lässt die „mundgerechteren“ Packungen à 0.25l-Flaschen links stehen.
  • Bereits bevor man ein Party-Lokal betritt, haben die meisten Jugendlichen mächtig einen geladen. Ob dies an den gesalzenen Getränkepreisen liegt oder ob man schlicht keine Zeit mehr vergeuden will, um erst im Club auf Touren zu kommen, ist mir nicht ganz klar.
  • Wir Jugendliche haben mehrheitlich ein Alkoholproblem (wie gross es wirklich ist, sollen Experten eruieren), das in zehn bis zwanzig Jahren starke Auswirkungen auf unsere Körper, die Gesundheitskosten sowie die anderen Sozialversicherungen haben könnte. Tipp: PflegerIn werden und Entzugskliniken eröffnen.
  • Je mehr das Ganze ausartet, desto mehr könnte sich die Politik längerfristig gezwungen sehen, ähnlich restriktiv in den Konsum einzugreifen wie in den nordischen Ländern. Bisher haben aber die Parlamentarier, die wohl mehrheitlich auch selbst des alkoholischen Traubensafts huldigen, noch einige Skrupel, derart in die Gesellschaft einzugreifen. Schliesslich stehen bald wieder Wahlen an.

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Freitag, 21. Juli 2006

Dell enttäuscht

Kistenschieber Dell gibt eine Gewinnwarnung heraus, die Aktien sinken um 15% und endlich, endlich, kann sich Erzfeind (?) Apple wirklich und endgültig damit brüsten, deutlich mehr wert zu sein als Dell (bis 1997 zurückreichende Vorgeschichte dazu):

AAPL 51.21 Milliarden USD
DELL 44.02 Milliarden USD

Quelle: How to burn your money the most efficient way …

Köstlich war aber diese Bemerkung:

0,21 bis 0,23 Gewinn pro Aktie + 75.- Euro Versandkostenpauschale

Quelle: 0,21 bis 0,23 Gewinn pro Aktie + 75.- Euro Versandkostenpauschale

Dell mag mehr oder weniger anständige Computer bauen, doch der Endkunde bezahlt den „Billigpreis“ mit horrenden Versandkosten: Mit 75EUR Porto könnte ich in der Schweiz etwa einen 40-Tönner versenden. Oder so.

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Dienstag, 18. Juli 2006

Gurtenfestival 2006 – Der Rückblick

Ich, als Kommentar auf Summary Gurtenfestival 2006:

Danke für das Review, tönt doch etwas anders als der Bund-Artikel, bei dem mir eindeutig die Sportfreunde zu wenig (gar nicht!) gehuldigt wurden.

Hier mein Eindruck vom Gurtenfestival 2006: Ich kann mich deinem Verdikt grösstenteils anschliessen – Skin vermochte mich aber während den ersten paar Liedern nicht zu überzeugen, weshalb ich mir dann die Fress-Strasse gab. Bezüglich Rock-Musik bin ich kein Experte, aber die gute Frau schnitt Grimassen – mir wäre es in ihrer Nähe mulmig geworden. Und der Sound … naja. Mein Bruder, mit deutlich grösserem Fachwissen auf diesem Gebiet, fand die Fete aber gut, weshalb ich wohl an einer Geschmacksverstimmung leide.

Am Donnerstag gewinnt ganz klar James Blunt (obwohl ich die „Jetzt-Sind-Wir-3-Minuten-Lang-Traurig-Über-Das-Leid-Der-Welt“-Einlage mit dem Kosovo-Video skeptisch über mich ergehen liess). Sehr „volksverbunden“ und sympathisch. Halt „einer von uns“. Auch die Dia-Show mit Digicam-Shots der vorangegangenen Konzerten fand ich speziell …

Am Freitag … gab es aus meiner Sicht keinen klaren „Gewinner“. Naidoo und die Helden waren so so la la.

Am Samstag kam dann die geballte Ladung: Zuerst Rüdiger, Peter und Schlagzeuger „Hopp Schwiiz!“ (wie hiess der eigentlich wirklich?) – erstklassige Darbietung, die vom Publikum belohnt wurde. Danach – leider mit grosser Verspätung – die drei Jungs aus Hamburg. Hätten die Sportfreunde eine 8 von 10 gekriegt, wäre es bei den Broten eine 6-7 gewesen. Die Schlusseinlage mit „Nordisch by Nature“ war auch sehr kreativ.

Am Sonntag habe ich den Radio Bemba-Junge und den deutschen Schnulzensänger nur am Rande miterlebt. Mousse T. um 9 aktivierte dann noch einmal die letzten Kräfte.

Schluss war noch lange nicht: Zuerst hielt uns Simu Moser mit berndeutschen Schnulzen auf Draht, danach gaben wir noch ein „Engeeeelaaaaand“-Ständchen auf der Abfahrt zum Besten, nur um zu merken, dass an der Talstation noch eine grosse „Ustreeechete“ angesetzt war. Und prompt verpasste ich meinen letzten Zug …

Das nächste Mal wird der Abstieg fix in das Programm mit eingeplant.

PS: Das Handy habe ich vor einem Jahr – auch am Samstag – vergessen. Auf dem Güsche ist man fürchterlich aufgeschmissen ohne dieses nützliche Kommunikationsmittel.

PPS: Am Donnerstag und Sonntag war ich faul und habe das Bähnli genommen. Am Freitag dafür gab’s bei diesem Stand in der Mitte des Fussweges eine Tequila-Pause – lustigerweise hat’s mir den Magen nicht gedreht.

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Montag, 17. Juli 2006

Die irren Griechen auf dem Gurten

Nach der ersten Tanzstunde mit dem Özel, ne:

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Montag, 17. Juli 2006

Nahost – die Erklärung

[…] Israel spielt im Moment einfach das Image aus, das es in der Region ebenso hat und gefürchtet wird: Es spielt gleichsam verrückt – mit dem Ergebnis gesteigerter Abschreckungsfähigkeit. Seine Feinde sollen geradezu davon überzeugt werden, dass Israel ein verrückter, ja, ein durchaus unberechenbarer Staat ist.

Quelle: „Deshalb spielt Israel verrückt“

Ach so. Für mich war das Aufflammen der Krise bis vorhin wirklich unerklärlich. Wieso gerade jetzt? Ein entführter Soldat – und all das Aufhebens? Dahinter steckt mehr, wie der Historiker Dan Diner vorbildlich erläutert.

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Montag, 17. Juli 2006

Oberstes Kriterium beim Autokauf


Fuel usage Toyota Yaris
Originally uploaded by emeidi.

In Zeiten des sich stetig verteuernden Lebenssaftes Öl – der Barrelpreis liegt dank den Streithähnen im Nahen Osten bei sagenhaften 78.18USD – sollte man auch beim Autokauf die Augen öffnen und sich bewusst werden, dass es beim Kassensturz Ende Monat vielleicht doch einen kleinen Einfluss haben könnte, ob man nun einen 3-Liter-Lupo oder einen 20-Liter-Hummer H1 fährt.

Dann, ja dann hätte der wiederauferstandene Blogger-Kollege Randy (unbedingt das Porträt des Grossmeisters think eMeidi beachten!) nämlich dem neu in die Blogosphäre vorgestossenen Wahlistar Wallista den Kuttner-Verschnitt (nicht nackich/nackich/noch mehr nackich) damals im Eclipse vor der Nase weg ausgespannt … Oder so.

Zurück zum Verbrauch: Auffallend ist dieses Kriterium spätestens dann, wenn es auch von amerikanische Auto-Zeitschriften vermehrt zur Kenntnis genommen wird:

Vehicles with the Highest Fuel Efficiency

Was lernen wir daraus? Der zweitplatzierte Toyota Prius ist der Star am Himmel. Auch wenn ich auf Ästhetik herzlich wenig setze, ist die Optik des erstplatzierten Honda Civics doch sehr gewöhnungsbedürftig (erinnert an diesen Citroen CX).

Oder doch: Toyota Yaris?

Letzten Montag zog es mich und meinen Bruder Richtung Locarno zu Dave. Da Bruder Sandro über kein Abonnement des öffentlichen Verkehrs verfügt, entschieden wir uns für einen PKW-Ritt durch den Gotthard. Mit dem auffälligen pinkigen Toyota Yaris ging es am Montag-Nachmittag mit etwas Verspätung los. Abgesehen von einem krassen Autounfall auf der Hauptstrasse (etwa vier Fahrzeuge ineinander verkeilt), der kilometerlange Staus verursachte und die Anreisenden nur noch im Schritttempo vorwärts kommen liess, verlief die Fahrt ereignislos.

Bei jedem Blick auf den Bordcomputer schlug mein Herz etwas höher (s. oben). Insgesamt verbrauchten wir für den Hin- und Rückweg 28 Liter. Nicht schlecht, wenn man den Verbrauch auf hundert Kilometer ausrechnet: Gemäss dem Routenplaner ViaMichelin beträgt die Wegstrecke zwei Mal 286km, sprich 572km Total. Umgerechnet verbrauchten wir also sogar noch etwas weniger Most, als der Bordcomputer angab: 4.9 Liter im Schnitt.

Das ersparte Geld wurde vor Ort sogleich in wertvollen Gerstensaft umgewandelt und zu den düsteren Klängen der Achtziger genossen …

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