Archiv ‘Uncategorized’

Sonntag, 25. Juni 2006

Das Geheimnis des Fussball-Erfolgs

Gekonnt zusammengefasst von einer Person, die deutlich mehr von Fussball zu verstehen scheint als meiner einer:

Jakob Kuhns „Fohlen“ sind das Ergebnis einer behutsamen, professionellen „Aufzucht“, einer akribisch und zeitgemäss gestalteten Nachwuchsförderung mit der vorbehaltlosen Integration von Immigrantenkindern. Diese mussten für Erfolg und Anerkennung mehr tun als einheimische Nachbarn, und ein bemerkenswerter Teil von ihnen reüssierte sportlich, ausbildungsmässig wie beruflich. Kein Wunder, dass etwas in Deutschland mit einer Mischung aus Neid und Hochachtung auf das mehrstufige Förderungsmodell Schweiz geschielt wird. Das Geheimnis des Leistungsfortschritts lieg in der von Fachleuten koordinierten und kontrollierten Heranziehung der Jungen.

Quelle: NZZaS, 25. Juni 2006, „Wie der Schweizer Fussball früheren Respekt zurückerlangt“, S. 19.

Nachwuchsförderung – wünschenswert nicht nur im Fussball, sondern in allen Bereichen hier in der Schweiz. Integration von Immigranten (mein O-Ton nach Behramis entscheidenden Goal gegen die Türkei in der WM-Quali: „Behrami – ein typisches Innerschweizer Geschlecht“). Wie gehen rechtsnationalistisch gesinnte Schweizer mit der Vielzahl von fremden Namen und ungewohnten Hautfarben um? Zumal die Mannschaft noch keinen Match verloren hat (wie auch von mir prophezeit)?

Nach rechter Logik sind es doch genau dieselben Jugendlichen, die sich mit Schweizern herumschlagen, Rasen, Randalierten und Drogen verkauften …

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Sonntag, 25. Juni 2006

USA ohne Steuergesetz?

Wenn der Trailer für den etwas gar populistisch betitelten Film America: Freedom To Fascism recht hat, besitzen die USA kein Steuergesetz. Das würde implizieren, dass die Einwohner Steuern an den Staat entrichten, ohne dass dafür eine gesetzliche Grundlage bestünde.

Da es sich um bei den USA um einen föderalen Staat handelt, hoffe ich, dass der Filmproduzent aber nicht nur die nationale Gesetzgebung, sondern auch diejenige der einzelnen Staaten unter die Lupe genommen hat.

Privatisierung

Auf der offiziellen Web-Site des Dokumentar-Films findet man auch noch einen zweiten Trailer („Trailer1“), der neben der Steuerfrage noch mit anderen unangenehmen Erkenntnissen aufwartet: So sei die 1913 geschaffene Federal Reserve eine Privatbank und niemand kenne die Personen, die dieses Finanzinstitut besässen.

Ähnliche Kritik findet sich auch in Wikipedia:

Additional criticism is leveled at the fact that despite its name, the Federal Reserve is not a federal government agency. As pointed out by the U.S. 9th Circuit Court of Appeals in Lewis v. United States, „[e]xamining the organization and function of the Federal Reserve Banks, and applying the relevant factors, we conclude that the Reserve Banks are not federal instrumentalities for purposes of the FTCA, but are independent, privately owned and locally controlled corporations.“

Quelle: Federal Reserve System, 10 Criticisms of the Fed

Ein spannender Punkt! Dieses Produkt von neoliberalen Tendenzen überall auf der Welt zeigt die Macht-Verschiebungen auf, die heutzutage stattfinden: Staatsunternehmen werden privatisiert, der Besitz wechselt vom Staat (gleichzusetzen mit dem Volk) zu den Shareholdern, die überall auf der Welt sitzen können und mit der Grundgesamtheit „Volk“ nicht mehr viel gemeinsam haben (oftmals grosse Finanzinvestoren mit riesigen Vermögen). Ich sträube mich zutiefst gegen solche Vorhaben.

Und in der Schweiz?

Erleichtert durfte ich im Anschluss an diesen Trailer feststellen, dass in der Schweiz alles gründlichst kodifiziert ist. Beispielsweise die direkte Bundessteuer:

SR 642.11 Bundesgesetz vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer (DBG)

Wie es mit der SNB steht, kann Kollege Schmid wohl fachkundiger beantworten. Verstehe ich den entsprechenden Wikipedia-Artikel richtig, können auch Privatpersonen Aktien der SNB besitzen. Doch:

Das Aktienkapital beträgt 25 Millionen Franken und ist zu rund 55 % im Besitz der öffentlichen Hand (Kantone, Kantonalbanken etc.).

Quelle: Schweizerische Nationalbank

Via: America: Freedom to Fascism trailer

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Samstag, 24. Juni 2006

Unreif

People such as academics, teachers, scientists and many other professionals are often strikingly immature outside of their strictly specialist competence in the sense of being unpredictable, unbalanced in priorities, and tending to overreact.

The faults of youth are retained along with the virtues, he believes. These include short attention span, sensation and novelty-seeking, short cycles of arbitrary fashion and a sense of cultural shallowness.

Serious Study: Immaturity Levels Rising

Das erklärt so einiges …

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Samstag, 24. Juni 2006

America is doomed!

Nicht, weil es die Dame von der schwulenfeindlichen Baptist Church (der Domain-Namen sagt alles …) rechts im Video behauptet, sondern weil solcher Bullshit auf einem nationalen Sender in Millionen von Haushalten flimmert. Höchst unprofessionell, was die Moderatorin da leistet.


As seen on Break.com

Quelle: Return Of The Crazy Woman

Via: Digg.com (Tipp: Kommentare lesen)

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Freitag, 23. Juni 2006

Neuer SBB-Chef – eine weise Wahl

Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Der neue SBB-Chef, Nachfolger von Sozi-Genosse Benedikt Weibel, heisst Andreas Meyer.

Eine gute Wahl! Anstelle einer Person aus dem Unternehmen selbst die Verantwortung zu übertragen, hat man einen Aussenstehenden verpflichten können.

Für das SBB-„Establishement“ könnte es mit dem „Outsider“ deutlich ungemütlicher werden – Meyer hat (hoffentlich) keine tiefen Bindungen (umgangssprachlich „Filz“ genannt) zu den bisherigen „Würdenträgern“ der Bundesbahnen. Es sollte ihm also leichter fallen, Umstrukturierungen in Angriff zu nehmen (aus meiner Sicht per se etwas Gutes) und schwierige Entscheide mit der nötigen Objektivität zu fällen.

Andererseits treffen Aufräum-Aktionen meistens dann doch die Falschen: Die unterste Schicht der Arbeiter, die keine Lobby haben … Ein Kollege weiss auf jeden Fall zu berichten, dass es bei den SBB durchaus Personen gibt, die von Morgen bis Abend ihren Bürostuhl „hüten“, im Laufe der Zeit aber perfektioniert haben, gegen aussen einen völlig gestressten Eindruck zu hinterlassen.

Zusätzlich ist Meyers Blick (noch) nicht durch jahrelanges Mitmischeln in der Führungsetage verblendet. Solche Personen sind es in der Regel, die Bestehendes hinterfragen und vorteilhafte Neuerungen in ein Unternehmen einbringen. Sind wir also gespannt, ob nun bald ein Innovationsfeuerwerk gezündet wird.

Disclaimer

Nicht, dass man mich falsch versteht: Die SBB sind ein guter Bundesbetrieb und ich schätze dessen weltweit bekannte Qualität. Dies darf aber kein Grund sein, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Schliesslich sollten Strompannen wie diese vor just einem Jahr nie wieder vorkommen. Verbesserungen sind jederzeit nötig und müssen proaktiv angepackt werden.

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Freitag, 23. Juni 2006

Learn To Dance With Da Oetzel, ne!

Mein Klon ist bereits bei Feierlichkeiten in Hannover gesichtet worden:

Via: WM 2006 Hannover – Saufen und Tanzen

Inspired by: Learning to dance with da Ötzel, ne!

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Mittwoch, 21. Juni 2006

Die grössten Sozialfälle?

Laut dem OECD-Bericht zur Landwirtschaft beträgt der Anteil der staatlichen Leistungen an den Betriebseinnahmen der Schweizer Bauern im letzten Jahr 68 Prozent.

Quelle: Schweizer Bauern stark vom Staat unterstützt

… und dann wettern doch gerade diese Kreise immer gegen Bundesbern und den aufgeblähten Beamtenapparat. Doch was macht es einen Unterschied, ob am 100% seines Lohnes oder halt nur 68% seines Lohnes durch den Bund – und somit durch Steuergelder – ausbezahlt erhält?

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Montag, 19. Juni 2006

Cousin

Keine Sorge Cousin, ich bin immer für dich da …

Quelle: Trailer zur neuen Serie Rescue auf SF2

Das als kleine Ode an Ex-Kuhsäng Randy.

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Montag, 19. Juni 2006

Toms neuer Job

Endlich habe ich den perfekten Job für Kollege Sedlacek gefunden:

Unsere Moderatorin Nadja Zimmermann [Glanz & Gloria] soll künftig eine Vertretung erhalten, wenn sie unterwegs auf Reportage ist oder in den Ferien weilt.

Quelle: g&g sucht…

Von der Grösse her ist Tom der nächste Roman Kilchberger. Nicht nur der nächste, sondern auch der bessere! Tom, go for it!

Checken wir dennoch kurz die Anforderungen – für Tom ein Klacks, oder?

  1. Sie besitzen eine abgeschlossene Ausbildung und einige Jahre Berufserfahrung (journalistische Erfahrung ist von Vorteil)
  2. Sie besitzen eine gute Allgemeinbildung
  3. Sie können sich mündlich und schriftlich versiert ausdrücken (Dialekt, Hochdeutsch, Fremdsprachen)
  4. Sie kennen sich aus im Who’s who (Gesellschaft, Unterhaltung, Kultur, Politik und Sport)
  5. Sie sind eine Persönlichkeit mit sicherem Auftreten
  6. Sie haben bewiesen, dass Sie mit Druck-/Stresssituationen professionell und souverän umgehen können
  7. Sie haben Freude am Kontakt mit Menschen unterschiedlichster Herkunft und einen sympathischen Auftritt
  8. Sie wissen, dass Fernsehmachen eine Teamarbeit ist

Mal schauen:

  1. Naja, was noch nicht ist, kann noch werden! Irgendwann wird auch das Uni-Hopping langweilig … *grins*
  2. Wenn den Aktienkurs der Google-Aktie auf den Vierteldollar genau zu schätzen darunter fällt: Definitiv!
  3. Toms Stärke – Tschechisch, Deutsch, Englisch, Spanisch
  4. Tom ist der Networker und Socializer schlechthin (wovon natürlich auch die Kollegenschaft profitieren muss – wir haben immer zu dir gehalten, Junge!)
  5. Ich denke schon? Hübsche Frauen kriegen in seiner Anwesenheit weiche Knie (er zwar auch, aber das merkt ja niemand)
  6. Intensivstudium seit 2001 – noch Fragen?
  7. Oooh ja!
  8. Solange man das mit dem Teamwork nur wissen und nicht umsetzen muss, ist alles im grünen Bereich …

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Montag, 19. Juni 2006

28. Juni: Countdown läuft …

Für alle die schon Angst hatten, dass ich nicht mehr nach Hause komme, hier meine Flugdaten:

28. Juli 2006 Ouagadougou (00h30) – Tripoli – Genf (11h35)

Quelle: Heimreise

Für mich bedeutet das: Ab dem 28. Juni gibt’s die wildesten 30 Tage meines Lebens! (Im französischen würde bei diesem Satz der Subjonctif verwendet, um auf die Übertreibung hinzuweisen). Am Ende erfolgt dann die Konvertierung von Da Ö[t]zel, ne 2.0 zu Da Özel, ne 1.0. Oder vielleicht doch Da Özel, ne 3.0beta? Ich erwarte ja schliesslich die „Lieferung“ meiner Mel 2.0beta … *smile*

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