Am 24. Februar 2022 veröffentlichte ich hier folgenden Blog-Post:
Aus aktuellem Anlass: H. J. Mackinder (1904): The Geographical Pivot of History
Seit dem 28. Februar 2026 hat die Welt leider wieder eine neue Chance, in den nächsten Weltkrieg (und ersten Atomkrieg?) reinzuschlittern.
Nach allem, was in den letzten vier Jahren passiert ist (Nordstream, Strafzölle, um nur zwei zu nennen), ist für mich klar: Mackinder hat mehr Gültigkeit als je. Wollen wir als europäische Nationen und Kulturen langfristig eigenständig weiterbestehen, müssen wir uns jetzt ein für allemal von den USA emanzipieren, und uns gegen Eurasien neuorientieren. Und ja, das bedeutet dass wir einen Weg finden müssen, mit Russland (dem für die europäische Elite aktuelle Verkörperung des „absolut Bösen“), China, und allem, was dazwischen liegt (ja, auch dem Iran), irgendwie zu arrangieren. Wer diese grösste zusammenhängende Landmasse auf diesem Planeten kontrolliert, kontrolliert schlussendlich die Welt.
Tun wir das, tun wir gut daran, ganz zu Anfang den deutschen Moralaposteln einen Maulkorb zu verpassen.
Gelingt uns diese Neuorientierung nicht, werden wir als eunuchisierte Vasallen zusammen mit dem nordamerikanischen Imperium rascher untergehen, als uns lieb sein kann.
