Archiv ‘Uncategorized’

Montag, 17. Juli 2006

Konsumfördernd


Children, don’t start smoking!
Originally uploaded by emeidi.

Wer hier nicht zuschlägt … hat eindeutig mehr vom Leben.

Entdeckt im Rock The Block by parisienne people-Zelt (ohne offizielle Web-Site, nicht zu verwechseln mit Rock The Block), dem „Altersheim“ des Gurtenfestivals. Der Ort, an dem die Über-Dreissigjährigen noch ungezwungen hübsch sein und unter ihresgleichen turteln können. Mitsamt einer hinreissenden akkustischen Untermalung (*gääähn* Den Tracks schien die Melodie abhanden gekommen zu sein) …

Lächerlich: Eintritt nur mit Bändel. Wohlwollende Absicht: Unter 18-jährige bleiben draussen. In Wahrheit: „Wär het no kene, wär wott no eine?“

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Donnerstag, 13. Juli 2006

Unlöschbare Files löschen

Ganz selten kommt es unter Mac OS X vor, dass der Papierkorb nicht geleert werden kann – es erscheint eine Fehlermeldung, dass die Datei noch in Verwendung sei und deshalb nicht gelöscht werden könne.

Wer ganz sicher ist, dass die Datei eigentlich freigegeben worden sein sollte, kann sich mit etwas CLI-Spielerei das Problem vom Hals schaffen. Hierzu benutze ich das bereits früher vorgestellte Tool lsof.

Ich suche mit lsof also noch einem Prozess, der auf die Datei ‚DSC_0240.JPG‘ zugreift:

beta:~ mario$ lsof | grep "DSC_0240.JPG"
Finder     835 mario   14r  VREG       14,4      21636 14654286 /Users/mario/.Trash/DSC_0240.JPG

Was sagt uns diese Zeile? Viel verstehe ich davon nicht. Was offensichtlich ist: Der Finder, dieser Mistkerl, hat also vergessen, die Datei DSC_0240.JPG freizugeben. Es genügt nun, sich die Nummer in der Spalte nach dem Namen der Applikation zu merken (es handelt sich dabei um die PID, Process-ID) und dem Prozess die Knarre an den Kopf zu halten:

beta:~ mario$ sudo kill -HUP 835

Der Finder startet kurz neu, danach lässt sich die Datei problemlos aus dem Papierkorb entfernen.

So, und jetzt ab ins Bett – der Gurten soll schliesslich ausgeschlafen erobert werden.

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Dienstag, 11. Juli 2006

75 Jahre SRG – Filmschau

Man kann sich über die Linksfreundlichkeit der SRG streiten, über die hohen Gebühren, die immer kommerzieller werdenden Sendungen, die Absetzung der Sendung Lüthi & Blanc durch die umstrittene Direktorin Ingrid Deltenre – doch trotz aller Kritik: Welcher Privatsender würde diesen Aufwand auf sich nehmen, um unzählige Bild- und Tonbeiträge aus den letzten 75 Jahren zu digitalisieren, aufzubereiten und der Öffentlichkeit gratis über das Internet bereitzustellen? Gerade Historiker und Medienwissenschaftler sollten eine helle Freude an den Zeitdokumenten haben. Es schadet aber kaum, auch ohne einen solchen Background in die Ton- und Filmstube hineinzuschauen.

Saisonniers

Die italienische Immigration

Das waren zum Beispiel Zeiten, als den italienischen Gastarbeiter noch der Ruf anhaftete, der ab den 90ern dann nahtlos auf die Einwanderer aus Balkan-Staaten (und ferneren Ländern) übertragen wurde. Gigolos, darauf aus, anständigen Schweizer Mädchen die Höschen auszuziehen (als ob die jungen Fräuleins angezogen durch das ungeschriebene Verbot der sowie die Andersartigkeit nicht auch das ihre zur „Völkerverständigung“ beigetragen hätten …). Oder diese immer den Raufhandel suchenden Halbstarken …

„Die passten sich eben noch an!“ könnte einem am Stammtisch zu Ohren kommen, wobei ich doch eher denke, dass auch die Generation meiner Eltern und Grosseltern einen Einstellungswandel durchmachte und vielleicht gar etwas toleranter wurde. Integration war und ist eben nie ein einseitiger Prozess. Positive Eigenschaften wie Heissblütigkeit, Tanzqualitäten und stilsicheres Auftreten (Gel & Kleidung) haben wir aber leider bis heute nicht in der nötigen Perfektion übernommen … Eigentlich Schade, solche Chancen nicht auszunutzen. Andererseits: Pizza & Pasta sowie die mediterrane Küche im Allgemeinen haben immerhin Einzug in unsere Küchen gehalten, was aber weniger auf die Toleranz mit den Saisonniers (die dann schlussendlich doch etwas länger blieben als geplant) als auf eine allgemeine Globalisierung der Küche zurückzuführen ist.

Andere Themen sind nicht weniger interessant, beispielsweise:

Dank: Kollege Liechti

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Dienstag, 11. Juli 2006

Pin-Up-Kalender

Erstaunlich – für einmal haben die sonst eher als rückständig verschrienen Schweizer Bauern die IT-Fachkräfte geschlagen: Während es den Pin-Up-Kalender für den Kuhstall (Welch verlockende Sünde: Bäuerin Yvonne beim Zwiebeln schälen) bereits seit 2005 gibt, kommt das äquivalente Produkt für die Geeks erstmals im Herbst 2006:

IT Screen Goddesses

Bei den abgelichteten weiblichen Geschöpfen handelt es sich aber nicht etwa um Supermodels, die hinter den Ziffern 127.0.0.1 auf meinem Geek-Shirt meine Telefonnummer vermuten … Ganz im Gegenteil: Im Berufsleben trifft man die erotisch inszenierten und abgelichteten Pin-Up-Chicks in IT-Departementen an, wo sie aber nicht etwa für Kaffenachschub sorgen, sondern auch mal Hand anlegen (an Computern) und Geeks mit Technobabbel locker unter den Tisch reden.

Ob ich mir den Kalender bestellen soll?

Via: Im Bikini gegen das miese Image

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Freitag, 7. Juli 2006

SMS, die Geschichte schrieben – Part 1

Da serious preparation 4da replacement ***** [engl. Himmelsrichtung] is matcht. I hope desteny is on my side! U dir sieche keni blogs u keni kommentare! Hei mer üs verstange! Gruzz

Quelle: SMS von ***** an Mario, 24. Juni 2006, 15:42 Uhr

(***** wandelt übrigens immer noch auf Gotthelfs (Tochter) Spuren. Wieso bringt der Ötzel, ne Gotthelf ins Spiel? Ganz einfach: Gotthelf war Pfarrer im Emmental …)

Hinweis: Wer von all dem hier keinen Zentimeter versteht – das ist normal. Es handelt sich hierbei um einen Artikel, der für den engen Kollegenkreis gedacht ist.

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Mittwoch, 5. Juli 2006

Tempo 80? Nein, Fahrgemeinschaften!

Kollege Sommer wird beim Lesen des Titels zwar einer akut allergischen Reaktion erliegen, doch ich meine es ernst:

Am Dienstagmorgen durfte ich zwecks Prüfung seit langem wieder einmal so einen richtigen Stau bei der Ausfahrt Forsthaus geniessen. Kein Wunder: Kurz vor Acht ist bei den Eingängen zur Stadt die Hölle los. Dichtgereiht steht Personenwagen hinter Personenwagen. Und immer bietet sich dasselbe Bild: In Reih und Glied tuckern überdimensionierte Kombis, in der genau eine Person sitzt. Schon rein nur von der Platzverschwendung her liesse sich der Stau gut und gerne halbieren, wäre jedermann mit einem Smart unterwegs.

Und doch: Vereinzelt erblickt das geübte Auge – einem Lichtblick gleich – zwei oder ganz ausgefallen: drei Personen, die den heute so vergötterten Individualismus über den Haufen geworfen und sich zu einer Fahrgemeinschaft zusammengeschlossen haben. Schon erstaunlich: Der Rest steht irgendwie dennoch genau zur gleichen Zeit individuell gemeinsam im Stau …

Für mich ist es unlogisch, wieso Öko-Verbände nun Tempo 80 fordern, um den alljährlichen Schadstoffemissionen im Hochsommer Herr zu werden. Da müssen viel drastischere und effektivere Massnahmen her.

Ich fordere deshalb:

  • Freie Fahrt für Fahrgemeinschaften! Sind Fahrzeuge mit mehr als einer (oder zwei?) Person beladen, gibt es freie Fahrt mitten in die Stadt. Wer dagegen unbedingt den Individualisten heraushängen will, darf dies gerne tun. Einerseits werden die Individualisten aber auf eine eigene, halt etwas überfüllte Spur verfrachtet, anderseits ….
  • Roadpricing Wer es nicht lassen kann und zwingend per Auto in die Stadt brennt, bezahlt halt eine Einlassgebühr. Moderne Wegelagerei des Staates, sozusagen. Individualisten werden hier deutlich stärker zur Kasse gebeten, vor allem wenn sie mit überdimensionierten Fahrzeugen unterwegs sind. Natürlich gelten Ausnahmen für beruflich genutzte Fahrzeuge (den Maler kann man ja nicht für seine Farbkessel im Fonds bestrafen).

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Dienstag, 4. Juli 2006

Lisis grosser Bruder

Da schlägt doch das grüne Herz höher:

MotorTrend.com discovered Ben Johnson who traded his Pontiac GTO for a Honda Accord back in 1977 and never looked back. […]

The amazing part is that Johnson is still driving his Accord after 30 years and almost 300,000 miles.

Quelle: Oldest Accord ever still running strong – UPDATE (Via: Digg)

Auch wenn dieses Gefährt bezüglich Benzin-Verbrauch und Schadstoffausstoss wohl mit den heutigen SUVs 3-Liter-Lupos kaum mithalten mag – die Ressourcen für die Herstellung eines Gefährts müssen eben auch in die Rechnung miteinbezogen werden (im Fachjargon: Vollkosten-Rechnung). Und dann schlägt der grüne Daumen deutlich Richtung Accord aus.

Was die können …

Und wer denkt, dass man bis nach Übersee schweifen muss, um solch ökologisch verantwortungsvolle Personen und ihre Gefährte zu bestaunen, irrt gewaltig: R.I.P. Lisi II oder warum 300’000 genug sind! (Lisi II – eines der wenigen Schweizer Autos, das auf einer eigenen, professionell (*höhö*) gestalteten Web-Site gehuldigt wird). Ich werde Kollege Sommer für seine ökologischen Verdienste als Ehrenmitglied der Grünen Partei wie auch des VCS vorschlagen. Auf dass er an das Heck seines neuen „Beamers“ voller Stolz den VCS-Kleber pappen kann.

1/2 Million Kilometer

Übrigens: Dies ist alles nichts gegen Kollege Sedlaceks Audi A6, der es über eine halbe Million Kilometer brachte. Voraussetzung: Regelmässiger Service.

Gedankenspiele

Es wäre aber illusorisch zu glauben, Kollege Sommer würde sich nun in das zweckrationale Lager begeben und den Träger des Gelben Engels des ADAC (und Nachfolger des ebenso famosen Toyota Starlets) als neues Fortbewegungsmittel erküren.

Auch Sprit- und Versicherungs-Überlegungen (mit Blick auf das Kässeli) dürften nicht den Ausschlag geben – nicht zuletzt, weil ja sonst die Totschläger-Ausrede „Mammon“ wegfallen würde …

…verlängerung?

Sollte sich Rud schämen, mit einem Smart aufzukreuzen: 1) Es gibt ja immer noch meinen altehrwürdigen (und seit kurzem mit Herz getaggten) Pöscho. Das ist kaum zu unterbieten.

Und zweitens: Eine spontan ausgeführte empirische Untersuchung mit anschliessender Interpolation zeigt nebenbei, dass das Fahrzeug eines Besitzers nicht mit dessen „Jagderfolg“ korreliert ist.

Zu guter Letzt …

Übrigens: Auch für Computer gilt dasselbe:

Die Herstellung eines PC verschlingt Unmengen an Energie und riesige Rohstoffmengen. So gehen Studien von mindestens 16 bis 19 Tonnen an Ressourcenverbrauch pro PC aus. Das sind fast zwei Drittel soviel wie für einen Mittelklasse-PKW (ohne Elektronik) benötigt werden, und letzterer wird wesentlich länger genutzt. Der größte Teil dieser Ressourcen wird verbraucht, um die nötige Energie für die Produktion bereitzustellen.

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Sonntag, 2. Juli 2006

Bald auch bei uns?

Zum Glück hatten wir in den letzten vier (?) Jahren noch keinen Bedarf nach einem (Schlaf-)Techniker von Cablecom …

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Sonntag, 2. Juli 2006

Unter Freunden …

… zerbombt man einander auch ‚mal ein Kraftwerk:

A Western aid official involved in the matter said Israel’s decision to hit the power plant was a surprise in large part „because it was American-owned.“

The Israeli army, in a statement, defended the attack, saying the power plant was targeted „in order to disrupt the activities of the terror infrastructure involved directly and indirectly in the abduction of Corporal Shalit.“

Quelle: Israeli strike on Gaza power plant will cost US

Auf Digg gab es einige pointierte Kommentare:

So to make it more difficult for the terrorists to move around a kidnapped soldier, Israel’s first move was…to kill all the electric lights?

Does this whole offensive really have anything to do with the kidnapping at all?
Yeah, I guess they’d never hide in the dark.

Quelle: Israeli strike on Gaza power plant will cost US taxpayers $48,000,000

Naja, man hat ja auch Brücken weggebombt, damit die Kidnapper nicht fliehen können. Wer sagt denn, dass die den Soldaten mit dem Auto umherfahren?

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Samstag, 1. Juli 2006

Cablecom Hispeed: Erfüllt


Traffic records II
Originally uploaded by emeidi.

Die vor einem Monat versprochene Geschwindigkeitssteigerung macht sich nun endlich auch bei P2P-Downloads bemerkbar …

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