Samstag, 9. September 2006

Abschied

Diese Woche hatte es im negativen Sinne in sich: Zwei Todesfälle (davon einer vollkommen unerwartet), dann der entfernte Bekannte, bei dem Morbus Crohn diagnostiziert wird, und zur Krönung noch das Ende einer langjährigen Liebesbeziehung.

Von der Abdankung heute nehme ich folgenden Satz mit:

Er hat den Kampf nicht verloren – er hat ihn zu Ende geführt.

An solchen Tagen muss man sich zwangsweise mit dem Tod auseinandersetzen – einem Ereignis, das in unserer heutigen Gesellschaft leider immer mehr nur noch als Randthema in Erscheinung tritt. Früher war dieses Thema omnipräsent und ich glaube, dass die Leute in damaliger Zeit ziemlich anders (routinierter?) mit solchen Verlusten umgegangen sind.

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Freitag, 8. September 2006

Da lob‘ ich mir Cecile …

Glücklicherweise stellt SF Meteo gleich auf Anhieb Frauen an den Meteo-Buzzer …

(Zum Glück gibt’s keine Videos von mir, wo ich ähnlich diesem „Weatherman“ herumkreische. Halt, warte … oh Gott, doch, es gibt eines!)

Via: Digg

You know… I’m homosexual, and I hate homophobia, but this was the most gay thing I’ve seen in my live ;)

Quelle: Kommentar

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Donnerstag, 7. September 2006

Code Collector


unix_cmds.txt
Originally uploaded by emeidi.

Ein weiteres mal, dass sich das News-Feed-Abo von IUseThis gelohnt hat:

Code Collector

Perfekt. Leider habe ich auf meinem „Entwickler-PC“ kein Mac OS X 10.4 installiert und kann die Applikation deshalb nicht testen. Sieht aber durchaus vielversprechend aus.

Bisher lagere ich wichtige Code-Fetzen in einer unschuldigen Datei namens unix_cmds.txt. Natürlich finden sich dort seit langem nicht mehr nur Shell-Befehle für die Unix‘ da draussen, sondern auch vereinzelt auch SQL-Queries oder sonstiger aufbewahrenswerter Müll.

Da finden sich etwa Perlen wie …

tr '\012' '\015' < unix-format-file > mac-friendly-file

Vielleicht ist nun mit diesem Flat-File ja bald Schluss – denn mit Code Collector scheint man die Snippets dann auch wiederzufinden, wenn man sie dringend braucht *grins*

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Donnerstag, 7. September 2006

SPON erhält Facelift

Oh Wunder! Erst gerade vor wenigen Tagen habe ich mich beim Gedanken ertappt, wie lange Spiegel Online wohl schon im gewohnten Gewand daherkommt.

Heute nun die Neuerung: Redesign! Man hat das grundlegende Konzept nicht ganz über Bord geworfen – die Ähnlichkeit zum Vorgänger-Design ist immer noch gegeben.

Eine Neuerung, die mir zuerst gar nicht aufgefallen ist: Die Navigation ist nun konsequent horizontal im Kopfbereich der Seite untergebracht und verfügt über zwei Levels plus Drop-Down-Menus. Vorher stand eine vertikale Navigation im Einsatz. Der Inhaltsbereich verfügt über zwei bzw. zwei-einhalb Spalten. Nach den Top-Themen wird nämlich noch eine schmalere Spalte eingefügt, in der man andere Schlagzeilen der Rubrik einblendet.

Im HTML-Quelltext offenbaren sich weitere grundlegende Änderungen: Man hat dem Tabellen-Layout eine Absage erteilt und verwendet nun CSS2 (sehr schön und state-of-the-art: Die Navigation mit <ul>-Listen).

Aus graphischer Sicht fanden die heutzutage obligatorischen Verläufe den Weg ins Screen-Design. Sööön!

Aus meiner Sicht ein gelungener Auftritt. Nur die RSS-Feeds könnte man derart verbessern, als der Lead-Text auch bereits im RSS-Browser angezeigt wird …

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Mittwoch, 6. September 2006

KOSA: Wo bleibt die dritte Option?

Heute war wieder einmal Training angesagt. Und für einmal lag nicht das von mir vielgelesene FACTS auf, sondern die Weltwoche. Genauer gesagt: Nr. 35/2006.

Eigentlich finde ich in diesem Druckwerk ja leider nur noch selten lesenswerte Artikel (falls es mir noch dann und wann überhaupt in die Hände fällt), doch heute, wenige Wochen von der „Mutter aller Abstimmungen“ (okey, ich übertreibe), fand die Polter-Postille zum alten Glanz zurück:

Robin Hoods Verrat

Kurz vor der Volksabstimmung heisst es, die Nationalbank dürfe nicht zum Selbstbedienungsladen werden. Welch ein hohles Getöse! Sie ist’s doch, leider, längst.

Quelle: Robin Hoods Verrat

Markus Schär Schneider erläutert darin, wieso die Bürgerlichen in der Abstimmung zur KOSA-Initiative den Linken vorwerfen, was sie, die selber bereits längstens tun: Das Volksvermögen „regelwidrig“ abzuzweigen. Während die Linken die Gewinne neu der AHV zufliessen lassen wollen, haben die Bürgerlichen bereits vor Jahren die Weichen gestellt: Das Geld der Nationalbank fliesst auf ihr drängen hin zu einem Drittel an Bund, zu zwei Dritteln an die Kantone.

Schär schlussfolgert, dass es – wenn es allen Politikern jeglicher Couleur – wirklich um den „richtigen“ („ehrlichen“?) Einsatz des Volksvermögens ginge, man es uns direkt auszahlen solle. Jahr für Jahr, pro Kopf, bar auf den Laden. Das gäbe für jedermann einen Zustupf von ca. 340 SFr., schön egalitär verteilt. Was man dann damit anstellen würde, bliebe dahingestellt. Und nicht – wie es die Linken im Sinn haben – für die mehrheitlich gut situierten Pensionäre, oder – wie es die Bürgerlichen bis anhin gepflegt haben – für Bundesbern und die Kantone.

Für einmal gefällt mir Schärs pragmatischer Vorschlag sehr. Schade, dass es auf dem Abstimmungszettel neben ‚JA‘ und ‚NEIN‘ keine andere Wahl gibt …

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Mittwoch, 6. September 2006

T630 öffnen / Cover entfernen

Manchmal zeige ich meinem alten Herrn, wieso das Netz der Netze kaum mehr aus dem Arbeitsalltag wegzudenken ist. Auch heute war es wieder so weit:

How to completely disassemble your T630

Wir hatten bedenken, das Abschlussstück des Covers auf der Akku-Seite mit roher Gewalt zu entfernen. Die obige Seite gab uns dann aber doch recht: Den Schraubenzieher auf der linken Seite neben der Kamera „einführen“ und gegen oben pressen. Dies löst die Schnappverschlüsse an beiden Seiten auf Höhe der Kamera.

Ob das Handy aber (wieder) zum Leben erweckt werden kann, ist eine andere Frage.

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Dienstag, 5. September 2006

Regel 1: Aussagekräftiger Domain-Name

Wer plant, eine Web-Site zu realisieren, tut gut daran, einen aussagekräftigen und leicht zu merkenden Domain-Namen zu wählen. Folgende zehn Beispiele zeigen, welche Tücken sich bei der Namenswahl ergeben können:

Yay!! (wie wär’s mit einem sinnvollen Titel für Blog-Artikel?!)

Via: Digg.com

PS: Und dann gibt’s da noch die Bundesverwaltung, die gar nicht so weit kommt. Ungefähr alle zehn Jahre verpennen es die Beamten, wichtige Domain-Namen zu reservieren. Man beschäftigt dann lieber Schiedsgerichte und teure Anwälte, um die Domains zurückzuerobern … Getreu der Tradition von Tell, Winkelried und Co.

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Dienstag, 5. September 2006

Weitere Gedanken zum Asylgesetz

Ich lasse die pöhsen, pöhsen „linken“ Medien sprechen, die im Endspurt nun alle vernünftigen rechten Wähler beeinflussen und ein Nein in die Urne legen lassen (oder so):

„Es ist schwer zu verstehen, wieso die Grenzen für Güter fallen, während sie für Menschen zu praktisch unüberwindbaren Festungen ausgebaut werden.“

Quelle: „Perspektivlos und todesmutig. Senegals Regierung steht wegen der illegalen Auswanderung unter Druck“, Der Bund, 5. September 2006, S. 3.

„Ausserdem haben laut Amnesty International rund 40 Prozent der Weltbevölkerung überhaupt keine gültigen Papiere. […] Praktisch als einziges Land in Europa wird in der Schweiz künftig nur noch auf ein Asylgesuch eingetreten, wenn Pass oder Identitätskarte vorgelegt werden.“

Quelle: „Leitartikel: Das heutige Asylgesetz genügt“, Der Bund, 5. September 2006, S. 9.

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Dienstag, 5. September 2006

Wo das Wachstum wirklich hinfliesst

Gerade gestern kam hier das Wort Wachstum bereits einmal in die Bredouille – und nun erneut, diesmal aber nicht von einem „verhinderten Philosophen“ (Zitat Kollege Zgraggen), sondern von der Wirtschaftsredaktion der BBC:

During the five years from 2000 to 2005, the US economy grew in size from $9.8 trillion to $11.2 trillion, an increase in real terms of 14%.

Productivity – the measure of the output of the economy per worker employed – grew even more strongly, by 16.6%.

But over the same period, the median family’s income slid by 2.9%, in contrast to the 11.3% gain registered in the second half of the 1990s.

Quelle: The end of the American dream?

Die Kernaussage beider Artikel, die mir sehr am Herzen lag: Das Wirtschaftsachstum alleine sagt noch nichts darüber aus, ob es der Gesamtheit der Menschheit besser geht. Wirtschaftsnahe „Experten“ ziehen aber Wachstum normalerweise herbei, um genau solche Effekte heraufzubeschwören: „Haben wir Wachstum, geht es uns allen besser!“ Etwas weniger Dogmatismus wäre vieleicht angebracht …

Der Staat, die Sozialwerke, die Schmarotzer …

… höre ich nun schon die Unkenrufe der Neoliberalen und ihre Gefolgsleuten. Dorthin flössen die Profite der Unternehmen. Die BBC zeichnet ein differenzierteres Bild und erwähnt (unter anderem, keine monokausalen Schlüsse bitte!) auch:

From 1992 to 2005, the pay of chief executive officers of major companies rose by 186%.

The equivalent figure for median hourly wages was 7.2%, leaving the ratio of CEOs‘ pay to that of the average worker at 262.

In the 1960s, the comparable figure was 24.

Quelle: The end of the American dream?

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Montag, 4. September 2006

Haltbarkeit von Pesto Genovese

Training zu Ende (wie immer 48 Minuten auf dem Fahrrad – völlig verschwitzt und entkräftet) – und nun brauche ich eine Kolehydrat-Bombe. Nudeln, versteht sich. Schnell zubereitet, genau das Richtige für den Ausklang des Ertüchtigungs-Abends. Davon hält mich nun auch nicht Kollege Randy ab, der eine Gegendarstellung wünscht. So sehe sein Auto nun wirklich nicht aus! Sorry, im Netz fand sich einfach nichts besseres.

Zurück zu meinen kochenden Pastas. Was kommt drauf? Nature schmecken die Dinger nicht so toll. Maggi? Hmmm … war da nicht noch ein Glas Pesto Genovese von Barilla („Numero uno in Italia“) im Kühlschrank? Leider schon vor mehreren Wochen angebrochen. Auf dem Beipackzettel steht:

Nach dem Öffnen hält sich das Produkt im Kühlschrank 3-4 Tage lang.

Oh …

Was soll’s: Ein Blick ins Glas zeigt: Kein Pelz (Schimmel).

Kurz die Rückversicherung im Netz (ich scheine nicht der einzige zu sein, der seine Pesto nicht innert 3-4 Tagen runtergewürgt kriegt) – grünes Licht. Vorerst.

Ein wenig mit dem Löffel herumgerührt (die Schicht Olivenöl könnte mein Lebensretter sein), probehalber auf einem kleinen Teller mit Nudeln getestet, für gut empfunden und unter die ganze Ladung Nudeln gemischt.

Nun bin ich satt. Liege ich morgen mit Krämpfen im Bett, weiss ich, dass man den Jungs von Barilla vertrauen sollte. Doch noch hege ich eine gewisse Hoffnung, dass die Sosse meinem Körper durchaus bekömmlich war.

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