Posts Tagged ‘Microsoft’

Mittwoch, 3. Oktober 2007

10’000 Verbesserungsvorschläge für OpenXML

[…] Doch durch das heftige Drängen auf Zustimmung zu dem OpenXML-Vorschlag hätten die Redmonder der Welt nur gezeigt, „wie schlecht der vorgeschlagene Standard ist“. Gute Spezifikationen hätten derlei Druck nämlich nicht nötig. […] Zugleich verwies der FFII-Chef darauf, dass die beteiligten Länder insgesamt über zehntausend Verbesserungsvorschläge eingereicht hätten, was ein neuer Weltrekord bei einer ISO-Abstimmung sei.

Quelle: Microsoft erhält Negativ-Auszeichnung für OpenXML-Kampagne

Annähernd zwei Kritkpunkte pro Seite der 6000 Blatt-schweren Dokumentation … Nicht schlecht, MSFT!

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Donnerstag, 13. September 2007

Microsoft wirbt unabsichtlich für Open-Source

Microsoft bemängelt etwas, dass Google Apps als ewige Betaversion ein unfertiges, lückenhaftes Produkt sei und dass die Kunden wenig Einfluss darauf hätten, wann welche Features dem Produkt beigefügt würden.

Quelle: Microsoft reagiert nervös auf Capgemini-Google-Deal

Wer Microsofts Ratschlag ernst nimmt, kauft nicht etwa Windows und Office (fehlerbehaftete Bloat-Ware – für welches Unternehmen hat Microsoft denn schon jemals eine neue Funktion in diese beiden Produkte einprogrammiert?), sondern installiert sich Open-Source auf seiner Kiste und programmiert benötigte Funktionen selber.

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Mittwoch, 12. September 2007

Gedruckte OOXML-Spezifikation

BTW – with the help of Dan, Jirka and Filip, we were able to „print“ the complete OOXML specification, bind it in six volumes (1000 sheets per volume) and we brought it with us to the workshop. It was a bit heavy, but I was lucky enough to find parking place in very short distance to ČNI offices (without the knowledge of where the offices exactly are, in the centre of Prague, I still can’t believe it ;-) – have you ever seen 75 cm tall „tower“ from paper? […]

Quelle: OOXML workshop with Microsoft and Czech standardisation institute

80% dieses Stapels sind Spezifikationen, die die Rückwärtskompatiblität mit älteren Office-Versionen gewährleisten. Wie z.B. das Attribut formatlikeword95. Einfach Bloatware.

Ein Kommentar auf Digg:

Okay, I’m no hippie, but that killed a whole fucking tree… and I feel terrible for it.

Quelle: OOXML: nice little standard? [PIC]

Wie einem bei der Lektüre des Epos geschieht:

I have read approx. 200 pages of the specification and I decided to stop, because it is dangerous. The ideas presented in various parts of the specification (like two ways to represent the date – one of them representing dates between 1900 and 20000 and another one to represent dates between 1904 and 20000 where the second one is a complete subset of the first one!) are dangerous to the mental health of the reader. The innovative method of storing the language code (e.g. the decimal integer 58380 into two digit hexadecimal number) is also worth a world-wide patent…

Weiterführendes

NoOOXML

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Montag, 27. August 2007

Microsoft OpenXML stinkt

[Manuelles editieren einer XML-Datei] With that being said, if making a simple change to a cell is too much to ask, then what is this new format good for? […]

[Rundungsfehler] It is absolutely lost on me how implementers are expected to deal with this mess. The spreadsheet does not reflect the proper values, and you can easily see where it goes. Imagine non-Microsoft applications used in healthcare and critical systems relying on the spreadsheet data. Not only the rounding error seems arbitrary (one would have to go back and study the artefacts of IEEE floating-point values, several decades of work), but it changes. […]

Quelle: Microsoft Office XML Formats? Defective by design

Die Hirne der Microsoft-Entwickler sind schlicht und einfach falsch verdrahtet. Nur so lässt sich erklären, dass die schlauen Köpfe dort jahraus, jahrein immer wieder dieselben „Fehler“ wiederholen: Unter dem Deckmantel von Standards produziert man Applikationen, Schnittstellen und Datenformate, die nur von Microsoft-eigener Software anständig interpretiert und verändert werden können. Dass dabei auch all der Ballast von bald 20 Jahren Frickelsoftware mitgeschleppt wird (Rückwärtskompatibilität zu Windows 1.0 und Office 1.0), beruhigt die Gemüter der Nicht-Microsoft-Fanboys auch nicht wirklich … Kein Wunder, dass der Standard deshalb glatte 6000 Seiten umfasst:

Der Microsoft-Standard sei mit 6000 Seiten Umfang für Konkurrenten nicht vollständig implementierbar, es sei auch nicht davon auszugehen, dass ein einziges Microsoft-Produkt das tue, meint der Verband.

Quelle: China, Indien, Brasilien: Nein zu Microsofts OpenXML

Je mehr Leute mit Linux (und anderer OSS-Software) in Kontakt kommen und merken, wie simpel und logisch sich diese Anwendungen verhalten, desto rascher verliert die Software-Bude aus Redmond an Unterstützung. Die Microsoft-Taktik mag in den 90ern funktioniert haben – doch im neuen Jahrhundert wird die Firma einen schweren Stand haben, wenn sich an der Unternehmenskultur nicht bald etwas ändert …

Achse des Bösen

Zufälligerweise gerade auf Heise online erblickt: China, Indien, Brasilien: Nein zu Microsofts OpenXML

Recht so!

Nachtrag: Entscheid in der Schweiz

Da belächelt man als Schweizer die kuriosen Vorgänge bei den Schweden, um wenige Tage später dasselbe im gegen solche Attacken immun geglaubten Land erneut zu erleben:

Die Schweizerische Normen-Vereinigung greift in Normierungsfragen inhaltlich nicht ein, sondern bereitet lediglich die Entscheidungsfindung vor. Den Entscheid selbst sollten die Expert Innen der jeweiligen Komitees fällen. Doch da wird es brisant: Jeder und jede kann Mitglied eines Komitees werden. Am Anfang hatte das ooxml-Komitee etwa zwanzig Mitglieder, als es um die Abstimmung ging, waren es plötzlich über fünfzig. Offensichtlich hatte Microsoft noch kurz vor der Abstimmung Leute ins Komitee geschickt. Nach SNV-Reglement ist dies zulässig, was zeigt, dass die Normen-Vereinigung auf solche politischen Entscheide nicht vorbereitet ist.

Quelle: 6000 Seiten Macht

Der Gestank kommt immer näher und wird immer penetranter …

Nachtrag II: Verschwörung

Law blogger Andrew Updegrove suspects Microsoft’s influence in the sudden upgrades: „As someone who has spent a great part of my life working to support open standards over the past 20 years, I have to say that this is the most egregious, and far-reaching, example of playing the system to the advantage of a single company that I have ever seen. Breathtaking, in fact.“

Quelle: Microsoft Allegedly Bullies and Bribes to Make Office an International Standard

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Sonntag, 29. Juli 2007

IIS vs. Apache

Windows Server/IIS

Linux/Apache

In his post, Stiennon explains that both images (shown here) represent a map of system calls that occur when a web server serves a single HTML page with a picture. The same page and picture have been used on both servers for the purpose of testing.

Quelle: Windows vs Linux Server

Wir haben es immer vermutet, jetzt ist es klar: Wer kein Gefrickel will, wählt Open-Source!

In its long evolution, Windows has grown so complicated that it is harder to secure. Well these images make the point very well.

Quelle: Why Windows is less secure than Linux

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Montag, 18. Juni 2007

Microsoft-Newsletter abbestellen? Unmöglich!


Unsubscribe Microsoft Newsletters?
Originally uploaded by emeidi

Vor einiger Zeit, wohl nach der Lektüre von The Low-Information Diet: How to Eliminate E-Mail Overload and Triple Productivity in 24 Hours über den optimalen Umgang mit der E-Mail-Flut im Unternehmen, entschliesse ich mich immer öfter, Newsletter abzubestellen. Der Nutzen dieser Kommunikationsform ist seit RSS äusserst gering – und führt bei mir letztendlich nur noch zu masslos überfüllten INBOXen.

Leider habe ich in den letzten Wochen bestätigt erhalten, dass man in sekundeneile in einen Mail-Verteiler eingetragen werden kann, während die Austragung gute Nerven und viel Ausdauer bedarf.

Halunken aus Redmond

Ein ganz schlimmer Fall ist Microsoft, wie obiger Screenshot beweist. Mir war es schlicht und ergreifend nicht möglich, mich aus dem Newsletter auszutragen, den ich auf eben diese E-Mail-Adresse zugeschickt erhalte. Den Captcha-Text gab ich etwa ein gutes Dutzend mal ein, und auch die E-Mail-Adresse variierte ich in der Gross-/Kleinschreibung (den ‚m‘ von eMeidi schreibe ich in der Regel gross). Nichts passierte – ich konnte mich nicht einloggen. Zwischen mir und den Opt-Out-Knopf lag (unnötigerweise!) eine unüberwindbare Mauer. Wäre Microsoft nicht schon längst auf meiner Abschlussliste, wäre es das Unternehmen spätestens jetzt.

Schweizer-Künstler

Für masslose Freude haben auch die Leute vom NetzwocheTicker gesorgt, die einem vor kurzen ein Abo für den hoffnungslos überladenen, unübersichtlichen und informationstechnisch kaum brauchbaren ICT-Newsletter aufgezwungen haben (ich sehe den Marketing-Heini vor mir: „jaja, nur zusenden, der will das schon!“). Nein, lieber Vordenker – ich will das nicht!

Lösungsansatz

Einige findige Web-Entwickler wiederum haben erkannt, dass die Benutzer sich äusserst schnell (und somit zwingend einfach) aus einem Verteiler austragen möchten. Die Lösung ist ganz simpel: Am Ende des Mails steht ein Link auf ein Script, dem mitteles einer GET-Variable ein eindeutiger Hash-Wert übergeben wird. Wird die entsprechende Seite angesurft, wird nicht mehr lange gefackelt und meine E-Mail schnurstracks aus dem Verteiler gestrichen. So sollte es sein. Mir ist es egal, ob ein Marketing-Fuzzi Angst vor Fehlklicks (sprich: der Mündigkeit der Benutzer) hat – ich will da raus!

Falls sich der Marketing-Fuzzi nicht überzeugen lässt, können die Entwickler ja noch ein allerletztes Mail senden mit der Mitteilung „Sie wurden erfolgreich aus dem Verteiler ausgetragen“. Darunter stünde ein Link, mit dem man sich wieder anmelden kann … Ich glaube aber nicht, dass viele Leute diesen Link klicken werden.

Nachtrag

Röfe lügt wie gedruckt! Hier zur Untermauerung meiner Aussagen der Screenshot des betreffenden Mails:

Der Link ‚Unsubscribe‘ oben recht zeigt auf go.microsoft.com/?linkid=6949882

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Dienstag, 12. Juni 2007

Microsoft hat alles irgendwie im Griff

Gemäß MS07-035 prüfen irgendwelche Funktionen der Windows-Programmierschnittstelle Win32-API irgendwelche Parameter nicht ausreichend, so dass es irgendwie zu einer Remotecodeausführung kommen könnte.

Quelle: Microsoft schließt 15 Lücken am Juni-Patchday

(Und ja, ich weiss – in diesem Fall gilt Security through Obscurity!)

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Dienstag, 12. Juni 2007

Schriftenglättung unter Mac OS X und Windows

Typically, Apple chose the stylish route, putting art above practicality, because Steve Jobs has taste, while Microsoft chose the comfortable route, the measurably pragmatic way of doing things that completely lacks in panache. To put it another way, if Apple was Target, Microsoft would be Wal-Mart.

Quelle: Font smoothing, anti-aliasing, and sub-pixel rendering

Für einmal möchte ich mich nicht explizit auf die Seite Apples schlagen – das von Joel angesprochene Thema wird äusserst kontrovers diskutiert und für beide Herangehensweisen gibt es gute Argumente.

Nebenbei: Kulturelle Hürden

Die Unterscheidung zwischen „Target“ und „Wal-Mart“ ist für einen Nicht-Amerikaner äusserst schwer zu deuten. Eine kurze Nachforschung hat ergeben, dass Target äusserst spendenfreudig ist. Wal-Mart wiederum – das weiss man als interessierter Europäer – macht auf Grund des Umgangs mit seinen Mitarbeitern regelmässig Schlagzeilen.

Vielleicht kann ja Wahl-Kalifornier Raffi oder die von der deutschen Leitkultur assimilierten Yankees drüben bei USA erklärt noch genauer auf den Unterschied eingehen.

Ob der Unterschied eher wie Coop und MIGROS oder doch eher wie Denner und Loeb zu veranschlagen ist? Hmmm … Ich bin ratlos.

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Freitag, 8. Juni 2007

Normal.dot von Word 2004 (Mac)

Nachdem ich heute wohl bereits zum tausendsten Mal die Seitenränder und Formatvorlagen eines neu erstellten Word-Dokumentes angepasst hatte, entschloss ich mich, diesem Spuk ein Ende zu bereiten. Ich öffnete ein leeres Dokument, stellte die Seitenränder auf durchgehend 2cm ein und änderte die Standard-Schriftart auf Arial sowie die drei Überschriften auf 22pt, 18pt und 14pt, alles fett.

Doch wohin mit dem als Formatvorlage (.dot) gespeicherten File? Ein MVP wusste weiter:

~/Documents/Microsoft User Data/Normal

Quelle: MacWord’s Normal Template

Respektive bei der bei mir im Einsatz stehenden deutschen Version:

~/Dokumente/Microsoft-Benutzerdaten/Normal

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Montag, 4. Juni 2007

Wer braucht eigentlich Vista?

In terms of operating systems, Windows XP again led the pack with 93 percent. Only 5.27 percent of respondents had upgraded to Windows Vista, with the rest on Windows 2000 or Server 2003. The low uptake of Vista even among high-end gamers will undoubtedly make some developers rethink whether or not to invest heavily in DirectX 10, which is Vista-only. Many gamers reported that they tested Vista but went back to XP for various reasons […]

Quelle: Valve hardware survey shows gamers yet to embrace Vista

Dass die Unternehmenskunden den Roll-Out von Vista vertagt haben, habe ich ja bereits an dieser Stelle behauptet (Gegenstimmen sind gern gesehen – mich interessiert vor allem die Situation in den grössten schweizerischen Unternehmen).

Da auf Grund der oben verlinkten Umfrage nun sogar anzunehmen ist, dass selbst die aufrüstungswütigen Gamer nicht upgraden, frage ich mich schon, was am Ende von den Millionen verkauften Vista-Packungen übrigbleit. Höchstwahrscheinlich sind es wirklich nur die OEM-Verkäufe bei Dell, HP und anderen Kistenschiebern, bei denen die Benutzer keine Wahl haben (oder die Wahlmöglichkeit aus Unkenntnis nicht nutzen).

Aus meiner Sicht ist Windows XP mittlerweile ein anständiges und brauchbares Betriebssystem, auch wenn ich Windows 2000 weiterhin als bestes je produziertes Microsoft-Betriebssystem erachte. Vista droht in der derzeitigen Situation ein zweites Windows ME zu werden. Aber ich mag mich täuschen …

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