Donnerstag, 19. März 2009

Messmer prophezeit wieder mal Rücktritte

Es ist nicht das erste Mal, das Mani M. aus Arlesheim Rücktritte prophezeit. Das letzte Mal taten weder Widmer-Schlumpf noch Ursula Wyss das, was er sich in seinen wildesten Träumen ausmalte. Deshalb sollte man auch Messmers jüngsten Aussagen kritische Beachtung schenken.

Wir können davon ausgehen, dass die aktuelle Krise an der Aussenfront schon in den nächsten Wochen zu Rücktritten im Bundesrat führen wird. Von geordnetem Rückzug kann keine Rede mehr sein.

Quelle: Arlesheim Reloaded. Mäuse schultern Elefanten. – Keine Schonfrist mehr

Und doch: Wenn es nach mir ginge, könnten gleich drei oder vier unserer Bundesräte das Weite suchen. Eine Auffrischung ist längst überfällig. Maurer rangiert nur deshalb nicht unter den Abgängern, weil er erst vor einigen Monaten ins Bundesratszimmer eingezogen ist. Das ist sein einziger Vorteil. Obwohl ich eigentlich noch viel auf den vom Saulus-Zum-Paulus gewandelten Exekutivpolitiker halte, bin ich mir nicht sicher, ob er für solche unruhigen Zeiten die richtige Person ist. Irgendwie stimmen die Dimensionen der Krise und diejenigen Maurers nicht überein …

Mousseman wiederum hat Maurers Widerstand gegen eine rasche Verwässerung derart gefallen, dass er Uelis sechs KollegInnen in die Wüste schicken würde – ihn aber als einziger nicht.

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Labels: Politik, Schweiz

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