Donnerstag, 5. März 2015

Ist ein bestimmtes Debian-Paket von einer Sicherheitslücke betroffen?

In den letzten Tagen kam es knüppelhart: Zuerst meldeten die PHP-Entwickler eine Sicherheitslücke in der unserialize()-Funktion (CVE-2015-0273), tags darauf mussten die Leute hinter Samba ein schwerwiegendes Problem in ihrer Software anerkennen (CVE-2015-0240).

Wie gehe ich sicher, dass auf meinem Debian-Server zu Hause Pakete installiert sind, in welchen diese Sicherheitsprobleme bereits behoben wurden?Nach einer kurzen Google-Suche fand ich die Antwort:

Im Debian Security Tracker kann ich nachschauen, welche Pakete von welchen „Common Vulnerabilities and Exposure“ betroffen sind. In den beiden erwähnten Fällen lauten die URLs auf die Detailseite folgendermassen:

Die dort angegebenen Versionsnummern kann ich anschliessend auf meinem Server mittels folgendem Befehl überprüfen:

$ dpkg --list | grep php
...
ii  php5                                 5.6.5+dfsg-2                         all          server-side, HTML-embedded scripting language (metapackage)
...

5.6.5+dfsg-2 ist immer noch anfällig auf das Problem, da die Sicherheitslücke offenbar erst mit 5.6.6+dfsg-2 behoben ist. Nebenbei: Mehr zum Kürzel „dfsg“.

Deshalb führe ich folgenden Befehl aus:

# apt-get upgrade php5
...
Calculating upgrade... php5 is already the newest version.
...

Offenbar muss ich mich also noch ein wenig in Geduld üben.

Bei Samba schaut es folgendermassen aus:

$ dpkg --list | grep samba
...
ii  samba                                2:4.1.17+dfsg-1                      i386         SMB/CIFS file, print, and login server for Unix
...

4.1.17+dfsg-1 wird auf der Web-Site als „fixed“ geführt. Glück gehabt!

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Labels: IT

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