Dienstag, 2. November 2021

SARS-CoV-2 Antikörpertest interpretieren

Es geht mir mit diesem Artikel nicht darum, mich als „besonderen“ Menschen darzustellen. Diejenigen, die sich impfen lassen wollen, sollen das tun. Ich respektiere und unterstütze den Entscheid all jener, welche sich — aus welchen Gründen auch immer — nicht impfen lassen wollen.

Aus „Gwunder“ habe ich mich am Freitag (auf eigene Kosten!) einem SARS-CoV-2 Antikörpertest unterzogen.

Geprüft wurde die Existenz und Menge des IgG-Antikörpers:

Die neue Methode erfasst IgG-Antikörper einschliesslich neutralisierender IgG-Antikörper gegen die Spike Rezeptorbindungsdomäne (RBD) der S1-Untereinheit von Coronavirus SARS-CoV-2 und eignet sich auch für die Bestimmung der Immunantwort nach der SARS-CoV-2-lmpfung.

Die Resultate von Unilabs sind heute eingetroffen:

  • 6462.9 AU/ml (CMIA)
  • 917.7 BAU/ml (2. Einheit)

Datum zweite Moderna-Impfung: 5. Juli 2021 (d.h. der Test erfolgte knapp vier Monate nach der zweiten Dosis)

Leider fehlte eine für Normalsterbliche verständliche Interpretation der Resultate. Im Netz wurde ich fündig:

Dr. Andreas Bobrowski, der Vorsitzende des Berufsverbands Deutscher Laborärzte (BDL), brachte kürzlich 21,8 beziehungsweise 1000 BAU/ml als Ober- und Untergrenzen ins Gespräch: Unter 21,8 BAU/ml sei wahrscheinlich kein Immunschutz gegen SARS-CoV-2 vorhanden, über 1000 BAU/ml sei eine Drittimpfung unnötig, dazwischen liege ein Graubereich.

Quelle: Große Spanne bei den Antikörpertitern

Es schaut also alles danach aus, dass ich seinerzeit keine Kochsalzlösung initiiert bekommen habe — und dass in meinem Blut noch irgendwas rumschwirrt, das gemäss Der Wissenschafttm (irgendwie) gegen SARS-CoV-2 helfen soll. Schau’n wir mal.

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Labels: Gesundheit

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