Am Sonntag schrieb ich hier von den kommenden Versorgungsschocks.
Dort verlinkte ich auf ein faszinierendes Interview mit einem ukrainischen Grossbauern, welcher sich unter anderem Sorgen um sein Lager der Maisernte vom letzten Jahr machte. Bei 17 Minuten 30 Sekunden spricht der Landwirt von „300’000 Tonnen Mais“, welche in seinem Speicher in der Ukraine lagern. Das Gebiet sei von der russischen Armee besetzt, er habe keinen Zugang zum Mais und wisse deshalb nicht, was mit dem Getreide passiert sei.
Nun, nach unverifizierbaren, aber für mich durchaus plausiblen Berichten schaut es so aus, als „rollten“ einige solche Getreidespeicher derzeit Richtung Russland:
Truckloads of grain being carried off toward Russia from Russian occupied Melitopol.
Just like in the days of Stalin. pic.twitter.com/TeVUAWWZS1
— Expat in Kyiv (@expatua) April 28, 2022
Holodomor 2.0? Ich denke nicht. Aber halten wir unser Augenmerk auf die ärmsten Länder der Welt, deren Gesellschaften auf Grund fehlender oder stark verteuerter Nahrungsmittel ihren Siedepunkt erreichen werden.
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[…] Mit Energie- und Nahrungswaffen effizienter Krieg führen […]